Der Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. gratuliert den Gewinnern des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises 2022!
(Ausführlicher Bericht folgt im nächsten Blogbeitrag.)
Der Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. gratuliert den Gewinnern des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises 2022!
(Ausführlicher Bericht folgt im nächsten Blogbeitrag.)

2. Preis „Silberlinde“: Stadtwerke Verkehrs- und Park GmbH Bamberg /

Highlight des letzten BIWa-Öffnungstages der Saison 2019 war die Verleihung des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises innerhalb eines heiteren Rahmenprogramms mit Klarinettenmusik, eingeleitet von einem Sektempfang und ausklingend mit einem entspannten Come-together an diesem sonnig-warmen Spätsommersonntages des 15. Septembers 2019.
Ja, in diesem Satz ist so ziemlich alles drin und steht damit symptomatisch für eine bienenfleißige Saison der Bamberger Schulbiene unter dem Dach der Bienen-InfoWabe. Die galt es, würdig zum Abschluss zu bringen, was unter dem Motto: „Summa-summarum, der Summa is‘ ’rum!“ auch klanglich geschah.
Die drei Schülerinnen Ida Stahlmann, Ellis Wenzel und Johanna Böhm mit ihrer Musiklehrerin Birgit Lang gewannen ob ihrer professionellen und anmutigen Darbietung respektvollen Applaus und überaus begeisterte Veranstalter. So viel sei verraten – wir laden sie auch fürs nächste Jahr ein, denn dieses Highlight verlangt geradezu nach einer Fortsetzung!

Nachfolgend das Video dazu, gedreht von unserem Bienenfreund Arno Schimmelpfennig, der durch einen Nachlass zu unseren Sponsoren zählt – wie auch das Team VOM FASS Bamberg, Cathrin Beyer und Silvia Müller für den Sekt vom Empfang und Lecker-Bäcker Thomas Loskarn, der wie immer das Gebäck dazu beisteuerte – vielen DANK, ihr Lieben!
Klarinettenquartett unter der Leitung von Birgit Lang.
Kamera und Schnitt: Arno Sebastian Schimmelpfennig (ASS)
Saison‐Abschlussfeier der Bienen-InfoWabe from Arno Schimmelpfennig on Vimeo.
… die außer guter Laune auch 85 Euro an Spenden hinterließen. Damit ist zwar die angemietete Toilette noch nicht bezahlt, und auch nicht der Blumenschmuck, die Preisgeschenke, Softgetränke und ein Salär an den Filmemacher und die Musikantinnen, doch die Restsumme begleichen unsere Bienenpatinnen und -paten mit ihren Beiträgen. Sie sind Garant dafür, dass wir handlungsfähig bleiben – wofür wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken! Zum Fest freuten wir uns, dies persönlich bei Manfred Alt und Wiebke Burkhart tun zu können.
[Permalink zum BBU-2019|
Verleihung des „Bienenstadt Bamberg‐Umweltpreis 2019“ (BBU) from Arno Schimmelpfennig on Vimeo.
Wir gratulieren den Gewinnern des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises 2019!

Preisträger Martin Bloeß, Bamberger Schulbiene, Jurymitglied Christian Rindchen.


Christine Hertrich als Vertreterin der beiden Preisträger, umrahmt von Bamberger Schulbiene und Jurymitglied Elisabeth Dörfler-Christa.
[Platzhalterfoto von Dr. Yelva Larsen, da Preisträgerin verhindert]

Anerkennungspreis für Jeannette Frank, hier zusammen mit Jurymitglied Franz Spindler.
Im nächsten Bericht mehr zu den Preisträgern und der Jury im Rahmen der Saison-Abschlussfeier der Bienen-InfoWabe.

Christian Hader (GAL) verleiht „Grünen Becher des Monats Mai“ an Bienen-leben-in-Bamberg.de (Ilona Munique und Reinhold Burger)
Die Grün-Alternative Liste, GAL, verlieh den „Grünen Becher des Monats“ im Mai 2019 an unsere Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de. In der Begründung hob Christian Hader gegenüber uns, also Ilona und Reinhold, die besonderen Verdienste im Zusammenhang mit dem erfolgreichen bayerischen Volksbegehren „Rettet die Biene. Artenvielfalt und Naturschönheit in Bayern“ hervor.
Für die Ehrung bedanken wir uns sehr herzlich und versprechen, uns weiterhin für die Natur mit dem Schwerpunkt Biene ins Zeug zu legen. Den Mitgliedern zur Versammlung der GAL, in dessen Rahmen am 23.05. die Ehrung stattfand, legten wir ans Herz, niemals die Honig- gegen die Wildbiene auszuspielen, denn BEIDE Arten werden für eine ausreichende Bestäubungsleistung unserer Kultur- und Wildpflanzen benötigt. Wir boten der GAL, wie wir es auch gegenüber anderen politischen Gremien tun, sehr gerne unsere informellen Dienste an, beispielsweise, wenn für weitreichende Entscheidungen oder Anschaffungen nennenswerte Ressourcen zum Einsatz kommen sollen.
Denn es wäre kontraproduktiv, beispielsweise das hundertste Wildbienenhotel aufzustellen oder den zweihundertsten Honigbienenkasten oder die falsche Blühwiesenmischung auszubringen. Bei alledem ist Augenmaß zu halten und auf die Qualität zu achten. So zöge man bei großflächigen Wildbienenhotelanlagen nur zu viele Bienenparasiten mit groß, und Wildbienen sind schließlich nicht ohne Grund eher Einzelgängerinnen. Ohnehin sind die gefährdeten Arten meist Bodenbrüter. Auch müssen bei deren Flugradius mit ca. 50 bis 300 Metern (hier wird noch geforscht) spezielle Nahrungsbedürfnisse berücksichtigt werden. So kann also unreflektiertes Nachahmen falsch kolportierter Maßnahmen wirkungslos bleiben und sogar negative Effekte zeitigen.
Gerne (und schamlos) haben wir also die Gelegenheit genutzt, einen kurzen Einblick in unser Anliegen zu geben – nämlich einen überlegten Umgang mit gut recherchierten Informationen über die Bienen und deren Lebensraum zu forcieren und damit in die breite Öffentlichkeit zu gehen. Was zu beweisen war 😉
Noch einmal DANKESCHÖN, und das auch im Namen all unserer Mitstreiter/innen!
Über 40 Gäste erlebten ein ungewöhnliches Rahmenprogramm anlässlich der Saison-Abschlussfeier der Bienen-InfoWabe am 16.09.2018 im Erba-Park. Zwischen den einzelnen Laudationen bei der Verleihung des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises spielte Esther Rojtenberg auf dem Akkordeon zusammen mit Mai Tran auf der Querflöte traditionelle Weisen. Im Vorfeld bedankten wir uns bei unseren Gästen, den Helfer/innen und Sponsor(inn)en sowie den Referent(inn)en mit diesem Kulturbeitrag für die geglückte Saison.
Die MotivationDie ohne Worte auskommende Performance als Einstimmung in die Preisverleihung passte in vielerlei Hinsicht sehr gut zu unserem Thema, den Bienen. Denn wer imkern möchte, muss Geduld beweisen und über eine gute Beobachtungsgabe verfügen. Außerdem lösen die – ich sag’s mal so – Lehrstunden in Achtsamkeit, die selbst langjährige Imker/innen immer wieder absolvieren (müssen), Respekt, Wertschätzung und das Gefühl, einem Mysterium beizuwohnen, aus.
So auch die Butoh-Performance „Mystikó ton Melissón“ von Susanne Starke, einem – laut Wikipedia – „Tanz der Finsternis“, […] ein Tanztheater ohne feste Form, das nach dem Zweiten Weltkrieg in Japan [mit Wurzeln bis in den modernen deutschen Ausdruckstanz des 20. Jahrhunderts] entstand.“ Das ist ungewohnt, darauf muss man sich erst einlassen. Doch so finster war die Aufführung dann doch wieder nicht, sofern man stark verlangsamte Bewegungsabläufe ohne Effekthascherei in unserer heutigen hektischen und affektierten Zeit nicht als bedrohlich empfindet, weil sie Raum für eigene Gedanken und ursprüngliche Gefühle lässt.
Die Performance war als eine Hommage an die Bienengöttin Demeter konzipiert. Bienen werden seit alters her in allen Kulturen verehrt und repräsentieren Geburt, Tod und Wiederauferstehung. Aristoteles beispielsweise ging davon aus, dass gute Seelen als Bienen wiedergeboren werden. Im antiken Griechenland wurden Bienen mit der Fruchtbarkeits‐ und Ackergöttin Demeter in Verbindung gebracht. Ihre Priesterinnen nannte man Melissae, übersetzt „die Bienen“. Die Eunuchenpriester hießen „Drohnen“, wie auch heute noch die männlichen Bienen bezeichnet werden, so aus dem Ankündigungstext der beiden Protagonistinnen Rojtenberg und Starke.
Die PerformanceZu Beginn lässt uns die zunächst mit einem gelben Tuch verschleierte Butoh-Tänzerin Einblick in die geheimnisumwobenen „elusinischen Mysterien“ aus der Antike nehmen, die alljährlich im September zu Ehren Demeters, der Fruchtbarkeitsgöttin gefeiert wurden. Auch heute noch lebt der Name der Göttin fort. Wir kennen ihn als Firmenname eines Öko-Anbauverbandes bzw. Qualitätssigel. Der griechischen Mythologie nach schickte Demeter den Heros Triptolemos von Eleusis in die Welt, um die Kunst des Ackerbaus zu verbreiten. (Dazu aktuell ein Stadtratsbeschluss zu Glyphosat, der beim Bauernverband für Unruhe sorgt. Hätten wir ihn extra einladen sollen?!)
Kunst regt somit zum Nach-, Mit und Weiterdenken an, beinhaltet Gegenwarts- und Gesellschaftskritik, wie auch im Wikipedia-Eintrag im weiteren Verlauf von einem „zeitgenössischen Theater des Widerstandes gegen die moderne Gesellschaft, das in den Spuren des alten Japans liest und gleichzeitig weltumspannend und kulturübergreifend zu uns spricht.“ zu lesen ist. Für uns hat sich dieser Anspruch voll und ganz erfüllt.
Geburtsprozess einer BieneKunst in Form eines Tanzes ist ohne Musik eher selten. Und so wird die weißgewandete, wendige und zierliche Tänzerin von Esther Rojtenberg gesanglich wie auf dem Akkordeon und einer Mini-Mundharmonika unterstützt und getragen. Die Virtuosin der Tasten, Knöpfe und des Quetschkörpers, ebenfalls in Weiß eingekleidet, dazu gekrönt von einer hohen Wollhaube über einem mit Gaze völlig bedecktem Gesicht, begleitet aufmerksam den Geburtsprozess einer Biene, die sich in einer imaginären Wabe quälend-mühselig, unbeholfen und zitternd um sich dreht, um sich sodann aus ihrer zu eng gewordenen Zellenstube – angedeutet von Händen, die einen Raum abzutasten erscheinen – langsam ins Freie drückt.
Wir Gäste nehmen leise bis laut summend Anteil an dieser anstrengenden Bienengeburt, was zugegebenermaßen stimmlich auf die Dauer ebenfalls etwas anstrengend ist. Sicherlich aber nicht so sehr wie das Spiel der beiden, das schließlich auf engstem Raum stattfindet und von daher hohe Anforderung an eine geschickte Inszinierung stellt. Und so wird denn auch der vorgegebene Raumrahmen zum Ende hin gesprengt, die neugeborene Biene verlässt den quadratischen Tisch, der ihr bislang als Zelle diente, und schwingt sich – zögernd erst, dann glückhaft befreit – in den Bamberger Bienengarten. Dort dreht sie wirbelnd ihre Runde, bis sie vom Publikum lautsummend wieder herbeigerufen wird.
Wir danken allen Mitwirkenden für diesen außergewöhnlichen Einblick in die Mysterien einer frühen Göttin und in die Bienenwelt, die wir erneut mit anderen Augen betrachten werden, sehr herzlich! Danke allen Gästen fürs Mitsummen!
Fotogalerie Rahmenprogramm Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2018
Um das vergangene Programmjahr der Bienen-InfoWabe sowie die Preisträger/innen des zu diesem Anlass verliehenen Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises zu würdigen, aber auch als Dankeschön an unsere Helfer/innen und an uns selbst, begingen wir die nunmehr dritte Saison-Abschlussfeier in der Bienen-InfoWabe. Der Abschied
in die Winterpause erfolgte am 16.09.2018 zum ersten Sonntag nach den Sommerferien.
Wir danken den zahlreich erschienenen Gästen, den Helferinnen und Sponsoren sowie natürlich den Preisträger(inne)n und den Jurymitgliedern sehr herzlich für ihr Kommen!

Den kulturellen Beitrag zum Fest lieferten Susanne Starke mit einer beeindruckenden Butoh-Performance, eine moderne Tanzkunst aus Japan. Begleitet wurde sie von Esther Rojtenberg am Akkordien, zu der sich später noch die Querflötistin Mai Tran gesellte. Die Aufführung war als Hommage an die Bienen und die Fruchtbarkeitsgöttin Demeter konzipiert. Hier im Nachfolgebericht mehr.

Den lukullischen Beitrag lieferten unsere Sponsoren, Lecker-Bäcker Thomas Loskarn und Cathrin Beyer & Silvia Müller vom Feinkostladen Vom Fass Bamberg sowie Elke Puchtler und Gabriele Kellermann. Vielen lieben Dank!
Den dekorativen Beitrag stiftete unsere Bienenpatin Rita Bender, so dass wir auch heuer wieder mit den obligatorischen, weil einfach so schönen Sonnenblumen an das notwendige Bienenfutter freundlich erinnern konnten.
Am Ende der nachfolgenden Details zu den Preisträgern findet ihr die Fotogalerie. Einen Gesamtüberblick bildet auch der Permalink BBU-2018.
Dr. rer. nat. Elke Puchtler aus Adelsdorf wurde für ihre fachliche wie finanzielle Unterstützung der Initiative in „Honiggold“ ausgezeichnet.

Preisträgerin 1. Platz: Dr. rer. nat. Elke Puchtler, flankiert von der Mit-Preisausrichterin Ilona Munique (li.) und Jurymitglied Rita Bender.
In der Begründung wurden vor allem die unentgeltlichen Vorträge zu bienenfreundlichen Pflanzen (hier und hier) hervorgehoben, die die Heilpraktikerin im Rahmen des Jahresprogramms hielt. Dass sie damit ihr Portfolio erweiterte und die Biene und deren Produkte in ihre Praxisberatung einbezieht, ist eine beispielhafte Win-Win-Situation. Das Pflanzen einer Lavendelhecke im Bamberger Bienengarten nebst kontinuierlicher fachlicher Begleitung zum und Zusammenarbeit beim Thema „Lebensraum Biene“ sorgten für weitere Pluspunkte.

Besonders zu erwähnen ist die Umwidmung eines traditionellen Liedes, welches wir im Anschluss alle unter Gitarrenbegleitung von Elke und Thomas Puchtler gemeinsam sangen. „Ich bin überrascht, dass ich als Nicht-Bambergerin den ersten Preis gewonnen habe!“, freute sich die Gewürdigte, die die Urkunde und den Blumenstrauß aus den Händen des Jurymitglieds, Bienenpatin Rita Bender erhielt.
Der zweite Preis, die „Silberlinde“, ging an das E.T.A-Hoffmann-Gymnasium für die seit 2013 geführte Schul-Imkerei innerhalb der Gartengruppe.
Der für die Gruppe verantwortliche Lehrer Dr. Johannes Bail nahm den Preis, überreicht von Bienenpatin Gabriele Loskarn in Vertretung des Jurymitglieds Christian Vogel (Optik Demmler), erfreut entgegen. Er hatte sich mit einer bildreichen Darstellung von den vielfältigen Tätigkeiten seiner Schülergruppe beworben – von der Bienenhaltung über das Schreinern von Bienenwohnungen bis hin zur Wachsbearbeitung. Sogar einen vierseitigen Artikel in der ETA-Schülerzeitung seiner Schüler konnte der rührige Lehrer vorweisen. Darin übrigens zu lesen: „… dass das E.T.A. die coolste Schule ist. Außerdem ist es super, dass ich in einer halbwegs verantwortungsvollen Klasse bin“. (Timo, 13 Jahre, zu: Was mein Schulleben reicher macht).
An den Fotos war allerdings auch zu erkennen, dass die funktionale Ausstattung für die Schulimkerei verbesserungswürdig ist. Im Rahmen der Preisverleihung versprachen wir daher spontan, innerhalb eines Jahres Spenden zu sammeln, um den von Johannes geäußerten Wunsch nach einer rostfreien Honigschleuder zu erfüllen. Wer hierzu etwas beitragen möchte … hier die Infos zu Spendenmöglichkeiten.
Der in unmittelbarer Nachbarschaft zur Bienen-InfoWabe im Erba-Park gelegene Kleingartenverein „Am Weidenufer“ erhielt eine Anerkennungsurkunde aufgrund seiner verlässlichen Hilfsbereitschaft, überreicht von Jurymitglied Nikolaus Hofmann, dem 2. Vorsitzenden des Imker und Bienenzuchtvereins Bamberg Stadt und Land e. V.
Aus dem gleichen Grund, aber auch für die Finanzierung eines Rosenrondells sowie die Unterstützung bei der Erlangung von Fördermitteln erhielten Gabriele und Bernhard Kellermann ebenfalls eine Anerkennungsurkunde, überreicht von Michael Koslowski in Vertretung von Jurymitglied Cornelia Schecher aus dem Imkerverein Scheßlitz und Umgebung e. V., der Vorjahressieger war.
Was sonst noch geschah …Bienenpate Hans Zirkel ließ es sich trotz seines Geburtstages nicht nehmen, mit seiner Frau Anne (ebenfalls Bienenpatin) dem Fest beizuwohnen. Ihm hatten wir a capella ein Ständchen gesungen.

Unser Sit-in am Ende des letzten offiziellen BIWa-Öffnungstages war so gemütlich, wie es nach so einem turbulenten Tag nur sein kann. Obwohl uns Gabi Loskarn beim Aufräumen hätte helfen wollen, hatten wir das Angebot tatsächlich nicht mehr angenommen. Ich liebe es einfach, nachzumoggeln, zumal mit unserem „Goldtopf“-Preisträgerpaar. Auch Michaela, unsere Fotografin hatte es urlaubsbedingt nicht eilig. Danke fürs Fotografieren, Micha!
Wir gratulieren den Gewinnern des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises 2018!
2. Preis „Silberlinde“: E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium / Dr. Johannes Bail, Bamberg
Anerkennungspreis: Kleingartenverein „Am Weidenufer“, Bamberg
Anerkennungspreis: Gabriele und Bernhard Kellermann, Bamberg
Im nächsten Bericht mehr zu den Preisträgern und der Jury im Rahmen der Saison-Abschlussfeier der Bienen-InfoWabe.
In Bamberg ist japanische Tanzkunst noch relativ unbekannt. Im Rahmen der Saison-Abschlussfeier der Bienen-InfoWabe am 16. September erfährt die Butoh-Performance „Mystikó ton Melissón“ von Susanne Starke unter Begleitung von Esther Rojtenberg auf dem Akkordeon seine Uraufführung.
Die Performance ist als eine Hommage an die Bienengöttin Demeter konzipiert. Bienen werden seit alters her in allen Kulturen verehrt und repräsentieren Geburt, Tod und Wiederauferstehung. Aristoteles beispielsweise ging davon aus, dass gute Seelen als Bienen wiedergeboren werden. Im antiken Griechenland wurden Bienen mit der Fruchtbarkeits‐ und Ackergöttin Demeter in Verbindung gebracht. Ihre Priesterinnen nannte man Melissae, übersetzt „die Bienen“. Die Eunuchenpriester hießen „Drohnen“, wie auch heute noch die männlichen Bienen bezeichnet werden. Im September wurden Demeter zu Ehren die geheimnisumwobenen „elusinischen Mysterien“ gefeiert.
Das Programm der Saison-Abschlussfeier beginnt um 14 Uhr mit einem „Offenen Haus für alle“. Zum Sektempfang um 15.30 Uhr intoniert Esther Rojtenberg traditionelle deutsch-sephardisch-jiddische Musik für ein stimmungsvolles Miteinander. Im Anschluss der halbstündigen Butoh-Performance, die um 16 Uhr beginnt, folgen die Laudationes zu den Preisträgern des jährlich ausgelobten Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises. Ausgeschrieben ist der Preis für alle, die sich in besonderer Weise für die Bamberger Bienenwelt einsetzen. Die Feier endet bei freiem Eintritt gegen 17.30 Uhr.
Hier noch einmal das Gesamtprogramm:
Veranstaltungsort: Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1 (Erba-Park), 96047 Bamberg.
Siehe auch unsere Veranstaltungsankündigung.
P. S.: Miet-Toilette vor Ort.
Herzliche Einladung! Am So.,16.09.2018 findet die Saison-Abschlussfeier der Bienen-InfoWabe statt. An diesem Nachmittag vergeben wir außerdem den Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2018. Nachfolgend der Programmablauf.
Für wen ist der Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis gedacht? Für alle, die sich in besonderer Weise für die Bamberger Bienenwelt einsetzen, in den Kategorien Bienen, Honig, Imkerei und Lebensraum Biene (Natur).
Wo? Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, Bamberg (Erba-Park) Standortkarte via Google | Standortkarte viaOpenStreetMap | Navi-Eingabe 49.900680,10.873250.
(Gasheizung und Miet-WC vorhanden!)
Was passiert danach?
Obgleich das Haus nach der Feier ausgeräumt und bis Ostersonntag geschlossen wird, stehen noch zwei Feiern in diesem Jahr an – schon mal vormerken!
Übrigens: In der Bienen-InfoWabe kann für heuer auch noch Bamberger Lagenhonig eingekauft werden. Also am 16.09. und am 07.12. Spätere Einkäufe gerne nach Absprache am Obstmarkt 10.
Den Blauen Engel kennen viele. Doch der Grüne Engel ist noch relativ „grün hinter den Ohren“. Der Anlass war das „Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011“, seitdem wird er vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) verliehen.
Wir – Reinhold Burger und Ilona Munique – freuen uns, nun ebenfalls als „Grüne Engel“ ausgezeichnet worden zu sein. Denn mithilfe von Öffentlichkeitsarbeit wie dieser hoffen wir, viele Menschen zu erreichen und in Richtung „Umweltschutz kann jede/r Einzelne leisten!“ zu motivieren.
Die Ehrung fand am 02.03.2018 im Rahmen eines Festaktes im wunderschönen Landratssaal des Präsidialbaus in Bayreuth statt. Wir freuten uns sehr, dass sich, stellvertretend für den Oberbürgermeister Andreas Starke, die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende und Geschäftsführerin, Ingeborg Eichhorn zur Gratulation mit eingefunden hatte. Die Laudatio hielt Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, stellvertretend für die verhinderte Staatsministerin, MdL Ulrike Scharf, und überreichte im Anschluss die Urkunden und Ehrennadeln. Mit zu den Gratulanten zählte der CSU-Abgeordnete MdL Ludwig Frhr. von Lerchenfeld.
Der „Grüne Engel“ wird vergeben „für vorbildliche Leistungen und langjähriges, nachhaltiges, ehrenamtliches Engagement im Umweltbereich.“ In unserem Falle, die wir erst seit 2012 in Sachen Bienenschutz tätig sind, mag nicht die Langjährigkeit den Ausschlag gegeben haben. In der Laudation schließlich hieß es:
Beide sind die Gründer des Informations- und Bildungskonzepts „Bienen-leben-in Bamberg“. Ihre ehrenamtliche Arbeit wird auch von den Behörden unterstützt und zielt darauf ab, das Bewusstsein für die Bedeutung und Notwendigkeit der Honigbiene für die Stadtentwicklung und der Nutzung der Kulturlandschaft zu wecken und zu fördern. So haben sie für das Projekt „Bamberger Schulbiene“ ein an den bayerischen Lehrplan angelehntes Schulbienen-Spiralcurriculum entwickelt und das Bildungs- und Informationszentrum „Bienen-InfoWabe“ als Nachfolgeprojekt zur Landesgartenschau Bamberg 2012 initiiert. Neun weitere Lehrbienenstandorte, die sie errichtet haben und betreuen, runden ihr Engagement für die Honigbiene ab.
Zwar sind es mittlerweile kapazitätsbedingt nur noch 7 Lehrbienenstandorte, doch hinzugekommen ist stattdessen die Bienen-InfoWabe und der Bamberger Bienengarten sowie Reinholds Ausbildung zum Imkerfacharbeiter und ein Lehrauftrag an der Universität Bamberg (Didaktik der Naturwissenschaften). Doch wurde der Vorschlag vom Umweltamt der Stadt Bamberg bereits vor zwei Jahren an die Regierung eingereicht. Nun, wir entwickeln uns stetig weiter.
Wir danken allen sehr herzlich, die uns in unserem Tun zur Seite stehen, uns fördern und anspornen – allesamt seid ihr UNSERE Engel! – und versprechen, dass wir nicht locker lassen in unserem Bemühen um Bambergs Bienenwelt!
Wer sich ebenalls dafür stark macht, kann sich übrigens sehr gerne bei unserem Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis bewerben.