11.
Wir haben alles in der Hand,
wenn wir das Gute erst erkannt.
So würde es schon helfen sehr,
wenn keiner Gift mehr spritzt umher,
wenn Blumen blüh’n das halbe Jahr,
und Imker wären nicht so rar.
Schlagwortarchiv: Imkerei
Bienenfreunde freuen sich mit uns – Reinholds Facharbeiterfeier
20 Gäste freuten sich mit Reinhold über seinen gelungen Abschluss zum Facharbeiter Bienenwirtschaft. Volles Haus zuletzt beim Heerlein in Wildensorg, nachdem die Einladung für den Schiller in Wernsdorf wohl doch ein wenig kurzfristig war.
Wir danken allen, die geantwortet, gratuliert und mit uns gefeiert haben! Es war eine großartige Stimmung, und die vielen netten Geschenke haben Reinhold sehr, sehr gefreut! Alles liebevoll ausgesucht, und den Bienenkorb haben wir gleich miteinander verspeist.
Nachdem wir in dieser Woche (also heute Abend) den BAmbrosiustag feiern und außerdem ein Familientreffen (leider aus traurigem Anlass) ansteht, kommt Reinhold leider erst nächste Woche dazu, sich bei allen persönlich noch einmal zu bedanken. Eure Glückwünsche habe ich ihm aber allesamt ausgedruckt und in einen Ordner zusammengefasst! Wir sind glücklich, dass ihr so viele Schritte mit uns gegangen seid, die Feier habt ihr euch verdient.
Nachtrag 27.01.2021: Seit Februar 2020 ist Reinhold nun auch Imkermeister. Er hat also gleich nach dem Facharbeiter weiter gemacht und darauf aufbauen können.
BIWa-Jahresprogramm 2018 ist online
Das BIWa-Jahresprogramm 2018 zu den Themen Bienen, Honig, Imkerei und Natur kann in zwei Versionen ab sofort heruntergeladen werden.
- Die Kurzversion ist 1 Seite lang und eignet sich somit hervorragend für die Pinnwand: BIWa-Jahresprogramm2018-Kurzversion
- Die Vollversion hat 3 Seiten, da jede der 13 Termine (9 davon mit Vorträgen und Aktionen) kurz beschrieben ist: BIWa-Jahresprogramm2018-Vollversion
Die Gastgeber – also wir von der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de und der Imker und Bienenzuchtverein Bamberg und Umgebung e. V. – hoffen auf zahlreiche neue Gäste und freuen uns auf ein Wiedersehen mit unseren Stammbesucher/inne/n!
Los geht’s am 1. April (Ostersonntag) mit dem „Tag der offenen Tür“. Letzter Termin ist am 16. September, also das Wochenende nach den Sommerferien, mit der Verleihung des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises. Dazwischen Vorträge bzw. Aktionen für Groß und Klein, Imker wie (Noch-)Nicht-Imker und alle Interessierten. Wir haben an allen Terminen ein „Offenes Haus für alle“, die sich beraten lassen möchten rund um die o. g. Themengebiete.
Fast alles ist kostenlos. Wir tragen das Programm und alle sonstigen Aktivitäten durch Spendenbeiträge und uns zum Teil kostenlos oder kostengünstig unterstützende Referentinnen und Referenten. Dafür allerherzlichsten Dank!
[Update 2018-03-05: Verlinkung Jahresprogramm Kurz- und Vollversion]
Ehrenbienenpatin Jeannette Munique
Eine von drei Ehrenbienenpatinnnen: Meine Schwester Jeannette Munique aus Nürnberg. Sie nahm von Anbeginn an regen Anteil an unserer Initiative „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ und der „Bamberger Schulbiene“. Dazu gleich mehr. Doch was ist eine Ehrenbienenpatin?
Sie wurden von uns 2013 ernannt aufgrund besonderer Unterstützungen, die uns gerade zu Beginn entscheidend weitergebracht hatten. Anders als die Bienenpatenschaften, die auf zwei Jahre begrenzt sind und dann wieder aktiv neu abgeschlossen werden, hat eine Ehrenbienenpatenschaft eine unbefristete Laufzeit bei gegenseitiger „Kündigungsmöglichkeit“, denn wir wollen das Amt ja auch niemanden aufdrängen. Mehr als drei Ehrenbienenpaten wird es auch nicht geben.
Hier also die von uns erbetenen Antworten, die zeigen, wer hinter diesem hilfsbereiten Menschen steckt.
Warum wurde ich zur Ehrenbienenpatin ernannt?
Ich fühle mich geehrt, diese „honigsüße Angelegenheit“ mit unterstützen zu dürfen. :-)) Aber warum genau ich ernannt wurde, kann ich gar nicht sagen.
Liebe Jeannette, du hast damals beim Crowdfunding zur Bamberger Schulbiene so toll mitgebibbert und durch eigene Spenden und kurzfristige Leihgaben, wenn es mal wieder mit den Unterstützungen stockte, das Ding am Laufen gehalten. Dass hat uns schon sehr den Rücken gestärkt. Immer wieder besuchst und hilfst du uns und bringst all die netten Dekosachen mit, likest fleißig unsere Facebook-Beiträge der Bamberger Schulbiene und nimmst beständig Anteil an unserer Initiative sowie der Bienenwelt.
Und natürlich deine tollen Erinnungsmovies! Hier dein letztes schönes Werk:
Was habe ich aus der Zeit mit der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de gelernt?

Sehr vieles, was ich vorher nicht wusste – vor allem, wie viel Arbeit hinter der Imkerei so steckt, und zwar das ganze Jahr über! Außerdem wurde für mich endlich das Geheimnis gelüftet, wie man Honig schleudert. Dieser Vorgang entzog sich ja bis dato völlig meiner Vorstellungskraft. Wie man Honig erntet, entdeckelt und schleudert. Über die Arbeit und Aufgabenverteilung“ der Bienen untereinander, über Krankheiten, etc., etc.
Warum ist mir das Thema wichtig?
Bienen sind aus unserem Leben nicht wegzudenken. Das Bewusstsein darüber, wie abhängig Mensch und Natur von diesen kleinen „schwarz- gelben Gesellen“ sind, sollte allen Menschen nahe gebracht werden.
Was möchte ich künftig für die Bienenwelt tun?
In meinem beruflichen Betreuungs- und Erziehungsauftrag, möchte ich den Schülern mein über die Jahre angesammeltes Wissen weiter geben und sie für dieses Thema sensibilisieren und inspirieren.
(Anmerkung: Wir erinnern uns sehr gerne vor allem an diesen Tag im Gehörlosenzentrum Nürnberg!)
Gibt oder gab es in meiner Familie / meinem Freundeskreis Imker/innen?
In der Familie – gar keine Frage! 😉
In meiner Nachbarschaft gibt es eine Realschule, die seit 2008 eine Schulimkerei mit elf Bienenvölkern betreibt. Dem entsprechend gibt es auch eine „Imker-AG“.
Weitere Hobbies, Ehrenämter …
Neben der „Offenen Behindertenarbeit“ macht mir das kreieren von Movies/Kurzfilmen sehr viel Spaß. So habe ich auch schon so einige BiWa-Bienen-Honig-Event-Movies erstellt, was für mich immer eine besonders nette Herausforderung ist. Zum Ausgleich für die der lange „Hockerei“ vor dem PC, bin ich regelmäßig mit Gartenarbeit beschäftigt, stets mit dem Ziel vor Augen, eine möglichst gut vorbereitete Umgebung für Flora und Fauna zu schaffen. Hase, Igel, Vögelchen..und nicht zu letzt die vielen fleißigen Bienen danken es.
Was ich sonst noch so „outdoor“ treibe
Mit meinem geliebten „Drahtesel“ unterwegs sein und – sowie etwas mehr Zeit dazu ist – Unternehmungen in die Fränkischen Schweiz.
Mein bestes Honigrezept / Honiganwendung
Am Liebsten genieße ich den Honig ohne weitere Verarbeitung als Brotbelag.
Jedoch einem selbstgemachten Ingwer-Zitronen-Honig-Tee kann ich auch nicht widerstehen.
Meine schönste / lustigste / merkwürdigste / … Begegnung mit Bienen war, …
… bei der Honigernte mittendrin zu steh’n !! 😉 Das hätte ich mir beileibe („schwitz“!) nie träumen lassen! Allerdings hatte ich ja nie wirklich Angst vor Bienen, wohingegen ich damals – als Kind – einen rekordverdächtigen „Fluchtsprint“ vor den Wespen hingelegt hatte.
Ich freue mich über das überaus gelungene Projekt der „Bamberger Schulbiene“ und freue mich, immer wieder dabei sein und einen kleinen Teil dazu beitragen zu dürfen. Ich wünsche weiterhin viel Erfolg bei allen weiteren Aktivitäten und den Bienenvölkern viel Gesundheit! 😀
Danke, danke, Jeannette, das hast du sehr schön gesagt! Umärmel!!!
Nachtrag Jeannettes Videos
Aktualisierung am 06.07.2018: Die Ehrenbienenpatenschaften wurden von uns aufgegeben. Denn mittlerweile hätten es so viele unserer gewachsenen Gemeinschaft von Bienenfreunden verdient, dass wir beschlossen, keine einzelnen Unterstützer besonders herauszustellen.
Dritte Bienenpatenrunde mit Sabine Gründler 2017/2019
Einmal im Jahr sehen wir Sabine Gründler auf alle Fälle. Nämlich immer dann, wenn wir den ihr zustehenden Bienenpatenhonig in die Heiliggrabstraße zur Böhmerwiese bringen. Diesmal wollten wir (Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de, BLIB) außerdem ein Interview durchführen, um auf aktuelle Informationen zu unserer Bienenpatin verlinken zu können, wenn wir die Gärtnerin und Gräberpflegespezialistin in unserem Weblog erwähnen.
Sabine freut sich sehr über den frischen Honig ihrer Patenbienen und erzählte uns, dass sie diesen mit ihrem Bruder Ralf teilen würde. Der hat denn auch gleich ein Anliegen in Sachen Wildbienen, die sich auf der nahen Baustelle eingenistet hatten, wo sie allerdings nicht bleiben können. Als wir uns die Sache ansehen wollen, entdecken wir nichts mehr von ihnen. Wir selbst dürften sie allerdings ohnehin nicht entfernen, da muss ein Spezialist her (s. a. Notfall-Fibel). Und auch der Vater der beiden Geschwister, Hans Böhmer, der soeben den Rasen mäht, hat eine Bitte an uns. Er möchte gerne Listen von bienenfreundlichen Stauden, die er rund um die Fläche setzen möchte. Kein Problem, schicken wir! Doch jetzt endlich zu unserem Interview. Wir fragen:
BLIB: Was hast du in der Zeit deiner Bienen-Patenschaft bei uns (besonderes) erlebt?
Sabine Gründler: Ich habe mich viel mit Bienen beschäftigt. Der Honigschleuder-Erlebnistag 2013 war schon etwas Besonderes. Und ich denke gerne an die Eröffnungsveranstaltung der Bienen-InfoWabe 2015 zurück. Die Aufführung vom Jugendtheater aus Coburg ist mir auch gut in Erinnerung geblieben. Es war ein schönes Fest.
Was war dir in den letzten zwei Jahren deiner Patenschaft besonders wichtig?
S. G.: Ich konnte ja leider nicht immer bei euren Aktionen dabei. Stattdessen war ich wohl immer beschäftigt, etwas für Bienen zu pflanzen (Lacht). Und unsere Kunden auf bienenfreundliche Pflanzen für den Balkon oder auch fürs Grab aufmerksam zu machen. Ich habe in der letzten Zeit vermehrt bienenfreundliche Sorten gekauft, zum Beispiel die Beedance, die ja von der LWG sehr empfohlen wird. Da gibt es ganz wunderbare Farben. Schade ist, dass ich manche Gräber auf Anweisung grad dann frisch bepflanzen soll, wenn alles endlich schön eingewachsen ist. Ich merke schon, dass ich in den vergangenen Jahren stärker darauf achte und versuche, die Kunden mehr noch zu informieren und in Richtung Insektenfreundlichkeit zu beraten.
Wenn dich jemand fragt, warum du Bienenpatin bist, was antwortest du?
S. G.: Na ja, weil ich doch Sabine heiße … (Lacht). Ne, die Idee fand ich sehr gut und ich mag Honig sehr gern. Dazugekommen bin ich, als mich damals, also 2013, Carmen aufgefordert worden, doch ebenfalls so wie sie Bienenpatin zu werden. Auch, wenn ich
wegen den vielen großen Festen, die bei uns auf der Böhmerwiese stattfinden, nicht selbst einen Bienenstock aufstellen konnte. Aber das Patenvolk in den Buger Wiesen habe ich immerhin schon mal besucht.
Was nimmst du aus dieser ersten Patenzeit für dich persönlich mit?
S. G.: Mein Blick ist geschärft und ich freue mich, wenn ich Bienen sehe. Meine Kinder sagen schon manchmal: „Ach, die Mama wieder mit ihren Bienen …“. Kürzlich war ich in einem Museumsdorf im Bayerischen Wald, da gab es auch sehr viele Bienen, das war einfach schön zu sehen. Ich mache mir schon so meine Gedanken, dass viele Gärten so arg aufgeräumt und nackt wirken, ganz ohne Bienennahrung, das fällt mir sehr viel stärker auf als früher. Ich versuche, da ein wenig einzuwirken, aber na ja … wenn’s der Kunde so will.
Konntest du in deinem Umfeld eine Entwicklung in Bezug auf das Bienenthema feststellen?
S. G.: Es gibt halt diese zwei Lager. Diejenigen, die wenig Arbeit mit ihrem Garten haben wollen und wo er aussieht wie geleckt. Andererseits setzen sich doch auch einige sehr stark mit dem Thema auseinander und fragen gezielt nach bienenfreundlichen Pflanzen. In den letzten Jahren habe ich das Sortiment sehr aufgestockt und kann das gut bedienen.
Gibt es etwas, was du dir für deine neue Bienenpatenperiode vorgenommen hast?
S. G.: Dass ich wieder beim Honigschleudern mit dabei bin. Und öfters zur Bienen-InfoWabe komme. Vor allem, wenn wieder ein Vortrag über Pflanzen ansteht. [Anmerkung: In 2018 laden wir Elke Puchtler ein, die uns ihr neues Lavendelbuch vorstellen und / oder etwas zu den Kräutern in unserem neu angelegten Bienengarten sagen wird.]
Und dann wäre da für 2018 unser Projekt „Schau-Grab“ im Bamberger Bienengarten!
Was wünschst du dir für die dritte Bienenpaten-Zeit von uns?
S. G.: Dass alles so bleibt, wie es ist. Weil es gut so ist.
Welche Frage hast DU selbst noch an uns?
S. G.: Was macht mein Bienenvolk?
BLIB: Sabines Frage kommt wie aus der Pistole geschossen. Wir erzählen, dass ihr Volk gerade gegen die Varroa behandelt wird, in diesem Jahr seine Königin verloren hatte, eine Königinnenlarve eingesetzt bekam und es wieder Nachwuchs gibt. Nun aber muss Sabine aufbrechen, eine Besprechung im FT-Medienhaus für Blumenschmuck zum Mitarbeiterfest steht an. Und in Kürze ist ja auch wieder das berühmt-berüchtigte Zwiebeltreterfest (7.-10.9.) …
Liebe Sabine, vielen Dank, dass wir dich so lange aufhalten durften und du dir die Zeit für das Interview mit uns genommen hast! Schön, dass du wieder dabei bist!
Dritte Bienenpatenrunde mit Elisabeth Burger 2016/2018
Unser Patenverlängerungsinterview zur dritten Runde von Elisabeth Burger fand in Augsburg auf dem Balkon im 7. Stock statt. In diese lichten Höhen verirren sich nur selten Bienen, was jedoch auch ander fehlenden Trachtsituation der Umgebung liegen mag. Ein Grund mehr, wenigstens im entfernten Bamberg etwas zum Wohle der Bienen zu unternehmen. Elisabeth, also meine Schwiegermutter und Reinhold Mutter, ist die allererste Bienenpaten bei Bienen-leben-in-Bamberg.de und es wird höchste Zeit, sie einmal unseren Bienenfreund vorzustellen.
Was hast du in der Zeit deiner Bienen-Patenschaft bei uns (besonderes) erlebt?
Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich im Sommer 2011 überlegte, wie ich meine beiden Jungimker, die gerade einen Imkerlehrgang absolviert hatten, in ihrem neuen Hobby unterstützen könnte. Einfach Geld rüberschieben, nein, das erschien mir zu banal. Doch ich konnte mir vorstellen, ein bestimmtes Volk zu finanzieren. Letztendlich wurde die Idee der Bienenpatenschaft geboren.
Zum Geburtstag meines Sohnes sollte also ein weiterer Bienenstock, der alles in allem rund 160 Euro kostete, beschafft werden. Mit meiner Schwiegertochter fuhr ich sodann bei einem meiner Besuche in Bamberg ganz heimlich zur HEG, um außerdem für die Erstausstattung (Imkerkleidung, Werkzeug etc.) zu sorgen. Das hat mir riesigen Spaß gemacht.
Außerdem war ich einige Male bei den Bienenstöcken (damals noch in Wildensorg) und habe in respektvollem Abstand das Treiben von Bienen und Imkern bestaunt. (Anmerkung: Das Volk von Elisabeth war etwas chaotisch, doch ertragreich. Ihr Einfluss, so meinten wir immer, hätte wohl dann doch irgendwie besänftigend gewirkt.)
Und einmal half ich in Bamberg beim Einlöten der Mittelwandwaben. (Anmerkung: Elisabeth hat ein Diplom in technischer Physik, und wie man sieht, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Auch, wenn der Sohn dann doch ein Geograph wurde – aber eben auch ein Imker!)
Was war dir in den letzten zwei Jahren deiner Patenschaft besonders wichtig?
Wo mein Volk steht – es wurde ja später einmal in die Buger Wiesen gestellt, und ob es „meinen“ Bienen gut geht. Da war ich auch einmal traurig, weil mein anfänglich starkes Volk zu einem schwachen wurde und dann aufgelöst werden musste.
Aber gerade darum ist es ja auch so wichtig, dass man das Imkern betreibt bzw. unterstützt, weil es wegen der Varroamilbe nicht mehr selbstverständlich ist, dass alle Völker überleben.
Wenn dich jemand fragt, warum du (immer noch) Bienenpatin bist, was antwortest du?
Warum ich’s geworden bin, habe ich ja bereits beschrieben. Mittlerweile interessiert mich das Leben der Bienen sehr, ich bin tiefer eingestiegen verstehe die Zusammenhänge immer besser. Deshalb habe ich mich meine Patenschaft auch gerne verlängert. (Anmerkung: Worüber wir sehr glücklich sind! Alleine, wenn ich an deine Aktionen des Schneiderns meiner Imkertracht denke …)
Was nimmst du aus dieser ersten Patenzeit für dich persönlich mit?
Nachhaltiges Verhalten … und wenn Bienen herumfliegen, sehe ich sie ganz anders, zuerst weiß man ja nicht so viel über sie. Es ist auch wunderbar, eignen Honig zu essen. Inzwischen ist es für mich etwas ganz besonderes, was man nicht mehr nur so nebenbei isst. Ja, es ist ein ganz anderer Genuss als früher.
Konntest du in deinem Umfeld eine Entwicklung in Bezug auf das Bienenthema feststellen?
Ja, zum Beispiel ist bei meinen Honigabnehmerinnen – Augsburg ist inzwischen schon fast eine kleine Dependance von Bamberg – ist das Interesse an den Bienen und am Thema gestiegen. Sie sind immer sehr interessiert und stellen mir Fragen zum Honig und zu Bienen.
Was wünschst du dir für die zweite Bienenpaten-Zeit von uns?

Immer informiert zu sein, und das nicht nur über mein Bienenvolk, sondern über alles, was so zum Bienenthema läuft. Hier werde ich ja auch gut über den Patennewsletter oder Mailings von euch informiert. Ich lese das auch immer vom ersten bis zum letzten Buchstaben, auch wenn ich z. B. bei Einladungen weiß, dass ich leider nicht dabei sein kann. (Anmerkung: Doch wir erinnern uns gerne noch an den Ausflug mit dir ins Zeidelmuseum nach Feucht!)
Liebe Elisabeth, wir sind sehr froh, dass du uns immer unterstützt und so interessiert an unserem Ehrenamts- und Imkerleben und an der Welt der Bienen Anteil nimmst! Wir lieben Dich! Deine beiden Bamberger
19.08.2017 Nationaltag der Honigbiene in den USA
Nationaltag der Honigbiene ist am 3. Samstag im August, also heuer am 19.08.2017. Er wurde in den USA ins Leben gerufen und wird mittlerweile auch als „international“ bezeichnet – Hautpsache, gefeiert. Unsere Westliche Honigbiene Apis Mellifera hat gleich mehrere Gedenktage. So einen weiteren am 14. September, der sich Internationaler Tag zum Schutz der Bienen nennt. Und indirekt auch über den Tag des Honigs oder Ambrosiustag am 4. April (Geburtstag) und 7. Dezember (Bischofsweihe) des Schutzpatrons der Bienen, Imker, Wachszieher, Lebzeltner und des Lernens. Letzteren Ehrentag, also die Bischofsweihe, feiern wir hier in Bamberg als BAmbrosiustag zusammen mit Ihnen / Euch in der Bienen-InfoWabe.
Heute also widmen wir den Tag dieses nützlichen kleinen Tieres, das als einziges Insekt auf der Welt von Menschen gezielt gehalten und vermehrt wird.
Reinhold wird die Varroabehandlungen beginnen, die Anlieferung des Zuckers dank Annemarie Rudel (REWE-Rudel) steht an, und ich suche unsere Bienenpatinnen und -paten auf, um ihnen ihren Patenhonig zu bringen. Mag es auch Zufall sein, dass all das gerade heute stattfindet, aber es passt ja gut. Ohnehin widmen wir schließlich nicht nur einen, sondern sehr, sehr viele Tage dem Erhalt der Bienen – zumindest für Bamberg und ein wenig darüber hinaus.
Und was ihr für sie tun könnt, erfahrt ihr hier unter „Wie helfen?“
Honigschleuder-Erlebnistag in der Weide 2017
Honig geerntet, Waben entdeckelt, geschleudert und abgefüllt und natürlich probiert und die Etiketten auch noch aufgeklebt. War ein sehr schönes Erlebnis mit netten Leuten und natürlich mit der Bamberger Schulbiene und Reinhold Burger. Wir sind nächstes Jahr wieder dabei.
(Bienenpaten Anne und Hanz Zirkel via Facebook)
Super erlebnisreich – die alljährliche Honigernte mit Bamberger Schulbiene 🐝
(Ehrenbienenpatin Jeannette Munique via Facebook)
Danke für eure netten Stimmungsbilder auf Facebook! Hier die unseren: Ja, ein toller Erlebnistag für uns alle – die diesjährige Ernte des Bamberger Lagenhonigs, Lage Inselstadt / Weide am 30.07.2017!
Da ließen auch Bienenpatin Rita Bender und ihr Mann den Tatort ausnahmsweise mal links liegen. Elke kam auf Empfehlung ihrer Freundin, die bereits Gast in der Bienen-InfoWabe war. Biggi ist „Wiederholungstäterin“ und reiste von Nürnberg aus nach Bamberg. Für Bienenpaten Anne und Hans Zirkel, die bereits einen Erntevorgang (in den Buger Wiesen) mit erlebten, war es nun die Fortsetzung des Geschehens.
Für Hans allerdings nichts ganz Neues, denn sein Opa hat bereits geimkert. Das sah man aber auch! Konzentriert und mit fließender Bewegung entdeckelte er Rähmchen um Rähmchen. Das war prima, denn er holte die Zeit ein, die wir uns nach der Ernte an der Weide plauschend mit einem Eiskaffee gegönnt hatten. Ist ja schließlich wieder ein sehr warmer Sonntag gewesen. Der Honig floß durch die Wärme sehr leicht, so dass wir annehmen konnten, dass das nicht unbedingt auf einen zu hohen Wassergehalt hindeuten musste. Natürlich maßen wir mit Hilfe des Refraktometers und kamen bei dieser Ernte auf 18,5%.
Honigschleudern und Abfüllen
Nach dem Entdeckeln und Schleudern – auch meine Schwester Jeannette hatte erneut ihren Spaß am Kurbeln! – ging’s an’s Abfüllen und Etikettieren. Zumindest diejenigen Gläser, die jede/r Teilnehmende/r zur Belohnung fürs Helfen mitnehmen konnte. Der Rest muss noch drei Tage ruhen. Die Bienenpaten durften außerdem jeweils vier weitere 250g-Gläser für sich abfüllen, denn das ist Teil des Deals einer Bienenpatenschaft.
Die Geschmacksprobe in Übereinstimmung: blumiger Duft, feine Süße, mild, malzig, vanillig bei leicht scharfem Abgang.
Wer nächstes Jahr ebenfalls mitmachen möchte, findet die Termine unter Aktivitäten und Termine. Notiert euch jetzt schon die Zeiten für 2018: So., 15.07. (Ernte + Verarbeitung, So., 22.07. (nur Ernte) und Mo., 23.07. (nur Verarbeitung) sowie So., 29.7. (Ernte + Verarbeitung).
Fotogalerie Ernte Bamberger Lagenhonig, Weide
Fotogalerie Verarbeitung Bamberger Lagenhonig, Weide
Nachtrag am 4.9.2017: [Video zu Ernte und Verarbeitung]
Honigernte 2017 auf der Erba-Insel in Bamberg
Im Rahmen unserer BIWa-Sonntagsöffnung am 23.07.2017 wurde gemeinsam mit unseren 20 Gästen die Honigernte auf der Erba-Insel in Bamberg eingebracht. Zu Beginn traf man sich in der Bienen-InfoWabe zu einem kurzen Einführungsfilm, bevor wir unseren Lehrbienenstand aufsuchten.
Jeder, der mochte – und das war vor allem unser junges Publikum – durfte selbst eine Honigwabe aus dem Volk ziehen und außerdem aus der Honigwabe schlecken. Zum Schluss war eine Honigverkostung und der Kauf von original Bamberger Lagenhonig in der Bienen-InfoWabe möglich. Der hier geerntete Honig wird als „Lage Erba-Insel/Fünferlessteg“ verkauft, sobald er geschleudert und abgefüllt ist, also gegen Ende der laufenden Woche.
Schön, dass ihr bei diesem Highlight des Bienenjahres dabei wart!
Fotogalerie
Honigernte 2017 an der Sternwarte Bamberg

Am Standort des Bamberger Lagenhonigs „Berggebiet / Sternwarte“ flogen sich justament die Jungbienen ein. Sie ließen sich durch die anstehende Ernte am 22.07.2017 allerdings nicht besonders irritieren. Wir waren aber auch sehr behutsam.
Es traf sich dann doch ganz gut, dass heute keine Studierenden dabei sein konnten, da sie auf einem Symposium waren. Andererseits auch schade, denn im vergangenen Jahr konnten wir Anschubmotivation für Christian sein, der kürzlich selbst sagte, er hätte schon sehr große Lust, selbst Bienen zu halten. Doch erst noch müsse er seine Doktorarbeit abschließen, zu der wir ihm ganz fest die Daumen drücken!
Honigmesswerte
Die Ertragslage war extrem unterschiedlich. Aus der einen Beute entnahmen wir 10 Waben, aus der zweiten 25. Die Stichproben zum Wassergehalt lagen dem Zeiss-Messgerät nach bei 17%, dem neu gekauften Kern-Refraktometer bei 17,6% sowie bei 19% (18,9% neu) und 17,5% (18,2% neu). In der Mischung aller Waben dürfte er also zufriedenstellend sein.
Die Abfüllung erfolgt jedoch erst morgen, dann wissen wir’s ganz genau. Vorher werden wir erneut das Kern-Refraktometer kalibrieren, denn es deucht uns ein wenig zu hohe Werte anzuzeigen. Als Imker hat man ja auch seine Erfahrungswerte und kann die Konsistenz und die Fließgeschwindigkeit recht gut einordnen. Apropos …
Konsistenz und Geschmack lagen bei weich-balsamisch, kaum Säure, Beerennote, vanillig bzw. bei der Ernte der zweiten Beute holzig, frisch-zitronig, beide mit langanhaltendem Abgang bei leichter Schärfe. Auch hier ein Spitzenhonig! DANKE, BIENEN!
Danke außerdem an den gut organisierten Carsharing-Dienst „meiaudo“ (vormals Ökobil e. V.), mit welchem wir die Standorte zur Honigernte anfahren, falls das Gewicht für unseren „historischen“ Anhänger indiskutabel ist. Wir versprechen auch, keine Biene darin zurückzulassen! 😉
Nachtrag 29.07.2016
Die Verarbeitung erfolgte am 24. und 25.07.2017. Der Wassergehalt betrug in der Einzelprobe direkt aus der Wabe des ersten Volkes zunächst 19% (Zeiss-Refraktometer) bzw. 18,9% (Kern) sowie 17,5 % bzw. 18,2%. In der Mischung der Waben aus beiden Völkern wurden 18% festgehalten. Somit wäre auch dieser Honig nach den Richtlinien des Deutschen Imkerbundes mit 18% unter ihrem Label verkaufsfähig, und nach dem der Deutschen Honigverordnung, die bei 20% die Grenze zieht, sowieso.
Geschmacklich weist der Sternwart-Honig aus dem Berggebiet Bambergs unweit des Spezial-Kellers am Stephansberg eine leicht holzige Note auf, unterlegt mit einem frisch-zitrusartigen Hintergrundton. Geschmeidiger Genuss bei lang anhaltendem Abgang – wie alle unsere Bamberger Lagenhonige, da die Ernte nur einmal im Jahr erfolgt und somit alle Frühjahres- und Sommertrachten Eingang finden können.







































































































