Verleihung Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2026 zur Saison-Abschlussfeier der Bienen-InfoWabe

Ein ereignisreiches Bienenjahr neigt sich dem Ende zu: Am vergangenen Sonntag, den 20. September 2026, öffnete unsere Bienen-InfoWabe (BIWa) für diese Saison zum letzten Mal ihre Türen. Im Rahmen der Sonntagsöffnung durften wir auch in diesem Jahr feierlich den Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis verleihen. Musikalisch beschwingt umrahmt wurde die Preisverleihung vom Duo „Little Radio“, Lisanne Bendig und Jürgen Punzet.

Outdoor: Herbstlicher Auftakt

Bei zwar bewölktem Himmel, aber noch milden Temperaturen, versammelten sich die Preisträger*innen und Gäste im herbstlichen Bienengarten. Ein gemeinsamer Rundgang bot die perfekte Gelegenheit, um miteinander ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen und auf den anstehenden Festakt einzustimmen. Auch der anschließende Sektempfang ließ sich noch wunderbar unter freiem Himmel genießen.

Indoor: Preisverleihung mit Musikbegleitung

Da die Wetterprognose im Laufe des Nachmittags immer unsicherer wurde, ging es für die Preisverleihung hinein in die mit Preistisch und Fähnchen festlich  geschmückte und musikalisch bereicherte Bienen-InfoWabe.

In herzlicher Runde wurden die diesjährigen Preisträger*innen für ihren inspirierenden Einsatz ausgezeichnet. Die Laudationes hielt Ilona Munique; die Preisvergaben wurden von den Mitgliedern des Vorstands – Gabriele Loskarn, Nikolaus Hofmann und Yaneth Klein vorgenommen.

In unserem vorherigen Blockbeitrag stellten wir alle Preisträger*innen mit Urkunden und Foto groß heraus. Für was sie jeweils den Preis erhielten, das erfahrt ihr aus dem Text in den jeweiligen Urkunden. Hier noch ein paar weitere Fotos.

  • Der erste Platz in „Honiggold“ ging an Carsten Joneitis, Bürgermeister in Oberhaid. Begleitet wurde er von einer der Gärtner*innen der Kommune, Julia Bierbaum.
  • Zweimal vergab die Jury, also der Vorstand des FKBB, den 2. Platz, die „Silberlinde“. Diese erhielt der Bürgerverein Bamberg-Ost e. V., vertreten durch den Vorsitzenden Jochen Kellner mit der zweiten Schatzmeisterin Simone Schmierer an seiner Seite.
  • Ebenfalls die Silberlinde erhielt die Heidelsteigschule (Grund-/Mittelschule), vertreten durch den Referendar Maurice Kalweit.
  • Den Anerkennungspreis bekam mit nur einem Punkt Rückstand und damit denkbar knapp die Sozialstiftung Bamberg, vertreten durch Christian Werner, der sich vor Ort mit Gattin Anita Ruppenstein-Werner darüber freute.

Wir gratulieren sehr herzlich und danken für alles Geleistete in Sachen „Lebensraum Bienen und Insekten“!

Die Saison ist nun zu Ende, wir schmücken ab und verstauen in Kürze unsere Siebensachen in wasserfeste Boxen – und wir freuen uns auf den Ostersonntag 2027, wenn wir euch hoffentlich wieder begrüßen dürfen!

Sponsoren-Dank

Seit vielen Jahren schon dürfen wir als Privatinitiative auch im Namen des FKBB herzlichen Dank sagen unseren treuen Sponsoren Lecker-Bäcker Loskarn, heuer erstmals das Nachfolgerteam Anna Reißner-Loskarn und Jan Evers, sowie den vomFass-Bamberg-Hallstadt-Damen Cathrin Beyer und Silvia Müller!

Logo Lecker-Bäcker Thomas LoskarnLogo "Vom Fass" Bamberg

Wir gratulieren! Gewinner des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2026

Der Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. (FKBB) gratuliert den Gewinnern des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2026!

(Ausführlicher Bericht folgt im nächsten Blogbeitrag.)

1. Preis „Honiggold“

Carsten Joneitis, Bürgermeister der Gemeinde Oberhaid (vor Ort mit Julia Bierbaum; rechts FKBB-Vorsitzende Ilona Munique)

Urkunde zum Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2026 (BBU26)

 

Saisonabschlussfeier; Gewinner des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis, BBU26

2. Preis „Silberlinde“

Heidelsteigschule (Grund-/Mittelschule) / vertreten durch Maurice Kalweit (links FKBB-Beirätin Yaneth Klein, rechts FKBB-Vorsitzende Ilona Munique)

Umweltpreis 2026 (BBU26)

Saisonabschlussfeier; Gewinner des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis, BBU26

2. Preis „Silberlinde“

Bürgerverein Bamberg-Ost e. V. / vertreten durch Jochen Kellner (vor Ort mit zweiter Schatzmeisterin Simone Schmierer; links FKBB-Beitrag Nikolaus Hofmann, rechts FKBB-Vorsitzende Ilona Munique)

Umweltpreis 2026 (BBU26)

 

Saisonabschlussfeier; Gewinner des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis, BBU26

Anerkennungspreis

Sozialstiftung Bamberg / vertreten durch Christian Werner (vor Ort mit Gattin Anita Ruppenstein-Werner; links FKBB-Kassenwartin Gabriele Loskarn, rechts FKBB-Vorsitzende Ilona Munique)

Umweltpreis 2026 (BBU26)

 

Saisonabschlussfeier; Gewinner des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis, BBU26

So., 20.09.26 – BIWa-Sonntagsöffnung und Saisonabschlussfeier mit Vergabe Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2026

Logo "Alle Themen" der Bienen-InfoWabe (BIWa)Logo BBU, Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis (FKBB e. V.)Wann? So., 20.09.26 | 14.00 – 18.00 Uhr

Wann und was?

  • 14.00 Uhr  |  Offenes Haus für alle … rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur
  • 15.30 Uhr  |  Sektempfang mit Kaffee & Gebäck und mit musikalischer Begleitung durch das Duo „Little Radio“ (Lisanne Bendig und Jürgen Punzet mit Zupfinstrumenten und Gesang)
  • 16.30 Uhr  |  Verleihung Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2026 (BBU)
    1. Preis („Honiggold“), 2. Preis („Silberlinde“), Anerkennungspreis(e)
    Hier die Nominierten.
  • 17.30 Uhr | Musikalischer Ausklang
  • ca. 18.00 Uhr | Ende

Für wen ist der BBU-Preis gedacht? Für alle, die sich in besonderer Weise für die Bamberger Bienenwelt einsetzen, in den Kategorien Bienen, Honig, Imkerei und Trachtpflanzen. Weitere Informationen zum Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis
Veranstalter? Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. (FKBB) in Kooperation mit der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de (BLIB)
Kosten?
Keine, über Spenden freuen wir uns
Wo? Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park)

Nominierte für Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2026

Lobo BBU, Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis (FKBB e. V.)Nominiert für den Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2026 sind:

Die vier Nominierten aus Bamberg und Umgebung engagierten sich in besonderer Weise für die Umwelt und werden am So., 20.09.2026 zur Saisonabschlussfeier der Bienen-InfoWabe mit „Honiggold“, „Silberlinde“ oder einem Anerkennungspreis ausgezeichnet. Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste!

Programm

Ab 15.30 Uhr stimmt das musikalische Duo Lisanne Bendig und Jürgen Punzet („Little Radio“) die Gäste beim Sektempfang mit einem heiteren Stilmix auf die Verleihung ein.

Ab 16.00 Uhr werden die Laudationen gehalten von Ilona Munique als Vorsitzende des Veranstalters „Förderkreis Bienenleben Bamberg“ (FKBB).

Gegen 18 Uhr endet die Abschlussfeier; der Eintritt ist frei.

Bereits ab 14 Uhr ist die Bienen-InfoWabe geöffnet. Mit diesem Termin schließt das grüne Klassenzimmer für heuer seine Türen. Die nächste Saison startet wie immer am Ostersonntag und darauffolgend an jedem dritten Sonntag im Monat von April bis September. Der Bienengarten im ERBA-Park bleibt hingegen das ganze Jahr über öffentlich zugänglich.

Monatsbetrachtungen September 2026 zu Bienen und Imkerei

Übersicht

Phänologie und Bienen

In manchen Gegenden blühen noch umfangreiche Bestände des Großen und des Drüsigen bzw. Indischen Springkrauts (Impatiens glanulifera)¹. Letzteres, wie auch das Kleine Springkraut, ein Neophyt und sollte entfernt werden. Auch Goldruten werden von den Bienen ob des ergiebigen Nektar- und Pollengehalts sehr begehrt. Doch auch hier gilt: Die heimische Gewöhnliche Goldrute stehen lassen, den Neophyt „Kanadisches Springkraut“ entfernen.

Ebenfalls begehrt sind die kugeligen doldenförmigen Blüten des Efeus, der noch bis weit in den Oktober hinein blühen kann.

Spätsommerpflege der Jungvölker

In den Monatsbetrachtungen zum August berichteten wir über den Beginn der Spätsommerpflege bei den Altvölkern. Jetzt im September sind die Jungvölker an der Reihe, also die im Laufe des Sommers gebildeten Ableger. Sie weisen eine andere Volksentwicklung auf als die Altvölker, denn die Brut der Altvölker verringert sich ab der Sommersonnwende, während die Brutentwicklung der Ableger ab der Sonnwende erst richtig Fahrt aufnimmt. Das berücksichtigen wir bei der Pflege.

Rückschau der Pflege bis zum September

Ablegerpflege mit Milchsäurebehandlung gegen VarroamilbenbefallVier Wochen nach Bildung der Ableger, also nach erfolgreichem Schlupf und Hochzeitsflug, behandelten wir (April bis Juni) die Jungvölker gegen die Varroamilbe mittels Sprühen von Milchsäure – oder alternativ mit Oxalsäurelösung.

Entsprechend der Volksentwicklung wurden die Ableger sukzessive mit Mittelwandrähmchen erweitert und, wenn erforderlich, nur mit kleinen Futterportionen gefüttert². Große Futtergaben würden den Platz zum Brüten nehmen. Entgegen anderslautender Empfehlungen erfolgte keine frühe Behandlung mit Ameisensäure bereits im Juli und August, denn das würde die umfangreiche Brut der Jungvölker nur schädigen.

Pflege in der ersten Septemberhälfte

Windel mit Varooenabfall und WachsrestenZu Beginn des Septembers prüfen wir den Varroabefall mittels Gemülldiagnose. Fallen mehr als 5 Milben pro Tag, führen wir sofort eine Behandlung mit Ameisensäure durch.  Dosierungsempfehlung siehe Aumeier³: 70 ml der 60-prozentigen Ameisensäure sollen in 3 Tagen verdunsten.

Fallen weniger als 5 Milben, füttern wir vor einer Varroabehandlung zunächst das noch fehlende Winterfutter auf. Insgesamt benötigen die Jungvölker 15 kg Winterfutter (Achtung: Wirtschaftsvölker benötigen 20 kg!). Die Menge gilt für eine Überwinterung auf einer Zarge Zander mit 10 Rähmchen. Die Gabe von 1 kg trockenem Reinzucker im Mischungsverhältnis 3:2 von Zucker zu Wasser entspricht ungefähr 1 kg Futter in der Wabe. Die Fütterung erfolgt in 2 bis 4 Portionen via einer aufgesetzten Leerzarge und Futtereimer.

Pflege in der zweiten Septemberhälfte

Theorie der Varroabehandlung, hier zur AmeisensäurebehandlungErst in der zweiten Septemberhälfte wird der Großteil der Jungvölker mit Ameisensäure behandelt. Dosierungsempfehlung s. Aumeier³: 70 ml der 60-prozentigen Ameisensäure sollen in 3 Tagen verdunsten. Das sind alle Ableger, die in der ersten Septemberhälfte weniger als 5 Milben Varroafall pro Tag aufwiesen. Nach der Aufütterung ist jetzt die Brut durch einen Futterkranz vor der Ameisensäure geschützt.

Imker-Anfängerkurs, Modul 11, Einfüttern / BLIB-Imkerkurs für Anfänger / Bienen-leben-in-Bamberg.deAnschließend wird eventuell noch benötigtes restliches Futter gegeben, bis die Völker ihr Sollgewicht von 15 Kg Futter haben. Kontrollieren kann man das mit einer Kofferwaage: Völker in der Hohenheimer Einfachbeute aus Weymouthskiefernholz, eine Zarge mit 10 Waben und Blechdeckel wiegen dann ungefähr 28 kg. Da man eher nicht die Möglichkeit hat, die gesamte Beute anzuheben, um den Wert festzustellen, heben wir die Beute nur auf der Rückseite mit der Kofferwage an. Dann sollte die Waage also die Hälfte, nämlich ungefähr 14 kg anzeigen.

Altwaben einschmelzen

Im September gibt es schon kühlere Tage ohne Bienenflug. Um der Wachsmotte zuvorzukommen, könnten jetzt bereits die Altwaben aus der Wabenhygiene einschmelzen. Bei wärmeren Tagen empfiehlt sich das nicht. Denn wir würden bei diesem Vorgang im Freien von zahlreichen Bienen umschwärmt. Sie können den ausdünstenden Honigresteduft meilenweit riechen.

Monitoring Asiatische Hornisse / Vespa Velutina

Im September wird das Monitoring der Asiatischen Hornisse mittels Dochttöpfen fortgesetzt. Siehe dazu unseren Blogbeitrag: Asiatische Hornisse: Aufruf zum 3. Monitoring im September.

Termine

Logo "Alle Themen" der Bienen-InfoWabe (BIWa)Logo BBU – Bienenstadt-Bamberg-UmweltpreisSo., 20.09.26 – BIWa-Sonntagsöffnung und Saisonabschlussfeier mit Vergabe Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2026

Wann?

  • 14.00 Uhr | Offenes Haus für alle …
  • 15.30 Uhr | Sektempfang mit Kaffee & Gebäck mit musikalischer Begleitung durch das Duo „Little Radio“ (Lisanne Bendig und Jürgen Punzet mit Zupfinstrumenten und Gesang)
  • 16.30 Uhr | Verleihung „Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2026 (BBU)“
  • 17.30 Uhr Musikalischer Ausklang
  • ca. 18.00 Uhr Ende

Wo? Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park)

Weitere Details siehe auf der Seite Aktivitäten und Termine.


¹Indisches Springkraut. In: NABU Bochum. https://www.nabu-bochum.de/2018/06/01/indisches-springkraut/

²mit einer dünnen Zuckerlösung (Mischungsverhältnis 1:1 von Zucker zu Wasser)

³Pia Aumeier: Ameisensäure sicher einsetzen mit Sachverstand. Tipps & Tricks. Bienenzucht 08/2023. S. 350.

Verleihung Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2025 zur Saison-Abschlussfeier der Bienen-InfoWabe

Zur letzten BIWa-Sonntagsöffnung der Saison verliehen wir am 21.09.2025 den jährlich ausgelobten Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis. Die Preisträger*innen und Gäste stimmten sich bei mildem Wetter im Bienengarten mit Getränken und Gebäck auf den Festakt ein, musikalisch unterhalten vom Duo „Little Radio“ (Lisanne Bendig und Jürgen Punzet)

Namentlich begrüßen durften wir unsere FKBB-Mitglieder Robert Wodarg, angeradelt aus Zapfendorf, Sebastian Martins Niedermaier mit Familie und Olaf Seifert aus Bamberg. Weitere uns Gäste, die sicher nichts gegen ihre Namensnennung haben, waren Raymond Beuschel, Sanne Grabisch und Thomas Scholz. 

Natürlich kamen auch einige aus dem Vorstand: die fleißigen Helfer/innen Gabi Loskarn (mit Enkelin Luna) und Yaneth Klein, außerdem unser jüngstes und ältestes Mitglied zugleich, Sebald aus Nürnberg sowie Adrian Netz aus der Bienengartenfeen-Gruppe. Euch allen herzlichen Dank für eure Unterstützung!

Die beschwingte Musik von Lisanne Bendig und Jürgen Punzet, aber auch ein wenig Werbung über verschiedene Kanäle, lockte so manche uns (noch) Unbekannte an den Bienenweg im Erba-Park.

Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2025

In unserem vorherigen Blockbeitrag stellten wir alle Preisträger*innen mit Urkunden und Foto groß heraus. Hier noch ein paar weitere Fotos.

1. Platz in „Honiggold“ errang die Graf-Stauffenberg-Schulen (Wirtschaftsschule und Realschule), vertreten durch die beiden Lehrkräfte Daniel Schiller und Johannes Miekisch, und vor Ort durch Anton und Helena aus der Umwelt-AG. Für was sie den Preis erhielten, das erfahrt ihr aus dem Text in den jeweiligen Urkunden. [Nachtrag Blogbericht GSR 26.09.25: J. Miekisch: Viele kleine Schritte werden honoriert]

Zweimal vergab die Jury, also der Vorstand des FKBB, den 2. Platz, die „Silberlinde“. Diese erhielt der Verein Nachbarschaftliches Wohnen in der Ökosiedlung am Cherbonhof e. V.. vertreten durch den ehemaligen Vorsitzenden und Initiator Gerhard Henzler, An seiner Seite Gattin Ursula und Sohn Florian. Der derzeit amtierende Vorsitzende, Willhelm Schubert, konnte leider nicht anwesend sein.

Ebenfalls die „Silberlinde“ erhielt der Umwelt- und Gartenpädagoge René Paetow, derzeit Teamleiter der BiBA der Stadt Bamberg.

Wir gratulieren sehr herzlich und danken für alles Geleistete in Sachen „Lebensraum Biene und Insekten“!

Sponsoren-Dank

Seit vielen Jahren schon dürfen wir als Privatinitiative auch im Namen des FKBB herzlichen Dank sagen den treuen Sponsoren Lecker-Bäcker Thomas Loskarn. und den vomFass-Bamberg-Hallstadt-Damen Cathrin Beyer und Silvia MüllerLogo "Vom Fass" Bamberg!Logo Lecker-Bäcker Thomas Loskarn

Wir gratulieren! Gewinner des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2025

Der Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. (FKBB) gratuliert den Gewinnern des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2025!

(Ausführlicher Bericht folgt im nächsten Blogbeitrag.)

1. Preis „Honiggold“

Graf-Stauffenberg-Schulen (Wirtschaftsschule und Realschule) / vertreten durch Daniel Schiller und Johannes Miekisch (vor Ort mit Anton und Helena aus der Umwelt-AG)

Urkunde zum Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2025 (BBU25)


Graf-Stauffenberg-Schulen (Wirtschaftsschule und Realschule) als Preisträger "Honiggold" (1. Preis) Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2025 (BBU25). Foto: Sebastian Martins Niedermaier

Graf-Stauffenberg-Schulen (Wirtschaftsschule und Realschule) als Preisträger "Honiggold" (1. Preis) Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2025 (BBU25)

2. Preis „Silberlinde“

Nachbarschaftliches Wohnen in der Ökosiedlung am Cherbonhof e. V. / vertreten durch Gerhard Henzler (ehem. Vorstand) und Willhelm Schubert (amtierender Vorstand, nicht im Bild)

Urkunde zum Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2025 (BBU25)

Nachbarschaftliches Wohnen in der Ökosiedlung am Cherbonhof e.V. Preisträger "Silberlinde" (1. Preis) Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2025 (BBU25) Nachbarschaftliches Wohnen in der Ökosiedlung am Cherbonhof e.V. Preisträger "Silberlinde" (1. Preis) Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2025 (BBU25)

2. Preis „Silberlinde“

René Paetow, Umwelt- und Gartenpädagoge

Urkunde zum Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2025 (BBU25)

René Paetow Preisträger "Silberlinde" (1. Preis) Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2025 (BBU25) René Paetow Preisträger "Silberlinde" (1. Preis) Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2025 (BBU25)

Nominierte für Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2025

Sabine Saam, Bienenpatin, FKBB-Mitglied und SpenderinDie Spannung steigt: Wer von den vier Nominierten für den Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises 2025 wird am So., 15.09.2025 „Honiggold“, mithin den 1. Preis nach Hause tragen? Wer die „Silberlinde“? Und wer verdient eine Anerkennungsurkunde? Wir stellen sie hier kurz vor.

Doch nicht, ohne uns herzlich zu bedanken für 200 Euro Spende von Sabine Saam (Bienenpatin und FKBB-Mitglied)! Nicht zum esten Male finanziert sie die Preise für all jene, die sich in besonderer Weise stark gemacht haben für die Bienen und ihren Lebensraum.

BBU-Nominierte 2025

Lobo BBU, Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis (FKBB e. V.)

Für heuer also stehen die Preisträger*innen seit August fest. Doch bereits jetzt schon läuft die neue Bewerbungs- bzw. Vorschlagsrunde für das kommende Jahr. Welche Preise es gibt, erfahrt ihr auf unseren Webseiten zum BBU.

Preisbekanntgabe mit Laudationen ab 16.00 Uhr, ausgerichtet vom Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. (FKBB). Herzliche Einladung!

Logo FKBB e. V.

So., 21.09.25 – BIWa-Sonntagsöffnung und Saisonabschlussfeier mit Vergabe Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2025

Logo "Alle Themen" der Bienen-InfoWabe (BIWa)Logo BBU, Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis (FKBB e. V.)Wann? So., 21.09.25 | 14.00 – 18.00 Uhr

Wann und was?

  • 14.00 Uhr  |  Offenes Haus für alle … rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur
  • 15.30 Uhr  |  Sektempfang mit Kaffee & Gebäck und musikalische Begleitung durch das Duo „Little Radio“ (Lisanne Bendig und Jürgen Punzet mit Zupfinstrumenten und Gesang)
  • 16.30 Uhr  |  Verleihung Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2025 (BBU)
    1. Preis („Honiggold“), 2. Preis („Silberlinde“), Anerkennungspreis(e)
  • 17.30 Uhr | Musikalischer Ausklang
  • ca. 18.00 Uhr | Ende

Für wen ist der BBU-Preis gedacht? Für alle, die sich in besonderer Weise für die Bamberger Bienenwelt einsetzen, in den Kategorien Bienen, Honig, Imkerei und Trachtpflanzen. Weitere Informationen zum Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis
Veranstalter? Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. (FKBB) in Kooperation mit der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de (BLIB)
Kosten?
Keine, über Spenden freuen wir uns
Wo? Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park)

Monatsbetrachtungen September 2025 zu Bienen und Imkerei

Übersicht

Phänologie und Bienen

In manchen Gegenden blühen noch umfangreiche Bestände des Drüsigen bzw. Indischen Springkrauts (Impatiens glanulifera)¹. Das Springkraut ist bei den Bienen als ergiebige Nektar- und Pollenquelle sehr beliebt. Gleiches gilt auch für den Efeu, der noch bis weit in den Oktober hinein blühen kann.

Spätsommerpflege der Jungvölker

In den Monatsbetrachtungen zum August hatten wir die Spätsommerpflege der Altvölker begonnen. Jetzt im September sind die Jungvölker an der Reihe. Die Jungvölker sind unsere im Laufe des Sommers gebildeten Ableger. Diese weisen eine andere Volksentwicklung auf als die Altvölker. Die Brut der Altvölker verringert sich ab der Sommersonnwende. Die Brutentwicklung der Ableger hingegen nimmt ab der Sonnwende erst richtig Fahrt auf. Das berücksichtigen wir bei der Pflege.

Rückschau der Pflege bis zum September

Ablegerpflege mit Milchsäurebehandlung gegen VarroamilbenbefallVier Wochen nach Bildung der Ableger, also nach erfolgreichem Schlupf und Hochzeitsflug, behandelten wir (April bis Juni) die Jungvölker gegen die Varroamilbe mittels Sprühen von Milchsäure- oder alternativ mit Oxalsäurelösung. Entsprechend der Volksentwicklung wurden sie sukzessive mit Mittelwandrähmchen erweitert. Bisher wurden die Ableger, falls erforderlich, nur mit kleinen Futterportionen gefüttert2. Große Futtergaben würden den Platz zum Brüten nehmen. Entgegen anderslautender Empfehlungen erfolgte keine frühe Behandlung mit Ameisensäure bereits im Juli und August, denn das würde die umfangreiche Brut der Jungvölker nur schädigen.

Pflege in der ersten Septemberhälfte

Windel mit Varooenabfall und WachsrestenZu Beginn des Septembers prüfen wird den Varroabefall mittels Gemülldiagnose. Fallen mehr als 5 Milben pro Tag, führen wir sofort eine Behandlung mit Ameisensäure durch.  Dosierungsempfehlung s. Aumeier3: 70 ml der 60-prozentigen Ameisensäure sollen in 3 Tagen verdunsten.

Fallen weniger als 5 Milben, füttern wir vor einer Varroabehandlung zunächst das noch fehlende Winterfutter auf. Insgesamt benötigen die Jungvölker 15 kg Winterfutter (Achtung: Wirtschaftsvölker benötigen 20 kg!). Die Menge gilt für eine Überwinterung auf einer Zarge Zander mit 10 Rähmchen. Die Gabe von 1 kg trockenem Reinzucker im Mischungsverhältnis 3:2 von Zucker zu Wasser entspricht ungefähr 1 kg Futter in der Wabe. Die Fütterung erfolgt in 2 bis 4 Portionen via einer aufgesetzten Leerzarge und Futtereimer.

Pflege in der zweiten Septemberhälfte

Theorie der Varroabehandlung, hier zur AmeisensäurebehandlungErst in der zweiten Septemberhälfte wird der Großteil der Jungvölker mit Ameisensäure behandelt. Dosierungsempfehlung s. Aumeier3: 70 ml der 60-prozentigen Ameisensäure sollen in 3 Tagen verdunsten. Das sind alle Ableger, die in der ersten Septemberhälfte weniger als 5 Milben Varroafall pro Tag aufwiesen. Nach der Aufütterung ist jetzt die Brut durch einen Futterkranz vor der Ameisensäure geschützt.

Anschließend wird eventuell noch nötiges restliches Futter gegeben, bis die Völker ihr Sollgewicht von 15 Kg Futter haben. Kontrollieren kann man das mit einer Kofferwaage: Völker in der Hohenheimer Einfachbeute aus Weymouthskiefernholz, eine Zarge mit 10 Waben und Blechdeckel wiegen dann ungefähr 28 kg. Da man eher nicht die Möglichkeit hat, die gesamte Beute anzuheben, um den Wert festzustellen, heben wir die Beute nur auf der Rückseite mit der Kofferwage an. Dann sollte die Waage also die Hälfte, nämlich ungefähr 14 kg anzeigen.

Altwaben einschmelzen

Im September gibt es schon kühlere Tage ohne Bienenflug. Um der Wachsmotte zuvorzukommen, nutzen wir diese, um die Altwaben aus der Wabenhygiene einzuschmelzen. Bei wärmeren Tagen würden wir bei diesem Vorgang im Freien ansonsten von Bienen umschwärmt, die den Vorgang bzw. den dabei ausgedünsteten Honigresteduft meilenweit riechen können.

Termine

Logo "Alle Themen" der Bienen-InfoWabe (BIWa)Logo BBU – Bienenstadt-Bamberg-UmweltpreisSo., 21.09.25 – BIWa-Sonntagsöffnung und Saisonabschlussfeier mit Vergabe Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2025

Wann?

  • 14.00 Uhr | Offenes Haus für alle …
  • 15.30 Uhr | Sektempfang mit Kaffee & Gebäck
  • 16.00 Uhr | Summ, summ, summ – der Summa is‘ ‚rum
  • 16.30 Uhr | Verleihung „Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2025 (BBU)“
  • 17.30 Uhr Musikalischer Ausklang
  • ca. 18.00 Uhr Ende

Wo? Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park)

Weitere Details siehe auf der Seite Aktivitäten und Termine.


¹Indisches Springkraut. In: NABU Bochum. https://www.nabu-bochum.de/2018/06/01/indisches-springkraut/

2 mit einer dünnen Zuckerlösung (Mischungsverhältnis 1:1 von Zucker zu Wasser)

3 Pia Aumeier: Ameisensäure sicher einsetzen mit Sachverstand. Tipps & Tricks. Bienenzucht 08/2023. S. 350.