„Danke für den weltbesten Honig!“ – Honigverarbeitung „Weide“ 2019

Bienenzeichnung von GretaAuch den Dank Gretas für den „weltbesten Honig“ erhielten wir in Wort und Bild! Zusammen mit Sophias Zeichnung (siehe Bericht) fanden wir ihn im Briefkasten vor und freuten uns sehr darüber. Eine schöne, vor allem künstlerische Abwechslung zu den üblichen Emojis per Handy – herzlichen Dank! Interessant auch: Nicht die Abbildung der Familie oder des Honigs standen bei Greta und Sophie im Vordergrund, sondern das Wesentlichste von allem: Die Bestäubungsleistung durch die Biene! Yeah!

Damit es zu diesem „weltbesten Honig“ kommen kann, sind vieltausende von kleinen Wesen ‚zigtausende von Stunden tätig. Und so ist es unser Anliegen, dieses Ur-Produkt so schonend, hygienisch und vollständig wie möglich ins Glas zu bringen. Keine unbedachte Kleckerei, da für jeden noch so kleinen Tropfen hart gearbeitet wurde. Für eine Honigblasenfüllung mit etwa 40-70 mg¹ muss eine Arbeitsbiene etwa 200-300 Blüten² besuchen. Also achten wir jeden Tropfen, als hätten wir den Nektar dafür selbst erbeutet.

Würden wir vor den Bienen Rechenschaft ablegen wollen – war wir dank eines detaillierten Honigernte-Formulars jederzeit können! – dann müssten wir ihnen beim Verarbeiten ihres Honigs an der Weide beichten, dass wir auf dem Weg vom Honigtopf (14,6 Kilo Inhalt) bis in alle Gläser (Endgewicht 16,42 Kilo) 1,82 Kilo Honig „verloren“ haben. Wohin sind sie verschwunden?

Nun ja, einige Löffelchen wurden abgenommen, um z. B. noch einmal einen Honiggeschmackstest zu machen oder den Wassergehalt festzuhalten (16,8%). Ein halbes 250g-Glas geht auch durchs Abschäumen weg (und auf unser Frühstücksbrot). Den Käufern gegenüber können wir aber damit zeigen, dass unsere Gläser meist mehr als die geforderte Menge enhalten. Trotz geeichter Waage ist ja alles Handarbeit. Wer wie unsere Gäste einmal selbst abgefüllt hat, weiß, wie schwer bzw. zeitaufwändig es ist, nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig abzuzapfen. Wir gönnen jedoch unseren Kunden lieber ein „zu viel“ und verzichten so auf eine Einnahme (wie in diesem Erntefall) von rund 20 Euro.

Gruppenbild an der HonigschleuderBis zum Abfüllen hatten unsere Gäste Natalie mit ihren Kindern Sophia, Greta und Fynn sowie die Bienenpaten Gabi Loskarn, Rita Bender und Stefan Weiss viel Gelegenheit, das Wunder der Natur in Form von Honigwaben zu entdeckeln und zu schleudern sowie ein paar Löffelchen zu probieren (die im übrigen nicht in der obigen Rechnung Eingang fanden).

Ihr Geschmacksvoting ergab folgende Attribute: Farbe: hellgelb mit leichtem Grünstich (das ist der Lindenanteil), Konsistenz: leicht fließend, butterzarter Schmelz, Geschmack: fruchtig mit Johannisbeerennote, blumig, mild, feine Süße, leicht medizinisch (auch die Linde).

All das wird auch auf den jeweiligen Seiten unseres Bamberger Lagenhonigs festgehalten, also hier die Unterseite „Inselstadt / Weide“. Transparenz übers ganze Jahr, dokumentiert und bezeugt von unseren Bienenfreunden – das macht unseren Honig so einzigartig authentisch und genussreich.

Das Wissen, unter welchen Bedingungen ein Lebensmittel entstanden ist, macht den großen Unterschied zu sicherlich ebenfalls guten Honigen aus unserer Region. Und wenn unsere gemeinsam empfundene Freude und der Spaß mit einfließt – und ich bin mir sicher, die Mikroorganismen freuen sich mit uns mit! – dann, ja, dann … ist es Bamberger Lagenhonig der Initiative Bienen-leben-in-bamberg.de! Ab jetzt neue Ernte käuflich!Das Honigglas ist fertig!


¹ Spanblöchl, Alois: Imker-Praxis. Grundwissen für die Bienenwirtschaft. Graz, Stuttgart : Leopold Stocker Verl. 2016.

² Bienen im Mathematikunterricht. Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau. [Datei erstellt 2011].

Fotogalerie Honigverarbeitung Standort „Weide“

 

„Danke für den tollen Nachmittag bei den Bienen!“ Honigernte „Weide“ 2019

Bienenzeichnung von SophiaLiebe Sophia – auch für uns war’s ein toller Nachmittag mit euch, ihr wart super gut drauf! Vielen Dank für deine nette Zeichnung, mit der du uns überrascht hast! Und hier zum Dank unsere Bilder für dich bzw. euch alle …
Gäste kehren Biene ab von Honigwaben.Die Honigschleuder-Erlebnistage wurden am 26.07.2019 mit der gemeinsamen Ernte bei Bienenpatin Gabriele Loskarn, mithin der Lage „Inselstadt / Weide“, abgeschlossen. Nach einer willkommenen Erfrischung von Gabi schlüpften Natalies Kinder Greta und Fynn unter die Imkerhüte, während sich Sophia und wir Großen mit einem Kopftuch schützten. Schließlich stehen wir ihrem immer noch emsigen Aus- und Einflug oft genug im Wege, da kann sich schon mal ein Bienchen ungewollt in den Haaren verfangen. Nicht gut für beide Seiten.

Gäste kehren Biene ab von Honigwaben.Es war schön, dabei zuzusehen, wie sich die angehende Jungimkerin Gabi, aber auch die „Wiederholungstäterin“, die Bienenpatin Rita Bender, unaufdringlich, aber umsichtig um die Neulinge kümmerten. Sie hielten die Waben vors Flugloch oder übernahmen das Abkehren, je nach nachdem, wie geschickt und mutig sich die Kinder der jeweils einen oder anderen Tätigkeit annahmen. Ebenfalls wieder mit von der Partie war Bienenpate Stefan Weiss, der uns heuer über seine Geburtstagsspende zu einem weiteren Honigtopf nebst Abfüllknecht verhalf. Doch soweit sind wir hier im Garten noch nicht …

Gäste kehren Biene ab von Honigwaben.Erstmal durften alle mindestens eine Wabe ziehen und diese vorsichtig, doch rasch in die bereitgestellten Boxen verstauen. Da die Ernte im Gegensatz zum vergangenen Jahr heuer nicht sonderlich üppig ausfiel, waren wir innerhalb einer Stunde fertig. Wir brachen auf zum Obstmarkt 10, und dort ging’s an die Verarbeitung. Dazu mehr im nächsten Bericht.

Gäste ernten Honigwaben.Fotogalerie Honigernte Weide

Bamberger Lagenhonig im Zentrum Welterbe Bamberg

Bamberger Lagenhonig im Zentrum Weltkulturerbe BambergAuch im neu eröffneten Zentrum Welterbe in Bamberg an der Unteren Mühlbrücke 5 findet sich unser Bamberger Lagenhonig, im trauten Zusammensein mit Bamberger Süßholz und anderen erlesenen Spezereien aus der Region und ausgewählten Klosterläden.Elli Bopp, Mitarbeiterin des Zentrum Weltkulturerbe Bamberg, mit Reinhold Burger bei der Anlieferung unseres Bamberger Lagenhonigs

Elli Bopp, Mitarbeiterin des Zentrum Weltkulturerbe BambergWir besuchten Elli Bopp, die zuvor schon den (leider) geschlossenen Laden an der Oberen Brücke mit betreute, um frischen Honig abzuliefern. Sobald Anfang August unsere Honigschleuder-Erlebnistage vorrüber sind und die neue Ernte abgefüllt ist, werden wir die Dauerausstellung über die UNESCO-Weltkulturerbestadt Bamberg noch näher erkunden.

Im Zentrum Weltkulturerbe BambergBereits der Eingangsbereich wirkt sehr vielversprechend. Dem Außenbereich könnte allerdings eine etwas augenfälligere Beschilderung in Form eines Aushängers oder ggf. auch eines Stoppers nicht schaden, um noch mehr Interessierte anzulocken, die an der Fassade der ehemaligen Sterzermühle vorbeischlendern und sich eher vom schönen Stadtpanorama und der Regnitz ablenken lassen.

Im Zentrum Weltkulturerbe BambergÖffnungszeit im Zentrum Welterbe ist von April bis Oktober von 10 bis 18 Uhr und von November bis März von 11 bis 16 Uhr.

Unseren Honig aus sieben Bamberger Lagen erhalten Sie außerdem bei uns privat am Obstmarkt 10 nach Terminabsprache, oder ab Ostersonntag jeden zweiten Sonntag zwischen 14 und 17 Uhr in der Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1 (Erba-Park) in Bamberg.

Zentrum Weltkulturerbe Bamberg

So., 28.07.19 – BIWa-Sonntagsöffnung mit Hausflohmarkt

Logo für alle Schwerpunktthemen (= Bienen, Honig, Imkerei, Natur) der Bienen-InfoWabeAuch während der Sommerferien steht die Bienen-InfoWabe im Erba-Park unter dem Motto „Offenes Haus für alle … rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur“ für Interessierte zur Verfügung.

Zusätzlich halten wir in dieser Zeit einen kleinen Hausflohmarkt ab. Der Erlös geht an das Projekt Supply-my-Schul-Imkerei. Zu diesem Anlass kann außerdem frisch geernteter Bamberger Lagenhonig erstanden werden. Der Aufpreis hierzu geht ebenfalls an das Projekt.

Logo "Alle Themen" der Bienen-InfoWabe (BIWa)Wie immer kann die Imker-Bibliothek genutzt werden und zahlreiche imkerliche Anschauungsobjekte stehen zum Be-geifen zur Verfügung.

Die nächsten Öffnungszeiten mit Hausflohmarkt sind der 28. Juli, der 11. und 25. August sowie der 8. September, jeweils von 14 bis 17 Uhr.

 

Bewerbungsaufruf zum Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2019

Logo BBU – Bienenstadt-Bamberg-UmweltpreisAm 1. August ist Bewerbungsschluss für den Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis, der jährlich von der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de vergeben wird. Der Preis soll Ansporn sein, sich in besonderer Weise für die Natur in Bamberg und Umgebung zu engagieren. Dabei sollten die Themen Bienen – und im weiteren Sinne Insekten – und deren Lebensraum, aber auch Verdienste um den regionalen Honig oder in der Imkerei eine Rolle spielen.

Wer kann sich bewerben oder vorgeschlagen werden?

Einzelpersonen und Institutionen aller Art können sich unter hallo [at] bienen-leben-in-bamberg [dot] de formlos bewerben.

Was gibt’s zu gewinnen?

Zu gewinnen sind zwei Hauptpreise (Honiggold und Silberlinde) sowie Anerkennungsurkunden.

1Honiggold. Preis („Honiggold“)

2. Preis („Silberlinde“)

Die Nominierten werden bis spätestens zweite Augustwoche eingeladen. Die Bekanntgabe der endgültigen Sieger erfolgt bei der Preisverleihung im Rahmen der Saison-Abschlussfeier am 15. September zwischen 16.30 und 17.30 Uhr in der Bienen-InfoWabe im Erba-Park.

Den feierlichen Rahmen bildet ab 16.00 Uhr die Jugendklarinettengruppe der Stadt Bamberg. Weitere Details zum Programm unter https://bienen-leben-in-bamberg.de/bienenstadt-bamberg-umweltpreis/

Jubiläumsfestbesuch „25 Jahre Mussärol“ in Bamberg

Tafel zur Gärtnerei MussärolGertrud Leumer und IlonaSicherlich anstrengend für die Ausrichterin, doch für Reinhold und mich die letzten freie Stunden kurz vor unserer jährlichen Honigernte – das immer genussreiche, wunderschöne Sommerfest bei Mussärol, der Bio-Kräutergärtnerei in der Nürnberger Straße 86 in Bamberg. Diesmal ausgerichtet als 25 Jahr-Feier mit aparten Rahmenprogramm (hier die Ankündigung).

Gertrud Leumer und Uschi SowaSchirmherrin Uschi Sowa hielt eine berührende Laudatio, Evelyn Borchard stimmte mit ihrem Akkordeon französischen Musettewalzer, Tangos und Salonmusik an, später gesellte sich – ebenfalls mit Akkordeon! – die Gefeierte ins Programm hinzu: Tausendsassa Gertrud Leumer, Naturland-Kräutergärtnerin, GAL-Stadträtin, Vorsitzende der Süßholzgesellschaft und – dies vor allem! – Inhaberin in der sechsten Generation, die 1994 den Gemüsebaubetrieb auf Kräuteranbau umstellte und somit die erste Bio-Gärtnerei Bambergs zum Blühen brachte.

Akkordeonduett mit Evelyn Borchard und Gertrud Leumer

Im Lavendelfeld, MussärolHervorstechende Pflanzen sind ihr – von unseren Bienen sehr begehrter – Lavendel (officinalis), außerdem geschmacksintensive Tomaten und natürlich Bio-Kräuter und das Süßholz, für das Bamberg berühmt war und nun – Dank Gerti! – wieder ist.

Wir schwelgen im Duft und haben die zündende Idee, im nächsten Jahr (21.06.2020) eine Lavendel- und Honigmesse anzubieten, als Nachfolge der (bisher zweiten) Rosen- und Honigmesse zum BIWa-Jahresprogramm unserer Initiative.

Führung im Mussärol durch Frauke Gabriel

Ein paar Tage später machten wir das sogleich dingfest. Geliefert wird über Gertrud, die bereits auch unser Schau-Kräuterbeet im Bamberger Bienengarten bestückt hat. Eingepflanzt hatte es damals (2017) Frauke Gabriel, die nun zur Jubiläumsfeier am 6.7.2019 im „Mussärol“ jede Stunde eine Kräutergartenführung anbot.

Mokka makan zur Jubiläumsfeier im MussärolIna Kudlich von Mokka makan im MussärolAuch zu Mokka makan, die für leckeren Kaffee und andere, teils exotische Getränke sorgten, gibt es eine persönliche Verbindung. So ist Mit-Inhaberin Ina Kudlich (an der Seite von Sonia El-Kass, im Foto eine weitere Kollegin) unsere langjährige Bienenpatin. Ebenfalls trafen wir auf unsere (ehemalige) Bienenpatin Barbara Fendrich, die die leckeren Limonaden ausschenkte. Ja, hier kam alles zusammen, was guten Geschmack und höchste Anspüche an Qualität pflegt!

Wir wünschen Gertrud Leumer und ihrem Team weiterhin viele nette Kund(inn)en, beständige Schaffenskraft und vor allem den Stopp des Klimawandels … und diesen am besten, bevor noch die 7. Generation nichts mehr Grünes vorfinden wird! Alles Gute … mit Bio!

Fotogalerie 25 Jahre Mussärol

Supply my Schul-Imkerei: Honigschleuder für E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium Bamberg

Honigschleuder für das E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium von der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.deDr. Johannes Bail, Biologie- und Chemielehrer am E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium, konnte im Juli eine neue Honigschleuder für seine Gartengruppe in die Obhut nehmen. Ermöglicht wurde dies durch das Projekt „Supply my Schul-Imkerei“, welches im vergangenen Jahr von der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de ins Leben gerufen und durch Spenden finanziert wird. Schulen aller Art in der Stadt Bamberg können sich formlos um eine Verbesserung ihrer Ausstattung bewerben.

Die Voraussetzung ist, dass der Schulgemeinschaft in den vergangenen drei Jahre bereits einmal Landesfördermittel „Imkern an Schulen“ bewilligt wurden. Auch muss die Schul-Imkerei mindestens seit drei Jahren bei regelmäßiger Teilnahme von Schülern bestehen. Gewährleistet werden soll außerdem die adäquate Aufbewahrung und Pflege der Gerätschaften.

Biologielehrer und Imker Dr. Johannes BailAm 17.07.2019 trafen wir uns mit Johannes zu einem Fototermin, um auch den Spendern eine Vorstellung davon zu geben, was mit ihrem Geld (rund 600 Euro) passiert ist. Da allerdings die Sommerferien nahen und verschiedene Festivitäten der E.T.A die Aufmerksamkeit beanspruchen, wir außerdem in die Honigschleudertage eingebunden sind, reichte es aktuell nur zu einem schnellen Shooting ohne Kinder und Schulleiter. Wir versäumten es jedoch nicht, auch den Bienen einen kurzen Besuch abzustatten. Es ist geplant, ab nächstes Jahr noch ein paar Völker mehr zu platzieren. Klar, die Honigschleuder möchte natürlich auch gut genutzt sein! 😉

Gebäude E.T.A.-Hoffmann-GymnasiumViel Spaß und immer eine leckere Honigernte, im Gegenzug zu verantwortlicher Pflege unserer fleißigen Bestäuberinnen wünschen wir der Schulgemeinschaft herzlich, verbunden mit einen dicken Dankeschön unseren Spender(inn)en*!

* Bernhard und Gabriele Kellermann aus Bamberg übernahmen 100 Euro, den Rest bezahlten wir aus den Bienenpatenschaftsbeiträgen.

 

Geschützt: Kinderleicht! Die Verarbeitung des Honigs vom Fünferlessteg

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Wie kommt der Honig ins Glas? BIWa-Sonntag mit Ernte am 14.07.2019

Logo für das Schwerpunktthema Honig der Bienen-InfoWabeNach einer Rekordernte wie im vergangenen Jahr sieht es heuer nicht aus. Schuld daran ist der zu kalte Mai, der den Bienen vielerorts das Sammeln verleidete. Dennoch findet auch heuer wieder am Sonntag im Erba-Park eine öffentliche Honigernte statt. Bereits Kinder ab dem Grundschulalter können kostenlos und ohne Anmeldung daran teilnehmen. Sie ziehen unter Anleitung eine Wabe aus dem Volk und werden mit einem kleinen Geschenk belohnt.

Ilona mit verschleierten Kinder vor dem ImkernDie Erntezeiten sind von 15 bis 16 Uhr und von 16 bis 17 Uhr. Treffpunkt ist die Bienen-InfoWabe am Bienenweg 1 (Link zu GoogleMaps.), die bereits ab 14 Uhr geöffnet hat.

Honigwabe entdeckelnDie Verarbeitung der gemeinsamen Ernte – das Entdeckeln, Schleudern, Abfüllen und Etikettieren – findet sodann am Montag 15.07. von 17 bis 19.30 Uhr im privaten Rahmen am Obstmarkt 10 statt. Die Teilnahme ist auf zehn Personen begrenzt und erfordert eine Anmeldung unter hallo [at] bienen-leben-in-bamberg [dot] de.

Modul 9: … und Honig verarbeitenIm Teilnahmebetrag von 8 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Kinder bis 16 Jahre sind ein selbst abgezapftes Glas Bamberger Lagenhonig, ein kleiner Imbiss und natürlich das Vergnügen des Honigschleckens enthalten. Dieser Veranstaltungsort ist nicht barrierefrei.

Weitere Informationen unter https://bienen-leben-in-bamberg.de/honigschleudertage-2019-jetzt-anmelden/

Biene Berta verlässt die Hainschule …

Ilona freut sich über Berta… und findet in der Bienen-InfoWabe eine neue Heimat! Im Kreis von SaBIENE, Willi und Maja fühlt sie sich sogleich sehr willkommen. Weil wir an diesem heißen Sommertag alle im Bienengarten unter einem Pavillondach Zuflucht suchten – in unserem grünen Klassenzimmer hat es über 40 Grad! – halten sie und unsere Schülergruppe der Hainschule Bamberg es doch ganz gut aus.

Dort besieht sich Berta staunend unsere großen Fototafeln und erfährt, dass sie mit ihren sechs Beinen zu den Insekten zählt – was bei Plüschbiene Maja und Willi ein wenig für Irritation sorgt, denn sie haben zwei Beine weniger. Ts, ts, ts, wie dumm doch die Spielzeugproduzenten sind! Egal … unsere beiden Stammbienen finden es jedenfalls immer wieder interessant zu erfahren, wie Wachs entsteht – durch Schwitzen! –, und wie schwer so eine volle Honigwabe sein kann: 2,5 Kilo!

Ilona erklärt Pollensammlung anhand FototafelLangsam wird’s nun Zeit, ihre lebendigen Geschwister kennenzulernen. Erst mal ganz in aller Ruhe hinter zwei Plexiglasscheiben, da kann man das Gewusele perfekt beobachten. Wer ist Drohn (na, der Willi natürlich!) und wer ist Arbeitsbiene? Maja ist schon ganz aufgeregt. Sie will jetzt unbedingt zu ihren Vorbildern an den Fünferlessteg!Schüler/innen vor SchaufensterbeuteDa es heute aber wirklich sehr heiß ist und die Vorzeigebienen aus der Schaufensterbeute endlich wieder in ihre kühlere Wohnung und zu ihrer Königin zurück möchten, kürzen wir den Besuch ein wenig ab. Doch alle 12 Schüler/innen samt ihren zwei Begleiteltern, die übrigens ebenfalls Lehrerinnen sind, erhalten die Gelegenheit, ein Bienchen zu streicheln. Mit bloßer Hand und ohne Imkeranzug – doch, das geht! Mit vorheriger Sicherheitseinweisung sind wir perfekt auf die Situation vorbereitet und müssen nichts befürchten.

Reinhold erläutert SmokerReinhold zieht HonigwabeZurück zur Bienen-InfoWabe darf nun die soeben gezogene Honigwabe entdeckelt werden. Alle dürfen die scharfzinkige Gabel benutzen und einen Streifen Wachs abziehen. Sehr geschickt gehen sie dabei vor. Zur Belohnung darf ein Löffelchen Honig genascht werden – frisch von der Wabe weg! Und weil’s so lecker war, gleich noch ein Löffelchen aus dem Glas. Wer fertig ist, darf mal an der Kurbel unserer Honigschleuder drehen. Hier auf der Erba-Insel können wir sie leider nicht in echt benutzen, weil wir kein fließendes Frischwasser haben. Das braucht es aber zum Saubermachen. Und so eine schwere, große Trommel können wir nicht eben mal wieder mit nach Hause nehmen.

Was sollen wir sagen – die zwei Stunden waren viel zu schnell herum. Für eine der Schülerin aber soll es einen Nachschlag geben. Sie hat ihrer Mutter so begeistert von diesem Kursnachmittag des Fördervereins der Hainschule erzählt, dass die Familie nun zu unseren Honigschleudertagen kommen möchte. Wir freuen uns auf euch!

Schüler entdeckelt HonigwabeSchülerin entdeckelt HonigwabeUnd vielen Dank an ALLE fürs Kommen, Mitmachen, Bravsein (sehr wichtig, wenn es an die echten Bienen geht!) … und natürlich für BERTA, unserem neuen Schulbienen-Zuwachs! Schöne Grüße von ihr!

Fotogalerie Schulbienenunterricht für Hainschule