Thema „Bienen“ im Obst- und Gartenbauverein Bamberg-Wildensorg

Startfolie Vortrag BLIB zu BIenen„Können Bienen schlafen?“ lautete die Eingangsfrage und zugleich unsere  beruhigende Botschaft, dass es keine wirklich dummen Fragen gäbe, die man an uns beide nach Ende des Vortrags zum Thema „Bienen“ stellen könne. Von dieser Einladung wurde denn auch reichlich Gebrauch gemacht, was uns sehr freute. Über eineinhalb Stunden lang verbrachten wir mit den Mitgliedern des Obst- und Gartenbauvereins Bamberg-Wildensorg am Sonntag Abend im Gasthof Heerlein in Wildensorg anlässlich ihrer Mitgliederversammlung.

Neben Bienen waren es vor allem detaillierte Erkundigungen auch zum Thema Honig und Propolis, hier vor allem die Gesundheitsaspekte und was es mit „Bio“ auf sich hat. Allein dazu hätten wir locker noch einmal eine Stunde bestreiten können.

MV des OGV Bamberg-WildensorgWir danken der Schriftführerin Monika Hoh und dem Vorstandsvorsitzenden Rainer Giel für die Einladung und „Umsorgung“ sowie den Mitgliedern für die freundliche Aufnahme, die sogar in einem Liedchen endete.

Rosenlikör als Dankeschön für Vortrag zur MV des OGV Bamberg-WildensorgVielen Dank auch für den wunderbaren Apfel-Rosenlikör, den die Familie Brendel aus ihrer Rosen“plantage“ selbst gebrannt hatte. 400g Blütenblätter einer englischen Rosensorte wurden dazu destilliert. Wer weiß, wie federleicht so ein Blättchen ist, kann erahnen, wie wertvoll dieses Wässerchen sein muss.

Auf all diese Herzlichkeit antworteten wir doch sehr gerne mit unserer Neumitgliedschaft. Schließlich sind wir ja auch beinahe „Wildensorger“, nachdem wir unseren allerersten von mittlerweile 9 Standorten des Bamberger Lagenhonigs bzw. der Lehrbienen am Rinnersteig eingerichtet hatten. Außerdem sind wir große Fans des hiesigen Johannisfeuer und des neu eingerichteten Kräutergartens.

Wer übrigens die Anwort zur Eingangsfrage bzw. die Powerpoint-Präsentation nebst Filmsequenzen „Aus dem Leben der Honigbiene“ sehen möchte, sei herzlich eingeladen am Ostersonntag, 27.03.2016 in die Bienen-InfoWabe (BIWa). Start ist um 14.00 mit einen Familiengottesdienst bis ca. 14.30 Uhr. Im Anschluss ist Tag der offenen Türe“, bei der alle Interessierten die Gelegenheit nutzen können, sich über die neue öffentliche Bildungseinrichtung am Bienenweg 1 und das Jahresprogramm zu informieren.

Mitgliederversammlung 2016 der HEG in Eltmann

Stadthalle Eltmann, Frühjahresversammlung 2014 der HEGDie Honigerzeugergemeinschaft Süddeutschland w. V. (HEG) lädt für den Samstag,19. März 2016, nach Eltmann in die Stadthalle zur Mitgliederversammlung ein. Neben den üblichen Regularien werden wieder zwei Fachvorträge angeboten.

  • Peter Maske, der Präsident des Deutschen Imkerbundes, berichtet über Aktuelles aus dem DIB und stellt die Frage: „Stehen Neonicotinoide vor der Neuzulassung?“
  • Anna Wörl, Netzwerkkoordinatiorin von „Geprüfte Qualität – Bayern“ spricht über Geprüfte Qualität von einheimischen Honig.

In der HEG EltmannEs bestehen außerdem Einkaufsmöglichkeiten …

  • … im Lager Industriestraße, und zwar vor Beginn der Versammlung, also zwischen 7.00 und 10.00 Uhr, sowie im Anschluss daran ab ca. 14.30 Uhr.
  • … und wohl wieder einige Kleinigkeiten und „Basics“ im Foyer der Stadthalle. Zumindest war das bisher so.

Falls sich jemand uns anschließen möchte, wäre eine Mitfahrt ab Bamberg zu koordinieren. Wir würden mit der Bahn fahren, uns aber auch einem Ausflug mit dem Auto anschließen. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

BIWa-Jahresprogramm 2016

Logo "Alle Themen" der Bienen-InfoWabe (BIWa)Es ist bald soweit! Ab Ostersonntag, den 27.03.2016, starten wir in der Bienen-InfoWabe durch! Die Bamberger Schulbiene von der Initative „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ hat endlich ein Zuhause und freut sich riesig auf ihre großen und kleinen Besucher/innen.

Logo für alle Schwerpunktthemen (= Bienen, Honig, Imkerei, Natur) der Bienen-InfoWabeDas BIWa-Jahresprogramm (Vollversion und Kurzversion) in Kooperation mit dem Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V. hält 14 Termine parat. Es sind dies allesamt Sonntagsöffnungen mit einem „Offenen Haus“ für Groß und Klein. Entweder bis 17 Uhr, oder, falls ein Vortrag vorgesehen ist, bis 16 Uhr. Die Vorträge beginnen immer um 16 Uhr und enden gegen 17 Uhr.  Die Themen düften klar sein: Bienen, Honig Imkerei und Natur, insbesondere Trachtpflanzen.

In der Imkerbücherei lässt sich schön schmökern und eine ständige Ausstellung zu imkerlichen Geräten erwartet die Besucher. Je nach Schwerpunktthema darf man auch einmal Rähmchen löten, Honig abfüllen, Beuten bemalen, Deko-Bienen basteln, mit Wachs arbeiten, durchs Mikroskop linsen, Malen  … und auch mal die echten Bienen besuchen!

Ohne Spenden geht nichts. Vielen Dank!Das Informationsangebot ist in der Regel kostenlos, weil es sich von Spenden trägt bzw. tragen sollte. Nur beim Bastelmaterial, da werden wir ein paar Euro je nach Wert verlangen müssen. Wer unser Programm unterstützen möchte, nimmt einfach Kontakt mit uns auf. Wir überlegen uns, wie wir eine perfekte Win-win-Situation entstehen lassen können. Alles zu Spenden erfahren Sie auch auf der Webseite.

Reinhold Burger und Ilona Munique, Bienen-leben-in-Bamberg.deWir und unsere Referentinnen und Referenten hoffen sehr, dass für alle etwas dabei ist! Bis bald, am Bienenweg 1 in Bamberg im Erba-Park, unweit des Fünferlesstegs!

Übrigens – auch außerhalb der festen Programmzeiten können wir gebucht werden. Alles Nähere dazu im BIWa-Jahresprogramm, Vollversion.

Bienen-InfoWabe (BIWa), Eingang Wiesenseite

 

Don Bosco Weihnachtsmarkt 2015 mit Bienen-leben-in-Bamberg.de

Freifläche mit Buden, Don Bosco WeihnachtsmarktDie vielbeschworenen leuchtenden Kinderaugen auf Weihnachtsmärkten, es gibt sie wirklich! Das familienfreundlichste Ambiente, welches wir je erlebten – und wir kennen sehr viele Märkte aus früheren Wohnorten! – findet sich auf dem Jakobsberg im St. Josefsheim in Bamberg. Das Don-Bosco-Jugendwerk bietet auf großer Freifläche und in gemütlichen Höfen, in kuscheligen Innenräumen, in Werkstätten und Treppenfluren und sogar in einem Zirkuszelt oder in der kleinen Hauskapelle viel Schönes, Kurzweiliges, Aufbauendes und Erlebnisreiches an. Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder dazu gehört zu haben.

Fackeltauchen – ein duftes Vergnügen

Bei uns konnten Familien in aller Ruhe und Gelassenheit Fackeln herstellen. In 100% reinem Bienenwachs getaucht ein duftes und leuchtendes Vergnügen für Groß und Klein.

Waben ausstechen – originelle Anhänger für Weihnachtsgeschenke

Ob Junge oder Mädchen, Mutter oder Vater … allen macht es Spaß, die honigduftenden Waben auszustechen, um Anhänger daraus zu basteln. Ob Stern oder Herz, Engel oder Bärchen … traditionelle wie moderne Formen sind gleichermaßen beliebt. Wer nur ein wenig ausruhen wollte, konnte in der kleinen Imkerbücherei schmökern, malen, ein Rätsel lösen oder Imkergerätschaften begutachten.

Bamberger Lagenhonig – heuer erstmalig zum Verkauf auf dem Weihnachtsmarkt

Bisher reichte er uns nie für den Advent. Kaum ist unser Bamberger Lagenhonig im Glas, schon ist er auch wieder weg. An die Bienenpaten geben wir jedes Jahr jeweils einige Gläser, und natürlich als süße Gabe an alle, die unserer Bieneninitiative geholfen haben. Doch heuer konnten wir 20 Kilo für den Markt reservieren. Bis auf ein Glas war alles an diesem Wochenende verkauft.

Honig aus-die-Maus, auch für uns zuhaus‘. Gar nicht glücklich schaut Sebald Herzibär drein, unser armer, armer Honigbär … schluck.

Trauriger Honigbär hat bald keinen Honig mehrGetränke mit Honig – macht warm, hält fit

Gabis Apfelsaft, von ihr selbst geerntet, anlieferungsgetrennt gepresst und nun flugs herangeradelt … der Arbeitswert ist gar nicht mehr zu messen. Dieses leckere Urprodukt gab’s allerdings erst am zweiten Markttag nachmittags, nachdem uns der Orangensaft – mit Sanddorn ein Renner! – ausgegangen war. Alternativ: heiße Milch mit Honig. Nur selten wurde ein Schuss Bärenfang geordert. Alles brave Verkehrsteilnehmende!

Markttreiben am Jakobsberg

Natürlich war die Mittelschule Scheßlitz KEINE Konkurrenz, obgleich sie ebenfalls Honig verkaufte. Wir haben uns stattdessen sehr gefreut, die jungen Menschen einmal kennenzulernen, die es mit Hilfe des äußerst rührigen Scheßlitzer Imkervereins zu Jungimker brachten. Toll, kommt nächstes Jahr wieder! Und bringt auch eure selbst geräucherten Forellen mit! Ein bisschen schade ist es ja schon, dass wir kaum dazu kommen, eine längere Runde auf dem Areal zu drehen. Tja, des einen Freud‘ …

Impressionen vom Stand „Bienen-leben-in-Bamberg.de

Helfende Hände bis zum Schluss

Mit Verwunderung blicken wir auf das Jahr 2012 zurück. Wie hatten wir das damals nur ohne jegliche Hilfe geschafft? Nein, jünger werden wir nicht mehr. Doch wir haben mehr Freunde. Und das ist das Wichtigste auf der Welt, nicht wahr!? (Denken sich vermutlich auch unsere Bienen.) Nur deshalb können wir’s auch heuer wieder leuchten, duften, schmecken, freuen, bestaunen … lassen.

Dreamteam Gabi und Ilona beim EinräumenHerzlichen Dank an unsere patente Bienenpatin Gabriele Loskarn, die uns an beiden Tagen kräftig unterstützte. Ob beim Verkauf – als Bürokauffrau einfach unschlagbar gut im Rechnen! – oder beim Ausschenken der Getränke, ob beim Fackelbasteln oder Kerzen-wieder-anzünden, ob beim Geschirrversorgen oder Besucher beraten – sie ist die Allrounderin schlechthin! Und bis zum „dicken Ende“ bleibt sie mit uns am Ball.

Bienenpatin Ruth Vollmar hilft beim StandaufräumenFür die einzigen wirklich „schlimmen“ Momente des dritten Adventswochenendes ist uns ebenfalls von unschätzbarem Wert unsere Bienenpatin Ruth Vollmar. Ratz-fatz und entscheidungsfreudig verschwindet ohne viel Tamm-Tamm ein Ding nach dem anderen, wo’s hingehört. Und sie hat auch heuer wieder einen Teil ihrer Familie aktivieren könnten. Letztes Jahr war’s noch Tochter Klara, heuer ist es Gatte Josch.

Josch Bretschneider hilft beim StandaufräumenTituliere ich meinen Reinhold spaßeshalber immer als „der Mann mit der eingebauten Leiter“, so übertrifft ihn Josch noch um Längen. Lämpchenschmuck und Dekostoffe abnehmen, für die wir zu Zweit STUNDEN zum Aufhängen benötigten, nimmt Herr Bretschneider im Vorrübergehen allein und nur wenig lässig gestreckt wieder ab. Wir danken dir!

Doch irgendwann musste alles ja mal herangekarrt werden. Dabei bedienen wir uns überwiegend eines Fahrzeugs von Ökobil e. V.  An dieser Stelle wollen wir uns einmal ausdrücklich beim Vereinsvorstand, namentlich Georg Pelzer, für die tadellose Organisation des Fuhrparks, der uns als Mitglieder reibungslos zur Verfügung steht, bedanken!

Bienenpatin Wiebke BurkhartDes weiteren half uns unsere Bienenpatin Wiebke Burkhart mit ihren Chauffeursdiensten aus. Denn erst wenige Tage zuvor befand sich gut ein Drittel unserer benötigten Standaccessoires noch in der Bienen-InfoWabe zum BAmbrosiustag. Danke für deine Logistikhilfe!

Auch Bienenpatin Carmen Dechant verhalf dem Weihnachtsmarkt mit ihrer schönen Chorstimme zu seinem Familiencharakter. Fein, dass du noch auf einen Sprung zu uns hergekommen bist!

Danke an die Gemeinschaft

Danke an die Organisatorinnen und Organisatoren des Don-Bosco-Jugendwerks, die ab September bereits an Weihnachten denken und unermüdlich dafür sorgen, dass alles noch schöner wird als eh schon im vergangenen Jahr. Sie haben für alle(s) ein Ohr und beweisen eine schon unheimliche Nervenstärke. Wir bewundern euch!

Danke an Pfarrer Dieter Putzer für seine wie immer aufbauenden Worte, nicht nur während des Gottesdienstes. Mögen wir auch nicht der selben Konfession angehören, so eint uns doch die Dankbarkeit über die Liebe unseres Schöpfers – und die Liebe zu Bienen! Danke für den Einblick in Ihre feine, kleine Wachswerkstatt. Da können wir noch etwas lernen.

Vielen Dank euch allen für die spürbare Verbundenheit, die wir aus Anlass des Don Bosco Weihnachtsmarktes wieder erleben durften. Wir trafen liebe und gute Menschen, die alles Erdenkliche dazu beitrugen, dass tausende (Facetten-)Augen an diesem Wochenende strahlend leuchteten!

Doch jetzt … dürfen sie selbst an die kommenden Weihnachtsfreuden denken. In diesem Sinne … Gesegnetes FEST und erholsame Feiertage!

Don Bosco Weihnachtsbaum

6. Imker-Mitmach-Markt 2015 am Weihnachtsmarkt Don Bosco

Herzliche Einladung zum 6. Imker-Mitmach-Markt 2015

Kleiner MarktstandAnlass?  Don Boscoo Weihnachtsmarkt mit Kunsthandwerk und Kulturprogramm
Wo?  St. Josefsheim, Jakobsplatz 15, 96049 BAMBERG – die Initiative „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ mit der „Bamberger Schulbiene findet ihr im Kinderhort Boscolino (rechts vom Hauptgebäude)
Kinder beim Fackeln anfertigenWann?  Traditionell am 3. Adventswochenende
Sa., 12.12.2015 | 14.00 – 20.00 Uhr
So., 13.12.2015 | 11.00 – 18.00 Uhr (der übrige Weihnachtsmarkt bis 19 Uhr geöffnet!)
Was? Heiße Honiggetränke, Honigprodukte, Informationen rund um Bienen, Honig, Imkerei sowie Basteln (Bienenwachsfackeln, Wabenstechen), Rätsel- und Malspaß für Groß und Klein.

BAmbrosiustag 2015 mit Stuhl- und Wegeinweihung

BAmbrosiustag am Tag des Honigs 2015

Lebkuchen vom FraunholzAnlass?  Internationaler Tag des Honigs, Tag der Bischofsweihe des Hl. Ambrosius, Schutzpatron der Bienen, Imker, Lebküchner, Wachszieher und des Lernens
Wo? Bienen-InfoWabe im Erba-Park (Süd), BAMBERG, BIENENWEG 1, also an der großen Wiese neben Fünferlessteg (Karte).
Parken?  Tiefgarage „ERBA-Gelände“ – An der Weberei 5, je nach Navi auch „An der Spinnerei“ eingeben und dann noch einmal ums Eck herum fahren
Wann? Traditionell am Tag des Honigs (Namenstag des Hl. Ambrosius)
Mo., 07.12. 2015  |  15.00 – 18.00 Uhr
Was? Gemütlicher, literarisch-kullinarischer Adventskaffee

  • mit Original Nürnberger Lebkuchen von Fraunholz (glutenfrei)
  • mit selbstgebackene Zimtsterne (glutenfrei und vegan)
  • „Von-ganzem-Herzen“-Beiträge unserer Gäste (nach Belieben)
  • Einkaufsmöglichkeit des Bamberger Lagenhonigs
  • Mit Bienenwachs-Fackeln tauchen (Materialpreis Gäste € 2,50 / Festtagshelfer und Bienenpaten € 1,50)
  • Einweihung des neuen Bienenwegs
  • Einweihung der 33 Stühle für die Bienen-InfoWabe (gespendet vom Lionsclub Bamberg Residenz)

Für wen?  Für unsere Bienenpatinnen und -paten und geladene Gäste. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wenn Sie eine Einladung möchten.
Kosten?  Unkosten werden über eure Spenden (hoffentlich) gedeckt

WISO-TV-Tipp: Honig – Imkerware oder Markenprodukt?

Was wäre Erntedank ohne Honig? Und natürlich ohne Bienen – da gäb’s auch keine weiteren Obst- und Gemüsesorten oder Beeren zum Schmücken des Altars. Doch welcher ist besser – Langnese oder Alnatura, oder die Eigenprodukte von Penny und Lidl usw. …?

Reinhold Burger und Mario am SetZDF/WISO wollte es genauer von uns wissen. Und begleitete uns einen Tag lang in Bamberg beim Ernten (am Schiffbauplatz) und beim Verarbeiten (Entdeckeln, Schleudern, Abfüllen) des süßen und wirkstoffreichen Ur-Produkts Honig (siehe unser Bericht), um grundsätzlich erst einmal Hintergrundinformationen zur Honigerstellung zu erhalten.

Verkostungsteam: Ina Kudlich, Reinhold Burger, Felicitas "Fee" SauerIm Anschluss daran fand eine Blindverkostung mit Honigsommelier Reinhold Burger sowie unseren Bienenpatinnen, die Feinkost-/Kaffeekennerin Ina Kudlich (Mokka makan) und die Vegan-Feinschmeckerin Felicitas Sauer (Feegan.de) statt. Sie führte zu interessanten, allerdings für uns nicht wirklich überraschenden Ergebnissen.

Dies alles ist zu sehen im Zweiten Deutschen Fernsehen am Montag, 05.10.2105 um 19.25 Uhr unter dem WISO-Reihentitel „Teuer oder billig: Honig“. [Nachtrag: hier geht’s zum Honigtest-Video]

Mokka makan Schwan, Bordüre von WebseiteLogo von Feegan.deVielen Dank fürs Mitmachen (und Mitleiden), Ihr Lieben!

Christiane Hartleitner mit eigenem Honig vom SchiffbauplatzVielen Dank auch an Christiane Hartleitner, die uns und das Filmteam Macondo Medien Filmproduktion GmbH aus Mainz um Erik Hane aufs Beste in ihrer Wohnung am Gabelmann in Bamberg bemutterte!

Babmberger Lagenhonig, 250gP. S.: Der Filmauftrag lautete, einen Vergleich unter Markenhonigen anzustellen. Doch im Anschluss an die Filmaufnahmen der Verkostung stürzten wir uns auf unseren Bamberger Lagenhonig (hier die Lage Schiffbauplatz) und waren alle einhellig der Meinung, dass … na, ratet mal!

Bauen und Bewahren oder: ein Dank zu Erntedank

Kreuzzeichen zur Weihe der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015

Die Weihe der Bienen-InfoWabe durch Pfarrer Mathias Spaeter und Pfarrer Solomon Sahayaraj anlässlich der Haussegnung am 20.09.2015 © Foto: Joseph Beck

Die Weihe anlässlich unserer Eröffnung der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015 begann Pfarrer Mathias Spaeter den Gottesdienst mit dem folgenden biblischen Wort:

Gott nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte. (Gen. 2,15)

Haussegnung der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015, hier durch Pfarrer Solomon Sahayaraj

Pfarrer Mathias Spaeter und Pfarrer Solomon Sahayaraj © Foto: Joseph Beck

Bebauen. Das können die Menschen ganz gut. Uns eingeschlossen. So bauten wir die Bienen-InfoWabe als grünes Klassenzimmer des Erba-Parks, der von vielen im Sinne einer (Natur-)Bildungsstätte genutzt werden kann. Um das Bewahren zu lernen.

Denn den zweiten Teil des Satzes vergessen die Menschen allzu häufig. Das meinte auch Pfarrer Spaeter, als er in seiner Predigt ausführte:

Bebauen – gestalten nutzen, davon leben, das ist Teil unseres Lebens. Diesen Teil haben wir begriffen, verinnerlicht, und manchmal grenzenlos ausgelebt. Der andere Teil unseres Auftrages – bewahren – ist bisher zu kurz gekommen. Wir entdecken und erleben das, spät, hoffentlich nicht zu spät.

Erntedank-Festzugswagen zur Fürther Michaelis-KirchweihWir freuen uns auf die Entdeckungsreise des Erntedank-Tages, der uns vor Augen führt, wie reich doch unsere Welt ist und weiterhin sein soll. Dafür müssen wir etwas tun. Wir alle. Für unseren Teil sei gesagt: wir tun es sehr gerne!

An Erntedank zu danken allen, die uns dabei mit Rat, Tat und Spenden unterstützen, ist wohl angebracht. Auch dieses tun wir sehr gerne! DANKE euch allen!

Fotos zur Einweihungsfeier der Bienen-InfoWabe 2015

Blumenschmuck aus der Gärtnerei Böhmerwiese

Blumenschmuck aus der Gärtnerei Böhmerwiese von Bienenpatin Sabine Gründler

Bunt, fröhlich und lehrreich: die Einweihungsfeier der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015 lockte trotz bedrohlicher Regenwolkengebilde zahlreiche Familien und Spaziergänger an unsere fünf Stationen. Einige der vormittäglichen Gäste des Festaktes blieben sogar am Nachmittag noch da – und viele unserer treuen Helferinnen und Helfer ebenfalls.

Hier sind sie beschrieben, nebst unserem Stationenprogramm. Wer jemanden vermissen sollte, blättere im Tagebuch einfach weiter nach hinten, da tauchen noch mehr Namen auf. Und jetzt viel Vergnügen bei unserer Fotogalerie!

Rätselfreunde in der Bienen-InfoWabe

Rätselfreunde in der Bienen-InfoWabe an der Station 2: Imkerei

Wiebke Burkhart und Ina Kudlich

Verdiente Pause unserer fleißigen Helferinnen – Bienenpatinnen Wiebke Burkhart und Ina Kudlich

Kinderzeichnungen und Imkertracht

Kinderzeichnungen an der Schulbienenpinwand der Bienen-InfoWabe – nebst Imkertracht

Eine der Helferinnen war Bienenpatin Wiebke Burkart, meine „Kammerzofe“. Sie half mir umsichtig und in aller Ruhe beim Trachtanlegen (verständlicherweise gibt’s von diesem „intimen“ Akt kein Foto).

Ihr ist es auch zu verdanken, dass alle Gäste ihren Weg zu uns fanden, indem sie die Ausschilderung vornahm und kontrollierte. Trotz Urlaubsantritt am nächsten Morgen blieb sie so lange wie möglich, um auf Zuruf Handgriffe abzunehmen.

Grill- und Getränkeausgabe / Auf der Festwiese

Speisenangebot für die Festgäste

Speisenangebot für die Festgäste

Einer der Helfer war Jürgen Horn. Unser Grill- und Getränkemeister aus Trabelsdorf, übrigens ein werdender Jungimker, verwöhnte am Mittag die Festgäste mit Bratwürsten, vegetarischer Gemüsepfanne und Zaziki. Er war die kompetente kulinarische Stütze unseres schönen Tages, zu dem Essen und Trinken einfach dazugehören. So ein Stand ist nicht der leichteste, vieles gibt es da zu bedenken, das Ordnungsamt sieht streng auf uns. Nun, wir haben 9 von 10 Dingen richtig gemacht, Jürgen sei Dank! Unterstützt wurde er vom – ja, dieser Titel ist zweifach vergeben! – Grillmeister (und Zimmermann unserer tollen Bienen-InfoWabe!) Thomas Friedmann aus Hallerndorf.

Die Schnegglas-Brötchen dazu stiftete Lecker-Bäcker Thomas Loskarn, unser Schulbienen-Haus- und Hofbäcker. Seine rosa Fähnchen habt ihr bereits auf dem Festzeltbild (siehe Bericht vom Vortag) gesehen.

Anfangsstation und Station 5 / In der Bienen-InfoWabe

Eine weitere Helferin war Bienenpatin Gabriele Loskarn, die die Anfangsstation – Ausgabe der Stempelzettelchen und Klemmbretter – inne hatte sowie die Station 5, die Krokuszwiebelausgabe nach Zählung der erreichten Stempel. Sie war bereits seit den frühen Morgenstunden im Einsatz und auch schon die Tage davor, ob schleppend, beischlafend (ja, ganz genau – siehe hier!), eintütend oder mitentscheidend, wenn es um knifflige Entscheidungen diverser Angelegenheiten ging. Unter ihrem segensreichen Wirken lief manches entschieden leichter. Sie baut auf Jesus – und ganz klar baute sie auch den Altar zur Weihe auf. Und uns baute sie außerdem noch auf.

Station 1: Die Bienen / In der Bienen-InfoWabe

Weitere Helferleins kamen hinzu, manchmal auch ganz spontan, als sie merkten, wie wir mit plötzlichem Krankenstand unserer Stationenfachleute zu kämpfen hatten. Christian Rindchen vom Ottobrunnen war einer davon. Dem toughen Jungimker hielt nicht einmal sein geschientes Bein davon ab, die Station 1 mit dem wichtigen Eingangsthema „Bienen“ ganz alleine über drei Stunden lang zu bedienen. Mit minimalster Einweisung von uns, doch wenigstens ausgestattet mit jede Menge an Medien. Was Christian für sich und andere zu nutzen und einzusetzen wusste. Um ihn scharten sich die Kinder, die seinen souveränen, klaren und freundlichen Ausführungen mit großen Augen lauschten.

Station 2: Die Imkerei / In der Bienen-InfoWabe

Von Reinhold Burger wurde die Station 2, Imkerei, versorgt. Wir hatten den halben Imkerhaushalt herangekarrt, allerdings auf die Honigschleuder verzichtet. Diese konnte jedoch mit Hilfe von Abbildungen aus unseren zahlreichen Büchern veranschaulicht werden. Allen großen und kleinen Rätselfreunden wurde außerdem das Minibüchlein „Bienen eine Wunderwelt“ mit an die Hand gegeben, so dass die jeweils 9 Fragen aller vier Stationen zu beantworten fragen. Na ja, fast. Bei manchen halfen wir schon mit. In den Dialog kommen, das ist ja der Sinn des Ganzen.

Station 3: Die Trachtpflanzen / Im Interkulturellen Garten

Blumenschmuck aus der Hofstadt-Gärtnerei

Blumenschmuck aus der Hofstadt-Gärtnerei, gesponsert von Bienenpatin Carmen Dechant

Bienenpatin Manuela Wehr hatte die Station 3, die Trachtpflanzen, mit liebevoll arrangierten Blühpflanzen, geschnitten aus dem eigenen Garten, samt Erklärschildchen und ausgelegten Themenbüchern und Plakaten bestens präpariert, so dass ich ihn nahtlos und „ganz entspannt“ von ihr übernehmen konnte. Die Entspannungspädagogin war ebenfalls seit den frühesten Morgenstunden, aus Seigendorf anfahrend, zusammen mit ihrem Mann Stefan auf den Beinen, um uns beim Zeltaufbau und Taschenausteilen, Unterstützerschilder kleben und vielem mehr zu helfen.

Eigentlich wäre auch noch Dr. Elke Puchtler mit eingeteilt gewesen, auch für den Fachvortrag am Vormittag. Doch die Naturheilkundlerin, die praktisch nie krank ist – sie kann sich ja gut selbst helfen – ereilte wie einigen anderen auch ein „Jahrhundertsommer-auf-Herbst-Umstellungs-Virus“ … oder so etwas fieses in der Art.

Danke bei der Gelegenehit an die Interkulturelle Garten-Gemeinschaft fürs Beherbergen der Station 3 und die Ausleihe der Biergartengarnituren! Das hat uns sehr geholfen.

Station 4: Der Honig / Im Unterstützerzelt

Christiane Hartleitner an der Honigstation im Zelt der Unterstützter

Christiane Hartleitner mit interessierten Gästen an der Honigstation im Zelt der Unterstützter

Wir wussten, dass Station 4, der Honig, dringend noch Unterstützung hätte gebrauchen können. Erfahrungsgemäß ist so ein Thema am meisten umlagert. Doch was half’s – Christiane Hartleitner musste ihn drei Stunden lang alleine versorgen, der Krankenstände wegen. Und WIE sie es tat! Obgleich auch sie erst das Imkern justament erlernt, ihre Bienchen hielt sie mit imkerlicher Hilfestellung am Schiffbauplatz schon länger, und von Honig hat sie jede Menge Ahnung. Ihren exquisiten „Tropfhonig“ erläuterte und verkaufte sie mit der selben Leidenschaft wie unseren „Bamberger Lagenhonig“. Die durch eigene tolle Projekte bekannte Kunsthistorikerin und dreiifache Mutter hat außerdem ein Händchen im Umgang mit Kindern, die ihr an den Lippen bzw. am Honiglöffelchen hingen. Zelt abbauen im Anschluss, nachdem wir sie von den Besuchern praktisch fortreißen mussten, war ebenfalls noch drin.

Station 4: Unterstützerzelt zur Einweihungsfeier

Station 4: Unterstützerzelt zur Einweihungsfeier

Mit im Unterstützerzelt war die Auslage der Werbeflyer, die wir vorab des Festes anforderten. Denn viele unserer Freunde und Helfer haben ein Geschäft oder bieten eine Dienstleistung an. Win-win-Situation, so nennt man das. Hauptunterstützer REWE-Rudel sponserte beispielsweise die Äpfel, stellte Stehtische zur Verfügung und versorgte uns mit Getränken.

Station 5 und Krokuspflanzaktion

Die Krokuspflanzaktion der Station 5 wurde begleitet von meiner Schwester, Ehrenbienenpatin Jeannette Munique. Als gelernte Kinderpflegerin und vierfache Mutter konnte sie hier ihre Erfahrung einbringen, beispielsweise, als ein Mädchen das Schäufelchen mit dem Marienkäfergriff partou nicht mehr hergeben wollte. Wir freuen uns schon darauf, wenn im nächsten Jahr wie aus Zauberkraft bunte und einfarbige Krokusse rund um die 16 Obstbäume an der großen Wiese hervor lugen und erste Nahrung für unsere Erba-Bienen bieten.

Die Löcher vorgebuddelt haben übrigens Catharina Beyer, eine der VOM FASS Bamberg-Damen aus der Langen Straße, zusammen mit einem Pfadfinderkollegen. Den Rest der noch nicht gesetzten 2000 Zwiebeln wird Sonja Hartl einsetzen, getreu nach der Farbplanskizze meiner Schwester.

Und noch ein paar Helferleins …

Zwischen all dem Gewusel auf der Festwiese am Fünferlessteg schleppten Anja Heidenreich und Marilyne Minier (ihr kennt sie von unseren Streichaktionen her) die 100 Stühle wieder in die Bienen-InfoWabe zurück. Tja, uns gingen die Männer aus.

Bienenpate Daniel Schiller hat ja morgends schon fleißig geackert, und Ernie Reinwand, unser fleißiger Helfer für die vorangegangenen Bauarbeiten, der hatte ebenfalls eine (Wallfahrts-)Pause verdient. Jobst Giehler stellte sich für den Montag zum Schleppen zur Verfügung. Michael Saam fürs Fotograferen. So what?!

„Die Bienen-InfoWabe ist ein Frauenprojekt“, stellte Reinhold einmal unvermittelt fest. Wie wahr. Wie bei den Bienen auch ist weiblicher Fleiß unverzichtbar. Doch das soll die Leistung des Mannsvolks jetzt nicht schmälern – DANKE allen Männern wie Frauen für versprochene (ihr könnt ja nichts dafür, wenn ihr krank werdet!) und für geleistete Hilfe in all diesen Tagen, Wochen und Monaten! Ohne euch wäre das alles nie geglückt!

Und ohne edle Spenden ebenfalls nicht. Das Fest ist noch nicht komplett bezahlt, doch wir sind guten Mutes, dass sich die eine oder der andere noch von einem paar Euro trennen kann. Vielen Dank dafür!

Ohne Spenden geht nichts. Vielen Dank!

Ohne Spenden geht nichts von selbst. Vielen Dank dafür!

Alles wird gut, wenn man es tut. Oder so … 😉 Wir freuen uns riesig über den tollen Start der Bienen-InfoWabe und wünschen uns, euch zum Programmstart* am Ostersonntag, 27.03.2016, im Erba-Park wieder zu sehen! Summ, summ, summ …!

* Geplant ist eine Wiederholung des Auftritts vom Festtags-Vormittag der Pantomimegruppe „Pantastico“ des Coburger Kinder- und Jugendtheaters e. V. Freut euch drauf!

Honigschleudertag in Wildensorg (2): Die Verarbeitung

Honigschleudergruppe Wildensorg beim MittagessenEs kommt uns vor, als wären unsere Ehrenbienenpatinnen Jutta und Jeannette erst kürzlich an unserem Mittagstisch gesessen. Und doch ist es bereits wieder ein Jahr her, als wir das letzte Mal miteinander Honig schleuderten und für die folgenden Honigschleckereien den obligatorischen kulinarischen Grundstein legten. Neu mit dabei: Juttas Freundinnen Marion mit Enkelin Jessica sowie Bienenpatin Manuela Wehr.

Freundinnen: Jutta und IlonaEin sonniger und erntereicher Vormittag am Rinnersteig in Wildensorg liegt hinter uns (siehe Bericht Teil 1). Der 3. Stock mitsamt schwergewichtigem Boxeninhalt ist erklommen, das Mahl eingenommen – es geht los!

Jessica lernt Honigwaben entdeckelnZunächst die „Sicherheitseinweisung“ betreffs Lebensmittelhygiene und Umgang mit den scharfspitzigen Entdeckelungsgabeln. Rasch haben alle das Prinzip erfasst und entdeckeln drauf los. Es scheint fast so, als würde meine Freundin Jutta ihre versäumte Honigvergangenheit der Kindheit aufholen.

Jessica schnuppert HonigwabenduftSowie die ersten Waben von der zarthellen Wachsschicht befreit sind, wollen wir endlich wissen, wie das sanftfließende, herrlich duftende Gold denn nun heuer schmeckt.

5208-entdeckeln-einer-Honigwabe-Nahaufnahme„Ein butterzarter Schmelz mit betonter Süße ohne Säure, leicht scharf, würzig-blumig mit Aromen von Klee und Brombeer“, so unser gemeinsames Urteil, festgehalten unter der entsprechenden Bamberger Lagenhonig-Beschreibung.

Wir essen Joghurteis mit frisch gezapftem HonigNatürlich ändert sich der Geschmack nach dem Schleudern und in den nächsten Tagen noch ein wenig, die Zufuhr von Sauerstoff spielt eine Rolle. Uns jedenfalls schmeckt er sehr gut, pur oder später dann auch auf Joghurt-Eis, unserem Klassiker.

Schleudern ist kinderleicht

Päuschen für Marion und JuttaBienenpatin Manuela Wehr nutzt die ImkerbüchereiSo kinderleicht ist das Schleudern mit unserer wunderbar leichtgängigen Honigschleuder (übereignet an uns 2012 von Juttas (Groß-)Eltern), dass Oma und Nenn-Tante das Kurbeln getrost ihrer Jessica überlassen und ein wenig relaxen. Auch Manuela hat durchaus nichts dagegen, mal einen Blick in unsere dezent ausgelegten Imkerhandbücher zu werfen. Was uns mit geheimer Vorfreude auf eine neue Jungimkerin erfüllt *zwinker-zwinker*!

Künstlerisches von Jessica

Jutta mit JessicaDoch natürlich wechseln wir uns mit dem Schleudern ab, damit das Mädchen ebenfalls einem ihrer Leidenschaften frönen kann – dem Zeichnen und Basteln. Ihre bunt-fröhlichen Werke, die sie singend und mit Leichtigkeit anfertigte, hat sie uns großzügigerweise sogar überlassen.

Vielen Dank, Jessica! Ab dem 20.09. wird man deine Originale in der Bienen-InfoWabe im Erba-Park bewundern dürfen!

Endspurt der Honigverarbeitung

Auch, wenn man den geschleuderten Honig normalerweise noch ein paar Tage ruhen lässt, damit sich Schwebteile oben absetzen können, dürfen unsere Gäste bereits jetzt schon ihren selbst geernteten Honig in Gläsern abfüllen und etikettieren. Das beeinträchtigt die Qualität in keinster Weise, die Trübung ist eher ein Zeichen absoluter Naturbelassenheit. Wir lieben ihn so, doch der Verbraucher möchte ihn meist klarer vom Aussehen her.

Liebe Gäste, es war toll, das Honigernten mit euch gemeinsam erleben zu dürfen. Dieses Geschenk der Natur, dieser unglaubliche Bienenfleiß, und natürlich auch euer Fleiß, soll euch in süßer Erinnerung bleiben. Dieser Weblog-Beitrag ist – neben dem Mitnahme-Glas – unser Dank dafür, dass wir unsere Freude am Imkern mit euch teilen durften. Wir sehen euch hoffentlich bald alle wieder!