Montessori-Schule Bamberg auf dem Weg zur Schulimkerei

Montessori-Schule Bamberg, EingangVon einem Elternteil erfuhren wir, dass die Montessori-Schule eine Schulimkerei für die Grundschule und Sekundarstufen plant. Gerne boten wir an, zur Gesprächsrunde dazuzustoßen. Die federführende Lehrerin, Elke Völkl, hatte schon viel Vorarbeit im Bezug auf Anfragen und Anträge bei der Stadt Bamberg, dem Veterinäramt und der Versicherung geleistet. Das Buch „Bienen machen Schule“ hat ihr dabei wertvolle Tipps geliefert.

Beratung des Bienentreffens in der Montessori-Schule Bamberg am 14.03.2018 / Bienen-leben-in-Bamberg.deNach der Vorstellungsrunde der anwesenden Lehrkräfte und Elternteile sowie drei Schulkinder, die auch die jeweilige Motivation und / oder Bereitschaft zur Mitarbeit mit abfrug, konnten wir alle weiteren Fragen beantworten. Naturgemäß möchten wir nicht Entscheidungen abnehmen oder gar festlegen, was „richtig“ und was „falsch“ ist, denn wie so oft kommt es auf unterschiedliche Rahmenbedingungen an. Doch genau um das geht es ja auch. Auf was sollte geachtet werden? Welche Optionen und Alternativen sind vorhanden? Was sollte dringend bedacht werden (z. B. die sorgfältige Varroabehandlung und Schwarmverhinderung), aber was darf auch einfach einmal ausprobiert werden? Komponenten waren bspw. Zeit-, Geld- und Personalressourcen, vorhandenes und noch fehlendes Knowhow sowie Ferienzeiten.

Dosenbiene

Dosen-Biene von der Montessori-SchuleGefreut hat uns allen, dass sich am Ende drei Frauen gemeldet hatten, die einen Imkerkurs belegen möchten. Und das, obwohl wir keinen Hehl daraus machten, dass Imkerei zwar ein supertolles Hobby, aber durchaus auch anspruchsvolle Tierpflege bedeutet. Doch mit Hilfe des bereits umfangreichen vorhandenen Wissens von drei anwesenden Imkern (einer davon der Grundschüler Xaver, der uns mit seinem Sachverstand schwer beeindruckte!) und dem Versprechen, dass auch wir jederzeit telefonisch erreichbar sind, kann nicht viel schiefgehen.

Sowohl für die Organisation, Methodik und Didaktik eines Schulbienen-Unterrichts als auch für Lehrbienenstandsbesuche gaben wir folgendes an die Hand:

  • Einen Hinweis auf die LfL-Förderung zum „Imkern an Schulen“
  • Webseiteninfo „Biene und Schule“ mit weiterführenden Links
  • Auflistung „Grundausstattung und Erweiterungen für die Jungimkerei“
  • Termine der nächsten Imkerkurse von zwei Bamberger Verbänden
    • Einstieg in Theorie und Praxis der Imkerei (in Bamberg)
      • Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V.
        • Sa., 24.03.2018, Anfängerlehrgang Teil 1 – Theorie
          16.00 – ca. 18.30 Uhr, Restaurant LudwigX, Steigerwaldstraße 9, 96138 Burgebrach. Referent: Dr. Reimund Schuberth, Bienenfachwart, Marktrodach
        • Sa., 31.03.2018, Anfängerlehrgang Teil 2 – Praxis
          15.00 – ca. 17.30 Uhr, Lehrbienenstand Burgebrach
          Referent: Robert Engert, 1. Vorsitender IBZV e. V.
        • Kosten? Keine
        • Anmeldung? Bitte telefonisch bei Robert Engert unter Tel. 09546–6816
        • Etwa 10x Lehrbienenstandsbesuch mit Vorträgen vor Ort an Sonntagen von 9-11 Uhr.
      • Imkerverein Bamberg und Umgebung e. V.
        • wöchentliche Sonntagskurse ab Saisonbeginn (Ende März) von 9-11 Uhr
    • Unser BIWa-Jahresprogramm mit der Auflistung unserer Beratungstermine (ab Ostersonntag alle zwei Wochen von 14-16 Uhr sowie einige Vorträge von 16-17 Uhr. Besonders der Termin am 04.09.2018 ist Lehrkräften zu empfehlen: „Bienen im Grundschulunterricht“. Außerdem die Honigschleudertage im Juli.

Beratung zum künftigen Standort für die Bienenvölker der Montessori-Schule Bamberg / Bienen-leben-in-Bamberg.deDa die Standortfrage mit am Wichtigsten ist, klärten wir diese sogleich am nächsten Tag ab. Wider unserer Erwartungen liegt das gepachtete Grundstück relativ sonnig und nach Süden ausgerichtet. Was im kühl-feuchten Teufelsgraben ja überwiegend nicht der Fall ist.

Beratung zum künftigen Standort für die Bienenvölker der Montessori-Schule Bamberg / Bienen-leben-in-Bamberg.deDoch zwei Standorte schienen geeignet, sofern sie eingeebnet oder mittels Paletten begradigt werden können. Den möglichen Winddurchzug könnte eine Heckenanpflanzung reduzieren und für mehr Sonnenschein sorgt ein ohnehin benötigter Pflegerückschnitt der alten (Obst-)Bäume.

Wir wünschen der Montessori-Schulgemeinschaft nun viel Freude am Aufbau ihrer Schulimkerei!

Kompetenzhandbücher für den Bienenunterricht

Helene trennt Rähmchen mit einen Stockmeise voneinanderEinen Tipp eines Berufskollegen (Danke, Jürgen!) aus der bibliothekarischen Ecke will ich euch heute ans Herz legen. Das Kompetenzhandbuch „Mit den Bienen durch das Jahr“ ist in Form eines Projektleitfadens für die offene Kinder- und Jugendarbeit erstellt worden, und zwar von der Deutschen Telekom-Stiftung im Rahmen der Initiative „Ich kann was!“ und dem Kinder- und Jugendbauernhof Kassel e. V..

Es sind sogenannte „wachsende“ Handbücher in zwei Teilen und demzufolge im Wandel begriffen. Dabei geht es um Anleitungen für Wildbienen (Teil 1) und (eigene) Honigbienen (Teil 2). Für Wildbienen sind wir nicht so die fachlich Versierten. Doch ins Handbuch für die Honigbienen haben wir natürlich hineingesehen. Und na ja, über manches lässt sich streiten, doch insgesamt macht es einen guten Eindruck, ist gefällig aufgebaut, motivierend geschrieben und für Kinder/Jugendliche wie auch Pädagogen gedacht. Lobenswert!

Aktualisierung am 20.03.2019: Die beiden Kompetenzhandbücher sind mittlerweile komplett, das heißt, sie beschreiben jeweils für die Wildbienen und die Honigbienen ein Jahr im Monatsverlauf.

Download des Kompetenzhandbuchs „Wildbienen“, Januar bis Juni
[Aktualisierung 20.03.2019] Handbuch Bienen gesamt [Teil 1: Wildbienen komplett]
Download des Kompetenzhandbuchs „Honigbienen“, Januar bis Mai
[Aktualisierung 20.03.2019] Handbuch [Bienen, Teil 2:] Honigbienen [komplett]

Bienen ganz nah für den Förderverein der Grundschule Bamberg-Gaustadt

Am Lehrbienenstand, Begegnung mit BienenAnnerose Ackermann besuchte uns vor einiger Zeit in der Bienen-InfoWabe und war sofort angetan von unserem grünen Klassenzimmer auf der Erba-Insel. „Das wäre doch auch was für unsere Gaustadter Schüler!“, meinte die Vorsitzende des Fördervereins Volksschule Gaustadt begeistert und stellte daraufhin den Kontakt zum Kollegium der Grund- und Mittelschule Gaustadt her.

An einem eher für Badeanzüge denn für Imkerkleidung geeigneten heißen Sommertag lernten 8 Schüler/innen zwischen 6 und 10 Jahren sowie zum Teil deren Eltern, begleitet von der Lehrerin Katja Hipelius, die Welt der Bienen kennen. Ein Glück, dass wir grundsätzlich auf die Imkertracht verzichten. Als eine der letzten Gruppen in dieser Saison durften sie sogar direkt aus der Honigwabe am Lehrbienenstand schlecken, was mit Hut bzw. Schleier etwas kompliziert gewesen wäre. Zunächst eher zögerlich, zunehmend jedoch mutiger tauchten sie ihre Fingerchen zwischen den umherkrabbelnden Bienen in das süße Gold. Naturerlebnis pur!

Am Lehrbienenstand, Honig naschen

Rätselraten zum FilmWir freuten uns, dass es allen so viel Spaß gemacht hat. Mit dabei war auch unsere Bienenpatin Felicitias Sauer, die ihre Freunde aus dem Alten Land bei Hamburg mitbrachte. Egal, aus welcher Generation man stammt – die Faszination „Biene“ ist bei allen gleichermaßen spürbar und die Fragen dazu keinem Alter zuzuordnen. Vor den Bienenstöcken sind wir alle nur Menschen, die beeindruckt und respektvoll den wuseligen Treiben zusieht.

Reinhold erklärt BienenstockEinzig die Imker/innen haben eine kleine Sonderstellung. Denn sie können die Stimmung der ihnen anvertrauten Völker einschätzen und im Notfall zum Rückzug blasen. Das war jedoch an diesem 04.07.2017 nicht notwendig, von Gewitterstimmung keine Spur und niemand hatte Bananen dabei. Diese riechen nämlich für Bienen nach einem Alarmpheromon, welches ihre Artgenossen ausströmen, wenn sie zugestochen haben. Es bringt ihre Kolleginnen dazu, sich ebenfalls bereit zu halten für eine Verteidigung des Volkes. Das einzige Kind, welches kürzlich erst eine Banane gegessen hatte, spülte sich vorsorglich den Mund mit Wasser aus und konnte sodann problemlos teilnehmen.

So war es ein erfüllter, abwechslungsreicher Nachmittag, der hoffentlich bei allen lange nachhält. Denn unsere Bienen brauchen Menschen, die sich für sie interessieren, sie schützen, pflegen und vermehren. Dies alles versuchen wir, möglichst vielen in Bamberg nahe zu bringen. 18 Führungen, Unterrichte und Vorträge seit Saisonbeginn im April werden es bis Juli sein, wobei die BIWa-Sonntagsöffnungen noch hinzkommen. Sie werden bis September für die Bevölkerung angeboten. Kleiner Hinweis: Kommender Sonntag fällt aus, wir bilden uns stattdessen auf dem Veitshöchheimer Imkertag fort. Denn die Probleme der Bienen werden leider nicht weniger. Doch dazu sind wir schließlich da.

Danke allen, die uns dabei unterstützen und auch allen, die zu uns in die Bienen-InfoWabe gefunden haben!

Fotogalerie

Falls Sie, liebe Erziehungsberechtigte, eines der Fotos in höherer Auflage möchten, wenden Sie sich bitte an uns. Aber auch, falls Sie möchten, dass wir eines der Fotos mit Ihrem Kind herausnehmen sollen, was wir umgehend veranlassen.

Bienenwoche im Hübscher Hallstadt startet mit Schulbiene und GS Scheßlitz

Elke Fichtner, Frau Kammerer, Reinhold Burger und die Bamberger SchulbieneGroße Themenwoche Bienen im Buch & Medienhaus Hübscher in Hallstadt vom 26.-30.06.2017. Die Bamberger Schulbiene war eingeladen, die Bienenwoche am Montag mit Schulbienenunterricht für zwei Klassen der Kilian-Grundschule Scheßlitz zu eröffnen.

Elke Fichtner begrüßt die 3a der Kilian-Grundschule ScheßlitzBuchändlerin Elke Fichtner hatte nach Einladung an verschiedene Schulen für einen Bienenunterricht die Klassen der Lehrkräfte Petra Deglmann und Lisa Gramß erwählt. 50 Drittlklässler nebst einer Referendarin kamen nun in den Genuss nicht nur von Honig, sondern in der Hauptsache von spannenden Informationen rund um das faszinierende Insekt und seinem wertvollen Nutzen.

Bis zuletzt Interessierte Klasse 3a beim Schulbienenunterricht.Viel zu sehen, riechen, fühlen, schmecken …

Rätselspaß zu den vier häufigsten Hautflüglern: Biene, Wespe, Hummel, HornisseJede Menge Anschauungsmaterial (Fotorähmchen, duftende Mittelwand- und Honigwabe, verschiedene Bienenbehausungen etc.) sowie ein Rätselblatt zu häufig verwechselten Hautflüglern (Biene, Wespe, Hummel, Hornisse) zogen die Kinder in den Bann. Viele Fragen und Wortmeldungen zeigten das hohe Interesse der Schüler/innen und die jeweils 90 Minuten verflogen im Nu.

Schüler der 3a schnuppern an echter HonigwabeDie Bienenwoche im Hübscher

Bamberger Schulbiene mit Künstlerin Christel KellerWer noch mehr erfahren möchte, beispielsweise über den Lebensraum der Biene oder die Imkerei, den erwarten einige weitere Aktionen in der laufenden Bienewoche. Beispielsweise die Gemäldeausstellung von Christel Keller, die Vorführungen der Imker Johann Machinek, Leo Weingärtner und Michaela Hock sowie Mal-, Bastel- und Schminkaktionen.

Market HallstadtFrau Kammerer und Frau Fichtner überreichten uns als Dankeschön das neu herausgekommene Buch „Die Geschichte der Bienen“ von Maja Lunde sowie eine Spende über 250 Euro, worüber wir uns sehr gefreut hatten.

Vielen Dank auch für die – sicher nicht ganz unaufwändige! – Organisation an Frau Kammerer, inklusive Shuttleservice ins Market Hallstadt durch Frau Fichtner, die uns sehr persönlich betreute. Tolles Team! Ebenfalls ganz toll: der Büchertisch mit zahlreichen Büchern und Medien rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur. Schaut doch mal vorbei!

Spendenüberreichung durch Frau Fichtner von der Buchhandlung HübscherFotogalerie

Bei Bedarf an einer höheren Auflösung bitte melden.

Förderverein Hainschule gefällt es bei den Bienen

Schüler schnuppern an Honigwabe„Der Honig!“. „Die Bienen!“. „Mir gefiel alles!“ so lauteten die Antworten am Ende eines ereignisreichen Nachmittags auf der Erba-Insel. 11 Schüler/innen und ein Vater nahmen am Fördervereinsangebot der Hainschule zum Thema Bienen teil. Initiiert wurde die Aufnahme ins Fördervereinsprogramm von  Anja Pillipp, deren Tochter in die Hainschule geht. Wie auch schon im vergangenen Jahr nahmen beide auch selbst an diesem Angebot teil. Langweilig wurde es dennoch nicht, denn es gibt immer wieder Neues zu hören von Maja und ihren Verwandten.

Rätsel HautflüglerDiesmal lernten die Kinder zunächst die am häufigsten bei uns vorkommenden Hautflügler voneinander zu unterscheiden. Sie ließen sie sich nicht davon irritieren, als ich eine Honigbiene zeigte und behauptete, das wäre eine Hummel. Denn in der gleichen Woche hatten sie bereits ein Erdbeerfeld besucht und dabei von Hummeln und Bienen gehört. So wussten sie nun ganz genau, worin die Unterschiede zwischen den beiden Arten liegen. Das Rätselblatt wurde daher von den meisten Zweit- und Drittklässlern richtig gelöst und zu Biene und Hummel auch die Wespe sowie die Hornisse identifiziert.

Berechnen der Gläsermenga aus HonigwabeSchüler schnuppern an HonigwabeWo die Honigbienen leben, erklärten wir anhand von Fotorähmchen aus der Lernbienenbeute. Und wo der Honig verstaut wird, konnten wir mit einem Mittelwandrähmchen und einer vollen Honigwabe zeigen, die alle betasten bzw. beschnuppern durften. Gemeinsam rechneten wir aus, wie viele Gläser Honig aus einem Rähmchen bzw. aus einem Volk herauszubekommen wäre.

Tatsächlich wussten auch schon einige, wie das mit dem Honigschleudern geht. Mit Hilfe von Buchillustrationen ließ es sich noch ein bisschen besser verdeutlichen.

Schülerkreis um Schaufensterbeute.Dann aber gingen wir nach draußen, wo uns bereits die Schaufensterbeute mit echten Bienen erwartete. Tja, allerdings hatte Reinhold ein Rähmchen ohne Drohnen erwischt, so dass wir diesmal keinen Vergleich anstellen konnten.

Am LehrbienenstandNachdem wir von einigen die langen Haare mit einem Tuch abgedeckt hatten, damit sich keine Biene versehentlich in ihnen verfangen kann, zogen wir zum Lehrbienenstand los. Hier durften alle ein Rähmchen mit Bienen halten, was sich alle auch trauten. Nicht umsonst tauften wir unser vierstufiges Konzept „Stressless-Methode“. Denn Schritt für Schritt werden die Kinder vertraut gemacht mit der Biene und ihrem Gewurle. Sie wissen, dass Ammenbienen oder Baubienen nicht zum Stechen neigen, sofern man ihnen ruhig und umsichtig begegnet. Da gibt’s auch kein Gezappel am Lehrbienenstand.

Am Lehrbienenstand

Wieder zurück in der Bienen-InfoWabe, unserem grünen Klassenzimmer, gab’s zur Belohnung Honig zum Probieren. Wir freuten uns natürlich sehr, als ein paar der Kinder vom Geschmack hellauf begeistert waren. So ließen wir uns nicht lange betteln und gönnten der kleinen Gruppe noch eine zweite Probierrunde. Schön, dass ihr so aufmerksam mit dabei wart! Vielleicht sehen wir euch ja bei unseren diesjährigen Honigschleudertagen noch einmal!

Falls Sie, liebe Erziehungsberechtigte, eines der Fotos in höherer Auflage möchten, wenden Sie sich bitte an uns. Aber auch, falls Sie möchten, dass wir eines der Fotos mit Ihrem Kind herausnehmen sollen, was wir umgehend veranlassen.

REWE-BIWa-Sponsoring mit Pettstadter Grundschule eingelöst

Gruppenbild der Grundschule Frensdorf-Pettstadt an der Bienen-InfoWabeDie Bamberger Bienen-InfoWabe (BIWa) wurde 2016 mit finanzkräftiger Unterstützung aus den Reihen der REWE-Kaufleute aus Bamberg und Region erbaut. Alle 16 REWE-Märkte dürfen daher jeweils zwei Schulklassen zum Bamberger Schulbienen-Unterricht zu uns schicken.

REWE-LogoMatthias Fröhlich, der den REWE-Markt im MainFranken Center an der Breitenau betreibt, ist einer von denen, der unsere Gegenleistung wahrgenommen hat. Er stellte den Kontakt zur Grund- und Mittelschule Frensdorf-Pettstadt her, so dass am 20.06.2017 die Klasse 3b der Pettstadter Grundschule in den Genuss eines besonderen Vormittagsprogramms kam.

Bamberger Schulbiene erläutert Bienenbild.27 Kinder um Klassenleiterinnen Claudia Kruse-Endres brauchen einiges an Platz, um gemeinsam aufs Foto zu kommen, welches wir gleich zu Beginn dieses schönen Sommer-Bienen-Tages für unseren Unterstützer aufnahmen. Doch im Inneren der Bienen-InfoWabe ist es groß genug, um allen einen bequemen Unterricht zu ermöglichen.

Schülerkreis um Schaufensterbeute.Von 9.00 bis 11.15 Uhr hatten wir ein abwechslungsreiches Programm geplant, angereichert mit Objekten und Methoden für alle Sinne, beispielsweise …

  • großformatige Bilder sowie Fotorähmchen aus der Lehrbienenbeute (Sehen, Hören)
  • ein Arbeitsblatt über die vier Insektenarten Honigbiene, Wespe, Hummel und Hornisse (Nachdenken, Schreiben)
  • Mittelwandrähmchen (Fühlen, Riechen)
  • eine 2,5 Kilo schwere echte Honigwabe (Haptik, Riechen)
  • unsere Schaufensterbeute mit lebenden Bienen hinter Plexiglas (Sehen, Wiederholen des Gelernten)
  • ein Spaziergang (Bewegen) zu unseren Bienen am Lehrbienenstand (Sehen, Hören, Riechen, Festigen des Gelernten)
  • und ein Löffelchen Bamberger Lagenhonig (Schmecken)

Am LehrbienenstandAuch uns hat es wieder Spaß gemacht, trotz großer Hitze, der wir mit einem am Vortag neu angeschafften Ventilator begegneten. Die Bienen allerdings hatten davon nichts. Sie können jedoch ihre eigenen Flügel zum Wedeln verwenden. Dennoch unterließen wir diesmal das Bienenstreicheln, denn ein wenig schienen sie uns unruhig zu sein. Da geht die Sicherheit vor.

Am LehrbienenstandIm Namen der Grundschule Frensdorf-Pettstadt nochmals herzlichen Dank an REWE Fröhlich dafür, dass wir gemeinsam am Thema Bienen einen Grundstein für mehr Verständnis legen konnten. Frau Kruse-Endres jedenfalls möchte gerne im nächsten Jahr wieder kommen. Hier unsere Empfehlung: Im Januar/Februar anmelden, denn die Kapazitäten sind  begrenzt. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

Biene und Didaktik der Naturwissenschaften für Uni Bamberg

Begrüßung im Bamberger BienengartenEine rund eineinhalbstündige „Vorlesung“ inklusive Bienenschau innerhalb des Studienthemas „Didaktik der Naturwissenschaften“ bot unsere Initiative „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ am 13.06.2017 für zwei Gruppen von insgesamt 31 Lehramtsanwärter/innen an Grund- und Mittelschulen an. Dr. Yelva Larsen, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Humanwissenschaftenan der Otto-Friedrich-Universität, Institut für Erforschung und Entwicklung fachbezogenen Unterrichts, fädelte dieses praxisorientierte Seminar ein.

Anschauungsobjekt BieneDie Aspekte „Bienen, Schulprojekte und Tipps für den Unterricht“ bestimmten den Rahmen. Das war natürlich etwas viel auf einmal, doch ursprünglich war die doppelte Zeit dafür vorgesehen. Wegen des hohen Interesses am Thema mochten wir allerdings niemanden der Studierenden absagen, so dass wir kurzerhand eine Doppelveranstaltung anboten.

Anschauungsobjekt "Bienenmodell"Allerdings könnten wir uns hier eine Ausweitung vorstellen, denn jede Schule mit Schulgarten sollte „automatisch“ eine oder einen Schulimker/in aufweisen können, der allen Jahrgangsstufen und angedockt an verschiedenste Fächer „Schulbiene-Unterricht“ erteilt. Diese „Schulbienen“ auszubilden wäre ein reizvolles und überaus sinnvolles Projekt für unsere Initiative, aber auch für die Fakultät. Es wäre quasi das „Sahnehäubchen“ unserer Bemühungen in Richtung Multiplikatoren in Sachen Jungimkernachwuchsbildung. Erste Gespräche dazu sind geplant.

Anschauungsobjekt "Schaufensterbeute"Neben bildreichen Folien dienten als weiteres Anschauungsmaterial einige Objekte aus unserem „grünen Klassenzimmer“, der Bienen-InfoWabe, Kopien von Aufgabenblättern, Rätsel und Beispiel-Curricula. Ergänzend hier unser Bamberger-Schulbienen-Konzept 2016.

REWE-BIWa-Sponsoring mit Scheßlitzer Grundschule eingelöst

ilian-Grundschule Scheßlitz, Klasse 2a+2b, am 23.05.2017 in Bamberg, Bienen-InfoWabeAm LehrbienenstandDie BIWa, also die Bamberger Bienen-InfoWabe, entstand 2015 mit finanzkräftiger Unterstützung aus den Reihen der REWE-Kaufleute aus Bamberg und Region. Alle 16 REWE-Märkte dürfen daher jeweils zwei Schulklassen zum Bamberger Schulbienen-Unterricht zu uns schicken.

REWE-LogoYvonne Hoh, die den REWE-Markt in Scheßlitz betreibt, ist eine von ihnen, die unsere Gegenleistung wahrgenommen hat. Sie stellte den Kontakt zur Kilian-Grundschule Scheßlitz her, so dass am 23.05.2017 die Klassen 2a und 2b in den Genuss eines besonderen Vormittagsprogramms kamen.

Klassenleiterin Frau Müller traut sich die Bienen streichelnDie Klassenleiterinnen Frau Müller der 2b als auch Frau Lindner der 2a hatten ihre Schüler/innen im Vorfeld in Sachen Bienen auf diesen Tag vorbereitet. So saßen bereits lauter kleine „Experten“ vor uns, die auf viele unserer Fragen gute Antworten wussten und schlaue Fragen stellten.

Schülerkreis um SchaufensterbeuteIm Nu waren die rund eineinhalb Stunden je Klasse vorüber. Eingesetzt hatten wir abwechslungsreiche Objekte und Methoden für alle Sinne, im besonderen …

  • großformatige Bilder sowie Fotorähmchen aus der Lehrbienenbeute (Sehen, Hören)
  • ein Arbeitsblatt über die vier Insektenarten Honigbiene, Wespe, Hummel und Hornisse (Nachdenken, Schreiben)
  • Mittelwandrähmchen (Fühlen, Riechen)
  • eine 2,5 Kilo schwere echte Honigwabe (Haptik, Riechen)
  • unsere Schaufensterbeute mit lebenden Bienen hinter Plexiglas (Sehen, Wiederholen des Gelernten)
  • ein Spaziergang (Bewegen) zu unseren Bienen am Lehrbienenstand (Sehen, Hören, Riechen, Festigen des Gelernten)
  • und ein Löffelchen Bamberger Lagenhonig (Schmecken)

Klassenleiterin Fr. LindnerWir fanden es sehr schön mit den beiden Klassen und hoffen, dass unser befreundeter Scheßlitzer Imkerverein, der ebenfalls sehr rührig ist in Sachen Bienenunterricht, in naher Zukunft aus diesen Klassen seinen Imkernachwuchs erhalten wird.

Für die richtige Bezeichnung gibt's einen KrönchenstempelIm Namen der Grundschule Scheßlitz nochmals herzlichen Dank an REWE-Hoh dafür, dass wir gemeinsam dafür die Grundlagen schaffen konnten!

 

 

Schulbienen-Saisonstart 2017 mit der Jean-Paul-Kita Bamberg

Bamberger Schulbienenunterricht für die Jean-Paul-KitaZum ersten Schulbienenunterricht in der Saison 2017 durften wir die Kinder der Jean-Paul-Kindertagesstätte Bamberg am fast winterkalten 20. April begrüßen. Doch die Sonne lachte die letzten Schneereste weg und in der Bienen-InfoWabe sorgte ein Gasofen für akzeptable Wärme. Welch‘ Glück, dass wir die Flasche kurz zuvor frisch ausgetauscht hatten.

Eine echte Honigwabe beschnuppern. Wow, ist die schwer!Es sind eben auch diese Dinge, die wir durch den Unkostenbeitrag und über Spenden finanzieren und den die Gruppenleiterin Manuela Thein gerne bezahlte. Außerdem erhielten die sechs- bis neunjährigen Kinder Rätsel-/Arbeitsblätter, ein Wabenstückchen und eine Honigkostprobe. Weitere didaktische Materialien waren u. a. das Poster zu den Arbeitsbereichen der Bienen, die Fotorähmchen aus der Lehrbienenbeute, eine Mittelwandwabe und zum Gewichtsvergleich eine voll ausgebaute Honigwabe, das Buch „Im Bienenstock“ (von Fischer-Nagel) und leckerer Honig.

Zwei Mädchen zeigen mit Hilfe eines Buches, wie der Honig ins Glas kommt.Von den 14 Jungen und Mädchen hatte tatsächlich nur ein einziges Kind eine Imkerin – die Tante – in der Familie. Zusammen mit einem anderen Mädchen konnte sie denn auch sehr genau erzählen, wie der Honig ins Glas kommt. Damit die anderen Kinder eine noch bessere Vorstellung von diesem Vorgang hatten, zeigten sie Fotos aus dem Buch „Unser Honigbuch“, ebenfalls von Fischer-Nagel.

Doch auch sonst lagen die Kinder mit ihren Antworten auf unsere Fragen häufig richtig, was uns natürlich begeisterte. Vielleicht tragen die Medien und Lehrer/innen mittlerweile zu einem neuen Grundverständnis über die Bienen und die Imkerei bei, was wir für die Zukunft bitter nötig haben.

Am Lehrbienenstand. Die Kälte lockt nur wenige Bienen ins Freie.Auch, wenn es für den Bienenflug fast zu kalt war, schauten wir am Ende der zwei Stunden zu unserem Lehrbienenstand. Es ist schon eigenartig, dass alles in voller Blüte steht, doch keine Bienen etwas davon zu haben scheint. Die Obsternte in den angrenzenden Schrebergärten wird heuer sicher mager ausfallen. Nun, ein paar Bienchen flogen doch aus und ein, jedoch mit sehr wenig Pollen an den Beinchen.

Dennoch hoffen wir, dass unsere kleinen und großen Besucher/innen spannende Stunden in Erinnerung behalten und Frau Thein vielleicht sogar ein drittes Mal wiederkommen möchte. Bis dahin … summ, summ, summ!

Transparenzbericht 2016

SpardaZukunftspreis 2016 an Bienen-leben-in-Bamberg.de

SpardaZukunftspeis 2016

Sprachen wir 2015 noch von einem Mega-Jahr mit beachtlichen Zahlen, hatten wir sie 2016 auch schon wieder übertroffen, unwillentlich. Doch das „Nein-Sagen“ fällt uns zugegebenermaßen schwer. Und es wurde uns mit einem 1. Platz beim Sparda-Zukunftspreis 2016 der SpardaStiftung Nürnberg reichlich vergütet.

Von dieser überraschenden Anerkennung einmal abgesehen war unser Highlight die erstmalige Durchführung eines Jahresprogramms in der endgültig fertiggestellten Bienen-InfoWabe im Erba-Park.

Die Bienen-InfoWabe (BIWa) am 11. März 2016 kurz vor der Saisoneröffnung an Ostern 2016Nachfolgender Transparenzbericht gibt einen Rückblick auf unsere fünf Kern-Aktivitäten:

  1. Bamberger Schulbiene, die übrigens eine eigene Tagebuchseite hat
  2. Bienenpatenschaften
  3. Bienen-InfoWabe, deren Historie wir ebenfalls eigens festgehalten haben
  4. (Lehr-)Bienenstandorte, die zugleich den Bamberger Lagenhonig hervorbringen, sowie
  5. Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, mit dem Schwerpunkt des Weblogs hier, den Postings via Social-Media-Plattformen sowie Pressearbeit und Vorträge unsererseits.

Der Bericht wird ergänzt mit der Auflistung eigener Fortbildungen und einer Vorschau unserer Pläne für das laufende Jahr.

Fazits zum Jahr 2016

  • „Was lange währt, wird endlich gut.“ (Volksmund)
  • „Immer, wenn du meinst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her …“ (unbekannt)

Unsere fünf Kern-Aktivitäten

1. Die „Bamberger Schulbiene“

  • 33x Unterricht / Führungen / Vorträge
    • Krokussetzaktion mit Grundschülern der Wunderburgschule20x Unterricht für folgende Einrichtungen und Gruppen*:
      Wunderburgschule (2x), Grundschule Baunach in Baunach (2x), Ethikgruppe Luitpoldschule (1x), Grundschule Reckendorf in Baunach (1x), Grundschule Lichteneiche (3x), Grundschule Gundelsheim (2x), Maria-Ward-Realschule (1x), Grundschule/Förderverein Hainschule (1x), Heidelsteigschule (1x), Mittelschule Stegaurach (1x), Studierende an der Sternwarte (1x), Einzelunterricht Student Sternwarte (2x), Berufsschule III und Flüchtlinge (1x), Dientzenhofer Gymnasium W-Seminarunterstützung (1x)
    • 2 Führungen – VHS-Kurs, Tagesklinik Sozialstiftung
    • 5 Vorträge: Thema „Bienen“ für Obst- und Gartenbauverein Bamberg-Wildensorg; „Bienendemokratie“ für Frauentreffen im Zusammenhang mit dem Helene-Weber-Preis für Sabine Saam; „Bienengesundheit“ für IBZV-Mitgliederversammlung; Thema Honig für BIWa-Programm; „Patient Biene“ für BIWa-Programm; „Bienenkrankheiten“ für IBZV e. V. in Breitengüßbach
    • 6 Honigernte- und -schleudertage
  • Entwickeln eines Curriculums für den Unterricht einer Berufsschule

2. Bienenpatenschaften

Unsere Bienenpatenschaften werden für den Zeitraum von zwei Jahren abgeschlossen und laufen ohne weitere Kündigung aus. 11 unserer Pat(inn)en sind bereits in der zweiten bzw. dritten Runde seit Beginn 2012. Das ist einfach großartig!

So begleiteten und unterstütz(t)en uns bis zur Mitte des Jahres 27 Bienenpatinnen und -paten sowie 3 Ehrenbienenpatinnen.  Stand zum 31.12.16: 21 Patenschaften.

Sie wurden durch 4 Bienenpaten-Newsletter und 11 Rundmails auf dem Laufenden gehalten.

Krokussetzaktion 2016, Bienen-InfoWabe Erba-Park Bamberg3. Bienen-InfoWabe

  • 28 Arbeitstage zur Fertigstellung der Bienen-InfoWabe, ein Informations- und Bildungszentrum und grünes Klassenzimmer im ERBA-Park Bamberg
    • 14 Arbeitstage  zur Einrichtung der Bienen-InfoWage – mit herzlichem Dank an Gabriele Loskarn und Michaela Hock!
    • 14 Arbeitstage für die Umgriffarbeiten der Bienen-InfoWabe, inkl. 2 Tage Pflege der 16 Obstbaumscheiben – mit besonderem Dank ans Gartenamt und für die Unterstützung der Pfadfinder vom Stamm St. Joseph!
  • Gruppenfoto der TeilnehmendenAn 14 Sonntagen öffneten wir die Türen der Bienen-InfoWabe für die Bevölkerung im Rahmen des BIWA-Jahresprogramms 2016
    • davon 2 Großveranstaltungen: die Saison-Eröffnung der Bienen-InfoWabe mit Gottesdienst und die Saison-Abschlussfeier
    • 8 Sonntagsöffnungen mit Vorträgen
    • 4 Sonntagsöffnungen ohne Vorträge

Schaufensterbeute mit der 7. Klasse Maria-Ward-Realschule Bamberg4. (Lehr-)Bienenstandorte

Wir pflegten die Völker an 10 (Lehr-)Bienenstandorten, darunter ein von einem Imker verwaister Standort einer Innenstadtbewohnerin.

Den Standort in Wildensorg mussten wir zum Jahresende aufgeben, da er keine optimalen Bedingungen aufwies. Da es unser allererster Standort seit Beginn unserer Initiative war, kein leichter Schritt für uns. Doch die Gesundheit der Völker geht vor.

Reinhold erläutert die Finessen des Honigschleuderns5. Medien- und Öffentlichkeitsarbeit 

a) Aktivitäten

  • Erstmalige Vergabe des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises
  • 28 (2015: 28) Artikelabdrucke in Zeitungen, Zeitschriften und anderen Publikationen (siehe Pressespiegel) sollten dazu beitragen, die Bevölkerung auf das Bienenthema aufmerksam zu machen, zu informieren und vor allem zu motivieren.
  • 150 (2015: 164) Weblog-Beiträge veröffentlicht unter „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ mit 29.118 (26.744) Besucher, die 52.437 (51.023) Seiten ansahen), sind wichtigster Teil unserer Verankerung des Bienenthemas in Bamberg und weit darüber hinaus. Die Beiträge dienen uns selbst jedoch auch als Reflexion, als Archiv und dem eigenen Hinzulernen. Alle Beiträge werden verantwortungsbewusst auf der Grundlage eigener Erfahrungswerte und im Abgleich mit sorgfältiger Recherche in geeigneten Quellen verfasst.
  • Pflege der Webseiten des Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V. (IBZV)
  • Pflege der Imker-Bibliothek mit Jubiläum: das 100. Medium eingetragen

2. Preisträger "Silberlinde", Übergabe an Fränkischen Tag, Harald Riegerb) Background – unterstützende Aktivitäten im Hintergrund

  1. Anfertigung des Transparenzberichts 2015
  2. Erstellung eines Flyers für das BIWa-Jahresprogramm 2016 und eines Einlegezettels
  3. Ausschreibung des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2016 mit Ernennung der Jury
  4. Urkundenübergabe und Interviews von 5 Bienenpat(inn)en
  5. Interview des StadtECHOS
  6. Feier in Nürnberg anlässlich der Übergabe des SpardaZukunftspreis 2016 der Sparda-Stiftung
  7. Teilnahme an Vorstandssitzungen des Imker und Bienenzuchtvereins Bamberg Stadt und Land e. V.

Spendenübergabe des REWE-Sonderpreises am 26.07.2016 an Bienen-leben-in-Bamberg.dec) Spenden – Wir danken …

unseren Großunterstützern (von 300,- bis 2.500,- Euro)

… unseren Dauerunterstützern und Sachspendern

… unseren BIWa-Referent(inn)en

Selbstverständlich danken wir ebenfalls den Klein- wie allen anderen Unterstützer/innen, die sich in jeglicher Weise für Bambergs Bienenwelt bemühen. Jede Hilfe zählt.

Teilnahme an Fortbildungen

  1. Veitshöchheimer Imkerforum, Fachzentrum Bienen
  2. Lizenznehmertreffen „Regionalsiegel“
  3. Dreitägiger Kurs „Bienengesundheit“ (Reinhold)
  4. „(Wild-)Bienen“ im Rahmen der 1. Baunacher Nachhaltigkeitstage
  5. Besuch des Bienenhauses bei Kloster Banz
  6. Sensenkurs in Burgstall
  7. Exkursion Lehrbienenstand Scheßlitz
  8. Vorträge und Besichtigung zum „Tag der offenen Tür“ der LWG in Bamberg, Galgenfuhr
  9. „Fliegende Bienenapotheke“ in Greetsiel
  10. Bienenkonferenz Nürnberg
  11. Vorträge zur Herbstversammlung der HEG in Eltmann

Die unersprießlichsten Vorkommnisse in 2016

  1. Umgriffarbeiten an der Bienen-InfoWabe durch Pfadfinder St. Josef BambergDie langanhaltende Kälte, die den Inneneinrichtung der Bienen-InfoWabe verzögerte, weil’s sich bei Minusgraden schlecht handwerken lässt.
  2. Die große Hitze ausgerechnet zur Schwerstarbeit beim Aushub des verdichteten Bodens rund um die Bienen-InfoWabe
  3. Die Schlechtwettertage, die irgendwie immer nur dann kamen, wenn wir Sonntagsöffnung hatten.
  4. Der Verlust zweier Völker und endgültige Aufgabe des Standorts in Wildensorg

Und das alles ist Jammern auf hohem Niveau, denn richtig schlecht ging’s uns und unseren Bienen wirklich nicht! Wollen hoffen, dass das so bleibt!

Die elementarsten Vorhaben von 2016 – und was daraus wurde

  1. Fertigstellung der Bienen-InfoWabe mit Umgriff (erreicht)
  2. Programmdurchführung Bienen-InfoWabe auf der ERBA-Insel (übertroffen)
  3. Finanzierung des Programms einbringen (Spenden-Info hier!) (erreicht)
  4. Auf dem Weg zum Lehrbienenstand mit der 7. Klasse der Maria-Ward-Realschule BambergMind. 12 Schulbienen-Unterrichte abhalten (weit übertroffen)
  5. Realisierung der Bienen-Blühwiese vor der Bienen-InfoWabe (steht noch aus, fest eingeplant Dank Preisverleihungen an uns für 2017)
  6. Kontaktaufbau mit Wasserwirtschafts- und dem Schifffahrtsamt (erreicht, s. a. Bericht)
  7. Schulung zum Bienengesundheitswart für Reinhold (erreicht)
  8. Fortbildungen zu verschiedenen, nicht-konventionellen Imker-Betriebsweisen (mangels Angebote im Zeitraum nicht umfassend erreicht) -> 2018 erreicht

Pläne für 2017

  1. Fertigstellung der 24 Meter Fliegenvergitterung rund um die Bienen-InfoWabe
  2. Realisierung von Arealen mit bienenfreundlichen Blumenbeeten vor der Bienen-InfoWabe
  3. Anwerbung von Ehrenamtlichen zur Unterstützung der Beetpflege
  4. Durchführung des BIWa-Jahresprogramms 2017
  5. Fortbildungen zum Thema Bienengesundheit
  6. Anschaffung einer neuen Edelstahl-Honigschleuder
  7. Installierung eines unabhängigen Wachskreislaufes für den Bamberger Lagenhonig
  8. Planungen für eine Exkursion zur Bienstube in Schlammersdorf (Oberpfalz) und ins Zeidlermuseum Feucht bei Nürnberg für 2018

Unser übergeordnetes Ziel, …

der Erhalt der Bienenwelt in Bamberg durch z. B. Jungimkerförderung, ist lediglich durch ein (nur bedingt die Realität abbildendes) Indiz gekennzeichnet: die Anzahl der gemeldeten Imker in den beiden Imkervereinen Bambergs samt ihrer Völker.

Die Anzahl der Imker ist tendenziell leicht steigend bei nur minimal steigender Völkeranzahl. Positiv gesehen ließe sich von einem erfolgreichen Festigen des Status Quo sprechen. Wenn nicht die Ausgangssituation per se eine schlechte wäre …

Zur Statistik in einem späteren Beitrag mehr.

Statistik Imker und Völkerführung in Bamberg, Stand: 31.12.2016. Sekundärquelle: Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de Primärquelle: LVBI, Landesverband Bayerischer Imker e. V., Nürnberg

[Aktualisierung 31.10.2022 zur Angleichung der statistischen Aufteilung]