Einladung Vortrag „Bienenfreundliche Blumen in Garten und Balkon“ zur BIWa-Sonntagsöffnung

Alexandra KlemischLogo für das Schwerpunktthema: Natur der Bienen-InfoWabeOffenes Haus für alle heißt es wieder am So., 30.04.2017 von 14-16 Uhr. Im Anschluss, also von 16 bis 17 Uhr laden wir zum Vortrag Bienenfreundliche Blumen in Garten + Balkon mit Dipl.-Ing. (FH) Alexandra Klemisch ein. Die Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Bamberg empfiehlt „Leckeres für Honig- und Wildbienen + Schönes für uns Menschen.“

Helenium Moerheim Beauty © Alexandra KlemischBiene an Blüte © Alexandra KlemischHübsch anzusehen und außerdem nützlich, das ist die Devise für Garten und Balkon, um Mensch und Tier gleichermaßen zu erfreuen. Doch auch ein romantisch-selbstvergessenes Eckchen mit Brennesseln und anderen Wildkräutern nützt allen mehr als ein aufwändig und perfekt geschorenes Rasenstück. Zahlreiche Fotos informieren und inspirieren Garten- und Balkonfreunde, die ihren geflügelten Mitbewohnern ebenfalls etwas gönnen möchten.

Für wen? Alle Interessierten
Wo? Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park).

Schulbienen-Saisonstart 2017 mit der Jean-Paul-Kita Bamberg

Bamberger Schulbienenunterricht für die Jean-Paul-KitaZum ersten Schulbienenunterricht in der Saison 2017 durften wir die Kinder der Jean-Paul-Kindertagesstätte Bamberg am fast winterkalten 20. April begrüßen. Doch die Sonne lachte die letzten Schneereste weg und in der Bienen-InfoWabe sorgte ein Gasofen für akzeptable Wärme. Welch‘ Glück, dass wir die Flasche kurz zuvor frisch ausgetauscht hatten.

Eine echte Honigwabe beschnuppern. Wow, ist die schwer!Es sind eben auch diese Dinge, die wir durch den Unkostenbeitrag und über Spenden finanzieren und den die Gruppenleiterin Manuela Thein gerne bezahlte. Außerdem erhielten die sechs- bis neunjährigen Kinder Rätsel-/Arbeitsblätter, ein Wabenstückchen und eine Honigkostprobe. Weitere didaktische Materialien waren u. a. das Poster zu den Arbeitsbereichen der Bienen, die Fotorähmchen aus der Lehrbienenbeute, eine Mittelwandwabe und zum Gewichtsvergleich eine voll ausgebaute Honigwabe, das Buch „Im Bienenstock“ (von Fischer-Nagel) und leckerer Honig.

Zwei Mädchen zeigen mit Hilfe eines Buches, wie der Honig ins Glas kommt.Von den 14 Jungen und Mädchen hatte tatsächlich nur ein einziges Kind eine Imkerin – die Tante – in der Familie. Zusammen mit einem anderen Mädchen konnte sie denn auch sehr genau erzählen, wie der Honig ins Glas kommt. Damit die anderen Kinder eine noch bessere Vorstellung von diesem Vorgang hatten, zeigten sie Fotos aus dem Buch „Unser Honigbuch“, ebenfalls von Fischer-Nagel.

Doch auch sonst lagen die Kinder mit ihren Antworten auf unsere Fragen häufig richtig, was uns natürlich begeisterte. Vielleicht tragen die Medien und Lehrer/innen mittlerweile zu einem neuen Grundverständnis über die Bienen und die Imkerei bei, was wir für die Zukunft bitter nötig haben.

Am Lehrbienenstand. Die Kälte lockt nur wenige Bienen ins Freie.Auch, wenn es für den Bienenflug fast zu kalt war, schauten wir am Ende der zwei Stunden zu unserem Lehrbienenstand. Es ist schon eigenartig, dass alles in voller Blüte steht, doch keine Bienen etwas davon zu haben scheint. Die Obsternte in den angrenzenden Schrebergärten wird heuer sicher mager ausfallen. Nun, ein paar Bienchen flogen doch aus und ein, jedoch mit sehr wenig Pollen an den Beinchen.

Dennoch hoffen wir, dass unsere kleinen und großen Besucher/innen spannende Stunden in Erinnerung behalten und Frau Thein vielleicht sogar ein drittes Mal wiederkommen möchte. Bis dahin … summ, summ, summ!

Saisonstart 2017 der Bienen-InfoWabe mit vollem Haus

Reinhold, Elke und Thomas bei der Saisoneröffnung in der Bienen-InfoWabeWas für eine Freude, euch alle wiederzusehen, liebe Bienenfreunde! Auch über die neuen Gäste sind wir glücklich, ob Klein oder Groß. Sie zeigen uns, wie wichtig ihr das Thema und die Initiative nehmt, dass ihr an einem Ostersonntag-Nachmittag extra zu unserer Bienen-InfoWabe (BIWa) kommt und in die Saison 2017 mit uns startet!

Elke, Ilona und Thomas am neuen Kräuterbeet der Bienen-InfoWabeElke und Thomas Puchtler, die extra aus Adelsdorf zu unserem Tag der Offenen Tür kamen, begutachteten sogleich das neue Kräuterbeet, welches erst kürzlich an der BIWa entstanden ist. Es fand ihren vollen Zuspruch, den ich gerne an zwei Damen weiterleite: an die Garten- und Landschaftsplanerin Frauke Gabriel, die die Bio-Kräuterpflänzlein von Gertrud Leumer (Bamberger Kräuter Mussärol) gesetzt hat. Darum herumgestrickt haben wir ein extra Kräuterrätsel, lösbar mit Hilfe des Heftchens. (Hallo, Thomas – alles richtig, wollten wir dir übrigens noch sagen!)

Anne, Ilona und Hans mit BienchenDanke, Wiebke, für den leckeren Apfelkuchen!Auch ein paar Bienenpatinnen und -paten gaben uns die Ehre ihres Kommens. Wiebke Burkhart mit Armin brachte leckeren glutenfreien Apfelkuchen mit, Anne und Hans Zirkel ein springlebendiges Bienenmädchen aus Fuertaventura, Rita Bender und Stefan Weiß Osterschoki und ein Konzept zum geplanten Geocaching … über alle(s) freuten wir uns sehr!

Tschüss und Danke für deinen Besuch, kleiner Gast!Spinnerin SandraNatürlich auch über zurückgebrachte Honiggläser (Danke, Sandra Wunder und Carmen Dechant, fürs Sammeln!), die Imkerkollgen Leo und Gattin, über Jungimker aus Eltmann, über Neuimker aus der Innenstadt, die mit ihrer Hausgemeinschaft eine Beute aufstellen wollen, über spontane Honigkäufer/innen … es war ein Kommen und Gehen und eine sehr nette Ostersonntagskaffeerunde – nebst eines kurzen Spaziergangs zu unserem Lehrbienenstand am Fünferlessteg.

Gastgeberin der Saisoneröffnung der Bienen-InfoWabeHerzlichen Dank für die schönen Stunden mit euch! Es gibt uns den Schwung für die neue Saison, in der wir alle zwei Wochen für drei Stunden für Fragen rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur zu eurer Verfügung stehen!

Ilona und Reinhold
Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de

Frohe Ostern und ein süßes Ende der Fastenzeit …

Osterbrunnenei mit Bienenmotiv, Fränkische Schweiz, Ebermannstadt… wünschen wir all unseren Bienenfreundinnen und -freunden sehr herzlich!

Ilona und Reinhold

Und auch, wenn es morgen kühl sein wird – der Saisonstart wird nicht verschoben. Ein heißer Kaffee wartet in der Bienen-InfoWabe auf alle Unterschrockenen. Oder sollten wir doch lieber Glüh-Met anbieten? Auch okay. Lasst uns das neue Bienenjahr feiern, wir haben es jedenfalls in diesem Baum schon kräftig summen hören.

Weißer Blütentraum vor blauem Himmel

Frisch geputzt und gepflanzt in die Osterzeit

Frisch gewaschene Plüschbienen warten auf ihren Saisoneinsatz in der Bienen-InfoWabeGroßes Wirbeln im Hause Bienen-leben-in-Bamberg.de, Sogar unsere Bienen haben wir alle einzeln gebadet, echt wahr! Heute werden noch die restlichen Stühle geputzt, denn letzthin ging uns das Wischwasser aus. Wir müssen jeden Trinkwassertropfen von zuhause aus mitnehmen, denn an der Bienen-InfoWabe gibt es keinen Wasseranschluss.

BIWa-Umgriff, KräuterbeetIm Anschluss wird endlich wieder eingeräumt. Rund 100 Buchtitel, zum Teil in Klassensatzgröße von 30 Stück, und die Imkereigerätschaften zum Anfassen wollen wieder in ihre Regale. Neu ausgedruckte Beschilderungen und unsere Erklärplakate angepinnt, die Fenster geputzt, der 42 m² große Fußboden gekehrt und die Rätselfragen-Himmelsgartenpflanzen nebst weiterer Rätsel für Klein und Groß ausgelegt sowie die Kaffeetafel für den Eröffnungssonntag zum 16.04. geschmückt werden.

Blumenkästen-Hofstadtgärtnerei für Saisonstart Bienen-InfoWabeAber auch die Außenanlagen erhalten einiges an Zuwendung. So werden die Wege mit einem Vlies als Unkrautsperre versehen und mit Rindenmulch aufgepolstert. Sodann die mittels eurer Spendengelder neu angeschaffte Stauden (Bamberger Staudengarten Strobler) eingepflanzt, die von der Garten- und Landschaftsplanerin Frauke Gabriel (Bamberger Kräuter Mussärol / Gertrud Leumer) liebevoll gesetzten Kräuter gegossen, die bildhübschen Blumenkästen von Carmen (Hofstadt-Gärtnerei) abgeholt, … ach ja, und zwischenrein die Bienen versorgt.

Ja, in all unserem Tun freuen wir uns auf euch!

Herzliche Einladung – besucht unsere frische Bienen-InfoWabe und fühlt euch wohl, inmitten der Themen Bienen, Honig, Imkerei und Natur im Erba-Park, Bienenweg 1, Bamberg!

Ilona und Reinhold

Bamberger Förderverein vor dem Aus?

Kürzlich auf der Heimatseite des FVBamberg2012 in Facebook zu lesen:

Logo Förderverein zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau Bamberg 2012 e. V.Steht der Förderverein [zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau Bamberg 2012 e. V.] vor dem Aus?

Laut Vereinssatzung steht nach zwei Jahren nun 2017 wieder die Wahl des Vorstandes an. In der Vorbereitung für die Jahreshauptversammlung wird deutlich, dass Hauptakteure aus dem bisher über Jahre bewährten Vorstandsteam sich nicht mehr zur Wahl stellen werden.

Fb-Screenshot-FVBamberg2012Im Hauptvorstand wie auch bei den BeisitzerInnen wird es zu Neubesetzungen kommen müssen. Nach neun Jahren Kontinuität in der verantwortlichen Vereinsarbeit bei vielen Funktionsträgern liegt es in der Natur der Sache, dass es zu personellen Änderungen kommen kann. Das ist nun der Fall.

Aber – „Nachrücker“ oder „Kandidatenlisten“ existieren nicht.

Wenn aus der Mitgliedschaft keine Bereitschaft besteht, die Vereinsführung zu übernehmen bzw. zu unterstützen oder sich auch keine Bürger finden lassen, die den Verein mit neuer Mitgliedschaft und per Mitarbeit fördern wollen, kommt in dieser Konsequenz der aktuelle Vorstand in die Situation, in der Jahreshauptversammlung den anwesenden Mitgliedern die Auflösung des Fördervereins nach § 13 der Vereinssatzung vorzuschlagen. Die Mitgliederversammlung ist für Mitte des Jahres 2017 geplant.

ENDE Zitat

Wir fänden das jammerschade. Haben wir doch gute Erfahrungen mit dem Verein gesammelt. Er hat enorm viel getan für die Zukunft des Parks. Und unseres Wissens steht er finanziell gut da. Einen gesunden Verein aufzulösen, der für Bambergs Stadtleben von hoher Bedeutung ist, das kann und darf nicht sein. Wir jedenfalls würden uns mit Aktionen und dem „Verleih“ der Bienen-InfoWabe für kleinere Versammlungen oder Aktivitäten partnerschaftlich beteiligen. Also, fühlt euch angesprochen! Jedem neuen Vereinsvorstand winkt ein großes Glas Bamberger Lagenhonig!

Bienenpatenschaftsverlängerungen zum 2. und 3. Male

Bienenpate Dietmar Schalkhäuser beim HonigverkostenAus Anlass der Verlängerung von Dietmar Schalkhäusers Bienenpatenschaft, für die er kürzlich seinen 10%-Rabatt beim Kauf des Bamberger Lagenhonigs nutzen konnte, verbunden mit einer kleinen Honigverkostung, möchten wir uns bei ihm und allen Bienenpatinnen und -paten bedanken, die uns treu zur Seite stehen.

Zwei Jahre beträgt die Bienenpatenschaft, die man mit uns abschließen kann, um den Bienen etwas Gutes zu tun. Einige verlängern bereits zum 2. und sogar zum 3. Mal seit dem Start dieser Idee im Jahr 2012. Heute möchten wir speziell diese „Wiederholungstäter/innen einfach einmal aufzählen:

In der zweiten Runde ihrer Patenschaft sind:

  • Christina Michel
  • Carmen Dechant
  • Sabine Gründler
  • Michael Alt
  • Felicitas Sauer
  • Sabine Saam
  • Ruth Vollmar
  • Annemarie Rudel
  • Gabi Loskarn
  • Ina Kudlich
  • Wiebke Burkhart
  • Daniel Schiller
  • Dietmar Schalkhäuser

Die dritte Runde eingegangen sind:

  • Elisabeth-„Mama“ Burger als (dienst-)älteste Bienenpatin
  • Dr. Regina Hanemann

Schön, dass ihr dabei bleibt!

Schön ist das nicht! Schämt euch!

Kormoranhinterlassenschaft auf unseren BienenstöckenGießkannen für die PutzaktionDie Hinterlassenschaft von (vermutlich) Kormoranen, die sich seit Längerem in der Regnitzflusslandschaft wohlfühlen, finden weder wir noch unsere Bienenvölker lustig. Wir staunten nicht schlecht, als wir die Beuten weißgrau wie nach einem Ascheregen vorfanden. Allerdings mussten wir fast 14 Tage mit der Säuberung noch warten, eben bis es mehrstündig über 12 Grad hatte. Denn beim Putzen fühlen sich die Bienen natürlich gemüßigt, nachzusehen, was da an ihrer Wohnung scharrt. Ist es draußen zu kalt, würden sie beim Ausfliegen und Nachsehen am Ende noch verklammen.

Erba-Insel-Völker in BambergEs war gar nicht so einfach, ohne Wasseranschluss zu putzen. Kurzerhand karrten wir einige gefüllte Gießkannen an. Ein älterer Herr näherte sich auch sogleich und meinte, er hätte „die Situation beobachtet“. Tja, ich habe ihn nicht gefragt, ob er netterweise in die Hände geklatscht hat, um die kackenden Kormorane, die es vom überhängenden Ast aus sogar Fischköpfe auf die Bienenstöcke regnen ließen, zu verscheuchen. 😉

Fränkischer Faschingsbienengruß

Jeannette und Freundin als FaschingsbienenNach Veitshöchheim ist vor Veitshöchheim! Nein, diesmal ist nicht das Fachzentrum Bienen der LWG gemeint, wo es von unserer Seite her noch eine Berichtsreihe fortzusetzen gilt, sondern die Faschingshochburg. Eben mal also ein kurzes, fröhliches Lebenszeichen von uns, denn 12 Tage ohne Blogeintrag, das ist recht ungewöhnlich, sorry auch.

Kopfschmuck für Faschingsbiene Detail Kopfschmuck für FaschingsbieneSteilvorlage für die willkommene Unterbrechung lieferten meine Schwester und Ehrenbienenpatin aus Nürnberg mit ihrer Nachbarin – Danke, Jeannette!

Und ein bislang unveröffentlichtes Fotos vom Faschingsumzug in Bamberg fischte ich ebenfalls noch eben schnell heraus.Tja, bei der Bamberger Schulbiene ist ohnehin das ganze Jahr über Fasching, da tue ich mir leicht mit Kostümierung – HELAU und Summ-summ-summ!Faschingszug Bamberg 2013 mit BienenparadeBamberger Schulbiene von Bienen-leben-in-Bamberg.de

P. S.: Wer Fastnacht in Franken gestern Abend mitverfolgt hat, konnte ebenfalls ganz kurz eine hübsche Biene entdecken. Yeah! (Ne, ich war’s nicht!)

 

Transparenzbericht 2016

SpardaZukunftspreis 2016 an Bienen-leben-in-Bamberg.de

SpardaZukunftspeis 2016

Sprachen wir 2015 noch von einem Mega-Jahr mit beachtlichen Zahlen, hatten wir sie 2016 auch schon wieder übertroffen, unwillentlich. Doch das „Nein-Sagen“ fällt uns zugegebenermaßen schwer. Und es wurde uns mit einem 1. Platz beim Sparda-Zukunftspreis 2016 der SpardaStiftung Nürnberg reichlich vergütet.

Von dieser überraschenden Anerkennung einmal abgesehen war unser Highlight die erstmalige Durchführung eines Jahresprogramms in der endgültig fertiggestellten Bienen-InfoWabe im Erba-Park.

Die Bienen-InfoWabe (BIWa) am 11. März 2016 kurz vor der Saisoneröffnung an Ostern 2016Nachfolgender Transparenzbericht gibt einen Rückblick auf unsere fünf Kern-Aktivitäten:

  1. Bamberger Schulbiene, die übrigens eine eigene Tagebuchseite hat
  2. Bienenpatenschaften
  3. Bienen-InfoWabe, deren Historie wir ebenfalls eigens festgehalten haben
  4. (Lehr-)Bienenstandorte, die zugleich den Bamberger Lagenhonig hervorbringen, sowie
  5. Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, mit dem Schwerpunkt des Weblogs hier, den Postings via Social-Media-Plattformen sowie Pressearbeit und Vorträge unsererseits.

Der Bericht wird ergänzt mit der Auflistung eigener Fortbildungen und einer Vorschau unserer Pläne für das laufende Jahr.

Fazits zum Jahr 2016

  • „Was lange währt, wird endlich gut.“ (Volksmund)
  • „Immer, wenn du meinst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her …“ (unbekannt)

Unsere fünf Kern-Aktivitäten

1. Die „Bamberger Schulbiene“

  • 33x Unterricht / Führungen / Vorträge
    • Krokussetzaktion mit Grundschülern der Wunderburgschule20x Unterricht für folgende Einrichtungen und Gruppen*:
      Wunderburgschule (2x), Grundschule Baunach in Baunach (2x), Ethikgruppe Luitpoldschule (1x), Grundschule Reckendorf in Baunach (1x), Grundschule Lichteneiche (3x), Grundschule Gundelsheim (2x), Maria-Ward-Realschule (1x), Grundschule/Förderverein Hainschule (1x), Heidelsteigschule (1x), Mittelschule Stegaurach (1x), Studierende an der Sternwarte (1x), Einzelunterricht Student Sternwarte (2x), Berufsschule III und Flüchtlinge (1x), Dientzenhofer Gymnasium W-Seminarunterstützung (1x)
    • 2 Führungen – VHS-Kurs, Tagesklinik Sozialstiftung
    • 5 Vorträge: Thema „Bienen“ für Obst- und Gartenbauverein Bamberg-Wildensorg; „Bienendemokratie“ für Frauentreffen im Zusammenhang mit dem Helene-Weber-Preis für Sabine Saam; „Bienengesundheit“ für IBZV-Mitgliederversammlung; Thema Honig für BIWa-Programm; „Patient Biene“ für BIWa-Programm; „Bienenkrankheiten“ für IBZV e. V. in Breitengüßbach
    • 6 Honigernte- und -schleudertage
  • Entwickeln eines Curriculums für den Unterricht einer Berufsschule

2. Bienenpatenschaften

Unsere Bienenpatenschaften werden für den Zeitraum von zwei Jahren abgeschlossen und laufen ohne weitere Kündigung aus. 11 unserer Pat(inn)en sind bereits in der zweiten bzw. dritten Runde seit Beginn 2012. Das ist einfach großartig!

So begleiteten und unterstütz(t)en uns bis zur Mitte des Jahres 27 Bienenpatinnen und -paten sowie 3 Ehrenbienenpatinnen.  Stand zum 31.12.16: 21 Patenschaften.

Sie wurden durch 4 Bienenpaten-Newsletter und 11 Rundmails auf dem Laufenden gehalten.

Krokussetzaktion 2016, Bienen-InfoWabe Erba-Park Bamberg3. Bienen-InfoWabe

  • 28 Arbeitstage zur Fertigstellung der Bienen-InfoWabe, ein Informations- und Bildungszentrum und grünes Klassenzimmer im ERBA-Park Bamberg
    • 14 Arbeitstage  zur Einrichtung der Bienen-InfoWage – mit herzlichem Dank an Gabriele Loskarn und Michaela Hock!
    • 14 Arbeitstage für die Umgriffarbeiten der Bienen-InfoWabe, inkl. 2 Tage Pflege der 16 Obstbaumscheiben – mit besonderem Dank ans Gartenamt und für die Unterstützung der Pfadfinder vom Stamm St. Joseph!
  • Gruppenfoto der TeilnehmendenAn 14 Sonntagen öffneten wir die Türen der Bienen-InfoWabe für die Bevölkerung im Rahmen des BIWA-Jahresprogramms 2016
    • davon 2 Großveranstaltungen: die Saison-Eröffnung der Bienen-InfoWabe mit Gottesdienst und die Saison-Abschlussfeier
    • 8 Sonntagsöffnungen mit Vorträgen
    • 4 Sonntagsöffnungen ohne Vorträge

Schaufensterbeute mit der 7. Klasse Maria-Ward-Realschule Bamberg4. (Lehr-)Bienenstandorte

Wir pflegten die Völker an 10 (Lehr-)Bienenstandorten, darunter ein von einem Imker verwaister Standort einer Innenstadtbewohnerin.

Den Standort in Wildensorg mussten wir zum Jahresende aufgeben, da er keine optimalen Bedingungen aufwies. Da es unser allererster Standort seit Beginn unserer Initiative war, kein leichter Schritt für uns. Doch die Gesundheit der Völker geht vor.

Reinhold erläutert die Finessen des Honigschleuderns5. Medien- und Öffentlichkeitsarbeit 

a) Aktivitäten

  • Erstmalige Vergabe des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises
  • 28 (2015: 28) Artikelabdrucke in Zeitungen, Zeitschriften und anderen Publikationen (siehe Pressespiegel) sollten dazu beitragen, die Bevölkerung auf das Bienenthema aufmerksam zu machen, zu informieren und vor allem zu motivieren.
  • 150 (2015: 164) Weblog-Beiträge veröffentlicht unter „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ mit 29.118 (26.744) Besucher, die 52.437 (51.023) Seiten ansahen), sind wichtigster Teil unserer Verankerung des Bienenthemas in Bamberg und weit darüber hinaus. Die Beiträge dienen uns selbst jedoch auch als Reflexion, als Archiv und dem eigenen Hinzulernen. Alle Beiträge werden verantwortungsbewusst auf der Grundlage eigener Erfahrungswerte und im Abgleich mit sorgfältiger Recherche in geeigneten Quellen verfasst.
  • Pflege der Webseiten des Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V. (IBZV)
  • Pflege der Imker-Bibliothek mit Jubiläum: das 100. Medium eingetragen

2. Preisträger "Silberlinde", Übergabe an Fränkischen Tag, Harald Riegerb) Background – unterstützende Aktivitäten im Hintergrund

  1. Anfertigung des Transparenzberichts 2015
  2. Erstellung eines Flyers für das BIWa-Jahresprogramm 2016 und eines Einlegezettels
  3. Ausschreibung des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2016 mit Ernennung der Jury
  4. Urkundenübergabe und Interviews von 5 Bienenpat(inn)en
  5. Interview des StadtECHOS
  6. Feier in Nürnberg anlässlich der Übergabe des SpardaZukunftspreis 2016 der Sparda-Stiftung
  7. Teilnahme an Vorstandssitzungen des Imker und Bienenzuchtvereins Bamberg Stadt und Land e. V.

Spendenübergabe des REWE-Sonderpreises am 26.07.2016 an Bienen-leben-in-Bamberg.dec) Spenden – Wir danken …

unseren Großunterstützern (von 300,- bis 2.500,- Euro)

… unseren Dauerunterstützern und Sachspendern

… unseren BIWa-Referent(inn)en

Selbstverständlich danken wir ebenfalls den Klein- wie allen anderen Unterstützer/innen, die sich in jeglicher Weise für Bambergs Bienenwelt bemühen. Jede Hilfe zählt.

Teilnahme an Fortbildungen

  1. Veitshöchheimer Imkerforum, Fachzentrum Bienen
  2. Lizenznehmertreffen „Regionalsiegel“
  3. Dreitägiger Kurs „Bienengesundheit“ (Reinhold)
  4. „(Wild-)Bienen“ im Rahmen der 1. Baunacher Nachhaltigkeitstage
  5. Besuch des Bienenhauses bei Kloster Banz
  6. Sensenkurs in Burgstall
  7. Exkursion Lehrbienenstand Scheßlitz
  8. Vorträge und Besichtigung zum „Tag der offenen Tür“ der LWG in Bamberg, Galgenfuhr
  9. „Fliegende Bienenapotheke“ in Greetsiel
  10. Bienenkonferenz Nürnberg
  11. Vorträge zur Herbstversammlung der HEG in Eltmann

Die unersprießlichsten Vorkommnisse in 2016

  1. Umgriffarbeiten an der Bienen-InfoWabe durch Pfadfinder St. Josef BambergDie langanhaltende Kälte, die den Inneneinrichtung der Bienen-InfoWabe verzögerte, weil’s sich bei Minusgraden schlecht handwerken lässt.
  2. Die große Hitze ausgerechnet zur Schwerstarbeit beim Aushub des verdichteten Bodens rund um die Bienen-InfoWabe
  3. Die Schlechtwettertage, die irgendwie immer nur dann kamen, wenn wir Sonntagsöffnung hatten.
  4. Der Verlust zweier Völker und endgültige Aufgabe des Standorts in Wildensorg

Und das alles ist Jammern auf hohem Niveau, denn richtig schlecht ging’s uns und unseren Bienen wirklich nicht! Wollen hoffen, dass das so bleibt!

Die elementarsten Vorhaben von 2016 – und was daraus wurde

  1. Fertigstellung der Bienen-InfoWabe mit Umgriff (erreicht)
  2. Programmdurchführung Bienen-InfoWabe auf der ERBA-Insel (übertroffen)
  3. Finanzierung des Programms einbringen (Spenden-Info hier!) (erreicht)
  4. Auf dem Weg zum Lehrbienenstand mit der 7. Klasse der Maria-Ward-Realschule BambergMind. 12 Schulbienen-Unterrichte abhalten (weit übertroffen)
  5. Realisierung der Bienen-Blühwiese vor der Bienen-InfoWabe (steht noch aus, fest eingeplant Dank Preisverleihungen an uns für 2017)
  6. Kontaktaufbau mit Wasserwirtschafts- und dem Schifffahrtsamt (erreicht, s. a. Bericht)
  7. Schulung zum Bienengesundheitswart für Reinhold (erreicht)
  8. Fortbildungen zu verschiedenen, nicht-konventionellen Imker-Betriebsweisen (mangels Angebote im Zeitraum nicht umfassend erreicht) -> 2018 erreicht

Pläne für 2017

  1. Fertigstellung der 24 Meter Fliegenvergitterung rund um die Bienen-InfoWabe
  2. Realisierung von Arealen mit bienenfreundlichen Blumenbeeten vor der Bienen-InfoWabe
  3. Anwerbung von Ehrenamtlichen zur Unterstützung der Beetpflege
  4. Durchführung des BIWa-Jahresprogramms 2017
  5. Fortbildungen zum Thema Bienengesundheit
  6. Anschaffung einer neuen Edelstahl-Honigschleuder
  7. Installierung eines unabhängigen Wachskreislaufes für den Bamberger Lagenhonig
  8. Planungen für eine Exkursion zur Bienstube in Schlammersdorf (Oberpfalz) und ins Zeidlermuseum Feucht bei Nürnberg für 2018

Unser übergeordnetes Ziel, …

der Erhalt der Bienenwelt in Bamberg durch z. B. Jungimkerförderung, ist lediglich durch ein (nur bedingt die Realität abbildendes) Indiz gekennzeichnet: die Anzahl der gemeldeten Imker in den beiden Imkervereinen Bambergs samt ihrer Völker.

Die Anzahl der Imker ist tendenziell leicht steigend bei nur minimal steigender Völkeranzahl. Positiv gesehen ließe sich von einem erfolgreichen Festigen des Status Quo sprechen. Wenn nicht die Ausgangssituation per se eine schlechte wäre …

Zur Statistik in einem späteren Beitrag mehr.

Statistik Imker und Völkerführung in Bamberg, Stand: 31.12.2016. Sekundärquelle: Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de Primärquelle: LVBI, Landesverband Bayerischer Imker e. V., Nürnberg

[Aktualisierung 31.10.2022 zur Angleichung der statistischen Aufteilung]