Vortrag Rolf Krebber zu Doktor Biene in Greetsiel

Vortragender Rolf Krebber, Imker aus MeppenEs ist schon eine Weile her, dass wir in unserem Jahresurlaub in Ostfriesland das Vergnügen hatten, Rolf Krebber zu seinem Vortrag „Doktor Biene oder besser Die fliegende Apotheke“ zu lauschen. Doch für Gesundheitsthemen ist es niemals zu spät, wie der Imkerkollege selbst feststellen konnte. Immerhin hat er mit Hilfe hochdosierter Bienenprodukte vor 11 Jahren seinen Schwarzen Hautkrebs besiegt. Das macht ihn zu einem Experten in eigener Sache und er scheut sich nicht, seine Erfahrungen offen mit allen zu teilen. Die Unterstützung von ärztlicher Seite aus erhält er heute noch, indem er ihnen seine Erfahrungen bereitwillig und differenziert rückspiegelt.

Materialtisch Rolf KrebberDer in Norddeutschland nicht unbekannte Imker also schaffte es am 11.08.2916, den Vortragsraum im Greetsieler Haus der Begegnung bis auf den letzten Platz zu besetzen (geschätzte 50 Zuhörende), so dass gerade noch der reichlich mit Anschauungsmaterial bestückte Tisch seinen Platz gefunden hatte. Rolf Krebber spannte den Bogen der Apitherapie vom Honig zum Gelée-Royale, von der Stocklufttherapie zur Bienengiftsalbe, von bunten Pollenkügelchen zu grüngefärbtem Kittharz aus Brasilien und von mumifizierten Spitzmäusen zu essbaren Drohnenlarven.

Mit Propolis mumifizierte SpitzmausEr weiß, wovon er redet, denn neben seiner eigenen kleinen Imkerei ist er in Meppen beim Aufbau einer Berufsschulimkerei engagiert und betreibt seit rund 10 Jahren erfolgreich Apitherapie. Wer nicht zu ihm kommen kann oder eigene Bienen hat, dem besorgt er schon auch mal Propolis-Verdampfer direkt aus Italien oder importiert unbelasteten Pollen und bei uns nicht erhältliche Bienengiftsalbe aus Rumänien. Denn in anderen Ländern ist man sich immer noch einig, dass der Apitherapie eine hohe Bedeutung beizumessen ist, während in Deutschland ein Zulassungskrieg herrscht, über den ich mich hier besser nicht auslassen werde.

Plakat Rolf Krebber, ImkerWir werden sicherlich noch von diesem „Imker aus Leidenschaft“ hören, da wir planen, ihn ins Programm der Bienen-InfoWabe aufzunehmen. Ein bisschen müsst ihr noch warten, denn für 2017 klappt das nicht mehr, da steht schon alles. Doch vielleicht führt euch ja der Weg in den Norden oder nach Österreich, wo er ebenfalls hin und wieder anzutreffen ist. Einfach Kontakt aufnehmen und nachfragen. Sagt einen schönen Gruß von uns, wir freuen uns bereits auf ihn!

Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2016: Nominierungen und Jury

Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2016, EinladungFeierliche Preisverleihung des „Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises 2016″

… im Rahmen der Saison-Abschlussfeier der Bienen-InfoWabe

Wo?
Bienen-InfoWabe (BIWa), Bienenweg 1, Bamberg

Wann?
Sonntag, 18.09.2016
15.30 Uhr: Sektempfang, Kaffee & Gebäck
16.00 Uhr: Showeinlage „Pantastico“, Coburger Kinder- und Jugendtheater e. V.
16.30 Uhr: Preisübergabe„Honiggold“ (1, Preis) und “Silberlinde“ (2. Preis)

Nominiert sind:
Agenda-21-Büro des Umweltamtes Stadt Bamberg
Bürgerverein Bamberg-Mitte e. V.
Fränkischer Tag
Garten- und Friedhofsamt Stadt Bamberg
Stadtbücherei Baunach

Jurymitglieder:
Sabine Gründler (Gärtnerei Böhmerwiese)
Sabine Saam (Bienenpatin)
Michaela Hock (Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V.)
Simone Machinek (Imkerverein Bamberg und Umgebung e. V.)
Reinhold Burger (Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de)
Ilona Munique (Bamberger Schulbiene)

Wir freuen uns auf euch!
Ilona und Reinhold

Ferienzeit war Vorlesezeit in der Bienen-InfoWabe

Kinderbücher im Schaufenster der Bienen-InfoWabeVorlesen ist nicht nur für Kinder ein angenehmes Erlebnis, wie wir am 21.08.2016 mit Freude feststellen konnten. Auch Erwachsene lassen sich immer noch gerne auf die Märchen, Geschichten und Bilderbeschreibungen ein. So waren zur schönsten Ferienzeit Kinder „jeden Alters“ eingeladen, sich mit uns gemütlich zusammen zu setzen, um sich aus verschiedenen Büchern etwas vorlesen zu lassen und miteinander darüber ins Gespräch zu kommen.

Kamishibai in der Bienen-InfoWabe mit der Bamberger SchulbieneeWir begannen mit den Bildkarten eines Erzähltheaters, was sich heute als „Kamishibai“ bezeichnet und ähnlich den früheren Bilderbuchkinos abläuft. „Die Bienenkönigin“ von den Gebrüder Grimm in Pastellzeichnungen von Petra Lefin hatte uns alle in den Bann gezogen – auch ohne des ansonsten dabei üblichen Holzklapprahmens. Um was es ging? Drei Brüder, die auszogen und so einiges mit beinahe getöteten Tieren, einem ziemlich skurrilen Männchen in einem verwunschenen Schloss sowie drei verzauberten eineiigen Prinzessinen erlebten. (Empfohlenes Alter: 3-8 Jahre)

Vorlesen in der Bienen-InfoWabe mit der Bamberger SchulbieneeMit dem Klappbuch „Biene Bella und ihre Freunde“ gingen wir mit den Kindern auf Entdeckungsreise, indem wir sie zum Spiel „Ich sehe was, was du nicht siehtst …!“ ermunterten.

Vorlesen in der Bienen-InfoWabe mit der Bamberger SchulbieneeNicht so sehr zum Vorlesen, doch vielmehr zum gemeinsamen Entdecken lud das neu erschienene und übergroßformatige Bilderbuch mit dem schlichten Titel „Bienen“ von Piotr Socha ein. Keine üblichen Zeichnungen, sondern ein phantasievolles Entfremden bekannter Sachverhalte, die somit viel genauer betrachtet wurden.

Für die größeren Kinder lasen wir eine Sequenz aus „Wie lebt die kleine Honigbiene?“ vor, die den Untertitel trägt: „Eine Geschichte mit vielen Sachinformationen“ – und schon hatten die Kinder einiges zur Biene gelernt.

Vorlesen in der Bienen-InfoWabe mit der Bamberger SchulbieneeNatürlich durften die Geschichen um die „Biene Maja“ von Waldemar Bonsels nicht fehlen. In Frakturschrift geschrieben war es für mich als Vorleserin eine kleine Herausforderung, flüssig den altertümllichen Test fehlerfrei zu sprechen. Denn ich las aus der Originalausgabe von 1912 vor. Die Kassandra als Zeichnung suchten wir zwar umsonst, doch konnten wir uns ihr heutiges Aussehen ganz gut vorstellen. Wem sie nicht gegenwärtig ist, klicke hier mal rein!

Wer wissen will, welche Bücher wir in unserer Bienen-InfoWabe jeden zweiten Sonntag von Ostern bis Mitte September zumVorlesen (lassen) und Schmökern bereit halten, kann hier im Katalog der Imkerbibliothek vorab fündig werden. Fragt uns vor Ort einfach danach oder stöbert einfach selber ein wenig herum. Zum Beispiel heute, am 04.09.2016 von 14.00 Uhr bis (wegen des Vortrags heute nur bis) 16.00 Uhr, ansonsten bis 17 Uhr.

Wir freuen uns auf euch – Klein wie Groß!

3. Bienen-Konferenz „Bienen in der Kulturlandschaft“ in Nürnberg

181802-Honigbiene-an-BlueteDie Veranstaltungsankündigung, Flyer mit Programm und Link zur Online-Anmeldung zur 3. Bienen-Konferenz „Bienen in der Kulturlandschaft“ am 27.10.2016 in Nürnberg im Südwest-Park sind ab sofort hier zu finden. Veranstalter ist das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Leitthemen sind „Pflanzen für eine quantitativ ausreichende und qualitativ ausgewogene Bienenernährung im Verlauf der Vegetationsperiode“ sowie „Bienengesundheit“.

Reinhold wird mit ÖVM zur Bienenkonferenz hinfahren. Wer sich ihm anschließen will, melde sich.

Vorschau BIWa-Sonntagsöffnung mit Vortrag „Bienenkrankheiten“

Zur BIWa-Sonntagsöffnung am 04.09.2016 erwartet uns ein grundlegender imkerlicher Vortrag von hoher Tragweite:

Logo für das Schwerpunktthema: BIenenReinhold Burger, Bienen-leben-in-Bamberg.de16.00 – 17.00 Uhr  |  Patient Biene, bitte ins Sprechzimmer! Bienenkrankheiten vorbeugen, erkennen, heilen.

„Dunkle Waben geben dunklen Honig“, so lautete jahrzehntelang die imkerliche Devise. Dass Stockhygiene jedoch oberstes Gebot, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Dennoch ist damit nicht alles gewonnen. Verschiedene äußere Einflüsse machen unseren Bienen zu schaf­fen. So erreichte vor genau 30 Jahren die Varroamilbe auch Bamberg und bringt Bakterien und Viren in die Bienen ein. An was erkranken Bienen außerdem und wie lassen sie sich davor schützen? Was tun, wenn es dem Volk schlecht geht? Ein Überblick für Laien und neue Erkenntnisse für erfahrene Imker.
Für wen? Interessierte und (Jung-)Imker
Referent: Reinhold Burger, Gesundheitswart IBZV e. V.

Vorab des Vortrags, also zum „Offenen Haus für allevon 14.00 – 16.00 Uhr, werden wir Bienen unter dem Mikroskop einmal genauer betrachten. Außerdem zeigen wir Ausschnitte aus dem FWU-Film – Das Leben der Honigbiene.

Wo?  Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, Bamberg (Erba-Park, Nähe Schiffsanlegestelle) (Karte).

Heidelsteigschule auf dem Weg zur EU-Schule … unsere Bienen fliegen mit!

Schulbienenunterricht Heidelsteigschule 7. Klasse in der Bienen-InfoWabeSchulbienenunterricht Heidelsteigschule 7. Klasse in der Bienen-InfoWabeAuf dem Weg zur EU-Schule werden in der Heidelsteigschule mehrere Projekte realisiert. Initiiert von Kunsthistorikerin Christiane Hartleitner sollten dabei verschiedene Stadtteile der UNESCO-Weltkulturerbestadt Bamberg genauer unter die Lupe genommen werden. Dass Bamberg nicht nur historische Häuser und Kunstdenkmäler, sondern auch eine uralte und immer noch lebendige Gartenkultur zu bieten hat, zu der nun einmal unbedingt auch Bienen zählen, wurde den Siebtklässler(inne)n der Heidelsteigschule näher gebracht.

Schulbienenunterricht Heidelsteigschule 7. Klasse in der Bienen-InfoWabeHonig verkosten in der Bienen-InfoWabe für die 7. Klasse der Heidelsteigschule BambergSie fanden sich am 18.07.2016 in der Bienen-InfoWabe zu einer theoretischen Einführung ein, gefolgt von einem Lehrbienenstandbesuch mit echten Bienen und einer anschließenden Honigverkostung. Die Schüler/innen waren sich einig: so einen leckeren Honig haben sie bisher nicht gekannt. Die Quetschflasche aus dem Kaufhausregal hat in Zukunft wohl schlechte Karten. Wer einmal den Finger in die frische Wabe tauchen durfte oder unseren Bamberger Lagenhonig genossen hat, der nur einmal im Jahr geerntet wird und somit beinahe alle Frühjahres- UND Sommerblüten in sich vereint, zudem lediglich einfach gesiebt und natürlich nicht erhitzt wird, der kehrt nie mehr zu Billig-Honigen zurück.

Schulbienenunterricht Heidelsteigschule 7. Klasse in der Bienen-InfoWabeDass das alles auch im Eigenbetrieb möglich ist, sollte der Anschauungsunterricht klar machen. Jede/r kann Imker/in werden, wer ein wenig Geduld, Beobachtungsgabe und Verantwortungsbewusstsein gegenüber den kleinen Tierchen und der Natur mit bringt. Die Liebe zur Biene stellt sich dann automatisch ein. Sie sind unsere Schutzbefohlenen, die wegen etlicher, darunter menschengemachter Probleme nur noch mit entsprechend ausgleichender Pflege ihrer Bestimmung, dem Bestäuben, nachkommen können.

Schulbienenunterricht Heidelsteigschule 7. Klasse in der Bienen-InfoWabeUnsere menschlichen Schutzbefohlenen, die Schulkinder der Volksschule Am Heidelsteig in Bamberg, haben es in diesem Crashkurs hinlänglich begriffen, so jedenfalls unser Eindruck. Und dass Bamberg zur Bienenstadt mutieren wird, davon sind wir in Anbetracht der vielen Unterrichte in diesem Jahr und der vielen Anmeldungen von Jungimkern bei unseren beiden Bamberger Imkervereinen überzeugt. Vielen Dank an Christiane, die diese schöne und sinnfällig Verbindung zwischen Mensch und Biene, zwischen den Bamberger Stadtteilen und zwischen Pädagog(inn)en und Kulturschaffenden im Kontext der Europäischen Gemeinschaft hergestellt hat!

Falls Sie, liebe Erziehungsberechtigte, eines der Fotos in höherer Auflage möchten, wenden Sie sich bitte an uns. Aber auch, falls Sie möchten, dass wir eines der Fotos mit Ihrem Kind herausnehmen sollen, was wir umgehend veranlassen.

Imkereicrashkurs für Berufsschule Bamberg III nebst 17 Flüchtlingen

Schulbienenunterricht in der Bienen-InfoWabe BambergHöchstens eine halbe Stunde Aufmerksamkeitsspanne war die Prognose der Begleiter von 20 jungen Erwachsenen der Staatlichen Berufsschule III Bamberg nebst 17 Flüchtlingen, die nur wenig bis kein Deutsch sprachen und bei uns am 26.07.2016 einen Schulbienenunterricht bzw. eine Führung erleben sollten.

Bienenkönigin inmitten ihres HofstaatesDoch was sollten wir weglassen? Den interessanten Film? Den Besuch bei den Bienen, wo uns sogar das Glück hold war und wir Ihrer Majestät höchspersönlich ansichtig wurden? Oder die leckere Honigprobe?

Schulbienenunterricht in der Bienen-InfoWabe – Vergleich der Bestäubungsleistung anhand ÄpfelKeines von alledem! Denn nach einigen Worten zur elementaren Bedeutung von Honigbienen tauten sie auf und stellten die eine oder andere interessierte Rückfrage. Auch die drei Betreuenden, darunter die ehemalige Vorsitzende des Interkulturellen Gartens Bamberg e. V., Karen Stein, die die Idee des Besuches hatte, waren gedanklich voll dabei. „Für nächstes Jahr müssen wir unbedingt wieder etwas ausmachen“, hieß es nach eineinhalb Stunden abwechslungsreichen Inputs, und wir können dazu nur nicken. Sehr gerne! Doch bitte rechtzeitig anmelden. Denn nächstes Jahr werden 16 Rewe-Kaufleute auf uns zu kommen, die für ihre Unterstützungsleistung nun ihren gerechten Gegenwert in Form von Klassenführungen aus der Schule „ihres“ Ortes von uns erhalten.

105334-Bamberger-LagenhonigEinige unserer Gäste nahmen nun die Gelegenheit wahr, sich mit einem Glas frisch geernteten und abgefüllten Bamberger Lagenhonig zu versorgen. Und auch wir selbst konnten einen kleinen Energieschub gut gebrauchen, denn so ein Crashkurs mit derart vielen und aufgeweckten Jugendlichen bzw. werdenden Erwachsenen benötigt einiges an Konzentration und Aufmerksamkeit. Wie auch der vor uns liegende Nachmittag im Rewe-Group Zentrallager in Buttenheim … dazu in Kürze mehr.

Zum Ende gaben wir den Rat, sich als Flüchtling einem Imker(verein) anzuschließen, denn über dieses wundervolle, völkerverbindende Hobby erfährt man schnell eine Anbindung zu Einheimischen. Und sooo viel Deutsch braucht man dazu auch nicht, denn vieles erklärt sich einfach durchs Tun und Mitmachen.

Fotogalerie

P. S.: Sollten Sie Fotos in höherer Auflösung benötigen, melden Sie sich bitte. Ebenso, falls wir ein Foto herausnehmen sollen, was wir umgehend veranlassen.

Vorschau zur BIWa-Sonntagsöffnung am 07.08.2016

Logo für das Schwerpunktthema: ImkereiAndreas Schierling16.00 – 17.00 Uhr  |  Bis in alle Ewigkeit? Das Wabengedächtnis. Rückstandsproblematik und effektives Wabenmanagement.

Seit 2015 gibt es den Bienengesundheitsdienst (BGD). Auf der Grundlage von über 300 Wachsanalysen wurden neue Erkenntnisse zum „Wabengedächtnis“ gewonnen. Welche Rück­stände sind in Bienenprodukten aus bayerischem Raum anzutreffen? Wie lauten die Empfeh­lungen zum Wachsmanagement? Wie lassen sich Rückstände, zum Beispiel beim Einsatz des Varroamittels Thymol, vermeiden? Wie werden Waben richtig eingelagert? Zum Vortrag dürfen eigene Wabenproben mitgebracht werden. Bitte benutzen Sie das BGD-Merkblatt „Rückstandsanalytik“.
Für wen? (Jung-)Imker und Interessierte
Referent: Dr. Andreas Schierling, Bienengesundheitsdienst (BGD), Poing

Vorab:

14.00 – 16.00 Uhr  |  Offenes Haus für alle: Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken, Hören, Fragen, Rätseln, Basteln, Lesen, Spielen, Lernen … rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur.

Heute stechen wir Wabenmotive aus! Es liegt alles für euch bereit, doch wenn ihr wollt, nehmt euer Lieblingsausstecherla mit.

Für wen? Ohne Altersbeschränkung
Kosten? Keine, außer Bastelmaterial und Kopien gegen Spende

Wo?  Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, Bamberg (Erba-Park, Nähe Schiffsanlegestelle) (Karte).

Der Bienenweg liegt zwischen Maria-Ward-Straße und Landesgartenschauweg, nach der Fußgängerunterführung, aus Richtung Innenstadt kommend rechts.
In der Nähe befinden sich der Fünferlessteg, die Kleingartenanlage Am Weidenufer und der Schiffsanlegesteg.

Bitte nutzen Sie die Tiefgarage „ERBA-Gelände“ – An der Weberei 5, je nach Navi auch „An der Spinnerei“ eingeben.

Sternwarte „studiert“ Imkerei

Zwei Bienenstöcke an der Sternwarte BambergVon der Astronomie zur Imkerei in wenigen Minuten. Die Studierenden unter Prof. Horst Drechsel an der Dr. Karl Remeis-Sternwarte Bamberg benötigten nur wenige physische wie praktische Schritte, um einen Teil der Arbeiten eines Imkers kennenzulernen. Denn direkt hinter dem Institutsgebäude mit seiner markanten Sternwarte stehen zwei unserer Völker, die als Lehrbienen ihren Dienst tun und außerdem wunderbaren Bamberger Lagenhonig schenken.

Studentin zieht HonigwabeDie praktischen Schritte waren rasch erläutert. Und Ruckzuck sind die vollen Honigwaben aus den Beuten emporgehoben, die wenigen noch ansitzenden Bienen abgekehrt und in die bereitstehenden Boxen gestellt. Nächste Woche kehren wir mit der entdeckelten, geschleuderten und abgefüllten goldenen Ware wieder.

Student zieht HonigwabeGefreut hat uns dabei auch, dass einer der Studierenden des vergangenen Jahres wieder mit von der Partie war. Wir hatten unserer Hoffnung diesbezüglich ja bereits letztes Jahr in unserem Bericht artikuliert. Und wir wurden nicht darum betrogen. Denn heuer wollte Christian es genauer wissen und kam am Tag nach der Ernte des 22.07.2016 zu uns in den Obstmarkt, um das Verarbeiten zu lernen. Doch dazu in einem der nächsten Beitrag mehr – see you!

Fotogalerie Honigernte Sternwarte 2016

Stegaurach Klasse 4 zu Gast in der Bienen-InfoWabe

Bienen-InfoWabe (BIWa) Juli 2016Wie bereits die 7. Klasse der Maria-Ward-Schule Bamberg durften auch eine 4. Klasse aus Stegaurach sich an einem Schulbienenunterricht als Dank für ihre Spendensammelaktion für den Bund Naturschutz, Kreisgruppe Bamberg erfreuen.

Frau Dremel führte ihre Schar am 21.07.2016 bei sonnigem Wetter in den Erba-Park, wo wir sie in der Bienen-InfoWabe (BIWa) begrüßten. Zu sehen gab es in und um die BIWa reichlich. Neben imkerlichen Gerätschaften auch echte Bienen an unserem angeschlossenen Lehrbienenstand ganz in der Nähe. Und das geschah im Einzelnen:

  1. Warum sind Honigbienen so wichtig für unser Leben?
  2. Wo wohnen Bienen?
  3. Wo entsteht der Honig und wo ziehen Bienen ihre Kinder groß?
  4. Was macht ein Imker, eine Imkerin?
  5. Wie vermeidet man es, gestochen zu werden?
  6. Was arbeitet eine Biene im Ablauf ihres Lebens?
  7. Filmsequenz „Aus dem Leben der Honigbiene“ (FWU-Film)
  8. Rätsel zur Sequenz „Die Bienen, der Mensch, die Umwelt“
  9. Besuch des Lehrbienenstands: Wir unterscheiden weibliche und männliche Bienen mit Hilfe der Schaufensterbeute
  10. Echte Bienen auf einem Wabenrähmchen aus dem Bienestock näher betrachten
  11. Honig naschen aus der Bienenwabe

Schön, dass ihr da wart! Und falls ihr wieder einmal Spenden sammeln geht – wir freuen uns natürlich immer, wenn es hin und wieder zugunsten der Bienen geschieht. Denn sie sind weiterhin in Gefahr und brauchen Unterstützung, zum Beispiel durch Lobbyarbeit und Unterrichtung der Bevölkerung, ob kleine oder große Leute. Danke, Frau Hertrich vom BUND für diese gute Idee, sie zu uns zu führen!

Falls Sie, liebe Erziehungsberechtigte, eines der Fotos in höherer Auflage möchten, wenden Sie sich bitte an uns. Aber auch, falls Sie möchten, dass wir eines der Fotos mit Ihrem Kind herausnehmen sollen, was wir umgehend veranlassen.