Kooperationsmodell „REWE-Rudels Bienenheimat“

Bienenpatin Annemarie Rudel und Ilona Munique stehen vor neuer Bienenheimat im REWE-MarktMit Herz und Seele Bienenpatin – Annemarie Rudel hat sich ganz dem neuen Amt verschrieben! Eines ist sicher: in ihrem REWE-Markt an der Würzburger Straße in Bamberg wird der regionale Honig wohl nie ausgehen. In allen anderen Märkten mag es da schon bald (nicht nur!) leere (Honig-)Regale geben, denn der Imkerstand steht bereits jetzt vor seiner größten demografischen Herausforderung. Wie viele Imker mit wie vielen (und wie gesunden!) Völkern hat Ihre Gemeinde, Ihr Stadtteil eigentlich noch? Und wie viele Lenze zählen diese? Na?!

Da hilft nur eines: VORBAUEN!

Ein zu nasses Frühjahr 2013, ein zu trockener Sommer 2014, die amerkanische Faulbrut hat justament Dörfleins erreicht, lauert also vor den Toren Bambergs auch auf unsere fleißigen Majas … und was der Schreckensmeldungen mehr sind. Und mag das Bienensterben hin und wieder abebben, die Bedrohung bleibt weiterhin real. Da hilft nur eines: VORBAUEN! Sogar Barack Obama hat das jüngst (endlich) erkannt, wie SPON berichtete.

DIESE Bienen sind erwünscht!

Montage des REWE-Schildes "Bienenheimat"Annemarie Rudel wäre nicht die agile und erfolgreiche Marktleiterin, Stadträtin und Mutter mit einem großen, sozialen und kämpferischen Herzen wie wir sie alle kennen, schätzen und lieben, würde sie in Sachen Bienen das Schicksal vor sich hin walten lassen. Unsere Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de hat eine starke Partnerin in ihrer neuen Bienenpatin gefunden.

Montage des REWE-Schildes "Bienenheimat"Kaum steht das Volk im Süden Bambergs und sorgt für den Bamberger Lagenhonig mit der Lagenbezeichnung „Berggebiet / Hohes Kreuz“, schon hat unsere Bienenpatin ein Schild anfertigen lassen. Es besteht kein Zweifel, schwarz, bzw. Rot auf Weiß der Beweis: DIESE Bienen sind erwünscht!

„Bienen retten – REWE summt“

Denn wie es der Zufall will, läuft in der REWE-Group GmbH die nationale Aktion “Bienen rettten” bzw. “REWE summt“, der sich wir in Kooperation mit der Ansiedelung eines Volkes anschließen. Und hoffentlich noch einiger anderer Projekte, wie zum Beispiel einer stadt- und landkreiszentralen, öffentlichen und ständigen Informations- und Bildungsstätte für alle Lebensalter, wie wir sie mit unserer Bienen-InfoWabe haben werden.

Bienenpatin Annemarie Rudel und Ilona Munique stehen vor neuer Bienenheimat im REWE-MarktWir bringen das Knowhow und die realisierbaren und vor allem nachhaltigen Ideen und Konzepte, und unsere Partner – wobei sich das natürllich nicht nur auf den Einzelhandel, sondern auch auf Privatpersonen bezieht! – die Finanzkraft und … ja, ebenfalls ihr Knowhow.

Uns allen gemeinsam ist die Leidenschaft für unsere Aufgaben und Ziele, ganz gleich, ob sie dem Broterwerb oder dem Ehrenamt gelten, und für unsere Begeisterung auch für die kleinen Erdbewohner, die so Großes zu leisten vermögen!

Unsere „Bienenstadt Bamberg“ – sie ist greifbar nahe!

Und dieses Modell einer Win-Win-Situation für alle Beteiligten, einschließlich der Bienen selbst, strahlt dabei ganz sicher auch in den Bamberger Landkreis aus. Uns wäre das recht.

Bienenerlebnistag an der Villa Dessauer mit Jean-Paul-Kitahort

Die Hortgruppe der Jean-Paul-Kita Bamberg beim Bienenerlebnistag von BLIBJean Paul-Kita Bamberg am BienenerlebnistagDen vor einigen Wochen gemeldeten Schwarm konnten wir zwar mangels Materialnachschub damals leider nicht einholen, doch einen schönen Bienenerlebnis-Vormittag durften wir ihnen dennoch bescheren, den Hortkindern der Jean Paul-Kindertagesstätte mit ihren Erzieherinnen, namentlich Manuela Thein und Team. Und auch am Freitag, den 13. Juni wurde keines der kleinen und großen Gäste (es waren auch zwei Mütter darunter) von Bienen, Zecken oder sonstigen Wiesenbewohnern gestochen. Allenfalls die Sonne stach ein wenig auf uns nieder.

Enorm viele Facetten und Sinnesreize

Wo sitzt das Einflugloch an der Beute? Reinhold zeigt es einer Gruppe KinderKinder berühren ein Wabenrähmchen an der LernbienenbeuteZum Erstaunen der Betreuerinnen waren die Kinder aus der 1. bis 4. Klasse (Heidelsteig-, Rupprecht- und Kunigundenschule) zwischen 9.15 und 11.45 Uhr mit konzentriertem Interesse und Feuereifer bei der Sache. Ob es ums Zuhören, Betrachten, Betasten, Riechen, Schmecken oder Schlecken ging – sogar  das Toben und Essen kam nicht zu kurz – alle waren begeistert dabei. Denn das Thema Bienen, Honig, Imkerei und Pflanzenwelt ist so vielfältig und spannend, bietet so enorm viele Facetten und Sinnesreize, dass es kaum nötig ist, irgend etwas einzufordern.

Alles zum Testen freigegeben

Kinder mit SmokerMädchen mit SmokerMit dem Smoker herumprobieren ist natürlich auch immer wieder der Klassiker. Keine Bange, die Kinder durften natürlich nicht mit dem bereits befeuerten „Mini-Ofen“ herumspielen, sondern mit einem noch unbenutzten Exemplar. Erst die älteren dürfen auch richtig Feuerchen machen, so ab der 5. Klasse riskireren wir das. Aber es hat auch so viel Spaß gemacht und das wichtige Imkergerät wurde von Hand zu Hand gereicht.

Junge mit ImkerhutMädchen mit ImkerhutNatürlich setzten auch alle den Imkerhut auf, doch benutzt werden musste er nicht. Nur wenige Kinder, aber auch Erwachsene, misstrauten dem direkten Kontakt mit den stachelbewehrten Tierchen. Doch die meisten verloren schnell die Scheu, als wir sie in sechs Stufen an die Bienen heran führten.

  • Kinder vor BienenschaufensterKinder im direkten Streichelkontakt mit Bienen1. Stufe: Betrachten von Postern und Zeichnungen, Wissenswertes erfahren
  • 2. Stufe: Betrachten von Fotorähmchen aus unserer Lernbienenbeute, Fragen stellenKinder betrachten eine Bienenwabe am Lehrbienenstand der Villa Dessauer
  • 3. Stufe: Beobachten und Identifizieren von Bienen hinter einer Plexiglasscheibe unseres Bienenschaufensters
  • 4. Stufe: Beobachten von echten Bienen am Lehrbienenstand aus „sicherer Entfernung“
  • 5. Stufe: Rähmchen mit ansitzenden Bienen selber halten
  • 6. Stufe: Bienen direkt berühren

Pause im HarmoniegartenPause im HarmoniegartenViele Eindrücke also, die verarbeitet werden mussten. Daher war auch die Frühstückspause zum Erholen und Toben wichtig. An dieser Stelle unser herzlicher Dank an das BoulevardCafé Luitpold, in der unsere Gäste für „kleine Prinzessinnen und Prinzen“ gehen durften!

Stimmt alles? Reinhold überprüft das Rätselblatt eines JungenMädchen füllt Rätselblatt ausJunge füllt Rätselblatt ausZum Verarbeiten und Festigen dienten die Rätselbögen, die wir für zwei Altersgruppen (Erstklässler und Ältere) vorbereitet hatten und gemeinsam gelöst werden konnten.

Süßer und herzhafter Schluss

Honig probierenZum Schluss wie immer eine süße Belohnung in Form von Honig, oder, wer den nicht so gerne mochte, Bonbons. Dazu ein kleines Abschiedsgeschenk … und schon war der Vormittag vorbei!

Während die Kinder zum Hainspielplatz zogen, reflektierten wir im Luitpoldcafé bei leckeren Minikartöffelchen mit Salat den Vormittag und stellten einmütig fest: er hat auch uns selbst Spaß gemacht! Vielleicht hätte ich am Schluss die Postkarte mit der ältesten Darstellung einer Imkerei nicht mehr zücken und besprechen brauchen, das war ein Tick zu viel Informationsinput, doch auch wir dürfen ja immer wieder besser werden. Zum Beispiel für den nächsten Unterricht am Kaiser-Heinrich-Gymnasium nach den Ferien!

[Korr. 01.11.2014]

“Wie kommt der Honig ins Glas?” – Schleudertage 2014

HonigwabeDer schönste Termin für Imker und Schleckermäuler des Jahres: herzliche Einladung zu den Schleudertagen bei Bienen-leben-in-Bamberg.de! Jeder einzelne Schritt – von der Entnahme bis zum Etikettieren des vollen Honigglases – darf unter Anleitung selbst vorgenommen werden.

Für wen? Unsere Bienenpat(inn)en mit Anhang sowie Gäste, die sich via Doodle-Kalender bis 7.7. anmelden. Maximal 8 Personen möglich.

!!! Bitte teilen Sie uns unbedingt Ihre Tel.Nr. und E-Mail-Adresse mit !!!

Wo? Bamberg, An verschiedenen Standorten des Bamberger Lagenhonigs und am Obstmarkt 10, 3. Stock (außer am 12.07., da unter folgender barrierefreier Adresse: Haus der Schutzgemeinschaft Alt Bamberg e. V., Schillerplatz 9)

Wann?
Bei Starkregen neue Termine.

Sa., 12. Juli  | 10 – ca. 16.00 Uhr (barrierefrei)
Wabenentnahme: Villa Dessauer
Treffpunkt: Parkplatz Stadtgalerie Villa Dessauer, Hainstraße 4a
Schleudern: Schillerplatz 9, Schutzgemeinschaft Alt-Bamberg

So., 13. Juli  | 10 – ca. 16 Uhr
Wabenentnahme: Buger Wiesen
Treffpunkt: Parkplatz gegenüber Gasthaus „Buger Hof“,
Am Regnitzufer 1, OT Bug
Schleudern: Obstmarkt 10

So., 20. Juli  | 10 – ca. 16 Uhr

wie am So., 13.07.

Sa., 26. Juli | 10 Uhr – ca. 10.15 Uhr
Sondertermin: Einlegen der Bienenflucht in Wildensorg
Treffpunkt: Tempelchen Wildensorger Straße

So., 27. Juli  | 10 – ca. 16 Uhr
Wabenentnahme: Wildensorg
Treffpunkt: Tempelchen Wildensorger Straße, wenige Parkplätze, Bus 910
Schleudern: Obstmarkt 10

Was?

Entnahme der Honigwaben an unseren Standorten des Bamberger Lagenhonigs. Anschließender Mittagsimbiss. Entdeckeln, Schleudern, Abfüllen. Einkaufsmöglichkeit von Honigprodukten am Obstmarkt 10 (3. Stock), bzw. am 12.07. am Schillerplatz 9, Schutzgemeinschaft Alt-Bamberg.
Alle Teilnehmenden dürfen ein 500g-Glas (oder 2x 250g) ihres selbstgeschleuderten Honigs mit nach Hause nehmen. Außerdem gibt’s eine Fotodokumentation zu diesem wunderbaren Erlebnistag!

Kosten?

Freiwillige Spende vor Ort. Von den Spenden finanzieren wir die anfallenden Kosten des Tages (Car-Sharing, Mittagessen, Getränke …), der Rest fließt in die Arbeit der Bamberger Schulbiene.
Unser Vorschlag: € 15,- als Familienpauschale 2 Erw. und bis 3 Kinder |  € 10,- pro Erwachsenen | € 5,- pro (zusätzliches) Kind bis 16 Jahre. Bienenpat(inn)en kostenlos.

Weitere Informationen? Das waren die Honigschleuder-Erlebnistage 2013:

“Wie kommt der Honig ins Glas?” Honigschleuder-Erlebnistage 2013

Honigschleuder-Erlebnistag, der Letzte!

(Aktualisierung: 26.06.2014)

Imkerei-Blitzkurs mit Langzeitwirkung

Blick nach Bamberg vom Tempelchen ausLuftiger Vortragsort Tempelchen mit Reinhold BurgerBestes Wetter, ein wunderschönes Grundstück in voller Wiesenpracht, ein braves Bienenvolk, aufmerksame und nette Gäste … und die meinten es ernst! Gleich mehrere Teilnehmende, die unseren Imkerei-Blitzkurs am 31.05. besuchen kamen, wollen tatsächlich mit der Imkerei anfangen. Das freut uns natürlich riesig, und so hat sich jede Mühe, alles mit dem Bus zum Tempelchen zu bringen, um es zu einem Vortragsort zu verwandeln, gelohnt. Denn das ist unser erklärtes Ziel: Jungimker für Bamberg gewinnen!

Teilnehmerin Conny mit BienenwabeBei einem Paar ahnten wir bereits, dass sie es bald anpacken wollen. Es waren dies Conny Kopp, eine unserer Bienenpaten, und ihr Mann Dieter. So durften sie gleich mal heben, wie schwer eine Zarge sein kann, wie das mit dem Smoker (bei Wind nicht so recht) funktioniert, dass Drohnen tatsächlich keinen Stachel haben und man sie daher gefahrlos auf der Hand herum krabbeln lassen kann, und natürlich, wie köstlich es ist, frischen Honig direkt aus der Wabe zu naschen. Aber auch zwei weitere Gäste mit guten Absichten versuchten sich an praktischen Tätigkeiten.

Simon hält BienenwabeAuch unser jüngster Gast ließ sich nicht lange bitten und stibitzte das goldene Labsal zwischen all den herumkrabbelnden Arbeitsbienen. Die „lebendige“ Wabe hielt er lässig und ohne mit der Wimper zu zucken fest im Griff.

Besonders freuten sich alle darüber, dass wir zufällig beim ersten Wabenziehen sogleich die gelb gezeichnete Königin zu sehen bekamen! Sie ist zwar schon im 3. Legejahr und müsste ausgewechselt werden, doch wirkt sie noch immer sehr agil und fleißig.

Simon nascht Honig direkt aus der WabeNachdem es langsam wärmer wurde und die Bienen immer eifriger um uns herum summten, traten wir den Rückweg zum Tempelchen an, um noch etwas „Honigkunde“ zu betreiben. Drei verschiedene Sorten testeten wir: einen leicht kristallinen, hellbraunen Blütenhonig aus der Buger Wiese, dunklen Waldhonig aus dem gerade besuchten Standort in Wildensorg und eine cremig-helle Sommertracht aus Burgebrach). Mit Hilfe einer „Aroma-Scheibe“ versuchten wir gemeinsam eine geschmackliche Einordnung.

Mohn- und Kornblumenwiese bei WildensorgAuf dem Weg zum Mittagessen im Garten des Landgasthauses Heerlein meinte Rita denn auch, sie würde wohl kaum mehr einen Billig-Honig aus dem Supermarkt kaufen. Schade nur, dass wir auf unseren Bamberger Lagenhonig noch ein wenig warten müssen. Dafür wird dieser aber ganz sicher auch heuer wieder extrem lecker, weil nur einmal geerntet, folglich mit dem kompletten Bamberger Frühjahr und Sommer im Glas.

Das BLIB-Team Ilona und ReinholdUnd wer nun aus den letzten Kursen seine Erfahrungen erweitern möchte, ist herzlich zu unseren Honigschleudertagen eingeladen. WIR jedenfalls können es kaum noch erwarten!

Wir sehen uns!
Ihr BLIB-Team Ilona und Reinhold

Zum letzen Mal in 2014: Imkerei-Blitz-Kurs in Bamberg

“Die Imkerei – Uraltes Handwerk und modernes Hobby”

Restliche Bienen aus Schwarmfangkasten in Zarge einkehrenWo? Am Tempelchen an der Wildensorger Straße/ Ecke Rinnersteig (Nähe Bushaltestelle Linie 910, Wildensorger Straße)
Wann? Sa., 31.05.2014 9.30 – 11.30 Uhr (anschließend weitere Fragen möglich mit gemütlicher Einkehr im Heerlein)
Was? Sie interessieren sich für Bienen, Honig oder Imkerei? Sie haben einen Garten und brauchen die wertvollen Bestäubungsleisterinnen für eine reichliche Obst-, Beeren- und Gemüseernte?

Gewinnen Sie mit uns einen direkten Einblick in das spannende und für unsere Natur überaus wertvolle Hobby der Imkerei. In alten Zeiten unter Lebensgefahr aus Wäldern geerntet und so wertvoll, dass man Honig zu recht als „flüssiges Gold“ bezeichnete, erfährt die natürliche und heilkräftige Süße eine kleine Renaissance.

  • Sie lernen Bienen aus einem völlig neuen Blickwinkel kennen.
  • Erfahren Sie, welche Ausstattung fürs Imkern notwendig, aber auch überflüssig ist.
  • Beobachten Sie das Volk bei ihrer wertvollen Arbeit, dem Sammeln und Einlagern von Pollen und Nektar, dem Brutgeschäft und Wabenbau.
  • Entdecken Sie die Königin an der geöffneten Beute (Bienenwohnung), ohne die ein Bienenvolk nicht denkbar ist.
  • Schnell werden Sie Arbeitsbiene, Drohn und Königin an einer Schaufensterbeute unterscheiden lernen.
  • Interessantes zum Honig und Kostproben inklusive!

Die kleine „Landwirtschaft ohne Grund und Boden“ kann jedermann betreiben. Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind notwendig.

Kosten? Keine – unser Spendenvorschlag: € 8,80
Weitere Info? Bitte melden Sie sich an via E-Mail.

KHG-Bienen (2): Die Geburt eines neuen Volkes

Gestern berichteten wir davon, wie wir am Lehrbienenstand des Kaiser-Heinrich-Gymnasiums (KHG) gemeinsam unseren Blick schärften. Denn nicht nur für die Weiselkontrolle ist das notwendig, sondern auch, um eine geeignete Startwabe zu finden. Das war nämlich unsere zweite Aufgabe: einen Ableger zu bilden.

Wie gründet man ein neues Bienenvolk?

Pracht-BrutwabeAuf einer Wabe müssen alle Stadien von Brut zu sehen sein. Wir suchen auch nach frischen „Stiften“, also kleinen, wenige Tage alten Eiern, die von den Arbeitsbienen zu einer Königin herangebildet werden können. Das passiert, indem sie die Winzlinge mit Geleé Royale füttern. Der „Königinnensaft“ dazu wird von der Kopfspeicheldrüse der Arbeiterin produziert.

Schüler betrachten eine Wabe mit ansitzenden Bienen

Wir sind uns einig: das ist die beste Ablegerwabe!

Geburtshelfer Edna, Moritz und David sind bereits gut vertraut im Umgang mit den Bienen. Sie waren auch die letzten Male mit dabei. Jeder zieht fachmännisch eine Wabe und begutachtet sie. Zusammen entscheiden wir uns für die geeignetste und hängen sie in einen von Biologielehrerin Birgit Herrndobler angeschafften Holzkasten („Zarge“) hinein.

Blick in die frisch erstellten Ablegerzarge

Frisch erstellter Ableger

Das erfordert ein wenig Nervenstärke, denn dabei kann einem schon mal eine Biene über die Hände krabbeln. Sie sind jedoch in einer Lebensphase, wo Verteidigung noch nicht in ihrem Programm steht. Und da alles in ruhiger Weise vor sich geht, haben sie auch gar keine Veranlassung dazu.

Für den Start eines neuen Volkes braucht es: 1 Brutwabe (siehe oben) + 1 Mittelwandrähmchen + 1 Futterwabe + viele Arbeitsbienen, die wir mit in die neue Beute hinein kehren. Letzteres hatten wir allerdings ohne Kinder erledigt, die wieder in ihre Klassenzimmer zurück mussten. Andere Fächer sind schließlich auch wichtig.

Den Bund erneuern

OStD Michael Strehler probiert Honig frisch aus der Wabe

OStD Michael Strehler probiert Honig frisch aus der Wabe

Oberstudiendirektor Michael Strahler, der sich heute einmal Zeit nehmen konnte für einen Besuch am Lehrbienenstand, erliegt wie wir alle der Faszination, die von diesen autarken, kleinen, fleißigen Wesen ausgeht, die dennoch auf den Schutz und die Pflege durch Menschenhand angewiesen sind.

OStR Dr. Christa Horn, David, Moritz, Reinhold

OStR Dr. Christa Horn, David, Moritz und Reinhold mit Drohnenrahmen

Auch Oberstudienrätin Dr. Christa Horn zeigt sich beherzt bei ihrem ersten hautnahen Kontakt mit der „Kärntner Biene“, Carnica genannt.  Sie entschließt sich, ebenfalls das Imkern zu erlernen. Und das wäre tatsächlich wundervoll, denn dann könnte die bisherige Pionierarbeit von Birgit Herrndobler, die zum Sommer hin in Mutterschutz gehen wird, weitergeführt werden!

Mit jedem Menschen, der den Bund mit „Apis mellifera“, der westlichen Honigbiene neu schließt, wird eine uralte Allianz aufrecht erhalten, die bereits seit geraumer Weile brüchig geworden ist. Das Durchschnittsalter bayerischer Imker liegt derzeit bei 64 Jahren. Eine immens große Lücke tut sich in Kürze auf.

Weidenskulpturen iim KHG-Garten

Wir danken daher der Schulgemeinschaft am KHG, dass sie mit dafür Sorge trägt, das Band zwischen Mensch und Biene nicht gänzlich abreißen zu lassen. Zumindest in Bamberg – und durch ihr Beispiel auch außerhalb unseres kleinen Kosmos.

2 Schüler blättern in einem Info-Heftchen zur BieneP. S.: Unsere Lernaufgabe für nächste Woche

Über 150 Bestandteile befinden sich im Honig!

David, Moritz, Reinhold und ich nahmen uns spontan vor, die 10 häufigsten Bestandteile aus dem Heftchen „Bienen eine Wunderwelt“ herunterrattern zu können!

Topp – die Wette gilt! Wer macht alles mit? Treffpunkt nächsten Mittwoch am KHG-Bienenstand. Uhrzeit sagt euch Frau Herrndobler. Und natürlich gibt es einen kleinen Preis für die besten Honigkenner!

Halbe-halbe im VHS-Kurs „Die Imkerei …“

Fünf Frauen, fünf Männer – unser VHS-Imkerei-Kurs für Erwachsene vom 17.05.2014, der am 31.05. von uns (hier anmelden!) wiederholt wird, zeigt (noch) eine eher ungewöhnliche Geschlechterverteilung. Doch das „Altherren- und Rentnerhobby Imkern“ entwickelt seit Kurzem auch bei Frauen und jungen Menschen den Drang zum „Selbstgemachten“.

„Tierwirtschaft ohne Land und Boden“ in zwei Stunden

Imkereitheorie im Tempelchen Wildensorger Straße, BambergVHS-Teilnehmende und Kursleiter Reinhold BurgerDie „Tierwirtschaft ohne Land und Boden“ ist in ihren Grundzügen in zwei Stunden erklärt. Nun ja, nicht ganz. Wir durften uns nach Absprache mit den Teilnehmenden sogar bis nach dem Mittagsläuten Zeit nehmen. Denn ein paar Anwesende stehen quasi bereits in den Startlöchern zur Imkerei und nutzten die Gunst der Stunde, um sich möglichst viele Informationen für einen gelungenen Start zu holen. Uns ist das nur allzu recht!

VHS-Imkerei-Kurs in drei Teilen

Reinhold Burger erläutert die Wachstumsphasen von Honigbienen

Der Bamberger VHS-Kurs, der leider wieder einmal bei sehr kühlen, flugunwirtlichen Temperaturen begann, gliederte sich in drei Teile.

Im ersten Teil erläuterten wir Grundlegendes zu den drei Bienenwesen, ihren jeweiligen Brutphasen, der unterschiedlichen Aufgaben, die sie zu bestimmten Lebensabschnitten verrichten, zur Geschichte der Imkerei und der historischen Allianz mit den geflügelten Wesen, die die Menschheit seit Jahrtausenden begleiten und ernähren – zumindest, was Obst, Gemüse und Beeren anbelangt, denn die Bestäubungsleistung beträgt hier 80-90%. Aber auch Organisatorisches wie die Vereinsstruktur innerhalb des Landesverbands Bayerischer Imker mit ihren hiesigen zwei Ortsgruppen war uns ein paar Worte wert.

VHS-Teilnehmende und Reinhold Burger vor den BienenbeutenVHS-Teilnehmende und Reinhold Burger vor den BienenbeutenIm zweiten Teil ging es an die Beuten selbst. In der nahe gelegenen „Jungbauer-Wiese“ ging es auf Tuchfühlung mit den Bienen, die mittlerweile bei etwa 11-12° Celsius „aufgetaut“ waren. Das Öffnen der Beuten also konnte unbeschadet für die Kleinen erfolgen.

Reinhold Burger zeigt den VHS-Teilnehmenden ein Rähmchen mit BienenBeuten in Wildensorg-Rinnersteig (Jungbauerwiese)Ganz nah und ohne Hut und Schleier wurde der erste Kontakt für manche zu einem exklusiven Naturerlebnis. Sowohl ein zartes Streicheln der kleinen Wesen war ohne Weiteres möglich, als auch das Honigschlecken direkt von der Wabe auf den Finger in den Mund. So wurde das Bündnis mit der fleißigen und wertvollen Honigbiene erneut geschlossen, denn was Mann und Frau kennt und lieben lernt, das werden sie wohl zu schützen wissen!

Baguette im KörbchenFür den dritten Teil ging’s wieder zurück ins Tempelchen an der Wildensorger Straße. Auf dem Weg dorthin gab’s ein paar Informationen zu Trachtpflanzen, um den Bogen zu dreierlei Honigsorten, die uns nun auf unserer Warte hoch über Bamberg erwarteten, zu spannen. Einem dunklen (Steiger-)Waldhonig, einen Buger-Wiesen-Blütenhonig und einem „Kinderhonig“, wie ich den cremig-hellen Honig mit seinem hohem Rapsanteil gerne nenne.

verschiedene Honige zum Probieren

Wahlweise genossen entweder direkt vom Löffelchen oder auf frisch gebackenem Baguette, das wie immer glutenfrei und vegan von der Kursleitung zubereitet war. Denn niemand soll sich den Genuss verkneifen müssen. Zum Nachspülen boten wir zwei Honigwein-Sorten an, zumindest für die, die nicht selbst fahren mussten.

Am Tempelchen Wildensorger Straße in Bamberg

Verkauft wird, auch wenn es manch Teilnehmenden noch so leid tut, nichts, denn das ist in VHS-Kursen natürlich nicht erwünscht. Na, und ohnehin sollten die Teilnehmenden ihren Honig doch in Zukunft selbst herstellen dürfen!

Wir hoffen, wir konnten dazu einen kleinen Grundstein legen und wünschen viel Erfolg beim Realisieren!

Wenn am KHG der Pausengong ertönt …

Schnupperprobe an offener Bienenbeute… dann springen wahre Bienenfreunde nicht einfach eilig davon. Zumal die Schülerinnen und Schüler wegen der kühlen Temperaturen ziemlich lange ausharren mussten, bis wir es wagten, die Bienenbeuten zu öffnen. Unter 10 Grad verklammen die Bienen. Das galt es zu vermeiden. Endlich aber schien ein wenig die Sonne, so dass wir kurz vor dem Ende der Stunde bei 9,5 ° C doch noch eine beherzte „Schnupperprobe“ vornehmen konnten. Herrlich, wie es aus den warmen Beuten heraus nach Honig duftet!

Voneinander lernen

Schüler erfahren theoretische Grundlagen

Die Zeit vorab füllten wir mit einem „Grundlagen-Potpourri“: prophylaktischer Bienenstich-Schutz, Bienenbiologie (wo Bienen ihre „Rucksäcke“ haben) und Blütenbiologie (wie war das noch mal mit dem Pollen und dem Nektar?), Schwarmverhalten (die Konkurrenz der Bienenköniginnen, die sogar quaken können!), und Honigproduktion mit „doppelter Zunge“.

Vinzenz (5. Klasse) und Edna (6. Klasse) waren bereits in der letzten Woche mit dabei. So konnten sie ihr Wissen gleich mal selbst an ihre großen Mitschüler der 8. Klasse weiter geben. Erstaunlich, was die beiden aus der Bienen-AG noch alles parat hatten! Wir beiden wiederum, also Reinhold und ich, erfuhren von einem interessanten Experiment, welches wir sicherlich selbst einmal ausprobieren werden.

Süßes Experiment – auf welche Farben stehen Bienen?

Schüler stehen vor einem Farb-ExperimentUnter der Biologielehrerin, Birgit Herrndobler, ging die Klasse der Frage nach, auf welche Farbe Bienen stehen. Dazu ließ sie mehrere Plastikbecher-Deckelchen mit Zuckerwasser füllen und auf unterschiedlich farbige Papiere stellen. Die Idee war gut, scheiterte letztendlich jedoch am Regen, der die Schaleninhalte verwässerte.

Möglicherweise jedoch hätten die Bienen den dargebotenen Zucker ohnehin verschmäht. Sie verhalten sich in Sachen Süßkram schließlich nicht so „plump-gierig“ wie Wespen. Vor allem dann nicht, wenn sie sich bereits auf eine andere Tracht eingeflogen haben. „Blüten-stet“ wird das Verhalten genannt. Dabei arbeiten Bienen erst ordentlich die eine Tracht ab, zum Beispiel Kastanienblüten, und erst bei Erschöpfung dieser Quelle eine andere, möglichst ergiebige Tracht.

Der Höhepunkt der Bienenschau – das Wabenziehen

Schülerin der 8. Klasse zieht eine mit Bienen besetzte WabeNachdem wir jedem das kleine, feine DIB-Heftchen „Bienen – eine Wunderwelt“ mitgaben, ging’s endlich an die Beuten (Bienenwohnungen). Ganz klar – das Ziehen eines mit Bienen besetzten Wabenrähmchens ist für Einsteiger ein echtes Highlight. Ganz sicher ist es für manche auch eine Mutprobe. Zwar kamen wegen der Kürze der Zeit nicht alle Schüler zum Zuge, doch zumindest konnte jeder kurz das Rähmchen an einem Ende halten, um einen Eindruck vom Gewicht zu gewinnen.

Zarge, gefüllt mit 10 Rähmchen und ansitzenden BienenIst die Wabe mit Honig prall gefüllt, kommen leicht 2-3 Kilo zusammen. Bei zehn Rähmchen in einer Zarge (also einem Bienenstockwerk) wären also bis zu 30 Kilo Gewicht zu stemmen. Die richtige Haltung ist dabei wichtig, damit die Bandscheiben nicht vorzeitig schlapp machen. Doch zur Not gäbe es sogar Apparaturen, die einem dabei helfen, so dass Imkern auch für schwächere, kleinere, jüngere, ältere oder mobilitätseingeschränkte Menschen kein Traum bleiben muss.

Wir kommen wieder!

Stelen am Kaiser-Heinrich-Gymnasium BambergNächsten Donnerstag kommen wir wieder ans Kaiser-Heinrich-Gymnasium. Auch einige der Schüler waren sich einig: das schreit nach Vertiefung! Da natürlich nicht jede Woche die selben Schüler vom regulären Unterricht fernbleiben können, kommen interessierte Schüler abwechselnd dran. Und wir werden den Wochentag ebenfalls einmal wechseln, versprochen! Ganz besonders interessierte Schüler laden wir ein, sich bei uns zu melden, um in den Genuss privater Stunden innerhalb unserer Aktivitäten und Termine zu kommen. Gerne auch mit Eltern und Geschwistern.

Nicht lustig!

Vier Bienenbeuten am Kaiser-Heinrich-Gymnasium Bamberg

Denn unser erklärtes Ziel ist es, Jungimker für Bamberg zu gewinnen. Denn ohne Imker keine Honigbienen – und ohne sie keine ausreichende Bestäubung. In der Folge kein, wenig oder qualitativ minderwertiges regionales Obst und Gemüse sowie ausbleibende Beeren – nicht lustig für keinen – ob Mensch, Vogel oder Kleingetier!

Helfen wir zusammen, damit (nicht nur) die Gärtnerstadt weiterhin das bleibt, was sie für Bamberg von alters her ist: ein Welterbe regionaler Fruchtbarkeit!

Bienenfrühjahrskontrolle an besonderen Orten Bambergs (III)

Lage "Buger Wiesen"Die Buger Wiesen – eine auf dem ersten (Menschen-)Blick eher unspektakuläre Gegend deckt ihren Tisch für unsere Bienenvölker sehr abwechslungsreich. Wildblumen aus der Sandmager-Achse und den Magerrasen der Dämme des Main-Donau-Kanals, der Bewuchs im Wasserschutzgebiet, Pollen und Nektar von den Feldfrüchten aus der Kleinfelderwirtschaft, z. B. Raps und zuweilen Buchweizen, und später im Jahr tragen unsere fleißigen Sammlerinnen Honigtau aus dem Hauptsmoor- und dem Bruderwald ein. Je später im Jahr wir ernten, desto dunkler wird der Honig und desto würziger der Ertrag. Wir ernten nämlich nur einmal – es sei denn, es gäbe zu viel Raps. Dann müssten wir eher schleudern, bevor die Konsistenz des Honigs zu fest dafür wird.

Schwarmbereit

Weiselzelle an DrohnenbrutDie Wiesen beherbergt derzeit drei Völker, die unterschiedlich gut entwickelt sind. Auch hier ergab der Blick in die Bienenwohnungen (Beuten) zur Weiselkontrolle am 27.04. eine frühzeitige Schwarmbereitschaft. Noch offene, aber auch bereits verdeckelte Königinnenzellen erforderten sofortige Maßnahmen, um den Auszug eines halben Teils des Volkes rechtzeitig zu verhindern. Völker ohne imkerliche Pflege können langfristig wegen der Varroamilbe nicht ohne imkerliche Pflege überleben. Außerdem wäre es schade, wenn wir ein weiteres Jahr auf die Honigernte warten müssten.

Verhonigen des Brutraums

Unverdeckelte HonigwabeWie an unseren anderen Standorten neigen auch diese Völker heuer zum „Verhonigen“ der Bruträume. Das heißt, statt Brut heranzuziehen trugen die Bienen lieber Honig ein. Wir konnten leider nur wenige wirklich prächtige und lehrbuchmäßige Brutwaben entdecken. Stattdessen fanden wir viel Drohnenbrut vor. Einerseits ein Zeichen, dass das Volk einen Schwarmdrang hegt, andererseits auch durch das Einhängen von vorjährig ausgeschleuderten Honigwaben erklärbar, die sie sich damals selbst ausbauen durften statt vorgefertigte Wabenmittelwände zu erhalten. Dadurch gerieten die einzelnen Wabenzellen wohl eine Spur zu groß und wurden nun nachgerade für die Drohnennachzucht verwendet.

Bienenpatenschaften

ArbeitsbienenDie Bienenpatenschaften übernahmen die Buchhändlerin Christina Michel aus Waldsachsen, die Lehrerin Edith Schröder, der Apotheker Hartmut Held und die Unternehmerin Felicitas Sauer aus Bamberg. Die beiden Letztgenannten teilen sich zwar derzeit noch ein Volk, doch bald gibt es neue Ableger und so für beide eine eigene Patenbeute. Sie mussten vergangenes Jahr den Verlust ihrer Ablegervölker verkraften, die sich einfach nicht entwickeln mochten, Folgen eines extrem nass-kalten Frühjahrs. Doch echte Bienenpaten machen alles mit, teilen Freud‘ und Leid mit uns, und das tut auch uns Imker irgendwie gut!

Strategisch günstiger Standort

Strullendorf, Schwanenkeller

Der Standort ist ebenfalls Interimsstandort für die Ablegerbildung weiterer Völker aus Wildensorg oder anderen, mindestens drei Kilometer entfernt stehenden Beuten. Tja, und strategisch hausen unsere Bienen in den Buger Wiesen für uns äußerst günstig, um zum Schwanenkeller nach Strullendorf zu radeln. Warum nicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden! Wobei wir ja beides als angenehm empfinden – das Imkern und das Auf-den-Keller-gehen!

VHS-Imkerei-Kurs für Erwachsene in Bamberg

“Die Imkerei – Uraltes Handwerk und modernes Hobby”

Tempelchen Wildensorger Straße, BambergEinladung zur VHS-Führung für Jugendliche und Erwachsene
Wo? Treffpunkt am Tempelchen an der Wildensorger Straße/ Ecke Rinnersteig (Nähe Bushaltestelle Linie 910, Wildensorger Straße)
Wann? Sa., 17.05.2014, 9.30 – 11.30 Uhr  – ausgebucht mit Warteliste. Voraussichtl. zweiter Termin: Sa., 31.05.2014
Kosten? € 8,80 – Bitte melden Sie sich über die VHS Bamberg an. Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind notwendig. Der Preis (inklusiv Kostproben) gilt pro Person.

ApfelbaumSie interessieren sich für Bienen, Honig oder Imkerei? Sie haben einen Garten und brauchen die wertvollen Bestäubungsleisterinnen für eine reichliche Obst-, Beeren- und Gemüseernte? Gewinnen Sie mit uns einen direkten Einblick in das spannende und für unsere Natur überaus wertvolle Hobby der Imkerei.

ImkereiwerkzeugSie lernen Bienen aus einem völlig neuen Blickwinkel kennen. Erfahren Sie, welche Ausstattung fürs Imkern notwendig, aber auch überflüssig ist. Gehen Sie mit uns gedanklich durch den Rhythmus der Jahreszeiten und beginnen Sie, mit den Augen einer Biene zu sehen.

Beobachten Sie das Volk bei ihrer wertvollen Arbeit, dem Sammeln und Einlagern von Pollen und Nektar, dem Brutgeschäft und Wabenbau. Entdecken Sie die Königin an der geöffneten Beute (Bienenwohnung), ohne die ein Bienenvolk nicht denkbar ist. Schnell werden Sie Arbeitsbiene, Drohn und Königin an einer Schaufensterbeute unterscheiden lernen.

HonigwabeIn alten Zeiten unter Lebensgefahr aus Wäldern geerntet und so wertvoll, dass man Honig zu recht als „flüssiges Gold“ bezeichnete, erfährt die natürliche und heilkräftige Süße eine kleine Renaissance.

Die kleine „Landwirtschaft ohne Grund und Boden“ kann jedermann betreiben.