Öffentliche Honigernte 2023 zur BIWa-Sonntagsöffnung im Juli

Öffentliche Honigernte zur BIWa-Sonntagsöffnung am Bienenweg in Bamberg / Iniative Bienen-leben-in-Bamberg.deEinmal jährlich ernten wir im Rahmen unserer BIWa-Sonntagsöffnung am 3. Sonntag im Juli gemeinsam mit der interessierten Bevölkerung an den Völkern des Lehrbienenstands am Bienenweg. Um 15 Uhr fanden sich 20 Interessierte jeden Lebensalters im ERBA-Park ein, die nach einem Kurzvortrag zur Biene und zum Honig selbst mit Hand bei der Ernte anlegen durften. Diejenigen, die bereits zur Öffnung um 14 Uhr kamen, machten es sich mit Bienenkinderbüchern und -spielen gemütlich, um die Wartezeit zu überbrücken.

Öffentliche Honigernte zur BIWa-Sonntagsöffnung am Bienenweg in Bamberg / Iniative Bienen-leben-in-Bamberg.de

Zu Beginn ließen wir das Gewicht der mit Honig gefüllten Waben schätzen und gaben diese von Hand zu Hand.

Den Kindern gaben wir bei der Ernte natürlich den Vortritt. Geschützt durch die neuen Kinder-Imkeranzüge, die durch Fördermittel aus dem Unterstützungsfonds der Stadt Bamberg angeschafft werden konnten, trauten sich fast alle an die geöffneten Beuten heran.

Reinhold Burger wies alle in den Umgang mit dem Stockmeißel ein. Mit diesem Werkzeug werden die durch Baumharz (Propolis) verkitteten Waben voneinander  gelöst. In die Gasse zwischen die Träger der Wabenrähmchen gesetzt, sorgt er mit einer kleinen Seitwärtsbewegung für Lockerung. Vorsichtig und mit etwas Unterstützung wurden die schweren Waben nach oben gezogen.Öffentliche Honigernte zur BIWa-Sonntagsöffnung am Bienenweg in Bamberg / Iniative Bienen-leben-in-Bamberg.de

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Schließlich hielten die mutigen Sonntagsgäste stolz die mit zwei bis drei Kilo doch teils recht schweren Honigwaben in Händen. Doch sonderlich gefährlich ist das nicht. Denn eine Vortags eingelegte Bienenflucht sorgt dafür, dass nicht mehr viele Bienen im Honigraum anzutreffen sind.¹

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Öffentliche Honigernte zur BIWa-Sonntagsöffnung am Bienenweg in Bamberg / Iniative Bienen-leben-in-Bamberg.deDie wenigen Bienen sind emsig damit beschäftigt, Wachsdeckel als schützende Schicht über den eingelagerten Honig zu befestigen oder fächeln Kühle zu, um dem Honig das Wasser zu entziehen. Für die Menschen interessieren sie sich bei all ihrer fleißigen Arbeit nicht.

Öffentliche Honigernte zur BIWa-Sonntagsöffnung am Bienenweg in Bamberg / Iniative Bienen-leben-in-Bamberg.deMit dem Abkehrbesen werden sie vors Einflugloch abgekehrt. Werden die Kehrbewegungen dabei rasch ausgeführt, wird ein Rollen der Bienen vermieden. Das überließen wir den Kindern daher vorsichtshalber nicht, um die Bienen nicht über Gebühr zu belasten.

Die Waben wurden sodann in die bereitgestellten Boxen verstaut, mit denen sie zum Schleudern zu uns in den Obstmarkt gefahren werden. Damit keine Bienen und Wespen mitgenommen werden, muss der Deckel der Box rasch wieder geschlossen werden. Öffentliche Honigernte zur BIWa-Sonntagsöffnung am Bienenweg in Bamberg / Iniative Bienen-leben-in-Bamberg.de

 

Die Kinder wurden für ihren Mut mit der Kinderbroschüre „Die Bienen- & Honigforscher“ und einem Blatt mit Wissenswertem zu den Bienen belohnt. In der Bienen-InfoWabe fand zum Schluss noch eine kleine Honigverkostung statt und natürlich konnte dieser auch gleich erstanden werden.

Die nächste öffentliche Honigernte findet voraussichtlich am So., 21.07.2024, statt. Doch so lange muss niemand mit einem Besuch bei uns warten. Die nächste BIWa-Sonntagsöffnung ist am 20.08. Wir freuen uns auf euch!


Blick auf die BienenfluchtReinhold erläutert Funktion Bienenflucht¹Eine zwischen Honig- und Brutraum befindliche hölzerne Platte funktioniert für die Arbeitsbienen wie eine Einbahnstraße. Durch speziell geformte Öffnungen führt zwar der Weg vom oberen Honigraum nach unten in den Brutraum und mithin zur Königin, deren Duftspur sie folgen. Doch zurück gelangen sie wegen der sich konisch verengende Öffnung nicht mehr, so dass sich mit der Zeit der obere Honigraum von Bienen leert.

Honigschleudertage 2023 – Letzer freier Termin!

Glasreihen mit Bamberger Lagenhonig (noch ohne Etikett)Logo für das Schwerpunktthema Honig der Bienen-InfoWabeWie kommt der Honig ins Glas?”
Noch 1 freier Termin zu den Honigschleudertagen 2023

Lernen Sie eine der ältesten und auch heute noch ursprünglichsten Lebensmittelverarbeitungen der Welt kennen! Ein toller Tag für die ganze Familie!

Sa., 22.07.2023  |  10.00 – 16.00 Uhr
Standort Schiffbauplatz (Ernte). Im Anschluss Obstmarkt 10 (Entdeckeln, Schleudern, Abfüllen). Anmeldung erforderlich.

Was?  Entnahme der Honigwaben an unseren Standorten des Bamberger Lagenhonigs. Nach der Ernte Mittagsimbiss im Obstmarkt 10 (3. Stock, nicht barrierefrei). Danach wird entdeckelt, geschleudert und abgefüllt. Jede/r darf ein 250g Glas selbstgeimkerten Honig mitnehmen.

Es besteht eine kleine Einkaufsmöglichkeit von Honigprodukten. Außerdem erstellen wir eine Weblog-Fotodokumentation zu diesen wunderbaren Erlebnistagen! Da dies Teil unserer Öffentlichkeitsarbeit für das Verständnis über die Bienenwelt ist, wird bei Ihrer Teilnahme die Zustimmung zur Fotoveröffentlichung vorausgesetzt.

Für wen?  Interessierte, die sich via https://xoyondo.com/dp/lR83iP26D1zfuBM
und zusätzlich mit E-Mail-Benachrichtigung (!) hallo [at] bienen-leben-in-bamberg [dot] de für Platzbestätigung und ggf. weiterem Infoversand bei uns anmelden.

  • Teilnehmeranzahl pro Termin = max. 6 Personen
  • Es zählt die Reihenfolge der Anmeldungen
  • Bienenpatinnen und -paten genießen Vorrang
  • Teilnahme von Kindern im Vor- u. Grundschulalter nur nach Absprache

Kosten? 

  • Bienenpat(inn)en kostenlos, Bienenpatenanhang 10% ermäßigt
  • € 25,- als Familienpauschale für 2 Erw. und 1 Kind (bis 16 J.) |  € 12,- pro Erw. |  € 8,- pro (zusätzliches) Kind bis 16 Jahre sowie Studierende

So., 16.07.23 – BIWa-Sonntagsöffnung mit öffentlicher Honigernte

Logo "Alle Themen" der Bienen-InfoWabe (BIWa)Öffentliche Honigernte zur BIWa-Sonntagsöffnung am Bienenweg in BambergSo., 16.07.23 – BIWa-Sonntagsöffnung mit öffentlicher Honigernte

Wann? 14.00 – 17.00 Uhr | Offenes Haus für alle … rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur.

Um 15.00 Uhr | Öffentliche Honigernte. Honig wächst nicht in Quetschflaschen, das ist sicher. Doch woher kommt er genau? Wie wird er von den Bienen eingelagert? Familien mit Kindern ab dem Grundschulalter dürfen kostenlos und ohne Anmeldung am Ernten teilnehmen. Sie ziehen unter Anleitung eine Wabe aus dem Volk am Bienenweg und werden mit einem kleinen Geschenk belohnt. Dauer je nach Besucherzahl etwa eine halbe Stunde inklusive Kurzvortrag. Auch, wer nicht ernten will, darf in einen echten Imkeranzug schlüpfen! Im Anschluss Honigverkostung mit der Möglichkeit, original „Bamberger Lagenhonig“ zu kaufen. Bei Regen muss die Ernte leider entfallen.

Und sonst?  Informationen für Groß und Klein, Beratung für Jungimker/innen und Fachgespräche für alte Hasen. Nutzung der Imker-Bibliothek.
Kosten?  Keine, über Spenden freuen wir uns
Wo?  Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park)

Mi., 12.07.23 – MonatsBeeTrachtungen Juli / August (Stammtisch)

Bienen an SonnenblumenLogo für alle Schwerpunktthemen (= Bienen, Honig, Imkerei, Natur) der Bienen-InfoWabeMi., 12.07.23 – MonatsBeeTrachtungen Juli / August (Stammtisch)

Wann? Mi., 12.07.23 | ab 19 Uhr – jeden 2. Mittwoch im Monat
Wo? Vereinshain, Galgenfuhr 30, in Bamberg (Vereinssportgasttätte TSG 05 gegenüber Jahnwehr. Reichlich Parkmöglichkeiten, behindertengerecht.)
Für wen? Imker/innen und alle Interessierten, auch ohne Kenntnisse und Ambitionen, aber mit viel Liebe zu Bienen, Honig, Imkerei und Natur!
Was? Informative Vorschau zu aktuellen imkerlichen Arbeiten des laufenden Monats und phänologische Hinweise zu Blühtrachten. Mit Meinungsaustausch bei geselligem Beisammensein und Schwofen über unsere Lieblingsthemen.
Referenten? Reinhold Burger (Bienenwirtschaftsmeister u. -sachverständiger) und Ilona Munique (Imkerin)
Und sonst? Die sogenannten Monatsbetrachtungen sind Tradition lehrender Imker(inn)en, die ihre langjährigen Erfahrungen systematisch aufarbeiten und sich dabei „in die Karten schauen“ lassen.

LWG in 2023 ohne Tag der offenen Tür

Weder in Veitshöchheim noch in Bamberg, die sich jährlich abwechseln, findet heuer der Tag der offenen Tür der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) statt. Grund ist eine Baustelle auf der B27 bei Veitshöchheim, so dass die Veitshöchheimer den Turnus nicht einhalten können, so eine Pressemeldung. Doch die blühenden Schauflächen können dennoch zu den Öffnungszeiten und mit Führungen erlebt werden.

Blühwiese im Bamberger Bienengarten

Ein kleiner Trost ist vielleicht, dass unsere BIWa-Sonntagsöffnung am 16.07.23 regulär von 14-17 Uhr stattfindet, diesmal sogar um 15 Uhr mit einer öffentlichen Honigernte. Familien sind herzlich dazu eingeladen, selbst eine Wabe zu ziehen und natürlich zur anschließenden Honigverkostung. Eine Anmeldung für den Jahresevent im Erba-Park, Bienenweg 1, ist nicht erforderlich. Und auch unsere Schaubeete sind geöffnet, sogar rund um die Uhr.

Öffentliche Honigernte zur BIWa-Sonntagsöffnung am Bienenweg in Bamberg

Über Baunachs Störche zu Kirchlauterer Bienen – ein Exkursionsbericht

Am Marktplatz in Kirchlauter; FKBB-Bildungsexkursion nach Kirchlauter Treffpunkt Ottokirche / Kilometerobelisk; FKBB-Bildungsexkursion nach Kirchlauter Die FKBB-Bildungsexkursion Kirchlauter am Samstag, 03.06.23 begann an der Bamberger Ottokirche am Kilometerobelisken und führte unsere kleine Gruppe per Carsharing-Auto zunächst nach Baunach.

Für das erst seit wenigen Tagen neu in Bamberg angekommene Paar, Francesca und Roland, waren die Region Haßberge noch eine Unbekannte. Also war Sight-Seeing angesagt.

Storchennest am Marktplatz in Kirchlauter; FKBB-Bildungsexkursion nach Kirchlauter

Die Begeisterung über die romantische, über tausendjährige Drei-Flüsse-Stadt löste auch ein mit drei Storchenkindern besetztes Nest aus.

Die Baunacher berichteten uns in der Art stolzer „Eltern“, dass sie vor zwei Jahren einen Horst auf das Fachwerkhaus Am Marktplatz 6 errichtet hatten. Bereits im letzten Jahr nahm ein Storchenpaar die Einladung an, die aber erst heuer für Nachwuchs sorgten – dafür gleich drei Sprösslinge auf einmal. Nach dem Genuss in einem der besten Eisdielen der Region war es auch schon Zeit für das vereinbarte 12-Uhr-Treffen in Kirchlauter.

Am Altlautersee erwartete uns Doris auf ihrer Picknickdecke, die sie großzügig mit uns teilte. Da die Führung am Lehrbienenstand erst um 14 Uhr beginnen sollte, hatten wir reichlich Zeit für einen Austausch über unser aller spannendes, abwechslungsreiches Leben und Arbeiten mit all seinen Stationen.

Der Lehrbienenstand

Figurenbeute am Lehrbienenstand Kirchlauter; FKBB-Bildungsexkursion nach Kirchlauter

Sodann begann die eigentliche Exkursion unter dem Motto „Bienen, Obst und Altes Handwerk“ mit einem kurzen Spaziergang auf die Anhöhe zum Genusserlebnisweg mit angeschlossenem Lehrbienenstand des Imkervereins Kirchlauter. Wir wurden von der riesigen Figurenbeute freundlich begrüßt und gelich weitergeschickt zu Dieter und Matthias Adrian am Bienenhaus.

Referenten Matthias und Dieter Adrian; Figurenbeute am Lehrbienenstand Kirchlauter; FKBB-Bildungsexkursion nach Kirchlauter

Matthias erläuterte die imkerlichen Handlungen, ließ einen Blick in einen Ableger werfen und beantwortete geduldig alle Fragen. Die Königin wurde gesichtet, auch, wie eine Biene frisch aus ihrer Zelle schlüpfte, die Inhalte von Wabenzellen erläutert … alle waren sich einig, dass sie viel und Interessantes gelernt hätten. Oder wie Doris meinte: „Ich habe das nicht so spannend erwartet!“

Am Lehrbienenstand Kirchlauter; FKBB-Bildungsexkursion nach Kirchlauter

Dieter zeigte sodann die verschiedenen historischen Exponate auf dem Gelände, die sich aus Nachlässen alter Imkereien und Belegbienenständen der nahen und weiteren Umgebung stammten.

Am Lehrbienenstand Kirchlauter; FKBB-Bildungsexkursion nach Kirchlauter

Das Schmiedemuseum

Weiter ging’s in das Schmiedemuseum. Im Erdgeschoss erfuhren wir auf vielen Tafeln alles rund ums Schmiedehandwerk. Das Highlght war natürlich die Schmiedewerkstatt selbst.

Schmiedemuseum; FKBB-Bildungsexkursion nach Kirchlauter

Doch auch der erste Stock, die Wohnstube des Schmieds, hatte einiges an historischen Stücken zu bieten. Es war zwar kaum etwas beschriftet, doch alle hatten mehr oder weniger noch Ahnung, zu was welches Stück gut war. Dieter als unser Ältester in der Runde konnte notfalls Aufklärung leisten und erzählte anregend über die Geschichte des Hauses, das als privates Museum geführt wird.

Schmiedemuseum; FKBB-Bildungsexkursion nach Kirchlauter

Der Honigschleuderraum

Zum Lehrbienenstand gehört auch ein picobello sauberer Honigschleuderraum in einigen hundert Metern Entfernung, den wir nach dem Schmiedemuseum besichtigten. Eine elektrische Selbstwendeschleuder für 6 Waben ist der ganze Stolz des Imkervereins Kirchlautern. Den hätten wir zu gerne ebenfalls, ganz klar.

Der Honigschleuderraum des Imkervereins Kirchlautern; FKBB-Bildungsexkursion nach Kirchlauter

Natürlich war es ein Tag mit viel Input, doch das hat eine Bildungsexkursion so an sich. Noch vor 17 Uhr erreichten wir wieder Bamberg. Für uns endete der Tag mit einer kleinen Überraschung. Francesca versprach, das Pfingstrosenbeet zu hacken und auch später mal im Bienengarten mitzuhelfen. Mit diesen tollen Aussichten fuhren wir doch gerne am nächsten Tag in unseren Kurzurlaub in die nicht minder schöne Fränkische Schweiz.

Danke für diesen schönen Tag mit euch allen, und ein großes Dankeschön auch an die sehr sympathischen und fachlich versierten Referenten Dieter und Matthias! Ihr macht das großartig!

Mi., 14.06.23 – MonatsBeeTrachtungen Juni / Juli (mit Stammtisch)

Mi., 14.06.23 – MonatsBeeTrachtungen Juni / Juli (mit Stammtisch)

Biene an Geranium x magnificum – Pracht-StorchschnabelLogo für alle Schwerpunktthemen (= Bienen, Honig, Imkerei, Natur) der Bienen-InfoWabeWann? Mi., 14.06.23 | ab 19 Uhr – jeden 2. Mittwoch im Monat
Wo? Vereinshain, Galgenfuhr 30, in Bamberg (Vereinssportgasttätte TSG 05 gegenüber Jahnwehr. Reichlich Parkmöglichkeiten, behindertengerecht.)
Für wen? Imker/innen und alle Interessierten, auch ohne Kenntnisse und Ambitionen, aber mit viel Liebe zu Bienen, Honig, Imkerei und Natur!
Was? Informative Vorschau zu aktuellen imkerlichen Arbeiten des laufenden Monats und phänologische Hinweise zu Blühtrachten. Mit Meinungsaustausch bei geselligem Beisammensein und Schwofen über unsere Lieblingsthemen.
Referenten? Reinhold Burger (Bienenwirtschaftsmeister u. -sachverständiger) und Ilona Munique (Imkerin)
Und sonst? Die sogenannten Monatsbetrachtungen sind Tradition lehrender Imker(inn)en, die ihre langjährigen Erfahrungen systematisch aufarbeiten und sich dabei „in die Karten schauen“ lassen.

Schulbienenausflug des Obst- und Gartenbauvereins Wildensorg zu Pfingsten 2023

Schulbienenführung für den Obst- und Gartenbauverein Bamberg-Wildensorg am Pfingstsonntag 2023 / Bienen-leben-in-Bamberg.deDen Pfingstsonntag mit netten Gästen im Bienengarten zu verbringen war uns ein Vergnügen. Zumal der Vorsitzende Jürgen Brendel als Gartenkollonenführer ohnehin zum internen Zirkel der Bienen-InfoWabe im ERBA-Park zählt. In zwei Stunden erlebten die 20 kleinen wie großen Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Bamberg-Wildensorg eine Menge zu Bienen und anderen Tieren, zu Honig und der Imkerei sowie der Pflanzenwelt.

Zum Ankommen ging’s erst einmal über den Sinnespfad, mitten durch die duftende und bienensummende Katzenminze. Da kann man als Dreikäsehoch durchaus auch mal einen Schrecken bekommen … aber der war dann bald wieder vergessen.

Schulbienenführung für den Obst- und Gartenbauverein Bamberg-Wildensorg am Pfingstsonntag 2023 / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Im Sitzkreis erfuhren die Kinder einiges über die Sinne und den Körper der Biene.

Schulbienenführung für den Obst- und Gartenbauverein Bamberg-Wildensorg am Pfingstsonntag 2023 / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Noch mehr über ihre Eigenschaften wie Nektar und Pollen sammlen erfuhr die Gruppe im Inneren der Bienen-InfoWabe. Dort wartete schon die Plüschbiene SaBIENE, um das mit der Bestäubung zu erklären. Auch eine Modelbiene, die Honigschleuder und eine echte Honigwabe sorgten dafür, dass klar wurde, wie der Honig – ein bisschen Rechnen und eine Honigverkostung inklusive.

Schulbienenführung für den Obst- und Gartenbauverein Bamberg-Wildensorg am Pfingstsonntag 2023 / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Und schon waren wir wieder draußen im sommerlichen Bienengarten. Die erste Hälfte durfte in aller Ruhe die echten Bienen in unserer Schaufensterbeute bewundern.

Schulbienenführung für den Obst- und Gartenbauverein Bamberg-Wildensorg am Pfingstsonntag 2023 / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Die andere Hälfte suchte Tiere im Bienengarten, denn natürlich ist uns nicht nur die Biene wichtig. Schulbienenführung für den Obst- und Gartenbauverein Bamberg-Wildensorg am Pfingstsonntag 2023 / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Beide Gruppen hatten einiges an Tieren gefunden und wurden am Ende mit einem Heftchen zur Bienenwelt belohnt.

Schulbienenführung für den Obst- und Gartenbauverein Bamberg-Wildensorg am Pfingstsonntag 2023 / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Jetzt hieß es: Wir wollen sehen, wo genau die Bienen wohnen! Die entnommene Bienenwabe musste ja auch zurückgebracht werden, ohne die Königin mögen die Bienen nicht lange allein bleiben.

Schulbienenführung für den Obst- und Gartenbauverein Bamberg-Wildensorg am Pfingstsonntag 2023 / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Die Mutprobe hatten alle bestanden: Das Bienen streicheln! Und die Königin haben wir ebenfalls entdeckt!

Schulbienenführung für den Obst- und Gartenbauverein Bamberg-Wildensorg am Pfingstsonntag 2023 / Bienen-leben-in-Bamberg.deSchulbienenführung für den Obst- und Gartenbauverein Bamberg-Wildensorg am Pfingstsonntag 2023 / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Während die Erwachsenen noch einige Fragen beantwortet bekamen, hatten die jungen Gäste noch Spaß am Zeichnen.

Schulbienenführung für den Obst- und Gartenbauverein Bamberg-Wildensorg am Pfingstsonntag 2023 / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Ganz zum Schluss machten wir uns den Spaß, die Imkerhüte auszuprobieren. Was für ein abwechslungsreiches Programm – und auch wir sind immer wieder begeistert, wie Erwachsene und Kinder gleichermaßen bei der Sache sind.
Danke, Jürgen, für deinen / euren Besuch, und natürlich auch für die mitgebrachten Gaumefreuden! Gerne wieder!

Schulbienenführung für den Obst- und Gartenbauverein Bamberg-Wildensorg am Pfingstsonntag 2023 / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Reger Zulauf zum Sensenkurs im Bamberger Bienengarten 2023

Parallel zur gewohnten BIWa-Sonntagsöffnung am 3. Sonntag im Monat Mai fand vor 18 Teilnehmenden ein Sensen- und Dengelkurs mit Josef „Jupp“ Schröder aus Lichtenfels statt. Der Grandseigneur der Gartenfachberatung zeigte das richte Einstellen des Sensenblattes, das Schärfen mit dem Wetzstein und das Mähen mit der Sense.

Sebastian Zientek aus Oberlangheim erklärte das Dengeln, mithin das Richten des Blattes. Wer hatte, brachte seine Sense mit. Ein paar Sensen standen außerdem zum Verleihen bereit.

Wer Sensen kaufen möchte, hier eine gute Adresse: Oberlangheim bei Herrmanns Garten- und Forstgerätehandel, Am Ährenfeld 9.

Literatur zur Begrüßung

Zur Begrüßung wies Veranstalterin Ilona Munique auf ihren frisch aus der Presse erschienenen Artikel im Magazin BlattGrün zur Mahd von Blühwiesen (S. 9) hin. Dem wird im Doppelheft Juli/August der zweite Teil mit Tipps zum Mähen mit der Sense folgen. Außerdem sind im Bestand der Imker-Bibliothek zwei Werke zum Thema vorhanden: Miller, Ian: Das Sense-Handbuch und Lehner, Bernhard: Einfach mähen mit der Sense. Diese können zu den BIWa-Betriebszeiten eingesehen oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeliehen werden.

Dengeln

Bevor es losgehen kann mit der Arbeit, erfolgt erst das Richten des Sensenblattes. Mit einem Dengelhammer wird das Eisen des Blattes nach vorne getrieben, dabei verformt, verdichtet und somit auf (schwer messbare) 0,15 mm gehärtet. Drückt man mit dem Daumennagel von unten gegen die Schneide und rollt etwas hin und her, wölbt sich die feine Kante deutlich. Alternativ ist fürs grobe Vordengeln ein Schlagdengler möglich.

Unermüdlich hämmerte Sebastian zwei Stunden lang diverse Sensen scharf. Denn nach etwa zehn Schnitten verträgt das Blatt bereits wieder ein Wetzen.

Einstellen

Das Sensenblatt benötigt einen bestimmten Winkel zum Sensenbaum, um optimales Mähen zu gewährleisten. Beim „Anstellen“ werden Sensenspitze und Sensenbart mittels der sogenannten Zwei-Finger-Regel (entspricht zwei Zentimetern) in einen Bezug zueinander gestellt, was über verschiedene Verfahren berechnet werden kann. Statt dem breit empfohlenen zweieinhalb Zentimeter Abstand, den Jupp auch in seinem mitgebrachten Skript auswies, empfahl er uns heute aber sogar vier Zentimeter.

Eine Variante des Feststellens: Sensenbaum an die Wand stellen. Den Punkt der Spitze merken oder markieren, Sensenbaum nach links wegziehen, bis 2 cm unterhalb des Merkpunktes erreicht sind, dann Schrauben fest anziehen.

Für Linkshänder sind Sensenblätter eher schwierig zu finden. Auch sind für Menschen über 1,90 Metern keine Sensenbäume im Handel erhältlich. Die Formel für die richtige Sensenbaumgröße ist die Körpergröße abzüglich 25 cm. Der untere Griff soll sich dabei unter dem Kinn befinden, stellt man den Sensenbaum ohne Blatt vor sich hin. Mehr zu alledem im kommenden BlattGrün-Magazin.

Demonstration Sensen

Nachdem das gedengelte Blatt an den Sensenbaum montiert ist, kann es losgehen. Jupp demonstriert den Hüftschwung zunächst noch kurz auf der Wiesenfläche vor allen Gästen, bevor diese später dann selbst auf der angrenzenden Blühfläche üben dürfen.

Zwar wird der Halbkreis rechts vom Körper aus begonnen, doch der Oberkörper zeigt nach vorne und wir sehen zur Streifenkante hin, die gemäht werden soll. Die schwungvolle Bewegung, ohne dabei das Sensenblatt anzuheben, kommt aus der Hüfte. Der linke Arm leistet dabei die Hauptarbeit, indem er das Sensenblatt in einer ziehenden, schneidenden Weise um den Körper herumführt.

Dabei wird ein Viertelkreis gemäht, also das, was vor einem liegt. Die rechte, weit nach vorne greifende Hand, hilft als Steuerhand, wobei der Daumen Druck nach unten gibt. Schwupps, und der sich angesammelte Schnitt, als Schwad bezeichnet, wird nach links geworfen.

Gerade einmal zehn Zentimeter, nämlich die Breite des Sensenblatts, ist geschafft und wir setzen langsam mit dem rechten Fuß nach. Es ist also ein rhythmischer Ablauf, ein Hin und Her wiegen – und bevor wir hier in eine Trance verfallen, ist auch schon wieder Zeit zum Wetzen.

Wetzen

Nach hundert dieser Trippelschrittchen, spätestens jedoch nach 20 Metern, sollte gewetzt werden. Für das Wetzen, mithin das Aufrichten des Grats für mehr Schärfe, kommen verschiedene Mate

rialien in Betracht: Ein feiner Keramikstein aus Natur oder Kunststein über die Diamantfeile bis hin zum groben Wetzstein, diesen für beschädigte Sensenblätter. Ein guter Wetzstein muss nicht zwingend nass gemacht werden.

Der Wetzstein, so Jupp, muss am unteren Ende angefasst werden und locker von hinten nach vorne im steilen Winkel geführt werden. Also nicht schräg zum Blatt, sondern gerade daran entlangführen. Das letzte Wetzen erfolgt sodann an der hinteren Blattschneide.

Mähen mit der Sense in der Übungspraxis

Mit diesem theoretischen Wissen und den anschaulichen Demonstrationen von Jupp und Sebastian ging es in die hohe Wiese. Die Sensen wechselten durch und in kurzer Zeit war die halbe Wiese gemäht.

Alle waren sich einig – der Kurs war sehr wertvoll und ein voller Erfolg. Nur ein älteres Paar war sich einig, dass es doch nicht so ganz das Richtige für sie ist. Ja, es braucht schon eine bewegliche Hüfte, um den richtigen Schwung hinzubekommen. Aber um diese zu Trainieren, wäre ja das Sensen genau die richtige Übung. Auch unser FKBB-Beirat Nikolaus Hofmann, lernte wieder etwas hinzu. Wenn der Sensenbaum eine Beule hat, dann nutzt auch die beste Technik nichts.

Herzlichen Dank fürs Kommen, liebe Referenten und liebe Gäste, und bis in zwei Jahren wieder!

Monatsbetrachtungen Juni 2023 zu Bienen und Imkerei

Übersicht

Phänologie und Bienen

Lavendel (Lavandula) weiss und lilaDie Robinie steht in voller Blüte und die Sommerlinde als nächste Massentracht hat es auch gerade geschafft. Zu beobachten ist ein Kommen und Gehen im Storchschnabel und Liguster, an Waldgebieten und Obstgärten an Himbeere und Brombeere. Die Phazelia wartet ebenfalls mit Leckereien für die Bienen auf, und wo wir bei Lila sind – der Lavendel startet heuer früh durch und kann durchaus als eine kleine Massentracht zählen, zumal er durch den Klimawandel immer häufiger die vertrockneten Gärten schmückt.

Schwarmstimmung kontrollieren

Brutbrett / Brutrahmen mit Weiselzellen von untenDie Schwarmzeit dauert bis Ende Juni an, mindestens jedoch bis zur Sommersonnwende (siehe auch unsere Monatsbetrachtungen Mai). Unsere Völker sind derzeit sehr unterschiedlich aufgestellt. Manche gaben das Schwärmenwollen bereits auf oder legen eine Pause ein.

Die Sonnenwende am 21.06. läutet die Zeit kürzerer Tage ein. Darauf reagieren Pflanzen wie Tiere. Ab diesem Zeitpunk wird die Aufzucht von Brut reduziert. Die Volksstärken nehmen allerdings bis Anfang Juli mit der noch schlüpfenden Brut nch zu. Unsere Routinetätigkeit zur Kontrolle auf Schwarmstimmung setzen wir also im 7-Tage-Rythmus bis zum Monatsende fort. Weiselzellen lassen sich zur Ablegerbildung verwenden oder werden ausgebrochen.

Futterversorgung nach Honigernte sicherstellen

Während etliche Imker*innen bereits schon ein- bis zweimal geerntet haben, warten wir obligatorisch ab bis Trachtschluss bzw. bis Mitte Juli zum Beginn unserer jährlichen Honigschleudertage.

Nach der Ernte gilt es, die Futterversorgung sicherzustellen. Abhängig vom Standort kann es bereits im Juni zu Trachtlücken kommen. Heuer dürfte das jedoch nicht der Fall sein, da das Frühjahr insgesamt spät und kühl startete. Ein Volk verbraucht im Juni etwa 3 bis 4 Kilogramm Futter pro Woche. Sollte also Ernte mit der Schafskälte zusammenfallen, gäbe es möglicherweise einen Engpass beim Futtern.

Ableger pflegen

Begattungserfolg kontrollieren

Die gelbe Königin, umringt von ihrem HofstaatBei den im Mai erstellten klassischen Brutwabenablegern sind nach 28 Tagen alle Arbeiterinnen geschlüpft. Die neue Königin ist vom Hochzeitsflug zurück und legt seit etwa einer Woche Eier. Auch müsste bereits die erste verdeckelte Arbeiterinnenbrut vorhanden sein.

Mit dem gleichen Bild rechnen wir 14 Tage nach Bildung bei den Begattungsvölkchen aus Sammelbrutablegern. Bei der Kontrolle auf den Begattungserfolg sollten sich zumindest Eier finden lassen und später Arbeiterinnenbrut. War nach dem Schlupf der Jungkönigin das Wetter jedoch kalt und regnerisch, kann sich der Hochzeitsflug verzögern. Dann geben wir noch eine (bis zwei) Woche(n) zu und kontrollieren erneut. Finden wir immer noch keine Eier und Arbeiterinnenbrut, vereinigen wir die Waben mit einem benachbarten Ableger.

Königin zeichnen

In einem Zug mit der Kontrolle auf den Begattungserfolg kann die Königin gezeichnet werden. Die Ableger sind noch klein, da sind die Königinnen leicht auffindbar. (Zum Thema Zeichnen waren wir hier im Blog recht ausführlich.)

Gegen die VarroaMilbe behandeln

Ablegerpflege mit Milchsäurebehandlung gegen VarroamilbenbefallDie Durchsicht nutzen wir gleich zur Entmilbung. Die Ableger sind noch klein und mit wenig (verdeckelter) Brut, so dass die meisten Milben auf den Bienen ansitzen. Gut für eine Sprühbehandlung mit Milchsäure 15 % ad us. vet., welche bienenschonend und zugleich unkompliziert in der Anwendung ist.

Die Waben werden beidseitig im 45°-Winkel eingesprüht, bis die Bienen silbrig glänzen. Wenn die Bienen speckig schwarz aussehen, hat man zu viel gesprüht.

Von den Bieneninstituten wird stattdessen die Verwendung einer Sprühlösung Oxalsäure-Dihydrat 3 % ad us. vet. empfohlen, die eine noch bessere Wirksamkeit gegen die Varroamilbe aufweist. Sie ist jedoch unserer Meinung nicht ganz so anwenderfreundlich, was Jungimker*innen eventuell vor Probleme stellt. Einfach mal ausprobieren. Und nicht vergessen, den Vorgang zu dokumentieren, da verpflichtend!

Ableger Erweitern

Vergleichsfoto zur RähmchenverdratungMit dem Wachsen der Völckchen werden die Ableger sukzessive mit gedrahteten Leerrähmchen mit Anfangsstreifen am Rand des Brutnestes erweitert. Dies geschieht je nach Entwicklung im Abstand von ein bis zwei Wochen. Drei bis fünf  Arbeiterinnenwaben lassen sich so im Naturbau gewinnen. Später im Sommer wird mit Mittelwandrähmchen erweitert.

Bei Trachtmangel geben wir parallel zur Erweiterung einen Liter Zuckerlösung (Mischungsverhältnis 3:2). Unter der Futtergabe bauen die kleinen Völker die Waben zügig aus. Voraussetzung für das Gelingen eines Naturbaus ist jedoch, dass die Beuten waagrecht ausgerichtet stehen.

Propolisgitter einlegen

Ab der Sommersonnwende beginnen die Bienenvölker bereits mit den ersten Vorbereitungen auf den Winter. Speziell dichten sie verstärkt Ritzen und Spalten mit Propolis ab. Wer also Propolis ernten möchte, der sollte jetzt das Propolisgitter auf die Rähmchen aulegen. Wir verwenden Propolis-Tinktur sehr erfolgreich bei Fieberbläschen sowie Erkältungen und Entzündungen mit Symptomen im Rachen-Hals-Raum.

TERMINE im Juni

Sa., 03.06.23 – Bildungs-Exkursion nach Kirchlauter: „Bienen, Obst und Altes Handwerk“

Wann? 03.06.23 | 12.00 – 16.30 Uhr

Programm

  • Lehrbienenstand und Genuss-Erlebnisweg / Vorexkursion Kirchlauter; Schmiedemuseum Kirchlauter (Foto von IV Kirchlauter)12.00 – 14.00 Uhr | MITTAGSSTUND hat Obst im Mund
    Was?
    Gemeinsames Picknick (Selbstversorgung) am Altlautersee am Ortseingang von Kirchlauter (Treffpunkt) und kleiner Verdauungsspaziergang zum Naturgenuss-Erlebnis-Lehrpfad.
  • 14.00 – 16.30 Uhr | FÜHRUNG Imkerverein Kirchlauter mit Schmiedemuseum
    Was? Führung durch den Imkerverein Kirchlauter mit Vorstellung des Lehrbienenstandorts und des Bienenhauses, im Anschluss zur Dorfmitte ins Schmiedemuseum.

Wo? Kirchlauter, Treffpunkt Altlautersee
Für wen?
Ohne Altersbeschränkung. Familienfreundlich.
Kosten und Anmeldung? € 5 bar vor Ort; Anmeldung erwünscht unter hallo [at] fkbb-ev [dot] de oder Tel. 0951-3094539.

Bei schlechtem Wetter fällt die Exkursion ersatzlos aus.

Anreisemöglichkeiten

  • Eigene Anreise, siehe auch unser Bericht zur Vor-Exkursion.
  • Bei Anmeldung bis 01.06.23 (aktualisiert) kann ggf. ein Kleinbus gegen Unkostenbeitrag gebucht werden.
  • Parallel Fahrradtour (Achtung: Steigung Hassberge!) von Bamberg aus via Oberhaid, Sandhof und Appendorf. Abfahrtszeit 9.30 Uhr gegenüber Ottokirche am Kilometer-Obelisken an der Siechenkreuzung.

Veranstalter? Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. (FKBB)


Mi., 14.06.23 – MonatsBeeTrachtungen Juni / Juli (mit Stammtisch)

Wann? Mi., 14.06.23 | ab 19 Uhr – jeden 2. Mittwoch im Monat
Wo? Vereinshain, Galgenfuhr 30, in Bamberg (Vereinssportgasttätte TSG 05 gegenüber Jahnwehr. Reichlich Parkmöglichkeiten, behindertengerecht.)
Für wen? Imker/innen und alle Interessierten, auch ohne Kenntnisse und Ambitionen, aber mit viel Liebe zu Bienen, Honig, Imkerei und Natur!
Was? Informative Vorschau zu aktuellen imkerlichen Arbeiten des laufenden Monats und phänologische Hinweise zu Blühtrachten. Mit Meinungsaustausch bei geselligem Beisammensein und Schwofen über unsere Lieblingsthemen.
Referenten? Reinhold Burger (Bienenwirtschaftsmeister u. -sachverständiger) und Ilona Munique (Imkerin)
Und sonst? Die sogenannten Monatsbetrachtungen sind Tradition lehrender Imker(inn)en, die ihre langjährigen Erfahrungen systematisch aufarbeiten und sich dabei „in die Karten schauen“ lassen.


So., 18.06.23 – BIWa-Sonntagsöffnung mit Lavendel- und Honigmesse für Bienenfreunde

Biene an Lavendel - Lavandula 'Miss Katherine'Kennzeichnung "Spezialthema" der Bienen-InfoWabe (BIWa)Wann? So., 18.06.23 | 14.00 – 18.00 Uhr
Was? Verkaufsschau mit Beratung im Bamberger Bienengarten. Lavendel wird von Honig- wie Wildbienen sehr geschätzt und ist ein unkomplizierter Garteninsasse. Für unsere Messe verkaufen wir verschiedene Lavendelsorten in den Farben lila, rosa und weiß. Einige davon wie die Sorten #Hidcote Blue, #Miss Katherine und #Nana Alba sind dauerhafte Gäste im Bamberger Bienengarten, der jederzeit öffentlich zugänglich ist. Ihr könnt sie euch also vor dem Kauf gerne erst mal ansehen, denn sie werden bis dahin garantiert blühen.
Wer außerdem den unter dem Regionalsiegel „Genussla“ geimkerten Bamberger Lagenhonig mit hinzunehmen möchte, hat viel Gutes für die Natur getan.
Für wen? Ohne Altersbeschränkung
Kosten? Kein Eintritt. Über Spenden freuen wir uns
Veranstalter: FKBB, Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. in Kooperation mit der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de
Wo? Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park)
Und sonst? Bitte nutzt die nahe Tiefgarage des ERBA-Parks


Mo., 12.06.-02.07.23 – STADTRADELN 2023

Altes, verrostetes FahrradtStadtradeln 2023 mit TEam Bienen-leben-in-Bamberg.deWann? Mo., 12.06. – So., 02.07.23
Wo? Bundesweite Aktion, aufgeteilt auf einzelne Kommunen
Wer? Alle, die sich auf der offiziellen Seite STADTRADELN registrieren und sich in -> Bamberg (Stadt) und -> unser Team: „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ eintragen. Unser Statement lautet: „Bienenfleiß beim Radeln, gibt dir stamme Wadeln. Und tust du Gutes für die Welt, ist’s auch um Bienen gut bestellt!“
Was? Kilometer sammeln für unser Team „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ … und natürlich für ein besseres Klima! Teamchoach ist heuer wieder Ilona. Zum Bericht 2022.
Und sonst? Unseren internen Teamgewinner/innen (Platz 1-3) lockt als süßer Preis ein Glas (1x 500g für 1. Platz und 2x 250g für 2+3. Platz) Bamberger Lagenhonig! Außerdem wird unter allen unseren Teilnehmenden unabhängig vom Ranking ein 250g-Glas „Mitmach-Honig“ ausgelost.