Über Ilona Munique

Wahlbambergerin, Imkerin, Brotberuf: Diplom. Erwachsenenbildnerin

Spendenaktion für Hornissenspezialist Thomas Beissel

Spendenseite von Gofundme für Spendenaktion Thomas und Yvonne BeisselWir vom Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V.  spendeten 100 € (unter dem Namen Gabriele Loskarn, unserer Kassenwartin) via der Crowdfunding-Plattform GoFundme. Und hoffen, dass unser Hornissenspezialist Thomas Beissel (und mit ihm Yvonne) bald die benötigte Summe beieinander hat, um die verheerende Brandkatastrophe wieder aufzufangen. Im Kampf gegen die Vespa velutina (Asiatische Hornisse) ist ER einer unser Besten!
Daher appelieren wir an unsere Bienenfreund(inn)en, es uns nachzutun. Ganz gleich, wie hoch die Spendensumme ausfällt – jede einzelne zählt! 
Bei unserer letzten OMV mit 14 Teilnehmenden (ja, wir sind noch ein kleiner Verein), kamen spontane 50 € zusammen, als wir nachfolgende Folie aus unseren Rechenschaftsbericht zeigten. Nochmal 50 € aus dem Vereinskonto draufgelegt, und gut ist. Das könntet ihr ebenfalls zu eurer nächsten Versammlung machen.
Folie Rechenschaftsbericht; FKBB-OMV mit Wahlen am 15.11.2025

Anerkennungspreis Klimaschutzpreis Klimaallianz Bamberg 2025

Wir als Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de erhielten einen Anerkennungspreis innerhalb des diesjährigen Klimaschutzpreises, ausgelobt von der Klimaallianz Bamberg.
Unsere Bewerbung bestand aus einen Gesamtkonzept der Bienen-InfoWabe und war wohl „eine Nummer zu viel“, als dass es ernsthaft in Erwägung gezogen hätte können. 😉
Wir freuen uns aber sehr die Preise an fei eG – Bamberger Energie-Genossenschaft und dem Bürgerverein Bamberg-Mitte für ihre jeweiligen tollen Projekte! Herzlichen Glückwunsch auch allen anderen!
P. S.: Der Zeitaufwand unserer Bewerbung war schon ziemlich hoch und folgte einem bestimmten Raster. Aber immer wieder auch für uns selbst interessant, was wir doch so alles Gutes für die Natur und für Bamberg stemmen. So zwischendrin ist eine Gesamt-Reflexion gar nicht so übel.
Vergabe Klimaschutzpreis 2025 Klimaallianz Bamberg Vergabe Klimaschutzpreis 2025 Klimaallianz Bamberg Vergabe Klimaschutzpreis 2025 Klimaallianz Bamberg Vergabe Klimaschutzpreis 2025 Klimaallianz Bamberg

„Bienengesundheit“ – Vortrag von Reinhold Burger in Zapfendorf

Vortrag Bienenkrankheiten von Reinhold Burger bei den Bienenfreunden ZapfendorfVortrag Bienenkrankheiten von Reinhold Burger bei den Bienenfreunden ZapfendorfDer Vortrag „Bienengesundheit und Krankheiten – Vorbeugen, Erkennen, Heilen“ vom Bienensachverständigen und Imkermeister Reinhold Burger erläuterte die wichtigsten Aspekte der Bienengesundheit, deren Krankheiten und Schutzmaßnahmen und lieferte praxisnahe Tipps für die Anwesenden bei den Bienenfreunden in Zapfendorf vor zwei Wochen.

Hier ein Auszug:

Vortrag Bienenkrankheiten von Reinhold Burger bei den Bienenfreunden Zapfendorf

Inhalt und Hauptpunkte

  • Überblick über verschiedene Bienenkrankheiten wie Amerikanische Faulbrut, Europäische Faulbrut, Kalkbrut, Maikrankheit, Nosemose, Sackbrut, Steinbrut, Varroose und Vergiftungen.

  • Vorstellung der wichtigsten Bienenschädlinge, darunter Maus, Specht, Wachsmotte und besonders die Asiatische Hornisse „Vespa velutina“ als invasive Bedrohung.

  • Einflussfaktoren auf die Bienengesundheit wie Nahrung, Witterung, Krankheitserreger, Parasiten, Schadstoffe und das Eingreifen des Imkers.

  • Natürliche Abwehrmechanismen der Bienen wie Propolis, Futtersaft, Hygieneverhalten und Metamorphose.

Krankheitsvorbeugung und Diagnose

  • Empfehlungen zu Standortwahl, Trachtangebot, Wasserversorgung und Vermeidung von Pflanzenschutzmitteln.

  • Maßnahmen wie Wabenhygiene, Fütterung, Schwächlinge im Herbst auflösen, und das achtsame Beobachten auf Krankheitssymptome.

  • Hinweise zur korrekten Einwinterung und zum Umgang mit Verbraucherhinweisen (z. B. Honigglasentsorgung im Altglas nur gespült).

  • Erkennen typischer Krankheitsanzeichen im Brutbild, Verhalten und Aussehen der Bienen – Diagnoseschlüssel wird vorgestellt.

Behandlung und Heilmaßnahmen

  • Chemische und biotechnische Methoden zur Varroa-Bekämpfung: Säuren (Ameisen-, Milch-, Oxalsäure), Thymol, Amitraz und Flumethrin.

  • Projekt Varroaresistenz 2033: Trend zu biotechnischen Maßnahmen wie totale Brutentnahme, (künstliche) Brutpause und Bannwabenverfahren.

  • Praxisnahe Hinweise zu Präparaten, Zulassung und deren Anwendung abhängig von der Brut im Volk. Besonders wurde auf die neu zugelassen Oxalsäurestreifen Calistrip® biox der Firma Calier eingegangen.

Vespa velutina („Asiatische Hornisse“)

  • Beschreibung der Vespa velutina: Größe (2,5–3 cm), schwarze Grundfärbung mit orangefarbenen Streifen, vorwiegend tagaktiv, Primär- und Sekundärnester werden erläutert.

  • Lebenszyklus, Gefahr für Bienen und Ausbreitung in Bayern; Vorstellung von Meldestrukturen für Sichtungen (beewarned.de), Aktionsplan Bayern, Förderungen und Koordinierungsstellen.

Literatur und Praxislinks

Der Vortrag verweist auf aktuelle Literatur und Forschungsprojekte zum Thema Bienenkrankheiten und Varroaresistenz sowie praktische Plattformen für Imker und Naturschutz und den Aktionsplan Bayern.

Fazit: Der Vortrag gab einen umfassenden Überblick, wie man Bienenkrankheiten erkennt, vorbeugt und behandelt, mit besonderem Fokus auf die Herausforderung durch Varroamilbe und Vespa velutina in Bayern.

[Überprüfte Zusammenfassung von Perplexity.]

Nachhall Ordentliche Mitgliederversammlung (OMV) des FKBB e. V. mit Wahlen 2025

 

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Viel mehr als nur ein klassisches Vereins-Event – bei der Ordentlichen Mitgliederversammlung (OMV) des FKBB e. V. trifft sich die bunte Bienen-Community von Bamberg, die es ernst meint mit ihrem Unterstützungswillen. Am 15.11.2025 nach einer vorangegangenen Vorstandssitzung war es wieder einmal soweit.

Wer meint, eine Jahreshauptversammlung sei steif und trocken, täuscht sich. Warmer Empfang schon mal im neuen Vereinsheim des Gaustadter Rad und Ballsportverein RKB. Herzlichen Dank an dieser Stelle an das Team um Reiner Fuchs und Lolo für die perfekte Organisation und Betreuung!

Rechenschaft ablegen – nichts lieber als das!

Nach den üblichen Vereinsformalia ließ Ilona Munique, die 1. Vorsitzende, das Berichtsjahr Revue passieren mit zahlreichen Fotos im Rechenschaftsbericht, gewürzt mit kleinen Anekdoten und Hintergrundinfos.

Folie Rechenschaftsbericht; FKBB-OMV mit Wahlen am 15.11.2025

Begonnen mit der dringlichen Spendensuche für den Boden der Bienen-InfoWabe und der fröhlichen Jubiläumsfeier „10 Jahre Bienen-InfoWabe“ über das teilerreichte Projekt neuer Bänke für den Bienengarten und der Vorbereitung der Asiatischen-Hornissen-Abwehr bei Gründung einer Task Force nebst Besuchen von Fraktionssitzungen, bis hin zu Versicherungsbelangen für Imker*innen und zweier Auszeichnungen  … innerhalb einer Stunde wurden Rückblicke, Projekte, Veranstaltungs- und Lobbyarbeit und die Satzungserfüllung vorgestellt und reflektiert.

 

Der Finanzbericht von Gabriele Loskarn und die positiv verlaufene Kassenprüfung, vorgestellt von Catharina Beyer auch im Namen von Peter Greiner-Fuchs, brachte die einstimmige Entlasung des Vorstands und der Kassenwartin.

Wahl für weitere drei Jahre

Dann gab’s erst einmal kulinarische Stärkung (Wienerle, Kartoffelsalat, Laugenstangen), gespendet von unserem Mitglied Annemarie Rudel (DANKE!), und eine kurze Weihnachtsstory (Niemeyer: Der Stolperengel) vor der anstehenden Wahl.

Souverän von unserem Wahlleiter Anton Hepple durchgeführt …

… wurde en-bloc einstimmig der bisherige Vorstand wiedergewählt, inklusive der erst kurz davor kooptierten 4. Beirätin, Marie Pailer.

Das pünktliche Ende bildete eine zweite kurze Weihnachtsgeschichte. Das Taschenbuch (Niemeyer: Das Weihnachtsschaf), aus dem sie stammt, können zumindest unsere Vorstandsmitglieder und unsere Kassenprüferin nachlesen, die dieses als Jahresgabe samt Umarmung erhielten.

Der Dank an unsere Engagierten kommt vom Herzen. Wir wissen, wie schwer es immer ist, Termine freizuhalten bzw. immer wieder wechselnde Orte rechtzeitig aufzusuchen. Doch mit der Bienen-InfoWabe im Sommer und jetzt künftig dem Veranstaltungsraum in Gaustadt im Winter sollte es doch leichter werden!

Einige von uns blieben noch lange beieinander und die Atmosphäre zeigte: Hier können sich alle einbringen, Neues lernen (O-Ton Gastgeber „Das war doch mal wirklich eine sehr interessante Versammlung!“) und gemeinsam Gutes für die Bienen und Bamberg tun!

Wer mehr von uns erfahren möchte … einfach Kontakt aufnehmen!

Artikel „Bienen erleben“ im Deutschen Bienenjournal veröffentlicht

Die Bamberger Schulbiene ist ein pädagogisches Projekt der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de, welches Kinder und Erwachsene auf spannende Weise für Bienen, Imkerei und Naturschutz begeistert. Ein ausführlicher Artikel dazu aus der Feder von mir, Ilona Munique, ist jüngst im Deutschen Bienenjournal erschienen (Heft 9, S. 34-35).

Zusammenfassung

In sieben altersgerechten Erlebnisstufen lernen die Teilnehmenden mit allen Sinnen: vom Ankommen mit Hilfe des Sinnespfads über Bildtafeln und Fotorähmchen über die Schaufensterbeute und spielerisches Rätselraten im Bienengarten über leckere Honigverkostung bis hin zum direkten Kontakt mit Honigbienen im Lehrbienenstand.

Ziel ist, durch äußere und innere Nähe Ängste abzubauen, Verständnis für die Bedeutung von Bienen zu fördern und nachhaltigen Naturschutz sowie die Imkerei zu unterstützen.

Das Angebot richtet sich an unterschiedliche Altersgruppen und lässt sich individuell anpassen. Die Finanzierung erfolgt größtenteils durch Fördermittel, Spenden und nachhaltige Initiativen wie eine Photovoltaikanlage.

Literatur

Ilona Munique: Bienen erleben. In: Deutsches Bienenjournal, H. 9, S. 34-35.Screenshot Artikel Ilona Munique, Bienen erleben In: DBJ, 09, 2025, S. 34-35

Sa., 15.11.25 – Mitgliederversammlung FKBB e. V. – Gäste willkommen!

Logo FKBB e. V.Gäste willkommen!
Sa., 15.11.25 – Ordentliche Mitgliederversammlung FKBB e. V. – mit Wahlen

Wann? Sa., 15.11.25 | 18.00 – 20.30 Uhr
Was?
 TOPs in dieser Einladung
Wo?  Vereinsheim RKB Solidarität Bamberg-Gaustadt, Gaustadter Hauptstraße 28, 96049 Bamberg (siehe Foto)
Für wen? Mitglieder des Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V., FKBB – Gäste willkommen! BITTE ANMELDEN wegen Verköstigung!
Und sonst? Kontakt: Ilona Munique, 1. Vorsitzende FKBB

ereinsheim BRK Solidarität Gaustadt, Gaustadter Straße 28, 96049 Bamberg

Vortrag „Bienenkrankheiten“ 07.11.2025 in Zapfendorf

Reinhold Burger* hält am Fr., 07.11.2025, 18-21 Uhr einen Vortrag zu  Bienenkrankheiten und ihrer Behandlung am Lehrbienenstand bei den Bienenfreunden in Zapfendorf. Auf Wunsch wird auch über die zu erwartende Vespa velutina (Asiatische Hornisse) informiert. Anmeldung nicht erforderlich.

Der Lehrbienenstand befindet sich etwa 250 m außerhalb von Zapfendorf, in Verlängerung der Oberleiterbacher Straße am Biotop.

*Bienensachverständiger, Imkermeister, 2. Vors. im FKBB e. V.

AK25, M3, Bienenkrankheiten ABC / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Zum „Tag der Checkliste“: Sicherheit am Lehrbienenstand

AK25 4. + 5 Modul: Honigraumerweiterung, Ablegerbildung; Schwarmverhinderung im Imkeranfängerkurs von Bienen-leben-in-Bamberg.deUm den eher tragischen Hintergrund des „Tags der Checklisten“ am 30. Oktober – ein Flugzeugabsturz – wenigstens ein bisschen Rechnung zu tragen, gibt es heute von uns eine dauerhaft eingesetzte Checkliste-Sicherheit-Lehrbienenstadt26.

Domschule Bamberg, Klasse 2a zum Schulbienen-Unterricht / Schulbienenführung in der Bienen-InfoWabe, Bienen-leben-in-Bamberg.deDiese nutzen wir sowohl für den Schulbienenunterricht als auch für den Imkeranfängerkurs. Vor allem den Teilnehmenden des letzteren Anlasses schärfen wir das Erzählen von wahren Begebenheiten ein, sie prinzipiell immer zu nutzen. Denn je länger wir imkern, desto mehr wächst die Gefahr der Nachlässigkeit!

Dennoch … im Normalfall stellen Bienen außerhalb ihres Stocks keine Gefahr da. Ihr genetischer Auftrag lautet: „Sammeln!“ Nicht: „Stechen“.  Nur bei drohender Lebensgefahr wehren sie sich, wie wohl so ziemlich jedes Lebewesen. Leider verlieren sie beim Stich eines Menschen dennoch ihr Leben. Doch das weiß sie vorher leider nicht. Honigernte Sternwarte (AK23, Modul 7, Imkerkurs für Anfänger von Bienen-leben-in-Bamberg.de)

Mit der Checkliste wollen wir also nicht Ängste schüren, sondern einfach die Konzentration auf das vor uns liegende Ereignis schärfen. Das schadet sicher nicht. Stattdessen erinnert es uns daran, dass WIR die Eindringlinge sind und uns entsprechend zusammenreißen sollten, um nicht noch mehr Stress für die Tierchen zu produzieren.

Welche Checkliste habt ihr denn?! Schreibt es ins Kommentarfeld.

KHG profitiert von „Supply my Schul-Imkerei“ mit Imkerkurs

Ak25, Modul 7: Ernte Bamberger Lagenhonig, Standort Inselstadt / Weide am 12.07.2025 / Imkeranfängerkurs von Bienen-leben-in-Bamberg.de
Imker-Anfängerkurs, Modul 10, Wachsverarbeitung BLIB-Imkerkurs für Anfänger / Bienen-leben-in-Bamberg.deSupply my Schul-Imkerei ist unser ständiges Angebot, um Schulimkereien zu unterstützen. Heuer konnte es vom Kaiser-Heinrich-Gymnasium (KHG) Bamberg genutzt werden. Finanziert wurde aus der Kasse des Fördervereins Bienenleben Bamberg e. V. (FKBB) ein Imkeranfängerkurs. Denn die Lehrkraft Dr. Petra Oberpaul hat sich bereit erklärt, die Bienen-AG von Jürgen Horn zu übernehmen und somit diese wertvolle Aufgabe des nunmehrigen Rentners fortzusetzen.

Honigverarbeitung Weide (AK25, Modul 8, Imkerkurs für Anfänger von Bienen-leben-in-Bamberg.de)Schulen aus Bamberg und Umgebung können sich jederzeit bei uns melden, wenn sie Bedarf für die Ausstattung oder für Projekte ihrer Schulimkerei haben. Sowie wir Geld aus der Privatinitiative durch unsere Bienenpatinenn und -paten oder aus der FKBB-Kasse dafür auf die Seite legen konnten bzw. konkrete Spenderinnen und Spender für die Sache gewinnen können, werden wir unter niederschwelligen Bedingungen sehr gerne unterstützen.Das Bienenhaus am Kaiser-Heinrich-Gymnasium, KHG, gebaut von Jürgen Horn

Bamberger Fraktionen unterstützen Kampf gegen Asiatische Hornisse

Besuch der Fraktionssitzungen zur Vespa velutina[Letzte Aktualisierung: 06.11.2025]

Unserem neuen FKBB e. V.-Mitglied Olaf Seifert verdanken wir die Idee und Einladung, für unser Anliegen, in Sachen „Vespa velutina / Asiatische Hornisse“ zur herbstlichen Fraktionssitzung der SPD vorsprechen zu dürfen. Wir erweiterten dies auf die Parteien CSU und Grünes Bamberg.

Um was geht’s?

Nest der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina); Vortrag von Ronald Jäger (HEG-Einladung) am 05.10.2024 in EbelsbachWir informierten über die auch in Bamberg zu erwartende invasive Hornissenart Vespa velutina (Asiatische Hornisse), die durch die gesetzliche Herabstufung zur etablierten Art lediglich als Managementaufgabe zählt – mit allen finanziellen Konsequenzen für die Bürger/innen, die trotz des gut gemeinten Aktionsplans der Bayerischen Staatsregierung auf bis zu 3.000 Euro Beseitigungskosten bei widrigen Umständen sitzen bleiben könnten.
Besuch der Fraktionssitzungen zur Vespa velutinaAlle drei besuchten Fraktionen (CSU am 29.09., SPD am 06.10., Grünes Bamberg am 13.10.) bemühen sich nun auf ihre Weise um vorausschauende Schadensbegrenzung, damit wir als Imker/innen bzw. die Bevölkerung als Privatpersonen bei der Beseitung der Nester der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) finanziell nicht im Regen stehen müssen.

Vorläufige Ergebnisse im Einzelnen:

  • Die CSU … kann sich eine Unterstützung vorstellen in Form eines Antrags, um einen Etat vorzuhalten, der die Kosten der Bekämpfung auffängt. (Facebook-Post) – [Nachtrag 14.11.25: CSU stellt keinen eigenen Antrag, da SPD und Günes Bamberg hier bereits tätig wurden. Man hätte jedoch mit dem Amt für Brand- und Katastrophenschutz die Sachlage dargestellt und die Möglichkeiten erörtert.]
  • Die SPD … „fordert gemeinsames Vorgehen [und] dass Stadt und Landkreis gemeinsam ein Handlungskonzept zur Bekämpfung der Asiatischen Hornisse entwickeln, dass in der Verwaltung eine Fachperson [Anm.: z. B. ein Baumkletterer oder Feuerwehrfrauen und -männer] für das Thema ausgebildet wird und dass Haushaltsmittel im Jahr 2026 bereitgestellt werden, um schnell reagieren zu können.“ (s. Instagram-Post)
  • Grünes Bamberg … beantragt: Es soll eine Stelle benannt werden, die künftig als Kontakt- und Schalstellte zuständig ist und die prüft, ob die Bamberger Feuerwehr zur Nestentnahme befähigt und mit Ausrüstung versehen werden kann. Als Sofortmaßnahme soll bereits im Haushalt 2026 5.000 Euro dazu bereitgestellt werden. [Aktualisierung am 29.10.2025)

Wir sind nicht bei der entsprechenden Fraktionssitzung gewesen, dennoch haben wir mit Freude wahrgenommen:

  • Die BUB … bringt im Stadtrat einen Antrag über 5.000 Euro auf den Weg, um Bambergs Bienenbestände gezielt zu schützen.

    Das Paket setzt auf Aufklärung der Bevölkerung, Kurzschulungen für städtische Dienste und punktuelles Monitoring an Hotspots – in enger Abstimmung mit dem bayerischen Meldeweg beewarned.de. Die BuB setzt auf eine breite Unterstützung ihrer Initiative durch alle Fraktionen des Stadtrates. (Facebook-Post und Der Neue Wiesentbote)

Allen Parteien herzlichen Dank für Ihr Mitdenken und -wirken!

[Ergänzung 06.11.25, Info von Thomas Fischer] Die UNB in Bamberg kam den erbetenen Stellungnahmen zu den entsprechenden Fraktionsanträgen nach.
Der für Bamberg gelistete Hornissenbeauftragte wurde geschult und war bei einigen Nestentfernungen mit dabei, um die Praxis kennenzulernen. Läuft …


„Gefahr kommt auf Bamberg zu. Wir müssen reden!“, …

… hieß es in unserer Anfrage zur Teilnahme an den Fraktionssitzungen von CSU (29.09.), SPD (06.10.) und Grünes Bamberg (13.10.).
Weiterer Wortlaut:
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) ist in allen Medien – und ganz sicher auch bald bei uns in Bamberg präsent. Ausnahmsweise übertreibt die Presse nicht, die Gefahr ist real. Bitte helfen Sie.

  • Was kommt da in naher Zukunft auf die Gärtnerstadt zu?!
  • Wessen Problem wird das sein?
  • Wie verteidigen wir unsere regionalen Genüsse gegen den invasiven, zerstörerischen Eindringling, der einen unersättlichen Hunger nach Proteinen (= Insekten, zuvörderst Honigbienen, aber u. a. auch Wildbienen) und Früchten hat? Werden auch der Michelsberger Wein und die Gärtnerstadt bald Geschichte sein?

Hintergrund

Die im Mai erfolgte Abstufung  von §16 auf §19 EU-Verordnung als „etablierte Art“ und somit zur Managementaufgabe erklärte Gefahrenabwehr hat sogar die Staatsregierung auf den Plan gerufen: PM zum Aktionsplan der Staatsregierung (09.07.25). Aber die vor einigen Tagen angekündigten Maßnahmen und Förderungen müssen regional ergänzt werden. Es reicht nicht aus.

Wie bereiten wir uns auf die Invasion vor?

  • Task Force – vorausschauend gegründet durch die Privatinitiatve in Personalunion mit dem Förderkreis  FKBB e. V., zusammen mit der Unteren Naturschutzbehörde Bamberg im März
  • Fortbildungen – z. B. am Institut für Bienenkunde und Imkerei (IBI) der LWG, die Nestsuche betreffend
  • Finanzierungsplan – wir wissen, was auf uns zukommen wird, sobald die Vespa velutina auch Bamberg erreicht hat. Daher –
  • Notfall-Topf – wir planen, innerhalb unseres noch jungen und daher kleinen Förderkreises ein Budget bereit zu halten, um in Bamberg für Sicherheit vor dem Räuber zu sorgen, in der Hoffnung, es irgendwie zu stemmen.

Wo liegt das Problem, wenn doch nun das Land Bayern Geld bereit stellt?!

Laut Aktionsplan sollen die spezialisierten Nestentferner vom Land Bayern etwa 200 bis 400 Euro erhalten. Auch könnte angeschafftes Equipment der LWG uns dienlich sein.

Doch – wie kommt das sperrige Equipment (Suchdrohnen, Lanzen, Absauggeräte, …) zeitnah nach einer Nestsichtung zu uns – und wer bezahlt DAS?

Und wer bezahlt den möglichen Einsatz von Hubsteigern sowie Fahrt u. Übernachtungskosten der Spezialisten bei der Abnahme der riesengroßen, bis zu einem Meter hohen Nestern, die in bis zu 25 Metern Höhe von den Bäumen geholt werden sollen? Auch in unwegsamen Gelände?

Das kann in die Tausende gehen.
Auf diesen Kosten werden wir sitzen bleiben. Wer ist wir?!

Wir – das sind seit Neuestem die Imker, auf die die Schadensbegrenzung abgewälzt wurde, die jedoch ALLE Bürgerinnen und Bürger betrifft.

Nur, weil wir hinsehen und eine Fliege von einer Hornisse unterscheiden können? Weil wir Honigbienen halten? Weil Bürger uns zu allererst um Hilfe rufen, wenn in ihrem Garten eine Invasion an Hornissen für Gefahr sorgt?
Was können denn wir dafür?!? Sei’s drum … irgendwer muss es ja tun … irgendwer muss sich ja kümmern … und …

… wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen. (Kurt Marti)

Also, lasst uns gemeinsam gehen, um die zwingenden Maßnahmen zu ergreifen.

Daher – bitte laden auch SIE uns ein!

Reinhold Burger und ich, bekannt auch als „Bamberger Schulbiene“, werden ohne politische wie bürgerliche Unterstützung gegen dieses enorme Gefahrenpotenzials der Asiatischen Hornisse unser Ehrenamt für immer hinwerfen müssen.

Denn ohne Honigbienen keine Schulklassen-Führungen mehr, die Bienen-InfoWabe wäre nach nunmehr 10 Jahren bald Geschichte … und … na ja, den Honig können wir natürlich dann auch vergessen, neben dem Schwund von Bestäuberinsekten und der Artenvielfalt, neben Vögeln, die nichts mehr zum Futtern finden,  … und, nein, wir übertreiben NICHT! Es war zu keinem Zeitpunkt schlechter bestellt als jetzt.

Danke und (derzeit noch)
bienenlebendige Grüße 🐝