Über Ilona Munique

Wahlbambergerin, Imkerin, Brotberuf: Diplom. Erwachsenenbildnerin

Grundausstattung und Erweiterungen für die Jungimkerei

David mit dem Stockmeißel„Was kostet die Imkerei, wenn ich neu anfange?“ Die an uns häufig gerichtete Frage von Jungimker und Schulen beantworten wir heute ausführlicher.

Hier unsere praktische Excel-Tabelle Imkerei-Grundausstattung-Kosten zum Selbstanpassen, denn je nach Beutensystem, Händler und spezifische Bedarfe differieren die Kosten. Für Anfänger in der Imkerei, die Mitglied in der HEG sind, kann es beispielsweise Rabatte für eine Grundausstattung geben. Einige Firmen verkaufen auch Jungimker-Sets und Honigernte-Sets zu günstigeren Preisen.

Wir empfehlen, mit zwei Völkern zu beginnen, um Vergleichswerte (Gewichtskontrolle, Entwicklungsstand) zu erhalten, die zu leichteren Entscheidungen in der Betriebsführung befähigen. Außerdem sollte im Jahresverlauf ein Ablegervolk gebildet werden.


Die Gesamtkosten (ohne Porto und Versand) für die imkerliche Ausstattung für ein Volk betragen:

  • im Minimum € 846,-
  • + Erweiterungen 1.060,-
  • = Minimum und Erweiterung  € 1.906,-

Im Einzelnen die etwaigen Kosten für das in Franken am häufigsten anzutreffende Zandermaß-Beutensystem:

Reinhold erklärt die Umsetzung des VolkesBienenvolk, Durchschnittskosten € 100,-

  • Ableger € 80,- bis € 100,-
  • Wirtschaftsvolk € 100,- bis € 120,-
  • Schwarmvolk, selbst eingefangen € 0,-
  • Imkern auf Probe und / oder Vereinsüberlassung bei verschiedenen Konditionen

Varroakontrolle zur Winterkontrolle der Bienenvölker in den Buger WiesenBienenwohnung (Zanderbeute), Gesamtkosten  € 237,-

  • 1 kompletter Beutensatz € 160,-

    • 3 Zargen
    • 1 Boden mit Gitter
    • Windel (= Plastikeinschub für Gemüllkontrolle)
    • 1 Holzdeckel
    • 1 Blechhaube (verzinkt)
    • 30 Rähmchen mit Mittelwänden
    • Fluglochkeil
  • MäusegitterAbsperrgitter (Metall, verzinkt) € 9,50
  • Mäusegitter (z. B. Liebig, gebogen, 6,3 mm) € 2,50
  • Bienenflucht mit Rahmen € 18,-
  • Mittelwände (Wachswaben) mit Prüfbericht seuchen- und pestizidfrei, 2-Kg-Pack, € 50,-

Erweiterungen, Gesamtkosten:

  • Beutenschutz-Lasur für Öko-Imkerei (z. B. Pigrol® 750 ml) € 23,-
  • Euro-Palette o. ä. als sicherer, ebener und
    verwitterungsschützender Untergrund der Beute € 14,-

Imkerwerkzeug fürs ErnenImkereiwerkzeug, Gesamtkosten € 125,- 

  • Stockmeißel (z. B. Ami) € 8,-
  • Smoker (Edelstahl, 8 cm) € 27,-
  • Abkehrbesen (Kunststoff) € 5,-
  • Imkerhut mit Jacke € 35,-
  • Trafo-Wabeneinlöter € 50.-

Bienenpflegemittel zur Varroabehandlung, Gesmtkosten € 99,-

  • Entnahme des Liebig-Dispensers nach der AmeisensäurebehandlungMilchsäurebehandlung
    • Milchsäure ad us. vet.¹ 15%, 1 Liter 10,-
    • Sprühkopf für Flasche € 2,50
  • Ameisensäurebehandlung
    • Ameisensäure ad us. vet.¹ 60%, 1 Liter € 11,-
    • 2 Liebig-Dispenser € 12,00
  • Oxalsäurebehandlung
    • Oxalsäuredihydrat-Lösung ad us. vet.¹ (3,5% m/V) 2x 500 ml € 35,-
    • Spritze € 2,50
    • Kanüle für Spritze (Plastikschlauch) € 1,- (siehe Foto)
  • Oxalsäurebehandlung am 10.12.2017Schutzmaske € 13,-
  • Schutzhandschuhe für Säurebehandlungen, Pckg 2 St. € 12,-
    (Im Foto Einmalhandschuhe, doch das ist nicht unsere die Empfehlung)

Noch geschlossener ZuckerwasserbehälterBienenfütterung für Zwei-Zargen-Volk, Gesamtkosten € 15,-

  • Haushaltszucker (1 Kg = € 0,65) 20 kg = € 13,-
  • Gefäß, lebensmittelecht, z. B. Honigeimer € 2,-
    (wir sammelten Joghurtbehälter aus der Gastronomie)

Über die Thematik der Zuckerfütterung siehe untenstehende Beitragslinks²


Die Honigwabe wird tropfgeschützt zur Schleuder transportiertHonigernte für Tropfhonig (Stampfhonig), Gesamtkosten € 246,-

  • 3 Kunststoffeimer, lebensmittelecht, je 25 Kilo á € 5,- = € 15,-
  • Box mit Deckel zum Honigtransport, 14 l,
    lebensmittelecht (z. B. Hornbach, Chris S.), 2x € 6,- = € 12,-
  • Abfüllkannen /-behälter /-kübel 30,5 cm für 32 kg, 4 Spannverschlüsse € 152,-
  • Haushaltshandgerät zum Wabenzerstampfen € 16,-
  • Teigschaber / -spachtel € 9.-
  • Standseiher (Nudelsieb) € 9,-
  • Feines Netz € 5,-
  • Honiggläser mit Twist-off-Deckel, Charge 60x 500g € 28,-

Wie steckt man ein Entdeckelungsgeschirr zusammen?Erweiterungen, Gesamtkosten:

  • Refraktometer zum Messen des Wassergehalts € 110,-
  • Entdeckelungsgeschirr für 2 Pers. mit Wabenablage € 126,-
  • Entdeckelungsgabel, Holzgriff € 11,-
  • Honigschleuder, 4 Waben, Handbetrieb, Plexiglasdeckel € 539,-
  • Doppelsieb 30,5 cm € 48,-
  • Honigwaage, geeicht, bis 6 kg € 189,-

Die Königin im Stempel wird rot gezeichnetKöniginnenkennzeichnung Gesamtkosten € 24,-

  • Königinnenzeichengerät € 15,-
  • Abfangkäfig (Clip) € 4,-
  • Zeichnungsstift € 5,-

Später kommen noch ein paar Materialien (z. B. Umlarvnadel, Lupe, Umlarvtöpfchen) für die eigene Zucht hinzu, doch das muss – wenn überhaupt – noch nicht alles sofort sein. Königinnen können bei Bedarf auch gekauft oder über einen Verein oder andere Imker bezogen werden.

Beachten Sie unbedingt: Völker und Materialien (Kauf, Schenkung, Verleih) bergen die Gefahr von Einschleppung von Krankheiten und Seuchen. Verwenden Sie Ihre eigenen Werkzeuge und gehen Sie nicht damit an andere Bienenstandorte oder lassen fremde Werkzeuge an Ihrem Standort zu. Achten Sie auf ausgewiesene Seuchengebiete (via TSIS) und nehmen Sie daraus keine Bienen an. Vertrauen ist gut, Gesundheitszeugnis ist besser.


Fußnoten

¹ ad usum veterinarum = zum tierärztlichen Gebrauch; s. a. Arzneimittel für (insbesondere) lebensmittelliefernde Tiere (§ 56 und 57, Arzneimittelgesetz, AMG).

² Wissenswertes zum kontrovers diskutierten Thema „Bienenauffütterung mit Zucker“

HEG Frühjahresversammlung 2018

Logo Honigerzeugergemeinschaft Süddeutschland w. V. (HEG)Die Mitgliederversammlung mit einem Fachvortrag der Honigerzeugergemeinschaft Süddeutschland w. V. (HEG) findet statt am 17.03.2018 in der Stadthalle in Eltmann.

 

Fachvortrag: Werner Bader, (Imker, Journalist und Rundfunksprecher des BR.
Vormittag: „Was Bienen für eine erfolgreiche Imkerei brauchen“ Nach der Mittagspause: „Ökologisches Imkern, Vorteile, Nutzen, Kosten“

Einkaufsmöglichkeiten im Lager Industriestraße: vor der Versammlung von 7-10 Uhr, nach der Versammlung ab ca. 15 Uhr.

Info zu Imkern an Schulen

Die Sonne scheint, die Bienen fliegen! Auch die Lehrkräfte werden aktiv in Sachen Bienenunterricht. Wer hier Nägel mit Köpfen machen möchte und dauerhaft Bienen halten will, also eine Schulimkerei einzurichten plant, sollte den Antrag „Imkern an Schulen“ bis spätestens 15. Juni an die Landesanstalt für Landwirtschaft abschicken. Der Kostennachweis ist bis 31. Juli ebenfalls bei der Landesanstalt für Landwirtschaft einzureichen.

Wem das noch zu früh erscheint und das Thema erst mal anders aufbereiten möchte, erhält auf unserer im Aufbau befindlichen Seite „Biene und Schule“ entsprechene Informationen. Weiter unten dann die Links zu langfristigen Konzepten / Einrichtungen / Installationen an Schulen.

Schüler am Marktstand der Bienen-AG mit Bamberger Schubiene

stehend: Elvis, Ben, Laurenz, Schulbiene und Edna
sitzend: Leo und Max

Grüner Engel 2018 für Bienen-leben-in-Bamberg.de

Logo Grüner EngelDen Blauen Engel kennen viele. Doch der Grüne Engel ist noch relativ „grün hinter den Ohren“. Der Anlass war das „Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011“, seitdem wird er vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) verliehen.

Wir – Reinhold Burger und Ilona Munique – freuen uns, nun ebenfalls als „Grüne Engel“ ausgezeichnet worden zu sein. Denn mithilfe von Öffentlichkeitsarbeit wie dieser hoffen wir, viele Menschen zu erreichen und in Richtung „Umweltschutz kann jede/r Einzelne leisten!“ zu motivieren.

Regierungspräsidentin Ingeborg Piwernetz, Grüne Engel Ilona Munique und Reinhold Burger

Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, „Grüne Engel“ Ilona Munique und Reinhold Burger

Die Ehrung fand am 02.03.2018 im Rahmen eines Festaktes im wunderschönen Landratssaal des Präsidialbaus in Bayreuth statt. Wir freuten uns sehr, dass sich, stellvertretend für den Oberbürgermeister Andreas Starke, die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende und Geschäftsführerin, Ingeborg Eichhorn zur Gratulation mit eingefunden hatte. Die Laudatio hielt Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, stellvertretend für die verhinderte Staatsministerin, MdL Ulrike Scharf, und überreichte im Anschluss die Urkunden und Ehrennadeln. Mit zu den Gratulanten zählte der CSU-Abgeordnete MdL Ludwig Frhr. von Lerchenfeld.

Gruppenfoto "Grüner Engel" 2018

Gruppenfoto „Grüner Engel“ 2018

Der „Grüne Engel“ wird vergeben „für vorbildliche Leistungen und langjähriges, nachhaltiges, ehrenamtliches Engagement im Umweltbereich.“ In unserem Falle, die wir erst seit 2012 in Sachen Bienenschutz tätig sind, mag nicht die Langjährigkeit den Ausschlag gegeben haben. In der Laudation schließlich hieß es:

Beide sind die Gründer des Informations- und Bildungskonzepts „Bienen-leben-in Bamberg“. Ihre ehrenamtliche Arbeit wird auch von den Behörden unterstützt und zielt darauf ab, das Bewusstsein für die Bedeutung und Notwendigkeit der Honigbiene für die Stadtentwicklung und der Nutzung der Kulturlandschaft zu wecken und zu fördern. So haben sie für das Projekt „Bamberger Schulbiene“ ein an den bayerischen Lehrplan angelehntes Schulbienen-Spiralcurriculum entwickelt und das Bildungs- und Informationszentrum „Bienen-InfoWabe“ als Nachfolgeprojekt zur Landesgartenschau Bamberg 2012 initiiert. Neun weitere Lehrbienenstandorte, die sie errichtet haben und betreuen, runden ihr Engagement für die Honigbiene ab.

MdL Frhr von Lerchenfeld, Ilona Munique und Reinhold Burger

MdL Ludwig Fhhr. von Lerchenfeld mit „Grünen Engeln“ Ilona Munique und Reinhold Burger

Zwar sind es mittlerweile kapazitätsbedingt nur noch 7 Lehrbienenstandorte, doch hinzugekommen ist stattdessen die Bienen-InfoWabe und der Bamberger Bienengarten sowie Reinholds Ausbildung zum Imkerfacharbeiter und ein Lehrauftrag an der Universität Bamberg (Didaktik der Naturwissenschaften). Doch wurde der Vorschlag vom Umweltamt der Stadt Bamberg bereits vor zwei Jahren an die Regierung eingereicht. Nun, wir entwickeln uns stetig weiter.

Die Bamberger Schulbiene im Gespräch mit Stadträtin Ingeborg Eichhorn

Die Bamberger Schulbiene im Gespräch mit Stadträtin Ingeborg Eichhorn

Wir danken allen sehr herzlich, die uns in unserem Tun zur Seite stehen, uns fördern und anspornen – allesamt seid ihr UNSERE Engel! – und versprechen, dass wir nicht locker lassen in unserem Bemühen um Bambergs Bienenwelt!

Wer sich ebenalls dafür stark macht, kann sich übrigens sehr gerne bei unserem Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis bewerben.

Eröffnung des Stiftsladen an der Oberen Brücke in Bamberg

Reinhold vor dem Stiftsladen an der Oberen Brücke.

Zwei Wochen noch …

[Werbung]

[Aktualisierung 01.12.2019: Dieser Laden ist umgezogen in das Welterbezentrum.]

Alles eine absolute Ausnahme – das schmale, altehrwürdige Gebäude aus dem 14. Jahrhundert mit der wundersam schiefen Türe, Publikumsmagnet all jener, die von der Insel- zur Bischofsstadt über die Obere Brücke schlendern.

Eröffnungstag des Stiftsladen an der Oberen Brücke in Bamberg

Eröffnung neuer Stiftsladen an der Oberen Brücke 2 in Bamberg am 01.03.2018

Seit 1. März nunmehr vermietet an die Bürgerspitalstiftung Bamberg und ihren Stiftsladen, welcher nun ein Ableger von dem auf dem Michaelsberg ist. Der erste Laden hat hoch oben über der Stadt sein (wegen der Mammutbaustelle St. Michael etwas wechselvolles) Domizil (wir berichteten). Der zweite folgt ihm sozusagen auf dem Fuße.

Unser Bamberger Lagenhonig in gutere GesellschaftEs ist uns eine Ehre!

Bamberger Lagenhonig im Stiftsladen an der Oberen Brücke 2

Gleich am Eingang: unser Bamberger Lagenhonig

Es ist uns natürlich eine Ehre, dass man unseren Bamberger Lagenhonig mit ins Verkaufsporgramm nehmen wollte, gleichwohl der Platz sehr beschränkt ist und beileibe nicht alle Produkte, die im Haupthaus verkauft werden, auch hier unweit der Regnitz zu finden sind.

Wie schön, wir treffen eine unserer Bienenpaten! Direktorin der Bamberger Museen, Dr. Regina Hanemann, in Begleitung von Andreas Christel, Leiter des TKS Bamberg

Bienenpatin Dr. Regina Hanemann mit Andreas Christel

Auch für uns, die Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de, ist es eine Ausnahme, unseren Honig über einen Zwischenhändler zu verkaufen, wo wir doch ansonsten ausschließlich Direktvermarktung anbieten. Denn so groß sind unsere Bestände nicht, dass wir jegliches Regal damit befüllen könnten oder gar in den Online-Handel einsteigen möchten. Einen guten Teil erhalten schließlich auch unsere Bienenpatinnen und -paten, die mit ihrem Zweijahresbeitrag ein verbrieftes Anrecht auf diese Bamberger Spezialität haben.

Spezialitäten ausgesuchter Manufakturen

Stiftungsreferent Bertram Felix hält die Eröffnungsrede

Stiftungsreferent Bertram Felix hält die Eröffnungsrede

Apropos Spezialität … nicht nur Bamberger Manufakturprodukte führen die beiden Stiftsläden, sondern – und das soll nach und nach ausgebaut werden – auch Spezereien aus anderen Teilen Europas. Vorausgesetzt, diese werden in einem Kloster hergestellt. Das dürfte einmalig sein in Deutschland, betonte Stiftungsreferent Bertram Felix, der auch die Eröffnungsrede hielt.

Vorbereitung Stiftsladen Obere Brücke BambergWir sind jedenfalls schwer begeistert von unseren neuen Nachbarn, die einen Katzensprung von uns, dem Obstmarkt 10, entfernt ihre Waren fein säuberlich und ansprechend zwischen den krumm und schiefen Wänden aufgebaut haben und sich bestens auf die sicherlich zahlreichen Kunden vorbereitet haben.

Vorbereitung Stiftsladen Obere Brücke Bamberg

Vorbereitung läuft auf Hochtouren

Zwei Wochen vor der Eröffnungsfeier am 1. März sah es nämlich noch recht nach viel Arbeit aus. Alles musste ausgepackt und einzeln ausgepreist werden, so dass sicherlich gefühlt 1000 Artikel mehrmals durch die fleißigen Hände von Karin Linz, Ingeborg Pendl und Doris König gingen.

Vermieterin Doris Eminger zeigt Karin Linz ihr preisgekröntes Haus in einer Broschüre

Doris Eminger (re.) mit Karin Linz

Justament beim Einräumen, und als wir unseren Honig hinbrachten, stellte sich auch die Vermieterin des preisgekrönten Hauses, Doris Eminger, ein. Ihr kann man nicht genug dafür danken, dass sie sich für diese neuen Mieter entschieden hat, die dem Wohnzimmer der Stadt sozusagen ein stilvolles Blumenbukett hinzufügt, samt Vase, Tischchen und Anrichte.

Geschmackvolle Auslagen, hier mit Himmelsgartenmotiv

Produkte mit dem beliebten Himmelsgarten-Motiv

Ja, und auch diese findet man tatsächlich in dem Räumchen. Allerdings nicht zum Verkauf, sondern im geschmackvollen Einsatz als Schätzeofferierer. Fast traut man sich nicht, aus den Arrangements etwas zu entnehmen. Doch nur fast … zu verlockend sind die Leckereien, Spirituosen, Kunsthandwerke, Täschchen, Seifenstückchen, Stuhlkisschen, Allerlei-Dinge-mit-Himmelsgartenmotiven … – und die Honiggläser und den Michaelsberger Wein natürlich! – als dass man einem kleinen wie großen Einkauf widerstehen könnte. Für sich oder als Mitbringsel oder Geschenk auch unter Einheimischen … und mit jedem Einkauf im Stiftsladen am Michaelsberg oder an der Oberen Brücke 2 unterstützt man die guten Zwecke der Bürgerspitalstiftung.

Lange Rede, kurzer Sinn … geht hin!!!

Wanted! Pflastersteine und Kies für Sitzbank im Bamberger Bienengarten!

Bamberger Bienen-InfoWabe mit BienengartenDamit die Sitzbank zwischen den beiden Schau-Staudenbeeten zum Bienenbeobachten und gemütlichen Verweilen im neuen Bamberger Bienengarten vor Nässe geschützt und standfest ist, suchen wir gebrauchtes bzw. übriggebliebenes Bodenbefestigungsmaterial.

Fläche, auf der die Sitzbank trocken stehen soll

Flächenbedarf für Pflastersteine und Kies: ca. 4 qm

Also bspw. Pflastersteine (außer Doppel-T-Verbundpflaster) und für den Untergrund Kies für ca. 4 qm Fläche (2,70 L x 1,5 T). Bringen wäre natürlich toll, aber zur Not kommen wir auch mit unserem Handkarren auf dem Rad angerauscht, sofern innerhalb Bambergs und nicht unbedingt auf dem höchsten Hügel gelegen.

Da unsere Initiative den Bamberger Bienengarten für die breite Öffentlichkeit zur freien Nutzung angelegt hat, würden wir uns über eine großzügige Überlassung des Materials sehr freuen. Klar doch – ein leckeres Glas Bamberger Lagenhonig ist selbstverständlich drin!

Bienen-InfoWabe mit Bienengarten und BänkenDamit sich der Werkstoff aber auch harmonisch und ansprechend in den Erba-Park einfügt, würden wir vorab gerne ein Foto von der zugedachten Materialspende sehen. Falls ihr außerdem Handwerker/innen seid oder jemanden kennt, die/der uns beim Abgraben des Erdreichs helfen würde, wäre das topp. Den Rest schaffen wir sicherlich auch selbst.

Idylle mit Sitzbänken im Bamberger BienengartenDie Adresse, zu der das Material seinen Weg finden soll, ist an der Bienen-InfoWabe,  Bienenweg 1, 96047 Bamberg, im Erba-Park. Zufahrt über die Maria-Ward-Straße (in der „Mayerschen Gärtnerei“) und dann links in den Bienenweg bis zum Ende der Parkplätez. Direkte Anfahrt bis vor die „Baustelle“ wäre nach Absprache  (und unter Entfernen des Vierkantpfostens) möglich.

Bitte fragt doch auch für uns ein wenig herum. Einen Neukauf möchten wir ganz klar zwar auch aus finanziellen Gründen, doch viel mehr im Sinne der Ressourcenschonung vermeiden. Vielen DANK im Voraus!

Neuer BLIB-Kooperationspartner „Essbare Stadt“

Kontakttreffen mit der Transition-Gruppe "Essbare Stadt Bamberg"

Matthias, Denis, Oliver, Marc und Reinhold beim ersten Kennenlernen zwischen den beiden Initiativen „Essbare Stadt Bamberg“ und „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ am 12.02.2018.

Die „Essbare Stadt Bamberg“ ist neuer und vielversprechender Kooperationspartner für unsere Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de (BLIB). An einem ersten Treffen am 12.02.2018 erörterten wir die Frage der Gießwasserversorgung auf der Erba-Insel, da wir uns dort in einer neuen räumlichen wie auch inhaltlichen Nachbarschaft noch in diesem Jahre begegnen werden.

Die Initiatoren, die in der Transition-Bewegung ihren Ursprung hat, planen eine Hochbeetanlage unweit der Bienen-InfoWabe. Da auch diese über einen mittlerweile recht ansehnlichen Bienengarten verfügt (dessen Einweihung am 106.2018 sein wird), liegt es nahe, eine gemeinsame Wasserversorgung ins Visier zu nehmen. Da wir bereits seit einiger Zeit eine Wasserpumpe favorisieren, war dieses Gießmodell der Ausgangspunkt in der Diskussion, aus der interessante weitere Ideen für die Gruppe hervor gingen. Da sich bei  Transition eine „Wasser-Gruppe“ etabliert hat, könnte diese uns mit ihrer Fachkompetenz hilfreich zur Seite stehen.

Im Gegenzug waren für das Team der „Essbaren Stadt“ unsere Erfahrungen im Bezug auf Tipps zur weiteren Erba-Nachbarschaften hilfreich, und zwar im Hinblick auf PR-Arbeit, möglichen Interessenten für Hochbeetbau-, pflege und -ernte sowie in Logo- und Flyerfragen.

So stellten sich bereits schon beim ersten Treffen planungspraktische Synergieeffekte ein, die es auszubauen gilt. Selbstverständlich war es allen Anwesenden, sich künftig gegenseitig vor Ort zu unterstützen, sei es beim Gießen oder in der Gewinnung Interessierter im großen Themenkanon „Natur“, hier der Blüten, die zur z. B. zur Zucchini werden, weil bestäubt von unseren Bienen.

Herzlichen Dank an Denis Hébert für die Kontaktaufnahme und die nette Runde mit Cornelia, Marc, Matthias und Oliver – wir freuen uns auf die Fortsetzung!

Auf gute Nachbarschaft! Biber und Bienen im Erba-Park

Der Biberbau, der genau gegenüber unseren Bienenvölker im Erba-Park angelegt wurde, legt an Umfang zu.
Biberbau in der Regnitz, unweit unserer Bienenvölker im Erba-ParkDie Spuren des zweitgrößten Nagetier der Welt sind eindeutig. Angenagte Bäume, Schleifspuren im Erdreich, wo sich der Biber an Land bewegt, und natürlich der Stöckchenverhau (sorry, Biber, so sieht’s halt für uns Menschen aus) an der Wasseroberfläche der Regnitz verrät den größtenteils unterirdischen Aufenthaltsort.

Bibernagespuren im Erba-Park unweit unserer BienenvölkerDoch für die beiden Bienenvölker dürfte keine Gefahr von Familie Castor ausgehen. Im schlimmsten Fall – aber das müsste ein sehr, sehr großer Bibermann sein – könnte Herr Biber sich an den Kästen aufrichten und sie dabei umwerfen. Das Holz wird er eher nicht abnagen, und wenn doch, so wird er spätestens damit aufhören, wenn ihm die Bienen in seine unbepelzte Nase stechen.

Kontrolle der Bienenvölker im Erba-Park Dann also – auf gute Nachbarschaft, ihr großen und kleinen Tiere unserer schönen Heimat, die euch sicherlich auch noch ein Plätzchen gönnen mag, oder etwa nicht?!

Gesucht: 1 Jury-Mitglied für den BBU 2018

Logo BBU – Bienenstadt-Bamberg-UmweltpreisDu bist Mitglied eines Imkervereins aus dem Landkreis Bamberg? Du hast Lust, Jury-Mitglied für unseren Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis für das Jahr 2018 zu werden? Ist ganz einfach und auch nur einmalig. So geht’s:

Für die Bewerbungen und Vorschlägen, die wir der Jury Anfang August zusenden, Punkte vergeben und am So., 16.09.2018 im Rahmen unserer schönen Feier einen der Preise und Anerkennungsurkunden überreichen.

Wir freuen uns auf deinen Anruf oder eine Mail (Kontaktdaten), auch, wenn du erst noch Fragen dazu hast. Alle Informationen zum BBU 2018 hier.