Veitshöchheimer Imkerforum 2026 (1)

Am 7.2.2026 fand die Fachtagung Veitshöchheimer Imkerforum des Instituts für Bienenkunde und Imkerei (IBI) in der Aula der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) statt. Wie die Präsenzveranstaltung war auch die Online-Teilnahme sehr gut besucht.

Das Forum stand unter dem Thema „Imkerei im Wandel – Wie hat sich die Imkerei verändert und welchen Herausforderungen müssen wir uns stellen?“. In loser Folge will ich auf unserem Blog meine Eindrücke und Take Home Messages vorstellen.


Begrüßung

Aus den Begrüßungsreden habe ich folgende Personalia mitgenommen:

  • IBI: Mit dem 1.3.2026 wird die bisherige stellvertretende Leiterin Dr. Ingrid Illies offiziell die Leitung des IBI übernehmen. Sie folgt Dr. Stefan Berg nach, der Ende 2025 in den Ruhestand ging.
  • Bay. StMELF:  Die Gesamtleitung des Referats L3 Gartenbau, Weinbau, Bienen hat Dr. Andreas Becker übernommen.  Referent für das Fachgebiet Bienen wird Thomas Rödel, bisher als Ansprechpartner im Kompetenzzentrum Förderprogramme für Bienen zuständig.

Berichte aus dem Institut für Bienenkunde und Imkerei

BeeCom, Honig- versus Wildbienen (Dr. Ingrid Illies)

Kooperationsprojekt des IBI zusammen mit der Universität Bayreuth. Laufzeit 2024 bis 2027.

  • 2024 erfolgte eine Auswahl von Waldstandorten ohne Bienenstände im Umkreis. Die Standorte wurden floristisch kartiert. Weiterhin wurden zwei sogenannte Untersuchungskreise festgelegt, das sind Standortpaare, die später miteinander verglichen werden können.
  • 2025 Aufstellung von jeweils sechs Bienenvölkern inkl. Stockwaagen in einem der Untersuchungskreise. Aufstellung von Nisthilfen für Wildbienen. Entnahme von Honig- und Bienenbrotproben. Erfassung der Wildbienen im April, Juli und August in allen Standorten.
  • 2026 Erneute Erfassung der Wildbienen im April, Juli und August in allen Standorten.  Entnahme von Honig- und Bienenbrotproben. Analyse der entnommenen Proben und Auswertung der Wildbienenkartierungen mit der Erfassung einer möglichen „Störung“ durch das Aufstellen der Bienenvölker.

Weitere Infos zum Projekt auf der Website des IBI: BeeCom

ZuFi, Zukunftsfähige Imkerei (Artur Kammerer)

Laufzeit 2023 bis 2026.

Herr Kammerer stellte die ZuFi-Datenbank vor. Seinen Vortrag gliederte er nach einer sogenannten Prozesslandkarte.  Anhand ausgewählter Tätigkeiten der Imkerei demonstrierte er einen möglichen Einsatz der Datenbank.

In dem kostenlosen Magazin „Schule und Beratung“, herausgegeben vom StMELF, soll demnächst ein Artikel zum Projekt veröffentlicht werden. Hier der Link zum Magazin: https://www.stmelf.bayern.de/service/publikationen/fachmagazin-schule-und-beratung/index.html

Weitere Infos zum Projekt auf der Website des IBI: ZuFi

KliBi, Einfluss des Klimawandels auf die Imkerei (Lena Wehner)

Laufzeit 2023 bis 2026.

Ziel des Projekts ist die Erforschung der Auswirkungen des Klimawandels auf Bienen und die Imkerei. Generell gilt, dass die westl. Honigbiene durch entsprechende Verhaltensweisen sehr anpassungsfähig an ihre Umwelt ist. Dies hat jedoch auch seine Grenzen. Dazu stellte Frau Wehner Versuche zum Hitzestress von Bienen während ihrer Entwicklung vor. Hier exemplarisch ein Ergebnis:  Werden Arbeitsbienen im 4. bis 5. Larvenstadium einer Temperatur von 42 °C ausgesetzt, haben sie eine signifikant kürzere Lebensdauer im Vergleich zur Kontrollgruppe. Für Drohnen gilt das ebenfalls, unabhängig davon, in welchem Larvenstadium sie einem Hitzestress von 42 °C durchgemacht hatten.

Weitere Infos zum Projekt auf der Website des IBI: KliBi


Velucord Projekt und Aktionsplan Vespa Velutina (Dr. Ronald Jäger)

Aus dem Vortrag von Dr. Jäger nehme ich drei Take Home Messages mit:

  1. Die Fraßbilder der Vespa velutina (Vv) unterscheiden sich deutlich im Vergleich zu Wespen. Vv zeigt grobe und zerklüftetet Fraßspuren und viele ausgefressene Hinterleiber. Wespen trennen dagegen Köpfe und Hinterleiber fein säuberlich ab. Diese Beobachtung beim Gemüll könnte Relevanz beim Nachweis von Schäden an Bienenvölkern im Hinblick auf Versicherungsleistungen haben.
  2. In Bayern werden Nester der Vv mit Aktivkohle bekämpft. Die Aktivkohle tötet die adulten Hornissen und einen Teil der offenen Brut. Verdeckelte Brut wird damit nicht abgetötet. Das heißt, dass nach einer Bekämpfung eine Zeit lang weiterhin Hornissen schlüpfen und somit Flugbetrieb am Nest zu beobachten ist. Wichtig ist die Erkenntnis, dass die nachschlüpfenden Hornissen das Nest NICHT regenerieren können.
  3. In Foren und der Literatur wird die Stachellänge der Vv teilweise mit bis zu 7 mm angegeben. Dieser Wert gilt jedoch für die Vespa mandarina, die asiatische Riesenhornisse und nicht für die Vv. Messungen der Stachellänge der Vv reichen von 2,6 mm bis 4,5 mm, im Durchschnitt 3,4 mm. Hornissenschutzanzüge müssen daher mindestens 5 mm Dicke aufweisen!

Weitere Infos zum Aktionsplan auf der Website des IBI: Vespa velutina


Unser nächster Blogbeitrag befasst sich mit den weiteren Programmpunkten:

  • Imkerei im Wandel – ist der Boom vorbei?
  • Vermarktung im Wandel
  • Bayerische Landesbienenzucht – Wo stehen wir?
  • Milben, Hornissen & Co. – Neue und alte Gegenspieler der Honigbiene?
  • Podiumsdiskussion

 

Wachsverarbeitung im Workshop „Mittelwandgießen“ mit Einlöten 2026

Mittelwände für die Imkerei gießen und in Rähmchen einlöten war Workshopthema unseres Vertiefungsseminars. Denn nichts geht über Eigenwachs in Sachen Wabenversorgung. Oft wird in Imkervereinskursen wenig dazu unterrichtet. In unserem praxisorientierten Vertiefungsseminar kann das aufgeholt werden.

Vertiefungsseminar / Workshop Wachsgießen, Wachsverarbeitung (Mittelwände) udn Einlöten / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Wachs-Theorie

Bei einer Tasse Kaffee erläuterte Reinhold das Materialverhalten von Wachs und wie die Wachsrohstoffe für eine geeignete Mittelwand gemischt werden sollten. um die stabilsten Ergebnisse bringen. Außerdem, warum es wenig Alternativen zum Selbermachen gibt, welche Gerätschaften Sinn machen und wo diese erhältlich sind. Da Manuela und Arndt den vergangenen Imkeranfängerkurs bei uns absolvierten, konnte der Theorieteil jedoch kurz gehalten werden.

Vertiefungsseminar / Workshop Wachsgießen, Wachsverarbeitung (Mittelwände) udn Einlöten / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Am Arbeitsplatz in der Küche wurden sodann die technischen Komponenten von Schlauchzufuhr für die Wasserkühlung, die notwendigen Topfeigenschaften fürs Schmelzen, der Aufbau der Mittelwandgießform und die Kleinutensilien erläutert.

Vertiefungsseminar / Workshop Wachsgießen, Wachsverarbeitung (Mittelwände) udn Einlöten / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Workshop Wachsgießen Mittelwände

Und so geht’s: Die Silikonform wird mit einen Spülmittel-/Kartoffelmehl-Mix eingepinselt. Ein voller Schöpfer des auf etwa 80° C erhitzten Wachses wird rasch und gleichmäßig auf den hinteren Teil der Silikonform aufgebracht.

Vertiefungsseminar / Workshop Wachsgießen, Wachsverarbeitung (Mittelwände) udn Einlöten / Bienen-leben-in-Bamberg.deVertiefungsseminar / Workshop Wachsgießen, Wachsverarbeitung (Mittelwände) udn Einlöten / Bienen-leben-in-Bamberg.deVertiefungsseminar / Workshop Wachsgießen, Wachsverarbeitung (Mittelwände) udn Einlöten / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Der Deckel wird weniger als eine Minute niedergepresst und dabei das überschüssige Wachs mit einer Spachtel entfernt.

Nach dem Öffnen mit Hilfe des seitlich angebrachten Hebels wird die fertige Wabe vorsichtig abgelöst.

Fertig!

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Anleitung zum Mittelwandgießen (Station 4) und zu weiteren Aspekten rund um die Wachsverarbeitung hier nachlesen.

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Workshop Einlöten von Mittelwänden

Auch hier erläuterte Reinhold die Arbeitsgeräte, das Einrichten des Werkplatzes und Spezifika bei den von uns bevorzugten modifizierte Zanderrähmchen mit Hoffmann-Seitenteilen.

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Zuerst wird die Drahtspannung der Rähmchen überprüft und gegebenenfalls mit einem Drahzieher nachgezogen. Für unsere Rähmchenart kürzen wir die Wabe etwas ein, bevor sie auf das Rähmchen gelegt wird. Dann das Lötgerät aktivieren – und schon ist das Mittelwandrähmchen bereit zur Aufnahme von allerfeinstem Bienenhonig!

Das nächste Vertiefungsseminar zum Thema „Mittelwandwaben“ findet am 30.01.2027 statt.

Nachhall Glüsenkamps „Bamberg Foren“, Forum 3: Klima und Ökologie

Flyer "Bamberg Foren" 2026 der Stadt BambergGerne leisteten wir einen Eingangsbeitrag zu den Bamberg Foren, Forum 3: Klima und Ökologie, veranstaltet von Jonas Glüsenkamp im Harmoniesaal am 21.01.2026.

Jonas Glüsenkamp Bamberg Foren, Forum 3: Klima und ÖkologieNatürlich ging es uns um die Bienen und deren Bestäubungsleistung als wertvollen Beitrag für die Ökologie – gleich, ob Wild- oder Honigbiene. Wir schilderten die bestehenden und drohenden Gefahren durch Bienenschädlinge und in der Folge die Verluste an Biodiversität durch extrem verringerte Insektenvorkommen.

Eine echte Diskussion war in der Kürze der Zeit aber nicht möglich. Denn die Materie ist sehr komplex und macht Differenzierungen notwendig. Doch eines steht fest: Die Natur muss als PFLICHTFACH einer Kommune gelten, nicht als freiwillige Leistung.

Jonas Glüsenkamp Bamberg Foren, Forum 3: Klima und Ökologie

Jonas Glüsenkamp Bamberg Foren, Forum 3: Klima und ÖkologieUnsere Bitte an den potenziellen Oberbürgermeister – so die Aufforderung Glüsenkamps – lautet jedoch fast noch allgemeiner Natur: „Weiterhin eine offene, vertrauensvolle Kommunikationsbereitschaft und das Nutzen fachlicher Expertise, die – hier können wir natürlich nur für uns sprechen –  wir gerne anbieten statt  banaler, belangloser oder hinhaltender Antworten.Jonas Glüsenkamp Bamberg Foren, Forum 3: Klima und Ökologie

Dass die Bevölkerung Willens und in der Lage ist, bei all der Themenvielfalt einer Stadt mitzugehen, haben der komplett gefüllte Saal und die Wortbeiträge bewiesen.

Hier die Stichworte der Themen und Fragen, die den Bürgerinnen und Bürger am Herzen lagen:

• Bäume pflanzen und wässern
• Tiefensammler – warum 47 Bäume fällen
• Laubsaugereinsatz reduzieren, den Insekten zuliebe
• Autochthone Gehölze in Gaustadt
• Umsetzung von bereits beschlossenen Maßnahmen
• Entsiegelung der Flächen
• Erneuerbare Energie
• Stadtwerke sollen grün sein
• Tierschutz
• Wärmeenergie aus Flusskraftwerken
• Ausgleichsflächen in der Stadt, nicht irgendwo anders
• Flusswärmepumpe
• Bessere Kommunikation
• PVA-Parkplätze
• Netzausbau
• Schwammstadt verwirklichen
• Begrünungsförderungen für Privatpersonen ermöglichen
• Entsiegelungsplan
• Bahnhofsfläche schwierig (Besitzverhältnisse Stadt / Land / Bahn)
• Fortbildungen für das Gartenamt
• Aufenthaltsqualität von Straßen verbessern
• Kommunikation und Information über die Straßenverkehrsordnung für die Bevölkerung
• Gelbe Farbe für Begrenzungen an weiteren neuralgischen Punkten
• Experimentelle Konzepte ermöglichen

Jonas Glüsenkamps erste konrete Maßnahmen als möglicher Oberbürgermeister:

  • P+R wieder kostenlos
  • Unfallstellen ausloten und sicherer machen
  • Im Stadtrat Stimmung für Klima und Ökologie machen

Anmeldung bis 01.02. für Imkerforum Veitshöchheim am 07.02.26

Imkerforum, Fachtagung VeitshöchheimSa., 07.02.26 – Imkerforum Veitshöchheim

Wann? Sa., 07.02.2026 | 12.30 – 17.00 Uhr
Wo?
Aula, An der Steige 15, 97209 Veitshöchheim und Online
Für wen? Imker/innen
Was? Imkerforum Veitshöchheim – Programm. Hauptthema: Wie hat sich die Imkerei verändert und welchen Herausforderungen müssen wir uns stellen?
Veranstalter? Bayerisches Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Institut für Bienenkunde und Imkerei (IBI)
Und sonst? für WebEx-Online-Teilnahme -> Anmeldung bis 01.02.2026, keine Anmeldung für Offline

Sa., 31.01.26 – Workshop Wachsgießen (Mittelwand)

Nicht ganz zur Hälfte, das Wachs verteilt sich auf Druck über die untere Hälfte.Logo BLIB Vertiefungsseminar für ImkerSa., 31.01.26 – Workshop Wachsgießen (Mittelwand)

Wann? Sa., 31.01.26 | 14.30 – 16.30 Uhr (Termin ausgebucht – für weitere Termine bitte anfragen!)
Wo? Ort in Bamberg wird bei Anmeldung bekannt gegeben
Für wen? Dieses Vertiefungsseminar der Imkerei wendet sich an Imker/innen ohne Praxiserfahrung in der Wachsverarbeitung.
Was? Kleine Wachskunde, Mittelwandwaben gießen in der Praxis, Input zu Geräten und Material, Einlöten
Referent? Reinhold Burger, Bienenwirtschaftsmeister, Bienensachverständiger
Kosten und Anmeldung?

Neujahresvorsatz 2026: Imker/in werden!

Silvesterblues? Nicht mit Bienen! Einmal eingetaucht in diesen Kosmos werdet ihr immer etwas Schönes und Sinnvolles zur Ablenkung haben. Sich umweltfreundlicher verhalten, Stress reduzieren und mehr Bewegung im Freien sind für viele Menschen die guten Vorsätze zum neuen Jahr. All das lässt sich durch das Hobby Imkerei verwirklichen. Unsere Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de bietet einen umfassenden Imkerkurs für Anfänger an.

Logo BLIB-Imkerkurs für AnfängerImkerkurs für Anfänger

Der Imkeranfängerkurs mit Beginn ab 20. März besteht aus zwölf Modulen bei 10 Terminen mit Theorie- und Praxisanteilen und ist grundsätzlich auf ein Kalenderjahr angelegt. Absolviert werden kann der Kurs allerdings innerhalb von zwei Jahren. Das bedeutet, dass verpasste Termine im darauffolgenden Jahr nachgeholt werden können.

Der Jahreskurs ist für absolute Anfänger geeignet und befähigt dazu, eigene Völker umsichtig zu pflegen, zu vermehren sowie Honig zu verarbeiten und zu vertreiben. Auch wer bereits früher einmal geimkert und nun wieder einsteigen möchte, hat oftmals Fragen zu neuen Richtlinien bei der Varroabekämpfung oder zu modernen Verfahrensweisen der Bienenhaltung. Für diese Zielgruppe ist der Kurs ebenfalls das Richtige für den Wiedereinstieg.

Logo Bienen-leben-in-Bamberg.de (BLIB)Informationsabend

Zu dem BLIB-Imkerkurs für Anfänger findet online am 9. März ein kostenloser Informationsabend mit persönlicher Beratung durch Imkermeister Reinhold Burger und Imkerin Ilona Munique statt.

Eines ist sicher: Diesen wegweisenden Neujahresvorsatz werdet ihr mit unserer Hilfe tatsächlich durchziehen und einlösen! Also dann – wir freuen uns auf unsere werdenden neuen Jungimker/innen! Guten Rutsch …

Eure Ilona und euer Reinhold,
Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de

BLIB-Team, Ilona Munique und Reinhold Burger (Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de)

Reinhold Burger und Ilona Munique (BLLB-Team) am Neujahrsempfang des OB Bambergs 2025

Guten Rutsch und … Prost Neujahr!

Oxalsäurebehandlung, Restentmilbung (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK25, Modul 12)

Übersicht

1. Das Verfahren des Sublimierens
2. Was ist Oxalsäure?
3. Wann behandeln wir?
4. Equipment und Wirksamkeit
5. Sicherheit und Rechtliches
6. So geht’s
7. Das Verfahren „Träufelbehandlung“

Oxalsäurebehandlung, Restentmilbung (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK25, Modul 12)

Zum letzten Modul im Fortbildungsjahr 2025 boten wir am 13.12. um 8.30 Uhr im BLIB-Imkerkurses für Anfänger. die Praxis der Oxalsäurebehandlung an. Die Theorie brachten wir in groben Zügen in Kombination mit dem Modul 9 zur Wabenhygiene und Varroabehandlung im August bereits zu Gehör, Daher also im Wesentlichen heute die Praxis zur Sublimieren (Verdampfen).

1. Das Verfahren des Sublimierens

Das Verfahren des Sublimierens durch Erhitzen der kristallinen Oxalsäure(dihydrat), die sodann in einen gasförmigen Zustand übergeht (quasi „verdampft“), gilt als eine sehr bienenschonende und hochwirksame Behandlung gegen die Varroamilbe.

Für Nerds: Der Begriff „Sublimation“ bezeichnet den direkten Übergang eines Stoffes vom festen in den gasförmigen Zustand unter Auslassung einer flüssigen Phase. „Verdampfen“ hingegen bezeichnet den Übergang von flüssig zu gasförmig, was als ein minimaler Unterschied gesehen werden könnte, jedoch in punkto Zulassungsbedingung entscheidend war und ist.

2. Was ist Oxalsäure?

Oxalsäure ist eine organische Säure, wie sie auch im Rhabarber, in schwarzem und grünem Tee und sogar in Schokolade zu finden ist. Sie ist zwar keine „Wellness-Behandlung“ für die Bienen, doch gegen die Varroamilbe hilft sie recht effizient. Richtig angewandt liegt ihr Wirkungsgrad bei über 95%.

Die Oxalsäure wirkt – im Gegensatz zur Ameisensäure – nicht in die verdeckelten Brutzellen hinein. Als Kontaktgift erreicht sie nur die Varroamilben, die auf den Bienen selbst sitzen. Für den Erfolg der Behandlung ist daher die (weitgehende) Brutfreiheit Voraussetzung.

3. Wann behandeln wir?

Spätestens drei Wochen nach den ersten Frösten sind die Völker in der Regel brutfrei, auch, wenn es bis zum Behandlungstermin zwischenzeitlich mal wieder wärmer wurde. Bevor die vor Weihnachten bei uns ziemlich übliche Warmfront einsetzt, sollte die Behandlung erfolgt sein. Denn nach Weihnachten wird’s kritisch. Bereits um die Wintersonnenwende am 21.12. fangen die Bienen oftmals wieder zum Brüten an.

Optimal ist eine Temperaturen von 2°C bis maximal 10°C. Plusgrade sind kein Manko, sofern die Bienen nicht bereits ausfliegen. Am besten wäre es, es bliebe auch ein paar Tage später noch kalt. So kuscheln sich die Bienen zusammen und geben damit die Säure untereinander gut weiter. Seid ihr euch unsicher, dann befragt die Varroawettervorhersage.

4. Equipment und Wirksamkeit beim Sublimieren

Vom Handling her bevorzugen wir den in Ungarn entwickelten und hergestellten InstantVap.

Oxalsäurebehandlung, Restentmilbung (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK25, Modul 12) Oxalsäurebehandlung, Restentmilbung (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK25, Modul 12) Oxalsäurebehandlung, Restentmilbung (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK25, Modul 12)

2. Der Varrox Eddy mit Varroxal-Pulver ist zwar ähnlich umstandsfrei, jedoch erscheint uns das Hantieren mit dem kleinen Tiegel (Pulvertöpfchen) – gerade im Winter und mit Handschuhen – weniger praktisch.

Imkerkurs für Anfänger von Bienen-leben-in-Bamberg.de, Modul 9 zur Varroabehandlung und WabenhygieneVarroxal unterliegt nicht der Verschreibungspflicht, kann also frei erworben werden. Zulassungsinhaber ist die Firma Andermatt Biovet GmbH. Bei Varroxal handelt es sich um kristallines Oxalsäuredihydrat, das zum Träufeln, Sprühen sowie zur Sublimation, in Imkerkreisen umgangssprachlich als „Verdampfen“ genannt, angewandt werden darf.

Voraussetzung für eine gute Wirkung dieser Methode ist natürlich die Brutfreiheit. Oxalsäure wirkt nämlich nicht in die Waben hinein. Somit erreicht sie nicht die in den Brutzellen versteckten Milben, die jedoch die Mehrzahl in einem Volk bilden.

Oxalsäurebehandlung, Restentmilbung (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK25, Modul 12)Varroxal ist standardmäßig ebenfalls für eine einmalige Behandlung im Herbst/Winter vorgesehen. Im Gegensatz Träufelbehandlung  mit Oxalsäure ist jedoch eine zweite (oder auch dritte) Behandlung möglich, wird jedoch nur bei stark befallenen Bienenvölkern und bei Völkern mit kleinen Flächen verdeckelter Brut im Winter empfohlen.

Die Dosierung liegt bei 2 Gramm pro Volk und Anwendung, unabhängig von der Größe des Magazins, der Anzahl Zargen sowie der Bienenmenge.

5. Sicherheit und Rechtliches

Sicherheit

Oxalsäurebehandlung, Restentmilbung (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK25, Modul 12)Zur Sublimation ist eine FFP3-Maske unerlässlich! Beachtet unbedingt die Sicherheitshinweise!

Wenn es kalt genug ist, macht den Atemwolkentest: Wohin weht euer Atem? Stellt euch nicht in diese Richtung, denn Oxalsäure kann Lunge und Bronchien stark reizen. Bienen besitzen statt einer Lunge ein Tracheensystem, also ein feines Netz von Luftröhren mit äußeren Öffnungen (Stigmen), über das der Sauerstoff direkt ins Gewebe gelangt. Dadurch reagiert ihr Atmungssystem anders auf Oxalsäure als das des Menschen.

Rechtliches

Seit 28.01.2022 gilt ein neue Tierarzneimittelgesetz (TAMG) und damit die Dokumentationspflicht für die Tiermedikamentation. Buchführung also: Welches Volk wurde wann mit welcher Dosis behandelt inkl. Kassenbeleg des Medikaments.

Oxalsäurebehandlung, Restentmilbung (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK25, Modul 12)6. So geht’s

  1. Alles dabei? Smoker (für den Notfall bei Träufelbehandlung), Verdampfer-Gerät, Oxalsäurepulver, FFP3-Maske, Handschuhe, Wasser zur Reinigung (falls mal was schief läuft, beim Varrox Eddy zum Kühlen des Tiegels) sowie destilliertes Wasser zur Reinigung der Verdampfungskammer des InstantVap-Geräts.
  2. Abziehen des Aludeckels des Pulverdöschen, was ohne Handschuhe leichter geht; ggf. Umfüllen in eine praktischere Dose
  3. Windelkontrolle und Windel wieder einlegen
  4. Entnahme Fluglochgitter
  5. Sichere Anbringung des Geräts am Flugloch, ggf. Stein darunterlegen
  6. Einschalten / Aufheizen des Geräts
  7. Anziehen von Handschuhen und FFP3-Atemschutzmaske 
  8. Entnahme der Pulvermenge bis zur Markierung am Rohr
  9. Aufstecken des Rohrs in die Vorrichtung am Gerät
  10. Wind prüfen und sich außerhalb der Gefahrenrichtung positionieren
  11. Nach erreichter Temperaturanzeige des Geräts (230°) mehrmaliges Drücken der Dossiervorrichtung
  12. Sich entfernen aus dem Gefahrenbereich und ein paar Minuten abwarten
  13. Gerät entfernen und umsichtig reinigen (Kappe mit destilliertem Wasser füllen und Gerättülle weg vom Körper drehen, erst dann Kappe zum Löschen des Restinhalts aufsetzen –> VORSICHT, Dampf entweicht explosionsartig!
  14. Dokumentieren der Behandlung

7. Das Verfahren „Träufelbehandlung“

Zur Vervollständigung des Themas „Restentmilbung“ hier noch ein paar Infos zur … heute nicht praktizierten (!) Träufelbehandlung.

M12 Oxalsäurebehandlung / Restentmilbung / Imkeranfängerkurs Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.deDie Temperatur für die Restentmilbung per Träufelbehandlung wäre bei der heutige Temperatur mit 4 °C nicht geeignet gewesen. Lasst euch nicht von Packungsbeilagen irritieren, die eine Behandlungs schon um die 3 °C empfiehlt. Plustemperaturen haben sich als Richtwert sowohl durch verschiedene Studien als auch durch unsere Erfahrungen als ungünstig erwiesen! Denn damit Oxalsäure etwas bewirken kann, müssen die Bienen dicht an dicht sitzen, was sie wirkkich erst bei Minutsgraden tun.

Das Video zeigt das Vorgehen ausführlich.

ACHTUNG: Die Träufelbehandlung keinesfalls wiederholen! Eine zweite Behandlung verursacht einen stark erhöhten Bienenabgang, was die Überwinterung des Volkes gefährdet. Eine zu geringe Population schafft es nicht mehr, sich warm zu halten.

Literaturtipp: „Führen Sie die winterliche Restentmilbung durch!“ / Infobrief vom 12.12.2022 / Institut für Bienenkunde Celle. (PDF)


Und jetzt – einen enspannten Advent für euch und unsere Bienen, die wir erst wieder im neuen Jahr besuchen werden. Oder auch mal zwischendrin, um den Milbenfall der Behandlung und eventuelle Spechtschäden an den Beuten zu kontrollieren.

Wir freuen uns sehr, dass euch der Kurs gefallen hat und wir wünschen unseren neuen Imkerkolleg(inn)en viel Spaß mit der Imkerei und natürlich immer gesunde Bienen!

„Bienengesundheit“ – Vortrag von Reinhold Burger in Zapfendorf

Vortrag Bienenkrankheiten von Reinhold Burger bei den Bienenfreunden ZapfendorfVortrag Bienenkrankheiten von Reinhold Burger bei den Bienenfreunden ZapfendorfDer Vortrag „Bienengesundheit und Krankheiten – Vorbeugen, Erkennen, Heilen“ vom Bienensachverständigen und Imkermeister Reinhold Burger erläuterte die wichtigsten Aspekte der Bienengesundheit, deren Krankheiten und Schutzmaßnahmen und lieferte praxisnahe Tipps für die Anwesenden bei den Bienenfreunden in Zapfendorf vor zwei Wochen.

Hier ein Auszug:

Vortrag Bienenkrankheiten von Reinhold Burger bei den Bienenfreunden Zapfendorf

Inhalt und Hauptpunkte

  • Überblick über verschiedene Bienenkrankheiten wie Amerikanische Faulbrut, Europäische Faulbrut, Kalkbrut, Maikrankheit, Nosemose, Sackbrut, Steinbrut, Varroose und Vergiftungen.

  • Vorstellung der wichtigsten Bienenschädlinge, darunter Maus, Specht, Wachsmotte und besonders die Asiatische Hornisse „Vespa velutina“ als invasive Bedrohung.

  • Einflussfaktoren auf die Bienengesundheit wie Nahrung, Witterung, Krankheitserreger, Parasiten, Schadstoffe und das Eingreifen des Imkers.

  • Natürliche Abwehrmechanismen der Bienen wie Propolis, Futtersaft, Hygieneverhalten und Metamorphose.

Krankheitsvorbeugung und Diagnose

  • Empfehlungen zu Standortwahl, Trachtangebot, Wasserversorgung und Vermeidung von Pflanzenschutzmitteln.

  • Maßnahmen wie Wabenhygiene, Fütterung, Schwächlinge im Herbst auflösen, und das achtsame Beobachten auf Krankheitssymptome.

  • Hinweise zur korrekten Einwinterung und zum Umgang mit Verbraucherhinweisen (z. B. Honigglasentsorgung im Altglas nur gespült).

  • Erkennen typischer Krankheitsanzeichen im Brutbild, Verhalten und Aussehen der Bienen – Diagnoseschlüssel wird vorgestellt.

Behandlung und Heilmaßnahmen

  • Chemische und biotechnische Methoden zur Varroa-Bekämpfung: Säuren (Ameisen-, Milch-, Oxalsäure), Thymol, Amitraz und Flumethrin.

  • Projekt Varroaresistenz 2033: Trend zu biotechnischen Maßnahmen wie totale Brutentnahme, (künstliche) Brutpause und Bannwabenverfahren.

  • Praxisnahe Hinweise zu Präparaten, Zulassung und deren Anwendung abhängig von der Brut im Volk. Besonders wurde auf die neu zugelassen Oxalsäurestreifen Calistrip® biox der Firma Calier eingegangen.

Vespa velutina („Asiatische Hornisse“)

  • Beschreibung der Vespa velutina: Größe (2,5–3 cm), schwarze Grundfärbung mit orangefarbenen Streifen, vorwiegend tagaktiv, Primär- und Sekundärnester werden erläutert.

  • Lebenszyklus, Gefahr für Bienen und Ausbreitung in Bayern; Vorstellung von Meldestrukturen für Sichtungen (beewarned.de), Aktionsplan Bayern, Förderungen und Koordinierungsstellen.

Literatur und Praxislinks

Der Vortrag verweist auf aktuelle Literatur und Forschungsprojekte zum Thema Bienenkrankheiten und Varroaresistenz sowie praktische Plattformen für Imker und Naturschutz und den Aktionsplan Bayern.

Fazit: Der Vortrag gab einen umfassenden Überblick, wie man Bienenkrankheiten erkennt, vorbeugt und behandelt, mit besonderem Fokus auf die Herausforderung durch Varroamilbe und Vespa velutina in Bayern.

[Überprüfte Zusammenfassung von Perplexity.]

Vortrag „Bienenkrankheiten“ 07.11.2025 in Zapfendorf

Reinhold Burger* hält am Fr., 07.11.2025, 18-21 Uhr einen Vortrag zu  Bienenkrankheiten und ihrer Behandlung am Lehrbienenstand bei den Bienenfreunden in Zapfendorf. Auf Wunsch wird auch über die zu erwartende Vespa velutina (Asiatische Hornisse) informiert. Anmeldung nicht erforderlich.

Der Lehrbienenstand befindet sich etwa 250 m außerhalb von Zapfendorf, in Verlängerung der Oberleiterbacher Straße am Biotop.

*Bienensachverständiger, Imkermeister, 2. Vors. im FKBB e. V.

AK25, M3, Bienenkrankheiten ABC / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Anmeldung zum Imkeranfängerkurs 2026 in Bamberg (Oberfranken, Bayern) läuft!

Logo BLIB Imkerkurs für Anfänger (m)
Ak25, Modul 7: Ernte Bamberger Lagenhonig, Standort Inselstadt / Weide am 12.07.2025 / Imkeranfängerkurs von Bienen-leben-in-Bamberg.de
Bienen sind seit je her des Menschens gute Gefährten. Sie zu halten, ist eine Win-win-Situation für beide Seiten.

Für das spannende und sinnstiftende Hobby der Bienenhaltung braucht es einen Imkerkurs für Anfänger, zu dem ihr euch jederzeit formlos bei Reinhold Burger und Ilona Munique von der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de per E-Mail anmelden könnt.

Alle Infos zu den Bedingungen auch als PDF hier: 
Flyer-BLIB-Imkerkurs-Anfaenger-AK26

AK25 4. + 5 Modul: Honigraumerweiterung, Ablegerbildung; Schwarmverhinderung im Imkeranfängerkurs von Bienen-leben-in-Bamberg.de

BLIB-Team, Ilona Munique und Reinhold Burger (Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de und Vorstand Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V., FKBBa)Ich habe gezielte Fragen und keine Lust, alles hier zu lesen.
Wohin wende ich mich?

  • Ein kostenloser Infoabend mit Kursberatung findet am Mo., 09.03.2026 zwischen 19.00 und 20.30 Uhr statt, und zwar ohne Anmeldung online unter https://meet.jit.si/kursinformationen. Für Mobilgeräte die App Jitsi Meet installieren.
  • Uns könnt ihr jederzeit anrufen, also auch Samstags, Sonntags und Abends unter T. 0951-3094539..
    Falls wir nicht erreichbar waren – bitte hinterlasst unbedingt eine Nachricht, da wir ansonsten nicht zurückrufen (um uns so vor Spamanrufe zu schützen).

Honigverarbeitung Bughof (AK25, Modul 8, Imkerkurs für Anfänger von Bienen-leben-in-Bamberg.de)


Für die, die es genauer wissen wollen … weiterlesen!

Imker-Anfängerkurs, Modul 10, Wachsverarbeitung BLIB-Imkerkurs für Anfänger / Bienen-leben-in-Bamberg.deWie läuft der Imkeranfängerkurs ab?

  • Du nimmst regelmäßig teil an 12 Module, zwei davon als Doppelmodul an einem Tag. Also 10 Termine.
  • Die Module decken innerhalb eines Jahres das gesamte Spektrum der Bienenhaltung analog des Jahresverlaufs ab. Es wird 2x online (ohne Aufzeichnung) und 9x an einem Lehrbienenstand unterrichtet sowie 1x in unseren privaten Räumen (Honigverarbeitung am Obstmarkt 10)
  • Jedes Modul dauert zwischen 1,5 bis höchstens vier Stunden. Insgesamt erlebst du spannende 26 Stunden.
  • Von 12 Modulen sind 8 als Pflichtmodule gekennzeichnet. 7 davon MUSST du besucht haben, um eine Teilnahmebescheinigung zu erhalten, die dich offiziell als Imker*in ausweisen. Du kannst nicht wahrgenommene Termine aber gerne im darauffolgenden Jahr kostenlos nachholen.
  • Natürlich spielt die Wetterlage in der Imkerei eine Rolle. Bei Regen kann deshalb ein Modul ausnahmsweise online stattfinden oder verschoben werden. Die praktischen Übungen werden nachgeholt bzw. in andere Module integriert.
  • Zwei Coaches – Reinhold Burger (Bienenwirtschaftsmeister, Bienensachverständiger) und Ilona Munique (Imkerin, Dipl. Erwachsenenbildnerin) – kümmern sich um deinen Lernerfolg und dein Wohlbefinden vor Ort.

Unser Ziel ist immer eure bestmöglichste Qualifikation! Damit es euren Bienen und euch selbst gut geht, wenn ihr loslegt.


Was kostet der Imkeranfängerkurs?

  • € 440,- für 12 Module* (Gesamt 26 Stunden) inklusive Lernmaterial, Zugang zur internen Organisationsplattform
  • 5% Frühbucherrabatt bei Anmeldung (Überweisung) bis 31.12. des Vorjahres.
  • 10 % Rabatt bei Bestehen einer Bienenpatenschaft, unabhängig vom Zahlungseingang.
  • Als Mitglied im FKBB e. V. profitierst du von einer kostenlosen Imkerbasisversicherung. 
  • Wer nicht zu alle Termine kommen kann, darf diese im darauffolgenden Jahr kostenlos wahrnehmen. Im 3. Jahr gegen Aufpreis von € 40 pro Modul.
  • Details siehe Web oder Flyer-BLIB-Imkerkurs-Anfaenger-AK26

Abschlussfeier Imker-Anfängerkurs AK25 BLIB-Imkerkurs für Anfänger / Bienen-leben-in-Bamberg.deWarum Imker*in werden?

  • Die Konzentration und Achtsamkeit auf sich selbst und auf die Bienen kann harmonisierend auf die Psyche wirken und somit das allgemeine Wohlbefinden unterstützen.
  • Ein umfassendes, körperlich anregendes Naturerleben an der frischen Luft empfinden wir als heilsam und entstressend.
  • Wir sehen es als beglückend an, etwas für uns selbst UND für unsere Umwelt zu erreichen.
  • Das leckere und unverfälschter Ur-Produkt Honig darf gerne angenommen werden. Denn wir Imker/innen stellen im Gegenzug eine saubere, bienengerechte Behausung zur Verfügung und helfen dem Volk gegen Krankheiten und Feinde (Stichworte: Varroamilbe, Asiatische Hornisse, Faulbrut etc.)
  • Wer Spaß am Handwerk hat, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Nicht alles muss man einkaufen. Einiges lässt sich auch selbermachen, ob Böcke, Mittelwandrähmchen oder gar ganze Bienenstöcke. Wer sich weniger damit aufhalten möchte – kein Problem. Alles kann man kaufen.. Bei uns lernt ihr, was ihr an Material und Gerätschaften braucht oder euch auch sparen könnt.
  • Unser Kurs eignet sich hervorragend auch für (Schul-)Pädagog*innen, da wir bei Bedarf Einblicke in das Führen einer Schulimkerei geben. Mit diesem Thema sind wir bestens vertraut und können auf Referenzen, Erfahrungswerte und Kontakte von bereits durch uns ausgebildete Kolleg*innen zurückgreifen.

Volk WeideWo darf ich Bienen halten?

  • Praktisch überall. Die Imkerei ist ein Hobby, welches sich im eigenen Garten oder auf zur Verfügung gestellten Flächen ausüben lässt. Wo sie ortsüblich ist – und das ist durchwegs in Stadt und Land der Fall – ist eine Genehmigung (auch der Nachbarschaft) nicht notwendig. Dennoch legt ihr es natürlich nicht auf einen Streit an. Rechtliches dazu hier.
  • Auch in Naturschutzgebieten dürfen unter bestimmten Bedingungen Bienen gehalten werden. Derzeit entbrennt eine Diskussion, dass Honigbienen dort nicht aufgestellt werden, was nicht zielführend ist. Lasst euch im Zweifelsfall fachlich beraten. Wir helfen euch argumentativ weiter.
  • Theoretisch lassen sich Bienen auch auf dem Balkon halten, wenn er den Anforderungen an die Bienenhaltung entspricht. Wir beraten dich gerne.
  • Einzige Voraussetzung für das Aufstellen von Völkern sollte ist, dass es genügend bienentaugliche Tracht im Radius von unter 10 Kilometern gibt.

Überzeugt? Na dann … komm zu uns!


12 gute Gründe, warum unser Imkerkurs etwas kostet

Manche Angebote im Leben sind kostenlos (doch manchmal auch umsonst). Zugegeben – kostenlos mögen wir doch alle und wir nehmen mit, was wir kriegen können, stimmt’s?! Doch um eine dauerhafte, zuverlässige, qualitativ hochwertige und immer top-aktuelle Dienstleistung im mehr als nur „absolut notwendigen“ Umfang zu erbringen, benötigt es viel mehr Zeit und Aufwand, als man ohne totale Selbstausbeutung und schlechtem Gewissen ehrenamtlich wuppen könnte.

Imkerkurs für Anfänger von Bienen-leben-in-Bamberg.de, Modul 9 zur Varroabehandlung und WabenhygieneIhr bekommt für euer Geld folgenden Mehrwert:

  1. Kleine Gruppen: 8-12 Teilnehmende
  2. Selber machen: Doch nur dann, wenn du dazu bereit bist. Wir nehmen Rücksicht auf deine Befindlichkeiten, um das Lernen in deinem eigenen Tempo bestmöglichst zu unterstützen.
  3. Weitergehende Modulinhalte, die es anderswo bei kostenlosen Kursen eher nicht in dieser Form gibt, beispielsweise Umfassendes zu Bienenkrankheiten, dem gern unterschätzten Wachsmanagement, die Möglichkeiten von Fördermitteln, dem Aufbau einer Schul-Imkerei … und ja, auch Infos zu Wildbienen, bienenfreundlichen Pflanzen und anderen Formen und Methoden in der Imkerei.
  4. Ein Referentenpaar mit hoher Qualifikation und auf dem neuesten Stand: Dich erwartet ein hoch motivierter Imkermeister und Bienensachverständiger – Reinhold Burger – und eine kommunikations- und organisationsstarke Imkerin – Ilona Munique – mit dem Hintergrund einer diplomierte Erwachsenenbildnerin.
    Wir besuchen kontinuierlich mehrere Fortbildungen jährlich. Durch laufende Schulbienen-Unterrichte, Führungen und Vorträge stehen wir außerdem permanent in der Lehrpraxis.
  5. Imker-Anfängerkurs, Modul 10, Wachsverarbeitung BLIB-Imkerkurs für Anfänger / Bienen-leben-in-Bamberg.deAnschauliches Lernequipment: Jährlich (!) aktualisierte Kursunterlagen, ergänzt durch Weblogberichte mit Fotos zu jedem einzelnen Modul. So behältst du auch NACH dem Imkeranfängerkurs den roten Faden bei, weil das deine Erinnerung an den Ablauf super unterstützt.
  6. Imker-Bibliothek: Sachliteratur und Fachzeitschriften kostenlos ausleihen aus über 300 Titeln, auch speziel für die Pädagogik einer Schul-Imkerei.
  7. Kursplattform: Unterlagen und Checklisten stehen dir für die Dauer von mindestens 3 Jahren zur Verfügung. Downloade also nur das, was du persönlich brauchst und wann du Zeit dazu findest.
  8. Freiwilliger Lerntest mit Feedback am Ende des Kurses.
  9. Catering anlässlich der Honigernte- und verarbeitung plus dein selbst geimkertes Glas Honig. Im August kostenlose Getränke bei der Abschlussfeier.
  10. AK25 Ernte BughofRabatt für die Vertiefungsseminare.
  11. Zuschuss für das erste eigene Volk durch Kooperation mit dem FKBB, Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. und durch Bienenpat*innen.
  12. Das Startervolk (ein erstmalig überwintertes Wirtschaftsvolk) kannst du entweder von uns erhalten (Kosten varriieren), oder wir vermitteln dir ein Volk von einem unserer vertrauenswürdigen Imkerkoll*innen … und ausschließlich mit Gesundheitszeugnis!
  13. Ausleihe einer neuwertigen Bienenwohnung (Zander): Wenn du dir am Ende des Imkerkurses noch nicht sicher bist, ob du mit der Bienenhaltung das Richtige für dich tust, kannst du dir für ein Probehalbjahr gegen Pfand eine Bienenwohnung ausleihen.

BLIB als Genussbotschafter des Regionalsiegels "Genussla" für Bamberg und RegionNa, jetzt spricht doch wirklich alles dafür, das neue Hobby „Imkerei“ endlich zu wagen!

Wir, Ilona und Reinhold, freuen uns schon auf unsere neuen Kolleginnen und Kollegen!