Bienenpatin Dr. Regina Hanemann 2013/14

Bienepatenschaft Dr. Regina Hanemann

Übergabe der Bienepatenschaft an Dr. Regina Hanemann (li) an der Villa Dessauer am 25.3.2013

Vor zwei Monaten bereits hat sich Dr. Regina Hanemann entschlossen, Bienenpatin bei Bienen-leben-in-Bamberg.de zu werden. Wir freuen uns über die Unterstützung, die uns den Kauf einer Bienenwohnung („Beute“) im Wert von 160 Euro ermöglichte.

Als Direktorin der Bamberger Museen ist die Kunsthistorikerin eine prominente Größe in der hiesigen, aber auch überregionalen Kunst- und Kulturwelt. Sie ist auch Hausherrin der Stadtgalerie „Villa Dessauer“, an der ihre Patenbeute stehen wird. Dieser Standort ist folglich eine neue Lage in unserem Spezialitätenkatalog des „Bamberger Lagenhonigs“. Doch noch viel mehr zeichnet den neuen Standort aus, dass er ein Baustein unseres Projekts zur „Bamberger Schulbiene“ sein wird.

„Ich esse gern Honig und weiß, wie wichtig Bienen für unsere Natur sind. So wurde ich Patin.“

Dieses Zitat war am 26.03.2013 im Fränkischen Tag zu lesen, der über die „Schulbiene“ berichtete. Abonnenten konnten via infranken.de dazu auch ein Video von der Übergabe der Patenbeute am 25.03.2013 sehen. Nun ist es über unseren Weblog für alle zugänglich.

Ebenfalls für alle zugänglich ist die Bienenbeute während der Öffnungszeiten der Villa Dessauer. Wir gehen davon aus, dass niemand unbefugt die Beute öffnet. Und falls doch … nun, unsere Bienen wissen sich hoffentlich zu wehren 😉

Geplant ist, mit Schülern der umliegenden Schulen den Standort zu besuchen, um am „lebenden Objekt“ Unterricht zum Thema „Honig-Bienen-Imkerei“ zu halten. Dafür wird derzeit um Finanzierungshilfe gebeten. Wer spenden will, erfährt hier alles nähere.

Wir freuen uns über die neue Patenschaft in der „Insellage“, die es denn auch dem Bamberger Bürgerverein Mitte e. V. angetan hat. Sicherlich hat Dr. Regina Hanemann mit ihrer Patenschaft dazu beigetragen, dass der Vorstand um Sabine Sauer das Schulbienenprojekt ebenfalls mit einer großzügigen Spende unterstützt. Im Heft 2/2013 der Inselrundschau wird es dazu einen Bericht geben.

„Da schau her …“ am Tag der offenen Gärtnereien

Tag der offenen GärtnereienKaum haben wir zur Bamberger Gartenmesse eingeladen, schon gibt es eine weitere Veranstaltungsankündigung. „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ ist mit Aktionsstand und Kinderprogramm in der Hofstadt-Gärtnerei Dechant, Heiliggrabstraße 37 vertreten. Die Lern- und Mitmach-Aktion (nicht nur) für Kinder steht unter dem Motto: „Da schau her … ja, wo fliegen sie denn?“

Fürs interessierte Ohr gibt es Wissenswertes aus der Welt der Bienen, des Honigs und der Imkerei.
Für die neugierige Hand
bringen wir unsere Ausrüstung mit, die „begriffen“ werden kann. Reinhold, der Imker-Chef-vom-Dienst, erklärt, wie sie funktionieren.
Für den fragenden Mund
hält die Bamberger Schulbiene für kleine und große Gäste Rätselblätter parat.
Für die zappeligen Finger
dürfen Ausmalblätter gestaltet werden. Wir hängen sie auf und zeigen die Bildergalerie natürlich auch im Internet.
Für ein gutes Karma
sorgen Spenden an die „Bamberger Schulbiene“, für die es nette Kleinigkeiten als „Gegen-Dankeschön“ gibt.
Für den guten Geschmack darf unser aller-aller-allerletzter Honig aus der Lage „Wildensorg-Rinnersteig“ verkostet werden. Vorbestellungen für die neue Ernte ist natürlich möglich.

Und hier noch einmal die Kerndaten:

Anlass? Bamberger Tag der offenen Gärtnereien Bamberg
Wo? Hofstadt-Gärtnerei Dechant, Heiliggrabstraße 37a, BAMBERG
Wann? Traditionell im April
So., 28. April 2013 | 11 – 17 Uhr (Hofstadt-Gärtnerei geöffnet ab 10 Uhr)
Was? Infos zum Anfassen und Mitmach-Rätsel für Groß und Klein über Bienen-Honig-Imkerei. Honigverkostung (kein Verkauf!). Außerdem am Stand: die “Bamberger Schulbiene”.
Kosten? Keine. Wir freuen uns jedoch über Spenden für das Projekt „Bamberger Schulbiene“

Wir freuen uns auf alle Bambergerinnen und Bamberger sowie Gäste aus Nah und Fern!

„Da schau her …“ auf der Bamberger Gartenmesse

Logo Bamberger GartenmesseIn einem Monat ist es soweit: die Gärtnerei Böhmerwiese öffnet ihr Gelände vom 12. bis 14. April 2013 für die 6. Bamberger Gartenmesse Blüte & Ambiente. Mit dabei: Wir von Bienen-leben-in-Bamberg.de. Wir freuen uns auf zahlreiche Blumen- und Frühlingshungrige, die Interesse auch am Themenbereich „Bienen – Honig – Imkerei“ haben.

Es erwartet Sie unter dem Titel „Da schau her … Bienen-leben-in-Bamberg.de“ ein kurzweiliger Vortrag mit Filmausschnitt („Geburt einer Königin“) und Wissenswertem rund um „Ihre Hoheit, die Bienenkönigin“, ohne die kein Volk existieren kann. Geeignet ist der Vortrag für kleine wie große Menschen. Mitmach-Rätsel für alle Altersstufen sorgen für Spaß, zumal es keine Verlierer geben wird.

Honig gibt’s allerdings bei Imkerkollegen an einem anderen Stand, da wir selbst fast keinen mehr bzw. noch keinen haben. Unsere Bienen schaffen es sicher nicht, bis zum April genügend Honig einzutragen, zumal nach diesem langen Winter. Aber von unserem vorjährigen Honig darf gekostet und neuer, echt Bamberger Lagenhonig vorbestellt werden.

Vorstellen werden wir außerdem die Bamberger Schulbiene, die zur Zeit über eine Crowdfunding-Aktion Finanzmittel sammelt. Fan werden, ob mit oder ohne geldgebende Unterstützung, lohnt sich auf alle Fälle. Denn als (nachgewiesener*) Fan oder Supporter gibt es eine Honig-Kleinigkeit umsonst bei uns abzuholen!

Wo? Gärtnerei Böhmerwiese, Heiliggrabstraße 57, BAMBERG.
Kostenfreier Pendelbus zwischen dem P+R Parkplatz Breitenau und der Haltestelle „Ottokirche“.
Wann? Traditionell im April
Fr., 12. April 2013 | 11 – 18 Uhr
Sa., 13. April 2013 | 10 – 18 Uhr
So., 14. April 2013 | 10 – 18 Uhr
Was? Infos zum Anfassen für Groß und Klein über die Imkerei | Sa. und So. 20-minütiger Filmvortrag “Geburt einer Königin”.
Kosten? Eintrittspreise zur Messe siehe dort. Kostenlos für unsere Bienenpat(inn)en!

* Weisen Sie sich als Fan unseres Crowdfunding-Projekts „Die Bamberger Schulbiene“ aus, indem Sie einen Printausdruck oder ein Screenshot (Bildschirmfoto) von Ihrer Registrierung bzw. Ihres Profils auf Startnext mitbringen. Zum Beispiel so (siehe Bild):

Fanbeweis-Screenshut

Berühmte Bienenforscher

Eine Liste mit berühmten Bienenforschern, beginnend mit Jan Swammerdam (1637-1680) und endend mit Prof. Dr. Lindauer (1918-2008) stellte die Hobby Imkerei Schade samt Kurzsteckbrief und Konterfei zusammen. Sehr schön. Schade nur, dass sie derzeit nicht weitergeführt wird. Hinzuzufügen wären sicherlich der Bienenwissenschaftler Dr. Gerhard Liebig (1948) und – als einzige Frau (kann das sein?!) – die Biologin Dr. Pia Aumeier (1954).

Die Standardwerke der beiden finden sich selbstverständlich in unserer Literaturliste wieder.

Finanzierungsmodell einer Schulbiene

Crowdfunding ist das Zauberwort. Mit Hilfe der sogenannten „Schwarmfinanzierung“ heben wir aktuell die Bamberger Schulbiene aus der Taufe. Derzeit putzt sie sich die Flügel. Das heißt, alle sind eingeladen, Fan zu werden und ein Feedback zu geben zur Projektbeschreibung, zu den „Dankeschöns“, die alle erhalten, wenn sie das Projekt unterstützen, und zu den Bildern.

Hier das Einstiegsbild zu unserem ambitionierten Vorhaben, an allen Bamberger Schulen, quer durch alle Jahrgangsstufen und Unterrichtsfächer Begeisterung für „Honig-Bienen-Imkerei“ zu wecken. Denn …

Das Frühjahr kommt sicher … doch ob die Bienen wieder kommen? Die „Bamberger Schulbiene“ will dem Bienensterben etwas entgegensetzen. Und sei es nur in Bamberg selbst. Jedes Volk zählt!

Des Volkes Stimme im menschlichen Sinne kann es schaffen, dass diese Aktion ein Erfolg wird. 100 Fans brauchen wir für den Anfang. Erst dann können wir beginnen, 8.000 Euro für die „Bamberger Schulbiene“ zu sammeln. Bis Mitte Mai müssen wir es geschafft haben, danach kann nicht mehr eingezahlt werden.

Machen Sie mit – werden Sie unser FAN!

 

Die „Bamberger Schulbiene“ nimmt Gestalt an!

Hurra! Die Bamberger Schulbiene ist geboren!

Für das Logo sind alle Rechte abgeklopft. Danke an die Firma Bienen-Voigt & Warnholz GmbH & Co.KG, die uns die Plüschbiene zur grafischen Verwendung erlaubt.

Wir beginnen ein neues Kapitel in unserer Privatinitiative „Bienen-leben-in-Bamberg.de“. Zur Zeit sammeln wir dafür Projektmittel und Kontakte. Bald erfahrt ihr mehr darüber, wie und wo und mit wem. Beobachten könnt ihr das Projekt auf unserer speziellen Seite „Bamberger Schulbiene“.

Übrigens: ein bisschen was zum Schulprojekt haben wir auch hier schon verraten.

Protokoll des Treffens der Lizenznehmer „Regionalkampagne“ Bamberg

Logo Regionalsiegel "Region Bamberg – weil's ich überzeugt!"

Logo Regionalsiegel
© Landkreis Bamberg Nachhaltige Entwicklung

Langer Titel, und immer noch fehlt was. Die Regionalkampagne des Landkreis Bamberg Nachhaltige Enwicklung heißt ausgeschrieben „Region Bamberg – weil’s mich überzeugt“.

Hier also der versprochene Auszug aus dem Protokoll des Treffens vom 29.01.13, das uns mittlerweile aus dem Landratsamt Bamberg erreicht hat – aus Platzgründen nur das, was im weitesten Sinne die Imkerei bzw. uns betrifft.

Rückblick auf 2012

Ingesamt umfasste der Rückblick 2012 zwölf Punkte – vom Umwelttag auf dem Maxplatz mit Schwerpunkt Ernährung über den Apfeltag in Breitengüßbach bis zu einer Fortbildungsveranstaltung „Marketing, Kundenkommunikation und Warenpräsentation“ in Zusammenarbeit mit der Genussregion Oberfranken. Alle Achtung! Zwei Punkte nur herausgegriffen:

  • Die Landesgartenschau 2012 war natürlich großes Thema – auf ihr präsentierte sich die Regionalkampagne in einem Info-Pavillon der Stadt. Wir haben sie gesehen und auch bei den ausstellenden Lizenznehmern (zu denen wir damals noch nicht zählten) eingekauft.
  • Die Broschüre „Essen und Trinken aus der Region Bamberg“ für 2012/2013 ist erschienen. Sie enthält auch Imkereien. Leider waren wir bei Drucklegung noch nicht Lizenznehmer, doch ab der nächsten Ausgabe stehen wir ebenfalls drin. Immerhin sind wir in der Webausgabe vertreten. Einfach auf der Seite -> Regionale Anbieter finden ->Honig die Postleitzahl 96047 (oder die Ihres Wohnortes natürlich) eingeben.

Aktivitäten 2013

Sieben feste Termine mit Aktionen der Regionalkampagne wurden von den Lizenznehmern diskutiert – und an den meisten werden wir von Bienen-leben-in-Bamberg.de teilnehmen. Zum Beispiel:

  1. Tag der offenen Gärtnereien – in Bamberg ist dies der 28.04.2013.
    Ihr findet uns in der Hofstadt-Gärtnerei von Bienenpatin Carmen Dechant und ihrem Mann Michael. Wir erläutern an einer Schaubeute unter dem Motto „Da schau her … Bienen-leben-in-Bamberg.de“, wie sich das mit dem Imkern so verhält. Und die Regionalkampagne wird voraussichtlich ebenfalls einen Infostand dort aufbauen.
  2. Apfelmarkt in Bischberg am 13.10.2013 – mit einem Regionalkampagne-Stand, an dem wir u. a. mithelfen, die Produkte mitmachender Lizenznehmer zu verkaufen – und in unserem speziellen Falle natürlich wieder über Honig-Bienen-Imkerei zu informieren.
  3. Am Tag der Regionen vom 27.09. – 13.10.2013 sind wir natürlich ebenfalls dabei. Noch haben wir uns auf keinen Termin festgelegt. Geplant ist von Landratsamt und Lizenznehmern, eine Fahrrad-Genusstour zu unternehmen. Da wären wir gerne mit von der Partie. Allerdings nicht selbst radfahrend, sondern vielmehr die Radler an einem unserer Lagenstandorte (z. B. Buger Wiesen, Wildensorg oder an der Villa Dessauer) mit einem Honig-Energie-Stand empfangend. Für Bieneninteressierte bauen wir eine Schaubeute auf, bzw. führen die Besucher an „das lebende Objekt“ heran.
  4. Für den Bamberger Weihnachtsmarkt 2013 am Maxplatz steht die Regionalkampagne zunächst auf einer Warteliste. Falls sie zum Zuge kommt, werden wir Lizenznehmer unsere Produkte (also auch unseren „Bamberger Lagenhonig“) an einem gemeinsamen Stand verkaufen und Informationen und Mitmachrätsel zum Bienenleben für große und kleine Weihnachtsmarktbummler parat halten. Bis auf das 3. Adventswochenende! Den da finden Sie uns garantiert auf dem wunderschönen Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt im St. Josefsheim des Don Bosco-Jugendwerks!

Die tatsächlichen oder weitestgehend fertig geplanten Termine von Bienen-leben-in Bamberg.de finden sich ebenso auf unserer Weblog-Seite Aktivitäten und Termine in gebotener Ausführlichkeit.

Öffentlichkeitsarbeit

Vier Kooperationswünsche wurden von den Lizenznehmenden angemeldet. Einer davon ist bereits in der Realisierungsphase. Es soll einen gemeinsam bestückten Geschenkekorb mit regionalen Produkten in zwei bis drei Größen geben, der sich wunderbar für Jubiläen und Festivitäten eignen wird. Wir werden berichten!

Werbung

Die Lizenznehmer wünschten sich für ihre Werbung …

  1. Aufkleber in verschiedenen Größen
  2. Tüten und Taschen, hier vor allem aus Papier
  3. Werbespots im regionalen Fernsehen
  4. Gewährleistungsverschlüsse für Gläser
  5. Hinweise auf das Regionalsiegel auf Speisekarten der hiesigen Gastronomie
  6. Kochevents

Uns bleibt als „Regionalsiegel-Frischlinge“ ein herzliches Dankeschön zu sagen für die immer freundlich gewährte, kompetente sowie schnelle und unbürokratische Unterstützung des Teams vom Landratsamt Bamberg in Zusammenarbeit mit der Stadt Bamberg, Agenda-21 Büro. Wir fühlen uns gut bei euch aufgehoben und integriert!

[Aktualisiert: 23.02.2013]

Abdeckfolie – ja oder nein?

Abdeckfolie

Plastik in der Bienenbeute – Ja oder Nein? Abdeckfolien machen durchaus Sinn.

„Ob unsere Bienen bereits brüten?“ frugen wir unseren Imkervater vor wenigen Wochen. „Das könnt ihr an der Folie sehen. Ist diese beschlagen, dann brüten sie“, so die einfache Antwort. Nun, sie hatten wohl noch nicht. Eine Varroabehandlung mit Oxalsäure wäre demnach noch möglich gewesen.

Genau so, wie sich Bauleute über Sinn und Unsinn von Folien im Dachausbau als Dampfsperre den Kopf heiß reden, geht es auch so manchem (Jung-)Imker. „Folie – wäh, das ist ja Plastik! Darf das sein, wo wir’s doch ansonsten so schön natürlich in der Beute haben?“

Die Antwort, die wir für uns gefunden haben, lautet: „Ja, besser ist das.“

  1. Die Folie zeigt den Feuchtigkeitsgehalt, und somit, wie es um das Klima bestellt ist. Das wiederum lässt unter Umständen Rückschlüsse auf die Entwicklung der Bienen zu. (P. S.: Eine beschlagene Folie ist kein Garant, dass tatsächlich gebrütet wird.)
  2. Die Folie verhindert, dass Bienen unnötig aufgeschreckt oder (im Winter) abgekühlt werden, wenn man nur kurz einen Blick in die Beute werfen möchte bzw. muss.
  3. Die Folie hält die vom Lichteinfall aufgeschreckten Bienen erst einmal zurück. So fliegen sie den Imkern nicht gleich entgegen, wenn der Deckel geöffnet wird. Dann ist genug Zeit, den Smoker einzusetzen, also Rauch einzupusten, der die Bienen in die Wabengassen eilen lässt. Danach kann in Ruhe am Stock gearbeitet werden.
  4. Die Folie verhindert den Überbau, also die Verkittung („Wachsbrücken“) zwischen Rähmchenoberflächen und Deckel. Der Deckel lässt sich somit problemlos öffnen. Andernfalls müsste so heftig daran gezogen werden, dass sich das aufgerüttelte Volk sicherlich unisono auf den vermeintlichen „Bären“ stürzen würde.
  5. In der Magazinbauweise geschieht das Einfüttern üblicherweise mit Behältnissen voll Zuckerwasser. Diese werden auf die Rähmchen gestellt. Durch einen schmalen Spalt, den die Folienabdeckung frei gibt, gelangen die Bienen in den Futterraum. Wäre keine Folie dazwischen, würden die Bienen auch den oberen Raum zukitten und Waben anlegen, um ihn zu bewohnen.

Ein Kaufkriterium, wie wir sie noch auf keiner Webseite oder in keinem Buch gelesen haben, wäre, ob die Folie lebensmittelecht ist. Vielleicht hat jemand dazu eine Information, für die wir gerne aufs Kommentarfeld verweisen.

Da die Folie alternativlos und praktisch ist, wird sie sogar in der nach strengen Standards zertifizierten Öko-Imkerei zugelassen.

Folien für die Imkerei – welche und woher?

Tipps, die wir aus Foren und Lektüren zusammen tragen:

  • Imkereifachhandel
  • Metzger-Fachgroßhandel
  • Plastibeutel, in denen das Futter angeboten wird, zurecht schneiden
  • Baumarkt / Baufachhandel, z. B. Dampfsperrenfolien
  • Bucheinbindefolie

Literaturtipp: Pia Aumeier: Ein Lob auf die Folie (PDF)

Nachtrag am 16.03.2023:

Sternwartvolk, Notfüttern, AbdeckfolieDiesen Winter mussten wir ausnahmsweise einmal Nachfüttern (Notfüttern). Wir waren erneut dankbar um die schützende Plastikfolie und die freie Sicht auf die Situation. Sind die Wabengassen noch besetzt oder sind schon zu viele verhungert?

Beim Notfüttern braucht man sodann ein freies Plätzchen, auf das man das Futterpäckchen auflegt, ohne die Bienen darunter zu quetschen. Bei einer undurchsichtigen Wachstuchauflage wäre nicht erkennbar, ob sich Bienen darunter tummeln. Doch läge sie schön plan und ohne Wellen auf, könnte es sogar ohne Quetschung gehen.

Auf dem ersten Foto ist der leichte Wachsüberbau gut zu sehen. Die Folie hoben wir vorsichtig ab und konnten das Päckchen sogleich unfallfrei platzieren.

Futterteigpäckchen aufgelegt beim NotfütternGänzlich ohne Folie hingegen würde der Wachsüberbau bis zum Holzdeckel hoch reichen. Dann würde man beim Abnehmen des Deckels die Bienen in ziemliche Aufruhr versetzen, da die Rähmchen zum Teil mit hochgezogen würden. Verluste wären garantiert.

Futterteigpäckchen aufgelegt beim Notfüttern, Folie schnell wieder drüber gelegtAußerdem sind bei kühlen Temperaturen die auffliegenden Bienen garantiert grantig und angriffslustig. Ist es recht kalt, dann können sie zudem bei ihrem aufgeregten Herumfliegen durchaus auch verklammen und kämen unter Umständen nicht mehr heil heim.

Wie geht es unseren Völkern?

Hörprobe

Hörprobe von Christiane an ihrer Bienenpatenbeute in den Bamberger Buger Wiesen.

Die Hörprobe war schon mal positiv! Wegen der Eiseskälte gestatteten wir uns letzte Woche auch nur einen ganz kurzen Blick in die Wohnung unserer Bienen. Zum letzten Mal sahen wir am 21. Dezember anlässlich der Oxalsäurebehandlung nach.

Geschützt durch eine durchsichtige Folie zählten wir sechs von Bienen gut besetzte Wabengassen in den Buger Wiesen. Ein starkes Volk also, mit dem Christina Michel, unsere Bienenpatin, stolz Freundschaft schloss!

BeutenkontrolleIn der benach­barten Beute, der Paten­beute von Carmen Dechant, zählten wir fünf eben­falls ordentlich besetzte Gassen. Es zeigten sich zwar insgesamt etwas weniger Bienen auf den Rähmchenoberseiten, doch kann dies über die tatsächliche Stärke hinweg täuschen. Weiter unten ist es wohl einfach kuscheliger.

Das dritte Volk zeigte sich nur auf drei Rähmchen kräftig, eine weitere Wabengasse ist schwach belegt. Vier voll besetzte Wabengassen sollten es schon sein, um unsere Nerven zu beruhigen. Nun, der Ableger war von Anbeginn unser Sorgenkind-Volk: ein eingesammelter Mini-Schwarm aus unserem Standort Wildensorg-Rinnersteig, der sich unter der Beute verkrochen hatte. Doch dass es bisher durchgehalten hat, beweist den großen Überlebenswillen der Truppe um Biene Maja und Willi. Wobei es den Willi derzeit ja gar nicht gibt, Drohnen werden nun mal nicht durch den Winter geschleppt.

Totenfall

Winterlicher Totenfall an einer Bienenbeute

Die Völkerkontrolle am Standort Wildensorg-Rinnersteig ergab einiges an Totenfall in der linken Beute (die Patenbeute von Elisabeth Burger), doch ist es in Anbetracht der ehemaligen Stärke noch (!) im Rahmen.

Die rechte Beute hatte kaum Totenfall zu verzeichnen, das Mäusegitter abzunehmen, um diesen auszuräumen, war daher nicht notwendig. Der Blick hinein war im Grunde überflüssig und von daher wenig vorbildlich, da die Bienen ohnehin in der unteren, von oben nicht einsehbaren Zarge sitzen. Aber nach eineinhalb Monaten der „Sichtabstinenz“ mögen es uns die lieben Kleinen hoffentlich verzeihen. Zumal wir dem Patenbesuch ein bisschen Anschauungsunterricht angedeihen lassen wollten.

Daumen drücken, dass unsere Völker weiterhin gut über den Winter kommen!

Besuch der Bienenpatin Christina Michel

Bienenpatin Christina

Am Faschingsdienstag erhielt die Beute das Namensschild der Bienenpatin Christina Michel. Die „Mutterbiene“ Ilona Munique freut sich mit!

Aus Waldsachsen bei Schweinfurt kam unsere Bienenpatin Christina Michel am Faschingsdienstag, den 12. Februar 2013, nach Bamberg angereist, um das Namensschild an ihre Patenbeute anzubringen. Somit ist „amtlich“, dass sich Christina am Schicksal genau dieses Volkes sorgen wird, und wenn sie will, auch deren Honigertrag selbst schleudern und abfüllen darf. Natürlich unter imkerfachlicher Betreuung durch die Bienenpaten-Eltern Reinhold Burger und Ilona Munique, die sie außerdem über die Entwicklung ihres Volkes kontinuierlich auf dem Laufenden halten.

Christina Michel bekam die Bienenpatenschaft, bestehend für zwei Jahre, zu Weihnachten von ihrem Vater geschenkt. Angeregt zu diesem Wunsch hatte sie der 1. Honig und Imker-Mitmach-Markt 2012 im St. Josefsheim zum Adventsmarkt des Don-Bosco Jugendwerks in Bamberg. Mutter und Tochter kamen, weil sie sich besonders für das Kunsthandwerk interessierten. Und blieben an unserem Stand hängen, der für die Bienenpatenschaften warb. Der Papa war schnell für dieses sinnvolle Geschenk zu begeistern.

Bienenpatin Christina

Die Bienenpatin Christina Michel und Imker Reinhold Burger vor der Bienenpatenbeute in den Buger Wiesen.

Die Schweinfurterin Christina umgibt sich als Buchhändlerin nicht nur mit Büchern, sondern auch mit Tieren. Sie sorgt für acht Zwerghühner nebst Gockel, ein Löwenkaninchen, einen Gecko, zwei Korallenfrösche und gerne auch mal für den Nachbarshund. Bienen sind ihr vom Großvater her, der selbst geimkert hatte, nicht fremd. Da dieser jedoch eine schwere Allergie entwickelte, ist die Haltung eines eigenen Volkes nicht mehr möglich. Doch hier in Bamberg wird sie die schöne Tradition der Imkerei fortsetzen, zumindest als gern gesehene Bienenpatin.

Bienen-leben-in-Bamberg.de ist – entgegen des anders lautenden Titels – also nicht nur für Bamberger Bürgerinnen und Bürger interessant. Das Bienensterben begrenzt sich schließlich nicht nur auf Bamberg und Region, sondern herrscht weltweit. So freuen wir uns auf Bienenpatinnen und -paten aus allen Gegenden, die mit ihrem Beitrag für die Vermehrung der Völker sorgen. Vielen Dank für euer Engagement, liebe Paten!

Videos vom Besuch [Neu eingestellt am 24.5.13]

Teil 1: Der erste Kontakt http://youtu.be/3ewjU71O0qA
Teil 2: Taufe http://youtu.be/8AX787XvCSc
Teil 3: Totenfall http://youtu.be/M10EpkNk5G4