Sternwarte „studiert“ Imkerei

Zwei Bienenstöcke an der Sternwarte BambergVon der Astronomie zur Imkerei in wenigen Minuten. Die Studierenden unter Prof. Horst Drechsel an der Dr. Karl Remeis-Sternwarte Bamberg benötigten nur wenige physische wie praktische Schritte, um einen Teil der Arbeiten eines Imkers kennenzulernen. Denn direkt hinter dem Institutsgebäude mit seiner markanten Sternwarte stehen zwei unserer Völker, die als Lehrbienen ihren Dienst tun und außerdem wunderbaren Bamberger Lagenhonig schenken.

Studentin zieht HonigwabeDie praktischen Schritte waren rasch erläutert. Und Ruckzuck sind die vollen Honigwaben aus den Beuten emporgehoben, die wenigen noch ansitzenden Bienen abgekehrt und in die bereitstehenden Boxen gestellt. Nächste Woche kehren wir mit der entdeckelten, geschleuderten und abgefüllten goldenen Ware wieder.

Student zieht HonigwabeGefreut hat uns dabei auch, dass einer der Studierenden des vergangenen Jahres wieder mit von der Partie war. Wir hatten unserer Hoffnung diesbezüglich ja bereits letztes Jahr in unserem Bericht artikuliert. Und wir wurden nicht darum betrogen. Denn heuer wollte Christian es genauer wissen und kam am Tag nach der Ernte des 22.07.2016 zu uns in den Obstmarkt, um das Verarbeiten zu lernen. Doch dazu in einem der nächsten Beitrag mehr – see you!

Fotogalerie Honigernte Sternwarte 2016

Stegaurach Klasse 4 zu Gast in der Bienen-InfoWabe

Bienen-InfoWabe (BIWa) Juli 2016Wie bereits die 7. Klasse der Maria-Ward-Schule Bamberg durften auch eine 4. Klasse aus Stegaurach sich an einem Schulbienenunterricht als Dank für ihre Spendensammelaktion für den Bund Naturschutz, Kreisgruppe Bamberg erfreuen.

Frau Dremel führte ihre Schar am 21.07.2016 bei sonnigem Wetter in den Erba-Park, wo wir sie in der Bienen-InfoWabe (BIWa) begrüßten. Zu sehen gab es in und um die BIWa reichlich. Neben imkerlichen Gerätschaften auch echte Bienen an unserem angeschlossenen Lehrbienenstand ganz in der Nähe. Und das geschah im Einzelnen:

  1. Warum sind Honigbienen so wichtig für unser Leben?
  2. Wo wohnen Bienen?
  3. Wo entsteht der Honig und wo ziehen Bienen ihre Kinder groß?
  4. Was macht ein Imker, eine Imkerin?
  5. Wie vermeidet man es, gestochen zu werden?
  6. Was arbeitet eine Biene im Ablauf ihres Lebens?
  7. Filmsequenz „Aus dem Leben der Honigbiene“ (FWU-Film)
  8. Rätsel zur Sequenz „Die Bienen, der Mensch, die Umwelt“
  9. Besuch des Lehrbienenstands: Wir unterscheiden weibliche und männliche Bienen mit Hilfe der Schaufensterbeute
  10. Echte Bienen auf einem Wabenrähmchen aus dem Bienestock näher betrachten
  11. Honig naschen aus der Bienenwabe

Schön, dass ihr da wart! Und falls ihr wieder einmal Spenden sammeln geht – wir freuen uns natürlich immer, wenn es hin und wieder zugunsten der Bienen geschieht. Denn sie sind weiterhin in Gefahr und brauchen Unterstützung, zum Beispiel durch Lobbyarbeit und Unterrichtung der Bevölkerung, ob kleine oder große Leute. Danke, Frau Hertrich vom BUND für diese gute Idee, sie zu uns zu führen!

Falls Sie, liebe Erziehungsberechtigte, eines der Fotos in höherer Auflage möchten, wenden Sie sich bitte an uns. Aber auch, falls Sie möchten, dass wir eines der Fotos mit Ihrem Kind herausnehmen sollen, was wir umgehend veranlassen.

Verarbeitung des Honigs aus den Bamberger Buger Wiesen 2016

Honigwaben des Standortes Buger Wiesen werden entdeckeltDie heute Vormittag aus unserem Standort des Bamberger Lagenhonigs, den „Buger Wiesen“ entnommenen Honigwaben wurden nun am selben Nachmittag entdeckelt, ausgeschleudert und abgefüllt.

Wie immer sagen wir „Danke, Bienen!“ und „Danke, Felicitas Sauer, Sabine Gründler und Ina Kudlich für die (erneute) Unterstützung durch eure Bienenpatenschaften!“ Hier zum Dank unsere Dokumentation der Ernte 2016 eurer Völker.

P. S.: Hier die Informationen, wie und wo der Bamberger Lagenhonig erhältlich ist.

Honigwaben des Standortes Buger Wiesen werden entdeckeltHonigwaben des Standortes Buger Wiesen werden entdeckelt

Anschleudern der Honigernte 2016 Buger Wiesen

Erster Honigfluss der Honigernte 2016 Buger Wiesen

Fotogalerie zur Verarbeitung des Bamberger Lagenhonigs, Standort „Buger Wiesen“

Vorankündigung zur BIWa-Sonntagsöffnung mit Honigernte am 24.07.

24.07.2016  | 16.00 – 17.00 Uhr  |  Honigduft liegt in der Luft. Kleine Honig(waben)kunde.
Honig wächst nicht in Quetschflaschen, das ist sicher. Doch woher kommt er genau? Wie wird er von den Bienen eingelagert? Wie entsteht das Material dazu? Wie wird der Honig geerntet und abgefüllt?

Logo für das Schwerpunktthema Honig der Bienen-InfoWabeReinhold Burger und Ilona Munique, Bienen-leben-in-Bamberg.deZum Schluss darf der Honig selbst abgezapft und erworben werden. Bei gutem Wetter ernten wir gemeinsam eine Honigwabe auf der Erba-Insel. Wer dann noch selbst entdeckeln und schleudern möchte, kann dies am darauffolgenden Tag, den 25.07.2016 zwischen 17 und 19 Uhr am Obstmarkt 10 ausprobieren. Eine Anmeldung ist hierzu erforderlich.
Für wen? Ohne Altersbeschränkung
Referent: Reinhold Burger und Ilona Munique, Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de

Vorab haben wir ein Offenes Haus für alle: Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken, Hören, Fragen, Rätseln, Basteln, Lesen, Spielen, Lernen … rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur.
Wann?  So., 24.07.2016  |  14.00 – 16.00 Uhr
Für wen? Ohne Altersbeschränkung
Kosten? Keine, außer Bastelmaterial und Kopien gegen Spende
Wo?  Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, Bamberg (Erba-Park, Nähe Schiffsanlegestelle) (Karte).

Bienenweg Bamberg auf http://www.openstreetmap.org - Mitwirkende

Quelle: © openstreetmap.org Mitwirkende unter http://www.openstreetmap.org/copyright

„Mir hat alles am besten gefallen!“ Förderverein der Hainschule ermöglicht Bienenunterricht

30_165001-Hainschule-Fv-Schulbienenunterricht-LehrbienenstandÜberwiegend Schüler der zweiten Klasse nahmen am 07.07.2016 das Kursangebot „Wo die Bienen wohnen und sie sie Honig machen“ des Fördervereins der Hainschule Bamberg wahr. Außerdem die beiden Kinder (1. und 4. Klasse) von Fördervereinsmitglied Anja Pillipp, Lehrerin in Elternzeit und Gattin unseres Bienenpaten Bernd Pillipp. So freuten wir uns sozusagen über eine Doppelbegegnung, die den Synergieeffekt von Patenschaften und Kooperationen bestens unter Beweis stellt.

32_165122-Hainschule-Fv-Schulbienenunterricht-LehrbienenstandEinen Beweis mussten auch unsere Bienen antreten, nämlich, dass sie leckeren Honig herstellen können! Es dauerte nicht allzu lange und bedarf auch keiner Überredungskunst, bis die Fingerchen der Schüler in der Wabe landeten und am Lehrbienenstand im Erba-Park frischer Honig geschleckt werden konnte.

10_160708-Hainschule-Fv-SchulbienenunterrichtVorher jedoch gab’s natürlich den obligatorischen Grundkurs in Sachen Bienen, Bienenstiche und wie sie vermeidbar sind, sowie die Vorgangsbeschreibung der Bienenpflege und Honigernte, also des Imkerns.

Dreistufenplan als didaktisches Mittel zur Bienenannäherung

Wie immer verfahren wir didaktisch nach einem Dreistufenplan des Anschauungsunterrichts. Erst Erläuterungen mit Hilfe von Fotos und Gegenständen (Imkerwerkzeug, Bestäubungsvergleich durch Plakate und Apfelkorb etc) und der Lernbienenbeute, gefolgt von der Schaufensterbeute, die bereits in der Nähe des Lehrbienenstandortes auf einem Tisch auf uns wartete.

01_154433-Hainschule-Fv-SchulbienenunterrichtSo gelangen wir Schritt für Schritt zu einem Verstehen, das in Vertrauen und letztendlich ins Versuchen mündet. Honig versuchen und der Versuch, ohne Angst die braven Ammenbienen bzw. Honigumtragebienen zu streicheln. Denn in der Zeit dieser beiden Aufgaben sind Bienen generell nicht stechwillig.

08_160616-Hainschule-Fv-SchulbienenunterrichtDass diese Schritte notwendig und gelungen sind, sehen wir auch immer an den Gesichtern der Kinder. Während ihre Mimik in unserem „grünen Klassenzimmer“, der Bienen-InfoWabe am Bieneweg 1, zunächst noch als „neutral“ zu interpretieren ist, steigert sich die Neugierde und das Interesse bereits schon bei der imkerlich professionellen Entgegennahme der Mittelwandrähmchen – also immer an den oberen beiden Wangen, – gefolgt von der dicken, schweren Honigwabe.

11_163348-Hainschule-Fv-Schulbienenunterricht-LehrbienenstandEin konzentrierter Ausdruck dann bei den echten Bienen, die sich noch hinter Plexiglasscheiben den Blicken der Kinder aussetzen. Das Gekrabbel ist einfach gewöhnungsbedürftig und kann bei sensiblen Kindern auch schon mal als bedrohlich erlebt werden. Sobald das ausgiebige Betrachten nachlässt und noch bevor Langeweile aufkommen kann, setzen wir die Bienenwabe miteinander zurück.

Von Angesicht zu Angesicht – Bienen am Lehrbienenstand

16_164245-Hainschule-Fv-Schulbienenunterricht-Lehrbienenstand34_Hainschule-Fv-Schulbienenunterricht-LehrbienenstandVon Faszination über Aufregung bis zu absoluter Begeisterung reicht am offenen Bienenstand das Mienenspiel der Kinder, die mal mehr, mal weniger schnell bereit sind, den Versuch zu wagen, die herumgereichten Rähmchen mit ansitzenden Bienen selbst zu halten. Doch sobald es die ersten Kinder geschafft haben, geht’s immer hurtiger voran. Beim schlussendlichen Honigschlecken können sie sich dann kaum mehr bremsen und haben keinerlei Scheu mehr vor den zwischen ihren Fingern herumlaufenden Bienen.

25_164633-Hainschule-Fv-Schulbienenunterricht-LehrbienenstandIn wenigen Stunden also sind früher erlittene Bienenstiche vergessen und stattdessen der freundschaftliche Bund zwischen Bienen und Mensch neu bzw. wieder geschlossen worden. Auf die Frage einer Mutter, die ihre Tochter abholte, ob sie denn nun Bienen als Haustier haben möchte, schoss denn auch sofort ein begeistertes „JA!“ hervor. Natürlich wollten wir in der Schlussrunde wissen, was den Kindern denn am besten am heutigen Nachmittag gefallen hätte. Klar, das Honigschlecken. Doch ein Kind meinte entschieden: „Mir hat ALLES am besten gefallen!“ So soll es sein.

Toll, dass es der Förderverein der Hainschule ermöglicht hat, dass ihr heute bei uns wart! P. S.: Und vielen Dank für die netten Mitbringsel! Einen eigenen Blogbeitrag dazu gibt’s noch in diesem Monat dazu.

Lichteneicheschulklasse 1c auf Bienensuche

3954-Lichteneiche-1c-Schulbienenunterricht-Gruppe

01210-Lichteneiche-1c-Schulbienenunterricht-HonigwabeDie Lichteneicheschule aus Memmelsdorf bei Bamberg zu Gast in der Bienen-InfoWabe (BIWa) am 05.07.2016. Wie auch bereits die beiden ersten Besuche der 1a und 1b in diesem Jahr gab es für die 26 Schüler jede Menge zu erfahren. Wie die Biene aussieht, warum wir sie brauchen, wie sie lebt und was ein Imker macht, das alles wurde im lockeren Unterrichtsgeschehen und unter Zuhilfenahme von allerlei Gegenständen erläutert. Eine Schülerin konnte sogar schon recht genau erklären, wie das Entdeckeln funktioniert – alle Achtung!

2854-Lichteneiche-1c-Schulbienenunterricht-WieseEine Exkursion auf die vor der BIWa liegenden Kleewiese, in den Interkulturellen Garten und zu unserer kleinen Bienenweideparzelle rundeten die Theorie ab. Glücklicherweise hat das Gartenamt noch ein wenig Weißklee stehen gelassen, so dass wir jede Menge Bienen fanden, die sich bei der ansosten recht trachtarmen Zeit am Nektar erfreuten. Und wir uns mit ihnen mit!

1533-Lichteneiche-1c-Schulbienenunterricht-LesenKlassenlehrerin Frau Friedmann bekam am Ende der Stunde für ihre Erstklässler das kleine Büchlein „Ich habe einen Freund, der ist Imker“ zum Vertiefen des Stoffes entliehen – für jedes Kind eines. Aber auch ein weiteres Rätsel, für alle ein kleines duftendes Wabenstück und ein Mini-Büchlein zum Behalten. Wir freuen uns sehr, dass wir so großzügig sein dürfen. Der Unkostenbeitrag macht es möglich, und natürlich die eine oder andere Spende. 

So haben wir aktuell wieder mehrere Sachbücher angeschafft, um die Lehrkräfte zu versorgen. Denn auch, wenn wir im neuen Jahr von Erstklassführungen absehen, so wollen wir sie dennoch nicht ganz im Regen stehen lassen. Jede Lehrkraft kann sich bei uns ausgiebig, zum Beispiel an den BIWa-Sonntagsöffnungen, informieren und erhält Tipps für den Unterricht über Bienen. Wem das dennoch nicht ausreicht, sollte einfach mit den zweiten Klassen zu uns kommen. Dann sind die Kinder auch schon viel aufnahmebereiter für ein zugegebenermaßen anspruchsvolles Thema, das nun mal weit über die Biene-Maja-Story hinausgeht. Wir hoffen, dass dennoch etwas hängen bleiben wird und wir die eine oder andere eines Tages als Jungimker/in wiedersehen werden!

Falls Sie, liebe Erziehungsberechtigte, eines der Fotos in höherer Auflage möchten, wenden Sie sich bitte an uns. Aber auch, falls Sie möchten, dass wir eines der Fotos mit Ihrem Kind herausnehmen sollen, was wir umgehend veranlassen.

Honigschleudertage 2016 in Bamberg – Anmeldung läuft!

cropped-4702-Bamberger-Lagenhonig-250.jpg“Wie kommt der Honig ins Glas?” – Honigschleudertage 2016

Ab sofort kann sich jedermann zu unseren Honigschleudertagen 2016 verbindlich anmelden. Selbst Honigwaben ernten, entdeckeln, schleudern, abfüllen, etikettieren und mit nach Hause nehmen – ein rundherum schönes, leckeres und interessantes Erlebnis ganz nah an der Natur!

Lernen Sie eine der ältesten und auch heute noch ursprünglichsten Lebensmittelverbeitungen der Welt kennen. Und so läuft’s ab:

HonigwabeTermin 1: So., 17.07.2016   |  10.00 – ca. 16.00 Uhr
Standort Buger Wiese (Ernte). Treffpunkt Parkplatz gegenüber Buger Hof, Am Regnitzufer 1. Im Anschluss fahren wir zum Obstmarkt 10 (Schleudern). Nur nach Anmeldung, s. u.

Termin 2: So., 24.07.2016   |  15.00 – ca. 16.00 Uhr
Standort Erba-Insel (nur Ernte). Treffpunkt an der Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1. Anmeldung wäre für diesen Termin nett, ist jedoch nicht zwingend.

Termin 3: Mo., 25.07.2016   |  17.00 – ca. 19.00 Uhr
Obstmarkt 10 (nur Schleudern). Bitte melden Sie sich unbedingt telefonisch unter 0951-3094538 bis spätestens 14 Uhr an!

Termin 4: So., 31.07. 2016  |  10.00 – ca. 16.00 Uhr
Standort 1: Villa Dessauer (Ernte). Treffpunkt Villa Dessauer, Hainweg 4a, im Garten.
Standort 2: Weide (Ernte).  Treffpunkt Weide 15a im Garten.
Im Anschluss treffen sich beide Gruppen im Obstmarkt 10 (Schleudern). Nur nach Anmeldung, s. u.

Tonia zieht eine HonigwabeWas?  Entnahme der Honigwaben an unseren Standorten des Bamberger Lagenhonigs. Zu den ganztägigen Terminen erwartet Sie nach der Ernte ein Mittagsimbiss im Obstmarkt 10 (3. Stock, nicht barrierefrei). Danach wird entdeckelt, geschleudert und abgefüllt.

Alle Teilnehmenden dürfen ein 250g-Glas ihres selbstgeschleuderten Honigs mit nach Hause nehmen. Es besteht eine Einkaufsmöglichkeit von Honigprodukten. Außerdem erstellen wir eine Weblog-Fotodokumentation zu diesen wunderbaren Erlebnistagen! Da dies Teil unserer Öffentlichkeitsarbeit für das Verständnis über die Bienenwelt ist, wird bei Teilnahmewunsch die Zustimmung zur Fotoveröffentlichung vorausgesetzt.

HonigschleudernFür wen?  Interessierte, die sich telefonisch (0951-3094539) oder via Doodle-Kalender plus E-Mail-Benachrichtigung bei uns anmelden. Siehe auch die Hinweise bei den einzelnen Terminen.

Die Wildensorger Gruppe an der HonigschleuderAchtung: Die Plätze sind begrenzt! Es zählt die Reihenfolge der Anmeldungen. Maximal 9 Personen möglich. Bienenpatinnen und -paten genießen ab sofort keinen Vorrang mehr, da sie genug Zeit hatten, sich anzumelden. Wie immer erfahren sie es nämlich als Erste!

Kosten?  Freiwillige Spende vor Ort. Von den Spenden finanzieren wir die anfallenden Kosten des Tages (Car-Sharing, Mittagessen, Getränke …), der Rest fließt in die Arbeit der Initiative.
Unser Vorschlag: € 16,- als Familienpauschale 2 Erw. und bis 2 Kinder |  € 12,- pro Erwachsenen | € 6,- pro (zusätzliches) Kind bis 16 Jahre. Bienenpat(inn)en kostenlos.

Veitshöchheimer Imkertag 2016

Veitshöchheimer Imkertag 2016
11.07.

vollbesetzte Aula zum Fachvortrag am Imkertag 2015Am 11.07.2016 findet die jährliche Veranstaltung des Fachzentrums Bienen an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau und die Freunde des Fachzentrums Bienen Veitshöchheim e. V. statt. Es wendet sich an alle Interessierten und Fachleute. Hier ein kurzer Überblick über das Programm:

  • Vorträge und Veranstaltungen in der Aula
  • Informationsstände im Foyer des Sebastian-Englerth-Saals
  • Führungen für Gartenfreunde
  • Stationen auf dem Gelände der Landesanstalt
  • Infostände zu Praxisthemen
  • Versuche
  • Händler für Imkereibedarf
  • Händler für Bienenweide

Leider kollidierte der Termin mit unserem Vortrag von Fachberater Henrik Arndt zur Sommer-Bienenpflege aus bio/logischer Sicht. Wir hoffen dennoch, dass beide Veranstaltungen jeweils ihre Gäste abbekommen, zumal sie regional doch an zwei verschiedenen Ecken stattfinden.

Vorschau BIWa-Sonntagsöffnung mit Vortrag zur Sommer-Bienenpflege am 10.07.2016

Logo für das Schwerpunktthema: Imkerei der Bienen-InfoWabeIHenrik Arndtn unserem Vortragsangebot von 16 – 17 Uhr geht es diesmal um die Sommer-Bienenpflege aus bio/logischer Sicht. Der Bienenfachwart Henrik Arndt aus Lichtenfels gibt Tipps von der Auffütterung bis zur Zuckerwahl (Haushaltszucker aus der Rübe oder Biozucker aus Südamerika, Futtersirup oder Futterteig?), beantwortet die häufig gestellte Frage, ob man Honig denn nicht einfach im Stock belassen sollte, statt zu ernten, und was es mit Salz im Tee auf sich hat. Was Sie schon immer übers Einfüttern wissen wollten, kommt an diesem Tag auf den Tisch.

Vor dem Vortrag, also von 14 – 17 Uhr, heißt es wie immer: Offenes Haus für alle: Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken, Hören, Fragen, Rätseln, Basteln, Lesen, Spielen, Lernen … rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur.
Für wen? Ohne Altersbeschränkung
Kosten? Keine. Fürs Bastelsmaterial freuen wir uns über einen Spendenbeitrag.

Wo?  Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, Bamberg (Erba-Park, Nähe Schiffsanlegestelle) (Karte).

BUND bedankt sich bei Maria-Ward-Schülerinnen mit Bienenerlebnis

Gruppenbild 7. Klasse Maria-Ward-Realschule BambergWeil sie so fleißig Spenden gesammelt hatten, bedankte sich der BUND Naturschutz in Bayern e. V., namentlich Christine Hertrich, bei 29 Bamberger Maria-Ward-Realschülerinnen der siebten Klassen mit einem Besuch in der Bienen-InfoWabe am 30.06.16.

Filmsequenz im Schulbienenunterricht für die 7. Klasse Maria-Ward-Realschule BambergNach einer thematischen Einführung mit Filmsequenz und Rätselraten sowie dem Beantworten einiger Fragen der Schülerinnen ging es zum nahen Lehrbienenstand, um mit Hilfe einer Schaufensterbeute die Scheu vor den Bienen gänzlich zu verlieren.

Schaufensterbeute mit der 7. Klasse Maria-Ward-Realschule BambergMöglich, dass zu dieser Vormittagszeit fleißigst gesammelt wurde, denn in den Honigräumen waren relativ wenig Bienen anzutreffen. Die, die sich dennoch in den Wabengassen tummelten, trugen konzentriert Honig ein und um. Daher ließen sie sich von den honigschleckenden Finger, ob mit oder ohne Nagellack, nicht weiter irritieren. Für die Mädchen sicherlich ein interessantes Erlebnis, denn wer kann schon von sich behaupten, derart frischen Honig genossen zu haben, direkt aus der Wabe heraus.

Honigschlecken am Lehrbienenstand des Erba-Parks mit der 7. Klasse Maria-Ward-Realschule BambergZwar mochte nicht jedes der Mädchen Honig, doch zumindest probiert hatten sie ihn. Wir erleben es nämlich immer wieder, dass Menschen, die sagen, er würde ihnen nicht schmecken, ganz erstaunt sind, wie so ganz anders und toll ein echter Imkerhonig mundet, der eben nicht aus dem Kaufhausregal als Standardmischung heraus stammt.

Honigschlecken am Lehrbienenstand des Erba-Parks mit der 7. Klasse Maria-Ward-Realschule BambergEinige der Schülerinnen wagten es auch, die Bienen direkt zu streicheln. „Ganz weich“, stellten sie erstaunt fest und liebkosten sanft die flaumigen Rücken. Es fiel Frau Winkler, der begleitenden Lehrkraft, sichtlich schwer, die Mädchen zum Abmarsch zu bewegen, doch durfte man natürlich die nachfolgende Unterrichtsstunde nicht gänzlich vernachlässigen. Daher bedanken wir uns in ihrem und der Schülerinnen Namen für das Verständnis, dass es ein wenig später wurde. Doch bei einer so großen Gruppe dauert es natürlich, bis alle durch sind mit Schlecken und Streicheln, und gehetzt werden, das geht auf dem Lehrbienenstand keinesfalls. Jegliche Hektik und Nervosität würde die Wächterbienen auf den Plan rufen, und das gilt es absolut zu vermeiden.

Im Anschluss durften sich, wer wollte, alle ein Exemplar des wunderbaren Fotobildbandes „Makrokosmos Bienen“ aus der Imkerbücherei mit nach Hause entleihen. Gespendet wurde dieser Klassensatz von der Honigerzeugergemeinschaft Süddeutschland w. V. via Simone Machinek und mit Hilfe der Rabattierung des Verlags Dölling und Galitz. (wir berichteten).

Wir hoffen, ihr habt die Bienen in euer Herz geschlossen – schön, dass ihr da wart!

Falls Sie, liebe Erziehungsberechtigte, eines der Fotos in höherer Auflage möchten, wenden Sie sich bitte an uns. Aber auch, falls Sie möchten, dass wir eines der Fotos mit Ihrem Kind herausnehmen sollen, was wir umgehend veranlassen.