Pressefotos zur Eröffnung (Festakt) der Bienen-InfoWabe 2015

Wir beginnen unsere Berichtsreihe mit der Eröffnung (Festakt mit geladenen Gästen) der Bamberger Bienen-InfoWabe am 20.09.2015 und ein paar offiziellen Pressefotos (daher das große Format), bevor nach und nach die weiteren Infos und Fotos hochgeladen werden. Morgen dann die höchst lebendigen Fotos zur nachmittäglichen Einweihungsfeier für die ganze Bevölkerung.

Für kleine Handys hier erst einmal eine Galerie:

6 Uhr Beginn für die Frühschicht unser Helfer/innen: Stefan Wehr, Gabriele Loskarn, Manuela Wehr, Reinhold Burger und Daniel Schiller

6 Uhr Beginn für die Frühschicht unser Helfer/innen: Stefan Wehr, Gabriele Loskarn, Manuela Wehr, Reinhold Burger und Daniel Schiller (nicht im Bild Wiebke Burkhart, die die Wegweisung kontrolliert)

Wiebke und Manuela beim Tütenaufstellen

Bienenpatinnen Wiebke Burkart und Manuela Wehr beim Tütenaufstellen

Das Festzelt mit Garderobe ist präpariert für unsere werten Gäste

Das Festzelt mit Garderobe ist präpariert für unsere werten Gäste zur Eröffnung der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015

Gruppenbild vor Bienen-InfoWabe mit Hauptunterstützer regionale REWE-Kaufleute

Gruppenbild vor Bienen-InfoWabe mit Hauptunterstützer regionale REWE-Kaufleute

Die Bienen-InfoWabe am Tag der Einweihung 20.09.2015

Die (fast fertige) Bienen-InfoWabe am Tag der Einweihung 20.09.2015

Ilona Munique und Reinhold Burger, Initiative "Bienen-leben-in-Bamberg.de" mit Honigbiene

Ilona Munique und Reinhold Burger, Initiative „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ mit Honigbiene freuen sich auf die Festtagsgäste

Apollonia Mellifera, alias Bamberger Schulbiene, alias Ilona Munique

Apollonia Mellifera, alias Bamberger Schulbiene, alias Ilona Munique in der Imkertracht, erdacht und geschneidert von Bienenpatin Elisabeth Burger

Festansprache / Grußworte von Oberbürgermeister Andreas Starke zur Eröffnung der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015

Festansprache / Grußworte von Oberbürgermeister Andreas Starke der Stadt Bamberg zur Eröffnung der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015

Festansprache / Grußworte von Robert Engert (1. Vorsitzender des Trägers, der Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V.) zur Eröffnung der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015

Festansprache / Grußworte von Robert Engert (1. Vorsitzender des Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V., dem Träger der Bienen-InfoWabe) zur Eröffnung am 20.09.2015

Grußworte von Jobst Giehler (1. Vorsitzender des Förderverein zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau Bamberg 2012 e. V.) zur Eröffnung der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015

Grußworte von Jobst Giehler (1. Vorsitzender des Förderverein zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau Bamberg 2012 e. V.) zur Eröffnung der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015

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Markus Dorsch, künstlerischer Leiter der Pantomimegruppe „Pantastico“ des Coburger Kinder- und Jugendtheaters e. V.

Coburger Kinder- und Jugendtheater e. V., Gruppe Pantastico, zur Eröffnung der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015

Coburger Kinder- und Jugendtheater e. V., Gruppe Pantastico, zur Eröffnung der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015

Grußworte von Ralf Haupt (Referent des Amtes für Umwelt-, Natur- und Katastrophenschutz der Stadt Bamberg) zur Eröffnung der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015

Grußworte von Ralf Haupt (Referent des Amtes für Umwelt-, Natur- und Katastrophenschutz der Stadt Bamberg) zur Eröffnung der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015

Grußworte von Prof. Dr. Ute Schmid (Frauenbeauftragte und Prodekanin der Fakultät WIAI der Universität Bamberg) zur Eröffnung der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015

Grußworte von Prof. Dr. Ute Schmid (Frauenbeauftragte und Prodekanin der Fakultät WIAI der Universität Bamberg) zur Eröffnung der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015

Grußworte von Franziska Haas (Vorstand des Interkulturellen Garten Bamberg e. V.) zur Eröffnung der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015

Grußworte von Franziska Haas (Vorstand des Interkulturellen Garten Bamberg e. V.) zur Eröffnung der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015

Grußworte von Sabine Sauer (1. Vorsitzende des Bürgervereins Bamberg-Mitte e. V.) zur Eröffnung der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015

Grußworte von Sabine Sauer (1. Vorsitzende des Bürgervereins Bamberg-Mitte e. V.) zur Eröffnung der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015

Grußworte von Daniela Reinfelder (1. Vorsitzende des Bürgervereins Gaustadt e. V.) zur Eröffnung der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015

Grußworte von Daniela Reinfelder (1. Vorsitzende des Bürgervereins Gaustadt e. V.) zur Eröffnung der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015

Grußworte von Anne Rudel, sprechend für den Hauptunterstützer REWE sowie als Bienenpatin von Bienen-leben-in-Bamberg.de zur Eröffnung der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015

Grußworte von Anne Rudel, sprechend für den Hauptunterstützer REWE sowie als Bienenpatin von Bienen-leben-in-Bamberg.de zur Eröffnung der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015

Festtagsgäste zur Weihe der Bienen-InfoWabe Bamberg am 20.09.2015

Festtagsgäste zur Weihe der Bienen-InfoWabe Bamberg am 20.09.2015

Die Weihekerze von Familie Machinek

Die Weihekerze von Familie Machinek zur Eröffnung der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015 nebst eines Spendengutscheins der HEG Eltmann für einen Klassensatz eines Bienenbildbandes

Festtagsgäste zur Weihe der Bienen-InfoWabe am 20.09.2105

Festtagsgäste zur Weihe der Bienen-InfoWabe am 20.09.2105

Die Weihe der Bienen-InfoWabe durch Pfarrer Mathias Später und Pfarrer Solomon Sahayaraj

Die Weihe der Bienen-InfoWabe durch Pfarrer Mathias Spaeter und Pfarrer Solomon Sahayaraj anlässlich der Eröffnung am 20.09.2015

Die Weihe der Bienen-InfoWabe durch Pfarrer Mathias Später und Pfarrer Solomon Sahayaraj anlässlich der Eröffnung am 20.09.2015

Die Weihe der Bienen-InfoWabe durch Pfarrer Mathias Spaeter (Krankenhausseelsorger in Bamberg) und Pfarrer Solomon Sahayaraj (St. Martin, Gaustadt) anlässlich der Eröffnung am 20.09.2015

Coburger Kinder- und Jugendtheater e. V., Gruppe Pantastico, zur Eröffnung der Bienen-InfoWabe am 20.09.2015

Und nun, war das jetzt alles? Mitnichten, denn morgen kommt der Berichtsteil zum Nachmittag, der Einweihungsfeier für die Bevölkerung. Schaut doch noch mal herein!

Das waren die letzten Tage vor der Einweihung der Bienen-InfoWabe

Wir machen es spannend und stellen erst noch die Aktivitäten vor, die uns bis kurz vor der Einweihungsfeier der Bamberger Bienen-InfoWabe in Atem gehalten hatten. Das hat auch den Grund, dass wir noch auf Fotos vom Fest warten. Und wir die unglaublich spannenden und anstrengenden Tage außerdem nicht hinten runterfallen lassen wollen.

5 Tage vor Einweihung – 15.09.2015

Wir erhalten unverhofft Unterstützung von Marilyne Minier, die von Anja Heidenreich zum Mitstreichen der Wandteile aktiviert wurde. Fantastisch! Vielleicht schaffen wir in Hallerndorf bei Schreinerei Friedmann den ersten Anstrich an einem Tag? Zumindest die Sonne hat es geschafft, herauszukommen – um doch prompt noch für einen Kragenbären (siehe Foto) zu sorgen!

4 Tage vor Einweihung – 16.09.2015

Muskelverkatert radeln wir um 8 Uhr ins Gewerbegebiet, um die bestellten Zwiebeln für die Krokussetzaktion der Stationenrätsel abzuholen. 2000 Zwiebeln sollten fürs Erste reichen, an der Obstbaumallee entlang der Bienen-InfoWaben-Wiese eine bunte Flor zur Erstlingsnahrung aller Erba-Bienen zu zaubern. Kaum sind wir dortselbst angekommen, treffen auch schon Thomas Friedmann und seine Schreinerjünger ein.

Heute stehen gleich sechs Gewerke an: restliche Bretter streichen, Bodenplatten legen, Dachbretter sowie Seitenwände montieren, Fenster einbauen und den Umgriff herrichten. Sehr ambitioniert, und mangels (ehemals eingeplanter) Schreiner dann leider auch nicht zu schaffen. Ich verweise hier auf mein Lieblingsgedicht von Albert Schweitzer:

„Ein freier Mensch“: […] Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. […]

Tja, meistens ist der Erfolg uns sicher. Doch damit wir nicht allzu übermütig werden, hin und wieder auch ein Schiffbruch. Und bei ehrenamtlichen Arbeiten muss man damit rechnen. Doch Thomas und seine Mannen zogen alle Register ihrer Kunst, um uns beide sowie unseren Freund und Mithelfer, Ernie Reinwand, nicht gänzlich im sprichwörtlichen Regen stehen zu lassen. Und der kam genau an diesem Tag leider reichlich. DAS war der Worstcase schlechthin, die Wettervorhersage hatte kläglich versagt.

3,5 Tage vor Einweihung – 16./17.09.2015

Gabi nimmt Gaskocher in BetriebSelbst, wenn wir mit den Wandbrettern an diesem Tag fertig geworden wären – es fehlt noch das Fensterglas. Gabi Loskarn, die am Nachmittag feste mithalf, schlägt vor, dass wir besser in der Bienen-InfoWabe übernachten sollten, damit nichts herausgeklaut werden kann. Es lagern doch etliche Werkzeuge, Maschinen und Materialien. Worstcase hin oder her – solche Hilfsangebote hauen mich einfach um und versöhnen mich mit allem!

Gisela Schlenker hilft beim EintütenSo radle ich nach 18 Uhr heimwärts, um mein Bettzeug zu holen. Vorher jedoch traf wie vereinbart Gisela Schlenker – als Unternehmensgründerin von „Lagerado“ eigentlich selbst derzeit mehr als beschäftigt! – zum Tütenbestücken (Gaben und Werbematerial für die Festtagsgäste) ein. Ich muss sie das ganz alleine machen lassen, denn zahlreiche Festnetzanrufe und E-Mails harren meiner Beantwortung. Außerdem zerre ich schnell noch zwei Matrazen aus dem hintersten Dachbodenwinkel hervor und raffe Kerzen, Gaskocher, Schlaf- und Waschzeug nebst etwas Essbarem an mich.

Übernachtungshilfe Gabi LoskarnGegen 21 Uhr holt mich Gabi samt meinem halben Haushalt ab und wir erlösen Reinhold, der zwischenzeitlich eine weitere Seitenwand hochgezogen und die Baustelle im Stockdunklen aufgeräumt hatte. Glücklicherweise erwartet Gabi und mich in der Nacht einige nicht zu heftige Regengüsse. Die von Thomas rasch besorgten, doch sehr schwierig zu überziehenden Planen halten einigermaßen gut stand. Allerdings bläst der Wind immer wieder mal eine Ecke hoch. Für den leicht erkälteten Reinhold wäre diese Nacht der sichere Weg in den Krankenstand gewesen!

3 Tage vor Einweihung – 17.09.2105

Nachdem Gabi um 6 Uhr losdüste (sie hat noch eine Fahrt nach Würzburg vor sich!), vertreibe ich mir die Zeit bis 9 Uhr mit dem lieblichen Bienchen-Stempeln von 100 Butterbrottütchen. Darin werden unsere Flyer und Visitenkarten sowie die von Simone Machinek (HEG) gespendeten Schoko-Bienchen und Minibüchlein für die Festtagsgäste versenkt. Bis zum Eintreffen des Abteilungsleiters für das Gartenwesen, Michael Gerencser, mit dem wir zu einem „Bienen-Blühwiesen“-Gespräch an der Bienen-InfoWabe verabredet waren, habe ich auch dieses so gerade eben geschafft. Warum das Gespräch gerade jetzt stattfinden musste? Nun, wir wollten am Festtag um eine Saatgut-Spende werben und sichergehen, dass wir das dürfen.

Dann ging’s auch schon wieder los mit den Knochenarbeiten. Seitenwände aufbauen zusammen mit Ernie, dem Glaseinbau für die Fenstertüren von Schreinerei Wilhelm Bergmann beiwohnen und ein wenig mit hinlangen, Steine um die InfoWabe aufklauben sowie die Dachplanen einschlagen. Alles, damit es am Festtag ein schöneres Bild und eine stolperfreien Zugang gibt.

So viele ungeplante Handgriffe – wie wollen wir da rechtzeitig zum Fest fertig werden? Doch am Ende des Tages sagt uns ein Regenbogen: es gibt noch Hoffnung für Gottes reichen Segen.

2 Tage vor Einweihung – 18.09.2015

Stühle und Zelte abladenZugegeben – am meisten machten uns die 100 Stühle Kopfzerbrechen, die wir benötigten. Mit der Organisation derselbigen und der Planung etwaiger Zwischenlagerungen (falls wir nicht rechtzeitig die Bienen-InfoWabe verschließen können), sowie Hin- und Hertransporte (vor, während und nach dem Fest) könnte ich viele Seiten füllen.

Stühle abladenDoch nach etlichen „Zwei-Schritte-vor-und-einen-zurück“, viel gutem Willen von verschiedenen Seiten her, die ich zum Teil gar nicht mal benennen darf, verdanken wir es, dass wir diesen wichtigen Teil glücklich geschaukelt bekamen. Dazu wirkten ferner mit: die Flexibilität von Udo Eichhorn, dem 1. Vorsitzender des Kleingartenvereins „Am Weidenufer“ und seinen Mannen sowie die Muskelkraft des Kolpingwagenfahrers und – beim späteren Rücktransport – von Jobst Giehler, dem 1. Vorsitzenden des Fördervereins zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau Bamberg 2012 e. V. Klar, Reinhold hat hier ebenfalls ganze Arbeit geleistet, während ich nur herumdirigiert habe.

Trockenübung ZeltaufbauenEbenfalls geborgt hatten wir uns die Zelte. Und da deren Eigentümer auf der Markise zu lesen sind, wissen zumindest die Festtagsgäste genau, wer da im Hintergrund fürsorglich half. Doch so, wie wir unsere Unterstützerin kennen, möchte sie kein Wesens hiervon gemacht wissen – stimmt’s, Birgit?! Beim Abholen der 3×6-Meter großen Zelte, 6 Stück an der Zahl, handel ich mir allerdings einen gerade noch halbwegs „veratmeten“ Hexenschuss ein. Von nun ab heißt es: VORSICHTIG bewegen, nichts mehr heben … und das fand ich bei allem bisherigen Tun am schlimmsten: zurückhaltend sein. Davon kann allerdings unser „Zeltaufbaulehrer“, Karl-Heinz Schramm, ebenfalls ein Liedchen singen.

6333-Es-fuellt-sichDer nächste Lieferwagen fährt ein. Unser finanzieller Hauptunterstützer der Bienen-InfoWabe, die REWE-Kaufleute, bringen Getränke, total leckere Äpfel, schöne Give-aways und 6 Stehtische, transportiert aus der Würzburger Straße von Bienenpatin Annemarie Rudels fleißigen Helfern. Die Bienen-InfoWabe füllt sich zusehends mit Material. Nicht auszudenken, was wir gemacht hätten, wäre sie nicht rechzeitig gebaut und vor allem einigermaßen dicht geworden!

Feinarbeit gegen Mitternacht – wir bestücken die bestempelten Gästetütchen und laminieren die Hinweisschilder. Fast eine meditative Aufgabe, gut zum Einschlafen. Na ja, dafür hätten wir nicht wirklich noch etwas gebraucht …

1 Tag vor Einweihung – 29.09.2015

Ich schieße nur noch wenige Fotos, zumal mich meine Hauptarbeit, die Materialien in eine für den Tag X flott verteilfähige Anordnung und Position zu bringen, ständig beschäftigen und zudem wenig fotogen sind. Immer wieder fallen mir Dinge ein, für die ich mir ein (besseres) Finish wünsche.

6331-Gabi-Loskarn-beim-EintuetenGlücklicherweise ist wiederum unsere Bienenpatin Gabriele Loskarn gekommen. Sie vollendet nun die von Gisela Schlenker vorbereiteten Taschen mit unseren Tütchen, in die noch halbierte Krokus-Säckchen gesteckt werden müssen sowie die Spendenbitte für eine Bienen-Blühwiese für den ERBA-Park. Wir hoffen, die 100 Farbausdrucke sind nicht ganz umsonst gedruckt und eingelegt.

6341-Carmen-Dechant-stiftet-Stauden6381-Sabine-Gruendler-stiftet-DekoblumenAm Nachmittag erhalten wir Dekopflanzen von Bienenpatin Sabine Gründler (Böhmerwiese) und bienenfreundliche Stauden von Bienenpatin Carmen Dechant (Hofstadt-Gärtnerei). Wir wollten es nicht zu üppig, denn das will ja im Anschluss alles wieder versorgt beziehungsweise eingepflanzt werden. Dazu wird uns allen schlicht die Zeit fehlen.

3287-Wegweisung-Einweihung-Bienen-InfoWabeUnd wir erhalten Hilfe beim Ausfahren und Anbringen der Hinweisschilder für den morgigen Festtag. Bienenpatin Wiebke Burkhart und Reinhold fahren die ganze Erba-Insel nebst Bushaltestellen des Regensburger Rings ab, um an strategisch günstigen Stellen (mit Duldung der Stadt Bamberg) die Tafeln anzubringen. Die Bienen-InfoWabe ist ja nicht ganz leicht zu finden, wir hoffen sehr auf eine neue Straßenbenennung. Vielleicht in „Bienenweg“?!

Die restlichen Stunden mit immerhin 120 Schlafminuten verbringe ich mit dem Ausdruck der Stationen-Schilder und diverser anderer „To-Do’s“, darunter das Beten um gutes Wetter, freundlich-fröhliche Gäste, gesunde Helfer/innen und das uns allen ein schöner Tag beschieden sein möge. Reinhold plagt währenddessen der Gedanke daran, dass einige unserer Bienen dringend noch eine Ameisensäurebehandlung benötigen. Wir sind, zugegebenermaßen, ein wenig ausgelastet. Sie müssen durchhalten. Genau wie wir. Manchmal muss man etwas Wichtiges einem größeren Ganzen unterordnen, stimmt’s?!

Zweiter Holzanstrich für Bienen-InfoWabe

Zum zweiten Mal gestrichene BalkenUns gegenseitig beim Zweitanstrich der Bienen-InfoWabe zu fotografieren haben wir schlicht vergessen. Auch wäre das Handschuhe aus- und anziehen etwas nervig gewesen. Wir wollten nur eines: bald fertig werden.

Verdiente PauseDenn am Ende des Tages lockte unser Schreiner Thomas Friedmann in Hallerndorf mit seiner Gartenlaube, die samt Küche und Grill so üppig bestückt ist, dass sie manch‘ einer Wohnung den Rang ablaufen würde. Kein Wunder, wenn man alles selber anfertigen kann. Und das noch dazu mit viel, viel Liebe zum Detail!

Auch Reinhold versucht sich am DengelnDengeln will gelernt seinGanz nebenbei und just for fun lernten wir das Dengeln, genauer gesagt, das Kupfertreiben. Eine Werkstatt im ländlich gelegenen Industriegebiet Schlammersdorf, in dem niemanden der Lärm an einem Samstag Nachmittag, den 05.09.2015, stört, ist schon eine inspirierende Sache.

Gleich am Dienstag wollten wir wieder anrücken, um der Wandschalung mit Lasur zu Leibe zu rücken. Doch daraus wurde nichts, die Lieferung der Nut- und Federbretter verzögerte sich. So schade, denn unsere Helferin von gestern, die Anja, und ein weiterer Freund hätten uns dabei unterstützt. Tja, mal sehen, wie die vorletzte Woche vor der Eröffnung und der Einweihungsfeier noch so verläuft. Wir sind ja Optimisten, alles andere wäre uns zu anstrengend. Wir werden feiern, so oder so – am So., 20.09.2015 im Erba-Park – mit euch allen!

Erster Holzanstrich für Bienen-InfoWabe

5942-Holzbalken-Bienen-InfoWabeEin schöner Anblick: Balken für Balken, sauber aufgereiht auf Böcken, die ihrer ersten Lasur harrten. Wir befinden uns in der Werkstatt der Schreinerei Friedmann in Schlammersdorf bei Hallerndorf und streichen uns Meter für Meter voran.

5977-Streichhelferin-Anja Die Balken hin und her zu wuchten ist schwer, manche sind bis zu 4,70 Meter lang. Hilfe erhalten wir von Anja Heidenreich, einer Archäologin. Sie erkannte denn auch gleich, wohin sich die kleinsten Bauteile am Ende einmal fügen werden, wenn die Bienen-InfoWabe im Semptember im Erba-Park in Bamberg errichtet werden wird.

5967-GartenteichanlageDank unserer fleißigen Mitstreicherin konnten wir stolz gegen 16 Uhr den ersten Anstrich für fertig erklären und begannen nach einer verdienten Kaffeepause sofort mit dem zweiten.

wassertrinkende BieneAllerdings war es etwas schwer, sich von der wunderschönen Terasse des Schreinerbetriebes zu lösen, zumal wir fasziniert vom Anblick wasserschöpfender Bienen waren. Sie gehören dem Fachbereichsleiters für Lebensmittelsicherheit im Veterinärwesen, ergo unserem „Bienenamtsarzt“ des Landkreises, Dr. Hermann Knörl, der sie auf dem Grundstück der Schreinerei aufstellte.

Rückblick und Vorschau

Imkerpavillon, Vorläufermodell der Bienen-InfoWabe

Imkerpavillon, Vorläufermodell der Bienen-InfoWabe

5980-Reinhold-streichendIhr erinnert euch: Friedmann und Knörl zeichneten damals für den Imkerpavillon der Landesgartenschau Bamberg 2012 verantwortlich, dessen Nachfolgebau die Bienen-InfoWabe ist. Wer das Vorläufermodell noch einmal sehen möchte, muss zur Landesgartenschau nach Bayreuth 2016 fahren. Dorthin wurde es nämlich verkauft, so dass wir uns entschlossen, statt dessen ein eigenes zu errichten. In einer größeren Ausgabe, doch vom selben Schreiner. Das wir nun streiche(l)nd endlich seiner Bestimmung zuführen dürfen.

Morgen geht’s weiter, und dann noch einen Tag für die Zwischenbretter, dann kann montiert werden. Sollten wir es noch schaffen bis zur Einweihungsfeier am 20.09.2015?

Den Boden bereiten der Bienen-InfoWabe

Erster Aushub des Innenbodens der Bienen-InfoWabeVerschalung abnehmen, Erdreich Ausheben, Schotter verfüllen, Einebnen, Umgebungsfläche angleichen, Schweller setzen, Aufräumen … so die Arbeitsstichworte, wie wir sie am letzten Fundament-Arbeitstag (von vieren) am 31.08.2015 wahrgenommen hatten.

Verschalung SchwellenkranzZwar bekamen wir die Abnahme der Verschalung nicht direkt mit, und an sich ist das auch keine Arbeit, die viel Aufmerksamkeit erlangen wird, dennoch düfte sie an einem wiederum sehr heißen Tag wie in diesem Jahrhundertsommer schweißtreibend gewesen sein. Klar – wenn große Maschinen lauthals auf sich aufmerksam machen, dann wird das – siehe auch Film  unten – gerne festgehalten. Doch auch die weniger beachteten Arbeiten sind viel wert, denn ohne sie ginge es nicht weiter im Geschehen.

Ein Lehrstück

Lagebesprechung während der BrotzeitUnd auch ohne Brotzeit geht’s nicht, denn dabei wird nicht nur Kraft getankt, sondern außerdem die kommenden Arbeiten besprochen.

Manneskraft – hier Marcel von Raab-BauCapo Josef Dück hat alles im Griff, seine (Noch-)Azubis folgen ihm willig. Dieses Projekt konnte auch deshalb zum Vorzugspreis erfolgen, weil es eben ein „Lehrstück“ ist, also im Rahmen der Lehrlingsausbildung erfolgt. Wobei der eine Stift, Maximilian, den letzten Tag seiner Ausbildung hier verbringt. Das finden wir richtig toll, es ehrt uns! Doch für alle miteinander war es das erste Bauprojekt in Form einer Wabe! Yep! Das ehrt vielleicht auch euch?!

Öffnen der LadelukeAlles Weitere im anschließenden Film und in der Bildergalerie. Uns bleibt nur noch, herzlichen Dank zu sagen an eine Firma, die (und das ist ein bisschen selten geworden heutzutage) auch wirklich meint, was sie in ihrem Slogan verspricht:

„Raab-Bau – Aus Freude am Bauen“.

Empfehlung und Dank

Alle Baubeteiligten waren fleißig, aufmerksam, freundlich, hilfsbereit, flexibel, flott, kompetent, organisiert und qualitätsbewusst. Ein gutes Klima.

Wir, die Bauinitiatoren, fühlten uns in ihrer Nähe wohl und hatten nie das Gefühl, im Weg zu stehen, wenn wir fotografierten und filmten, was das Zeug hielt. Wir hatten auch nie den Eindruck, unsere Fragen nach dem „Wie“ und „Was“ würden nerven oder kontrollierend auf sie wirken. Uns haben diese Tage viel gelehrt und dabei unseren Respekt vor dem Bauhandwerk erneuert.

Danke, liebe Raab-Leute, und auch Danke, liebes Architektur Büro Dietz, für euren Einsatz auf einer der bestdokumentiertesten Baustellen in Bamberg. Wir können euch nur breit weiterempfehlen!

Fundamentbau in vier Tagen

Fundamentaufbau: Schwellenkranz für die Bienen-InfoWabe

Fundament und Schwellenkranz sind fertigSchwellenkranzeinfassungMontage der Verschalung für den SchwellenkranzgussAm Tag 3 des Fundamentbaus der Bienen-InfoWabe am 28.08.2015 erhielt das gestrig gegossene Fundament einen Schwellenkranz, auf den später die Holzteile aufgebaut werden. Dazu wurden die in der Werkstatt der Firma Raab-Bau bereits vorgebogenen Armiereisen verwendet, die jedoch vor Ort noch einmal angepasst wurden. Das Biegegerät schafft nämlich eine so kleine Maßeinheit von 10 cm nicht ganz exakt.

Alles werkelt Hand in HandDie Verschalungsbretter werden abgerichtetDie justierten Armiereisen werden mit Verschalungsbrettern gefasst, die ebenfalls vor Ort ihre endgültigen Maße erhalten. Ist alles miteinander verbunden, kann der Beton einfließen. Diesen Moment allerdings haben wir nicht mitbekommen, denn irgendwann müssen wir selbst auch mal etwas arbeiten, so schön wie das Dokumentieren auch ist.

Farbiges in der Schreinerei Bergmann

Firmenschild Schreinerei BergmannSchreiner Wilhelm Bergmann ist beschäftigtNach dem Einguss des Betons ist auch der Zeitpunkt gekommen, indem unser Schreiner Thomas Friedmann die exakte Einmessung vornehmen kann. Dann erst kann auch Schreiner Wilhelm Bergmann mit den Fenstertüren beginnen. Immerhin legten wir bei ihm gestern schon einmal die Farbe fest.

RAL-Farbfächer mit GelbtönenRAL-Farbfächer mit BlautönenBlau oder Gelb? Na, was wohl … klar, Bienen würden gelb wählen, wobei sie selbst ja eher bräunlich gewandet sind. Aber das schien uns denn noch etwas zu langweilig, ebenso wie ein „jägermeistergrün“.

Telefonat von Schreiner zu SchreinerWichtiger jedoch ist, dass sich beide Schreiner über die Maße verständigen. Es ist schon sehr interessant, auf was da alles geachtet werden muss. Wir verfolgen das Geschehen aufmerksam und sind voller Bewunderung.

Morgen geht’s wieder einen Schritt weiter … bis dann, bleiben Sie dran!

Fundamentbau in vier Tagen

Die Bienen-InfoWabe erhält ihr Fundament

Die Positionierung des Fahrmischer wird besprochenIm frischen Morgenlicht liegen sie (noch) still da, die ausgehobenen sechs Kanten unseres künftigen „honiggelben Klassenzimmers im Grünen“, die Bienen-InfoWabe. Capo Josef Dück (Raab-Bau) bespricht mit dem Fahrer der Firma Röckelein die Einfüllposition des Fahrmischers für das Ringfundament. Mir fällt der Satz „Vertrauen statt Diskussionen“ ein. Etwas, was heute selten ist, im Baugewerbe ganz sicher jedoch die Normalität bedeutet.

Kein Kinderspiel, sondern Maßarbeit

Der Fahrmischer der Firma Röckelein passiert den ERBA-ParkUnd „pünktlich wie die Mauerer“ erzittert zwei Minuten früher als angekündigt, also um 9.28 Uhr des 27. Augusts 2015, der schmale Weg von der Maria-Ward-Straße in Richtung Fünferlessteg, als sich der weiß-blau-gestreiften Koloss in Bewegung setzt. Er bringt die erste Fuhre von 13,5 kbm Beton in den südlichen ERBA-Park nach Bamberg. Schnell noch den Weg vom Aushubmaterial des Vortages freischaufeln, damit der gewichtige Kerl nicht ins Schlingern gerät. Der Fahr(beton)mischer rollt sich in die richtige Positin

Marcel weist den Fahrer in die richtige Position ein, nachdem dieser die ganze Wiese abfahren musste, um wenden zu können. „Huch, Reifenspuren auf der Wiese!“ Tja, als Normalsterblicher macht man sich keinen Begriff davon, wie schwierig sich das Alltagsleben der Bauleute gestaltet, bis sie endlich ihre eigentliche Arbeit verrichten können. Da müssen manche Abstriche an die Unversehrtheit einer Grasfläche einfach drin sein.

 Von Maschinen und Menschen

Installierung der Betonfüllelemente für die Bienen-InfoWabeVon der Trommel in die schmale Rinne: den Weg, den der frische Beton zu nehmen hat, wird positioniert. Es sieht alles so leicht aus. Doch der Schein trügt. Ich bin mir sicher, das sind alles schwere Eisenteile, die da hin und her gewuchtet werden. Warum Frauen am Bau selten sind, kann ich dieser Tage gut verstehen. Ich kann es euch Mannsleut‘, die ihr das so toll für mich stemmt, allenfalls mit einer ordentlichen Brotzeit vergelten! 😉

Von Muskeln und Kopfarbeit

Ja, trotz hilfreicher Maschinen gibt es noch genug zu tun für die Muckies, beispielsweise Schaufelarbeiten, Rüttlerbedienung oder Hammerschwingen. Aber auch genug zu tun fürs Gehirn. Ob exakte Kalkulation der benötigten Mengen von Diesel über Nägel bis Beton nebst der entsprechenden Werkzeuge, oder ob reibungslose Organisation und Kommunikation über mehrere Firmen, Verantwortliche und Ausführende hinweg – das Baugewerbe verdient unser aller Respekt. Selbst bei unserer Mini-Baustelle (gemessen an anderen Projekten) erahnen wir nur den Aufwand, der dahinter steckt.

Danke, dass ihr euch überhaupt mit uns abgebt und das auch noch zu einem Vorzugpreis. Wir (und das Internet) werden es ganz sicher nicht vergessen!!!

Macht die Arbeit Spaß?

Ringfundament der Bienen-InfoWabe am Abend des 27.08.2015

Am Ende eines sehr warmen Arbeitstages stehe ich still vor dem Tagesergebnis und freue mich an eurem Werk, liebe Raab-Leute.

Firmenschild Raab-Bau EbensfeldVergessen der Ärger, dass bereits am ersten Tag (vermutlich eher in der ersten Nacht) die Beschilderungen (Bautafel, Einladung zur Einweihungsfeier am 20.09., Auflistung der Unterstützer, Zeichnung der Bienen-InfoWabe) heruntergerissen wurde und ich sie wieder neu anfertigen muss …, vergessen das sehr, sehr frühe Aufstehen, um unser beider Brotberufsarbeit irgendwie nebenbei noch zu erledigen …, vergessen die Frage, warum wir unseren Urlaub kurzerhand storniert haben, um rechtzeitig mit allem bis zur Einweihungsfeier am 20.09. fertig zu werden.

Was bleibt, ist der Respekt, die Bewunderung und die Wertschätzung für euren schweißtreibenden Einsatz in einem Beruf, den nicht mehr allzu viele wohl nachfolgen möchten.

Bienenzeichnung von JessicaWir können nur für uns alle hoffen: „Arbeit, die Spaß macht, ist keine Arbeit“. Und ihr tut es – genau wie wir – für die Zukunft der Bienen, ob euch das bewusst ist oder auch nicht. Was gleichbedeutend ist mit der Zukunft der Menschen hier in Oberfranken (oder anderswo), die täglich in ihr regionales Obst beißen, wahlweise Gemüse auf den Teller haben oder einen Schlehengeist nach dem Schweinebraten kippen wollen. Dass das alles nur wächst durch Bienenbestäubung, muss wohl nicht extra mehr erwähnt werden.

Ist das genug Motivation für uns alle? Wir meinen: „Yeah! Give me Five!“ oder auch: „Bassd scho‘!“

Fundamentbau in vier Tagen

Fundament der Bienen-InfoWabe ausgehoben

BauerörterungsgesprächBeginn der Bauarbeiten am 26.08.2015 zur Bienen-InfoWabe, der vermutlich bestdokumentiertesten Baustelle Bambergs. Für uns, Reinhold Burger und Ilona Munique, ganz großes und sehnsüchtig erwartetes Kino, dem wir nur zu gerne als Statisten in erster Reihe beiwohnten, aller liegengebliebener Arbeit zum Trotz.

Drehort: der südliche ERBA-Park

BesprechungErste Szene, erster Akt: Lagebesprechung zwischen den Herren Philipp Kminkowski (Bauleiter der Firma Raab-Bau aus Ebensfeld), dem Capo Dück und Matthias Dietz (Architektur Büro Dietz) zur genauen Lage und Höhe des Fundaments.

Erlösende E-Mail von der Stadt Bamberg: alle Leitungen totOffenbar gab es im Vorfeld auch noch ein wenig Aufregung wegen erwartbar verbuddelter Leitungen aus Landesgartenschauzeiten. Eine morgendliche E-Mail der Stadt Bamberg gab jedoch zur gegenseitigen Erleichterung grünes Licht. Der Bagger kann kommen!

Nebenschauplätze

Neuer Toilettenplatz, Bau Bienen-InfoWabeSonnenblumen im Interkulturellen Garten BambergWären noch zu benennen der Mauerer Maximilian und (Noch-)Azubi Marcel. Die kräftigen, freundlichen Burschen zeigten sich von ihrer besten Seite. Neben allfälligem Hin- und Hergeschleppe diverser Bauteile trugen sie sogar ein ganzes WC-Häuslein vom ursprünglichen ausgesetzten Standort in eine etwas besser abgeschottete Region – den Mitgliedern des angrenzenden Interkulturellen Gartens zuliebe, die ihre letzten schönen Hochsommertage bereits geruchtlich beeinträchtigt wähnten. Ja, manche Nebenschauplätze erhalten ungeahnt Gewichtung. Wie gut, dass wir darüber geredet haben.

Ohne Unterstützung geht es nicht

Ausladung Bagger Einmessung Bienen-InfoWabeNun aber los … alles geklärt, der Bagger ist angerollt, die Fläche genau vermessen und die Grenzen mit blauem Spray eingezeichnet. Das geht alles sehr professionell vonstatten, wir sind beeindruckt.

verschiedene BaggerschaufelgrößenNein, eine Wabe hätte er wohl noch nicht gebaut, so der Capo auf meine Frage hin. Allerdings hatten sie im vergangenen Jahr einen ähnlichen Auftrag in Sachen Bienen auf Banz ausgeführt. Dort wurde ein Bienenhaus erneuert. Maximilian Schick erinnerte sich ebenfalls lebhaft daran. „Drei Lehrlinge der Baufirma Raab übernahmen das Ausmauern der Gefache und Überputzen mit Lehmputz“, so zu lesen auf infranken.de, und der Landkreis Lichtenfels schrieb: „Umweltbildung und handwerkliche Ausbildung auf einem Streich“.

UnterstützerschildAuch unBaggerradsere Bienen-InfoWabe erfährt Unterstützung von allen Seiten, worüber wir sehr glücklich sind. Allen voran die Stadt Bamberg, die uns das Grundstück zur Verfügung stellt, sowie 16 Kaufleute der REWE-Group, die die Hauptfinanzierung stemmten. Die weiteren beteiligten Firmen – im Text erwähnt – kamen uns so weit es nur ging finanziell entgegen. Etliche Einzelspenden nicht zu vergessen, und der seelische Beistand (u. a.) unserer lieben Bienenpatinnen und -paten taten ein Übriges, das neue Informations- und Bildungszentrum rund um Bienen, Honig, Imkerei und Trachtpflanzen Wirklichkeit werden zu lassen.

Zerstören für einen höheren Zweck

Aushubmaterial Gewiss … eine im Hintergrund ziemlich aufwändige Kommunikationsleistung von 16 Monaten war erforderlich, um an diesem schönen Sommermorgen des 26. August 2015 endlich der Manifestation der Bienen-InfoWabe in Form einer – nun ja, zunächst – Zerstörung beizuwohnen. Doch dient diese brachiale Aushebung schließlich einem höheren Zweck. Und so hübsch, wie die Häufchen durch Capo Dück nach „Erdreich“ und „Schotter“ getrennt wurden, sind wir uns sicher, dass das alles wiederverwertet werden kann.

Der große Spatenstich


kleine Baggerschaufel für Bau Bienen-InfoWabeMaßarbeit für den BaggerführerSeitefläche für Seitefläche wird zunächst grob ausgehoben, um dann mit einer kleineren Baggerschaufel in die Tiefe zu gelangen. Dabei ist wichtig, dass nicht zu viel Erdreich nachrutscht. Eigentlich ist die kleine Schaufel fast schon zu groß für diese Arbeit. Doch hätten wir alles mit der Handschaufel ausgehoben, wäre diese wiederum zu klein dafür gewesen. Offenbar ist die Größe unserer Bienen-InfoWabe genau dazwischen. Sorry. 😉

Ende es ersten Akts

Freiluftbüro Bienen-InfoWabeGegen Mittag war der Aushub vollbracht. 13,5 Kubikmeter Beton sollen morgen die penibel erstellten Gräben füllen, so errechnet es Capo Dück in seinem provisorischen Büro. Damit in der Nacht niemand in die Grube fällt, brachten Maximilian und Manuel einen Bauzaun an. Ein Mauerer muss auch immer ein wenig ein Zimmerer sein.

Bauzaun Bienen-infoWabeIch radle glücklich und mit viel, viel Foto- und Filmmaterial von dannen. Meine zwischenzeitlich geleistete Queckenentfernungsaktion auf unserer Bienen-Blühweise, eine Parzelle im benachbarten Interkulturellen Garten, dünkte mir ein Leichtes angesichts der Muckiarbeit der Raab-Bauleute. Denn trotz großer Maschinen blieb es nicht aus, beispielsweise auch mal eine Handschaufel zu bedienen. Wie gut, dass die Baustelle die meiste Zeit im Schatten lag.

Und Reinhold? Der versorgte in der Zwischenzeit unsere Bienen, die nun eingefüttert und gegen die Varroamilbe behandelt werden. So leistet jeder, was er kann. Und heute fühlte es sich an wie in einem traumhaften Film mit wunderbaren Schauspielern. Mit dem Unterschied, dass die Realität einen schnell wieder einholt, wenn es den Bienen schlecht geht und uns die Imker ausgehen. Daher wird es ein Doku-Film mit äußerst ernstem Hintergrund. Was nicht heißen soll, dass wir die Freude am Dasein und Tun verlieren müssen! Da sind wir uns ganz einig mit dem Raab-Slogan: Aus Freude am Bauen! Betreten der Baustelle erwünscht! Film ab!

Bildergalerie

Fundamentbau in vier Tagen

Bayerischer Imkertag 2015 in Aschaffenburg

Aschaffenburg SchlossWir fahren zum Bayerischen Imkertag 2015 nach Aschaffenburg am So., 06.09.2015. Wer sich uns anschließen möchte – gerne!

Abfahrt in Bamberg um 7.25 Uhr, Rückfahrt 17.17 Uhr oder 19.17 Uhr nach Absprache. € 5,00 bei Mit-Nutzung unseres Bayern-Tickets. Wir treffen uns in der Haupthalle um spätestens 7.15 Uhr. Vorabanruf wäre fein! T. 0951-3094539.

Der jährliche Bayerischer Imkertag mit Vortragsprogramm, Vorführungen und Workshops wird ausgerichtet vom Landesverband Bayerischer Imker e. V. und findet heuer in der Stadthalle Aschaffenburg, Schloßplatz 1, von 10 – 16.45 Uhr statt. Er steht allen Interessierten offen.

Hier das Gesmt-Programm des Bayerischen Imkertags 2015, welches bereits am Vortag, Sa. 05.09. mit der Vertreterversammlung, einem Rahmenprogramm für Begleitpersonen sowie einem unterhaltsamen Festabend beginnt.

HEG-Einkaufserlebnis mit Bienenpaten und Jungimkern

Reinhold Burger, Jürgen Horn und Christina Hartleitner im ImkershopCO²-Sparen durch Auto-Verzicht ist sinnvoll, doch zuweilen braucht man doch einen fahrbaren Untersatz. Das Interesse von Jürgen Horn, einem angehenden Jungimker, nutzend, freuten wir uns, dass wir eine Fahrt- und Transportmöglichkeit von Bamberg hinaus nach Eltmann zum HEG Imkershop angeboten bekamen, um unseren Gläserbestand für die kommenden Honigerntetage zu ergänzen. Herzlichen Dank, Jürgen!

Jürgen Horn und Christiane Hartleitner, angehende Jungimker, helfen beim Verstauen der HoniggläserIn seinem neuen, sehr schicken Subaru nahm Jürgen außerdem unsere Nachbarin Christiane Hartleitner mit. Sie befindet sich ebenfalls in den Startlöchern, da sie künftig ihre Bienen am Schiffbauplatz selbst zu pflegen hat. Denn der bisherige betreuende Imker gab heuer endgültig auf. Zu häufig sind ihm in den vergangenen Jahren seine Völker auf dem Lande eingegangen. Er hat, wie man so schön sagt, „die Schnauze voll“.

Christina Michel bei der HEGDer Stab wurde also weitergegeben, und so fanden wir uns am 23.07. im Industriegebiet am Main ein, um „shoppen“ zu gehen. Zu uns gesellte sich unsere Bienenpatin Christina Michel, die es aus Waldsachsen nicht allzu weit hierher hatte. Alle unsere Bienenpaten dürfen einmal im Jahr mit uns zum Einkaufen fahren, um zu erfahren, was es so alles zum Imkern gibt und wo man seinen möglichen Honigüberschuss zweckst Weiterverkauf abgeben kann. Nämlich bei Simone Machinek, der Geschäftsführerin, die unter der Regie des 1. Vorsitzenden der Honigerzeugergemeinschaft Süddeutschland w. V., Karl-Heinz Übelacker, die Geschicke des Betriebes lenkt.

Betriebshalle der HEB in EltmannAuch Christina will im kommenden Jahr selbst imkern, so sich die Rahmenbedingungen auf dem Land bessern sollten. Zur Zeit befürchtet sie noch nachbarlichen Pestizideinsatz. Doch heute will sie sich einfach nur informieren, wo sie in Zukunft ihre Utensilien herbekommen wird. Sie weiß bereits, dass es eine kostengünstige Grundausstattung, nämlich das Anfängerset (Starterset, PDF) des Vereins gibt. Damit soll die Imkerei gefördert werden und ist für Jungimker gedacht, die vom heimatlichen Imkerverein (Orstverein) bzw. vom Kreisvorstand bestätigt sind. Bei Neueintritt in der HEG erhalten sie quasi die komplette Aufnahmegebühr (zur Zeit € 34,-) zurück, die mit dem Anfängerset verrechnet wird.

Betriebshalle, Imkershop HEGDoch noch ist unsere Begleitung erst einmal am Schnuppern. Im wahrsten Sinne des Wortes. Und mit uns etliche Wespen, die ein und aus schwirren. Weder deren, noch der rege Betrieb der honiganliefernden Imker aus ganz Süddeutschland – wir lesen Regensburger, Fürstenfeldbrucker oder Neumarkter Autokennzeichen – können Simone und ihr Team aus der Ruhe bringen. Die Geschäftsführerin nimmt sich sogar Zeit, unsere neuen Zaungäste zu begrüßen und freut sich über deren Interesse. So sind wir uns sicher, dass es nicht die letzte Begegnung mit unseren Freunden sein wird! Und mit uns sowieso nicht.

Interessante Produktideen in der HEG EltmannFreundliche und fachkundige Einkaufsberatung in der HEG EltmannDenn immer wieder entdecken wir Neuigkeiten, die uns im übervollen Internetangebot wohl entgehen würden. Es ist doch etwas anderes, ob ich eine tolle Verpackungsidee in die Hand nehmen kann oder ob ich sie nur zweidimensional sehe – und übergehe. Auch der eine oder andere imkerliche Ratsch zwischen den sauber und übersichtlich geschlichteten Regalen ergibt sich und toppt so manches lange Suchen nach Antworten in Foren, die oft mehr Zeit rauben, als einem bewusst wird.

Simone Machinek am Weihnachtsmarkt Bamberg 2014Gerne hätten wir die in Veitshöcheim zum Imkertag in Aussicht gestellten gesponserten Bücher mitgenommen, doch waren sie leider noch nicht angeliefert worden. Macht nichts, es sind ja ohnehin Ferien und der Klassensatz käme noch nicht zum Einsatz. Jetzt fahre du, liebe Simone, erst einmal in deinen wohlverdienten Urlaub. Du hast im vergangenen Jahr wahrlich alle Hände voll zu tun gehabt, das Imkereiflaggschiff am Main wieder auf einen guten Kurs zu bringen – er sei dir vergönnt! Bis auf ein Wiedersehen … sicher nicht erst zum nächsten Weihnachtsmarkt in Bamberg!