„Ich fass‘ es nicht – Bienen im Bierfass!“

Reinhold schaut ins Spundloch eines von Bienen besetzten BierfassesBambergs Bienen wissen eben, was gut ist. Ein Plätzchen im Bierfass hätte wohl auch gerne so mancher menschlicher Zeitgenosse, zumal am Abend des ersten WM-Fußballspiels der Männer für Deutschland.

Der Boden des Bierfasses wird mit Pappe abgedichtetEin Anruf der Polizei vergangene Woche erwies sich nicht als die befürchtete Ermahnung „Sie sind die Generalsgasse entgegen der Einbahnstraße gefahren und wir haben Sie dabei beobachtet“, sondern als „Notruf“ aus der Gartenstadt. Im Garten eines Reihenhauses stand ein 50-Liter-Fässla, dessen Spundloch nicht verschlossen war. Dieses wusste ein kleiner Schwarm zu schätzen und flog in die freie, sicherlich noch duftige Wohnung emsig ein und aus.

Zwangsräumung nicht nach Plan

Ein Betttuch umhüllt das BierfassDas Kündigungsschreiben hatten die Bienen offenbar für gegenstandslos erklärt, so dass heute nun die Zwangsräumung anberaumt wurde. Aufstehen um 5 Uhr, denn noch bevor die Sonne über den Horizont und damit die Temperaturen über 10 Grad klettern, sollte die Aktion „Tonne verschließen“ beendet sein. Sonst würden die bereits ausfliegenden Sammlerinnen dumm kucken, wenn sie beim Heimfliegen keine Wohnung mehr vorfinden.

Bierfass und Sackkarre im KofferraumGeplant war, das Fässla auf die Sternwarte zu bringen und die Bienen in eine dort bereitgestellte Bienenwohnung (Beute) umzusiedeln.

Letztendlich aber konnten wir aus diesem Mini-Häuflein kein eigenständiges Volk bilden, das über den Winter gekommen wäre. So blieb uns nichts anderes übrig, als die Bierfass-Bienen mit einem anderen Volk zu vereinen, unter Eliminierung der Königin. Denn zwei Königinnen vertragen sich nun mal nicht. Sie hätten dies sicherlich auch untereinander ausgetragen, was bedeutet, das eine die andere absticht. Doch da wir von der Königin an der Villa Dessauer wussten, dass sie heuer geschlüpft ist und sich prächtig entwickelt hat, die des Bierfass-Schwarmes hingegen klein und nicht allzu legefreudig erschien, war die Entthronung zwar schmerzhaft für unser Gemüt, doch notwendig.

Nun, das sind die weniger schönen Seiten des Imkerns …

Außer Spesen nichts gewesen?

Ausräumen der Bienen aus dem BierfassBeherzter, durch Hut und Handschuhe geschützer Griff in das Innere des BierfassesInsgesamt könnte man sagen – außer Spesen nichts gewesen. Die Aktion (inklusive Fass und gemietetes Auto zurückbringen) kostete uns etwa 4 Stunden netto, also einen halben Arbeitstag. Die Miete für ein Ökobil-Auto betrug für 20 km € 11,60. Zumal es später hieß: „Die Bienen hätten uns eigentlich nicht gestört“. Dennoch … ungepflegte Bienen können Krankheiten verbreiten, insofern ist es gut, sie nicht einfach dem Schicksal zu überlassen und durch Nichtbeachtung andere, gesund gehaltene Völker zu gefährden.

Unser Fazit: Auch engagierte Imker müssen Geld verdienen und haben nicht endlos Zeit, sofern sie keine Rentner sind. Und auch die haben bekanntlich immer einen vollen Terminplan. Unser Tipp: Verstopft heute nach dem Spiel die Spundlöcher eurer leergetrunkenen Bierfässer fest!

Bürger-, Bienen- und Imkersorgen miteinander teilen

Aus dem Fass geräumte Bienen auf WabenBy the way: wir freuen uns, wenn uns Bamberger Bürger – ob Notfall oder halt dann doch nicht, aber wer weiß das schon immer so genau? – ihre Bienensorgen anvertrauen. Um diesen imkerlich-ehrenamtlichen Service weiterhin aufrecht erhalten zu können, freuen wir uns, wenn Sie uns im Falle eines Einsatzes bei Ihnen mit einem kleinen Spendenbeitrag zumindest die Unkosten erstatten. Man kennt das ja bereits von Tierheimen, die letztendlich nach dem selben Prinzip funktionieren. Herzlichen Dank.

Start frei für unsere Mini-Bienenweide!

Unsere Parzelle auf dem Grundstück "Interkultureller Garten Bamberg e. V.Reinhold beharkt unsere Parzelle auf dem Grundstück "Interkultureller Garten Bamberg e. V.Ein langer Atem war nötig, doch dann ging alles ganz schnell. Der Verein „Interkultureller Garten Bamberg e. V.“ gab vor Kurzem das Signal zum Bepflanzen der in mühevoller Handarbeit vorbereiteten Parzellen auf der Erba-Insel unweit des Regensburger Rings. Eine davon dürfen wir, Reinhold und ich, als Mitglieder des Vereins seit vergangener Woche bewirtschaften.

Samentütchen aus verschiedenen AktionenAm 02.06. verstreuten wir (hoffentlich nicht zu spät!) reichlich Samen für eine Bienenweide. Sie stammten von mehreren Verteilaktionen:

Ich schreibe das deshalb so ausführlich, weil diese Aktionen und Geschenke einmal alle  Geld und Mühe gekostet haben. Die verschenkenden Institutionen erfahren zumeist nicht, ob ihre Idee etwas gebracht hat. Nun, in Bamberg jedenfalls ist etwas damit geschehen. Wir danken also herzlich dafür, und auch allen Menschen, die uns ihre Päckchen haben zukommen lassen, allen voran Jeannette, Petra, Simone … „Gefällt mir“!

Ilona auf unserer Parzelle auf dem Grundstück "Interkultureller Garten Bamberg e. V.

Natürlich sind 15 m² nicht ausreichend, um auch nur ein einziges Volk zu ernähren. Doch in künftiger Nachbarschaft zur Bienen-InfoWabe soll das Eckchen einmal als Anschauungsobjekt dienen, und dazu reicht es allemal. Ein Schild mit mehrsprachigem Hinweis auf das, was darauf einmal sprießen soll, ist erstes Indiz für unser Vorhaben. Der Vorstand hat ausdrücklich betont, dass wir überall, wo wir möchten, weitere Blumensamen austreuen dürfen. Fein!!!

Transport mit dem Rad unserer BalkonpflanzenUmkränzt haben wir die Parzelle mit 22 Tomatenpflanzen, also einem Teil der Setzlinge, die dem „Interkulturellen Garten“ von der Gärtnerei Emmerling gespendet worden sind. Außerdem konnten wir endlich den für unseren Balkon zu groß gewordenen Herbstastern ein neues Zuhause geben. So folgen wir also keinem besonderen Gartenplan, sondern verwenden einfach das, was uns in die Hände fällt.

Einzige Bedingung: Bienentauglichkeit.

 

Imkerei-Blitzkurs mit Langzeitwirkung

Blick nach Bamberg vom Tempelchen ausLuftiger Vortragsort Tempelchen mit Reinhold BurgerBestes Wetter, ein wunderschönes Grundstück in voller Wiesenpracht, ein braves Bienenvolk, aufmerksame und nette Gäste … und die meinten es ernst! Gleich mehrere Teilnehmende, die unseren Imkerei-Blitzkurs am 31.05. besuchen kamen, wollen tatsächlich mit der Imkerei anfangen. Das freut uns natürlich riesig, und so hat sich jede Mühe, alles mit dem Bus zum Tempelchen zu bringen, um es zu einem Vortragsort zu verwandeln, gelohnt. Denn das ist unser erklärtes Ziel: Jungimker für Bamberg gewinnen!

Teilnehmerin Conny mit BienenwabeBei einem Paar ahnten wir bereits, dass sie es bald anpacken wollen. Es waren dies Conny Kopp, eine unserer Bienenpaten, und ihr Mann Dieter. So durften sie gleich mal heben, wie schwer eine Zarge sein kann, wie das mit dem Smoker (bei Wind nicht so recht) funktioniert, dass Drohnen tatsächlich keinen Stachel haben und man sie daher gefahrlos auf der Hand herum krabbeln lassen kann, und natürlich, wie köstlich es ist, frischen Honig direkt aus der Wabe zu naschen. Aber auch zwei weitere Gäste mit guten Absichten versuchten sich an praktischen Tätigkeiten.

Simon hält BienenwabeAuch unser jüngster Gast ließ sich nicht lange bitten und stibitzte das goldene Labsal zwischen all den herumkrabbelnden Arbeitsbienen. Die „lebendige“ Wabe hielt er lässig und ohne mit der Wimper zu zucken fest im Griff.

Besonders freuten sich alle darüber, dass wir zufällig beim ersten Wabenziehen sogleich die gelb gezeichnete Königin zu sehen bekamen! Sie ist zwar schon im 3. Legejahr und müsste ausgewechselt werden, doch wirkt sie noch immer sehr agil und fleißig.

Simon nascht Honig direkt aus der WabeNachdem es langsam wärmer wurde und die Bienen immer eifriger um uns herum summten, traten wir den Rückweg zum Tempelchen an, um noch etwas „Honigkunde“ zu betreiben. Drei verschiedene Sorten testeten wir: einen leicht kristallinen, hellbraunen Blütenhonig aus der Buger Wiese, dunklen Waldhonig aus dem gerade besuchten Standort in Wildensorg und eine cremig-helle Sommertracht aus Burgebrach). Mit Hilfe einer „Aroma-Scheibe“ versuchten wir gemeinsam eine geschmackliche Einordnung.

Mohn- und Kornblumenwiese bei WildensorgAuf dem Weg zum Mittagessen im Garten des Landgasthauses Heerlein meinte Rita denn auch, sie würde wohl kaum mehr einen Billig-Honig aus dem Supermarkt kaufen. Schade nur, dass wir auf unseren Bamberger Lagenhonig noch ein wenig warten müssen. Dafür wird dieser aber ganz sicher auch heuer wieder extrem lecker, weil nur einmal geerntet, folglich mit dem kompletten Bamberger Frühjahr und Sommer im Glas.

Das BLIB-Team Ilona und ReinholdUnd wer nun aus den letzten Kursen seine Erfahrungen erweitern möchte, ist herzlich zu unseren Honigschleudertagen eingeladen. WIR jedenfalls können es kaum noch erwarten!

Wir sehen uns!
Ihr BLIB-Team Ilona und Reinhold

Zum letzen Mal in 2014: Imkerei-Blitz-Kurs in Bamberg

“Die Imkerei – Uraltes Handwerk und modernes Hobby”

Restliche Bienen aus Schwarmfangkasten in Zarge einkehrenWo? Am Tempelchen an der Wildensorger Straße/ Ecke Rinnersteig (Nähe Bushaltestelle Linie 910, Wildensorger Straße)
Wann? Sa., 31.05.2014 9.30 – 11.30 Uhr (anschließend weitere Fragen möglich mit gemütlicher Einkehr im Heerlein)
Was? Sie interessieren sich für Bienen, Honig oder Imkerei? Sie haben einen Garten und brauchen die wertvollen Bestäubungsleisterinnen für eine reichliche Obst-, Beeren- und Gemüseernte?

Gewinnen Sie mit uns einen direkten Einblick in das spannende und für unsere Natur überaus wertvolle Hobby der Imkerei. In alten Zeiten unter Lebensgefahr aus Wäldern geerntet und so wertvoll, dass man Honig zu recht als „flüssiges Gold“ bezeichnete, erfährt die natürliche und heilkräftige Süße eine kleine Renaissance.

  • Sie lernen Bienen aus einem völlig neuen Blickwinkel kennen.
  • Erfahren Sie, welche Ausstattung fürs Imkern notwendig, aber auch überflüssig ist.
  • Beobachten Sie das Volk bei ihrer wertvollen Arbeit, dem Sammeln und Einlagern von Pollen und Nektar, dem Brutgeschäft und Wabenbau.
  • Entdecken Sie die Königin an der geöffneten Beute (Bienenwohnung), ohne die ein Bienenvolk nicht denkbar ist.
  • Schnell werden Sie Arbeitsbiene, Drohn und Königin an einer Schaufensterbeute unterscheiden lernen.
  • Interessantes zum Honig und Kostproben inklusive!

Die kleine „Landwirtschaft ohne Grund und Boden“ kann jedermann betreiben. Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind notwendig.

Kosten? Keine – unser Spendenvorschlag: € 8,80
Weitere Info? Bitte melden Sie sich an via E-Mail.

Akutes Bienen-Paralyse-Virus nicht ausgeschlossen

Tote schwarze Bienen im GrasDem besorgten Anruf von Gabriele Loskarn, die den Standort an der Weide zur Verfügung stellt, ist Reinhold gestern nachgegangen. Viele tote Bienen vor der Beute und seltsame Flugbewegungen waren auszumachen. Bemerkenswert auch die sehr dunkle Färbung der Leiber. Der Verdacht: Akutes Bienen-Paralyse-Virus oder Chronisches Bienen-Paralyse-Virus?

Schwarze BieneJustament berichtet H. 6 / 2015 des „Imkerfreundes“ auf der Seite „Aktuell“ über den „Frühstart mit Problemen“, auch hier nachzulesen. Zahlreiche Anfragen zu genau dem selben Phänomen wären eingegangen, vor allem aus dem Südwesten Deutschlands und aus der Schweiz. Und obwohl in vielen Proben das Virus – allerdings das chronische, nicht das akute – gefunden wurde, möchte Dr. Wolfgang Ritter doch noch nicht abschließend diesen Befund ausrufen. Es könnten auch Vergiftungen gewesen sein.

Glück im Unglück ist, dass die gesunden Bienen ihre kranken Artgenossen sofort aus der Behausung schaffen. Und tatsächlich war das Gras durchsetzt mit schwarz gefärbten Bienen. Im Stock selbst waren jedoch zahlreiche gesunde Bienen auszumachen. Eine Gefahr für den Fortbestand des Volkes (ein Ableger noch) scheint also nicht zu bestehen. Auch waren noch viele Brutwaben mit jungen Stiften zu entdecken.

Wer ähnliches an seinen Völkern bemerkt hat, kann Proben an das Julius-Kühn-Institut in Braunschweig einsenden.* Und sich über http://www.diebiene.de auf den Laufenden halten.

* Die Proben müssen in einer bestimmten Weise eingesandt werden. Im H. 4 / 2014 des „Imkerfreundes“ steht beschrieben, wie. Das Heft kann auch bei uns eingesehen werden – nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

Aktualisierung 02.02.2016: Proben für kostenlose Analysen können seit 2015 an den neu eingerichteten Bienengesundheitsdienst (BGD) im Tiergesundheitsdienst Bayern e. V. eingesandt werden.

KHG-Bienen (2): Die Geburt eines neuen Volkes

Gestern berichteten wir davon, wie wir am Lehrbienenstand des Kaiser-Heinrich-Gymnasiums (KHG) gemeinsam unseren Blick schärften. Denn nicht nur für die Weiselkontrolle ist das notwendig, sondern auch, um eine geeignete Startwabe zu finden. Das war nämlich unsere zweite Aufgabe: einen Ableger zu bilden.

Wie gründet man ein neues Bienenvolk?

Pracht-BrutwabeAuf einer Wabe müssen alle Stadien von Brut zu sehen sein. Wir suchen auch nach frischen „Stiften“, also kleinen, wenige Tage alten Eiern, die von den Arbeitsbienen zu einer Königin herangebildet werden können. Das passiert, indem sie die Winzlinge mit Geleé Royale füttern. Der „Königinnensaft“ dazu wird von der Kopfspeicheldrüse der Arbeiterin produziert.

Schüler betrachten eine Wabe mit ansitzenden Bienen

Wir sind uns einig: das ist die beste Ablegerwabe!

Geburtshelfer Edna, Moritz und David sind bereits gut vertraut im Umgang mit den Bienen. Sie waren auch die letzten Male mit dabei. Jeder zieht fachmännisch eine Wabe und begutachtet sie. Zusammen entscheiden wir uns für die geeignetste und hängen sie in einen von Biologielehrerin Birgit Herrndobler angeschafften Holzkasten („Zarge“) hinein.

Blick in die frisch erstellten Ablegerzarge

Frisch erstellter Ableger

Das erfordert ein wenig Nervenstärke, denn dabei kann einem schon mal eine Biene über die Hände krabbeln. Sie sind jedoch in einer Lebensphase, wo Verteidigung noch nicht in ihrem Programm steht. Und da alles in ruhiger Weise vor sich geht, haben sie auch gar keine Veranlassung dazu.

Für den Start eines neuen Volkes braucht es: 1 Brutwabe (siehe oben) + 1 Mittelwandrähmchen + 1 Futterwabe + viele Arbeitsbienen, die wir mit in die neue Beute hinein kehren. Letzteres hatten wir allerdings ohne Kinder erledigt, die wieder in ihre Klassenzimmer zurück mussten. Andere Fächer sind schließlich auch wichtig.

Den Bund erneuern

OStD Michael Strehler probiert Honig frisch aus der Wabe

OStD Michael Strehler probiert Honig frisch aus der Wabe

Oberstudiendirektor Michael Strahler, der sich heute einmal Zeit nehmen konnte für einen Besuch am Lehrbienenstand, erliegt wie wir alle der Faszination, die von diesen autarken, kleinen, fleißigen Wesen ausgeht, die dennoch auf den Schutz und die Pflege durch Menschenhand angewiesen sind.

OStR Dr. Christa Horn, David, Moritz, Reinhold

OStR Dr. Christa Horn, David, Moritz und Reinhold mit Drohnenrahmen

Auch Oberstudienrätin Dr. Christa Horn zeigt sich beherzt bei ihrem ersten hautnahen Kontakt mit der „Kärntner Biene“, Carnica genannt.  Sie entschließt sich, ebenfalls das Imkern zu erlernen. Und das wäre tatsächlich wundervoll, denn dann könnte die bisherige Pionierarbeit von Birgit Herrndobler, die zum Sommer hin in Mutterschutz gehen wird, weitergeführt werden!

Mit jedem Menschen, der den Bund mit „Apis mellifera“, der westlichen Honigbiene neu schließt, wird eine uralte Allianz aufrecht erhalten, die bereits seit geraumer Weile brüchig geworden ist. Das Durchschnittsalter bayerischer Imker liegt derzeit bei 64 Jahren. Eine immens große Lücke tut sich in Kürze auf.

Weidenskulpturen iim KHG-Garten

Wir danken daher der Schulgemeinschaft am KHG, dass sie mit dafür Sorge trägt, das Band zwischen Mensch und Biene nicht gänzlich abreißen zu lassen. Zumindest in Bamberg – und durch ihr Beispiel auch außerhalb unseres kleinen Kosmos.

2 Schüler blättern in einem Info-Heftchen zur BieneP. S.: Unsere Lernaufgabe für nächste Woche

Über 150 Bestandteile befinden sich im Honig!

David, Moritz, Reinhold und ich nahmen uns spontan vor, die 10 häufigsten Bestandteile aus dem Heftchen „Bienen eine Wunderwelt“ herunterrattern zu können!

Topp – die Wette gilt! Wer macht alles mit? Treffpunkt nächsten Mittwoch am KHG-Bienenstand. Uhrzeit sagt euch Frau Herrndobler. Und natürlich gibt es einen kleinen Preis für die besten Honigkenner!

KHG-Bienen (1): Gemeinsam den Blick schärfen

OStD Michael Strehler am KHG-Lehrbienenstand

OStD Michael Strehler am KHG-Lehrbienenstand

Ob Schuldirektor, Ober-/Studienrätin, Referendarin oder Schüler/innen verschiedener Klassenstufen – der derzeit wöchentliche Pflege- und Unterrichtsbesuch bei den Bienenvölkern des Kaiser-Heinrich-Gymnasiums lockt alle gleichermaßen an. Und alle Wissbegierigen stellen ähnliche Fragen, so dass die übliche Lehrer-/Schülerhierarchie auch am 22.05. für einige Schulstunden lang völlig aufgehoben war.

Leo bedient den Smoker

Leo bedient den Smoker

Allein die Bienen haben hier das Sagen … und die verhalten sich vor allen gleich! Und glücklicherweise friedlich, denn sobald Rauch in ihre Behausung gepustet wird, sind sie mit Honigaufnehmen beschäftigt. Denn wer weiß, ob man den nicht brauchen könnte für einen eventuell notwendigen Neubeginn. Könnte sein, der Wald brennt gerade ab. So jedenfalls denken die Bienen. Derart beschäftigt mit Überlebenssicherung lassen uns die Bienen die anstehenden Arbeiten an den Beuten entspannt verrichten.

Wissen, Beobachten, Beurteilen und Entscheiden – das 1×1 des Imkerns  

Bevor wir an die Lehrbienen herangehen, wie immer eine kleine Sicherheitserinnerung („Ruhig bleiben, nie fuchteln!) und heute auch ein Blick auf ein mitgebrachtes Poster. Auf diesem sind die Entwicklungszeiten von Königin (16 Tage), Arbeiterin (21 Tage) und Drohn (24 Tage) abgebildet sowie die einzelnen Wachstumsstadien – von der Larve über die Puppe bis zum Schlüpfen. Außerdem, in welcher Lebenszeit welche Arbeit von den weiblichen Bienen verrichtet wird. (Siehe auch hier.)

Bamberger Schulbiene hält Bienenwabe hoch

Die Bamberger Schulbiene Ilona Munique

Moritz zieht eine Bienenwabe aus der BeuteDas alles ist kein überflüssiges theoretisches Wissen, sondern sehr wichtig. Denn nur, was man weiß, kann man auch sehen bzw. richtig interpretieren. Dieses Wissen im Hinterkopf, beobachten Imker übers Jahr ihre Völker genau, um die jeweilige Situation sicher beurteilen zu können. Erst dann können sie die richtigen Entscheidungen zur Pflege, Vermehrung oder Auflösung des Volkes vornehmen. Wobei sie dennoch vor Überraschungen nie sicher sind, denn Bienen verhalten sich nicht immer nach Lehrbuch.

Moritz beurteilt eine Bienenwabe

Genauer Blick von Moritz

David beurteilt eine Bienenwabe

Auch David beurteilt eine Bienenwabe

Das genaue Beobachten üben wir im Anschluss an die kurze Einführung. Hintereinander dürfen alle eine Wabe ziehen. Wir erklären, was alles darauf zu sehen ist. Im ersten Augenblick nur recht viel braunes Gewusel. Dann jedoch schärft sich der Blick und wir unterscheiden männliche von weiblichen Bienen, frisch gelegte Brut von verdeckelter, dicke Drohnenzellen von Weiselzellen, pollenbelegte Waben von honiggefüllten, …

Edna beurteilt eine Bienenwabe

Was meinst du, Edna?

Schulimker Reinhold Burger mit Drohnenwabe

Der Bamberger Schulimker Reinhold Burger

Zwei Arbeitsziele haben wir diesmal. Zum einen das Schwärmen zu verhindern, indem wir Weiselzellen entfernen. Die Schwarmstimmung scheint jedoch mittlerweile gebrochen und wir finden fast nur „Spielnäpfchen“ vor.

Über unser zweites Ziel, ein neues KHG-Bienen-Volk zu gründen, berichten wir morgen! Bleibt dran!

Halbe-halbe im VHS-Kurs „Die Imkerei …“

Fünf Frauen, fünf Männer – unser VHS-Imkerei-Kurs für Erwachsene vom 17.05.2014, der am 31.05. von uns (hier anmelden!) wiederholt wird, zeigt (noch) eine eher ungewöhnliche Geschlechterverteilung. Doch das „Altherren- und Rentnerhobby Imkern“ entwickelt seit Kurzem auch bei Frauen und jungen Menschen den Drang zum „Selbstgemachten“.

„Tierwirtschaft ohne Land und Boden“ in zwei Stunden

Imkereitheorie im Tempelchen Wildensorger Straße, BambergVHS-Teilnehmende und Kursleiter Reinhold BurgerDie „Tierwirtschaft ohne Land und Boden“ ist in ihren Grundzügen in zwei Stunden erklärt. Nun ja, nicht ganz. Wir durften uns nach Absprache mit den Teilnehmenden sogar bis nach dem Mittagsläuten Zeit nehmen. Denn ein paar Anwesende stehen quasi bereits in den Startlöchern zur Imkerei und nutzten die Gunst der Stunde, um sich möglichst viele Informationen für einen gelungenen Start zu holen. Uns ist das nur allzu recht!

VHS-Imkerei-Kurs in drei Teilen

Reinhold Burger erläutert die Wachstumsphasen von Honigbienen

Der Bamberger VHS-Kurs, der leider wieder einmal bei sehr kühlen, flugunwirtlichen Temperaturen begann, gliederte sich in drei Teile.

Im ersten Teil erläuterten wir Grundlegendes zu den drei Bienenwesen, ihren jeweiligen Brutphasen, der unterschiedlichen Aufgaben, die sie zu bestimmten Lebensabschnitten verrichten, zur Geschichte der Imkerei und der historischen Allianz mit den geflügelten Wesen, die die Menschheit seit Jahrtausenden begleiten und ernähren – zumindest, was Obst, Gemüse und Beeren anbelangt, denn die Bestäubungsleistung beträgt hier 80-90%. Aber auch Organisatorisches wie die Vereinsstruktur innerhalb des Landesverbands Bayerischer Imker mit ihren hiesigen zwei Ortsgruppen war uns ein paar Worte wert.

VHS-Teilnehmende und Reinhold Burger vor den BienenbeutenVHS-Teilnehmende und Reinhold Burger vor den BienenbeutenIm zweiten Teil ging es an die Beuten selbst. In der nahe gelegenen „Jungbauer-Wiese“ ging es auf Tuchfühlung mit den Bienen, die mittlerweile bei etwa 11-12° Celsius „aufgetaut“ waren. Das Öffnen der Beuten also konnte unbeschadet für die Kleinen erfolgen.

Reinhold Burger zeigt den VHS-Teilnehmenden ein Rähmchen mit BienenBeuten in Wildensorg-Rinnersteig (Jungbauerwiese)Ganz nah und ohne Hut und Schleier wurde der erste Kontakt für manche zu einem exklusiven Naturerlebnis. Sowohl ein zartes Streicheln der kleinen Wesen war ohne Weiteres möglich, als auch das Honigschlecken direkt von der Wabe auf den Finger in den Mund. So wurde das Bündnis mit der fleißigen und wertvollen Honigbiene erneut geschlossen, denn was Mann und Frau kennt und lieben lernt, das werden sie wohl zu schützen wissen!

Baguette im KörbchenFür den dritten Teil ging’s wieder zurück ins Tempelchen an der Wildensorger Straße. Auf dem Weg dorthin gab’s ein paar Informationen zu Trachtpflanzen, um den Bogen zu dreierlei Honigsorten, die uns nun auf unserer Warte hoch über Bamberg erwarteten, zu spannen. Einem dunklen (Steiger-)Waldhonig, einen Buger-Wiesen-Blütenhonig und einem „Kinderhonig“, wie ich den cremig-hellen Honig mit seinem hohem Rapsanteil gerne nenne.

verschiedene Honige zum Probieren

Wahlweise genossen entweder direkt vom Löffelchen oder auf frisch gebackenem Baguette, das wie immer glutenfrei und vegan von der Kursleitung zubereitet war. Denn niemand soll sich den Genuss verkneifen müssen. Zum Nachspülen boten wir zwei Honigwein-Sorten an, zumindest für die, die nicht selbst fahren mussten.

Am Tempelchen Wildensorger Straße in Bamberg

Verkauft wird, auch wenn es manch Teilnehmenden noch so leid tut, nichts, denn das ist in VHS-Kursen natürlich nicht erwünscht. Na, und ohnehin sollten die Teilnehmenden ihren Honig doch in Zukunft selbst herstellen dürfen!

Wir hoffen, wir konnten dazu einen kleinen Grundstein legen und wünschen viel Erfolg beim Realisieren!

Wenn am KHG der Pausengong ertönt …

Schnupperprobe an offener Bienenbeute… dann springen wahre Bienenfreunde nicht einfach eilig davon. Zumal die Schülerinnen und Schüler wegen der kühlen Temperaturen ziemlich lange ausharren mussten, bis wir es wagten, die Bienenbeuten zu öffnen. Unter 10 Grad verklammen die Bienen. Das galt es zu vermeiden. Endlich aber schien ein wenig die Sonne, so dass wir kurz vor dem Ende der Stunde bei 9,5 ° C doch noch eine beherzte „Schnupperprobe“ vornehmen konnten. Herrlich, wie es aus den warmen Beuten heraus nach Honig duftet!

Voneinander lernen

Schüler erfahren theoretische Grundlagen

Die Zeit vorab füllten wir mit einem „Grundlagen-Potpourri“: prophylaktischer Bienenstich-Schutz, Bienenbiologie (wo Bienen ihre „Rucksäcke“ haben) und Blütenbiologie (wie war das noch mal mit dem Pollen und dem Nektar?), Schwarmverhalten (die Konkurrenz der Bienenköniginnen, die sogar quaken können!), und Honigproduktion mit „doppelter Zunge“.

Vinzenz (5. Klasse) und Edna (6. Klasse) waren bereits in der letzten Woche mit dabei. So konnten sie ihr Wissen gleich mal selbst an ihre großen Mitschüler der 8. Klasse weiter geben. Erstaunlich, was die beiden aus der Bienen-AG noch alles parat hatten! Wir beiden wiederum, also Reinhold und ich, erfuhren von einem interessanten Experiment, welches wir sicherlich selbst einmal ausprobieren werden.

Süßes Experiment – auf welche Farben stehen Bienen?

Schüler stehen vor einem Farb-ExperimentUnter der Biologielehrerin, Birgit Herrndobler, ging die Klasse der Frage nach, auf welche Farbe Bienen stehen. Dazu ließ sie mehrere Plastikbecher-Deckelchen mit Zuckerwasser füllen und auf unterschiedlich farbige Papiere stellen. Die Idee war gut, scheiterte letztendlich jedoch am Regen, der die Schaleninhalte verwässerte.

Möglicherweise jedoch hätten die Bienen den dargebotenen Zucker ohnehin verschmäht. Sie verhalten sich in Sachen Süßkram schließlich nicht so „plump-gierig“ wie Wespen. Vor allem dann nicht, wenn sie sich bereits auf eine andere Tracht eingeflogen haben. „Blüten-stet“ wird das Verhalten genannt. Dabei arbeiten Bienen erst ordentlich die eine Tracht ab, zum Beispiel Kastanienblüten, und erst bei Erschöpfung dieser Quelle eine andere, möglichst ergiebige Tracht.

Der Höhepunkt der Bienenschau – das Wabenziehen

Schülerin der 8. Klasse zieht eine mit Bienen besetzte WabeNachdem wir jedem das kleine, feine DIB-Heftchen „Bienen – eine Wunderwelt“ mitgaben, ging’s endlich an die Beuten (Bienenwohnungen). Ganz klar – das Ziehen eines mit Bienen besetzten Wabenrähmchens ist für Einsteiger ein echtes Highlight. Ganz sicher ist es für manche auch eine Mutprobe. Zwar kamen wegen der Kürze der Zeit nicht alle Schüler zum Zuge, doch zumindest konnte jeder kurz das Rähmchen an einem Ende halten, um einen Eindruck vom Gewicht zu gewinnen.

Zarge, gefüllt mit 10 Rähmchen und ansitzenden BienenIst die Wabe mit Honig prall gefüllt, kommen leicht 2-3 Kilo zusammen. Bei zehn Rähmchen in einer Zarge (also einem Bienenstockwerk) wären also bis zu 30 Kilo Gewicht zu stemmen. Die richtige Haltung ist dabei wichtig, damit die Bandscheiben nicht vorzeitig schlapp machen. Doch zur Not gäbe es sogar Apparaturen, die einem dabei helfen, so dass Imkern auch für schwächere, kleinere, jüngere, ältere oder mobilitätseingeschränkte Menschen kein Traum bleiben muss.

Wir kommen wieder!

Stelen am Kaiser-Heinrich-Gymnasium BambergNächsten Donnerstag kommen wir wieder ans Kaiser-Heinrich-Gymnasium. Auch einige der Schüler waren sich einig: das schreit nach Vertiefung! Da natürlich nicht jede Woche die selben Schüler vom regulären Unterricht fernbleiben können, kommen interessierte Schüler abwechselnd dran. Und wir werden den Wochentag ebenfalls einmal wechseln, versprochen! Ganz besonders interessierte Schüler laden wir ein, sich bei uns zu melden, um in den Genuss privater Stunden innerhalb unserer Aktivitäten und Termine zu kommen. Gerne auch mit Eltern und Geschwistern.

Nicht lustig!

Vier Bienenbeuten am Kaiser-Heinrich-Gymnasium Bamberg

Denn unser erklärtes Ziel ist es, Jungimker für Bamberg zu gewinnen. Denn ohne Imker keine Honigbienen – und ohne sie keine ausreichende Bestäubung. In der Folge kein, wenig oder qualitativ minderwertiges regionales Obst und Gemüse sowie ausbleibende Beeren – nicht lustig für keinen – ob Mensch, Vogel oder Kleingetier!

Helfen wir zusammen, damit (nicht nur) die Gärtnerstadt weiterhin das bleibt, was sie für Bamberg von alters her ist: ein Welterbe regionaler Fruchtbarkeit!

Bienenfrühjahrskontrolle an besonderen Orten Bambergs (III)

Lage "Buger Wiesen"Die Buger Wiesen – eine auf dem ersten (Menschen-)Blick eher unspektakuläre Gegend deckt ihren Tisch für unsere Bienenvölker sehr abwechslungsreich. Wildblumen aus der Sandmager-Achse und den Magerrasen der Dämme des Main-Donau-Kanals, der Bewuchs im Wasserschutzgebiet, Pollen und Nektar von den Feldfrüchten aus der Kleinfelderwirtschaft, z. B. Raps und zuweilen Buchweizen, und später im Jahr tragen unsere fleißigen Sammlerinnen Honigtau aus dem Hauptsmoor- und dem Bruderwald ein. Je später im Jahr wir ernten, desto dunkler wird der Honig und desto würziger der Ertrag. Wir ernten nämlich nur einmal – es sei denn, es gäbe zu viel Raps. Dann müssten wir eher schleudern, bevor die Konsistenz des Honigs zu fest dafür wird.

Schwarmbereit

Weiselzelle an DrohnenbrutDie Wiesen beherbergt derzeit drei Völker, die unterschiedlich gut entwickelt sind. Auch hier ergab der Blick in die Bienenwohnungen (Beuten) zur Weiselkontrolle am 27.04. eine frühzeitige Schwarmbereitschaft. Noch offene, aber auch bereits verdeckelte Königinnenzellen erforderten sofortige Maßnahmen, um den Auszug eines halben Teils des Volkes rechtzeitig zu verhindern. Völker ohne imkerliche Pflege können langfristig wegen der Varroamilbe nicht ohne imkerliche Pflege überleben. Außerdem wäre es schade, wenn wir ein weiteres Jahr auf die Honigernte warten müssten.

Verhonigen des Brutraums

Unverdeckelte HonigwabeWie an unseren anderen Standorten neigen auch diese Völker heuer zum „Verhonigen“ der Bruträume. Das heißt, statt Brut heranzuziehen trugen die Bienen lieber Honig ein. Wir konnten leider nur wenige wirklich prächtige und lehrbuchmäßige Brutwaben entdecken. Stattdessen fanden wir viel Drohnenbrut vor. Einerseits ein Zeichen, dass das Volk einen Schwarmdrang hegt, andererseits auch durch das Einhängen von vorjährig ausgeschleuderten Honigwaben erklärbar, die sie sich damals selbst ausbauen durften statt vorgefertigte Wabenmittelwände zu erhalten. Dadurch gerieten die einzelnen Wabenzellen wohl eine Spur zu groß und wurden nun nachgerade für die Drohnennachzucht verwendet.

Bienenpatenschaften

ArbeitsbienenDie Bienenpatenschaften übernahmen die Buchhändlerin Christina Michel aus Waldsachsen, die Lehrerin Edith Schröder, der Apotheker Hartmut Held und die Unternehmerin Felicitas Sauer aus Bamberg. Die beiden Letztgenannten teilen sich zwar derzeit noch ein Volk, doch bald gibt es neue Ableger und so für beide eine eigene Patenbeute. Sie mussten vergangenes Jahr den Verlust ihrer Ablegervölker verkraften, die sich einfach nicht entwickeln mochten, Folgen eines extrem nass-kalten Frühjahrs. Doch echte Bienenpaten machen alles mit, teilen Freud‘ und Leid mit uns, und das tut auch uns Imker irgendwie gut!

Strategisch günstiger Standort

Strullendorf, Schwanenkeller

Der Standort ist ebenfalls Interimsstandort für die Ablegerbildung weiterer Völker aus Wildensorg oder anderen, mindestens drei Kilometer entfernt stehenden Beuten. Tja, und strategisch hausen unsere Bienen in den Buger Wiesen für uns äußerst günstig, um zum Schwanenkeller nach Strullendorf zu radeln. Warum nicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden! Wobei wir ja beides als angenehm empfinden – das Imkern und das Auf-den-Keller-gehen!