Astern – ob Rau- oder Herbstastern – sind heuer unsere Stars im Bamberger Bienengarten. Ein Paradies für unsere Bienen! Da braucht’s nicht viele Worte … aber seht selbst!
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Selbstgestricktes – Herbstimpressionen im Bamberger Bienengarten 2025
Die kräftig leuchtende Papageienblume (Kokardenblume) und unsere Rosen haben ihre blühfreudige Endphase erreicht, …
… doch nun bezaubert in den noch nebligen Morgenstunden jede Menge Selbstgestricktes. Feine Spinnweben in den Schaubeeten des Bamberger Bienengartens zeigen den Vollherbst an, der im Zeitraum von Mitte September bis Mitte Oktober liegt.
Die Bienen-InfoWabe verabschiedet sich in die Winterpause und öffnet wieder am Ostersonntag. Bald verabschiieden sich auch die botanischen Pflanzschildchen. Doch der Bienengarten mit seinen verträumten Plätchen bleibt weiterhin öffentlich zugänglich. Auch der Sinnespfad kann durchschritten werden,
Herbstimpressionen aus dem Bienengarten
Die herbstliche Blühfreude im Bamberger Bienengarten lockt zahlreiche Insekten an. Und noch stehen die Sitzbänke. Also kommt doch einfach mal vorbei und genießt das kleine Paradies im südlichen ERBA-Park, Bienenweg 1.
Herbstimpressionen und -arbeiten aus dem Bamberger Bienengarten

Trotz des Saisonendes der Bienen-InfoWabe bleibt so einiges zu tun. Bienenwohnungen wollen repariert und gestrichen, die botanischen Pflanzschilder gesäubert und ins Haus geholt, die Felder des Sinnespfads wieder in Ordnung gebracht, die PV-Anlage ausgemessen (später mehr dazu!) und das Vogelhäuschen, ein Geschenk meines Patenonkels aus Nürnberg, aufgehängt sein.
Das fleißige Gießen der sich heuer erstmals gegründeten Bienengartenfeen Heidrun, Doris, Gabi, Yana, Bernhard und Adrian sei Dank blüht es in allen Beeten noch wunderschön und sind jede Menge Bienen und andere Insekten am Naschen.
Doch auch die Wildkräuter konnten sich in den Schaubeeten feste vermehren und bedürfen einer Eindämmung.
Über die herabfallenden Nüsse freut sich ein Eichhörnchen (könnt ihr es auf dem Foto hier entdecken?!), von unserem emsiges Treiben völlig ungerührt. Bald heißt es außerdem wieder, Laub rechen. Die Sitzbänke brauchen wir und andere noch zum Pausemachen und die Nase in die Herbstsonne strecken. Doch auch diese werden in Kürze – zum gefühlt hundertsten Male – gestrichen und eingeholt.
Übrigens: Der Bamberger Bienengarten, seit 2015 kontinuierlich gewachsen mit Hilfe der finanziellen Unterstützung von Bienenpatenschaften der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de, ist das ganze Jahr über frei zugänglich … nicht nur für Bienen, Eichhörnchen und Vögel!
Impressionen zu Herbst-Winter-Arbeiten der Bienen-Initiative

Längst ist die üppige Schaufensterdekoration entfernt, sind die rund 140 Pflanzschilder aus den Schaubeeten entnommen und geputzt und zum Wochenende entfernen wir auch noch die über 20 Infotafel, die den Bamberger Bienengarten im Erba-Park „sprechen“ lassen. Die Sitzbänke sind eingeholt und warten in der Bienen-InfoWabe auf den Saisonbeginn am 3. Sonntag im April 2022, und somit ein Ostersonntag. Natürlich ist wie jedes Jahr immer eine andere Bank dran, geschliffen und gestrichen zu werden.
Auch schafften wir es heuer noch, die zweite Hälfte der Außenwände der Bienen-InfoWabe zu streichen. Die mittlerweile doch recht üppig gewachsenen Ramblerrosen machten es uns glücklicherweise nicht allzu schwer. Sie ließen sich bereitwillig wegbiegen und piksten durch die Handschuhe nur hin und wieder hindurch.
Nun gehen wir verstärkt unseren „Brotberufen“ nach. Ich gehe als Trainerin in die Bibliothekslandschaft, Reinhold hingegen geht das Land vermessen. Dennoch lassen wir das Bienenthema auch jetzt nicht völlig außen vor. Zu erledigen sind noch die Winterarbeiten an den Bienen und bald möchten die Rosen ihre warmen Erdfüsschen geschaufelt bekommen. Die Wildbienenniströhrchen und -löcher werden mit Stift gekennzeichnet, um im nächsten Jahr die „blindbelegten“ Gänge gezielt ausputzen zu können. Eine Fortbildungen zum Thema „Amerikanische Faulbrut“ im Rahmen von Reinholds Einsatz als Bienensachverständiger ist ebenfalls geplant.
Und ihr?! Für euch haben wir eine Vorankündigung: An unserem traditionellen BAmbrosiustag, den 07.12., findet um 18.45 Uhr im Lichtspiel in der Königstraße die Kinovorführung „Tagebuch einer Biene“ mit anschließendem Filmgespräch durch uns statt. Karten bitte über das Kino ordern!
Macht’s euch bis dahin gemütlich mit heißem Tee und Honig, natürlich! Den bekommt ihr weiterhin bei uns am Obstmarkt 10 – bitte vorher anrufen!
Blühwiese sensen bildet Start in den Herbst
Sonntag vor einer Woche, also am 12.09.2021, ereignete sich unser „persönlicher“ Start in den Herbst. Denn an diesem Tag wurde unsere Blühwiese endgültig abgesenst. Längst schon war sie nicht mehr ansehnlich, so struppig und braun verdorrt. Doch die Schönheit, die ihr innewohnt, sieht das Auge nicht unbedingt. Das Verfilzte steckt voll reifer Samenkörner und nahrhafter Hoffnung für das nächste Bienen- und Insektenjahr.
Unsere Blühwiese wird in der Regel nur ein- bis zweimal im Jahr gemäht. Heuer beließen wir es bei einer Mahd. Die angrenzende große Blühwiese der Stadt ist noch nicht dran gewesen. Sicherlich werden dort bald die Maschinen drüber gehen. Also – mit einer Sense wären die Mitarbeiter/innen hübsch beschäftigt. Kaum auszumalen, dass man früher bei noch viel größeren Flächen ausschließlich mit Handarbeit vorging. Reinhold jedenfalls schaffte unsere Wiese nur auf mehrere Male, denn das Wegbringen der Mahd kostet schließlich ebenfalls Zeit. Das Sensen ging ihm aber recht gut aus der Hand. Tja, gelernt ist gelernt!
Am vergangenen Sonntag war außerdem auch für die Bienen-InfoWabe das Saisonende erreicht. Dazu mehr im nächsten Beitrag!
Langsamer Abschied vom herbstlichen Bienengarten
136 botanische Pflanzenschilder und (fast) alle 20 Infotafeln sind entfernt und gesäubert, die Bänke geputzt und eingeholt – der Bamberger Bienengarten im Erba-Park geht in die Winterruhe. Bis auf eine Bank, die wir noch stehen ließen, um vielleicht noch ein paar Minuten beim Anblick der jetzt stillen Schau-Gräber zu verweilen, am kommenden Totensonntag beispielsweise.
Ich selbst gehe derzeit verstärkt meinem Brotberuf als Erwachsenenbildnerin nach, Reinhold weilt in Graz, um sich weiterzubilden. In Sachen „Bienen“ sind wir daher nur eingeschränkt auskunftsfreudig, das Weblog wird ein wenig zurückhaltender bestückt. Die Konzentration auf das Thema kommt erst wieder zur noch bevorstehenden Oxalsäurebehandlung auf. Wir bitten daher um Milde, wenn wir nicht sofort auf alles, was uns gerade angetragen wird, reagieren, aber im nun beginnenden Winter soll alles ohnehin nicht ganz so eilig sein. Die staade Zeit beginnt … nun ja, mehr oder weniger.
Macht’s euch gemütlich mit heißem Tee … und Honig natürlich! Den bekommt ihr weiterhin bei uns am Obstmarkt 10 – bitte vorher anrufen!
Genussreiche Herbstarbeiten in (all zu) milder Zeit
Sommerliche Temperaturen im Oktober – das bringt sogar die Apfelbäume im Erba-Park zum Blühen – und die Bienen zum Eintragen von reichlich Nektar.


Mit einer Kürbissuppe ausgerüstet oder Nürnberger Brodwörschd gegrillt – so lassen wir uns die Herbstarbeiten in und an der mittlerweile ausgeräumten Bienen-InfoWabe schmecken.
Zeit, um mit Ralf, unserem Nachbarn vom Kleingartenverein, das Vorgehen zur Fertigstellung der Grundwasserpumpe zu besprechen.
Zeit auch, endlich uns von Catharina Beyer geschenkten Pflastersteine zu versenken, damit die nunmehr frisch gestrichenen Gartenbänke in der nächsten Saison nicht im Erdreich versinken und unsere Gäste einen perfekten Bienenbeoabachtungssitzplatz vorfinden werden.
Damit diese Gäste uns finden, ersetzten wir die Beschriftung auf allen 11 Eingangstafeln der Erba-Insel. Und als wir schon mal dabei waren, die verblichenen Aufkleber abzulösen, entfernten wir gleich auch die „wilden“ Babberla. Es ist schon so – man fühlt sich mitverantwortlich für einen schönen Erba-Park, wenn man selbst ein Objekt dort stehen hat.

Aber auch das nach der Honigernte anfallende Bienenwachs will eingeschmolzen werden. Was zumindest beim ersten Durchgang nicht mit lieblichen Düften einhergeht und daher nicht in der Wohnung geschehen kann. Doch die Bienen-InfoWabe hat ja derzeit keinen Gästebetrieb und ist außerdem gut lüftbar.
Nebenbei wird das Laub des Nussbaumes aus den Beeten und der Kleewiese entfernt. Die Schaubeeten des Bienengartens werden ein letztes Mal geharkt. Doch gegossen muss immer noch werden, wie schon den ganzen, über 7 Monate dauernden, regenarmen Sommer über. Der Liegestuhl war eher kaum benutzt, doch mit der neuen Pumpe … mal sehen!
Ein prüfender Blick, welche botanische Schilder noch fehlen, weil neue Pflanzen hinzu kamen. Nächstes Jahr sollen sich alle wieder Notizen oder ein Foto machen können, um auch bei sich zuhause bienenfreundliche Pflanzen einpflanzen zu können.
Zufrieden mit allem Geleisteten, doch auch mit etwas Wehmut verbunden, verabschieden wir uns vom Sommer.
Danke an alle, die uns in irgendeiner Weise übers Jahr geholfen haben! Die Ernte ist eingefahren, und die heißt: Das Verständnis zahlreicher Menschen gewonnen zu haben um die Themen Bienen, ihren Lebensraum, Honig und Imkerei!
Friedhöfe – den Menschen ein Trost, den Bienen gut Kost
Heute an Allerheiligen sind Friedhöfe der Ort, an denen viele Menschen ihrer Verstorbenen gedenken. Die Besuche der Grabstätten können Trost geben, aber auch das Beobachten des Lebendigen, das einem trotz allem Kummer umgibt. Da nisten auf dem Städtischen Friedhof in Bamberg schon einmal auch verwilderte Honigbienen im Kreuz. Und ist es Zufall, dass der Efeu hier die vorherrschende Pflanze ist?
Ältere Stöcke blühen ab ihrem 8. Jahr in der Zeit zwischen Ende August bis in den Oktober hinein reichlich und werden von Bienen und Insekten geradezu heimgesucht. Es tröstet tatsächlich, die Bienen zu beobachten, wie sie unbeirrt von menschlichem Leid ihrer Tätigkeit nachgehen und sammeln, was die gelblichen Blütenkelche hergeben.
Nach Pritsch* erreicht Hedera helix, der Gemeine Efeu, den Wert 3 auf der Skala von 1-4, und zwar sowohl für den Pollen wie auch den Nektaranteil. Zwar besitzt dieses Araliengewächs giftige Anteile (Saponine), doch beim Honigverzehr spielen sie keine Rolle. Um diese Jahreszeit sind die Bienen ohnehin bereits eingefüttert, so dass diese „Nahrungsergänzung“ bis zur nächsten Ernte im Frühjahr von den Bienen aufgegessen ist. Außerdem werden überschüssige Futter(alt)waben im Frühjahr herausgenommen. Einem entspannten Beobachten der emsigen Sammlerinnen steht also nichts im Wege.
Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Allerheiligentag, der uns mit all seinen Symbolen und Zeichen, die uns auf Friedhöfen begegnen, versöhnlich stimmen sollte mit dem ewigen Kreislauf des Sterbens und des Lebens.
* Günter Pritsch: Bienenweide. 200 Trachtpflanzen erkennen und bewerten. Kosmos. 2014.
Herbstliches Krokuserblühen im Bamberger Bienengarten
Jüngst konnten Sie hier über den Vortrag Reinhold zum Klimawandel lesen. Mag es ja immer wieder einmal vorkommen, dass der Herbst zum Frühjahr wird. Doch irritierend ist es schon, wenn einem zuletzt am 14. Oktober 2017 im Bamberger Bienengarten im Erba-Park die Krokusse entgegenleuchten. Dass es keine Herbstzeitlosen sind, können wir garantieren, da wir die Stellen kennen, an denen wir nachweislich im November 2016 um die 1000 Krokuszwiebeln selbst gesetzt hatten.
Dennoch … lassen Sie sich die Stimmung nicht vermiesen und genießen Sie stattdessen
den Anblick fleißig sammelnder Honig- wie Wildbienen in unserem Bamberger Bienengarten. Auch die Bänke haben wir Ihnen für dieses Wochenende noch stehen lassen.
P. S.: Es handelt sich tatsächlich nicht um eine Herbstzeitlose, sondern um den Pracht-Herbstkrokus Conqueror.
























































