Countdown: noch 7 Tage bis Spendenschluss

Reinhold erklärt Pollen und Nektar

Reinhold erklärt anschaulich Pollen und Nektar einer Apfelbaumblüte

Nur noch 7 Tage lang kann das ambitionierte, rein privat finanzierte Projekt „Bamberger Schulbiene“ via Schwarmfinanzierung (Crowdfunding) unter Erhalt von attraktiven „Dankeschöns“ unterstützt werden. Am 17.5.2013 schließt sich der Topf. Wurde die angepeilte Finanzierungssumme von 8.000 Euro nicht erreicht, erhalten die bisherigen Spender ihr Geld zurück überwiesen. Die Bamberger Schulbiene geht leer aus. Erreichen wir jedoch das Ziel, erhält das geplante Projekt die notwendige Basis, um verwirklicht zu werden. Hier detaillierte Projektinformationen und Einzahlungsmöglichkeit.

Ausgearbeitet wird sodann ein Spiralcurriculum zum Thema Honig, Bienen, Imkerei für einen lehrplanangelehnten Unterricht an ALLEN Schularten Bambergs, für ALLE Jahrgangsstufen und für (fast) ALLE Fächer. Von den Spenden eingekauft wird entsprechend hochwertiges didaktisches und technisches Anschauungsmaterial sowie imkerliche Ausstattung für die Beobachtung an verschiedenen Lehrbienenständen innerhalb Bambergs.

Ziel ist, viele Jungimker heranzuziehen, um das weltweite Bienensterben zumindest im Raum Bamberg durch umsichtige Bienenhaltung aufzuhalten. Das geschieht spielerisch und mit faszinierenden Einblicken in die leider nicht mehr heile Welt von Maja und ihren Freunden. Hier ein Beispiel einer Führung von Schülern einer fünften Klasse und auch von gemischten Gruppen bei einer VHS-Führung.

VHS-Kurs zu unserem Wildensorger Lehrbienenstand

„Wie der Honig ins Glas kommt“

Schaubeute„Wie der Honig ins Glas kommt“, so war der VHS-Kurs ausgeschrieben, den wir aufgrund der Völkerverluste von Hans-Jürgen Lips kurzerhand übernommen hatten. Unsere zwei Völker auf einer Streuobstwiese am Rinnersteig hatten den Winter glücklicherweise überlebt. Rund 30 Kinder und ihre Eltern empfingen wir am 4.5.2013 an der Bushaltestelle in Wildensorg-Mitte, um uns gemeinsam auf den romantischen Weg zum Erlebnishof Lips und zu unserem Lehrbienenstand zu machen.

Unterwegs erkundeten wir die Flora, bestimmten anhand von Büchern das Wiesenschaumkraut und betrachteten eingehend, wo in der Apfelblüte genau der Nektar und die Pollen sitzen.

SchaubeuteAm Hof angekommen, konnten wir im Trockenen eingehend die Schaubeute betrachten. Die Kinder waren fasziniert von den krabbelnden Arbeitsbienen und Drohen, die sie bald zu unterscheiden wussten. Reinhold hatte noch in der Frühe den Kasten mit einer Brut- und einer Futterwabe bestückt, so dass die neugierigen Näschen vor möglichen Bienenstichen mittels Plexiglasscheibe geschützt blieben.

Ein paar Stunden ohne Mutter

Lehrbienenstand von Bienen-leben-in-Bamberg.deDie Schau-Waben brachten wir anschließend gemeinsam zum Standort zurück und übergaben sie wieder ihrem „Muttervolk“. Ein paar Stunden ohne Königin können die Bienen durchaus verbringen, ohne allzu sehr in Unruhe zu kommen. Apropos Unruhe: die Kinder waren bemerkenswert diszipliniert. Was auch nötig ist, um die kleinen, wehrhaften Majas nicht unnötig zu reizen. Damit wir in Ruhe am Stand arbeiten konnten, nebelten wir das Volk mit etwas Rauch aus dem Smoker ein, dessen Bedeutung Reinhold bei der Gelegenheit gleich erklärte.

Von Rätseln und Waffeln

HonigverkostungRätselgruppeWer aufgepasst hatte, konnte so auch die Rätselfragen beantworten, die es – wieder zurück im Hof – zu erraten galt. Sie gab es für alle Alterstufen – für die Kleinsten Insektenbestimmung zum Ausmalen, aber auch für die „G’scheidala und Profis“. Belohnt wurden Klein und Groß mit einem Löffelchen Honig zum Probieren. Die Schleckermäulchen erbettelten sich bei Ilona sogleich erfolgreich einen Nachschlag. Und wer dann noch nicht genug hatte, bekam Waffeln, dick mit Honig bestrichen, in die Hand gedrückt. Die Waffeln hatte Frau Lips in aller Frühe selbst gebacken, natürlich mit Zutaten aus ihrem „Bauernlädla“.

Die „Bamberger Schulbiene“ sammelt

Kind mit ImkerhutRundum zufrieden und alle Sinne gesättigt, trat die Gruppe den Heimweg durch eine verregnete, dennoch wunderschöne Obstbaum-Wiesenlandschaft an. Nicht, ohne vorher noch der Bamberger Schulbiene etwas ins Körbchen gelegt zu haben. Denn bis zum 17.5.2013 entscheidet es sich, ob und in welchem Umfang unser Schulklassen-Projekt verwirklicht werden kann. Wer ebenfalls spenden möchte, gerne auch mit Namensnennung und Verlinkung, aber natürlich auch anonym, findet hier die Informationen. Erreichen wir bis zum 17.5. die angepeilte Finanzierungsumme nicht, geht das Geld an die Spender zurück. Was schade wäre, aber so ist nun einmal das „Alles-oder-nichts-Prinzip“ der Crowdfunding-Plattform. Wir freuen uns über jede Unterstützung!

 

Klasse! Schulbienen-Unterricht in Bamberg!

Schulimker Reinhold Burger und die "Bamberger Schulbiene" Ilona Munique mit einer Schulklasse

Schulimker Reinhold  und die „Bamberger Schulbiene“ Ilona  mit einer Schulklasse auf dem Lips-Hof

Die Hirschaider Realschule wählte sich im Rahmen der Kultur.Klassen Bamberg aus, um sich am 2.5. einen Tag mit Bienen zu gönnen. Von der „Bamberger Schulbiene“ Ilona Munique und dem Schulimker Reinhold Burger erlebten 26 Schülerinnen und Schüler einer fünften Klasse mit allen Sinnen Spannendes zum Thema Honig, Bienen und Imkerei.

Was blüht denn da?

Bereits auf dem schönen Wiesenweg zum Hof der Familie Lips erfuhren die Kinder „naturnah“, wie wichtig Bienen für die Bestäubung der Obstbäume sind. Anhand von Bestimmungsbüchern lernen sie sogleich das Wiesenschaumkraut und die Knoblauchsrauke kennen und wie unterschiedlich Nektar schmecken kann. Zwar hatten wir auch eine Lupe dabei, doch die noch scharfen Augen der Mädels und Jungs hatten keine Mühe, die kleinen Pollenkörnchen auf dem Kirschblütenzweig zu entdecken.

Ungefährliches Beobachten

Schaubienen

Schulimker Reinhold erklärt die Welt der Bienen an der Schaubeute

Mit Hilfe einer Schautafel erklärten wir den Kindern die unterschiedliche Entwicklung von Arbeitsbiene, Drohne und Königin, bevor es an die Enthüllung einer mit Plexigals bewehrten  Bienenwabe ging. Das durchsichtige Gestell war natürlich der Renner des Tages auf dem Biobauernhof von Familie Lips, wo der Unterricht stattfand.

„Wie viel Bienen sitzen auf so einer Wabe?“ wollte ein aufgeweckter Schüler wissen, der fasziniert das Krabbeln hinter der Plexiglasscheibe beobachtete. Ohne Gefahr, gestochen zu werden, hätten die Kinder die Menge selbst auszählen können. „Schaut mal, da schlüpft gerade eine Biene aus!“ rief ein Mädchen begeistert aus. Was sie beobachtete hatte, war allerdings keine Geburt, sondern das Einlegen von Honig durch eine Arbeitsbiene. Wie der Unterschied zu erkennen ist und warum auch die verdeckelten Wabenzellen unterschiedliche Inhalte haben, konnte rasch geklärt werden.

Anfassen und Dabei-Sein

Am Lehrbienenstand in Bamberg-Wildensorg klappte alles wie am Schnürchen.

„Wie funktioniert denn dieser Smoker?“ Die Frage einer Schülerin leitete zu den imkerlichen Geräten über, die die Kinder anfassen durften. Stockmeisel, Entdeckelungsgabel und Abkehrbesen wurden von Reinhold Burger kurz erläutert, bevor es zum eigentlichen Lehrbienenstand am Rinnersteig ging.

Wie sie sich dort verhalten sollen – leise, langsam und nicht vor das Fluglochen stellen – hatten die Kinder bereits beim Abholen an der Bushaltestelle von mir erfahren. Es war sicher nicht verkehrt, es auf dem Beutenareal, einer Streuobstwiese, noch einmal zu wiederholen. Das Wiedereinsetzen der in der Früh entnommenen Schauwabe klappte denn auch wie am Schnürchen, niemand wurde gestochen und die Vorgänge konnten von allen genau beobachtet werden. Zumal auch die beiden Lehrerinnen, Frau Rink und Frau Tschürtz, vor allem die aufgeweckten jungen Burschen gut im Griff hatten.

Alle Sinne nutzen

Rätselraten

Durch Rätseln erfahrenes Wissen vertiefen

Zurück auf dem Hof wurde ein Rätselzettel ausgefüllt, bevor die Belohnung folgte: das Testen unterschiedlicher Honigsorten, und natürlich entstammte eine davon aus dem soeben besuchten Lehrbienenstand. Zum Abschluss erhielt die Klasse selbstgebackene Waffeln von der Hofherrin, Frau Lips, die die Kinder anfänglich auch kurz begrüßte. In vielerlei Hinsicht anregend gesättigt durfte noch einmal kurz durchs Heu getobt und die Ziegen gestreichelt werden, bevor das Gruppenfoto den Schluss einläutete. Schade, wir hätten einen ganzen Tag miteinander verbringen mögen!

5te Klasse der Realschule Hirschaid

5te Klasse der Realschule Hirschaid

Ja, nun ist die „Bamberger Schulbiene“ also an den Start gegangen und realisiert. Wir hoffen auf das Erreichen unseres Finanzierungsziels von 8.000 Euro bis 17.5.2013, um in Zukunft genügend Lehrmaterial und Zeit zu haben, auch Bamberger Schulklassen zu erzählen, wie der Honig ins Glas kommt, warum das Bienensterben aufgehalten werden muss und wie man Jungimker werden kann. Bitte helfen Sie uns JETZT! Denn erreichen wir das Ziel nicht, geht (fast) alles bisher auf der Crowdfunding-Plattform „Startnext“ eingezahlte Geld wieder an die Spender zurück.

1000 Euro Spende von der Sparkasse Bamberg

Logo Sparkasse BambergFantastisch! 1.000 Euro Spende von der Sparkasse Bamberg an die Bamberger Schulbiene!  Sparkassenchef und Vorstandstandsvorsitzender Konrad Gottschall persönlich hat sich für diese Spende stark gemacht. In Facebook, wo Herr Gottschall auf die Schulbiene und ihr „Nektar-Sammeln“ aufmerksam wurde, betonte er:

„Idee und Projekt finde ich super, wir brauchen dringend unsere Bienen!“

Sparkassen-FörderbestätigungEin wahres Wort! Dem er sogleich Taten folgen ließ. Die Förderbestätigung lag gestern in unserem Briefkasten (siehe Bild).

Dass es Konrad Gottschall nicht beim Wort belassen würde, darüber gab es bei Gisela Schlenker, medizinisch-technische Assistentin, keine Zweifel:

Ich bin sicher, dass Herr Gottschall sicher zum Erreichen des Ziels beitragen wird. Die Sparkasse Bamberg unterstützt immer wieder gerne sinnvolle Einrichtungen!

Und auch Claudia Meyer, Heilpraktikerin, wagte zu hoffen:

Wow, das wäre suuuuper!!!

Ja, das ist es wirklich! Ein willkommener Motivationsschub, den wir dringend brauchten. Unser Hauptziel ist, das Bienensterben zumindest in Bamberg aufzufangen. Wir brauchen Jungimker mit viel Verständnis für die auch den Menschen fatale Situation. Ohne Bienen keine oder viel zu geringe Bestäubungsleistung unseres Obstes und vieler Gemüsesorten, wie zum Beispiel Karoddn, also Möhren/gelbe Rübe … Daher werden wir in alle Bamberger Schulen gehen und Aufklärungsarbeit leisten.

Was werden wir mit der Sparkassen-Spende tun?

Mit der Spende wird, sobald eingegangen, zunächst die Kasse in unserem Crowdfunding-Projekt bei Startnext gefüttert. Hier brauchen wir noch bis zum 17.5.2013 eine hübsche Summe, um das vorgenommene Finanzierungsziel von 8.000 Euro zu erreichen. Gelingt es uns nicht, ginge alles mühselig gesammelte Geld an die Spender zurück. Das wäre schade, aber so sind nun einmal die Plattform-Regel, die da lautet: „Alles oder nichts“.

Die Sparkassen-Spende jedoch betrifft dies nicht, denn die wird ja von uns direkt eingezahlt, also auch wieder an uns direkt zurückgezahlt – so oder so. Sie bringt uns ein ganzes Stück weiter.

Für den Unterricht an unseren Lehrbienenständen wollen wir zum Beispiel die Schulklassen mit Imkerhüten ausstatten. Wir schaffen eine Modellbiene an und Lehrmaterial wie Bücher, Plakate, Videos, Filme etc.. Außerdem knapsen wir Zeit vom Brotberuf ab, um ein klassen- und fächerübergreifendes Spiralcurriculum für alle Schularten zu erstellen. Nähere Informationen bekommt man auch über unsere ausführliche Projektbeschreibung samt Video von der „Bamberger Schulbiene“. Schaut doch mal rein!

Und schaut auch am Freitag, 3.5.2013 zu uns an den Obstmarkt 10. Da könnt ihr euch überzeugen, dass es uns wirklich gibt. Wir zeigen ab 19 Uhr den Film „More than Honey“, der uns eine Grundlage für Information und Diskussion mit Ihnen bietet. Nähere Info hier. Wer weiß, vielleicht treffen Sie ja auch den edlen Spender hier an? 😉

Rückblick „Tag der offenen Gärtnereien“ Bamberg 2013

Bamberger Schulbiene am Stand

Bamberger Schulbiene von Bienen-leben-in-Bamberg.de am Tag der offenen Gärtnereien, Bamberg 28.4.13

Wohl wieder der kälteste Tag der Woche, doch KEIN Regen und VIELE Besucher! Das freute die Bamberger Gärtner und mit ihr wir von Bienen-leben-in-Bamberg.de. Unser Stand befand sich in einer der historischen „Unteren Gärtnereien“, in der Hofstadt-Gärtnerei Dechant. Sie ist eine von elf Traditionsgärtnereien der UNESCO-Welterbestadt Bamberg, die ihren Titel nicht zuletzt eben jenem jahrhundertealten, bewahrenswerten Erbe zu verdanken hat. Und dies gebührend am 2. Tag der offenen Gärtnereien zu würdigen weiß.

„Imkerei und Gärtnerei, das gehört einfach zusammen“, dachten wir uns, und nahmen die Einladung von Carmen und Michael Dechant zu diesem wunderbaren Stadtteilereignis, das bis ins Land hinaus strahlt, gerne an. Wir finden, es ist eines der schönsten und sinn-vollsten, und eines der fröhlichsten Feste im überreichhaltigen Bamberger Festtags-Kalender!

Was gab’s bei uns?

Es gab viel Besuch, und zwar so viel, dass ich fast das Fotografieren versäumte. Danke für euer großes Interesse, liebe Gäste!

Lehrbienenstand

Reinhold Burger (re.) am Lehrbienenstand von Bienen-leben-in-Bamberg.de in der Hofstadt-Gärtnerei Dechant am Tag der offenen Gärtnereien, 28.04.2013

Am Lehrbienenstand beantwortete Reinhold Burger Wissenswertes aus der Welt der Bienen, des Honigs und der Imkerei. Er konnte auf schön gestaltete Lehrrähmchen mit Fotografien zurückgreifen, die uns der Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V. zur Verfügung gestellt hat. (Vielen Dank! Und auch an Markus Dorsch (li.), der die Fotos in den Rähmchen geschossen hat!) Außerdem war altes und neues Imkerwerkzeug zu sehen und natürlich zu „begreifen“.

 

Rätseln am Tag der offenen Gärtnereien 2013Rätselspaß für Groß und Klein, vom Moggäla bis zum G’scheidala, hielt die Bamberger Schulbiene parat. Sie waren gar nicht so anspruchslos, wurden jedoch überwiegend und mit etwas Nachdenken bravourös gelöst. Ungeachtet der „Trefferquote“ durften sich alle eine Honig-Kleinigkeit als Mitmach-Geschenk aussuchen.

Die zappeligen Finger durften Ausmalblätter gestalten. Leider gab es keine frei gezeichneten Bilder, sonst hätten wir sie gerne ausgehängt. Vielleicht veranstalten wir das nächste Mal einen Malwettbewerb?

Für ein gutes Karma und ein Stück weit Bienenverantwortung sorgten Spenden an die “Bamberger Schulbiene”, für die es nette Kleinigkeiten als “Gegen-Dankeschön” gab. Diese Aktion geht übrigens noch bis 17.5. im Internet als Crowdfunding-Projekt weiter, mit ganz besonders attraktiven Gegenwerten! Z. B. Honig, Rezeptbuch, Bienenpatenschaft, Rätselmappe für den Unterricht …

Honigverkosten bei Bienen-leben-in-Bamberg.deAm Verkostungsstand probierten die Gäste unseren Bamberger Lagenhonig der Lage “Wildensorg-Rinnersteig” und machten reichlich Gebrauch von der Möglichkeit einer Vorbestellungen für die neue Ernte. Je nach Wetter- und Ertragslage im Juni/Juli. Wir freuen uns besonders auf die neue Lage „Buger Wiesen“. Nächste Woche wird der Honigraum aufgesetzt und dann kann es losgehen mit dem Einlagern, liebe Bienis!

More than honeyKinokarten konnten ebenfalls reserviert werden. Herzliche Einladung an dieser Stelle für den Freitag, 3. Mai 2013, 19.00 Uhr, zu „More than Honey“, den preisgekrönten Doku-Film, der bei uns (Obstmarkt 10, Bamberg-Inselstadt) im privaten Rahmen gegen Spende angesehen werden kann! Kontaktdaten siehe Impressum. Besonders die Makroaufnahmen, zum Beispiel die Geburt einer Königin, sind auf großer Leinwand besonders sehenswert. Kommen Sie zu unserer gemütlichen Runde! Natürlich dürfen Sie bei uns auch Snacks verbröseln 😉

Was gab’s bei den anderen?

Mokka Makan und der erste Espressowagen Bambergs

Mokka Makan und der erste Espressowagen Bambergs am Tag der offenen Gärtnereien, 28.04.13

Mokka Makan hielten uns mit ihrem hervorragenden Kaffee über die „Durchhänger-Strecken“. Den ganzen Tag auf den Beinen, da braucht es zwischendrin eine kräftige Dosis Koffein, zubereitet von den sympatischen Ladies, Barista Ina Kudlich und Sonia Al-Kass an ihrer mobilen Espressobar.

Die Vetters lieben Düfte – und Bienen offenbar auch!

Die Vetters aus Hirschaid lieben Düfte – und Schulbienen offenbar auch! Die „Straße der Düfte“ in der Hofstadt-Gärtnerei Bamberg, 28.4.13

Und noch eine Bar – eine Duftbar! Dietmar Vetter mit Gattin aus Hirschaid brachte sein „Seminarium Salva“ quasi im Westentaschenformat mit. Hier konnte geschnuppert und getestet werden, ob man olfaktorisch gesehen den Durchblick … äh, Durchriech hat! Beherzt hat sich die Bamberger Schulbiene der Prüfung gestellt und an 12 + 1 Gläschen gerochen. Das Ergebnis darf geraten werden 😉

Ganz wunder-bar und bis zu unserem hintersten Winkel an der Gartenmauer hör-bar war die Musikschule Bamberg. Leider nicht ganz bis zu uns hin fand der Brezen- und Würstelmann Thomas Vogt. Doch bei 4.444 qm Gärtnereifläche ist das richtig viel Weg. Den jedoch die beiden Gärtnersleute Michael und Carmen Dechant nicht scheuten, um uns mit Zitronenthymiantee (gegen die Erkältung, mitgebracht aus dem zugigen Paris) und mit Erdnägeln (gegen die Fallstricke am Boden) zu versorgen.

Kaffeebild

Kaffebild by Barista Ina Kudlich von Mokka makan

Wir danken den beiden herzlich für ihr Wahnsinns-Engagement, welches sie nicht nur an diesem, sondern auch an allen anderen (Mond-)Tagen in ihrer Gärtnerei beweisen. Wir fühlten uns bienenwohl bei ihnen und freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: „Tag der offenen Gärtnereien“ in Bamberg!

 

„Alles oder nichts“ – die Spendenaktion der Bamberger Schulbiene

Bamberger Schulbiene25 Bamberger Schulen, alle Klassenstufen, alle Fächer – das hat sich die Initiative von Bienen-leben-in-Bamberg.de, Ilona Munique und Reinhold Burger, vorgenommen. Alle Kinder Bambergs sollen erfahren, wie der Honig ins Glas kommt, warum Bienen unsere Hilfe brauchen, und warum vor allem WIR sie brauchen. Dazu benötigen wir didaktisches und technisches Lehrmaterial, Medien aller Art und ein Spiralcurriculum. Wir brauchen IHRE Spende für UNSER ALLER Bienen-Zukunft.

Spendenkonto Stichwort “CF-Schulbiene” | Kontoinhaberin: Ilona Munique | Postbank München | BLZ 70010080 | Kto-Nr. 830967806

Wer das Projekt der „Bamberger Schulbiene“ auf eine ganz besondere Weise unterstützen will, kann sich aktuell via Crowdfunding, einer Online-Schwarmfinanzierung, als geldgebende/r Unterstützer/in (Supporter) beteiligen. Diese Spender erwarten attraktive „Dankeschöns“! Sie haben dazu nur noch bis 17. Mai 2013 Zeit. Dann gilt die Regel: „Alles oder nichts!“  Haben wir bis dahin das Finanzierungsziel von 8.000 Euro erreicht, bekommen wir die Summe. Ist es uns nicht gelungen, geht das Geld an die Spender ohne Abzüge zurück. Weitere Informationen auf http://www.startnext.de/schulbiene. Nachrichten gibt’s auch via Twitter.

„More than Honey“ – preisgekrönter Film in Bamberg

More than honeyWas? Film „More than Honey“ mit Info und Diskussion
Wann? Freitag, 3.5.2013, Beginn 19:00 Uhr,
Ende der Filmvorführung gegen 21.00 Uhr
Wo?
Bamberg, Obstmarkt 10, 3. Stock (kein Aufzug)
Karten? Erhältlich gegen eine Spende für die „Bamberger Schulbiene“
– am 28.4.2013 zum „Tag der offenen Gärtnereien“ in der Hofstadt-Gärtnerei Dechant, Lehrbienenstand von Bienen-leben-in-Bamberg.de
– direkt bei Bienen-leben-in-Bamberg.de, Obstmarkt 10, 3. Stock

Bitte Karten 1 Tag vorab des Termins beim Veranstalter abholen, da keine Abendkasse möglich!

Die Filmvorführung findet im gemütlich-privaten Rahmen statt. Für Snacks, auch glutenfreie, sowie Getränke ist gesorgt. Telefonische Auskunft und Reservierung ab dem 26.04.2013.

More than Honey, ein mehrfach preisgekrönter Doku-Film von Markus Imhoof, ist einer jener Filme, die man einfach gesehen haben muss. Tolle Makroaufnahmen, trotz der Brisanz des Themas „weltweites Bienensterben“ faszinieren die Landschaftsaufnahmen und menschlichen Porträts von Imkern und Bienenzüchtern aus verschiedenen Ländern.

Siehe auch „Volles Haus im Lichtspiel – Bienenfilm und Diskussion“ / Wer war noch nicht in „More than Honey?“ – Trailerserie mit 10 Clips / „More than Honey“ – more than nice pictures (dt.)

Impressionen von der 6. Bamberger Gartenmesse 2013

Logo Bamberger Gartenmesse

BLIB-Team

Das Team von Bienen-leben-in-Bamberg.de: Reinhold Burger, Ilona Munique und Unterstützer Arne Butscher

Große Fotoparade von unserem Stand „Bienen-leben-in-Bamberg.de an der 6. Bamberger Gartenmesse Blüte & Ambiente. Zwei Highlights habe ich in den beiden letzten Beiträgen beschrieben: Übergabe der Bienenpatenbeute auf der Zwiebeltreterbühne an Sabine Gründler und Carmen Dechant.

Mit am schönsten waren aber auch die Besuche und Gespräche sowie die Hilfen, die wir erfahren durften. Arne Butscher, unser neuer Unterstützer in Sachen „Bienenleben-in-Bamberg.de“, hat sich in denkbar kurzer Zeit bestens auf den Tag vorbereitet. So konnten wir uns ganz auf ihn verlassen, während wir zeitweise als „Maja“-Botschafter unterwegs waren. Ohne ihn hätten wir den Stand verwaist zurücklassen müssen.

Edle Spenderin

Eine edle Spenderin für das Projekt „Bamberger Schulbiene“

Beispielsweise, als an zwei Tagen Reinhold seinen Vortrag über die „Geburt einer Königin“ mit schönen Sequenzen aus dem Film „More than Honey“ hielt.  Leider und etwas überraschend waren doch  Lizenzgebühren fällig geworden. Die Freigabe des Films wurde auf Juni verschoben, da er in letzter Zeit für reichlich Furore gesorgt, am 18.4. sogar den österreichischen Filmpreis gewonnen hat. Am 3.5.13 zeigen wir „More than honey“ übrigens auch bei uns im privaten Rahmen am Obstmarkt 10. Die Vorführung stieß auf interessierte Gäste, die zwar von der Anzahl her überschaubar waren, dafür aber um so aufmerksamer nachfragend. Und gerne spendend! So wie Bienenpatin Christina Michel, die aus  Waldsachsen bei Schweinfurt angereiste. Obwohl sie ja bereits mit ihrer Patenschaft ihren Beitrag zum Bienenwohl unserer Stadt beigetragen hat. Alle Achtung!

Die Bamberger Schulbiene auf der Gartenmesse

Die Bamberger Schulbiene erhielt ein Geschenkpäckchen. Was da wohl drin sein mag?

MyBoshi-Bienenmütze steht Reinhold sehr gut!

MyBoshi-Bienenmütze steht Reinhold sehr gut!

Ehrenbienenpatin Jutta Fraaß mit Sohn Hendrik reiste ebenfalls extra nach Bamberg, und zwar aus Fürth an. Und auch sie ließ es sich nicht nehmen, eine Spende einzuwerfen. UND uns ein Päckchen zu überbringen! Darin: eine super-super-coole MyBoshi-Mütze, gelb-schwarz geringelt! Witzigerweise war erst kürzlich im FT ein Artikel zur Entstehung dieser fränkischen Innovation gestanden, so dass ich das Geschenk entsprechend würdigen konnte. Nun, mein eigenes Bienenoutfit ist doch bereits recht vollständig, und daher sollte Reinhold wohl diese Mütze als sein neues Kostüm betrachten!

Honigrezeptbuchübergabe

Übergabe des Honigrezeptbuchs an Ehrenbienenpatin Jutta Fraaß

Aber auch wir hatten ein Geschenk zu übergeben. Es ist das jährliche „Überraschungsgeschenk“, welches alle Bienenpatinnen bzw. -paten erhalten. Diesmal eines, welches sie selbst mitgestalten: ein Rezeptbüchlein mit dem einfachen Titel: „Einfach Honig“. Pst. Geheime Bienenpatenrezepte“. Es wurde gerade noch rechtzeitig von der Druckerei ausgeliefert. Und ist erhältlich gegen eine ordentliche Spende. Schaut mal auf der Plattform von Startnext, dort ist unser Schulbienen-Projekt beschrieben, wie man spenden und was man als „Dankeschön“ dafür bekommen kann  – z. B. für € 25,- eben jenes originelle und limitierte Honigrezeptbuch.

Sebald Herzibär

„Steht mir auch gut, die MyBoshi-Bienen-Mütze“, findet Sebald Herzibär

Und bei so viel Honig – klar, probieren konnte man den bei uns natürlich auch! Letzte Bestände unseres „Bamberger Lagenhonigs“ aus dem Vorjahr, Lage „Wildensorg / Rinnersteig“ und die Jungfernernte 2014, „Buger Wiesen“ wurden gerne von unseren Standbesuchern vorbestellt. Warum das mit der Ernte noch ein wenig dauert, und wie Honig eingelagert wird, erklärten wir an unserem Lehrbienenstand mittels Lehrrähmchen.

Lehrbienenstand von Bienen-leben-in-Bamberg.de

Lehrbienenstand von Bienen-leben-in-Bamberg.de

An dieser Stelle noch einmal unser ausdrücklicher Dank für die tolle Unterstützung des Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V. um Robert Engert und Nikolaus Hofmann, der uns mit Rat und Tat bei den Vorbereitungen beiseite stand. Es ist klasse, so persönlich und kompetent betreut zu werden, und ich glaube gar, das ist sein Markenzeichen!

Rätselspaß

Rätsel für Groß und Klein am Stand von Bienen-leben-in-Bamberg.de

Doch wo wir schon beim „Danke“ sind: er gilt auch nachgerade für die Organisatoren um die Bamberger Gartenmesse auf der Böhmerwiese. Allen voran Ralf Böhmer mit Schwester Sabine Gründler und Event-Kollegin Andrea Fiedler. Wir Standleute – immerhin über 100! – wurden sogar täglich mit Kaffee, Kuchen und Snacks versorgt, mit dem wir gar nicht gerechnet hatten. Immer ein Ohr offen und nie um eine Hilfe verlegen war das gesamte Team der Gärtnerei Böhmerwiese, der Ausrichterin dieses (endlich angekommenen!) Frühlingsbeginnens in der Gärtnerstadt Bamberg.

Übergabe der Bienenpatenbeute an Carmen Dechant

Bienenpatin Carmen Dechant bei der Übergabe ihrer Patenbeute durch die Bamberger Schulbiene, Ilona Munique von "Bienen-leben-in-Bamberg.de"

Bienenpatin Carmen Dechant bei der Übergabe der Patenbeute durch die Bamberger Schulbiene, Ilona Munique von „Bienen-leben-in-Bamberg.de“

Zur 6. Bamberger Gartenmesse “Blüte & Ambiente” nahm Carmen Dechant von der Hofstadt-Gärtnerei am 14.4.2013 auf der Zwiebeltreterbühne ihre Bienenpatenbeute entgegen. Ilona Munique und Reinhold Burger konnten mit dem Beitrag der Gärtnerin für ihre Privatinitiative “Bienen-leben-in-Bamberg.de” eine Bienenwohnung (Beute) im Wert von € 160 Euro anschaffen.

Wie im vorangegangenen Weblog berichtet, war die beliebte Bamberger Gartenmesse auf der Böhmerwiese eine schöne Bühne für diesen nicht nur symbolischen Akt. Denn im Anschluss an die Messe, zu der Carmen mit ihrem Mann, Michael Dechant, einen Stand unterhielt, wurde die Patenbeute in die Hofstadt-Gärtnerei gebracht. Hier gibt es mit 4.444 Quadratmeter ausreichend Fläche ohne allzu großen Publikumsverkehr, jedoch mit einem Meer an Stauden, Blumen und Kräutern.

"Carmen

Die Bienenwohnung steht dort bereit für einen noch zu ziehenden Ableger. Er wird außerdem genutzt, um zum Beispiel im Rahmen des Projekts „Bamberger Schulbiene“ Kindern und Jugendlichen als Anschauungsobjekt zu dienen. Und ganz aktuell als Lehrbienenstand am „Tag der offenen Gärtnereien“ am 28.04.2013.

Carmen Dechant, Gärtnerin „der Liebe wegen“, besiegelte die neue „Einliegerwohnung“ mit einem Gedicht, welches die Innigkeit zur Gärtnerkultur, aber auch deren (weibliche) Leiden zum Gegenstand hat. In diesem Video ist die Patenbeutenübergabe mit anschließendem Mundartgedicht aufgezeichnet.

Die Initiatoren von Bienen-leben-in-Bamberg.de lassen sich über die zweijährige Bienenpatenschaft hinweg etliche Aktivitäten einfallen. Die Bienenpatenschaft von Carmen Dechant beispielsweise begann mit einer offizielle Übergabe der Patenurkunde im Januar 2013. Weitere Aktivitäten miteinander sind Bienenpatentreffen, unsere „Honig-Versuchsküche“, Filmvorführungen (die nächste voraussichtlich am 24. und 25.05.2013, 19.00 Uhr mit dem Doku-Film „More than honey“, im Obstmarkt 10) und Mitmach-Tage beim Honigschleudern und -abfüllen u. v. m.

Je nach Lust, Laune und Zeit können unsere Patinnen und Paten bei allen Aktivitäten zuschauen und mitmachen. So wachsen sie mit ihren jeweiligen Völkern – und natürlich auch mit uns! – immer mehr zusammen. „Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft!“

Übergabe der Bienenpatenbeute an Sabine Gründler

Bienenpatin Sabine Gründler bei der Übergabe ihrer Patenbeute

Ilona Munique bei der Übergabe der Patenbeute an die Bienenpatin Sabine Gründler von der Gärtnerei Böhmerwiese

Auf der Zwiebeltreterbühne zur 6. Bamberger Gartenmesse „Blüte & Ambiente“ nahm Sabine Gründler von der Gärtnerei Böhmerwiese am 13.4.2013 IHRE Bienenpatenbeute von Ilona Munique und Reinhold Burger entgegen. Mit dem Beitrag der Gärtnerin konnte die Privatinitiative „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ eine Bienenwohnung im Wert von € 160 Euro anschaffen.

Die beliebte Gartenmesse auf der Böhmerwiese, die Sabine Gründler zusammen mit ihrem Bruder, Ralf Böhmer, alljährlich ausrichtet, war ein überaus passender Rahmen für diesen symbolischen Akt der Übergabe. Sie ist allerdings auch der Grund, warum auf dem Gelände kein Bienenvolk aufgestellt werden kann. Zu viele Menschen würden die fleißigen Sammlerinnen sicherlich stören.

Die Beute wird folglich an einem unserer fünf Standorte aufgestellt. In den Buger Wiesen steht der Bienenpatin für zwei Jahre eigener Honig zum Ernten zur Verfügung. Sabine darf ihr Volk begleiten, wie es ihr beliebt. Gepflegt wird es von uns Imkern, doch je nach dem, wie viel „Mut“ Sabine aufbringt, könnte sie die frischen Honigwaben dermaleinst auch gerne selber ziehen und nachfolgend schleudern und frisch abzapfen.

Um im steten Kontakt zu bleiben, sehen die Initiatoren von Bienen-leben-in-Bamberg.de mehrere Aktivitäten vor. So gab es kurz nach der Äußerung des Wunsches zu einer Patenschaft für Sabine Gründler eine offizielle Übergabe der Patenurkunde im Februar 2013. Weitere Termine sind Mitfahrtermine zur HEG, der Honigerzeugergemeinschaft in Eltmann, Standorttätigkeiten, Bienenpatentreffen, Besuche von Kreisimkertagen und Imker-Stammtischen, Filmvorführungen etc. So werden die Paten mit ihren jeweiligen Völkern langsam vertraut – und natürlich auch mit uns!