Transparenzbericht 2018

Unser 1.000-er (!) Weblogbeitrag spannt in Form unseres jährlichen Transparenzbericht einen Bogen unserer wichtigsten Ziele, Aufgaben und Ergebnisse in 2018 und endet mit einer Vorschau unserer Pläne für das laufende Jahr.


Die Highlights 2018

Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, "Grüne Engel" Ilona Munique und Reinhold BurgerPreise / Auszeichnungen
Jeweils eine persönliche Auszeichung erhielten wir (Reinhold Burger und Ilona Munique) in Form des Grünen Engels, verliehen vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV), in Bayreuth überreicht von Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz.
Logo Primus-Preis der Stiftung Bildung und GesellschaftAußerdem erhielten wir den Primus-Preis des Monats Juni 2018, ausgelobt von der Stiftung Bildung und Gesellschaft.

Weiterbildung / Ausbildung
Start des ersten Kursblocks für Reinhold Burger in der Weiterbildung zum Imkermeister in Graz.

Modul 9: … und Honig verarbeitenHochschul-Lehrauftrag „Schul-Imkerei“
für Studierende des Grund- und Mittelschul-Lehramts der Universität Bamberg

Schau-GrabanlageNeuanlage
Im Umgriff der Bienen-InfoWabe wurden die Vorbereitungen für die Installation eines Pumpbrunnens für den Bamberger Bienengarten (Wünschelrutengehen / Bürokratie / Bohrung) getroffen und eine Schau-Grabanlage installiert.

(Gruppenbild vor dem Anschleudern der neuen HonigschleuderMittel-)Große Neuanschaffungen
Mittelwandgießform für eigene Wachserstellung zum Schutz vor Wachspanscherei.
Edelstahl-Honigschleuder für beste Verarbeitungsbedingungen
Geeichte Honigwaage für Quantitätsgarantie.

Bienenpatin MdB Lisa Badum und interessierter Gast, MdB Harald Ebner, bei der Kennzeichnung ihres BienenpatenvolkesAndreas Schwarz mit selbst geernteten und verarbeiteten Bamberger Lagenhonig.Besuch von Mitgliedern des Deutschen Bundestags
Andreas Schwarz (SPD), Lisa Badum und Harald Ebner (Bündnis90/Die Grünen)

Länderübergreifend
Seminar „Bienendemokratie“ (von Ilona) fand in Tschagguns (Montafon / Österreich) für den Bienenzuchtverein Vandans und St. Anton.

Weiselkontrolle am Lehrbienenstand "Bienenweg"Fazits zum Jahr 2018:

  • Ein Geschenk ist genauso viel wert wie die Liebe, mit der es ausgesucht worden ist.. (Thyde Monnier)
  • Lehren heißt, die Dinge zweimal lernen. (Joseph Joubert)

Unsere sechs Kern-Aktivitäten im Einzelnen

Gruppenfoto Grundschule Röttenbach1. Die „Bamberger Schulbiene“

Alle Aktivitäten der Bamberger Schulbiene sind auf einer eigenen Tagebuchseite nachzulesen. Insgesamt waren es:

  • 22x Unterricht / Führungen / Vorträge für folgende Einrichtungen und Gruppen*:
    • Objekte aus Lehrbienenbeute, Gangolf-Grundschule BambergUniversität Bamberg, Institut für Erforschung und Entwicklung fachbezogenen Unterrichtes – EE-feU, Didaktik der Naturwissenschaften / Studierende des Grund- und Mittelschul-Lehramts der Universität Bamberg (10x)
    • Katholischer Frauenbund St. Otto
    • Deutscher Bundestag (2x)
    • Bienenzuchtverein Vandans und St. Anton in Tschagguns (Montafon, Österreich)Modul 9: Honig ernten …
    • Förderverein der Hainschule Bamberg
    • Grund- und Mittelschule Röttenbach (2x)
    • Kooperationsveranstaltung mit Greenpeace
    • Bamberger VHS
    • Freundeskreis der Deutschen Rosenfreunde e. V.
    • Montessori-Schule (Sekundarstufe)
    • Gangolf-GrundschuleDuftprobe Bienenwachs
  • Entwickeln eines Curriculums für das Sondermodul „Wachsverarbeitung an 5 Stationen“ zur Didaktik der Naturwissenschaft
  • 6 Honigernte- und -schleudertage mit Gästen
  • Mehrere Lehrbienenstandunterrichte für Bienenpat(inn)en

2. Bienenpatenschaften

  • Unsere Bienenpatenschaften werden grundsätzlich für den Zeitraum von zwei Jahren abgeschlossen. Wir freuten uns über 16 Neuzugänge. Unsere „dienstälteste“ Bienenpatin – und seit 2012 dabei – verlängerte ihre Patenschaft zum 4. Mal. Weitere 8 Pat(inn)en verlängerten zum 3. und 2 Pat(inn)en zum 2. Mal ihr Engagement. Mit Stand zum Dezember 2018 waren es 42 Bienenpat(inn)en. Vielen DANK allen fürs Rückenstärken!
  • Unsere Bienenpat(inn)en wurden mit 4 Bienenpaten-Newslettern und 13 Rundmails auf dem Laufenden gehalten sowie zu besonderen Ereignissen eingeladen.

3. Bienen-InfoWabe

  • Honigschleuder als Anschauungsobjekt für den Bamberger SchulbienenunterrichtZum 3. Mal wurde in der Bienen-InfoWabe im Erba-Park ein Jahresprogramm (Kurzversion) durchgeführt, neben Schulbienenunterrichten und sonstigen Führungen (s. a. unter Punkt 1).
  • Unsere altgediente, liebgewonnene Honigschleuder mit Entdeckelungsgeschirr bereichert nunmehr den Unterricht im grünen Klassenzimmer.
  • An 12 Sonntagen öffneten wir die Türen der Bienen-InfoWabe für die Bevölkerung im Rahmen des BIWa-Jahresprogramms. Wir boten an …
  • Sonstige Veranstaltungen

4. Bamberger Bienengarten

5. (Lehr-)Bienenstandorte

6. Medien- und Öffentlichkeitsarbeit 

FT Ankündigung Rosen- und Staudenmesse im Erba-ParkUm das Bienenthema in der Bevölkerung breit zu verankern, setzen wir auf eine kontinuierliche Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie nimmt vor allem Bezug auf unsere Aktivitäten und Termine, über die wir berichten. Medial setzen wir dabei auf auf eine breit gestreute Pressearbeit, auf fundierte Weblog-Beiträge und zeitgleich erfolgte Postings via Social-Media-Plattformen (Facebook: Bamberger Schulbiene https://www.facebook.com/bamberger.schulbiene und Twitter: https://twitter.com/HalloSchulbiene sowie Vorträge unsererseits, die wir überwiegend in der Region Bamberg anbieten.

Im Einzelnen:

a) Aktivitäten / Termine

b) Background – unterstützende Aktivitäten im Hintergrund

TeilnaPodiumsrunde zur "Stadtökologie"hme an Fortbildungen

  1. Veitshöchheimer Imkerforum, Institut für Bienenkunde
  2. Fachtagung der Bayerischen Bienenfachwarte und -sachverständigen „Bienenschutz und Pflanzenschutz“ in Weiden, StMELF (Reinhold)
  3. Veitshöchheimer Imkertag, Fachzentrum Bienen
  4. Podiumsdiskussion „Stadtökologie – Natur in der Stadt“ (Evangelisches Bildungswerk)
  5. „Urbaner Gartenbau in Bamberg „, VHS Bamberg
  6. Weiterbildung zum Imkermeister als berufsbegleitender Kurs in Graz (Östereich) (Reinhold)

Kooperations- / Kontaktarbeit / Netzwerken

  1. Aktionskreis zum Volksbegehren "Artenvielfalt und Naturschönheiten in Bayern erhalten – Rettet die Bienen"Teilnahme an Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen des Imker und Bienenzuchtvereins Bamberg Stadt und Land e. V.
  2. Regionalsiegel-Treffen der Lizenznehmer (Agenda-30-Büro)
  3. Treffen mit neuem Kooperationspartner „Essbare Stadt“
  4. Teilnahme an der 10-Jahres-Feier des Oberhaider Kreislehrgartens
  5. Aufmerksame Gäste zur Stadtratssitzung am 18.09.2018 in Bamberg in Sachen GlyphosatausstiegTeilnahme an der Stadtratssitzung zum Glyphosatverbot für Bamberg
  6. Urkundenübergaben (z. T. mit Interviews) an 16 neue Bienenpat(inn)en
  7. Ausschreibung des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2018 mit Ernennung der Jury
  8. Bienenpatentreffen im „Café Krackhardt“
  9. BAmbrosius-Abendessen auf der Erba-Insel
  10. Gründungstreffen des Aktionskreis zum Volksbegehren „Artenvielfalt … Rettet die Bienen!“

Presse- / Außentermine

  1. Gruppenbild mit Hartmut Held (Held'sche Apotheken) anlässlich Spende an Bamberger SchulbieneEntgegennahme der Auszeichnung „Grüner Engel“ des Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) in Bayreuth
  2. Fototermin Held’sche Spendenübergabe
  3. Fototermin Spende Möbelhaus Pilipp und Restaurant Kropf

Öffentlichkeitsarbeitsmaterial

  1. Anfertigen des Transparenzberichts 2017
  2. Erstellen des BIWa-Jahresprogramm 2018 in Kurzversion und Vollversion
  3. Aktualisierung des Einlegezettels

Beratung / Besondere Hilfeleistungen

  1. Beratung W-SeminararbeitZwei Standortberatungen (Bamberg und Pettstadt)
  2. Hilfseinsatz „Wildwabenbau“
  3. Beratung für eine W-Seminararbeit
  4. Beratung (2x) Aufbau Schul-Imkerei für Montessori-Schule

c) Spenden – Wir danken …

… unseren Großunterstützern (von 292,- bis 1.300,- Euro)Gruppenbild zur Spende Möbelhaus Pilipp / Restaurant Kropf, Bamberg

… unseren Dauerunterstützern und Sachspendern Gebäck gesponsert von Lecker-Bäcker Thomas Loskarn

… unseren BIWa-Referent(inn)en

…  allen anderen Unterstützer/innen, die sich mit kleineren Beiträgen und in jeglicher Weise um Bambergs Bienenwelt bemühen. Eure Hilfe kommt an!

Die unerwartet anforderungsstärksten Vorkommnisse in 2018

  1. Unsicherheiten der Finanzierung des Uni-Lehrauftrags zur „Schul-Imkerei“ und der nachfolgenden terminlichen und inhaltlichen Verschiebungen
  2. Alles bereit zum Bepflanzen des Schau-Staudenbeets 1 an der Bienen-InfoWabeDer trockene, heiße Jahrhundertsommer mit extremer Gießbelastung im Bamberger Bienengarten
  3. Eine doppelt starke Honigernte, die uns an den Rand der zeitlichen wie Material-Kapazitäten brachte (Ja, es mag Jammern auf hohem Niveau sein, doch das muss ja alles neben dem Brotberuf gestemmt werden!)
  4. Die Genehmigung des Volksbegehrens Mitte November und damit in die Weihnachtszeit fallenden Koordinierungen der Vorbereitungen durch den Arbeitskreis, dem wir  – mit Ilona als Sprecherin für Bamberg – angehören.

Die elementarsten Vorhaben von 2018 – und was daraus wurde

    1. Tafel Blaseneschen im Bamberger BienengartenDurchführung eines Lehrauftrags „Biene und Imkerei“ (neuer Titel: Praxis und Theorie der Schul-Imkerei) der Universität Bamberg, Didaktik der Naturwissenschaften (erreicht)
    2. Kontrolle zur Wachsqualität (Wachsverfälschung) (erreicht)
    3. Endplanung (erreicht) und Durchführung (wegen Unwetters verschoben auf 2019) einer Exkursion zur Bienstube in Schlammersdorf (Oberpfalz) und ins Zeidlermuseum Feucht bei Nürnberg (gecancelt) mit dem IBZV e. V. (nicht erreicht)
    4. Endrealisierung eines unabhängigen Wachsmanagements für den Bamberger Lagenhonig mit Schulungen für (Jung-)Imker und Schulbienenunterricht (erreicht)

Pumpbrunnenbohrung im Bamberger Bienengarten

  1. Anschaffung einer Mittelwandgießform (erreicht)
  2. Anschaffung einer geeichten Waage (erreicht)
  3. Fertigstellung des Bamberger Bienengartens (Grab-Schaubeet und Beschilderungen) (erreicht)
  4. Planung eines Pumpbrunnens im Bienengarten (übererfüllt, da bereits gebohrt)

Pläne für 2019

  1. Volksbegehren „Artenvielfalt … rettet die Bienen!“ für Bamberg zum Erfolg führen
  2. Planungen u. ggf. Aufbau einer Api-Wellness-Station in Bamberg
  3. Einölen des Fußbodens
  4. Fertigstellung des Pumpbrunnens im Bienengarten -> Montage des Pumpschwengels
  5. Aktivitäten zum erwartbaren Volksentscheid „Artenvielfalt …“
  6. Angebot eines einjährigen Imker-Kurses mit 10 Modulen
  7. Zweiter Anfängerkurs innerhalb des Uni-Lehrauftrags „Schul-Imkerei“,
    alternativ: Fortgeschrittenenkurs
  8. Bienengarten: Anlage eines Beetes mit der „Durchwachsenen Silphie“
  9. Fortsetzung des Imkermeister-Lehrgangs in Graz mit Meisterarbeit für Reinhold

Unser übergeordnetes Ziel

Der Erhalt der Bienenwelt in Bamberg ist unsere Leitschnur. Das schließt auch die Artenvielfalt bei Wildbienen und anderen Insekten und die Flora mit ein. Allerdings sind wir vor allem kundig in Sachen Honigbiene. Doch geht es ihr gut, dann haben auch ihre Brüder und Schwestern etwas davon.

Wir erreichen unser Ziel durch Beachtung folgender Aspekte (bzw. Teilziele):

  • Qualitätsaspekt der Imkerei in Bezug auf Wabenqualiät, der wir aufgrund in 2016 bekannt gewordener Wachsverfälschungen weiterhin eine hohe Priorität einräumen. Es bekommt nicht nur dem Honig, sondern in erster Linie dem Brutgeschäft.
  • Kompetenzgewinn unter den Lehramtsanwärter/innen an Grund- und Mittelschulen, da wir hier einen hohen Multiplikatoreneffekt mit der Zielrichtung „Schulbienenunterrichte“ erwarten. Doch auch weitere Multiplikatoren wie Lehrer/innen und Neuimker/innen sollen stärker noch erreicht werden.
  • Eigener Kompetenzgewinn, der in Form des 2018 begonnenen Imkermeister-Lehrgangs für Reinhold der Initiative einen kräftigen Wissensschub bringen wird.
  • Beständige Präsenz in der Öffentlichkeit. Nur so schaffen wir es, das Bewusstsein für die kleinen Lebewesen, die uns so sehr nützlich und wichtig sind, zu schärfen.
  • Mit Humor, Tatkraft, Freude, Begeisterung, Optimismus, Zusammenhalt und Fantasie!

Helfen Sie uns dabei, dann gewinnen wir alle! Wir zeigen Ihnen, wie. Zum Beispiel mit diesem Transparenzbericht.

Transparenzbericht 2017

Unser Bericht spannt einen Bogen unserer wichtigsten Ziele, Aufgaben und Ergebnisse in 2017 und endet mit einer Vorschau unserer Pläne für das laufende Jahr.

Die Highlights

Staatsminister Dr. Helmut Brunner, Ilona Munique, Reinhold Burger bei der Urkundenübergabe zur Imkernachwuchsförderung (StMELF)Preise:
Wiederum durfte sich die Initiative über einen 1. Preis freuen, diesmal zur Imkernachwuchsförderung. In München überreicht von Staatsminister Helmut Brunner, ausgelobt vom Bayerischen Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten zum Motto „Imkernachwuchs fördern, qualifizieren und motivieren“ freuten wir uns über diese Anerkennung unseres Hauptanliegens.

Außerdem wurden wir für den Deutschen Engagementpreis 2017 nominiert.

Facharbeiterbrief (Urkunde) Bienenwirtschaft für Reinhold BurgerFort- und Ausbildung:
Reinhold Burger qualifizierte sich zum Bienensachverständigen im LVBI, Landesverband Bayerischer Imker e. V. und absovierte im selben Jahr eine berufsbegleitende Ausbildung zum „Facharbeiter Bienenwirtschaft“ (analog „Tierwirt Fachrichtung Imkerei“; vor 2005: Tierwirt Schwerpunkt Bienenhaltung)“.

Neuanlage:
Schau-Staudenbeet 2Im Umgriff der Bienen-InfoWabe wurden erste Beete für den Bamberger Bienengarten angelegt, der außerdem ein Wildbienenhotel (Geschenk des Imkervereins Scheßlitz) beherbergt sowie bequeme Sitzbänke. Der Schaugarten soll heuer fertiggestellt werden.

Chinesische Delegation im Bamberger Bienengarten vor Kräuter-SchaubeetLänderübergreifend:
Besuch einer chinesischen Lehrerdelegation in der Bienen-InfoWabe: Unserem Vortrag / Führung zu „außerschulischer Lernraum zur nachhaltigen Umwelterziehung“ für Delegation aus China (Zhejiang) um Prof. Chen Xiaoping und den Projektpartnern Hanns-Seidel-Stiftung und Universität Bamberg folgte eine Adaption des Projekts in China.

Die Bienen-InfoWabe (BIWa) am 11. März 2016 kurz vor der Saisoneröffnung an Ostern 2016Fazits zum Jahr 2017:

  • Schenken ist der einzige Brauch, der uns aus dem Paradies blieb, wo alles Schenken war. (unbekannt)
  • „Eine Insel, da ist eine Insel!“ (Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer: Lummerland-Lied)

Unsere fünf Kern-Aktivitäten im Einzelnen

1. Die „Bamberger Schulbiene“

Alle Aktivitäten der Bamberger Schulbiene, die Ende 2017 ihren 5. Geburtstag feierte, sind auf einer eigenen Tagebuchseite nachzulesen. Insgesamt waren es:

  • Bis zuletzt Interessierte Klasse 3a beim Schulbienenunterricht.20x Unterricht / Führungen / Vorträge für folgende Einrichtungen und Gruppen*:
    Jean-Paul-Kita (1x), Katholischer Frauenbund Baunach-Gerach (1x), Tagesklinik Klinikum (2x), Landesjustizkasse (1x), Bürgerverein Süd-West e. V. (1x), Obst- und Gartenbauverein Oberhaid, Kreislehrgarten (1x), Grundschule Scheßlitz (2x), Graf-Stauffenberg-Wirtschaftsschule (1x), Universität, Didaktik der Naturwissenschaften (1x), Grund- und Mittelschule Frensdorf-Pettstadt (1x), Grundschule/Förderverein Hainschule (1x), Kilian-Grundschule Scheßlitz (2x), Grundschule/Förderverein Gaustadt (1x), Lehrer-Delegation aus China (Zhejiang) (1x), Imkerverein Verden e. V. (in Verden/Aller) (1x), Kreisverband für Gartenbau und Landespflege, in Oberhaid(1x), Volkshochschule (1x)
  • Entwickeln eines Curriculums für den Unterricht zur Didaktik der Naturwissenschaft
  • 4 Honigernte- und -schleudertage mit Gästen
  • Mehrere Lehrbienenstandunterrichte für Bienenpat(inn)en

* falls nichts anderes genannt, aus Bamberg. Die Unterrichte sind chronologisch aufgeführt und können im Schulbienen-Tagebuch nachgelesen werden.

2. Bienenpatenschaften

Unsere Bienenpatenschaften werden grundsätzlich für den Zeitraum von zwei Jahren abgeschlossen. 15 von insgesamt 27 Bienenpat(inn)en verlängerten ihre Engagement in eine zweite bzw. dritte Runde (seit Beginn 2012). Das heißt, über die Hälfte unserer besonderen Bienenfreund(inn)en begleitet uns treu und unterstützt konstant unsere verschiedenen Projekte oder lernt sogar selbst das Imkern. Hinzuzählen dürfen wir außerdem 3 Ehrenbienenpatinnen. Vielen DANK!

Sie alle wurden mit Hilfe von 4 Bienenpaten-Newsletter und 14 Rundmails auf dem Laufenden gehalten und zu besonderen Ereignissen eingeladen.

3. Bienen-InfoWabe mit Bamberger Bienengarten

Schau-KräuterbeetZum zweiten Mal wurde in der Bienen-InfoWabe im Erba-Park ein Jahresprogramm (PDF-Kurzversion) durchgeführt, neben Schulbienenunterrichten und sonstigen Führungen.

Die Historie zur Entstehung des „grünen Klassenzimmers“, der Bienen-InfoWabe (BIWa), beginnt im Jahr 2014 mit der Finanzierungsphase. Gebaut wurde die BIWa im Jahr 2015. Ab 2016 fanden erstmals ein Jahresprogramm sowie endlich auch Schulbienenunterrichte (s. o.) im eigens dafür austatteten Raum statt.

  1. Im Jahr 2017 ergänzten wir unser Klassenzimmer mit einem weiteren Lehrbienenstand und …
  2. … dem neu angelegten Bamberger Bienengarten
  3. An 12 Sonntagen öffneten wir die Türen der Bienen-InfoWabe für die Bevölkerung im Rahmen des BIWa-Jahresprogramms 2017. Davon …
  4. 2 „Just-for-fun“-Veranstaltungen:
    Bambrosiustag (Jahrestag des Heiligen Ambrosius, Schutzpatron der Bienen, …) mit Adventstkalenderaktion und Silvester am Feuerkorb

4. (Lehr-)Bienenstandorte

Am LehrbienenstandBei steigenden Anforderungen und Erwartungen an unsere Initiative sowie aufgrund der gut eingeführten Veranstaltungsarbeit und neuer Aufgaben reduzierten wir die Menge unserer ursprünglich 9 Bienenstandorte, die zugleich den Bamberger Lagenhonig hervorbringen.

  • Pflege von 7 Bamberger Lagenhonig-Standorten bis Mitte des Jahres 2017.
  • Aufgabe von 2 Standorten zum zweiten Halbjahr (Gärtnerstadt/Heiliggrab und Berggebiet/Hohes Kreuz).
  • Einrichtung eines neuen Lehrbienen-Standorts (Erba-Insel/Bienenweg). Somit sind wir methodisch noch besser aufgestellt und der Besichtigungsbetrieb an der Bienen-InfoWabe ist bei einer Verteilung auf mehrere Völker für die Bienen wesentlich verträglicher.
  • Stand am 31.12.2016: 6 Bienenstandorte, davon 2 Lehrbienenstände.

5. Medien- und Öffentlichkeitsarbeit 

Um das Bienenthema in der Bevölkerung breit zu verankern, setzen wir auf grundständige Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie nimmt vor allem Bezug auf unsere Aktivitäten, über die wir berichten. Medial setzen wir dabei auf Weblog-Beiträge, auf zeitgleich erfolgte Postings via Social-Media-Plattformen (Bamberger Schulbiene und Twitter, auf eine regelmäßige Pressearbeit sowie auf veröffentlichte Vorträge unsererseits, die wir überwiegend in der Region Bamberg anbieten. Zahlen im Einzelnen:

a) Aktivitäten

1. Preis "Honiggold", überreicht an Herbert Beck und Cornelia Schecher für den Imkerverein Scheßlitz durch Jurymitglied Walter Achtzigerb) Background – unterstützende Aktivitäten im Hintergrund

  1. Anfertigung des Transparenzberichts 2016
  2. Ausarbeitung des BIWa-Jahresprogramms 2017 mit Erstellung eines Flyers und Überarbeitung des Einlegezettels
  3. Ausschreibung des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2017 mit Ernennung der Jury
  4. Urkundenübergaben (z. T. mit Interviews) an 9 neue Bienenpat(inn)en
  5. Feier in München für den 1. Preis zur „Imkernachwuchsförderung“ des Bayerischen Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten.
  6. Teilnahme an Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen des Imker und Bienenzuchtvereins Bamberg Stadt und Land e. V.
  7. Teilnahme an Vorstandssitzung des Kreisverbandes Imker Bamberg e. V. (Reinhold)
  8. Zwei Feiern anlässlich des erfolgreichen Abschlusses von Reinhold zum „Facharbeiter Bienenwirtschaft“ in Wernsdorf und in Wildensorg
  9. Beginn der Realisierung eines von Fremdwachs unabhängigen Wachskreislaufs durch Ankauf eines Wachsschmelzgerätes
  10. Teilnahme mit drei Völkern am Bayerischen Faulbrutmonitoring (Tiergesundheitsdienst Bayern)

Spendenüberreichung durch Frau Fichtner von der Buchhandlung Hübscherc) Spenden – Wir danken …

… unseren Großunterstützern (von 226,- bis 1.000,- Euro)

Frische Erde wird eingerecht… unseren Dauerunterstützern und Sachspendern

Demonstration der Sensenführung… unseren BIWa-Referent(inn)en

  • Alexandra Klemisch (Dipl.-Ing. (FH), Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Bamberg)
  • Heinrich Zwosta (2. Vorsitzender Imkerverein Scheßlitz und Umgebung e. V.)
  • Jupp Schröder (Autor der „Gartentipps“ im Fränkischen Tag / infranken.de)
  • Helmut Brendel (Kassierer im Obst- und Gartenbauverein Wildensorg e. V.)
  • „Pantastico“ der Pantomimegruppe des Coburger Kinder- und Jugendtheater e. V.

Selbstverständlich danken wir ebenfalls allen anderen Unterstützer/innen, die sich mit kleineren Beiträgen und in jeglicher Weise um Bambergs Bienenwelt bemühen. Jede Hilfe zählt!

Signierstunde mit Jürgen TautzTeilnahme an Fortbildungen

  1. Veitshöchheimer Imkerforum, Fachzentrum Bienen
  2. Fachtagung der Bayerischen Bienenfachwarte und -sachverständigen „Landnutzung und Imkerei – geht das zusammen?“ in München, StMELF (Reinhold)
  3. Veitshöchheimer Imkertag, Fachzentrum Bienen
  4. Kurs zur „Grundlagen der Königinnenzucht“, Oberfränkische Imkerschule Mitwitz (Reinhold)
  5. Kurs „Praktische Königinnenzucht“, Oberfränkische Imkerschule Mitwitz (Reinhold)
  6. Kurs „Hygiene am Bienenstand“ für Anerkennung zum Bienensachverständigen (Reinhold)
  7. Kurs „Gesunde Völkerführung“ für Anerkennung zum Bienensachverständigen (Reinhold)
  8. Vortrag Prof. Jürgen Tautz „Die Honigfabrik“ in Würzburg
  9. Einwöchiger Kurs „Leben der Biene, Produkte“ in Warth/NÖ (Reinhold)
  10. Einwöchiger Kurs „Bienenpflege, Bienenkrankheiten“ in Warth/NÖ (Reinhold)
  11. Einwöchiger Kurs „Betriebsmanagement“ in Warth/NÖ (Reinhold)
  12. Ausbildung „Facharbeiter Bienenwirtschaft“ als berufsbegleitender Kurs in Warth (Östereich) (Reinhold)

Eingießen der frisch angesäten Blühwiese mit Nachbar Ralfs HilfeDie unersprießlichsten Vorkommnisse in 2017

  1. Der frühe Frühjahrsstart mit anschließenden Frösten und langanhaltender Kälte, die der Obstbaumblüte den notwendigen Bienenflug vermasselte
  2. Eine insgesamt schwache Auswinterung der Bienen mit vermehrten Königinnenverlusten
  3. Die siebenwöchige tägliche Begießung der neu angesäten Bienenblühweide aufgrund hoher Trockenheit

Alles in allem aber kein schlechtes Jahr!

Anlieferung des neuen WachsschmelzgerätsDie elementarsten Vorhaben von 2017 – und was daraus wurde

  1. Fertigstellung der 24 Meter Fliegenvergitterung rund um die Bienen-InfoWabe (erreicht)
  2. Realisierung von Arealen mit bienenfreundlichen Blumenbeeten vor der Bienen-InfoWabe (erreicht)
  3. Anwerbung von Ehrenamtlichen zur Unterstützung der Beetpflege (erreicht)
  4. Durchführung des BIWa-Jahresprogramms 2017 (erreicht)
  5. Fortbildungen zum Thema Bienengesundheit (übertroffen ->  Bienengesundheitswart)
  6. Anschaffung einer neuen Edelstahl-Honigschleuder (verschoben auf 2019, stattdessen Anschaffungen für unabhängiges Wachsmanagement)
  7. Installierung eines unabhängigen Wachskreislaufes für den Bamberger Lagenhonig (gestartet)
  8. Planungen für eine Exkursion zur Bienstube in Schlammersdorf (Oberpfalz) und ins Zeidlermuseum Feucht bei Nürnberg für 2018 (gestartet)

Pläne für 2018

  1. Durchführung eines Lehrauftrags „Biene und Imkerei“ der Universität Bamberg, Didaktik der Naturwissenschaften
  2. Kontrolle zur Wachsqualität (Wachsverfälschung)
  3. Endplanung und Durchführung einer Exkursion zur Bienstube in Schlammersdorf (Oberpfalz) und ins Zeidlermuseum Feucht bei Nürnberg mit dem IBZV e. V.
  4. Endrealisierung eines unabhängigen Wachsmanagements für den Bamberger Lagenhonig mit Schulungen für (Jung-)Imker und Schulbienenunterricht
  5. Anschaffung einer Mittelwandgießform
  6. Anschaffung einer geeichten Waage
  7. Fertigstellung des Bamberger Bienengartens (Grab-Schaubeet und Beschilderungen)
  8. Planung eines Pumpbrunnens im Bienengarten

Unser übergeordnetes Ziel, …

… der Erhalt der Bienenwelt in Bamberg beinhaltet u. a. …

  • … den Qualitätsaspekt der Imkerei in Bezug auf Wabenqualiät, der wir aufgrund in 2016 bekannt gewordener Wachsverfälschungen derzeit eine höhere Priorität einräumen. Es bekommt nicht nur dem Honig, sondern in erster Linie dem Brutgeschäft.
  • … den Kompetenzgewinn unter den Lehramtsanwärter/innen an Grund- und Mittelschulen, da wir hier einen hohen Multiplikatoreneffekt mit der Zielrichtung „Schulbienenunterrichte“ erwarten. In 2017 wurde hier nicht zuletzt durch die wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Bamberg, Dr. Yelva Larsen, ein gewichtiger Grundstein gelegt, den wir heuer unter kapazitätsbedingter Reduzierung der bisherigen Schulbienen-Unterrichte der Grundschulklassen mit aller Kraft etablieren möchten.

 

Bericht zur Herbstversammlung IBZV e. V. 2017

Vortrag Rüdiger WinterspergerDie Ordentliche Mitgliederversammlung (OMV), auch als „Herbstversammlung“ des Imker und Bienenzuchtvereins Bamberg Stadt und Land e. V. (IBZV) bezeichnet, fand traditionell in Breitengüßbach statt. Da beide Vorsitzende verhindert waren, wurde Ilona Munique zur Versammlungsleitung vorgeschlagen und von den anwesenden Mitgliedern gewählt. Hauptelement des Abends am 14.10.2017 war der Vortrag von Fachwart und 1 Vereinsvorsitzenden des Imkervereins Bad Rodach, Rüdiger Wintersperger zum Thema „Das Bienenvolk im Jahreszyklus“.

In rund 100 Minuten, beginnend mit den Winterarbeiten, endend mit den Herbstarbeiten und einigen Fazits, blätterte Wintersperger in den Fotoarchiven und Erkenntnissen seines Erfahrungsschatzes. Detailreich, dennoch übersichtlich, wurden Fragen und Fakten zu folgenden Arbeitskriterien der Bienenhaltung angesprochen, die im Spannungsfeld zwischen Gartenbesitzer, Landwirten, Naturschützer, Verbraucher, Imker sowie Belange von Stadt und Landkreis liegen.

  • Zeitpunkt der Arbeiten
  • Biologie
  • Ziel
  • Anzeichen und Maßnahmen im Bezug auf
    • Raum
    • Bienen
    • Ernährung
    • Gesundheit

Dieses im Einzelnen wiederzugeben würde den Rahmen des Blogbeitrags sprengen. Für Jungimker war der ausgiebige Vortrag sicherlich eine Herausforderung. Aber auch erfahrene Imker hingen an den Lippen des Diplom-Agraringenieurs aus Bad Rodach und Herr über rund 50 eigene Völker. Einige Folien finden Sie hier unten in der Galerie.

Im Anschluss erfolgte ein Jahresrückblick auf 2017 und eine Vorschau auf 2018 sowohl des Vereins selbst als auch der Bienen-InfoWabe, deren Träger der IBZV ist. Die  wichtigste Meldung: In 2018 findet wieder ein „Imkern auf Probe“ statt, welches aus Kapazitätsgründen heuer ausgesetzt war. Die Rückschau auf den Imkerausflug erfolgt zur Frühjahresversammlung.

Versammlungsleiterin und Vortragende Ilona MuniqueDie Folien des Jahresberichts und der Vorschau zur Bienen-InfoWabe gerieten ebenfalls umfangreich, doch überwiegend der Bilder wegen, die sich nicht zuletzt durch die Errichtung des Bamberger Bienengartens sowie besonderer Schulungszielgruppen (z. B. die Lehramtsanwärter/innen zur Didaktik der Naturwissenschaften und dem Besuch der Chinesischen Delegation) ergaben. Das frisch erstellte BIWa-Jahresprogramm 2018 (Kurzversion) konnte den Anwesenden exklusiv ausgeteilt werden, der gedruckte Flyer erscheint voraussichtlich noch vor dem Dezember.

Wie geplant endete die OMV um kurz nach 22 Uhr. Die nächste OMV findet als Jahreshauptversammlung voraussichtlich wieder im Februar statt. Wir halten Sie hier und auf den Seiten des IBZV e. V. auf dem Laufenden.

 

Transparenzbericht 2015

Probesitzen der PlüschiesReinhold Burger und Ilona Munique vor dem Rathaus BambergEin Mega-Jahr für die Bienenstadt Bamberg: 18x Schulbienen-Unterricht, 13 weitere Veranstaltungen, 24 Bienenpatenschaften, 9 eigene Bienenstandorte und der Bau der „Bienen-InfoWabe“!

Der Transparenzbericht auf völlig freiwilliger Basis soll Sie erfreuen über alles, was sein durfte und mit Ihrer aller Hilfe sein konnte.

Rätselfreunde in der Bienen-InfoWabeDer Rückblick auf unsere mittlerweile fünf Kern-Aktivitäten  – 1. Bamberger Schulbiene, 2. Bienenpatenschaften, 3. (Lehr-)Bienenstandorte und zugleich Bamberger Lagenhonig, 4. Bienen-InfoWabe sowie 5. Medien- und Öffentlichkeitsarbeit (hier unser Pressespiegel) – wird ergänzt mit einer Vorschau unserer Pläne auf das laufende Jahr.

Bienen-InfoWabe BambergUnser Fazit zum Jahr 2015:

„Die größte Ehre, die man einem Menschen antun kann, ist die, dass man zu ihm Vertrauen hat.“ (Matthias Claudius) und „Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern“. (Konfuzius).

Unsere fünf Kern-Aktivitäten

Anschauungsmaterial "Honigwabe"1. Die „Bamberger Schulbiene“

  • 18x Unterricht für folgende Einrichtungen:
    Wunderburgschule (2x), Graf-Stauffenberg-Wirtschaftsschule (2x), Gangolfgrundschule (2x),  Lichteneiche-Schule (8x), Studierende an der Sternwarte (1x), (2x) Sonstige (Kindergeburtstag, Kindergartenabschied)
  • 6x Standbetreuungsbesuche am Kaiser-Heinrich-Gymnasium für Bienen-AG
  • Entwickeln eines Curriculums für den Unterricht in der Wirtschaftsschule

2. Bienenpatenschaften

Uns unterstützten 24 Bienenpatinnen und -paten (davon 3 neu hinzugekommene und 3 erneuerte) sowie 3 Ehrenbienenpatinnen. Sie wurden durch 4 Bienenpaten-Newsletter sowie 14 Rundmails auf dem Laufenden gehalten.

Das Honigernte-Team hat Freude am Tun3. (Lehr-)Bienenstandorte

Wir pflegten die Völker von 10 (Lehr-)Bienenstandorten in Bamberg, davon bis zum Juni die Völker des Kaiser-Heinrich-Gymnasiums Bamberg der Bienen-AG.

Inbetriebnahme des Haupt-Lehrbienenstands zur Bienen-InfoWabe im Erba-Park anlässlich einer VHS-Führung.

4. Bienen-InfoWabe

  • Dachdeckarbeiten Bienen-InfoWabeBau der Bienen-InfoWabe, ein Informations- und Bildungszentrum und grünes Klassenzimmer im ERBA-Park Bamberg
  • 15 Arbeitstage vor Ort bzw. in Hallerndorf
    Eigenleistungen: 3 Komplettanstriche aller Holz- und Bodenteile, Mithilfe beim Dachdecken, Seitenwandeinbau, Kammerneinbau
  • REWE-Kaufleute vor Bienen-InfoWabe Einweihung 201523 Einsätze zu Antragstellungen, Sitzungen, Besprechungen, Einkäufe, Lieferungen und Einrichtung
  • 2 Großveranstaltungen: Spatenstich, Eröffnungsfeier (Festakt) mit Einweihungsfeier für die Bevölkerung

5. Medien- und Öffentlichkeitsarbeit

Die Wildensorger Gruppe an der Honigschleudera) Aktivitäten

  • 3 Führungen – 1x VHS-Kurs, Tag der Umwelt, 1x für die Mitglieder des Fördervereins zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau Bamberg 2012;
  • 2 Honigschleuder-Erlebnistage
  • 4 Informations-/Aktionsstand-Tage in Bamberg (Gesundheitsmesse, Erzählcafé Bienen, Flussparadies Franken e. V., 2-tägiger Weihnachtsmarkt Don Bosco-Jugendwerk)
  • 4 Exkursionen – Schaugarten Galarosa in Altendorf bei Buttenheim, Aromagartenfest Erlangen, Veitshöchheimer Imkertag, HEG-Einkaufstag in Eltmann
  • Teilnahme am „Stadtradeln“
  • 2 „Just-for-Fun“-Veranstaltungen (BAmbrosius-Tag, Silvester am Feuerkorb)
  • Der neue Bieneweg in Bamberg, OstseiteBienenweg als neuer Straßennahme in Bamberg – Antrag und Einweihung
  • 28 (2014: 22) Artikelabdrucke (s. a. Pressespiegel) in diversen Publikationen
  • 164 (174) Weblog-Beiträge veröffentlicht unter „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ mit 26.744 (17.000) Besuchern, die 51.023 (32.534) Seiten ansahen (Steigerung um 57% zum Vorjahr) sowie kummulierend im Tagebuch zur Bamberger Schulbiene mit 29 Einträgen
  • Pflege der Webseiten des Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V. (IBZV)

b) Background

  1. Reinhold Burger und Mario am SetDreh des ZDF / WISO zum Thema Honig
  2. Stadt Bamberg nominiert uns für den Bayerischen Umweltpreis
  3. Spendenübergaben (Sparkasse, HEG-Honigerzeugergemeinschaft Süddeutschland w. V.)
  4. Teilnahme am „Bamberger Adventskalender“ des Lions Club Bamberg Residenz

c) Spenden – Wir danken …

unseren Großunterstützern (von 150,- bis 2.000,- Euro)

  1. Förderverein zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau Bamberg 2012 e. V.
  2. Sparkasse Bamberg
  3. Bürgerverein Bamberg-Mitte e. V.
  4. Schreinerei Wilhelm Bergmann
  5. Ute Brotje, Bamberg
  6. Bibliothekbedarf Eichmüller Organisation GmbH
  7. Sabine Saam, Baunach
  8. Wiebke Burkhart, Bamberg
  9. Werner Betz, Bamberg
  10. Gabriele und Bernd Kellermann, Bamberg

Buchspende Honigbiene… unseren Dauerunterstützern / Sachspendern

Und wir danken ebenfalls den Klein- wie allen anderen Unterstützer/innen, die sich in jeglicher Weise für Bambergs Bienenwelt bemühen. Jede Hilfe zählt.

4179-volle-Aula-Imkertag-2015Eigene Fortbildungsteilnahmen

  1. Lizenznehmertreffen „Regionalsiegel“
  2. Bayerischer Imkertag Aschaffenburg
  3. Imkertag Veitshöchheim
  4. Vortrag zur Biodiversität in Bamberg (Dr. Jürgen Gerdes, Umweltamt)

Aktivitäten auf politischer Ebene

  • Gesprächsrunde Buger WiesenBeratung des Agenda-21-Büro (Umweltamt) zur geplanten Zertifizierung des Regionalsiegels, Thema Honig
  • Gespräche zur bienennützlichen Neubepflanzung Grünanlage Obstmarkt und der Baumscheiben der Stadt
  • Einladung zur Gesprächsrunde mit Vertretern aus Umweltamt und Stadtwerke Bamberg zur Situation in den Buger Wiesen
  • Teilnahme an zahlreichen Online-Petitionen

Die unersprießlichsten Vorkommnisse in 2015

  1. Die lange Ausschreibungs- und Entscheidungsphase zum Fundamentbau
  2. Der Schlechtwettereinbruch ausgerechnet am Tag des Dachaufbaus
  3. Die Zurücknahme in Aussicht gestellter Spenden zugunsten der Flüchtlingshilfe …
  4. … dadurch die Verzögerung beim Dachabdichten
  5. Speichenbruch des Fahrrad-Anhängers zum ungünstigsten Zeitpunkt des BAmbrosiustags

Die elementarsten Vorhaben von 2015 – und was daraus wurde

    • cropped-3304-Richtfestspruch.jpgRealisierung des Großprojekts Bienen-InfoWabe auf der ERBA-Insel (erreicht)
    • Finazierungen des Programms einbringen (zu Redaktionsschluss erreicht)
    • Eigenleistungen bei der Errichtung des Bauwerks erbringen (erreicht)

cropped-42001-Rohbau-Bienen-InfoWabe.jpg

  • Entwicklung eines Veranstaltungsprogramms für 2016 im neuen Informations- und Bildungszentrum „Bienen-InfoWabe“ unter Einbeziehung von mind. 6 Institutionen und Vereinen vor Ort (zu Redaktionsschluss im Wesentlichen erreicht)
  • 8 Schulbienen-Unterrichte abhalten (mit 18x um 66% übertroffen)
  • Curriculum für die Wirtschaftsschule Bamberg entwickeln (erreicht)
  • (Lehr-)Bienenstände nach Verlusten in 2014 wieder aufbauen (von derzeit 7 auf 12 Völker) (mit 14 Völkern um 9% übertroffen)
  • Mithilfe bei der Inventarisierung im Zeidel-Museum Feucht (nicht erreicht, da dort noch nicht damit begonnen wurde)
Kreuzzeichen zur Weihe der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015

Die Weihe der Bienen-InfoWabe durch Pfarrer Mathias Spaeter und Pfarrer Solomon Sahayaraj anlässlich der Haussegnung am 20.09.2015 © Foto: Joseph Beck

Pläne für 2016

  1. Fertigstellung der Bienen-InfoWabe mit Umgriff
  2. Programmdurchführung Bienen-InfoWabe auf der ERBA-Insel
    a) Tag der offenen Türe
    c) 6 Sonntagsöffnungen mit Vortrag
    b) 6 Sonntagsöffnungen (ohne Vortrag)
    d) Jahresabschlussfeier
  3. Finanzierung des Programms einbringen (Spenden-Info hier!)
  4. Mind. 12 Schulbienen-Unterrichte abhalten
  5. Realisierung der Bienen-Blühwiese vor der Bienen-InfoWabe
  6. Kontaktaufbau mit Wasserwirtschafts- und dem Schifffahrtsamt
  7. Schulung zum Bienen-Gesundheitswart für Reinhold
  8. Fortbildungen zu verschiedenen nicht-konventionellen Imker-Betriebsweisen

Weitere geplante Aktivitäten und Termine wie immer hier!

Apis mellifera – Westliche HonigbieneBienenstadt Bamberg – denn ohne Biene fehlt dir was!

Aktualisierung 30.12.2016