Warming-up der Bamberger Schulbiene

Sie hat’s getan! Der Warming-up-Film zum allerersten Crowdfunding-Projekt der Bamberger Schulbiene ist auf Youtube zu sehen. In Kürze folgt der Hauptfilm.

Crowdfunding ist das Finanzieren von tollen Projekten über ein (virtuelles) Netzwerk bzw. über die breite Öffentlichkeit. Unterstützer erhalten ihr auf ein Treuhandkonto überwiesenes Geld wieder zurück, falls das angepeilte Finanzierungsziel innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nicht erreicht wurde. Doch steht es 50:50, dass es klappt. Mit euerer Hilfe!

Abdeckfolie – ja oder nein?

Abdeckfolie

Plastik in der Bienenbeute – Ja oder Nein? Abdeckfolien machen durchaus Sinn.

„Ob unsere Bienen bereits brüten?“ frugen wir unseren Imkervater vor wenigen Wochen. „Das könnt ihr an der Folie sehen. Ist diese beschlagen, dann brüten sie“, so die einfache Antwort. Nun, sie hatten wohl noch nicht. Eine Varroabehandlung mit Oxalsäure wäre demnach noch möglich gewesen.

Genau so, wie sich Bauleute über Sinn und Unsinn von Folien im Dachausbau als Dampfsperre den Kopf heiß reden, geht es auch so manchem (Jung-)Imker. „Folie – wäh, das ist ja Plastik! Darf das sein, wo wir’s doch ansonsten so schön natürlich in der Beute haben?“

Die Antwort, die wir für uns gefunden haben, lautet: „Ja, besser ist das.“

  1. Die Folie zeigt den Feuchtigkeitsgehalt, und somit, wie es um das Klima bestellt ist. Das wiederum lässt unter Umständen Rückschlüsse auf die Entwicklung der Bienen zu. (P. S.: Eine beschlagene Folie ist kein Garant, dass tatsächlich gebrütet wird.)
  2. Die Folie verhindert, dass Bienen unnötig aufgeschreckt oder (im Winter) abgekühlt werden, wenn man nur kurz einen Blick in die Beute werfen möchte bzw. muss.
  3. Die Folie hält die vom Lichteinfall aufgeschreckten Bienen erst einmal zurück. So fliegen sie den Imkern nicht gleich entgegen, wenn der Deckel geöffnet wird. Dann ist genug Zeit, den Smoker einzusetzen, also Rauch einzupusten, der die Bienen in die Wabengassen eilen lässt. Danach kann in Ruhe am Stock gearbeitet werden.
  4. Die Folie verhindert den Überbau, also die Verkittung („Wachsbrücken“) zwischen Rähmchenoberflächen und Deckel. Der Deckel lässt sich somit problemlos öffnen. Andernfalls müsste so heftig daran gezogen werden, dass sich das aufgerüttelte Volk sicherlich unisono auf den vermeintlichen „Bären“ stürzen würde.
  5. In der Magazinbauweise geschieht das Einfüttern üblicherweise mit Behältnissen voll Zuckerwasser. Diese werden auf die Rähmchen gestellt. Durch einen schmalen Spalt, den die Folienabdeckung frei gibt, gelangen die Bienen in den Futterraum. Wäre keine Folie dazwischen, würden die Bienen auch den oberen Raum zukitten und Waben anlegen, um ihn zu bewohnen.

Ein Kaufkriterium, wie wir sie noch auf keiner Webseite oder in keinem Buch gelesen haben, wäre, ob die Folie lebensmittelecht ist. Vielleicht hat jemand dazu eine Information, für die wir gerne aufs Kommentarfeld verweisen.

Da die Folie alternativlos und praktisch ist, wird sie sogar in der nach strengen Standards zertifizierten Öko-Imkerei zugelassen.

Folien für die Imkerei – welche und woher?

Tipps, die wir aus Foren und Lektüren zusammen tragen:

  • Imkereifachhandel
  • Metzger-Fachgroßhandel
  • Plastibeutel, in denen das Futter angeboten wird, zurecht schneiden
  • Baumarkt / Baufachhandel, z. B. Dampfsperrenfolien
  • Bucheinbindefolie

Literaturtipp: Pia Aumeier: Ein Lob auf die Folie (PDF)

Nachtrag am 16.03.2023:

Sternwartvolk, Notfüttern, AbdeckfolieDiesen Winter mussten wir ausnahmsweise einmal Nachfüttern (Notfüttern). Wir waren erneut dankbar um die schützende Plastikfolie und die freie Sicht auf die Situation. Sind die Wabengassen noch besetzt oder sind schon zu viele verhungert?

Beim Notfüttern braucht man sodann ein freies Plätzchen, auf das man das Futterpäckchen auflegt, ohne die Bienen darunter zu quetschen. Bei einer undurchsichtigen Wachstuchauflage wäre nicht erkennbar, ob sich Bienen darunter tummeln. Doch läge sie schön plan und ohne Wellen auf, könnte es sogar ohne Quetschung gehen.

Auf dem ersten Foto ist der leichte Wachsüberbau gut zu sehen. Die Folie hoben wir vorsichtig ab und konnten das Päckchen sogleich unfallfrei platzieren.

Futterteigpäckchen aufgelegt beim NotfütternGänzlich ohne Folie hingegen würde der Wachsüberbau bis zum Holzdeckel hoch reichen. Dann würde man beim Abnehmen des Deckels die Bienen in ziemliche Aufruhr versetzen, da die Rähmchen zum Teil mit hochgezogen würden. Verluste wären garantiert.

Futterteigpäckchen aufgelegt beim Notfüttern, Folie schnell wieder drüber gelegtAußerdem sind bei kühlen Temperaturen die auffliegenden Bienen garantiert grantig und angriffslustig. Ist es recht kalt, dann können sie zudem bei ihrem aufgeregten Herumfliegen durchaus auch verklammen und kämen unter Umständen nicht mehr heil heim.

Wie geht es unseren Völkern?

Hörprobe

Hörprobe von Christiane an ihrer Bienenpatenbeute in den Bamberger Buger Wiesen.

Die Hörprobe war schon mal positiv! Wegen der Eiseskälte gestatteten wir uns letzte Woche auch nur einen ganz kurzen Blick in die Wohnung unserer Bienen. Zum letzten Mal sahen wir am 21. Dezember anlässlich der Oxalsäurebehandlung nach.

Geschützt durch eine durchsichtige Folie zählten wir sechs von Bienen gut besetzte Wabengassen in den Buger Wiesen. Ein starkes Volk also, mit dem Christina Michel, unsere Bienenpatin, stolz Freundschaft schloss!

BeutenkontrolleIn der benach­barten Beute, der Paten­beute von Carmen Dechant, zählten wir fünf eben­falls ordentlich besetzte Gassen. Es zeigten sich zwar insgesamt etwas weniger Bienen auf den Rähmchenoberseiten, doch kann dies über die tatsächliche Stärke hinweg täuschen. Weiter unten ist es wohl einfach kuscheliger.

Das dritte Volk zeigte sich nur auf drei Rähmchen kräftig, eine weitere Wabengasse ist schwach belegt. Vier voll besetzte Wabengassen sollten es schon sein, um unsere Nerven zu beruhigen. Nun, der Ableger war von Anbeginn unser Sorgenkind-Volk: ein eingesammelter Mini-Schwarm aus unserem Standort Wildensorg-Rinnersteig, der sich unter der Beute verkrochen hatte. Doch dass es bisher durchgehalten hat, beweist den großen Überlebenswillen der Truppe um Biene Maja und Willi. Wobei es den Willi derzeit ja gar nicht gibt, Drohnen werden nun mal nicht durch den Winter geschleppt.

Totenfall

Winterlicher Totenfall an einer Bienenbeute

Die Völkerkontrolle am Standort Wildensorg-Rinnersteig ergab einiges an Totenfall in der linken Beute (die Patenbeute von Elisabeth Burger), doch ist es in Anbetracht der ehemaligen Stärke noch (!) im Rahmen.

Die rechte Beute hatte kaum Totenfall zu verzeichnen, das Mäusegitter abzunehmen, um diesen auszuräumen, war daher nicht notwendig. Der Blick hinein war im Grunde überflüssig und von daher wenig vorbildlich, da die Bienen ohnehin in der unteren, von oben nicht einsehbaren Zarge sitzen. Aber nach eineinhalb Monaten der „Sichtabstinenz“ mögen es uns die lieben Kleinen hoffentlich verzeihen. Zumal wir dem Patenbesuch ein bisschen Anschauungsunterricht angedeihen lassen wollten.

Daumen drücken, dass unsere Völker weiterhin gut über den Winter kommen!

Besuch der Bienenpatin Christina Michel

Bienenpatin Christina

Am Faschingsdienstag erhielt die Beute das Namensschild der Bienenpatin Christina Michel. Die „Mutterbiene“ Ilona Munique freut sich mit!

Aus Waldsachsen bei Schweinfurt kam unsere Bienenpatin Christina Michel am Faschingsdienstag, den 12. Februar 2013, nach Bamberg angereist, um das Namensschild an ihre Patenbeute anzubringen. Somit ist „amtlich“, dass sich Christina am Schicksal genau dieses Volkes sorgen wird, und wenn sie will, auch deren Honigertrag selbst schleudern und abfüllen darf. Natürlich unter imkerfachlicher Betreuung durch die Bienenpaten-Eltern Reinhold Burger und Ilona Munique, die sie außerdem über die Entwicklung ihres Volkes kontinuierlich auf dem Laufenden halten.

Christina Michel bekam die Bienenpatenschaft, bestehend für zwei Jahre, zu Weihnachten von ihrem Vater geschenkt. Angeregt zu diesem Wunsch hatte sie der 1. Honig und Imker-Mitmach-Markt 2012 im St. Josefsheim zum Adventsmarkt des Don-Bosco Jugendwerks in Bamberg. Mutter und Tochter kamen, weil sie sich besonders für das Kunsthandwerk interessierten. Und blieben an unserem Stand hängen, der für die Bienenpatenschaften warb. Der Papa war schnell für dieses sinnvolle Geschenk zu begeistern.

Bienenpatin Christina

Die Bienenpatin Christina Michel und Imker Reinhold Burger vor der Bienenpatenbeute in den Buger Wiesen.

Die Schweinfurterin Christina umgibt sich als Buchhändlerin nicht nur mit Büchern, sondern auch mit Tieren. Sie sorgt für acht Zwerghühner nebst Gockel, ein Löwenkaninchen, einen Gecko, zwei Korallenfrösche und gerne auch mal für den Nachbarshund. Bienen sind ihr vom Großvater her, der selbst geimkert hatte, nicht fremd. Da dieser jedoch eine schwere Allergie entwickelte, ist die Haltung eines eigenen Volkes nicht mehr möglich. Doch hier in Bamberg wird sie die schöne Tradition der Imkerei fortsetzen, zumindest als gern gesehene Bienenpatin.

Bienen-leben-in-Bamberg.de ist – entgegen des anders lautenden Titels – also nicht nur für Bamberger Bürgerinnen und Bürger interessant. Das Bienensterben begrenzt sich schließlich nicht nur auf Bamberg und Region, sondern herrscht weltweit. So freuen wir uns auf Bienenpatinnen und -paten aus allen Gegenden, die mit ihrem Beitrag für die Vermehrung der Völker sorgen. Vielen Dank für euer Engagement, liebe Paten!

Videos vom Besuch [Neu eingestellt am 24.5.13]

Teil 1: Der erste Kontakt http://youtu.be/3ewjU71O0qA
Teil 2: Taufe http://youtu.be/8AX787XvCSc
Teil 3: Totenfall http://youtu.be/M10EpkNk5G4

Treffen der Umweltbeauftragten an Bamberger Schulen 2013

Agenda21-Büro Bamberg

Karl Fischer und Marianne Gebert vom Agenda 21-Büro

Zum Treffen der Umweltbeauftragten am 07.02.2013 fanden sich um die 25 Lehrer/innen und Referent/innen im Sitzungssaal des Amts für Umwelt, Brand- und Katastrophenschutz in Bamberg an der Mußstraße ein. Eingeladen hatte das Agenda 21-Büro, die Begrüßung erfolgte durch Ralf Haupt, dem Sozial- und Umweltreferenten der Stadt Bamberg. Mein kostümierter Auftritt als Biene betonte die Botschaft seiner abgeschnittenen Krawatte, alldieweil es schließlich der unsinnige Donnerstag war.

FaschingsbieneGanz und gar nicht unsinnig waren die vergangenen wie neu vorgestellten Projekte, zu denen sich nun unser Spiralcurriculum „Bienen-Honig-Imkerei“ gesellte. Fächer- und klassenübergreifend bieten wir künftig für alle Schulen und Schularten Bambergs eine altersgerechte und lebendige Unterrichtseinheit nebst Exkursionen zu unseren verschiedenen Beutenstandorten an. Unser Ziel ist es, Aufklärungsarbeit zu leisten, wie es um unser drittwichtigstes (für uns natürlich erstwichtigstes!) Haustier nach Rind und Schwein steht. Natürlich wollen wir die Freude am Leben mit und in der Natur auch Stadtkindern nahe bringen.

Der Spaß am Thema darf dabei auf keinen Fall zu kurz kommen. Und um dieses zu betonen und zu leben, war uns jedes Mittel recht: also rein in die Kostüme, Kamellen – zwar nicht geschmissen, aber doch in Form von Honigbonbons – rundgereicht, zwischen den Sachinfos ein kurzes Lessing-Bienen-Gedicht vorgetragen und ein paar Imkergerätschaften vorgeführt. Alles in allem eine launige Viertelstunde, die – oh ja! – gänzlich ohne Powerpoint-Präsentation auskam!

Während der kurzen Pause erhielten wir bereits eine Anfrage von einer Grundschullehrerin, die einen Projekttag ins Auge fasst, sowie von einer Bund Naturschutz-Vertreterin für einen Familien-Exkursionstag.

Wir freuen uns auf diese und weitere Anfragen!

 

Die Biene zur Grünen Woche Berlin

Insgesamt bewertet der Deutsche Imkerbund seine Teilnahme an der Messe positiv. „Das Interesse an der Biene und ihrer Lebenssituation ist hoch und wächst in der Bevölkerung. Das unterstützt unsere Arbeit sehr“, so Petra Friedrich, Pressesprecherin des Verbandes.

Unter dem Titel „Breite Bühne für die Biene“ berichtet Finanznachrichten.de (!) über die Internationale Grüne Woche in Berlin 2012. Podiumsdiskussionen gab es zum Thema „Bienen und Agrarpolitik“ mit dem Schwerpunkt des Pflanzenschutzmitteleinsatzes und zu den so genannten „Eh-da-Flächen“, also den Flächen, die ohnehin da sind, wie „Straßenbegleitgrün“ oder entlang Entwässerungsgräben, mithin Potential für bienengeeignete Pflanzen.

Insgesamt sind über 11.400 Heim- und Haustiere zu sehen, vom Regenwurm über drei Bienenvölker bis zum Elch – so die Presseinformation vom 26.01.2013. Schön, dass von all den vielen Tieren explizit unser Lieblingstier aufgezählt wurde! Und weiter ist zu lesen:

Bienen auf dem ErlebnisBauernhof live beobachten, Honig zum Probieren!

Bei vielen Nutzpflanzen – dazu gehören vor allem Raps, Obst oder Gemüse – trägt die Biene zur Steigerung von Ertrag und Qualität bei. Die Landwirtschaft ist aber nicht nur Nutznießer der Bestäubung, sondern gleichzeitig auch wichtiger Nahrungslieferant für die Bienen. Eine tolle Symbiose also, die heute auf dem ErlebnisBauernhof im Mittelpunkt steht. Dazu gibt es ein Bienenvolk in einem echten Bienenstock zu bewundern. Die Initiative „Innovation & Naturhaushalt“ zeigt auf dem ErlebnisBauernhof, mit welchen Errungenschaften in Landtechnik, Forschung und Agrarökologie es gelingt, die empfindliche Balance zwischen Nutzen und Erhalt der natürlichen Ressourcen auszutarieren.

Der Totenfall

TotenfallUps. Was für ein Titel. Doch keine Panik. Der Totenfall ist – sofern er nicht überhand nimmt – ein natürliches Phänomen der Winterzeit. Wichtig ist, das Flugloch nicht zu klein zu halten. Was bei uns Menschen logisch ist, nämlich die Türen dicht zu schließen, um im Winter nicht zu frieren, ist in der Bienenhaltung grundverkehrt. Bei zu kleinen Fluglöchern verstopfen die toten Bienen den Ausgang, so dass es für die lebenden Bienen problematisch wird, ins Freie zum Abkoten zu gelangen. Panik im Stock mit tödlichem Ausgang wäre schlimmstenfalls die Folge.

Warum kommt es zum Totenfall?

Winterbienen leben zwischen 2 und 6 Monaten. Die durch Altersschwäche oder wegen Krankheit sterbenden Bienen verlassen normalerweise den Stock und kehren aus hygienischen Gründen nicht zurück. So leisten sie bis zum letzten Atemzug ihren Beitrag zur Gesunderhaltung des Volkes. Gerhard Liebig spricht in seinem Standardwerk „Einfach imkern“ von einer Abnahme des Wintervolkes zwischen Mitte Oktober und Mitte März von etwa einem Viertel bis zu einem Drittel. Normalerweise sollten 7.000 Bienen bis zum Frühjahr überleben.

Wie viel Totenfall ist normal?

Wer also ein normal starkes Volk (also mindestens vier Wabengassen voll bzw. etwa 10.000 Bienen) in den Winter gebracht hat, kann an der Menge des Totenfalls ablesen, wie es um die Volksgesundheit steht. Wobei natürlich diejenigen Bienen nicht mitgerechnet sind, die den Abflug ins ewige Himmelsblau geschafft haben. Ein 500g-Honigglas voll entspricht etwa 1000 Bienen, hat Liebig für uns mal ausgezählt. Mehr als drei Gläser voll sollten es demnach nicht sein, ansonsten deutet viel auf eine Varroose hin, also einen hohen Milbenbefall. Eine Oxalsäurebehandlung bei Temperaturen um die Null Grad wäre möglich, sofern sie nicht, wie gemeinhin empfohlen, bereits im Dezember erfolgt ist.

Wir hatten am 20.01.2013 an einem Volk (siehe Foto) eine gute Handvoll toter Bienen mit Hilfe eines Stöckchens aus dem Flugloch herausgekehrt, also soweit alles okay. Da wir ein Mäusegitter anbrachten, mussten wir die Arbeit für die Bienen übernehmen.

Ohne Mäusegitter werfen die Bienen ihre Toten selbst aus der Beute. Allerdings bleiben viele tote Bienen am Gitterboden hängen. Daher an einem milden Frühjahrstag die Beute anheben und von unten gegen das Gitter klopfen, damit der Totenfall vorne aus dem Flugloch herausfällt. Den Rest erledigen die Putzbienen dann selbst.

Treffen der Umweltbeauftragten der Bamberger Schulen

Zu einem Informations- und Erfahrungsaustausch lädt uns das Umwelt-, Brand- und Katastrophenamt der Stadt Bamberg am 07.02.2013 ein, zusammen mit weiteren Projektvorstellenden und Lehrer(inne)n der Bamberger Schulen.

Letzterer Namensbestandteil der genannten behördlichen Abteilung passt (Achtung: schwarzer Humor!) perfekt zu unserem Anliegen. Bienen stehen vor katastrophalen Verhältnissen ihrer Naturräume, die fatalerweise gleichzeitig auch die unseren sind. Und darum geht es in unserer Zielsetzung denn auch: Aufmerksamkeit erreichen für das fragile Wunderwerk Natur – im Großen (Landschaft, Ackerbau, Klima, …) wie im Kleinen (Frühstückskind, Biene, Honigbestandteile, …)

Wir werden also unter dem Tagesordnungspunkt „Umweltbildung“ unser Konzept zum Spiralcurriculum „Bienen-Honig-Imkerei“ für die Bamberger Schulen vorstellen. In etwa 15 bis 20 Minuten erklären wir, was wir anbieten können. Nämlich altersgerechte, aufklärende und lebendige Unterrichtseinheiten. Das Angebot des Spiralcurriculum besteht aus Lerneinheiten, die für die Jahrgangsstufen eins bis vier (später bis zehn) aufeinander aufbauen sollen. Und dies so ziemlich in allen Fächern. In jedem Fach gibt es nämlich Berührungspunkte.

So stelle ich mir die Elemente vor, die wir im jeweiligen Fach zur Anwendung bringen, mit ihrer Methodik und Didaktik:

Elemente je Unterrichtseinheit

Methodik und Didaktik

  • Fachspezifische sowie fächerübergreifende Einheiten
  • Alle Sinne berühren (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Haptik und Körperempfindung, Temperatursinn)
  • Informationskompetenz und Lesekompetenz fördern
  • Vorschläge für Hausaufgaben
  • Literaturvorschläge
  • Einbeziehen der Erziehungsberechtigten
  • Vernetzung mit anderen Einrichtungen und Personen in Bamberg und Region
  • Informieren, z. B. via Story-Telling und Anschauungsmaterial (Werkzeug etc.)
  • Aktivierungseinheiten (Selbermachen)
  • Workshop im großen oder kleinen Gruppen, Dauer altersabhängig (5 – 15 min.)
  • Projektarbeiten, kurz- und langfristige (Tages- bis Monatsprojekte je nach Alter)
  • Vielfältiger Medieneinsatz (Zeitung, Buch, Internet, Film, Folien, Hörspiel, …)
  • Rätsel und Spiele
  • Exkursionen zu Bamberger Bienen-standorten (in Laufweite)
  • Mentoring, Tutoren, Imkerpatenschaften

Bewusst schaue ich mir bei der Vorbereitung dazu vorerst keine anderen Modelle an, obschon es diese zur Genüge gäbe. Ich möchte zunächst ganz aus mir heraus schöpfen. Aus meiner Erinnerung an die Schulzeit und was ich damals wohl in welcher Form gerne aufgenommen hätte. Aus meinem bisherigen Sachverstand, der täglich neu hinzuzulernen hat. Mit der mir eigenen Kreativität, die ich nicht vorschnell kanalisieren will. Unnachahmlich, da nichts nachahmend. Denn es soll Spaß machen, mir genau so wie den Schüler/innen. Und selber denken macht enorm viel Spaß!

Erst dann, wenn ich mich so zusagen „erschöpft“ habe, werde ich Reinhold konsultieren, und DANN aus den Programmen anderer schöpfen. Sie alle werde ich bei Gelegenheit einmal auflisten – zusammen mit unserem!

Treffen der Lizenznehmer der Regionalkampagne

Logo "Region Bamberg – weil's ich überzeugt!"Die Lizenznehmer des Regionalsiegels „Region Bamberg – weil’s mich überzeugt“ sind Anbieter regionaler Produkte und Anbieter aus Stadt und  Landkreis Bamberg. Hier können Sie sicher sein, dass die Produkte „fränkisch sprechen“. So wie unser Honig. Achten Sie einfach auf das nebenstehende Logo (© Landkreis Bamberg Nachhaltige Entwicklung)

Am 29.01.2013 findet ein Treffen der Lizenznehmer dieser Regionalkampagne in Bamberg statt. Wir sind natürlich dabei und werden berichten. [Nachtrag 23.02.13: Hier geht’s zum Protokoll]

Eingeladen hat der Fachbereich „Nachhaltige Regionalentwicklung“ des Landratsamts Bamberg. Nach einem Rückblick werden die für 2013 geplanten Aktivitäten vorgestellt und diskutiert, zum Beispiel:

  • Tag der offenen Gärtnereien (in Bamberg ist das der 28.04., im restlichen Bayern der Samstag davor),
  • Tag der Umwelt am Maxplatz (27.07.13),
  • Apfelmarkt in Bischberg (13.10.13),
  • Tag der Regionen (Sept./Okt.)
  • das nächste Treffen der Lizenznehmer (am 28.01.2014).

 

Was machen Imker im Winter?

Oxalsäurebehandlung

Hörprobe im Winter

Sage einer, den Imkern wäre es im Winter langweilig!