Schulbienenbesuch des E.T.A.-Hoffmann-Gymnasiums (2)

[zum Teil 1: Klasse Aussichten für E.T.A.-Hoffmann-Gymnasiasten]
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Echte Bienenwelt auf der Streuobstwiese

Im Gänsemarsch zum Lehrbienenstand

Auf dem Weg zum Lehrbienenstand von Bienen-leben-in-Bamberg.de

Auf der Streuobstwiese angekommen, zeigte Schulimker Reinhold Burger, wie das Rauchgefäß, der „Smoker“, bedient wird. Die Schüler* erfuhren, dass der Rauch dazu dient, die Bienen mit Honigfassen zu beschäftigen. „Alarm, der Wald brennt! Honigvorräte fassen!“, so lautet die Parole der Bienen. Und nichts anderem mehr schenken sie ihre Aufmerksamkeit, so dass wir Imker ungestört arbeiten können. Ein paar Kinder zogen sich dennoch vorsichtshalber einen Imkerhut über.

Kinder am Lehrbienenstand

Schulimker Reinhold vor einer mehrzargigen Beute

Mit Rauchwerk und Schleier ausgestattet näherten wir uns den beiden Völkern, die bereits emsig ihr Tagwerk verrichteten. Reinhold setzte nun das vorher für das Bienen-Schaufenster entnommene Rähmchen in den Bienenstock — heute sagt man „Beute“ dazu — wieder ein. Auf dem Foto ist eine mehrzargige Beute zu sehen. „Zarge“ nennt sich das einzelne Stockwerk einer Beute und besteht aus einem rechteckigen Kasten, z. B. aus Holz oder Styropor.

Schüler vor geöffneter Bienenbeute

Zunächst noch vorsichtiger Blick in die geöffnete Beute

Die Schüler trauten sich bereits nach kurzer Zeit, ihre Hand über die mit Bienen, Brut und Honig vollen Rähmchen zu halten, aus denen spürbar die Wärme hoch stieg. Dieses, und die Überraschung, dass man die Ammenbienen gefahrlos streicheln kann, war sicher das dritte Highlight des Tages. Selbst die vorsichtigsten unter den Mädels und Jungs schafften es, ihre Finger sanft über die kleinen, hochbeschäftigten und völlig in ihrer Aufgabe aufgehenden Insekten zu führen.

Geöffnete Bienenbeute

Ammenbienen lassen sich gefahrlos streicheln.

„Ich hätte die Bienen so gerne noch länger gestreichelt!“ — antwortete ein anfänglich noch hutbewehrter, dann jedoch zunehmend mutigerer Schüler auf die abschließende Frage, ob es für sie zu viel oder zu wenig Informationen gegeben hätte.

Kuschelige Streicheltiere werden Bienen sicherlich nie sein. Doch nähert man sich ihnen ohne hektische Bewegungen, am besten in heller Kleidung und ohne Parfüm oder Deogeruch, dann klappt es meist mit einem friedlichen Kontakt.

Rätselhaftes und Honigsüßes

Schüler beim Rätselraten

Beim Rätselraten. © Foto nicht zur weiteren öffentlichen Verwendung freigegeben

Zurück zu unserem Ausgangspunkt, dem Aussichtstempelchen, bewiesen die aufmerksamen Schüler beim Ausfüllen eines Rätselblattes, dass sie alles neu Erfahrene gut verstanden hatten. Eine Frage daraus lautete zum Beispiel:

„Kann man Bienen auch in der Stadt halten?“

Die Antworten darauf: „Ja, wenn sie nicht gestört werden. Denn dann stechen Bienen auch nicht.“ und „Ja, so lange innerhalb von drei Kilometern Blumen und Bäume blühen … und sie brauchen auch nicht besonders viel Platz“. Dass es dabei die „richtigen“ Pflanzen sein sollten, das kann ihnen ihr Biologielehrer, Dr. Johannes Bail, sicherlich noch detaillierter erläutern.

Nach so viel Hirnakrobatik gab es schließlich etwas Nervennahrung — natürlich in Form von Honig. So kurz vor dem Ende der Exkursion durften die Finger gerne etwas klebrig werden. Vorher hätten es die Bienen sicherlich entdeckt, das wäre nicht so optimal gewesen.

Aussichtsreicher Ausblick

(von links) Arno Schimmelpfennig, Christiane Hartleitner, Dr. Johannes Bail

Kameramann Arno Schimmelpfennig, Kunsthistorikerin Christiane Hartleitner, Lehrer Dr. Johannes Bail

Besonders freut es uns, dass der Einblick in die Themen „Bienen, Honig, Imkerei“ bei einigen der Schüler den Wunsch ausgelöst hat, selbst einmal Imker zu werden. Dass der Wunsch nicht in Vergessenheit gerät, dafür wird Lehrer Johannes Bail sicherlich Sorge tragen. Der promovierte Biologe und Insektenkenner ist derzeit selbst Jungimker und wird bald am Gymnasium den Bienenunterricht „in Echt“ fortsetzen können. Hier bewährt sich auch unser Netzwerk, denn anfänglich wird den engagierten Lehrer unser Imkervater, Nikolaus Hofmann vom Bienen und Imkerzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V. dabei beraten.

 

Schülerinnen beim Rätselraten

Beim Rätselraten. © Foto nicht zur weiteren öffentlichen Verwendung freigegeben

Wir sagen „Dankeschön“ dem E. T. A.-Hoffmann-Gymnasium, dass sie uns unterrichten ließen, um dem Bienensterben wieder ein Stück weit etwas entgegensetzen zu können. Und auch hier: DANKE an die Spender der „Bamberger Schulbiene“, die uns darin unterstützen.

Mit vereinten Kräften für Bamberg, unsere Bienenstadt!

* Für einen leichteren Schreib- und Lesefluss wurde die männliche Form stellvertretend für beide Geschlechter verwendet.

Schulbienenbesuch des E.T.A-Hoffmann-Gymnasiums (1)

Klasse Aussichten für E.T.A.-Hoffmann-Gymnasiasten

Die Sechst- und Siebtklässler aus der Gartengruppe des E. T. A-Hoffmann-Gymnasiums nutzten mit ihrem Lehrer, Dr. Johannes Bail den schönen Tag für einen wahrhaft aussichtsreichen Ausflug in Sachen Bienen, Honig und Imkerei. Heute der Teil 1 des Berichts.

Aussicht auf Bamberg von Wildensorg ausGleich mit mehreren Highlights konnte der Freitag, 7. Juni 2013, für die Schülerinnen und Schüler aufwarten. Zunächst die klasse Aussicht auf ein ausnahmsweise einmal nicht verregnetes Bamberg. „Schaut doch mal, so ein toller Ausblick!“ – schwärmte denn auch einer der Jungs zur Begrüßung, als die zweite Fuhre Kinder von ihrem Lehrer an der Rübezahl-Wiese ausgeladen wurde.

Luftiges Klassenzimmer „Aussichtstempel“

Bienenschaukasten am Aussichtstempelchen

Bienenschaukasten am Aussichtstempelchen

Im 1929 errichteten Aussichtstempelchen gab es zunächst etwas zur Geschichte der Imkerei zu erfahren. Auf ausgeteilten Kärtchen betrachteten wir die älteste Darstellung einer Honigentnahme, eine etwa 10.000 Jahre alte Felsmalerei in einer Höhle in Spanien. Ein Zeitsprung führte uns ins zehnte Jahrhundert. Abwechselnd lasen die Schüler* die Zeilen einer althochdeutschen Bienenbeschwörung, den „Lorscher Bienensegen“, vor. Das klang recht flüssig und wurde natürlich im Anschluss von der Schulbiene übersetzt.

Anhand eines Posters erläuterte Schulimker Reinhold die Entwicklungsstufen und Tätigkeiten der Honigbiene. Die Schülergruppe lernte in ihrem luftigen Unterrichtsraum hoch über Bamberg die markanten Unterschiede zwischen Arbeiterin, Königin und Drohne kennen. Doch mussten wir dabei nicht von „Null“ anfangen, einiges war ihnen bereits bekannt.

Perfekte Showbühne „Rübezahlwiese“

Bienenschaufenster

© Foto nicht zur weiteren öffentlichen Verwendung freigegeben

Das zweite Highlight war ganz sicher das von Reinhold vorab präparierte Bienen-Schaufenster, welches wir freundlicherweise vom Bioland-Hof der Familie Lips geliehen bekamen, bis unser eigenes Schaufenster gebaut ist — übrigens mit Hilfe von Spenden.

Hinter  Plexiglasscheiben konnte das rege Treiben angstfrei und von allen Seiten in Ruhe beobachtet werden.

 

Kameramann Arno SchimmelpfennigKameramann Arno Schimmelpfennig von Film-Recruiting, einer der Sponsoren der Bamberger Schulbiene, begleitete das Geschehen. Den Film werden wir in Teil 3 dieser Berichtsreihe zu sehen bekommen. Wir warten noch auf seine Fertigstellung.

Nun ist erst einmal Stärkung angesagt, um das Bienenschaufenster sicher zu transportieren. Nach dem Picknick auf der „Showbühne Rübezahlwiese“ ging es zu den richtigen Bienenbeuten, also der Behausung der Völker. Was wir dort erlebten, erfahrt ihr im Teil 2 „Echte Bienenwelt auf der Streuobstwiese“!

Zum Video geht’s hier lang.

Bienenschaufenster-Transport

* Für einen leichteren Schreib- und Lesefluss wurde die männliche Form stellvertretend für beide Geschlechter verwendet.

Schulbienenausstattung

Schulbienenausstattung:Leserucksäcke und BücherEin herzlichen „Dankeschön“ an alle Unterstützer der Bamberger Schulbiene, die uns diesen Teil der Unterrichts-Ausstattung ermöglichten. Die süßen Rucksäcke werden eingesetzt bei Klassenausflügen mit Grundschulen und als Leserucksäcke. Die Rucksäcke werden angefüllt mit alters-, schul- und fachspezifischen Medien wie Bücher, Videos, Broschüren und Plakaten etc.und bleiben etwa 10 Tage lang in den Klassen.

Im Foto zu sehen die 30 Staffelexemplare des Büchleins „Ich habe einen Freund, der ist Imker“ von Ralf Butschkow, gekauft in der Buchhandlung „Collibri“ Bamberg (vielen Dank, ihr wisst schon, wofür!). Die ersten Nutznießer sind 24 Schüler der Gangolfgrundschule Bamberg, die wir heute besucht hatten. (Hier der Bericht dazu)

Wie ging es unseren Völkern im Mai?

Blick in die Patenbeute

Blick in einen Ableger – noch wuselt es verhalten. Die Bienenpatin Carmen Dechant sorgt sich ein wenig.

Um etwa fünf Wochen sind unsere Völker – und nicht nur unsere! – heuer im Rückstand. Ob wir Honig entnehmen werden, steht noch in den Sternen. Doch das wäre nicht das Schlimmste. Viel schlimmer könnte es sein, wenn die drei neuen Ableger, die wir als Grundstock für neue Wirtschaftsvölker gebildet haben, ohne Brut bleiben. Das kann passieren, falls die Königin wegen des zu kalten und nassen Wetters in den vergangenen zwei Wochen nicht auf Hochzeitsflug war. Somit bliebe sie unbegattet, der Ableger kann nicht fortbestehen. Zumal sich die wenigen Bienen bei kühlen Temperaturen zu einer Traube zusammen kuscheln. Die bereits gelegte, aus dem ursprünglichen Wirtschaftsvolk mitgegebene Brut jedoch bleibt in der Kälte unversorgt. Normalerweise würde sich das „Pflegepersonal“ in die die Brut umgebenden Löchlein setzen und mit „Zittern“ für Wärme sorgen oder sich auf die Brut drauf setzen.

Wabe mit Königin

Ob diese einsame Königin bereits begattet ist?

Unseren Wirtschaftsvölkern drohte zwar keine Gefahr, zu verhungern. Sie hatten in den wenigen warmen Tagen genügend eingeholt, um satt zu bleiben. Allerdings war die Honigverteilung heuer eher etwas unorthodox. Sie legten ziemlich viel Honig auch im Brutraum statt im darüber liegenden Honigraum ein. Außerdem gibt es derzeit ziemlich viel unbeschäftigte Bienen. Im Mai schlüpfen normalerweise viele Bienen, deren erste Aufgabe in ihrem jungen Leben es ist, die Brut zu pflegen. Doch durch die Kälte ist das Volk „aus der Brut herausgegangen“. Durch zu viele arbeitslose Bienen wurden die Völker schwarmlustig. Sie wollten also ein neues Volk gründen. Wir mussten bei unserer wöchentlichen Kontrolle jede Menge Weiselzellen („Königinnenzellen“) entfernen.

Fazit: Kein Frühjahrshonig in Sicht. Sommerhonig wenig zu erwarten. Ablegerentwicklung ist genau zu beobachten, ob die Königin begattet ist. Falls nicht – auf ein Neues. Das Positive: vermutlich dürfte die Varroamilbe auch einen Entwicklungsrückstand haben.

VHS-Kurs zu unserem Wildensorger Lehrbienenstand

„Wie der Honig ins Glas kommt“

Schaubeute„Wie der Honig ins Glas kommt“, so war der VHS-Kurs ausgeschrieben, den wir aufgrund der Völkerverluste von Hans-Jürgen Lips kurzerhand übernommen hatten. Unsere zwei Völker auf einer Streuobstwiese am Rinnersteig hatten den Winter glücklicherweise überlebt. Rund 30 Kinder und ihre Eltern empfingen wir am 4.5.2013 an der Bushaltestelle in Wildensorg-Mitte, um uns gemeinsam auf den romantischen Weg zum Erlebnishof Lips und zu unserem Lehrbienenstand zu machen.

Unterwegs erkundeten wir die Flora, bestimmten anhand von Büchern das Wiesenschaumkraut und betrachteten eingehend, wo in der Apfelblüte genau der Nektar und die Pollen sitzen.

SchaubeuteAm Hof angekommen, konnten wir im Trockenen eingehend die Schaubeute betrachten. Die Kinder waren fasziniert von den krabbelnden Arbeitsbienen und Drohen, die sie bald zu unterscheiden wussten. Reinhold hatte noch in der Frühe den Kasten mit einer Brut- und einer Futterwabe bestückt, so dass die neugierigen Näschen vor möglichen Bienenstichen mittels Plexiglasscheibe geschützt blieben.

Ein paar Stunden ohne Mutter

Lehrbienenstand von Bienen-leben-in-Bamberg.deDie Schau-Waben brachten wir anschließend gemeinsam zum Standort zurück und übergaben sie wieder ihrem „Muttervolk“. Ein paar Stunden ohne Königin können die Bienen durchaus verbringen, ohne allzu sehr in Unruhe zu kommen. Apropos Unruhe: die Kinder waren bemerkenswert diszipliniert. Was auch nötig ist, um die kleinen, wehrhaften Majas nicht unnötig zu reizen. Damit wir in Ruhe am Stand arbeiten konnten, nebelten wir das Volk mit etwas Rauch aus dem Smoker ein, dessen Bedeutung Reinhold bei der Gelegenheit gleich erklärte.

Von Rätseln und Waffeln

HonigverkostungRätselgruppeWer aufgepasst hatte, konnte so auch die Rätselfragen beantworten, die es – wieder zurück im Hof – zu erraten galt. Sie gab es für alle Alterstufen – für die Kleinsten Insektenbestimmung zum Ausmalen, aber auch für die „G’scheidala und Profis“. Belohnt wurden Klein und Groß mit einem Löffelchen Honig zum Probieren. Die Schleckermäulchen erbettelten sich bei Ilona sogleich erfolgreich einen Nachschlag. Und wer dann noch nicht genug hatte, bekam Waffeln, dick mit Honig bestrichen, in die Hand gedrückt. Die Waffeln hatte Frau Lips in aller Frühe selbst gebacken, natürlich mit Zutaten aus ihrem „Bauernlädla“.

Die „Bamberger Schulbiene“ sammelt

Kind mit ImkerhutRundum zufrieden und alle Sinne gesättigt, trat die Gruppe den Heimweg durch eine verregnete, dennoch wunderschöne Obstbaum-Wiesenlandschaft an. Nicht, ohne vorher noch der Bamberger Schulbiene etwas ins Körbchen gelegt zu haben. Denn bis zum 17.5.2013 entscheidet es sich, ob und in welchem Umfang unser Schulklassen-Projekt verwirklicht werden kann. Wer ebenfalls spenden möchte, gerne auch mit Namensnennung und Verlinkung, aber natürlich auch anonym, findet hier die Informationen. Erreichen wir bis zum 17.5. die angepeilte Finanzierungsumme nicht, geht das Geld an die Spender zurück. Was schade wäre, aber so ist nun einmal das „Alles-oder-nichts-Prinzip“ der Crowdfunding-Plattform. Wir freuen uns über jede Unterstützung!

 

Impressionen von der 6. Bamberger Gartenmesse 2013

Logo Bamberger Gartenmesse

BLIB-Team

Das Team von Bienen-leben-in-Bamberg.de: Reinhold Burger, Ilona Munique und Unterstützer Arne Butscher

Große Fotoparade von unserem Stand „Bienen-leben-in-Bamberg.de an der 6. Bamberger Gartenmesse Blüte & Ambiente. Zwei Highlights habe ich in den beiden letzten Beiträgen beschrieben: Übergabe der Bienenpatenbeute auf der Zwiebeltreterbühne an Sabine Gründler und Carmen Dechant.

Mit am schönsten waren aber auch die Besuche und Gespräche sowie die Hilfen, die wir erfahren durften. Arne Butscher, unser neuer Unterstützer in Sachen „Bienenleben-in-Bamberg.de“, hat sich in denkbar kurzer Zeit bestens auf den Tag vorbereitet. So konnten wir uns ganz auf ihn verlassen, während wir zeitweise als „Maja“-Botschafter unterwegs waren. Ohne ihn hätten wir den Stand verwaist zurücklassen müssen.

Edle Spenderin

Eine edle Spenderin für das Projekt „Bamberger Schulbiene“

Beispielsweise, als an zwei Tagen Reinhold seinen Vortrag über die „Geburt einer Königin“ mit schönen Sequenzen aus dem Film „More than Honey“ hielt.  Leider und etwas überraschend waren doch  Lizenzgebühren fällig geworden. Die Freigabe des Films wurde auf Juni verschoben, da er in letzter Zeit für reichlich Furore gesorgt, am 18.4. sogar den österreichischen Filmpreis gewonnen hat. Am 3.5.13 zeigen wir „More than honey“ übrigens auch bei uns im privaten Rahmen am Obstmarkt 10. Die Vorführung stieß auf interessierte Gäste, die zwar von der Anzahl her überschaubar waren, dafür aber um so aufmerksamer nachfragend. Und gerne spendend! So wie Bienenpatin Christina Michel, die aus  Waldsachsen bei Schweinfurt angereiste. Obwohl sie ja bereits mit ihrer Patenschaft ihren Beitrag zum Bienenwohl unserer Stadt beigetragen hat. Alle Achtung!

Die Bamberger Schulbiene auf der Gartenmesse

Die Bamberger Schulbiene erhielt ein Geschenkpäckchen. Was da wohl drin sein mag?

MyBoshi-Bienenmütze steht Reinhold sehr gut!

MyBoshi-Bienenmütze steht Reinhold sehr gut!

Ehrenbienenpatin Jutta Fraaß mit Sohn Hendrik reiste ebenfalls extra nach Bamberg, und zwar aus Fürth an. Und auch sie ließ es sich nicht nehmen, eine Spende einzuwerfen. UND uns ein Päckchen zu überbringen! Darin: eine super-super-coole MyBoshi-Mütze, gelb-schwarz geringelt! Witzigerweise war erst kürzlich im FT ein Artikel zur Entstehung dieser fränkischen Innovation gestanden, so dass ich das Geschenk entsprechend würdigen konnte. Nun, mein eigenes Bienenoutfit ist doch bereits recht vollständig, und daher sollte Reinhold wohl diese Mütze als sein neues Kostüm betrachten!

Honigrezeptbuchübergabe

Übergabe des Honigrezeptbuchs an Ehrenbienenpatin Jutta Fraaß

Aber auch wir hatten ein Geschenk zu übergeben. Es ist das jährliche „Überraschungsgeschenk“, welches alle Bienenpatinnen bzw. -paten erhalten. Diesmal eines, welches sie selbst mitgestalten: ein Rezeptbüchlein mit dem einfachen Titel: „Einfach Honig“. Pst. Geheime Bienenpatenrezepte“. Es wurde gerade noch rechtzeitig von der Druckerei ausgeliefert. Und ist erhältlich gegen eine ordentliche Spende. Schaut mal auf der Plattform von Startnext, dort ist unser Schulbienen-Projekt beschrieben, wie man spenden und was man als „Dankeschön“ dafür bekommen kann  – z. B. für € 25,- eben jenes originelle und limitierte Honigrezeptbuch.

Sebald Herzibär

„Steht mir auch gut, die MyBoshi-Bienen-Mütze“, findet Sebald Herzibär

Und bei so viel Honig – klar, probieren konnte man den bei uns natürlich auch! Letzte Bestände unseres „Bamberger Lagenhonigs“ aus dem Vorjahr, Lage „Wildensorg / Rinnersteig“ und die Jungfernernte 2014, „Buger Wiesen“ wurden gerne von unseren Standbesuchern vorbestellt. Warum das mit der Ernte noch ein wenig dauert, und wie Honig eingelagert wird, erklärten wir an unserem Lehrbienenstand mittels Lehrrähmchen.

Lehrbienenstand von Bienen-leben-in-Bamberg.de

Lehrbienenstand von Bienen-leben-in-Bamberg.de

An dieser Stelle noch einmal unser ausdrücklicher Dank für die tolle Unterstützung des Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V. um Robert Engert und Nikolaus Hofmann, der uns mit Rat und Tat bei den Vorbereitungen beiseite stand. Es ist klasse, so persönlich und kompetent betreut zu werden, und ich glaube gar, das ist sein Markenzeichen!

Rätselspaß

Rätsel für Groß und Klein am Stand von Bienen-leben-in-Bamberg.de

Doch wo wir schon beim „Danke“ sind: er gilt auch nachgerade für die Organisatoren um die Bamberger Gartenmesse auf der Böhmerwiese. Allen voran Ralf Böhmer mit Schwester Sabine Gründler und Event-Kollegin Andrea Fiedler. Wir Standleute – immerhin über 100! – wurden sogar täglich mit Kaffee, Kuchen und Snacks versorgt, mit dem wir gar nicht gerechnet hatten. Immer ein Ohr offen und nie um eine Hilfe verlegen war das gesamte Team der Gärtnerei Böhmerwiese, der Ausrichterin dieses (endlich angekommenen!) Frühlingsbeginnens in der Gärtnerstadt Bamberg.

Bienenpatin Dr. Regina Hanemann 2013/14

Bienepatenschaft Dr. Regina Hanemann

Übergabe der Bienepatenschaft an Dr. Regina Hanemann (li) an der Villa Dessauer am 25.3.2013

Vor zwei Monaten bereits hat sich Dr. Regina Hanemann entschlossen, Bienenpatin bei Bienen-leben-in-Bamberg.de zu werden. Wir freuen uns über die Unterstützung, die uns den Kauf einer Bienenwohnung („Beute“) im Wert von 160 Euro ermöglichte.

Als Direktorin der Bamberger Museen ist die Kunsthistorikerin eine prominente Größe in der hiesigen, aber auch überregionalen Kunst- und Kulturwelt. Sie ist auch Hausherrin der Stadtgalerie „Villa Dessauer“, an der ihre Patenbeute stehen wird. Dieser Standort ist folglich eine neue Lage in unserem Spezialitätenkatalog des „Bamberger Lagenhonigs“. Doch noch viel mehr zeichnet den neuen Standort aus, dass er ein Baustein unseres Projekts zur „Bamberger Schulbiene“ sein wird.

„Ich esse gern Honig und weiß, wie wichtig Bienen für unsere Natur sind. So wurde ich Patin.“

Dieses Zitat war am 26.03.2013 im Fränkischen Tag zu lesen, der über die „Schulbiene“ berichtete. Abonnenten konnten via infranken.de dazu auch ein Video von der Übergabe der Patenbeute am 25.03.2013 sehen. Nun ist es über unseren Weblog für alle zugänglich.

Ebenfalls für alle zugänglich ist die Bienenbeute während der Öffnungszeiten der Villa Dessauer. Wir gehen davon aus, dass niemand unbefugt die Beute öffnet. Und falls doch … nun, unsere Bienen wissen sich hoffentlich zu wehren 😉

Geplant ist, mit Schülern der umliegenden Schulen den Standort zu besuchen, um am „lebenden Objekt“ Unterricht zum Thema „Honig-Bienen-Imkerei“ zu halten. Dafür wird derzeit um Finanzierungshilfe gebeten. Wer spenden will, erfährt hier alles nähere.

Wir freuen uns über die neue Patenschaft in der „Insellage“, die es denn auch dem Bamberger Bürgerverein Mitte e. V. angetan hat. Sicherlich hat Dr. Regina Hanemann mit ihrer Patenschaft dazu beigetragen, dass der Vorstand um Sabine Sauer das Schulbienenprojekt ebenfalls mit einer großzügigen Spende unterstützt. Im Heft 2/2013 der Inselrundschau wird es dazu einen Bericht geben.

„Da schau her …“ am Tag der offenen Gärtnereien

Tag der offenen GärtnereienKaum haben wir zur Bamberger Gartenmesse eingeladen, schon gibt es eine weitere Veranstaltungsankündigung. „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ ist mit Aktionsstand und Kinderprogramm in der Hofstadt-Gärtnerei Dechant, Heiliggrabstraße 37 vertreten. Die Lern- und Mitmach-Aktion (nicht nur) für Kinder steht unter dem Motto: „Da schau her … ja, wo fliegen sie denn?“

Fürs interessierte Ohr gibt es Wissenswertes aus der Welt der Bienen, des Honigs und der Imkerei.
Für die neugierige Hand
bringen wir unsere Ausrüstung mit, die „begriffen“ werden kann. Reinhold, der Imker-Chef-vom-Dienst, erklärt, wie sie funktionieren.
Für den fragenden Mund
hält die Bamberger Schulbiene für kleine und große Gäste Rätselblätter parat.
Für die zappeligen Finger
dürfen Ausmalblätter gestaltet werden. Wir hängen sie auf und zeigen die Bildergalerie natürlich auch im Internet.
Für ein gutes Karma
sorgen Spenden an die „Bamberger Schulbiene“, für die es nette Kleinigkeiten als „Gegen-Dankeschön“ gibt.
Für den guten Geschmack darf unser aller-aller-allerletzter Honig aus der Lage „Wildensorg-Rinnersteig“ verkostet werden. Vorbestellungen für die neue Ernte ist natürlich möglich.

Und hier noch einmal die Kerndaten:

Anlass? Bamberger Tag der offenen Gärtnereien Bamberg
Wo? Hofstadt-Gärtnerei Dechant, Heiliggrabstraße 37a, BAMBERG
Wann? Traditionell im April
So., 28. April 2013 | 11 – 17 Uhr (Hofstadt-Gärtnerei geöffnet ab 10 Uhr)
Was? Infos zum Anfassen und Mitmach-Rätsel für Groß und Klein über Bienen-Honig-Imkerei. Honigverkostung (kein Verkauf!). Außerdem am Stand: die “Bamberger Schulbiene”.
Kosten? Keine. Wir freuen uns jedoch über Spenden für das Projekt „Bamberger Schulbiene“

Wir freuen uns auf alle Bambergerinnen und Bamberger sowie Gäste aus Nah und Fern!

„Da schau her …“ auf der Bamberger Gartenmesse

Logo Bamberger GartenmesseIn einem Monat ist es soweit: die Gärtnerei Böhmerwiese öffnet ihr Gelände vom 12. bis 14. April 2013 für die 6. Bamberger Gartenmesse Blüte & Ambiente. Mit dabei: Wir von Bienen-leben-in-Bamberg.de. Wir freuen uns auf zahlreiche Blumen- und Frühlingshungrige, die Interesse auch am Themenbereich „Bienen – Honig – Imkerei“ haben.

Es erwartet Sie unter dem Titel „Da schau her … Bienen-leben-in-Bamberg.de“ ein kurzweiliger Vortrag mit Filmausschnitt („Geburt einer Königin“) und Wissenswertem rund um „Ihre Hoheit, die Bienenkönigin“, ohne die kein Volk existieren kann. Geeignet ist der Vortrag für kleine wie große Menschen. Mitmach-Rätsel für alle Altersstufen sorgen für Spaß, zumal es keine Verlierer geben wird.

Honig gibt’s allerdings bei Imkerkollegen an einem anderen Stand, da wir selbst fast keinen mehr bzw. noch keinen haben. Unsere Bienen schaffen es sicher nicht, bis zum April genügend Honig einzutragen, zumal nach diesem langen Winter. Aber von unserem vorjährigen Honig darf gekostet und neuer, echt Bamberger Lagenhonig vorbestellt werden.

Vorstellen werden wir außerdem die Bamberger Schulbiene, die zur Zeit über eine Crowdfunding-Aktion Finanzmittel sammelt. Fan werden, ob mit oder ohne geldgebende Unterstützung, lohnt sich auf alle Fälle. Denn als (nachgewiesener*) Fan oder Supporter gibt es eine Honig-Kleinigkeit umsonst bei uns abzuholen!

Wo? Gärtnerei Böhmerwiese, Heiliggrabstraße 57, BAMBERG.
Kostenfreier Pendelbus zwischen dem P+R Parkplatz Breitenau und der Haltestelle „Ottokirche“.
Wann? Traditionell im April
Fr., 12. April 2013 | 11 – 18 Uhr
Sa., 13. April 2013 | 10 – 18 Uhr
So., 14. April 2013 | 10 – 18 Uhr
Was? Infos zum Anfassen für Groß und Klein über die Imkerei | Sa. und So. 20-minütiger Filmvortrag “Geburt einer Königin”.
Kosten? Eintrittspreise zur Messe siehe dort. Kostenlos für unsere Bienenpat(inn)en!

* Weisen Sie sich als Fan unseres Crowdfunding-Projekts „Die Bamberger Schulbiene“ aus, indem Sie einen Printausdruck oder ein Screenshot (Bildschirmfoto) von Ihrer Registrierung bzw. Ihres Profils auf Startnext mitbringen. Zum Beispiel so (siehe Bild):

Fanbeweis-Screenshut

Protokoll des Treffens der Lizenznehmer „Regionalkampagne“ Bamberg

Logo Regionalsiegel "Region Bamberg – weil's ich überzeugt!"

Logo Regionalsiegel
© Landkreis Bamberg Nachhaltige Entwicklung

Langer Titel, und immer noch fehlt was. Die Regionalkampagne des Landkreis Bamberg Nachhaltige Enwicklung heißt ausgeschrieben „Region Bamberg – weil’s mich überzeugt“.

Hier also der versprochene Auszug aus dem Protokoll des Treffens vom 29.01.13, das uns mittlerweile aus dem Landratsamt Bamberg erreicht hat – aus Platzgründen nur das, was im weitesten Sinne die Imkerei bzw. uns betrifft.

Rückblick auf 2012

Ingesamt umfasste der Rückblick 2012 zwölf Punkte – vom Umwelttag auf dem Maxplatz mit Schwerpunkt Ernährung über den Apfeltag in Breitengüßbach bis zu einer Fortbildungsveranstaltung „Marketing, Kundenkommunikation und Warenpräsentation“ in Zusammenarbeit mit der Genussregion Oberfranken. Alle Achtung! Zwei Punkte nur herausgegriffen:

  • Die Landesgartenschau 2012 war natürlich großes Thema – auf ihr präsentierte sich die Regionalkampagne in einem Info-Pavillon der Stadt. Wir haben sie gesehen und auch bei den ausstellenden Lizenznehmern (zu denen wir damals noch nicht zählten) eingekauft.
  • Die Broschüre „Essen und Trinken aus der Region Bamberg“ für 2012/2013 ist erschienen. Sie enthält auch Imkereien. Leider waren wir bei Drucklegung noch nicht Lizenznehmer, doch ab der nächsten Ausgabe stehen wir ebenfalls drin. Immerhin sind wir in der Webausgabe vertreten. Einfach auf der Seite -> Regionale Anbieter finden ->Honig die Postleitzahl 96047 (oder die Ihres Wohnortes natürlich) eingeben.

Aktivitäten 2013

Sieben feste Termine mit Aktionen der Regionalkampagne wurden von den Lizenznehmern diskutiert – und an den meisten werden wir von Bienen-leben-in-Bamberg.de teilnehmen. Zum Beispiel:

  1. Tag der offenen Gärtnereien – in Bamberg ist dies der 28.04.2013.
    Ihr findet uns in der Hofstadt-Gärtnerei von Bienenpatin Carmen Dechant und ihrem Mann Michael. Wir erläutern an einer Schaubeute unter dem Motto „Da schau her … Bienen-leben-in-Bamberg.de“, wie sich das mit dem Imkern so verhält. Und die Regionalkampagne wird voraussichtlich ebenfalls einen Infostand dort aufbauen.
  2. Apfelmarkt in Bischberg am 13.10.2013 – mit einem Regionalkampagne-Stand, an dem wir u. a. mithelfen, die Produkte mitmachender Lizenznehmer zu verkaufen – und in unserem speziellen Falle natürlich wieder über Honig-Bienen-Imkerei zu informieren.
  3. Am Tag der Regionen vom 27.09. – 13.10.2013 sind wir natürlich ebenfalls dabei. Noch haben wir uns auf keinen Termin festgelegt. Geplant ist von Landratsamt und Lizenznehmern, eine Fahrrad-Genusstour zu unternehmen. Da wären wir gerne mit von der Partie. Allerdings nicht selbst radfahrend, sondern vielmehr die Radler an einem unserer Lagenstandorte (z. B. Buger Wiesen, Wildensorg oder an der Villa Dessauer) mit einem Honig-Energie-Stand empfangend. Für Bieneninteressierte bauen wir eine Schaubeute auf, bzw. führen die Besucher an „das lebende Objekt“ heran.
  4. Für den Bamberger Weihnachtsmarkt 2013 am Maxplatz steht die Regionalkampagne zunächst auf einer Warteliste. Falls sie zum Zuge kommt, werden wir Lizenznehmer unsere Produkte (also auch unseren „Bamberger Lagenhonig“) an einem gemeinsamen Stand verkaufen und Informationen und Mitmachrätsel zum Bienenleben für große und kleine Weihnachtsmarktbummler parat halten. Bis auf das 3. Adventswochenende! Den da finden Sie uns garantiert auf dem wunderschönen Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt im St. Josefsheim des Don Bosco-Jugendwerks!

Die tatsächlichen oder weitestgehend fertig geplanten Termine von Bienen-leben-in Bamberg.de finden sich ebenso auf unserer Weblog-Seite Aktivitäten und Termine in gebotener Ausführlichkeit.

Öffentlichkeitsarbeit

Vier Kooperationswünsche wurden von den Lizenznehmenden angemeldet. Einer davon ist bereits in der Realisierungsphase. Es soll einen gemeinsam bestückten Geschenkekorb mit regionalen Produkten in zwei bis drei Größen geben, der sich wunderbar für Jubiläen und Festivitäten eignen wird. Wir werden berichten!

Werbung

Die Lizenznehmer wünschten sich für ihre Werbung …

  1. Aufkleber in verschiedenen Größen
  2. Tüten und Taschen, hier vor allem aus Papier
  3. Werbespots im regionalen Fernsehen
  4. Gewährleistungsverschlüsse für Gläser
  5. Hinweise auf das Regionalsiegel auf Speisekarten der hiesigen Gastronomie
  6. Kochevents

Uns bleibt als „Regionalsiegel-Frischlinge“ ein herzliches Dankeschön zu sagen für die immer freundlich gewährte, kompetente sowie schnelle und unbürokratische Unterstützung des Teams vom Landratsamt Bamberg in Zusammenarbeit mit der Stadt Bamberg, Agenda-21 Büro. Wir fühlen uns gut bei euch aufgehoben und integriert!

[Aktualisiert: 23.02.2013]