Jungimker am Ottobrunnen startklar

Unsere Radtour-Gäste am Eingang zum Zwiebeltreterfest, Böhmerwiese, Bamberg„Nach der Benefiz-Radtour der Schulbiene zu den Bamberger Lagenhonigen habe ich 2015 meinen Plan in die Tat umgesetzt und mir diese Woche in der Rhön das notwendige Material gekauft, welches man zum Imkern benötigt. Vom Schleier über Stockmeißel und Mittelwände war alles dabei. Anscheinend habe ich auch viele Sachen gekauft wo ich nicht mal mehr weiß wofür sie sind, aber für irgendwas wird man es schon brauchen können …“, mailt uns Christian (s. Foto 2. v. l.). Genau. Die Hauptsache ist, sobald es losgeht mit dem spannenden neuen Hobby, dass alles zur Hand ist.

Christian schreibt weiter: „Im November haben wir einen Imkerkurs in Mitwitz gemacht, gestern war ich im Fachzentrum für Bienenkunde in Veitshöchheim und ab morgen  werden nun also Rähmchen gebastelt, Beuten gestrichen damit wir im Frühling dann den Luftraum über den Ottobrunnen erobern können.“

Bamberg auf dem Weg zur Bienenstadt

Jungimkerin Svenja

Jungimkerin Svenja

Wir freuen uns über den Eifer von Vater Christian und Tochter Svenja, die in Sachen Bienen eine Wiederbelebung der uralten Klostergartenlandschaft planen. „Seitdem der Nachbar vor ein paar Jahren verstorben ist, trugen unsere vielen Obstbäume keine Früchte mehr“, bedauerte Christian Rindchen, dessen Mutter all das Obst und auch Eingemachtes direkt vermarktet, dort am Ende der Frutolfstraße, in ihrem großen Grundstück mit Blick auf St. Getreu. „Kommt halt einfach mal vorbei, meine Tochter würde sich sehr freuen die Schulbiene kennen zu lernen“, so Christian in seiner Einladung.

Svenja verdrahtet ein RähmchenWir treffen die angehenden Jungimker im Partykeller an, um ihre Vorbereitungen in die allererste Bienensaison zu begutachten. Svenja, die in die 6. Klasse des Friedrich Alexander Gymnasiums in Neustadt Aisch, verbrachte ihr gesamtes Wochenende damit, Drähte in die neuen Wabenrähmchen einzuspannen. Und sie macht das sehr geschickt.

Die Drähte werden nachgespanntHurtig zieht sie den störrischen Draht in die vorgesehenen Löcher und spannt mit einem sogenannten Wabenzieher nach. „Der grüne ist gut, der gelbe taugt nichts“, stellt sie lakonisch fest, und ich teile grinsend ihre Meinung. Die beiden haben sich offenbar gründlich eingelebt in die Materie. Sogar eine raffiniert einfache und praktische Erfindung eines Drahtabwicklers stand auf dem Tisch – Respekt!

Vater und Tochter beim Vernageln der AbstandshalterDas Vernageln von Abstandshaltern lösten sie ebenfalls geschickt zunächst zu zweit. Die Tochter hält den einen Hammer, der Vater schlägt mit dem anderen zu. Nur schade, dass die Teile nicht ganz ausreichen, man hat sich da ein wenig verrechnet.

Svenja vernagelt AbstandshalterNun, wir beherrschen uns zu klugscheißern, dass uns die modifizierten Zanderrähmchen mit Hoffmann-Seitenteilen diesen Kauf und nachfolgende Arbeit erspart haben, denn den beiden steht der Spaß an der gemeinsamen Werkelei förmlich ins Gesicht geschrieben. Wer wären wir, diese Freude zu trüben?!

Wo kaufen Imker am liebsten ein?

Reinhold begutachtet Svenjas selbstverdrahtetes RähmchenTatsächlich bevorzugt jede Imkerin bzw. jeder Imker andere Materialien, ein anderes Werkzeug und mithin eine andere Herangehensweise, was nicht nur mit der ebenfalls  unterschiedlichen Betriebsweise, also der Art, wie Völker gehalten werden, zu tun haben muss.

Welcher Abkehrbesen ist wohl der bessere?Manchmal ahmen die Neulinge erst einmal das nach, was sie im Imkerkurs kennenlernten oder setzen sich ganz bewusst darüber hinweg. Christian hat sich beispielsweise intensiv über das Internet und durch Besuche bei anderen Imkern (zum Beispiel auch bei uns) vorinformiert und inspirieren lassen. So wie er lieben etliche Imker die handwerkliche Komponente.

In der HEG EltmannAndere wiederum kaufen einfach in für sie erreichbarer Nähe ein, so wie wir im Imkershop (Webseiten im Aufbau) der HEG, Honigerzeugergemeinschaft in Eltmann, zumal Simone Machinek eine Schulbienen-Unterstützerin ist. Doch natürlich kann der Shop trotz seiner großen Halle nicht alles und jedes vorrätig halten. Bienenwohnungen kauften wir auch schon mal bei Manfred Dehner in Blaufelden-Billlingsbach.

Verdrahtungswerkstatt bei RindchensEs gibt glücklicherweise heute sehr viele verschiedene Firmen mit Imkereibedarf, die jeweils ein unterschiedliches Sortiment bereit stellen, das seinerseits wiederum aufeinander abgestimmt ist. So kaufte Christian seine oben beschriebenen Gerätschaften beim Imkereibedarf Carl Fritz in Mellrichstadt, bei Bienen Ruck in Wülfershausen und in der Imkerscheune Betz in Neustadt/Aisch ein, die Beuten, also die Wohnungen der Bienen im Imkereibedarf André Hieke in Culmitz.

Hieke-BeutenZur Not wären unsere Beuten mit den seinigen kompatibel, eine Art Hohenheimer Einfachbeute (salopp: Liebig-Beute), also im Zander-Maß. Dazu gibt es im Internet auch Baupläne (PDF). Hieke stellt sie ebenfalls selbst her, wobei der Boden etwas abweicht und das befestigte Anflugbrettchen fest montiert ist. Bei Imker, die mit ihren Beuten wandern, wäre das ein Knockout-Kriterium, da die Beuten mehr Platz auf der Ladefläche benötigen. Bleiben die Beuten jedoch immerwährend am Standort, ist das okay. Wir hingegen benutzen grundsätzlich keine Anflugbrettchen, weil’s uns überflüssig erscheint. Die meisten Bienen landen ohnehin in der Senkrechten, so Pia Aumeiers Beitrag „Landeflug ade“ (PDF).

Den Austausch unter Imkern suchen und fördern

Anprobe der ImkerkleidungTja, und flugs wären wir wieder tief in Grunsatzdiskussionen versunken, doch die einzig richige Weise, Bienen zu halten und zu pflegen, scheint es NICHT zu geben, denn auch die Ziele und Rahmenbedingungen, unter denen wir imkern, sind mit entscheidend. Wer beispielsweise etwas ängstlich ist, soll ohne Scheu zum Imkerhut greifen – den Christian fürsorglich nicht nur für sich und Tochter, sondern auch für Gäste gekauft hat. Passt doch!

Die Bamberger Schulbiene und Svenja in neuer ImkerkleidungSo fanden wir es klasse, dass Christian gleich mehrere Kataloge für uns (und andere Imkerkollegen) mitbrachte und uns insgesamt teilhaben lässt an seiner und seines Tochter Entwicklung. Damit ist er bereits jetzt schon vielen anderen Imkern voraus, die ihr Wissen, aber auch ihre Fragen hüten wie einen wertvollen Schatz.

Hilfsmittel zum Drahtabwickeln, schlau gelöst von Christian RindchenChristian Rindchen hat erkannt, wie wichtig der Austausch zwischen Jung- wie Altimker ist. Denn nur der ehrliche Austausch und das Weitergeben von Tipps und Tricks (siehe Drahtabwickler!) hilft uns, die Bienenwelt zu unterstützen, die es seit vielen Jahren wahrlich nicht leicht hat. Nicht umsonst führen wir auch diesen Weblog, der ehrlich und ohne Scheuklappen vom Alltag, Freud und Leid mit den Bienen berichtet, und über den Christian auch zu uns gefunden hat.

Wir sind uns sicher, wir werden viel voneinander lernen!

(Aktualisiert am 27.01.15)

Vorankündigung Gesundheitsmesse 2015

Bamberger Schulbiene auf der Gesundheitsmesse 2015Logo Gesundheitsmesse 2015Sehr beliebt und gut besucht: die Gesundheitsmesse franken aktiv & vital in Bamberg. Heuer ist die „Bamberger Schulbiene“ auf Einladung der REWE-Group, unseres Hauptsponsors der Bienen-InfoWabe, ebenfalls dort für einen Tag (07.03.2015) an deren Stand (H91) vertreten. Wir verkaufen zwar keinen Honig, doch lassen wir uns etwas für die Familien einfallen, die uns hoffentlich zahlreich besuchen kommen werden.

Biene in ApfelbaumblüteDaneben gibt es Informationen und Tipps zum Erhalt der Bienenwelt, zum gesunden Ur-Produkt Honig sowie zur Imkerei, ein modernes Hobby mit langer Tradition und enormer Bedeutung für die Wirschaft.

Obgleich nur 20% des Honigverbrauchs von deutschen Imkern gedeckt werden – der Rest wird aus dem Ausland importiert – beträgt der Anteil der Hobbyimker daran etwa 90%. Diese wiederum halten etwa 90% aller Honigbienen, die für die Bestäubungsleistung von Obst und Gemüse hauptverantwortlich zeichnen, äh, summen. Der Honig also spielt zwar eine gesunde, jedoch nicht die wichtigste Rolle, wenn es um unsere Bienenwelt geht.

BienenstreichelnWeitere Veranstaltungstermine unserer Initiative „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ des ersten Halbjahres 2015, die wir aufgrund der Vorbereitungen zum Bau der Bienen-InfoWabe in etwas reduzierter Form anbieten, finden Sie tagesaktuell unter „Termine und Aktivitäten“.

Für Anfragen und Terminvereinbarungen zum Bamberger Schulbienen-Unterricht nehmen Sie bitte direkt Kontakt mit uns auf.

Winterarbeiten bei des Kaisers Bienen

Eingangsschild am Kaiser-Heinrich-Gymnasium„Ob der Turm am Kaiser-Heinrich-Gymnasium in Bamberg trotz des Sturms noch steht?“, frugen wir uns etwas beunruhigt und gingen heute vorsichtshalber nach dem Rechten sehen.

Mit im Marschgepäck zur Altenburger Straße hatten wir die im ausgehenden Herbst gesäuberten Windeln, also die Einschubtablets, mit denen die Befallskontrolle am Stock vorgenommen wird.

ZargenturmTote Bienen auf BodengitterGlück gehabt, der Zargenaufbau stand noch, wobei ein größerer Ast nicht weit davon entfernt tatsächlich von den Wetterunruhen Zeugnis abgab. Die leeren Stockwerke einer Bienenwohnung, deren Bewohner möglicherweise an übermäßiger Varoose im Herbst eingingen, mussten ohnehin vom Standort entfernt werden, da sich sonst die Bienen der Nachbarstände an ihm orientieren würden, sobald bei Wärme der Flugverkehr wieder zunimmt. Und wenn er dann auf einmal nicht mehr da steht, würde das für unnötige Verwirrung sorgen.

Frische Palette für die KHG-BienenBei der Gelegenheit ersetzten wir außerdem die schadhafte Palette, damit wir im beginnenden Frühjahr gefahrlos unseren Schulbienenunterricht abhalten können. Da darf nichts kippelig sein auf dem ohnehin hangabfallenden Gelände, denn schließlich wollen wir sorglose Stunden mit den Schülern und Lehrern des KHGs verbringen. Wir sind schon sehr gespannt, wer sich alles wieder einfinden wird, außer der Bienen-AG vom letzten Jahr und der neuen „Bienenlehrerin“, Dr. Christa Horn.

Durchfallspuren von BienenWir hoffen, dass wenigstens ein Volk fit genug ist, um für den Unterricht zur Verfügung zu stehen. Ein wenig beunruhigt uns nämlich das geringe Gewicht von einem der drei Bienenwohnungen. Außerdem sind deutlich helle, currygelbe Spuren von Durchfall auf der Außenseite zu entdecken, am selben Volk, an dem auch die Windelkontrolle nach der Oxalsäurebehandlung mehrere bräunlich-gelbe Ausscheidungen ergeben hat. Offenbar setzt den Bienen die Säurebehandlungen heuer mehr zu als sonst, nachdem das vergangene Jahr durch eingeschränkten Nektarfluss bestach und die Ernährungssituation dadurch möglicherweise nicht so optimal war. Ist die Widerstandskraft einmal herabgesetzt, hat das natürlich Folgen für die Überwinterung. Auf alle Fälle bekommen sie sofort, wenn es wärmer ist, eine Futterwabe eingesetzt. Sicher ist sicher …

Ins Neue Jahr mit Honigglück

Bamberger Lagenhonig – fein kristallisiertWillst Du drei Stunden glücklich sein, trinke Wein.
Willst Du drei Wochen glücklich sein, schlachte ein Schwein.
Willst Du drei Jahre glücklich sein, nimm eine Frau.
Willst Du ein Leben glücklich sein, bebaue einen Garten
und halte Bienen darin.

(frei nach Konfuzius)

Ein Gläschen von unserem Honig aus den Buger Wiesen hatte ich für ein Weihnachtsgeschenk an Reinhold seit dem Sommer versteckt. Nun wurde es anlässlich des Jahreswechsel aufgemacht. Feinkristallin und duftig gibt es letzte Kunde von einem mittlerweile leider verwaisten Standort, doch auch von den glücklichen Honigschleudertagen mit unseren Bienenfreunden …

… auf ein Neues!

 

Schneeflöckchen, du deckst uns die Bienelein zu …

Morgenröte in BambergDas satte Morgenrot bestätigte, was der Wetterbericht vorhersagte: Heute soll es schneien, in diesem Winter so richtig zum ersten Male. Zeit, nach Wildensorg zu pilgern, um auch an letzen unserer neun Standorte den Varroenbefall auszuzählen.

Am Rinnersteig in BambergAm Rinnersteig angelangt hatten wir bereits rote Nasen von der Kälte, doch noch lag uns Bamberg eher herbstlich zu Füßen, am Horizont graublau die Hügelkette der Fränkische Schweiz.

Reinhold, Ilona, Steffi und Marcus im HeerleinIn der warmen Stube im Heerlein erwarteten uns die „Bienen-Herbergsleute“ Steffi und Marcus, Besitzer der Jungbauern-Wiese, auf der unsere paar Tausend „Mädels“ seit heuer stehen. Am BAmbrosiustag hatten wir spontan miteinander ein Karpfenessen verabredet, denn dazu sind wir heuer noch so gar nicht recht gekommen.

Wieder aufgewärmt ging’s zum Standort. Zwischenzeitlich kam der versprochene Schnee herunter und einhergehend mit den nun anhaltend kalten Temperaturen auch gleichzeitig ein Ende der Gefahr übermäßigem Varroenwachstums und der Faulbrut.

Hörprobe am Bienenstock mit Marcus und SteffiNun erst einmal eine Hörprobe – summt da noch was im Stock? Ja, wie schön! Tja, nicht an allen Standorten hatten wir in diesem Jahr das Glück eines vitalen Volkes. Doch wir teilen diesen Kummer heuer mit ziemlich vielen Imkern.

Varroazählung mit Reinhold, Steffi und Marcus des Volkes am RinnersteigSodann zählen wir die Varroen aus. 20 Stück der dunkel glänzenden Rundlinge lagen auf der Windel, einer weißen Plastiklade, die unten am Boden im Anschluss an die Oxalsäurebehandlung (hier am 9.12.) eingeschoben worden war.

Alles, was wir an Versorgung unserer Bienen heuer tun konnten, ist nun getan. Nun übernimmt der Winter die Regie. Uns bleibt nurmehr, viel zu lesen und zu lernen, um es in der neuen Saison noch besser zu machen. Vielleicht. Denn wie so oft gilt in der Natur: der Mensch denkt, Gott lenkt!

Michael und Hund Mani auf der Jungbauer-WieseFür die letzten Stunden im alten Jahr wünschen wir allen Tierhaltern gesunde „Familienmitglieder“, ob Biene oder Hund. Die wiederum dafür sorgen, dass auch wir Menschen durch die ständige Pflege, die wir ihnen ja meist im Freien angedeihen lassen, fit bleiben. So, wie zum Beispiel Hund Mani, der mit unermüdlicher Ausdauer für das Wohlergehen der Familie Sennefelder und Jungbauer sorgt.

Schneemann ReinholdSchneefrau IlonaBrr, ist Ihnen zu kalt und zu anstrengend? Na, dann wünschen wir Ihnen wahlweise einen kuscheligen Ausklang mit warmen Socken und Lesestoff. Und wer nicht weiß, was er lesen soll: 352 Artikel in diesem unseren Weblog dürften doch vollauf genügen, nicht wahr?!

Viel Vergnügen mit dem Restjahr, so oder so, wünschen ihren Leserinnen und Lesern – Ilona Munique und Reinhold Burger!

Vorträge zur Arbeitsweise in der Imkerei und zur Honigqualität 2015

Am 10.01.2015 stellt die Fachberaterin für Bienenzucht in Oberfranken, Barbara Bartsch, „Biologische oder konventionelle Arbeitsweise in der Imkerei“ einander gegenüber. Im Bootshaus im Bamberger Hain* werden von 14.00 bis 16.30 Uhr die Vor- und Nachteile erörtert.

Der Kurs ist Grundlage für die Veranstaltung des Kreisverband Imker Bamberg e. V. mit Anna Wörl am 25.01.2015 zu „Qualitätskriterien für den Honig“ im Zusammenhang mit der staatlichen Qualitätsoffensive für bayerischen Honig, ebenfalls im Bootshaus. Die Netzwerkkoordinatorin von „Geprüfte Qualität – Bayern (GQB)“ des Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) informiert von 15 – 17.30 Uhr über die erforderlichen Maßnahmen und Bedingungen für eine Zertifizierung.

Für diese Zertifizierung erhalten bayerische Imker eine Förderung in Höhe von jährlich maximal € 200, die bis 30.06. bei der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft beantragt werden kann.

Ausrichter beider Veranstaltungen ist der Kreisverband Imker Bamberg e. V.

Duft- und Leuchtspuren am Don Bosco-Weihnachtsmarkt 2014

Kinder beim Fackeln anfertigenDurch den Regen vielleicht ein klein wenig ruhiger, doch in Sachen „Familienqualität“ um keinen Deut geringer als im vergangenen Jahr – eher im Gegenteil! Zahlreiche Aktivitäten und Angebote zeichneten den Weihnachtsmarkt auf dem Jakobsberg auch 2014 aus. „Ah, da sind ja die Imker wieder!“ freuten sich diejenigen, die uns im Nebengebäude „Boscolino“ aufsuchten. Die Neulinge suchten etwas länger und manche, wie die Presse, entdeckten uns gar nicht. Derweil hätten sie alle nur der Nase nach zu gehen brauchen …

Was wäre Advent ohne …

„Bei euch riecht es immer so gut“ meinte eine Don Bosco-Mitarbeiterin, als sie geschäftig durch den Kinderhort Boscolino eilte, um wie wir letzte Hand anzulegen, bevor der Weihnachtsmarkt im Josefsheim am 13. Dezember offiziell eröffnete.

Kleiner Ambrosiusaltar an unserem StandKein Wunder. Präparieren wir doch Stunden vorab den Raum mit Duftölen der Marke „Winterliches“ wie Orange, Zimt und Kardamom, ohne die die Adventszeit nicht denkbar ist. Der zarte Apfelduft unserer Deko streicht durch den schmalen Gang des Kinderhorts Boscolino. Doch den Löwenanteil an olfaktorischem Genuss besorgte diesmal unser Topf voll mit goldgelbem Bienenwachs fürs Fackelgießen bzw. –tauchen.

Kinder beim Fackeln anfertigenDas Fackelherstellen war denn auch das Highlight unseres Stands, mit dem wir seit 2012 alljährlich am dritten Adventswochenende Groß und Klein aus Nah und Fern die Wunder der Bienenwelt nahe bringen. Denn was wäre Advent ohne diese Bestäubungsleisterinnen? Da gäbe es keine rotglänzenden Äpfel oder duftenden Orangen mehr!

Familie beim Fackel erstellenSo harmoniert das Anliegen unserer Initiative „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ aufs Beste mit dem Anliegen des Salesianer-Ordens, Familien ein nicht ausschließlich konsumorientiertes, vielmehr erlebnis- und inhaltsreiches Adventswochenende zu bieten. Was wäre Advent also ohne den Don Bosco-Weihnachtsmarkt auf dem Jakobsberg? Da wäre Bamberg ganz sicher um eine Familientradition ärmer!

Reinhold mit Kind beim Fackeln anfertigenKinder beim Fackeln anfertigen„Das sind doch Bambusstäbe, die kenne ich“ meinte ein Junge nickend, als er der vielen Stecken ansichtig wurde, die auf geschickte Hände warteten. Bienenwachs, Schicht für Schicht durch Tauchen und Abkühlen über einer auf Bambusstecken gewickelten Baumwollschnur zur Fackel verarbeitet, die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen Spaß macht, sowohl in der Herstellung als auch im Gebrauch.

Denn was wäre Advent ohne gemeinsame Erlebnisse? Da würden gar viele Familienmitglieder und Freunde doch nur einsam dem Konsum oder dem Fernsehen frönen.

Einfacher Vorgang, vielschichtige Fragen

Kinder beim Fackeln anfertigenFür manche Kinder sicherlich eine kleine Geduldsübung. Doch selbst die Jüngsten brachten ihre Fackel zu einem guten Ende. Manche Kinder kamen nach einer Weile erneut und orderten nach, um auch den Geschwistern und Freunden eine Fackel mitzubringen.

Mutter und Kind basteln eine FackelNeugierige Köpfe beugten sich dicht über die mit Bienenwachs gefüllte Konservendose, die in einem Wasserbad warm gehalten wurde, und schnupperten den köstlichen Duft ein. Auch die Erwachsenen interessierte es sehr, welche Wachssubstanz von uns verwendet wurde. Als Reinhold Burger (geduldig wie ein Imker nun einmal ist und sein muss) antwortete, guckte so mancher etwas ungläubig. Immerhin schmolzen hier im Laufe der Stunden etwa 2,5 Kilo 100% reines Bienenwachs im Marktwert von rund 50 Euro für ein „bisschen Bastelvergnügen“ vor sich hin. Wir sehen das natürlich anders. Eben natürlich.

„Aber das ist doch gar nicht alles natürlich!“ meinte ein kleiner Naseweis. Wieso? „Na, die Tackerklammer“, meinte er grinsend, als Reinhold die Papierstreifen am Stab damit befestigte. Doch, auch die Klammer ist etwas aus der Natur, nämlich Stahl, eine metallische Legierung mit dem Hauptbestandteil Eisen und Kohlenstoff. Ja, und selbst die Druckerschwärze des Zeitungspapiers, die als Unterschicht für die Baumwollschnur dient, besteht aus überwiegend organischen Substanzen.

Reinhold mit Kind beim Fackeln anfertigenNun, was „Natur“ ist und nicht, das kann nur beantworten, wer die Produktionsbausteine und –prozesse kennt. Doch die sind selbst Erwachsenen mittlerweile ein Rätsel. Zu sehr verlassen wir uns auf das Wissen und die Produkte aus der fertigenden Industrie. Daher gerät ein einfaches „Fackeltauchen“ ganz zwanglos, vergnüglich und fast wie nebenbei zu einer kleinen Bildungseinheit – für jedes Alter und AUCH für uns! Kinderfragen nehmen wir ernst, denn es ist schneller geantwortet als nachgedacht. Wir wären nicht das erste Mal beinahe auf Halbwissen hereingefallen.

Die Nacht erhellen

„Wann werdet ihr die Fackeln denn anzünden?“ wollten wir gerne wissen. „Zu Silvester, ist doch klar“ antworteten die einen, während die anderen eine Nachtwanderung damit planten und wieder andere die Weihnachtsnacht damit erhellen möchten.

Kapelle im Don Bosco St. JosefsheimApropos erhellen – beim Gottesdienst in der wunderschönen kleinen Hauskapelle hatte Pfarrvikar Dieter Putzer (Wunderburg) genau dieses zum Thema. Dem Aufgang des Morgensterns vertrauen – nach den doch recht dunklen Adventsnächten. Das darf jeder Mensch und Christ, gerade in Zeiten der inneren Dunkelheit.

Vater mit Tochter beim Fackel herstellenAuch, wenn wir uns besonders freuen, wenn gerade die Kinderaugen im Schein des Lichts glänzen: Fackeln erhielten nur diejenigen, die mit einem Erwachsenen zu uns kamen – was ja doch die Regel war. Doch wen schleppten die aufgeregten Kinder heran? Nicht ganz überraschend waren es überwiegend Väter, Onkels und Opas. Hatten sie gedacht, selbst ein Stäbchen ins heiße Wachs halten zu dürfen, mussten sie jedoch meist beim etwas diffizielen Wickeln und Knoten der spröden, störrischen Paketbaumwollschnur helfen. Na gut.

Mutter mit Kleinkind sieht Bilderbuch anEinmal hörten wir den halbbelustigten Seufzer: „Wir möchten auch noch etwas anderes vom Markt sehen“, wenn die Kinder so gar nicht von unserem Mitmach-Stand wegzulocken waren. Denn außer Fackeltauchen durften auch Wachsfiguren-Anhänger ausgestochen, gemalt und gerätselt werden. Da halfen dann ganz traditionell eher die Mütter, Tanten und Omas.

Bienenpatin Regina hilft beim AusschankWie auch immer – Hauptsache, die Familien waren hingebungsvoll beschäftigt. Und wer dabei durstig wurde, konnte sich mit Honig angereicherte Getränke wie Milch, Apfelsaft und Orange-Sanddorn (der Renner!) von Bienenpatin Regina oder Jeannette abholen. Nur sehr wenige orderten den „Schuß“ Bärenfang-Likör an, den wir  verschämt ganz klitzeklein auf unserem Schild beworben hatten. Wurden ja schließlich viele Kinder erwartet bei uns.

Mit Spaß bei der Sache

„Was machen denn SIE da?!“ wurden unsere Bienenpatinnen Regina, Gabi und Ruth erstaunt von einigen Besuchern gefragt, kannten diese sie doch in einem ganz anderen Zusammenhang als beim Ausschank, Honigproduktverkauf oder beim Standabbauen am Sonntag Abend.

Bienenpatin Gabi hilft beim StandabbauSowohl Bamberger Museumsdirektorin, die Kunsthistorikerin Dr. Regina Hanemann als auch Bürokauffrau Gabriele Loskarn aus der Bäckerdynastie Nikolaus Loskarn (die uns ihren selbstgepressten Apfelsaft spendierte!) glänzten mit Verkaufstalent an einem ungewöhnlichem Ort, eben im Josefsheim am Jakobsberg. Und hatten wohl auch noch Spaß dabei!

Bienenpatin Ruth hilft beim StandabbauRuth Vollmar, die Leiterin der Wirtschaftsförderung der Stadt Bamberg kommt zwar üblicherweise auch viel herum, wenn sie nicht gerade in ihrem Büro Weichen und Projekte für Bambergs Wirtschaft (er)stellt, doch bei der Bienenpatenanwerbung hat man sie wohl noch nicht erlebt.

Klara hilft beim StandabbauAuch beim Schlussakt, dem nicht so geliebten Standabbau, konnte man ihren (wie immer vollen) Einsatz bewundern, als sie gemeinsam mit Tochter Klara Bretschneider – die wiederum vielen als engagierte Umweltaktivistin bekannt sein dürfte – die gefühlt tausend Beschilderungen abbaute und Stoffe zusammenfaltete. Kräftig unterstützt von Gabriele Loskarn sowie Ehrenbienenpatin Jeannette Munique, meiner Schwester aus Nürnberg, die an diesem Tage vor allem für den Getränkeausschank verantwortlich zeichnete.

Bienenpatin Christina (2. v. l.) mit Mutter, Ilona mit Schwester und Ehrenbienenpatin Jeannette Munique So war es Reinhold und mir mehr als sonst möglich, uns der Informationsübermittlung und den Gesprächen mit den kleinen und großen interessierten Besucher(inn)en und Imkerfreund(inn)en zu widmen, wofür wir sehr dankbar sind. Denn das ist schließlich unser Ziel. Die Angst vor Bienen nehmen, die Liebe zu ihr wecken und Jungimker zu gewinnen.

Sieghard und PetraWir sagen DANKESCHÖN für all unsere lieben Besucher/innen – genannt seien lediglich  unsere Bienenpatin Christina Michel aus Waldsachsen (zu ihr später noch mehr!), unser Imkerfreund aus dem Montafon, Sieghard Tschofen,  Petra Becker, die ebenalls im Bildungsbetrieb tätig ist, sowie Imker-Vereinskollegin Michaela Hock …

Malkind… und wir sagen DANKESCHÖN für dieses harmonisch und professionell gestemmte Adventsereignis unter dem Schirm der unermüdlichen Don Bosco-Mitarbeiter/innen und jugendlichen Bewohner/inn/en mit Emil Hartmann als Leiter, welche mit besonnener Energie und spürbar positiver Einstellung den so ersehnten Weihnachtsglanz hervorzuzaubern vermögen. Ganz im Zeichen der guten Sache, die uns alle im Herzen verbindet:

(Bienen)Liebe + Bildung + Spaß = Zukunftssicherung für uns alle!

 

Oxalsäurebehandlung 2014 abgeschlossen

Völker in Bamberg, Wildensorg-RinnersteigAm 9. Dezember war es vermutlich der bisher kälteste Tag in diesem praktisch nicht vorhandenen Winter. Die Oxalsäurebehandlung ist am vernünftigsten vor der Wintersonnenwende, bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und natürlich, wenn die Bienen aus der Brut gegangen sind, plus 21 Tage.

Buger Wiesen im Raureif mit Schiff auf RMD-KanalDer erste Kälteeinbruch war allerdings erst am 25.11., so dass die Zeit etwas knapp ist. Kann sein, dass sich noch vereinzelt Brut in den Beuten befand. Doch bei den nunmehr wieder steigenden Temperaturen steht ein weiterer günstiger Termin eher nicht im Raum.

Buger Wiesen im WinterDaher hatte Reinhold am Abend zuvor kurz entschlossen die Fläschchen in Zeitung eingepackt, damit die Oxalsäure handwarm verabreicht werden konnte. In einem fleißigen Rundumgang schaffte er es, sämtliche neun Standorte und neun Völker zuzüglich der KHG-Bienen, für den wir einen Pflegeauftrag eingegangen sind, zu versorgen. Um 7 Uhr behandelte er auf der Erba-Insel das erste Volk, um 12 Uhr das letzte Volk in der Heiliggrabstraße. Trotz Mittagsstunde betrug die Temperatur dort noch -1° C.

Hagebutten überfrorenDie Völker hatten die Behandlung durchaus notwendig. Manche Völker verzeichneten noch 4-5 Varroen Milbenfall pro Tag. Die Ameisensäurebehandlung hatte nicht bei jedem Volk gleich gut gewirkt. Prachtvölker können wir kaum aufweisen, das war schon mal besser. Auch sehen die Bienen heuer alle etwas kleiner aus als sonst. Nicht varroaverkümmert – also längere Flügel als Körper durch verkürzten Hinterleib – doch irgendwie nicht so die gewohnten Proportionen.

Buger Wiesen mit RaureifWie ihr seht, sind wir recht offen mit allem. Denn nur, wenn wir ehrlich miteinander die Sorgen teilen, können wir Vergleiche anstellen und voneinander lernen. Und der eine oder die andere Imker/in ist sicherlich froh zu erfahren, dass es an IHR oder IHM nicht unbedingt gelegen haben muss, dass sich die Völker heuer nicht so super entwickelten. Zu warm, zu trocken, zu wenig Tracht, zu viel Varroa, zu viel Krankheiten. Nun gut, die starken kommen durch. Wir werden sehen …

[Korr. 23.11.2017]

Don Bosco Weihnachtsmarkt 2014 mit Bienen-leben-in-Bamberg.de

Einladung zum adventlichen Honig- und Imker-Mitmach-Markt 2014

Unser kleiner Marktstand am Don Bosco-Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt 2013Reinhold am Weihnachtsmarktstand im BoscolinoDen Honig müssen wir leider streichen. Es war kein gutes Bienenjahr. Weder wir noch befreundete Imker haben Honig in ausreichender Menge übrig, um ihn am Don Boscoo Weihnachtsmarkt mit euch zu teilen. So bleibt es bei einem kleinen Verkaufsstand von Honignebenprodukten und dem Angebot für Große und Klein,  mitzumachen bei Tätigkeiten, die auch Imker im Winter zu tun pflegen: aus Bienenwachs Nützliches anfertigen. Heuer werden es Fackeln sein, die wir miteinander gießen. Freut euch drauf!

Bastelfamilie am StandAußerdem schenken wir Getränke mit Honig aus, die man sonst nicht überall angeboten bekommt. Selbstverständlich stehen wir für Informationen und kleine Unterrichtseinheiten rund um Biene, Honig und Imkerei zur Verfügung und bringen auch wieder eine kleine Auswahl an Anschauungsmaterial mit, also Bücher, Imkerwerkzeug und eine echte Honigwabe, die wir extra für die Weihnachtsmarkttage aufgehoben haben!

Wo? St. Josefsheim, Jakobsplatz 15, 96049 BAMBERG – die Initiative “Bienen-leben-in-Bamberg.de” mit der “Bamberger Schulbiene findet ihr im Kinderhort Boscolino (rechts vom Hauptgebäude)
Wann? Traditionell am 3. Adventswochenende
Sa., 13. Dezember 2014 | 13.30 – 20.00 Uhr
So., 14. Dezember 2014 | 11.00 – 18.00 Uhr (der übrige Weihnachtsmarkt ist bis 19 Uhr geöffnet!)
Was? Heiße Honiggetränke, Weihnachtsgeschenkpäckchen, Informationen rund um Bienen, Honig, Imkerei sowie Basteln und Rätselspaß für Groß und Klein.
Kosten? Der Eintritt ist frei, eine Spendenkasse für das Don Bosco-Jugenwerkt und/oder für die Arbeit der „Bamberger Schulbiene“ stehen bereit.

In Bamberg weitet sich die Amerikanische Faulbrut aus

Bekanntmachungen im Rathaus-Journal Bamberg zur Amerikanischen Faulbrut

Ausdehnung der Amerikanischen Faulbrut im Bamberger Osten. Links das Sperrgebiet vom 07.12., rechts vom 05.12.14.

Erneut ist der Sperrbezirk in Sachen Amerikanische Faulbrut im östlichen Bamberger Stadtgebiet ausgedehnt worden, und zwar in Richtung Osten und Süden.

Hier besteht seit der offiziellen Ankündigung im Rathaus-Journal (Amtsblatt) der Stadt Bamberg am 07.11.2014 die Pflicht, seine Völker beim Veterinäramt* (nachzu-)melden.

Das Amt leitet in Absprache mit den Besitzern weitere Schritte ein: Futterprobeentnahme und bei Befall die Tötung der Brut sowie die Sanierung der adulten Bienen – was bei den kühlen Temperaturen wohl etwas ungünstig ist, aber was hilft’s …

Eine aktuelle Übersicht aller Faulbrutfälle veröffentlicht das Loeffler-Institut mit seinem Tierseuchen-Informationssystem (TSIS). Wer wissen will, welche Regionen derzeit betroffen sind, klickt auf “Liste weiter einschränken”, wählt das Bundesland und nachfolgend den Ort.

Sind unsere eigenen Völker betroffen?

Nach wie vor sind unsere Bienenvölker aller neun Standorte von „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ NICHT betroffen. Dem Heiligen Ambrosius, den wir morgen am 7.12. zum Anlass nehmen, miteinander zu feiern, sei Dank.

Doch keine 100 Meter von einem unserer Völker entfernt in der Heiliggrabstraße verläuft die Sperrgebietsgrenze. Wir hatten nach der allerersten Meldung (06.10.14) lange hin und her überlegt, ob wir gar unserer Bienen an einen anderen Standort verstellen. Wir entschieden uns dagegen. Denn falls unser Bienenstock nun doch mit Faulbrut belastet gewesen wäre, hätten wir so nur zu ihrer Verbreitung beitragen.

Nach wie vor können wir keine Krankheitsanzeichen festgestellt. Das Volk ist vital und hat keinen unangenehmen Geruch. Bei Faulbrut in fortgeschrittenem Stadium soll man das meist riechen können. Wir achten auch sehr auf die Wabenhygiene. Eine weitere  Überlegung war, dass jetzt in der kalten Jahreszeit die Bienen kaum mehr fliegen. Die Zeit der gegenseitigen Räuberei von Bienenvölkern ist vorüber. Die Räuberei ist DER Hauptverbreitungsweg der Faulbrut, neben imkerlichen Eingriffen wie Wabentausch. Mehr zu Ansteckungsfaktoren in diesem Beitrag.

Was tun, wenn die Seuche auftritt?

Das hatten wir bereits im Sommer beschrieben, als sich abzeichnete, dass sie sich nach Bamberg vorschiebt. Dort steht auch, wie der Amerikanischen Faulbrut vorgebeugt werden kann. Durch die kalte Wetterlage allerdings gehen die Bienen ohnehin „aus der Brut“, was bedeutet, dass sich die Lage beruhigen dürfte. Sofern es nicht bereits im Januar wieder zu warm wird.

* Landratsamt Bamberg, Fachbereich 34, Veterinärwesen, Tel. 0951-85-754 o. -755 bzw. das Veterinäramt der Stadt Bamberg, 0951-87-35 11. [Aktualisiert 12.06.2019]