Bienen-Trunkenheit an der Sternwarte

Krokuswiese Sternwarte Biene in Krokus Biene in Krokus Bienen in Krokussen

Braucht es da noch viele Worte für dieses Bienenglück an der Sternwarte? Sie ertrinken förmlich in Krokussen! Doch nicht nur den fleißigen Sammlerinnen frischen, eiweißreichen Pollens behagt die Krokusfülle an der Sternwarte, sondern auch uns Bienenpfleger erfreut es nach einem langen, trübgrauen Winter. Jetzt ein Bienchen sein!

Umgriff der BIWa vorbereitenStattdessen war uns nur ein kurzer Blick vergönnt. Danach geht es wieder ans Steine aufklauben. Der Umgriff der Bienen-InfoWabe muss aufbereitet werden, damit das Gartenamt zufrieden ist und wir die Bauabnahme beantragen können. Wer mit uns zusammen am Bienenweg 1 in Bamberg zum Spaten greifen mag – gerne! Wir werden noch eine Weile damit beschäftigt sein.

 

Der Frühjahrescountdown läuft …

Erste Schlehenblüte Bamberg … zaghaft entfalten sich die Blüten, und an der Steigerung der Zugriffe auf unseren Weblog lässt sich’s ebenfalls gut ablesen. Doch nicht nur wir bieten Informationen rund um die Welt der Bienen, die in Kürze wieder die volle Aufmerksamkeit erfährt. So stellte im vergangenen Jahr immowelt.de einen sehr gut recherchierten Beitrag Bienennest im Garten – Infos und Verhaltenstipps ins Netz ein, den wir Ihnen empfehlen möchten.

Schneeglöckchen Michelsberger Terassen BambergKlar, passt dort gut in deren Rubrik „Garten -> Querbeet“ hinein. Denn Gartenbesitzer sitzen praktisch am „Tisch der Natur“ und müssen sich darauf einstellen, dass tierische Lebewesen ungefragt die Gastfreundschaft der Menschen annehmen. Oder vielleicht ist es ja auch eher andersherum, sind Menschen zu Gast in der Natur? Wie auch immer … die meisten Sorgen sind unbegründet, sofern man sich richtig miteinander verhält und die Sprache der Natur zu interpretieren weiß. Hierfür ist Wissen um die verschiedenen Bedarfe von Bienen und ihrer geflügelten „Cousinen“, den Wespen, notwendig. Erfahren Sie mehr dazu auch in unserer Notfall-Fibel.

Wir wünschen Mensch und Tier einen wunderbaren Frühjahresstart!

Mitgliederversammlung 2016 der HEG in Eltmann

Stadthalle Eltmann, Frühjahresversammlung 2014 der HEGDie Honigerzeugergemeinschaft Süddeutschland w. V. (HEG) lädt für den Samstag,19. März 2016, nach Eltmann in die Stadthalle zur Mitgliederversammlung ein. Neben den üblichen Regularien werden wieder zwei Fachvorträge angeboten.

  • Peter Maske, der Präsident des Deutschen Imkerbundes, berichtet über Aktuelles aus dem DIB und stellt die Frage: „Stehen Neonicotinoide vor der Neuzulassung?“
  • Anna Wörl, Netzwerkkoordinatiorin von „Geprüfte Qualität – Bayern“ spricht über Geprüfte Qualität von einheimischen Honig.

In der HEG EltmannEs bestehen außerdem Einkaufsmöglichkeiten …

  • … im Lager Industriestraße, und zwar vor Beginn der Versammlung, also zwischen 7.00 und 10.00 Uhr, sowie im Anschluss daran ab ca. 14.30 Uhr.
  • … und wohl wieder einige Kleinigkeiten und „Basics“ im Foyer der Stadthalle. Zumindest war das bisher so.

Falls sich jemand uns anschließen möchte, wäre eine Mitfahrt ab Bamberg zu koordinieren. Wir würden mit der Bahn fahren, uns aber auch einem Ausflug mit dem Auto anschließen. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

Vorbereitungen zur neuen Bienensaison

Totenfallkontrolle am Bienenvolk WildensorgDer obligatorische Kniefall vor der Bienenbeute Ende Februar, um den Totenfall festzustellen bzw. nach Bedarf auszuräumen, damit die Bienen nicht vor einem verstopften Flugloch in Bedrängnis kommen, ist getan.

Noch wichtiger war uns das Anheben der Magazine, um über das Gewicht die noch verbliebene Vorratsmenge an Futter abzuschätzen. Zumal nach einem milden Winter mit fast durchgängigem Brutgeschäft und reger Flugtätigkeit anzunehmen ist, dass mehr als üblich an Nahrung verbraucht wurde. Da wir unsere Völker jeweils mit 20 Kilo Zucker eingefüttert hatten, machten wir uns allerdings eher weniger Sorgen, es könnte nicht ausreichen, bis die ersten Frühjahresblüher angeflogen werden können.

WachsrähmchenDie nächste Vorbereitung auf die beginnende Bienensaison betrifft die Einkäufe. Da wir viel von Wabenhygiene halten, brauchen wir jährlich jede Menge neuer Rähmchen. 216 Stück kauften wir daher gestern bei der HEG, der Honigerzeugergemeinschaft Süddeutschland w. V. in Eltmann.

Simone Machinek, HEG EltmannSimone Machinek, die Geschäftsführerin, hatte in lausiger Kälte in ihrer Halle viel zu tun, zumal dort kräftig umgeräumt wird. Dennoch nimmt sie sich immer genug Zeit für eine Beratung, was wir sehr schätzen. Im Übrigen freuen wir uns über ihr Kommen am So., den 03.04. zur Auftaktveranstaltung des Programmstartes 2016 der Bienen-InfoWabe. Von 16.00 – 17.00 Uhr referiert Simone Machinek zum Thema: „Was brauchen Imker/innen (nicht)?“ Sinnvolle Imkereiausstattung von Anfang an. (Weitere Info unter Aktivitäten und Termine.)

Wer Krokusse setzt …

Obstbaumallee mit farbigen Bändern geschmückt

Krokussetzaktion an der Obstbaumallee im Erba-Park

… wird Honig ernten! In jedem Falle zufriedene Bienen summen hören. So am Samstag, als endlich die Sonne mehrere Stunden am Himmel stand und sich die ersten Krokusse im Erba-Park öffneten. Ihr erinnert euch? Zur Einweihungsfeier der Bienen-InfoWabe und noch einmal danach setzen wir 2000 Stück dieser „Erstlings-Nahrung“ rund um die Apfelbäume am Saum der großen Wiese am (jetzigen) Bienenweg.

Und der Plan ist aufgegangen!

Honigbienen in weißen KrokussenKaum eine Blüte blieb unbesetzt, oft landete sogar mehr als eine Biene in den schmucken, strahlend weißen Kelchen. Als wir für ein paar Stunden an unserer BIWa werkelten, um für den Saisonstart am Ostersonntag alles unter Dach und Fach zu bringen, erfreute sich nicht nur unser Auge daran. Eine Mutter kam an die Tür, deren Kind erst jüngst besorgt fragte, ob denn jemand alle Krokusse wieder ausgebudelt hätte. Wir konnten beruhigen. Offenbar waren nur ein paar Amseln recht eifrig dabei, die wohl lockere Erde zu entfernen, auf der Suche nach leckeren Regenwürmern. Dass dabei ein paar Zwiebelchen herausgescharrt wurden, das passiert nun einmal. Wir (und netterweise auch einige andere Spaziergänger) buddelten sie jedes Mal wieder ein.

cropped-6302-Krokusse-fuer-Setzaktion-Einweihungsfeier.jpgAuch, wenn das Weiß, welches wir gerade in Form von Schnee erleben, eine sanfte Decke über die ersten Frühlingsgrüße breitet – es warten noch etliche Krokussfarben auf die nächste Wärmeperiode, die da bald kommen möge. Toll wäre es, wenn der Winterbann in vier Wochen gebrochen wäre. Im Warmen summt und singt es sich besser, zum Gottesdienst um 14 Uhr am Bienenweg 1 – wir sehen uns!

Was Eulen bereits geschafft haben …

Stoff-Ideen Bamberg… scheint für Bienen noch in weiter Ferne zu sein: als Kultfigur auf alles zu landen, was bedruckbar ist. Nicht jedoch bei Stoff-Ideen, die ihren Namen offenbar zu recht haben.

BIWa innen (noch ohne Vorhänge)Die 2,40 breiten Fenstertüren unseres Informations- und Bildungszentrums, dem grünen Klassenzimmer für Bambergs Bieneninteressierte, erhalten also demnächst einen Vorhang. MIT Bienchenmuster (welches ich aus Urheberrechtschutzgründen mich nicht getraue, hier einzustellen.)

Wir danken sehr herzlich für das finanzielle Entgegenkommen, und noch mehr für die gute Beratung! Denn in meinem ganzen Leben hatte ich noch nie so viel Stoff auf einmal gekauft. Gefühlt das gesamte Personal von Stoff-Ideen Bamberg (inklusive der Betriebsleiterin) nahm mich an die Hand, die anschließend (leicht zitternd) die Teile waschmaschinenfähig zuschnitt.

Im Laden von Stoff-Ideen BambergDie Stoffe liegen nun bei Bienenpatin Gabi Lokarn zum Nähen bereit, die sich ihrer annehmen wird. Und damit der guten Nachrichten nicht genug: Durch Spenden von Bienenpatin Sabine Saam und von Gisela Schlenker (Lagerado) sind Stoff- wie auch Vorhangschienen glücklich finanziert. Beide haben sich schon mehrmals für unsere Bedarfe stark gemacht und uns unterstützt.

Vielen Dank euch allen, auch im Namen aller bieneninteressierten BIWa-Besucher/innen!

BIWa-Jahresprogramm 2016

Logo "Alle Themen" der Bienen-InfoWabe (BIWa)Es ist bald soweit! Ab Ostersonntag, den 27.03.2016, starten wir in der Bienen-InfoWabe durch! Die Bamberger Schulbiene von der Initative „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ hat endlich ein Zuhause und freut sich riesig auf ihre großen und kleinen Besucher/innen.

Logo für alle Schwerpunktthemen (= Bienen, Honig, Imkerei, Natur) der Bienen-InfoWabeDas BIWa-Jahresprogramm (Vollversion und Kurzversion) in Kooperation mit dem Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V. hält 14 Termine parat. Es sind dies allesamt Sonntagsöffnungen mit einem „Offenen Haus“ für Groß und Klein. Entweder bis 17 Uhr, oder, falls ein Vortrag vorgesehen ist, bis 16 Uhr. Die Vorträge beginnen immer um 16 Uhr und enden gegen 17 Uhr.  Die Themen düften klar sein: Bienen, Honig Imkerei und Natur, insbesondere Trachtpflanzen.

In der Imkerbücherei lässt sich schön schmökern und eine ständige Ausstellung zu imkerlichen Geräten erwartet die Besucher. Je nach Schwerpunktthema darf man auch einmal Rähmchen löten, Honig abfüllen, Beuten bemalen, Deko-Bienen basteln, mit Wachs arbeiten, durchs Mikroskop linsen, Malen  … und auch mal die echten Bienen besuchen!

Ohne Spenden geht nichts. Vielen Dank!Das Informationsangebot ist in der Regel kostenlos, weil es sich von Spenden trägt bzw. tragen sollte. Nur beim Bastelmaterial, da werden wir ein paar Euro je nach Wert verlangen müssen. Wer unser Programm unterstützen möchte, nimmt einfach Kontakt mit uns auf. Wir überlegen uns, wie wir eine perfekte Win-win-Situation entstehen lassen können. Alles zu Spenden erfahren Sie auch auf der Webseite.

Reinhold Burger und Ilona Munique, Bienen-leben-in-Bamberg.deWir und unsere Referentinnen und Referenten hoffen sehr, dass für alle etwas dabei ist! Bis bald, am Bienenweg 1 in Bamberg im Erba-Park, unweit des Fünferlesstegs!

Übrigens – auch außerhalb der festen Programmzeiten können wir gebucht werden. Alles Nähere dazu im BIWa-Jahresprogramm, Vollversion.

Bienen-InfoWabe (BIWa), Eingang Wiesenseite

 

Vollversammlung zur weltweiten Lage der Bestäuber

Biene in ApfelbaumblüteNicht gerade ums Eck, Kuala Lumpur. Doch richten sich unsere Blicke mit Interesse nach Malaysia. Dort findet vom 22.-28.2.2016 eine Vollversammlung des Weltbiodiversitätsrates* statt, um die weltweite Lage der Bestäuber und ihre Bedeutung für die Nahrungssicherheit zu beleuchten.

Ziel ist eine von allen Mitgliedsstaaten akzeptierte Wissensbasis für politische Entscheidungen im Bereich Landwirtschaft und Naturschutz.

Informationen zum Bestäuberbericht, Helmholtz Zentrum für Umweltforschung, UFZ, unter www.ufz.de.

[via idw-online]

* Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES) zu seiner 4. Vollversammlung.

 

Jetzt anmelden zum VHS-Programm Bamberg, Thema Bienen und Imkerei

Diese Tage online und natürlich auch als Printausgabe erschienen ist das VHS-Programm der Stadt Bamberg. Wir sind ebenfalls wieder mit zwei Kursen (1x für Familien, 1x für Erwachsene) dabei.

VHS-Kurs „Wie Bienen leben und woher der Honig kommt“

HonigbärAnlass?   VHS-Familien-Führung (ab 7 J.) [auch bezeichnet als „VHS-Mutter-Kind-Führung“]
Wo?  Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1 (Erba-Park, Nähe Schiffsanlegestelle) (Karte)
Wann?   So., 08.05.2016  |  10.00 – 12.00 Uhr

Was?  Was holen sich die fleißigen Bienen, wenn sie in der Natur herum schwirren? Honig ist es jedenfalls nicht! Doch was dann? Auf dem Wald- und Wiesenweg zum Lehrbienenstand lernen wir, „mit den Augen einer Biene“ zu sehen. Wir betrachten durch eine Becherlupe genauer, was ihr an den Blüten so gefällt. Mit Bestimmungsbüchern finden wir heraus, wie die Lieblingsblüten der Bienen heißen.
Durch ein Schaufenster kannst du dann die Bienen bewundern. Die kleinen sind die Arbeitsbienen, die großen die Drohnen. Wer ist wer? Und findest du die Königin? Nachdem du dich an das Gewusel gewöhnt hast, gehen wir zu den richtigen Wohnungen der Bienen. Dort ziehen wir eine Bienenwabe heraus. Du kannst ganz nahe herangehen und die Bienen sogar streicheln, wenn du willst.
Die Wabe darfst du selber halten und daraus naschen, wenn schon Honig eingelagert ist. Außerdem bringen wir ein paar Gläser Honig mit, damit ihr bei unserem Picknick verschiedene Sorten probieren könnt.
Kosten?   € 7,00 inklusiv Kostproben pro Person
Weitere Info?   Anmeldung über die VHS Bamberg. Bei Temperaturen unter 9°C können wir die Bienenwohnungen leider nicht öffnen. Bitte keine stark riechende Kosmetika (After Shave, Deo) benutzen. Keine Bananen vorher essen. Helle Kleidung bevorzugen.

VHS-Kurs „Die Imkerei – Uraltes Handwerk und modernes Hobby“

Restliche Bienen aus Schwarmfangkasten in Zarge einkehrenAnlass?  VHS-Führung (für Jugendliche und Erwachsene)
Wo?  Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1 (Erba-Park, Nähe Schiffsanlegestelle) (Karte)
Wann?   So., 05.06.2016  |  10.00 – 12.00 Uhr
Was?  Sie interessieren sich für Bienen, Honig oder Imkerei? Sie haben einen Garten und brauchen die wertvollen Bestäubungsleisterinnen für eine reichliche Obst-, Beeren- und Gemüseernte? Gewinnen Sie mit uns einen direkten Einblick in das spannende und für unsere Natur überaus wertvolle Hobby der Imkerei.
Sie lernen Bienen aus einem völlig neuen Blickwinkel kennen. Erfahren Sie, welche Ausstattung fürs Imkern notwendig, aber auch überflüssig ist. Gehen Sie mit uns gedanklich durch den Rhythmus der Jahreszeiten und lernen Sie, mit den Augen einer Biene zu sehen. Beobachten Sie das Volk bei ihrer wertvollen Arbeit, dem Sammeln und Einlagern von Pollen und Nektar, dem Brutgeschäft und Wabenbau. Entdecken Sie die Königin an der geöffneten Beute (Bienenwohnung), ohne die ein Bienenvolk nicht denkbar ist. Schnell werden Sie Arbeitsbiene, Drohn und Königin an einer Schaufensterbeute unterscheiden lernen.
In alten Zeiten unter Lebensgefahr aus Wäldern geerntet und so wertvoll, dass man Honig zu recht als „flüssiges Gold“ bezeichnete, erfährt die natürliche und heilkräftige Süße eine kleine Renaissance. Die kleine „Landwirtschaft ohne Grund und Boden“ kann jedermann betreiben.
Kosten?  € 8,00 inkl. Material- und Kostproben pro Person
Weitere Info?  Anmeldung über die VHS Bamberg. Bei Temperaturen unter 9°C können wir die Bienenwohnungen leider nicht öffnen. Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind notwendig. Bitte keine stark riechende Kosmetika (After Shave, Deo) benutzen. Keine Bananen vorher essen. Helle Kleidung bevorzugen.

Wieso, weshalb, warum … die Bienenfragen der Wunderburgschule

Kinder und ihre BienenfragenDie Klasse 2b der Wunderburgschule gab uns eine ganze Reihe von Fragen mit nach Hause. Wir versuchen nun, einigermaßen altersgerecht zu antworten und sind dabei von ihrem gegenwärtigen Erlebnisbereich (Apis mellifera, die Westliche Honigbiene) und auch von unserer Schwerpunktsetzung ausgegangen. So mussten wir die vielen anderen Bienenarten erst einmal außen vor lassen, wo so manche Antwort völlig anders ausgefallen wäre. Und manches werden die Schüler erst später so richtig begreifen, ganz klar. Doch in der dritten Klasse, wenn „Bestäubung“ auf dem Stundenplan steht, erinnern sie sich vielleicht sogar wieder – da war doch was?!

Viel Vergnügen bei den Antworten! (Und bitte nicht auf den Millimeter genau nehmen! Selbst die besten Quellen widersprechen sich beispielsweise bei den Größenangaben der Bienenarten.)

  • Warum sammeln Bienen Nektar?

Die Bienen sammeln Nektar, um daraus Honig zu machen. Der Honig dient den Bienen als Futter.

  • Wie viele Zähne haben Bienen?

Bienen haben keine Zähne wie wir Menschen. Sie können trotzdem beißen. Ihre Beißwerkzeuge (Mandibeln) sehen ein bisschen aus wie Zangen oder wie die beiden Reißzähne von Dracula.

  • Warum haben Bienen einen Stachel?

Bienen haben einen Stachel, um sich gegen Feinde verteidigen zu können.

  • Wie kriegen die Bienen den Nektar wieder aus dem Rüssel raus?

Die Biene nimmt mit ihrem Rüssel den Nektar auf und schluckt ihn hinunter. Der Nektar wird in der Honigblase (Kropf) gesammelt. Im Bienenstock „würgt“ sie den Nektar aus der Honigblase wieder hervor. Sie gibt ihn über den Rüssel an andere Bienen weiter oder legt ihn in einer Wabe ein. Weil der Nektar feucht ist, rinnt der gut vom Rüssel wieder herunter.

  • Was fressen die Bienen?

Sie fressen Nektar, Pollen, Honigtau (die süßen Ausscheidungen von Insekten) und Honig. Zum Trinken nehmen sie Wasser.

  • Warum sammeln die Bienen Honig?

Die Bienen sammeln Nektar, keinen Honig. Aus dem Nektar stellen die Bienen dann den Honig her. Den Honig brauchen sie als Futter.

  • Warum fliegen die Bienen nicht im Winter?

Im Winter ist es oft zu kalt zum Fliegen. Honigbienen können erst bei ca. 10 Grad Celsius ihre Flügel bewegen. Es gibt auch nur wenig Blüten im Winter, die die Bienen besuchen könnten. Die Hummel, die auch eine Biene ist, kann allerdings bei kühleren Temperaturen fliegen, weil sie durch ihr dichtes Fell besser geschützt ist.

  • Wie laut summt eine Biene?

Eine einzelne Biene summt nicht sehr laut. Doch ein ganzer Schwarm kann richtig laut werden. Das hört sich dann fast so an wie das Brummen eines ferngesteuerten Spielzeugautos.

  • Wie alt kann eine Biene werden?

Eine Arbeitsbiene wird im Sommer nur ungefähr 3 bis 4 Wochen alt. Über den Winter kann eine Biene 6 bis 8 Monate alt werden. Die Königin lebt bis zu 4, manchmal sogar 6 Jahre. Drohnen leben nur wenige Monate und sterben noch vor dem Winter.

  • Warum ist die Bienenkönigin so dick?

Eine Bienenkönig muss ganz viele Eier legen. Daher hat sie einen längeren Körper. Dick ist sie jedoch nicht.

  • Warum haben die Bienen eine Bienenkönigin?

Die Bienenkönigin ist die einzige Biene im Stock, die Eier legen kann.

  • Können die Bienen Wasser vertragen?

Ja. Bienen brauchen Wasser, genau wie alle Lebewesen.

  • Wie groß ist eine Biene?

Die Königin wird etwa 15 – 22 Millimeter lang, sie ist die größte der Bienen. Die männlichen Bienen (Drohnen) werden 13 bis 17 Millimeter groß. Die kleinsten sind die weiblichen Arbeiterbienen mit 11 bis 15 Millimeter. Das gilt aber nur für Honigbienen. Die Wildbienen sind oft kleiner, die Hummeln sind dicker.

  • Wie alt kann eine Bienenkönigin werden?

Bis zu 4 Jahren, manchmal auch bis zu 6 Jahren.

  • Wie alt ist die älteste Bienenkönigin der Welt?

Das kann niemand so genau sagen.

  • Warum leben Bienen in einem Volk?

Die Honigbienen leben in einem Volk, weil sie zu den staatenbildenden Insekten gehören. Sie können alleine nicht überleben.

  • Haben Bienen Augen?

Ja. Zwei große Facettenaugen an den Kopfseiten und 3 Punktaugen an der Stirn.

  • Wo kommen die Bienen her?

Die Welt hat nicht immer so ausgesehen wie heute. Der Ursprung der meisten Tiere liegt in Afrika, der einmal ein „Ur-Kontinent“ war. Die Ur-Biene wanderte also von Afrika nach Europa und Asien. Die Bienen gab es schon vor 110 Millionen Jahren, als die Dinosauerier lebten. Den Menschen gibt es erst seit 200.000 Jahren.

  • Wieso haben die Bienen Flügel?

Damit sie von Blüte zu Blüte fliegen können, beispielsweise in einem Apfelbaum. Dort holen sie sich ihre Nahrung.

  • Warum kann eine Biene Honig machen?

Die Bienen brauchen den Honig als Futter.

  • Warum gibt es Bienen?

Warum gibt es Menschen? Auch das weiß niemand genau. Manche sagen, weil Gott es so gewollt hat. Andere sagen, dass das ein Zufall ist. Doch wenn es Bienen nicht geben würde, wäre das sehr schade. Denn Bienen bestäuben Blüten. Wenn eine Blüte bestäubt wird, kann aus der Blüte eine Frucht werden, beispielsweise eine Kirsche oder ein Apfel.

  • Wieviel Bienen gibt es?

In einem Bienenvolk leben im Sommer ungefähr bis zu 50.000 Bienen. Im Winter leben ungefähr 10.000 Bienen. In Deutschland gibt es ungefähr 1 Million Bienenvölker.

  • Wieso werden die Bienen (agro) agressiv?

Bienen werden nur aggressiv, wenn man sie reizt und wenn sie glauben, dass ihr Volk in Gefahr ist.

  • Warum summen die Bienen?

Weil sie ihren Text vergessen haben (Scherz). Die richtige Antwort ist: Das, was wir als Summen hören, ist die Bewegung der Flügel. Je schneller die Flügel schlagen, desto höher ist der Ton.

  • Was machen die Bienen?

Die Bienen sammeln Pollen und Nektar und machen Honig. Sie bestäuben dabei Pflanzen, die wir Menschen brauchen, zum Beispiel Obst und Gemüse. Bienen machen unsere Welt schöner und reicher.

Und ihr auch, liebe Schülerinnen und Schüler der Wunderburgschule! Danke für euer Interesse an der Bienenwelt!