Oxalsäurebehandlung 2014 abgeschlossen

Völker in Bamberg, Wildensorg-RinnersteigAm 9. Dezember war es vermutlich der bisher kälteste Tag in diesem praktisch nicht vorhandenen Winter. Die Oxalsäurebehandlung ist am vernünftigsten vor der Wintersonnenwende, bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und natürlich, wenn die Bienen aus der Brut gegangen sind, plus 21 Tage.

Buger Wiesen im Raureif mit Schiff auf RMD-KanalDer erste Kälteeinbruch war allerdings erst am 25.11., so dass die Zeit etwas knapp ist. Kann sein, dass sich noch vereinzelt Brut in den Beuten befand. Doch bei den nunmehr wieder steigenden Temperaturen steht ein weiterer günstiger Termin eher nicht im Raum.

Buger Wiesen im WinterDaher hatte Reinhold am Abend zuvor kurz entschlossen die Fläschchen in Zeitung eingepackt, damit die Oxalsäure handwarm verabreicht werden konnte. In einem fleißigen Rundumgang schaffte er es, sämtliche neun Standorte und neun Völker zuzüglich der KHG-Bienen, für den wir einen Pflegeauftrag eingegangen sind, zu versorgen. Um 7 Uhr behandelte er auf der Erba-Insel das erste Volk, um 12 Uhr das letzte Volk in der Heiliggrabstraße. Trotz Mittagsstunde betrug die Temperatur dort noch -1° C.

Hagebutten überfrorenDie Völker hatten die Behandlung durchaus notwendig. Manche Völker verzeichneten noch 4-5 Varroen Milbenfall pro Tag. Die Ameisensäurebehandlung hatte nicht bei jedem Volk gleich gut gewirkt. Prachtvölker können wir kaum aufweisen, das war schon mal besser. Auch sehen die Bienen heuer alle etwas kleiner aus als sonst. Nicht varroaverkümmert – also längere Flügel als Körper durch verkürzten Hinterleib – doch irgendwie nicht so die gewohnten Proportionen.

Buger Wiesen mit RaureifWie ihr seht, sind wir recht offen mit allem. Denn nur, wenn wir ehrlich miteinander die Sorgen teilen, können wir Vergleiche anstellen und voneinander lernen. Und der eine oder die andere Imker/in ist sicherlich froh zu erfahren, dass es an IHR oder IHM nicht unbedingt gelegen haben muss, dass sich die Völker heuer nicht so super entwickelten. Zu warm, zu trocken, zu wenig Tracht, zu viel Varroa, zu viel Krankheiten. Nun gut, die starken kommen durch. Wir werden sehen …

[Korr. 23.11.2017]

Dank an die Advent-Malspieler des Malorts Bamberg

Claudia Meyer und Ilona Munique im Malort im Gespräch„Ich freue mich, endlich einmal ausgiebig Zeit für das Malspiel zu haben“, so eine Malspiel-Teilnehmerin mit glänzenden Augen. Hingegen seufzte eine andere: „Mir ist es heute zu voll“ und setzte sich stattdessen zu uns in den Vorraum, um von den leckeren Plätzchen zu naschen, die Conny Kopp, Betreiberin des Malorts in Bamberg, liebevoll und vegan, z. T. auch glutenfrei selbst gebacken hatte. Und es muss auch nicht immer Alkohol sein,  Fruchtpunsch und verschiedene Teesorten löschen den Durst viel besser, zumal auch Kinder dabei waren.

Nicht so gut im Malort macht sich auch das Fotografieren. Schließlich ist dieser „geschützte Raum“ nach Arno Stern einer von den wenigen auf der Welt, in dem kein Leistungs- und Beweisdruck besteht. Daher gibt’s heute nur wenige Fotos, die zeigen, wer alles seinen Weg in die Kapuzinerstraße 30 gefunden hat, um mit seiner Malspiel-Spende die „Bamberger Schulbiene“ und die Verwirklichung der Bienen-InfoWabe zu unterstützen.

Wer war dabei? oder: Die Bamberger Zirkel

Advents-Malspiel – Begegnungen im Vorraum

Claudia Meyer, Sabine Saam, Conny Kopp

Darunter zwei Bienenpatinnen. Claudia Meyer, die beim Organisieren half und freundliche Hilfe an der Adventstheke leistete. Und Sabine Saam, die erfolgreich die mobile Rampe testete, die ihr die Zufahrt zum Malort verschaffte. Letztere malspielte zwar nicht selbst mit, doch postete sie begeistert auf Facebook „Heute habe ich einen ganz besonderen Ort und wieder ganz tolle Menschen kennen gelernt!“

Weitere Malort-Besucher/innen kennen wir ebenfalls aus früheren Begegnungen her. Beispielsweise Katie, die im Sommer beim Honigschleudern dabei war, oder Melly, die sich für ein Lernsetting im Zusammenhang mit meinem Brotberuf als Erwachsenenbildnerin zur Verfügung gestellt hatte – um nur ein paar zu nennen.

So entstehen diese lebendigen, „bewirkenden“, synergetischen Bamberger Zirkel, die sich zwar immer wieder zu verwandten Herzensanliegen treffen, sich doch glücklicherweise nicht immer nur um die selben Themen und nur umeinander drehen, sondern nach innen und außen angenehm offen bleiben. Und davon steht eher wenig in den offiziellen Presseorganen. Wobei …

Unser herzlicher Dank

Artikel im Rathaus-Journal mit der Malspiel-Einladung

Foto: Conny Kopp

Hier sei ein Dank angebracht für das Veröffentlichen der Einladung im Rathaus-Journal H. Nr. 25, S. 7: Malen für die Bienen – „Malort“ lädt gegen Spende für die Bienen-InfoWabe ein. Sicherlich auch der im gleichen Heft erschienenen unguten, mittlerweile dritten Bekanntmachung zu der sich ausbreitenden „Amerikanischen Faulbrut“-Seuche in Bamberg geschuldet. Ja, da helfen alle zusammen, und hier war’s vor allem das Umweltamt, welches die Anzeige aus gutem Grund forcierte und die tatsächlich Malspiel- und Spendenwillige hervorlocken konnte.

Bunte Wand im Malort Bamberg

Foto: Sabine Saam

„Herzlichen Dank“ für die adventlich gestimmten, schönen Stunden bei unserer Bienenpatin Conny und Malort-Mitbetreiber Dieter, und vor allem „Herzlichen Dank“ für die Spenden, die es uns auch im neuen Jahr wieder ermöglichen, Schulkindern in Bamberg (und der näheren Region) die Liebe zur Biene und zur Natur nahe zu bringen.

Nachgerade, um unserem gesellschaftlichen Auftrag, Jungimker heranzuziehen, damit die Bestäubungsleistung (nicht nur) in der Gärtnerstadt Bamberg gesichert ist, ehrenamtlich nachkommen zu können. Damit unsere Welt bunt und gesund bleibt!

P. S.: Wer nicht kommen konnte und trotzdem die Initiative „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ unterstützen möchte – hier alle Informationen

P.P.S: Wer nicht kommen konnte und trotzdem das Malspiel in einer Einführungsstunde ausprobieren möchte – hier alle Informationen.

 

Lebhafte BAmbrosiusfeier 2014

Gäste am BAmbrosiustag 201417 Bienenfreunde zählten wir bei unserer diesjährigen Feier unter dem Schirm des Heiligen Ambrosius, zu dessen Ehren wir uns am 7.12. am „Tag des Honigs“ im Obstmarkt 10 in adventlicher Stimmung getroffen hatten.

Auf sie zählen konnten wir außerdem, denn einige brachten wunschgemäß kleine Beiträge zur Kurzweil mit.

Die Beiträge

Gästebeitrag zum BAmbrosiustag 2014Sie waren teils besinnlich, wie Bienenpatin Gabriele Loskarns Gleichnis mit den Fazit „Geben ist seliger denn Nehmen“ und einem Hinweis auf den 24guteTaten-Adventskalender oder fröhlich wie „Die Geschichte vom Lametta“, vorgetragen von Bienenpatin Claudia Meyer oder lyrisch-historisch wie der „Lorscher Bienensegen“ von Apollonia Mellifera (mein Künstlername, wenn ich einmal nicht als Bamberger Schulbiene oder WEGA-Team-Frontfrau unterwegs bin).

Gästebeitrag zum BAmbrosiustag 2014Doch auch ein sachkundiger Beitrag in angenehmer, nichtsdestotrotz inhaltsreicher Kürze wie der zur „Bienenkugel“ von Andreas Heidinger, geleistet von Dr. Christian Kuhn aus Strullendorf, der außerdem spontan meine Berufskollegin Sepha mitbrachte, bereicherten die ohnehin schon lebhaften Gespräche.

Gästebeitrag zum BAmbrosiustag 2014Dabei hätte es wohl nicht einmal die Unterstützung durch den exzellenten Glühwein von den „Vom Fass“-Damen, Catharina Beyer und Sonia Müller, gebraucht. Doch freuten wir uns natürlich trotzdem über die große, hochprofessionelle Thermoskanne, die sie samt Inhalt in den dritten Stock trugen. Der Erlös der weiteren mitgebrachten Flaschen kommt der Arbeit der Bamberger Schulbiene zugute.

Gästebeitrag zum BAmbrosiustag 2014Unserer ehrenamtlichen Aufgabe, für Imkernachwuchs zu sorgen zugute kam auch ein Teilbetrag des verkauften Honigs, den Örnie dankenswerterweise mitgebracht hat. Wir selbst haben ja keinen mehr, doch wollten wir nicht irgendeinen anbieten, sondern es sollte schon ein Original Bamberger Honig oder wenigstens einer aus dem Umland sein. Niemand unserer Imkerfreunde hatte noch süßes Gold übrig, doch dem Kaulberger sei Dank erhielt der „Tag des Honigs“ tatsächlich noch sein namensgebendes Urprodukt.

Die Gäste

Nach der FeierDie drei Stunden (plus eine Verlängerungsstunde) gingen ruck-zuck vorüber. Reinhold und ich saßen noch lange vor den noch immer festlich beleuchteten Überresten und erzählten uns gegenseitig von den Gesprächen und Begegnungen, die wir jeweils hatten. Denn während ich die Gäste in der Stube, unserem Change-Room oder auch Wandlungsraum genannt, bediente, werkelte er in der Küche am Tee-, Kaffee- und Lebkuchenstückchen-Nachschub.

Zimtsterne, glutenfrei und veganJa, mit so vielen Gästen hatten wir nicht wirklich gerechnet, doch war’s für uns eine (glutenfreie Zimt-)Sternstunde, sie da gehabt zu haben. Da man sich doch zumindestens vom Hörensagen, durch unseren zweimonatlichen Bienenpaten-Newsletter oder über Facebook-Postings kannte, war der Kontakt schnell geschlossen. Ob Grafikerin, Einzelhändlerin, Künstlerin oder Heilpraktikerin, ob Imker, Historiker, Betriebsrat oder Handwerker, ob Beamtin, Buchhalterin, Krankenschwester oder Bibliothekarin … ob Gothic, Veggie oder Eugen, unserem einzigen Jugendlichen unter uns … unter dem Zeichen der Biene und ihres Fürsprechers, dem Heiligen Antonius, verbrachten wir eine schöne und kostbare Zeit miteinander.

Der Dank

Ambrosius-Alter anlässlich des Tag des Honigs (BAmbrosiustag 2014)Und dies in einer Zeit, die den Stundenbegriff oft nur als Ressource kennt, und nicht mehr als sinnstiftendes Miteinander, das uns gerade in der Adventszeit Freude, Kraft und Trost schenkt. Apropos … den Trost brauchte es an diesem Nachmittag sehr, denn ein paar von uns haben es gerade etwas schwerer. Das gilt auch für uns Imker, die wir oft ratlos vor leeren Bienenwohnungen und toten Bienenmassen stehen und uns fragen: „Mein Gott, was ist denn hier schon wieder passiert?“

Danke für Euer Kommen, denn ihr gebt uns alle mehr, als ihr in Händen tragen konntet!

Ilona und Reinhold, Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de

Don Bosco Weihnachtsmarkt 2014 mit Bienen-leben-in-Bamberg.de

Einladung zum adventlichen Honig- und Imker-Mitmach-Markt 2014

Unser kleiner Marktstand am Don Bosco-Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt 2013Reinhold am Weihnachtsmarktstand im BoscolinoDen Honig müssen wir leider streichen. Es war kein gutes Bienenjahr. Weder wir noch befreundete Imker haben Honig in ausreichender Menge übrig, um ihn am Don Boscoo Weihnachtsmarkt mit euch zu teilen. So bleibt es bei einem kleinen Verkaufsstand von Honignebenprodukten und dem Angebot für Große und Klein,  mitzumachen bei Tätigkeiten, die auch Imker im Winter zu tun pflegen: aus Bienenwachs Nützliches anfertigen. Heuer werden es Fackeln sein, die wir miteinander gießen. Freut euch drauf!

Bastelfamilie am StandAußerdem schenken wir Getränke mit Honig aus, die man sonst nicht überall angeboten bekommt. Selbstverständlich stehen wir für Informationen und kleine Unterrichtseinheiten rund um Biene, Honig und Imkerei zur Verfügung und bringen auch wieder eine kleine Auswahl an Anschauungsmaterial mit, also Bücher, Imkerwerkzeug und eine echte Honigwabe, die wir extra für die Weihnachtsmarkttage aufgehoben haben!

Wo? St. Josefsheim, Jakobsplatz 15, 96049 BAMBERG – die Initiative “Bienen-leben-in-Bamberg.de” mit der “Bamberger Schulbiene findet ihr im Kinderhort Boscolino (rechts vom Hauptgebäude)
Wann? Traditionell am 3. Adventswochenende
Sa., 13. Dezember 2014 | 13.30 – 20.00 Uhr
So., 14. Dezember 2014 | 11.00 – 18.00 Uhr (der übrige Weihnachtsmarkt ist bis 19 Uhr geöffnet!)
Was? Heiße Honiggetränke, Weihnachtsgeschenkpäckchen, Informationen rund um Bienen, Honig, Imkerei sowie Basteln und Rätselspaß für Groß und Klein.
Kosten? Der Eintritt ist frei, eine Spendenkasse für das Don Bosco-Jugenwerkt und/oder für die Arbeit der „Bamberger Schulbiene“ stehen bereit.

In Bamberg weitet sich die Amerikanische Faulbrut aus

Bekanntmachungen im Rathaus-Journal Bamberg zur Amerikanischen Faulbrut

Ausdehnung der Amerikanischen Faulbrut im Bamberger Osten. Links das Sperrgebiet vom 07.12., rechts vom 05.12.14.

Erneut ist der Sperrbezirk in Sachen Amerikanische Faulbrut im östlichen Bamberger Stadtgebiet ausgedehnt worden, und zwar in Richtung Osten und Süden.

Hier besteht seit der offiziellen Ankündigung im Rathaus-Journal (Amtsblatt) der Stadt Bamberg am 07.11.2014 die Pflicht, seine Völker beim Veterinäramt* (nachzu-)melden.

Das Amt leitet in Absprache mit den Besitzern weitere Schritte ein: Futterprobeentnahme und bei Befall die Tötung der Brut sowie die Sanierung der adulten Bienen – was bei den kühlen Temperaturen wohl etwas ungünstig ist, aber was hilft’s …

Eine aktuelle Übersicht aller Faulbrutfälle veröffentlicht das Loeffler-Institut mit seinem Tierseuchen-Informationssystem (TSIS). Wer wissen will, welche Regionen derzeit betroffen sind, klickt auf “Liste weiter einschränken”, wählt das Bundesland und nachfolgend den Ort.

Sind unsere eigenen Völker betroffen?

Nach wie vor sind unsere Bienenvölker aller neun Standorte von „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ NICHT betroffen. Dem Heiligen Ambrosius, den wir morgen am 7.12. zum Anlass nehmen, miteinander zu feiern, sei Dank.

Doch keine 100 Meter von einem unserer Völker entfernt in der Heiliggrabstraße verläuft die Sperrgebietsgrenze. Wir hatten nach der allerersten Meldung (06.10.14) lange hin und her überlegt, ob wir gar unserer Bienen an einen anderen Standort verstellen. Wir entschieden uns dagegen. Denn falls unser Bienenstock nun doch mit Faulbrut belastet gewesen wäre, hätten wir so nur zu ihrer Verbreitung beitragen.

Nach wie vor können wir keine Krankheitsanzeichen festgestellt. Das Volk ist vital und hat keinen unangenehmen Geruch. Bei Faulbrut in fortgeschrittenem Stadium soll man das meist riechen können. Wir achten auch sehr auf die Wabenhygiene. Eine weitere  Überlegung war, dass jetzt in der kalten Jahreszeit die Bienen kaum mehr fliegen. Die Zeit der gegenseitigen Räuberei von Bienenvölkern ist vorüber. Die Räuberei ist DER Hauptverbreitungsweg der Faulbrut, neben imkerlichen Eingriffen wie Wabentausch. Mehr zu Ansteckungsfaktoren in diesem Beitrag.

Was tun, wenn die Seuche auftritt?

Das hatten wir bereits im Sommer beschrieben, als sich abzeichnete, dass sie sich nach Bamberg vorschiebt. Dort steht auch, wie der Amerikanischen Faulbrut vorgebeugt werden kann. Durch die kalte Wetterlage allerdings gehen die Bienen ohnehin „aus der Brut“, was bedeutet, dass sich die Lage beruhigen dürfte. Sofern es nicht bereits im Januar wieder zu warm wird.

* Landratsamt Bamberg, Fachbereich 34, Veterinärwesen, Tel. 0951-85-754 o. -755 bzw. das Veterinäramt der Stadt Bamberg, 0951-87-35 11. [Aktualisiert 12.06.2019]

Imker klagen vor Europäischem Gerichtshof

Tote schwarze Bienen im GrasUm Bienen, die Natur und uns selbst zu schützen, werden jetzt dringend Spenden für den Rechtskampf vor dem Europäischen Gerichtshof benötigt. Hochgiftige Pestizide wie Neonicotinoide und genmanipulierte Lebensmittel. Muss man dazu mehr sagen?

190.000 Euro kostet das Verfahren, die wissenschaftlichen Untersuchungen, Rechtsanwälte, Gutachten- und Gerichtskosten. 112.685 Euro sind bereits gesammelt, aber es reicht noch nicht. Helfen Sie mit, jeder Euro zählt!

Mit den Herstellern der Insektizide klagen sieben weitere Verbände der Agrarlobby. Wir sind vor dem Europäischen Gerichtshof die einzige Lobby für die Bienen! Unterstützen Sie uns dabei, die Gesundheit für Bienen und Umwelt über das Profitinteresse der Agrarchemie-Industrie zu stellen!

Hier geht es zum kompletten Artikel.

Advent-Malspiel für unsere Bienen im Malort Bamberg

Malort-Bild "Komet"Groß und Klein. Du und Ich. Der Malort. Das Malspiel. Die Bienen. In Bamberg. Der Advent. Das Projekt „Bienen-InfoWabe“. Kommt ihr?!

Malort Bamberg, HomepageAm zweiten Mittwoch im Advent, den 10.12.2014, öffnen Conny und Dieter Kopp ab 18 Uhr ihren „Malort“ in der Kapuzinerstraße 30 in Bamberg.

Ohne Druck und Ziel einfach Malen, „der inneren Spur nachgehen“. Das nennt sich Malspielen (nach Arno Stern).

Aufrisszeichnung zur Bamberger Bienen-InfoWabeGegen eine Spende für die Bienen-InfoWabe, die nächstes Jahr auf der Erba-Insel gebaut werden soll, können alle am offenen Malspiel teilnehmen. Und/oder einfach im geschmackvollem Vorraum bei Tee und Gebäck gemütlich plaudern. Mit uns natürlich und vielen lieben Gästen, groß und klein.

Bitte teilt die Veranstaltung und ladet Freunde und Bekannte dazu ein, damit wir alle möglichst viel zur Realisierung der Bienen-Info-Wabe im nächsten Jahr beitragen können.

Ein herzliches Dankeschön im Voraus und Willkommen im Malort sagen

Bienenpatin und Malort-Betreiberin Conny Kopp mit Dieter Kopp
Ilona Munique und Reinhold Burger, Privatinitiative „Bienen-leben-in-Bamberg.de

Neu: Bienenrettungs-Patenschaft bei Bienen-leben-in-Bamberg.de

Bienenscharmtraube auf AhornastEs ist ein Geben und Nehmen rund um die Biene. Und für alle Beteiligten eine echte Win-win-Situation. Zu den bisherigen drei Projekten, die durch Patenschaften unterstützt werden (Bienen-InfoWabe, Bienenwohnung, Schulbienenunterricht), gesellt sich nun eine vierte Anforderung, die uns praktisch und im wahrsten Sinne des Wortes zugeflogen ist: Bienenschwärme retten.

Wenn sich der Himmel verdunkelt …

Bienenschwarm lässt sich in den Schwarmfangkasten locken… dann kann es sein, dass Sie gerade in einem erhebenden Augenblick zig-Tausende von Bienen erleben, die auf der Suche nach einer neuen Heimat aufbrechen. Und keine Angst: nie ist ein Bienenvolk friedlicher gestimmt als zu genau dieser Zeit. Die Bereitschaft, zu stechen, ist minimal.

Leiter wird durch den Friedhof geschlepptDoch nicht jeder ist bereit, ein Volk vom Ast oder von einer anderen Sitzgelegenheit (siehe auch unser „Friedhofslampen-Schwarm“ oder Bierfassbewohner) zu bergen. Und sind sie erst geborgen, dann … wohin mit all den Bienen?

Ein Betttuch umhüllt das BierfassAn der Stelle lassen, wo sie sich niedergelassen haben, ist selten eine gute Lösung. Zumal die Bienen heutzutage aufgrund der Varroamilbe und häufig auftretender Krankheiten (Faulbrut, Bienen-Paralyse-Virus, Verkrüppelte Flügelvirus, etc.) imkerlich gepflegt werden müssen. Ein ungepflegtes Volk überlebt kaum keinen Winter. Außerdem ist die Ansteckung von anderen, gesunden Völkern eine ungewollte Nebenwirkung. Verwilderte Bienen sind übrigens KEINE Wildbienen. Letztere sind eine eigene Art und leben solitär, also nicht als Volk.

Das Überleben sichern

Blick in den Schwarmfangkasten auf ansitzende BienenSeit vergangenem Jahr nun rufen uns Feuerwehr, Naturschutzgruppen und Privatleute vermehrt um Hilfe an. Es hat sich herumgesprochen, dass es unsere Initiative gibt. Doch so gern wir auch allen Menschen und Bienen helfen wollen, so haben Reinhold und ich nur begrenzt Kapazitäten frei. Es ist zwar ein großer Vorteil, dass wir beide selbständige Einzelunternehmer sind und insofern etwas mehr über Zeithoheit verfügen als andere Beschäftigte. Doch auch wir müssen unser Überleben sichern, denn ein Vormittag ist schnell mal mit der Rettung vertan. Außerdem brauchen für das Schwarmeinholen meist ein (Leih-)Auto und benötigen eine neue Bienenwohnung für das zu rettende Volk.

Schwarmfangkasten abholen bei Bamberger FeuerwehrDaher haben wir uns schweren Herzens entschlossen, es der Feuerwehr und anderen Imkern, die einen Insektennotruf anbieten, gleichzutun und ebenfalls eine Spende für das Schwarmeinfangen zu erbitten. Da wir jedoch meinen, dass nicht diejenigen, die Bienen retten wollen, finanziell quasi auch noch für ihren Anruf „bestraft“ werden sollten, fänden wir es supertoll, wenn  „Bienenrettungspaten“ gefunden würden.

Wir stellen uns vor, dass diejenigen, die uns einen Schwarm melden, erst einmal selbst entscheiden dürfen, ob sie die Patenschaft übernehmen. Und so sie es sich nicht leisten können oder wollen, wir auf ein Kontingent an Bienenrettungs-Paten zurückgreifen, die bereits eingezahlt und natürlich durch Gegenleistungen von ihrer Bereitschaft profitiert haben.

Über die Bienen-Patenschaften

Die bisherige Möglichkeit, eine Bienenpatenschaft abzuschließen, nutzten mittlerweile 21 Bienenfreundinnen und -freunde aus Bamberg und ganz Deutschland.

Unterstützt werden unsere Tätigkeiten als Initiative „Bienen-leben-in-Bamberg.de“, die sowohl kurz- als auch langfristig der Bienenwelt in Bamberg mit Effekt ins Umland helfen sollen. Der Beitrag von derzeit 180 Euro für eine zweijährige Patenschaft wird auf Wunsch zweckgebunden angelegt:

Patenschaft 1: Die Bienen-InfoWabe fördern
Patenschaft 2: Eine Bienenwohnung finanzieren
Patenschaft 3: Den Schulbienenunterricht ermöglichen
Patenschaft 4 (neu): Einen Bienenschwarm retten

Neben dem guten Gefühl, etwas für die Bienenwelt und den Imkernachwuchs getan zu haben, erhalten unsere neuen Freunde zahlreiche Gegenleistungen.

Und als personalisiertes Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk ist eine Bienenpatenschaft eine ideale Möglichkeit, die Welt ein Stückchen besser zu machen! Rufen Sie uns einfach an, wir besprechen mit Ihnen, wie das alles genau funktioniert.

Einladung zum BAmbrosiustag am Tag des Honigs 2014

Lebkuchen vom FraunholzAus Anlass des Internationalen Tag des Honigs, der am Jahrestag der Bischofsweihe des Heiligen Ambrosius begangen wird, der der Schutzpatron der Bienen, Imker, Lebküchner, Wachszieher und des Lernens ist, wollen wir uns gemütlich zusammen setzen und unser (lebenden wie leider zahlreich verstorbenen) Bienen gedenken, … nein, so ernst wird es sicher nicht werden!

Wir freuen uns auf alle Fälle auf ein paar kleine Beiträge aus den Reihen unserer Gäste, die sich aus unseren Bienenpatinnen und -paten sowie am Bienen-Honig-Imkerei-Geschehen Interessierten zusammensetzen wird.

Wo? Obstmarkt 10 (3. Stock), 96047 BAMBERG‘
Wann? So., 7. Dezember 2014 | 15.00 – 18.00 Uhr
Was? Gemütlicher, literarisch-kullinarischer Adventskaffee

  • mit Original Nürnberger Lebkuchen von Fraunholz (glutenfrei)
  • selbstgebackener Kuchen (glutenfrei)
  • Metverkostung
  • Kleine literarische Kostproben von Apollonia Mellifera rund um das Thema Honig, Bienen, Imkerei
  • “Von-ganzem-Herzen”-Beiträge von unseren Gästen (freiwillig)

Um Anmeldung bis zum 3. Dezember wird gebeten. Vielen Dank!

Zwischenstand „Bienen-InfoWabe“

Zeitungsartikel zur REWE-Spende im FTDie Spatzen* pfeifen’s von den Dächern: im Hintergrund wird fleißig an der Realisierung der Bamberger Bienen-InfoWabe gearbeitet!

Nach der großzügigen Unterstützung der REWE-Kaufmärkte in Bamberg und Umgebung über die Wahnsinns-Summe von 16.000 Euro und dem mittlerweile überarbeiteten Aufrissplan von Holzbau Friedmann warten wir jetzt nur noch auf das Angebot für das Ringfundament. Denn dann können wir den Bauantrag ausfüllen, von einem Ingenieur absegnen lassen und an die Stadt eingeben.

Aufrisszeichnung zur Bamberger Bienen-InfoWabeWir hoffen, dass das noch vor dem 7.12., unserem BAmbrosiustag, den wir gemeinsam feiern werden, geschieht. Denn bereits an Ostern sollte der Spatenstich auf der Erba-Insel erfolgen, an Pfingsten das Richtfest und vor den Sommerferien das Einweihungsfest für alles, was laufen, fliegen und rollen kann! Wer uns bis dahin noch unterstützen möchte, bitte gerne! Für unser grünes Klassenzimmer sind noch ein paar Finanzierungslöcher offen, die wir hoffen, bis dahin gestopft zu haben. Hier die Infos.

Wir fühlen uns mega-kribbelig und hibbelig … einzig unser Bamberger Schulbienen-Plüschi scheint gelassen zu bleiben. Sie meint: alles fliegt geht gut!

* Die Spatzen heißen Fränkischer Tag, Printausg. 12.11.2014, S.10 sowie die Bamberger Onlinezeitung