Plakatierungsaktion zum Volksbegehren rollt in Bamberg an

Plakatierung zum Volksbegehren "Rettet die Bienen!"Plakatierung zum Volksbegehren "Rettet die Bienen!"Bei frostigen Temperaturen beginnt die heiße Vorphase zum Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen!“ Die ersten Plakate in Bambergs Innenstadt sind bereits aufgestellt und hängen an den Masten, weitere folgen. Zum gestrigen Aktionskreistreffen hatten sich noch zahlreiche Freiwillige für beinahe alle Stadtteile Bambergs gemeldet. Sobald auch die Flyer von der Münchner Zentrale geliefert werden, werden die Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis mit hilfreichen Informationen versorgt werden.

Plakatierung zum Volksbegehren "Rettet die Bienen!"

 

Eintragungszeiten zum Volksbegehren für Stadt Bamberg

Rettet die Bienen – Stoppt das Artensterben, Logo zum bayerischen Volksbegehren 2019Die Eintragungen zum Volksbegehren „Artenvielfalt … – Rettet die Bienen!“ für den Wahlbezirk Stadt Bamberg sind folgendermaßen geplant:

Wo: Rathaus Maxplatz, Maximiliansplatz 3, 96047 Bamberg, Zimmer Nr. 8 (EG), barrierefrei

Wann: Eintragungsfrist vom 31. Januar bis 13. Februar 2019

Montag bis Donnerstag:   08.00 – 18.00 Uhr
Freitag: 08.00 – 14.00 Uhr

sowie zusätzlich am:
Samstag, 02.02.2019,10.00 – 13.00 Uhr
Sonntag, 10.02.2019, 10.00 – 13.00 Uhr
Mittwoch, 13.02.2019, 08.00 – 20.00 Uhr

Bitte beachten Sie, dass die verbindlichen Zeiten in der Bekanntmachung am 18.01.2019 im Rathaus-Journal und als Aushang in den städtischen Rathäusern veröffentlicht werden.

(Meldung vom 07.01.2019, Angela Beck, Ordnungsamt Bamberg)

Ihr seid nicht aus Bamberg? Dann benutzt den Rathausfinder!

Aktionskreis Bamberg zum Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen“

Aktionskreis Volksbegehren "Artenvielfalt und Gründungsversammlung Aktionskreis zum Volksbegehren "Naturschönheiten in Bayern erhalten – Rettet die Bienen" am 19.12.2018Aktionskreis Volksbegehren "Artenvielfalt und Gründungsversammlung Aktionskreis zum Volksbegehren "Naturschönheiten in Bayern erhalten – Rettet die Bienen" am 19.12.2018Kurz vor Weihnachten gründete sich in Bamberg ein Aktionskreis zum Volksbegehren „Artenvielfalt und Naturschönheiten in Bayern. Rettet die Bienen!“. Er soll helfen, das Volksbegehren durch aktive Öffentlichkeitsarbeit bekannt zu machen und mittels Rathaus-Lotsen Einschreibewillige zu gewinnen. Klar waren wir ebenfalls dabei! – zusammen mit rund 30 weiteren Aktiven aus verschiedenen Institutionen und der Imkerschaft.

Rettet die Bienen – Stoppt das Artensterben, Logo zum bayerischen Volksbegehren 2019Tobias Sieling, ModerationErich Spranger, EinführungDie Einführung mit Wissenswertem zum Hintergrund des bevorstehenden Volksbegehrens übernahm am Gründungsabend (10.12.) Erich Spranger (Bund Naturschutz, Kreisgruppe Bamberg). Er teilte sich die nachfolgende Moderation mit Tobias Sieling (Kreisvorstand der ÖDP / Parteifreie).

Aktionskreis Volksbegehren "Artenvielfalt und Gründungsversammlung Aktionskreis zum Volksbegehren "Naturschönheiten in Bayern erhalten – Rettet die Bienen" am 19.12.2018Ferner wurden Pressevertreter/innen für Stadt und Land gewählt. Für die Stadt Bamberg ist das die Webautorin hier, also Ilona Munique. Wen Sie Fragen zum Ablauf haben, dann rufen Sie einfach an (T. 0951-309 45 39) oder mailen mir.

Wer selbst Rathaus-Lotse (für wenigstens 2 Stunden, gerne auch mehr) werden möchte, kann sich hier eintragen. Die Fäden für Bamberg laufen bei Raphael Grimm (Kreisvorstand Bamberg ÖDP / Parteifreie) zusammen, der die Anmeldungen zugeleitet bekommt.

Wer spenden möchte, hat folgende drei Möglichkeit:

1. Örtlich (Aktionskreis Bamberg Stadt und Land) 

ÖDP-Kreisverband Bamberg
IBAN: DE60 7609 0500 0000 0601 86
Spardabank Bamberg
Verwendungszweck: Spende VB Bienen
Spende an die ÖDP können steuerlich geltend gemacht werden kann. Sie erhalten 50% (max. 825 €) der Summe (bis zu einer Spendenhöhe von 1.650 €) über Ihre Steuererklärung von Ihrem Finanzamt zurück. Achtung: Die ÖDP akzeptiert keine Firmenspenden.

2. Überörtlich.

3. Sie vertrauen irgendwie halt doch lieber unserer Initiative, oder aber, Sie sind eine Firma und können daher laut ÖDP nicht an diese spenden? Dann helfen wir von der Initiative weiter. Hier sind die Informationen. Bitte Verwendungszweck „Spende VB Bienen“ angeben!!!

Zeitachse Aktionskreis Volksbegehren "Rettet die Bienen"Festgelegt wurde außerdem eine Zeitachse zu den bevorstehenden Aktivitäten, die nach den Materialbestellungen nun in der kommenden Woche in die Vollen geht. Unsere Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de übernimmt für den Innenstadtbereich die Flyerverteilung und Plakat- sowie Banneraufhängung. Wer hier helfen möchte, ist herzlich willkommen. Bitte rufen Sie uns einfach an (T. 0951-309 45 39) oder mailen uns.

Und bitte, bitte – Ausweis einpacken, ins Rathaus gehen, ins Verzeichnis eintragen!!! DAS MUSS JETZT EINFACH KLAPPEN! 1 Million Unterschriften kosten Ihnen nichts und helfen doch so viel! DANKE!

*19* Adventskalender der Bamberger Schulbiene

Rettet die Bienen – Stoppt das Artensterben, Logo zum bayerischen Volksbegehren 2019Die Spendenzeit vor Weihnachten geht in ihre letzte Phase. Daher erlauben wir uns erneut, für eine Initiative um Ihren Beitrag zu bitten, die uns wirklich am Herzen liegt.

Für die Kampagnenarbeit des Aktionsbüros zur Bürgerinitiative „Stoppt das ARTENSTERBEN. Letzte Chance: Volksbegehren“ werden Finanzmittel gebraucht, um die Materialien zur Information und Öffentlichkeitsarbeit anzuschaffen.

Für uns spielt es keine Rolle, dass die Kampagne von der ÖDP angestoßen wurde. Mittlerweile sind alle großen Organisationen wie z. B. der Landesbund für Vogelschutz, der Bund Naturschutz oder Bündnis 90/Die Grünen mit im Boot.

Hier kann gespendet werden:

Volksbegehren – ÖDP Bayern · Sparkasse Passau · BIC BYLADEM1PAS · DE10 7405 0000 0030 7396 68 · Verwendungszweck: Volksbegehren Artenvielfalt

„Wussten Sie, das Ihre Spende an die ÖDP steuerlich geltend gemacht werden kann?
Sie erhalten 50% (max. 825 €)  der Summe zurück, Cash, von Ihrem Finanzamt.
Einfach in der Steuererklärung angeben. Bis zu einer Spendenhöhe von 1.650 €.
Achtung: Die ÖDP akzeptiert keine Firmenspenden.“ (Entnommen dieser Seite)

Erstes Infomaterial (Flyer) kann bereits bei uns abgeholt werden.

*9* Adventskalender der Bamberger Schulbiene

Häkelbienen Anleitung BUND

© BUND; Quelle: https://www.bund.net/service/publikationen/detail/publication/haekel-bienen-fuer-den-weltbienentag/

Etwas Zeit im Advent, um zu Häkeln, haben wohl die wenigsten. Außer, sie verstehen Advent wirklich noch als das, was es bedeutet: Sich in Ruhe vorzubereiten auf die Weihnachtsfeiertage. Die Häkelanleitung der putzigen Bienchen – anlässlich des in 2018 stattgefundenen Bienenaktionsplans „A Place to Bee“ – vom BUND initiiert, um die neue Bundesregierung auf Maßnahmen gegen das Bienensterben einzustimmen – ist immer noch online! Die putzigen Bienchen können genau so gut auch zum nächsten Weltbienentag am 20.05.2019 eingesetzt werden.

Oder besser noch früher: Zum bayernweiten Volksbegehren „Rettet die Bienen! – Stoppt das Artensterben“, welches zwischen dem 31.01. und 13.02.2019 die Bürger aufruft, ihre Stimme zur Rettung der (Wild-)Bienen (was ja auch für Insekten aller Art wirkungsvoll ist) in ihrem jeweiligen Rathaus abzugeben. 1 Mio. sind dazu nötig. Infomaterial ist soeben von uns bestellt und sicherlich bald vorrätig. Sprecht uns bitte an, wenn ihr mithelfen wollt, Stimmen zu gewinnen.

Rettet die Bienen – Stoppt das Artensterben, Logo zum bayerischen Volksbegehren 2019

Also dann: Ergreift die Nadeln (und eure Stimmen), ihr könnt sicherlich damit genau so gut stechen wie die Bienen! Okay, wohl etwas schmerzloser, doch nicht weniger effektiv. Wehren wir uns gemeinsam gegen den Ausverkauf unserer Natur!

… und jetzt die zweite Adventskerze angezündet und trotz aller unangenehmen Themen den Frieden im Herzen einkehren lassen.

 

 

*2* Adventskalender der Bamberger Schulbiene

Suchergebnis Biene und AdventSpaßhalber „Biene“ und „Advent“ in den Google-Suchschlitz eingegeben. Ergebnis bei nicht personalisierter Suche: Unsere eigenen Webseiten! (Wow, was für ein Ranking!) Hier zum Adventskranzbinden bei Bienenpatin Sabine Gründler.

Tja, und ich wollte eigentlich was Neues bringen.

Okay, zweiter Treffer: „Lesetexte Advent“. Eine Sammlung von Texten für wenig Geld und zum Einstimmen auf die Weihnachtszeit. Beinhaltet sieben schönen Geschichten und Legenden, zu der verschiedene Aufgaben gehören. Und so geht’s: „Geschichte vorlesen und anschließend eine oder mehrere der vorhandenen Aufgaben anbieten: Basteln Sie mit Ihrer Klasse Strohsterne nach einer Anleitung, schneiden Sie Barbarazweige oder backen Plätzchen und lassen Sie die Kinder Rätsel lösen, Bilder malen, Fragen beantworten, kleine Gutscheine für liebe Mitmenschen basteln und vieles mehr.“

Mit Bienen hat es einerseits zu tun, als dass sich der Verlag „Lernbiene“ nennt. Andererseits ergab die Recherche, dass außerdem ein Insekten/Bienen-Kombipaket angeboten wird. Geeignet für den Grundschulunterricht:

„Sind Bienen wirklich fleißig? In unserem Material dreht sich alles um die kleinen Insekten und ihre bedeutende Rolle für unsere Umwelt. An 32 Stationen beschäftigen sich die Kinder mit Fragen wie: „Wie sieht der Körper einer Biene aus?“, „Wie leben Bienen?“, „Wie machen Bienen Honig?“, „Wie kommunizieren sie untereinander?“, „Wie unterscheidet man Bienen von Wespen und Hummeln?“

Wer also  noch was zu Weihnachten braucht, ist hier sicher gut bedient.

 

 

 

Glyphosat macht Bienen schlapp

Totenfallkontrolle, verkürzter Hinterleib; Diagnose: VarroaschadenVon allen Seiten wird uns derzeit das Ergebnis einer Studie zugetragen: Glyphosat schädigt nachweislich die Darmflora von Bienen und macht sie damit anfällig gegenüber Infektionen. Es ist ja nicht so, als dass das eine Überraschung wäre. Darmmikroben sind winzig kleine Organismen. Warum sollte es gerade diesen sensiblen Minis gelingen, sich eine Elefantenhaut gegenüber Glyphosat zuzulegen?

Nach der Infektionsversuchsreihe überlebten die dem Glyphosat ausgesetzten Honigbienen nur noch zu 10% den Zeitraum von 8 Tagen. Bei den unvergifteten Bienen waren es rund die Hälfte.

Der Apell geht daher „an alle Landwirte und Gartenbesitzer, Glyphosat keinesfalls auf blühenden Pflanzen einzusetzen“. Man geht davon aus, dass „auch andere heimische Bienenarten wie Hummeln oder Wildbienen auf ähnliche Weise betroffen sein können, weil ihre Darmflora der der Honigbienen ähnelt.“ (Proceedings of the National Academy of Sciences, 2018; doi: 10.1073/pnas.1803880115)
(University of Texas at Austin, 25.09.2018 – NPO)

Siehe dazu auch den jüngsten Stadtratsbeschluss in Bamberg in Sachen Glyphosatverbot.

Unterschriftenliste zum Volksbegehren Artenvielfalt heute noch in der Bienen-InfoWabe unterzeichnen!

viele Bienen an einer SeidenpflanzeEinsendeschluss für die Unterschriften zum Volksbegehren Artenvielfalt ist bereits am 21.09.2018. Da diese Petition, initiiert von der ÖDP Bayern, den Weg zu einem Volksbegehren ebnet, braucht es zahlrreiche Unterschriften. Diese müssen auf den Listen getrennt nach Gemeinden geordnet sein. Bei uns in der Bienen-InfoWabe von 14 bis 18 Uhr ausliegend.

Übrigens: Wir feiern in dieser Zeit unseren Saison-Abschluss – es gibt also auch Sekt, Kaffee und Gebäck, einen künstlerischen Auftritt und die Verleihung des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises! Es lohnt sich also in mehrfacher Hinsicht, zu uns in den Bienenweg 1 (Erba-Park) zu kommen.

Die alte Eiche im Hainpark und ihre neue Aufgabe

160 cm Durchmesser, Eiche aus Altem Botanischen Garten im Hainpark BambergLetzte Ruhestätte der Eiche aus Altem Botanischen Garten Ihre letzte Ruhestätte hat die Eiche aus dem Alten Botanischen Garten des Hainparks Bamberg sinnvollerweise dort erhalten, wo 2015 für den Großen Eichenbock ein Areal geschaffen wurde. Und kaum dort abgelegt, schon tummeln sich diverse Insekten auf der Rinde des gefällten Riesen, der einen (ursprünglichen) Durchmesser von 160 cm hat(te).

Letzte Ruhestätte der Eiche aus Altem Botanischen Garten Neue Aufgabe für die alte Eiche

Die letzten Herbstsommerstrahlen am 29.10.16 lockten Feuerwanzen und eine Riesenschlupfwespe herbei – zumindest sind wir uns ziemlich sicher, dass es sich um eine solche handelt. Beim Joggen zufällig angetroffen – und für die Bamberger im Nachklapp unserer ersten Berichterstattung (Tod und Leben im Hainpark Bamberg) als Erinnerung, doch auch als kleiner Trost die Fotos hier festgehalten. Feuerwanze in alter Eiche

Riesenschlupfwespe auf der Eichenrborke Thematisch passt’s ja durchaus in unseren Bienenblog, nachdem auch unsere Bienen zur Ordnung der Hautflüger (Hymenoptera) zählen und zur Unterordnung der Taillenwespen (Apocrita). Dann allerdings trennen sich ihre Linien. Unsere Biene zählt in der Teilordnung zu den Stechimmen (Aculeata) und die Schlupfwespen zu den Legimmen (Terebrantia).

Die auf der Eiche entdeckte Riesenschlupfwespe hat eine lange Legeröhre (Scheide), die sie aufklappen kann, um mit ihrem nun entblößtem Legebohrer durch die Rinde (!) in ein anderes Insekt zu gelangen, in der sie ein einziges Ei legt. Genial, auch wenn’s grausam klingt. Der Tod eines anderen Tieres (oder einer Eiche) schafft wiederum neues Leben. In diesem Sinne …

Schaut mal genau hin und freut euch an der (Neu)Schöpfung!

 

Tod und Leben im Hainpark Bamberg

Ja, jetzt ist es also tatsächlich geschehen. 2011 sah die alte Eiche im Alten Botanischen Garten im Bamberger Hainpark noch groß, trutzig und stark aus, wie ein Foto zeigt. Später dann – wann genau, können wir nicht mehr sagen – wurde sie so stark beschnitten, dass wir entsetzt dachten: „Das wird doch nichts mehr!“

Jahr für Jahr sorgten wir uns um den Fortbestand der alten Eiche, die wir auf unserer Joggingrunde immer besuchten. Nun liegt sie da, wirkt immer noch imposant auch in Rückenlage. Für einen Nachruf hielten wir sie in Bildern fest. Und heute stand es auch in der Zeitung: „Tod einer deutschen Eiche.“ Es berührt also nicht nur uns.

Wespe an gefällter Eiche im Alten Botanischen Garten im Hainpark BambergBeim Nähertreten jedoch entdeckten wir das Leben. Eine große Wespe (Gattung konnten wir nicht eindeutig zuordnen) knusperte etwas vom Innenholz ab. Eine weitere flog aus einem Loch in der schurfigen, grauen Rinde heraus. Eine Libelle wärmte sich ihre Flügel.

Wir hatten davon gelesen, dass die Eiche als Erlebnisraum für den Großen Eichenbock aufgestellt werden soll. Der freut sich sicherlich darüber. Ob all das unseren Kummer und den zig-anderer Spaziergänger aufwiegt?

Leben und Tod sind unsere ständigen Begleiter. Mal können wir’s akzeptieren, mal nicht verstehen. So wie hier im Hainpark im Alten Botanischen Garten, den wir einige Zeit wohl mit Trauerflor im Blick betreten werden. Ruhe in Frieden, Frau Eiche!