Erstunterzeichner*innen-Event in Bamberg zum Start des Volksbegehrens

Rathaus am Maximiliansplatz BambergAm Do., 31.01.2019 um 13.30 Uhr startet das Erstunterzeichner*innen-Event auf dem Maximiliansplatz in Bamberg, gedacht als Auftaktveranstaltung zum Volksbegehren „Artenvielfalt und Naturschönheiten in Bayern erhalten. Rettet die Bienen!“

  1. Logo Volksbegehren Eintragen Bienenrettung13.30 Uhr – Begrüßung und Moderation durch Ilona Munique, Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de und eine der SprecherInnen des Aktionskreises; mit Aufstellung aller ErstunterzeichnerInnen für Pressebilder
  2. Statement zum Inhalt des Volksbegehrens: Martin Bücker (Vorsitzender BUND Naturschutz Bamberg) und Lucas Büchner (Vorstandsmitglied ÖDP Bamberg) [aktualis. 31.01.2019]
  3. 13.40 Uhr – 9 Kurz-Statements von Erstunterzeichner*innen zu ihrer Motivation, warum sie das Volksbegehren unterstützen. Folgende namhafte, vertraute und verdiente Bürgerinnen und Bürger aus Bamberg unterstützen das Volksbegehren – Stadtbedienstete bzw. -räte NICHT in ihrer Funktion, sondern „in persona“:
    Andreas Starke
    Christian Hader
    Anne Rudel
    Christian Merz
    Hans-Martin Lechner
    Sr. Martina Schmidt
    Paul Maar
    Christopher Dels
  4. Im Anschluss Eintrag der Erstunterzeichner*innen im Rathaus (Zi. 208 EG) für das Volksbegehren ein
  5. Am Pressestand auf dem Maxplatz werden weitere Statements von geladenen Erstunterzeichner/innen abgegeben.
    Jobst Giehler
    Karin Dengler-Schreiber
    Dr. Friedericke Schmöe
    Annette Grabiger
    Heinrich Schwimmbeck
    Iris Fischer
    Ina Kudlich
    Wolfgang Metzner
    Dr. Ursula Redler
    Dr. Christian Lange
  6. Es können ebenso alle weiteren Anwesenden ihr Statement abgeben!

An die Presse: Es besteht die Möglichkeit, Interviews sowie Fotos bzw. Filmaufnahmen mit weiteren ErstunterzeichnerInnen und VertreterInnen des Aktionskreises zu machen.

Transparenzbericht 2018

Unser 1.000-er (!) Weblogbeitrag spannt in Form unseres jährlichen Transparenzbericht einen Bogen unserer wichtigsten Ziele, Aufgaben und Ergebnisse in 2018 und endet mit einer Vorschau unserer Pläne für das laufende Jahr.


Die Highlights 2018

Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, "Grüne Engel" Ilona Munique und Reinhold BurgerPreise / Auszeichnungen
Jeweils eine persönliche Auszeichung erhielten wir (Reinhold Burger und Ilona Munique) in Form des Grünen Engels, verliehen vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV), in Bayreuth überreicht von Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz.
Logo Primus-Preis der Stiftung Bildung und GesellschaftAußerdem erhielten wir den Primus-Preis des Monats Juni 2018, ausgelobt von der Stiftung Bildung und Gesellschaft.

Weiterbildung / Ausbildung
Start des ersten Kursblocks für Reinhold Burger in der Weiterbildung zum Imkermeister in Graz.

Modul 9: … und Honig verarbeitenHochschul-Lehrauftrag „Schul-Imkerei“
für Studierende des Grund- und Mittelschul-Lehramts der Universität Bamberg

Schau-GrabanlageNeuanlage
Im Umgriff der Bienen-InfoWabe wurden die Vorbereitungen für die Installation eines Pumpbrunnens für den Bamberger Bienengarten (Wünschelrutengehen / Bürokratie / Bohrung) getroffen und eine Schau-Grabanlage installiert.

(Gruppenbild vor dem Anschleudern der neuen HonigschleuderMittel-)Große Neuanschaffungen
Mittelwandgießform für eigene Wachserstellung zum Schutz vor Wachspanscherei.
Edelstahl-Honigschleuder für beste Verarbeitungsbedingungen
Geeichte Honigwaage für Quantitätsgarantie.

Bienenpatin MdB Lisa Badum und interessierter Gast, MdB Harald Ebner, bei der Kennzeichnung ihres BienenpatenvolkesAndreas Schwarz mit selbst geernteten und verarbeiteten Bamberger Lagenhonig.Besuch von Mitgliedern des Deutschen Bundestags
Andreas Schwarz (SPD), Lisa Badum und Harald Ebner (Bündnis90/Die Grünen)

Länderübergreifend
Seminar „Bienendemokratie“ (von Ilona) fand in Tschagguns (Montafon / Österreich) für den Bienenzuchtverein Vandans und St. Anton.

Weiselkontrolle am Lehrbienenstand "Bienenweg"Fazits zum Jahr 2018:

  • Ein Geschenk ist genauso viel wert wie die Liebe, mit der es ausgesucht worden ist.. (Thyde Monnier)
  • Lehren heißt, die Dinge zweimal lernen. (Joseph Joubert)

Unsere sechs Kern-Aktivitäten im Einzelnen

Gruppenfoto Grundschule Röttenbach1. Die „Bamberger Schulbiene“

Alle Aktivitäten der Bamberger Schulbiene sind auf einer eigenen Tagebuchseite nachzulesen. Insgesamt waren es:

  • 22x Unterricht / Führungen / Vorträge für folgende Einrichtungen und Gruppen*:
    • Objekte aus Lehrbienenbeute, Gangolf-Grundschule BambergUniversität Bamberg, Institut für Erforschung und Entwicklung fachbezogenen Unterrichtes – EE-feU, Didaktik der Naturwissenschaften / Studierende des Grund- und Mittelschul-Lehramts der Universität Bamberg (10x)
    • Katholischer Frauenbund St. Otto
    • Deutscher Bundestag (2x)
    • Bienenzuchtverein Vandans und St. Anton in Tschagguns (Montafon, Österreich)Modul 9: Honig ernten …
    • Förderverein der Hainschule Bamberg
    • Grund- und Mittelschule Röttenbach (2x)
    • Kooperationsveranstaltung mit Greenpeace
    • Bamberger VHS
    • Freundeskreis der Deutschen Rosenfreunde e. V.
    • Montessori-Schule (Sekundarstufe)
    • Gangolf-GrundschuleDuftprobe Bienenwachs
  • Entwickeln eines Curriculums für das Sondermodul „Wachsverarbeitung an 5 Stationen“ zur Didaktik der Naturwissenschaft
  • 6 Honigernte- und -schleudertage mit Gästen
  • Mehrere Lehrbienenstandunterrichte für Bienenpat(inn)en

2. Bienenpatenschaften

  • Unsere Bienenpatenschaften werden grundsätzlich für den Zeitraum von zwei Jahren abgeschlossen. Wir freuten uns über 16 Neuzugänge. Unsere „dienstälteste“ Bienenpatin – und seit 2012 dabei – verlängerte ihre Patenschaft zum 4. Mal. Weitere 8 Pat(inn)en verlängerten zum 3. und 2 Pat(inn)en zum 2. Mal ihr Engagement. Mit Stand zum Dezember 2018 waren es 42 Bienenpat(inn)en. Vielen DANK allen fürs Rückenstärken!
  • Unsere Bienenpat(inn)en wurden mit 4 Bienenpaten-Newslettern und 13 Rundmails auf dem Laufenden gehalten sowie zu besonderen Ereignissen eingeladen.

3. Bienen-InfoWabe

  • Honigschleuder als Anschauungsobjekt für den Bamberger SchulbienenunterrichtZum 3. Mal wurde in der Bienen-InfoWabe im Erba-Park ein Jahresprogramm (Kurzversion) durchgeführt, neben Schulbienenunterrichten und sonstigen Führungen (s. a. unter Punkt 1).
  • Unsere altgediente, liebgewonnene Honigschleuder mit Entdeckelungsgeschirr bereichert nunmehr den Unterricht im grünen Klassenzimmer.
  • An 12 Sonntagen öffneten wir die Türen der Bienen-InfoWabe für die Bevölkerung im Rahmen des BIWa-Jahresprogramms. Wir boten an …
  • Sonstige Veranstaltungen

4. Bamberger Bienengarten

5. (Lehr-)Bienenstandorte

6. Medien- und Öffentlichkeitsarbeit 

FT Ankündigung Rosen- und Staudenmesse im Erba-ParkUm das Bienenthema in der Bevölkerung breit zu verankern, setzen wir auf eine kontinuierliche Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie nimmt vor allem Bezug auf unsere Aktivitäten und Termine, über die wir berichten. Medial setzen wir dabei auf auf eine breit gestreute Pressearbeit, auf fundierte Weblog-Beiträge und zeitgleich erfolgte Postings via Social-Media-Plattformen (Facebook: Bamberger Schulbiene https://www.facebook.com/bamberger.schulbiene und Twitter: https://twitter.com/HalloSchulbiene sowie Vorträge unsererseits, die wir überwiegend in der Region Bamberg anbieten.

Im Einzelnen:

a) Aktivitäten / Termine

b) Background – unterstützende Aktivitäten im Hintergrund

TeilnaPodiumsrunde zur "Stadtökologie"hme an Fortbildungen

  1. Veitshöchheimer Imkerforum, Institut für Bienenkunde
  2. Fachtagung der Bayerischen Bienenfachwarte und -sachverständigen „Bienenschutz und Pflanzenschutz“ in Weiden, StMELF (Reinhold)
  3. Veitshöchheimer Imkertag, Fachzentrum Bienen
  4. Podiumsdiskussion „Stadtökologie – Natur in der Stadt“ (Evangelisches Bildungswerk)
  5. „Urbaner Gartenbau in Bamberg „, VHS Bamberg
  6. Weiterbildung zum Imkermeister als berufsbegleitender Kurs in Graz (Östereich) (Reinhold)

Kooperations- / Kontaktarbeit / Netzwerken

  1. Aktionskreis zum Volksbegehren "Artenvielfalt und Naturschönheiten in Bayern erhalten – Rettet die Bienen"Teilnahme an Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen des Imker und Bienenzuchtvereins Bamberg Stadt und Land e. V.
  2. Regionalsiegel-Treffen der Lizenznehmer (Agenda-30-Büro)
  3. Treffen mit neuem Kooperationspartner „Essbare Stadt“
  4. Teilnahme an der 10-Jahres-Feier des Oberhaider Kreislehrgartens
  5. Aufmerksame Gäste zur Stadtratssitzung am 18.09.2018 in Bamberg in Sachen GlyphosatausstiegTeilnahme an der Stadtratssitzung zum Glyphosatverbot für Bamberg
  6. Urkundenübergaben (z. T. mit Interviews) an 16 neue Bienenpat(inn)en
  7. Ausschreibung des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2018 mit Ernennung der Jury
  8. Bienenpatentreffen im „Café Krackhardt“
  9. BAmbrosius-Abendessen auf der Erba-Insel
  10. Gründungstreffen des Aktionskreis zum Volksbegehren „Artenvielfalt … Rettet die Bienen!“

Presse- / Außentermine

  1. Gruppenbild mit Hartmut Held (Held'sche Apotheken) anlässlich Spende an Bamberger SchulbieneEntgegennahme der Auszeichnung „Grüner Engel“ des Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) in Bayreuth
  2. Fototermin Held’sche Spendenübergabe
  3. Fototermin Spende Möbelhaus Pilipp und Restaurant Kropf

Öffentlichkeitsarbeitsmaterial

  1. Anfertigen des Transparenzberichts 2017
  2. Erstellen des BIWa-Jahresprogramm 2018 in Kurzversion und Vollversion
  3. Aktualisierung des Einlegezettels

Beratung / Besondere Hilfeleistungen

  1. Beratung W-SeminararbeitZwei Standortberatungen (Bamberg und Pettstadt)
  2. Hilfseinsatz „Wildwabenbau“
  3. Beratung für eine W-Seminararbeit
  4. Beratung (2x) Aufbau Schul-Imkerei für Montessori-Schule

c) Spenden – Wir danken …

… unseren Großunterstützern (von 292,- bis 1.300,- Euro)Gruppenbild zur Spende Möbelhaus Pilipp / Restaurant Kropf, Bamberg

… unseren Dauerunterstützern und Sachspendern Gebäck gesponsert von Lecker-Bäcker Thomas Loskarn

… unseren BIWa-Referent(inn)en

…  allen anderen Unterstützer/innen, die sich mit kleineren Beiträgen und in jeglicher Weise um Bambergs Bienenwelt bemühen. Eure Hilfe kommt an!

Die unerwartet anforderungsstärksten Vorkommnisse in 2018

  1. Unsicherheiten der Finanzierung des Uni-Lehrauftrags zur „Schul-Imkerei“ und der nachfolgenden terminlichen und inhaltlichen Verschiebungen
  2. Alles bereit zum Bepflanzen des Schau-Staudenbeets 1 an der Bienen-InfoWabeDer trockene, heiße Jahrhundertsommer mit extremer Gießbelastung im Bamberger Bienengarten
  3. Eine doppelt starke Honigernte, die uns an den Rand der zeitlichen wie Material-Kapazitäten brachte (Ja, es mag Jammern auf hohem Niveau sein, doch das muss ja alles neben dem Brotberuf gestemmt werden!)
  4. Die Genehmigung des Volksbegehrens Mitte November und damit in die Weihnachtszeit fallenden Koordinierungen der Vorbereitungen durch den Arbeitskreis, dem wir  – mit Ilona als Sprecherin für Bamberg – angehören.

Tafel Blaseneschen im Bamberger BienengartenDie elementarsten Vorhaben von 2018 – und was daraus wurde

  1. Durchführung eines Lehrauftrags „Biene und Imkerei“ (neuer Titel: Praxis und Theorie der Schul-Imkerei) der Universität Bamberg, Didaktik der Naturwissenschaften (erreicht)
  2. Kontrolle zur Wachsqualität (Wachsverfälschung) (erreicht)
  3. Endplanung (erreicht) und Durchführung (wegen Unwetters verschoben auf 2019) einer Exkursion zur Bienstube in Schlammersdorf (Oberpfalz) und ins Zeidlermuseum Feucht bei Nürnberg (gecancelt) mit dem IBZV e. V. (nicht erreicht)
  4. Endrealisierung eines unabhängigen Wachsmanagements für den Bamberger Lagenhonig mit Schulungen für (Jung-)Imker und Schulbienenunterricht (erreicht)
  5. Anschaffung einer Mittelwandgießform (erreicht)
  6. Anschaffung einer geeichten Waage (erreicht)
  7. Fertigstellung des Bamberger Bienengartens (Grab-Schaubeet und Beschilderungen) (erreicht)
  8. Planung eines Pumpbrunnens im Bienengarten (übererfüllt, da bereits gebohrt)Pumpbrunnenbohrung im Bamberger Bienengarten

Pläne für 2019

  1. Volksbegehren „Artenvielfalt … rettet die Bienen!“ für Bamberg zum Erfolg führen
  2. Planungen u. ggf. Aufbau einer Api-Wellness-Station in Bamberg
  3. Einölen des Fußbodens
  4. Fertigstellung des Pumpbrunnens im Bienengarten -> Montage des Pumpschwengels
  5. Aktivitäten zum erwartbaren Volksentscheid „Artenvielfalt …“
  6. Angebot eines einjährigen Imker-Kurses für Anfänger mit 10 Modulen
  7. Bienengarten: Anlage eines Beetes mit der „Durchwachsenen Silphie“
  8. Fortsetzung des Imkermeister-Lehrgangs in Graz mit Meisterarbeit für Reinhold
  9. Schul-Imkereiförderung für Bamberg und Umgebung

Unser übergeordnetes Ziel

Der Erhalt der Bienenwelt in Bamberg ist unsere Leitschnur. Das schließt auch die Artenvielfalt bei Wildbienen und anderen Insekten und die Flora mit ein. Allerdings sind wir vor allem kundig in Sachen Honigbiene. Doch geht es ihr gut, dann haben auch ihre Brüder und Schwestern etwas davon.

Wir erreichen unser Ziel durch Beachtung folgender Aspekte (bzw. Teilziele):

  • Qualitätsaspekt der Imkerei in Bezug auf Wabenqualiät, der wir aufgrund in 2016 bekannt gewordener Wachsverfälschungen weiterhin eine hohe Priorität einräumen. Es bekommt nicht nur dem Honig, sondern in erster Linie dem Brutgeschäft.
  • Kompetenzgewinn unter den Lehramtsanwärter/innen an Grund- und Mittelschulen, da wir hier einen hohen Multiplikatoreneffekt mit der Zielrichtung „Schulbienenunterrichte“ erwarten. Doch auch weitere Multiplikatoren wie Lehrer/innen und Neuimker/innen sollen stärker noch erreicht werden.
  • Eigener Kompetenzgewinn, der in Form des 2018 begonnenen Imkermeister-Lehrgangs für Reinhold der Initiative einen kräftigen Wissensschub bringen wird.
  • Beständige Präsenz in der Öffentlichkeit. Nur so schaffen wir es, das Bewusstsein für die kleinen Lebewesen, die uns so sehr nützlich und wichtig sind, zu schärfen.
  • Mit Humor, Tatkraft, Freude, Begeisterung, Optimismus, Zusammenhalt und Fantasie!

Helfen Sie uns dabei, dann gewinnen wir alle! Wir zeigen Ihnen, wie. Zum Beispiel mit diesem Transparenzbericht.

Informationen für Rathaus-Lotsen in Bamberg

Die wichtigsten Punkte vom Rathaus-Lotsen-Treffen am 24.1.2019 hier zusammengefasst und ergänzt. Sie sollen als inhaltliche wie organisatorische Informationsquelle für den geplanten Rathaus-Lotsen-Einsatz ab dem Do., 31.01. bis Do., 13.02.2019 dienen.

Zunächst einmal … Ihr könnt euch vertrauensvoll mit all euren Fragen an eure Bamberger Schulbiene wenden! Sie ist es gewohnt, auf alle, aber auch wirklich ALLE Fragen zu antworten, denn das ist ihr Job. Damit sie selber mal nachsehen kann, hat sie das hier nicht nur für euch, sondern auch für sich selbst zusammengestellt. Los geht’s!

I. Hintergrundinformationen

1. Was bisher geschah, oder: So kam’s zum Volksbegehren

  • Ausarbeitung eines Gesetzentwurfs (Experten)
  • Erste Stufe: freies Sammeln von mindestens 25.000 Unterschriften (Frühjahr / Sommer 2018) [Unser Bericht]
  • Einreichung und Genehmigung eines Volksbegehrens durch das Innenministerium (15. November 2018)
  • Vorbereitungen zum Volksbegehren durch Aktionskreis (für Bamberg federführend durch den Bund Naturschutz, Kreisgruppe Bamberg mit vielen Aktionspartnern, u. a. auch unsere Initiative „Bienen-leben-in-Bamberg.de“)

Rettet die Bienen – Stoppt das Artensterben, Logo zum bayerischen Volksbegehren 20192. Wie geht es weiter?

  • Volksbegehren:
    • mit Eintragungszeit in den Rathäusern vom 31.1.-13.02.2019
    • Erfolgreich nur bei mind. 10% = ca. 1 Million bayerische Stimmberechtigte, also alle Deutsche, die spätestens am letzten Tag der Eintragungsfrist (13. Februar 2019),
      • das 18. Lebensjahr vollendet haben,
      • seit mindestens drei Monaten in Bayern ihre Wohnung, bei mehreren Wohnungen ihre Hauptwohnung, haben oder sich sonst in Bayern gewöhnlich aufhalten,
      • nicht nach Art. 2 des Landeswahlgesetzes vom Stimmrecht ausgeschlossen sind.
      • Jede(r) trägt sich in seinem amtlich zuständigen Eintragungsort ein. Wer rechtzeitig einen Eintragsschein anfordert (geht meist per E-Mail) und erhält, kann sich damit jeder anderen Gemeinde in Bayern für das Volksbegehren eintragen, nur in der Heimatgemeinde selbst nicht mehr. (s. a. FAQ).
  • Ist die Hürde der 10% Eintragungen zum Volksbegehren geschafft, geht der Gesetzentwurf in den Landtag. Sodann entstehen → drei Möglichkeiten:
    1. Landtag beschließt den Gesetzentwurf so, wie er eingegeben wurde: Dann ist kein Volksentscheid nötig
    2. Landtag lehnt Gesetzentwurf ab: Es kommt zu einem Volksentscheid (einfache Mehrheit von Ja bzw. Nein-Stimmen für/gegen den Gesetzesentwurf)
    3. Landtag stellt eigenen Gesetzentwurf dagegen. Es kommt zu einem Volksentscheid mit zwei Alternativen (einfache Mehrheit für den einen oder den anderen Gesetzesentwurf)

3. Welche Informationsquellen stehen den Rathaus-Lotsen zur Verfügung?

  • Geplant ist, dass Rathaus-Lotsen (m/w, ich meine immer beide Geschlechter) von einer mit den Hintergründen betraute Person begleitet wird.
  • Flyer, Visitenkarten mit Eintragungszeit, Kärtchen mit Rathausöffnungszeiten und weitere Unterlagen liegen am Rathaus-Stand bereit
  • Die Webseite zum Volksbegehren  https://rathausfinder.volksbegehren-artenvielfalt.de/  enthält sehr gut aufbereitete, übersichtliche und knackige Informationen, die man jederzeit abrufen kann

II. Organisatorisches für Rathaus-Lotsen in Bamberg

1. Wie werde ich Rathaus-Lotse? Was sind die ersten Schritte?

  • Mit Stand 25.01. meldeten sich für Bamberg ca. 50 Lotsen über die Landesseite an (entweder Personen aus Bamberg, oder aus dem Landkreis, die gerne hier helfen möchten)
  • Alle Willigen werden von den im Hintergrund zuständigen Aktiven (in Bamberg ist das Raphael Grimm) angeschrieben
  • Ein online erreichbarer Kalender namens „Doodle“:  https://doodle.com/poll/rv6c3cc5waxaa6sy hilft zur zeitliche Koordination, damit möglichst zu den Hauptzeiten (wir gehen von frühestens 9.30 Uhr aus) nicht zu viele, aber auch nicht zu wenige in der Bamberger Fußgängerzone parat stehen.
  • Keine Bange: Bei scheußlichem Wetter ist niemand verpfllichtet, sich eine Erkältung zu holen. Da bleibt ihr besser schön zuhause und bekniet stattdessen Oma, Onkel, Cousine oder Neffe, sich doch bald selbst einzutragen in die Volksbegehren-Liste!

2. Ständige Ansprechpartner für die Rathaus-Lotsen sind …

  • Büro des Bund Naturschutzes in Bamberg – Geschäftsstellenleiterin Christine Hertrich oder Vertretung: Tel. 0951-5190611 -> Achtung: In der ersten Woche besser folgende Nummern anwählen:
  • Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de und Sprecherin für den Aktionskreis zum Volksbegehren Ilona Munique (alias Die Bamberger Schulbiene): Tel. 0951-309 45 39
  • Sprecher des Aktionskreises Erich Spranger: Tel. ‭0951-50 91 04.

3. Ablauf am Tag, wo ich (zum ersten Mal) Rathaus-Lotse bin

  • Bist du die Erste des Tages, also Schicht um 9.30 Uhr?
    Dann gehe in das BN-Büro (Kapuzinerstraße 12, oder falls da niemand ist, Schlüssel im Cafe gegenüber, Kapuzinerstraße 7, holen).
    Kleide dich um, falls du willst, und laufe mit dem bereitgestellten Handkarren mit den Materialien, dem Bistrotisch und den restlichen Kostümen zum Rathausplatz in die Nähe der Fußgängerzone. Der Schlüssel bleibt IMMER im Cafè, falls das BN-Büro nicht besetzt ist!
  • Als spätere Schicht schau erst einmal, ob schon jemand am Rathaus alles aufgestellt hat und lasse dich ggf. einweisen. Du kannst dich in der Rathaus-Toilette umziehen.
  • Du darfst den Infostand nur innerhalb bestimmter Flächen aufbauen, hier ist der Infostand-Maxplatz-Plan des Ordnungsamtes. Umhergehen kannst du natürlich überall, wo du willst.
  • Als letzte Schicht (siehe Öffnungszeiten des Rathauses oder laut Doodle-Kalender) bringe bitte alle Sachen wieder ins BN-Büro.
  • Wenn du Fragen hast: Ruf einfach an! Ansprechpartner siehe unter Punkt 2. Wir finden eine Antwort oder Lösung.
  • Du hast das mit dem Schlüssel versemmelt und keiner ist mehr im Café? Bring ihn zum Obstmarkt 10 und rufe mich (Ilona) unter T. 0951-3094539 an.

4. FAQ – Die (bisher) häufigsten Fragen zum Volksbegehren

  • Was muss ich wählen?

Nichts. Nur sich eintragen in eine Liste im zuständigen Rathaus. AUSWEIS NICHT VERGESSEN!

  • Eintragung – Wo und wann?

Für Bamberg im Rathaus, Zi. 208 (EG, barrierefrei). AUSWEIS NICHT VERGESSEN!

Montag bis Donnerstag: 08.00 – 18.00 Uhr
Freitag: 08.00 – 14.00 Uhr

sowie zusätzlich am:
Samstag, 02.02.2019,10.00 – 13.00 Uhr
Sonntag, 10.02.2019, 10.00 – 13.00 Uhr
Mittwoch, 13.02.2019, 08.00 – 20.00 Uhr

Alle anderen im -> Rathaus-Finder

  • Muss ich mich persönlich eintragen? Kann ich jemanden anderen damit beauftragen?

Ja, persönlich, doch es gibt Ausnahmen. Dazu muss ein Eintragungsschein in der Kommune beantragt werden. In der ersten Eintragungswoche geht das noch zeitlich.

Einen Eintragungsschein beantragen dürfen stimmberechtigte Bürgerinnen und Bürger, die wegen Krankheit oder körperlicher Behinderung während der gesamten Eintragungszeit nicht oder nur unter unzumutbaren Schwierigkeiten in der Lage sind, einen Eintragungsraum aufzusuchen. Sie müssen dies auf dem Eintragungsschein eidesstattlich versichern und dürfen dann eine Hilfsperson mit der Eintragung beauftragen (Art. 69 Abs. 3 Satz 3 Landeswahlgesetz). Dies gilt auch, wenn diese Krankheit oder Behinderung altersbedingt ist. Andere Gründe wie zum Beispiel Urlaub oder berufsbedingte Abwesenheit berechtigen nicht zur Beauftragung einer Hilfsperson.

Personen, die auch den Eintragungsschein nicht selbst beantragen oder bei der  Heimatgemeinde abholen können, dürfen – ohne Nennung von Gründen – eine andere Person schriftlich bevollmächtigen, dies stellvertretend zu tun.

  • Findet das Volksbegehren deutschlandweit statt?

Nein, nur in Bayern.
Aber sicherlich ein starkes Signal auch für andere Länder (die uns z. T. aber auch schon ein wenig voraus sind in einigen Gesetzeslagen!)

  • Ich bin dafür, das Thema „Artenvielfalt“ in die Landesregierung zu bringen, bin mir aber nicht ganz sicher, ob ich dem Gesetzesentwurf so zustimmen möchte. Soll ich mich trotzdem eintragen?

Ja, das macht Sinn. Denn es ist ein Stück weit gelebter Demokratie. Es ist ohnehin davon auszugehen, dass die Landesregierung einen eigenen Gesetzesentwurf in einen Volksentscheid gibt. Dann könnten Sie immer noch für diesen anderen Entwurf stimmen. Oder, falls die Landesregierung beim alten Stand festhalten möchte, also nicht einmal einen angepassten Entwurf eingibt, dann könnten Sie sich immer noch entscheiden, für was Sie plädieren. Bis dahin haben Sie sich ausreichend erkundigt und können sicher entscheiden.

  • Geht das Volksbegehren jetzt gegen die Landwirte?

Nein, so ist es nicht gedacht.

Denn eine der Forderungen ist es auch, dass die Landwirte fair bezahlt werden, damit sie sich überhaupt noch um die Natur kümmern können.

Kein Landwirt MUSS umstellen, keiner wird enteignet oder etwas in der Art. Jeder, der mag, kann so weitermachen wie bisher (außer Grünlandumbruch), aber eine starke Veränderung der landwirtschaftlichen Förderung ist anzunehmen. Dies jedoch überwiegend zu Gunsten der Landwirte.

Eine andere Ausrichtung der Zuschüsse und Förderungen, ohne die die Landwirte fast nicht mehr existieren können, ist das Ziel.

Die EU-Förderrichtlinien werden in Kürze neu verhandelt werden. Wenn ein so großes Flächenland wie Bayern mehr ökologische Landwirtschaft verfolgt, so wird sich das auf die Vergabe von Zuschüssen auswirken. Wenn die Landesregierung dem Ziel per Gesetz verpflichtet ist, mehr ökologischen Landbau umzusetzen, müssen die Mittel umverteilt werden.

Wer kann etwas gegen den Schutz der Gewässer haben, indem 5 Meter (in anderen Bundesländern sind es sogar 10 Meter) nicht beackert werden dürfen, somit auch keine Pestizide eingebracht werden? Die Fischereiwirtschaft soll ja immerhin auch ihr Auskommen haben. Zudem helfen diese Streifen für den Biotopverbund, so dass sich Arten nicht auf Inseln befinden müssen und daher kein Gen-Austausch stattfindet.

Es gibt noch eien ganze Reihe guter Argumente (nicht Totschlag-Argumente, versprochen!), um die Sinnhaftigkeit des Gesetzesentwurf auch den Landwirten nahe zu bringen. Wir bringen diese an den Stand gerne mit.

Rundum-sorglos-Paket: Mauerbienen und Wildbienen-Nisthilfen

Mauerbienen © Franz Proksch„Wir machen Bienen, und die machen unser Essen. So einfach ist das“, verkündete Stefan Beck von der Lebenshilfe-Werkstätten GmbH Bamberg im proppenvollen Saal der VHS Bamberg am 18.01.2019. Der Arbeitsvorbereiter zitierte dabei einen Mitarbeiter aus der Lebenshilfe-Werkstatt in der Ohmstraße, der das Geheimnis des Überlebens mit dieser Feststellung haargenau auf den Punkt brachte.

Wildbienen-Nisthilfe der Lebenshilfe-Werkstätten BambergVortragender Franz Proksch,Bevor die interessierten Zuhörenden praxisnah in die Vermehrung der Mauerbienen eingewiesen wurden, referierte Franz Proksch über Mauerbienen, eine „Wildbienenart mit erstaunlichen Fähigkeiten“. Den Ausführungen des Hirschaider Initiators von „Naturschutz-zum-Mitmachen“ folgte ein gekürzter Dokumentarfilm, der anschaulich die hochinteressanten Welt von „Biene Majas wilden Schwestern“ (von Jan Hoff) nahe brachte.

Wildbienen-Nisthilfe der Lebenshilfe-Werkstätten BambergMit dieser theoretischen wie praktischen Einweisung sowie durch die Erstausstattung mit käuflichen Nisthilfen der Lebenshilfe samt 30 kostenlosen Mauerbienen lassen sich für die Anwesenden nun mit geringem Zeitaufwand Mauerbienen auf Streuobstwiesen oder im eigenen Garten die Obstblütenbestäubung ansiedeln. Denn der Deal ist, so Proksch: „Wir helfen der Wildbiene, und die helfen uns.“

Die Details

Den 9 Bienenarten weltweit, und davon 6 in den tropischen Ländern, stehen rund 20.000 Wildbienenarten weltweit gegenüber. Über 50% der Arten stehen auf der Roten Liste. Die kleinsten sind lediglich 1,3 mm groß (Anmerkung: in Deutschland vorkommende 4 mm).

Vier Hauptvertreter der Gattung Wildbiene stellte Proksch vor:

  • Seidenbiene
  • Wollbiene
  • Löcherbiene
  • 2-farbige Schneckenhaus-Mauerbiene

Die Gehörnte (Rost-)Rote Mauerbiene ist das Insekt des Jahres 2019*. Sie lebt 3-7 Wochen und schlüpft bereits ab der zweiten Märzwoche, die anderen Wildbienen hingegen erst ab der zweiten Aprilwoche bei ca. 5° C bei Sonnenschein (die Honigbiene fliegt erst ab 10-12° C und auch ohne „Marcharet“).

Wildbienen-Nisthilfe der Lebenshilfe-Werkstätten BambergWildbienen bestäuben etwa 5.000 Obstblüten täglich. Allerdings sind manche Arten auch ziemlich wählerisch und befliegen nur eine einzige Blumenart [Anmerkung: In Deutschland sind 30% der nicht-parasitischen Wildbienen oligolektisch, d.h. spezialisiert auf eine bestimmte Blütenart; sie sterben aus, wenn sie ihre Futterpflanzen nicht mehr finden. Siehe „Wildbienen von A-Z“.]

Die meisten Wildbienen sind Boden- oder Hangbrüter auf offenen Sand- oder Lehmflächen. Eine Aufstellung der überdachten Wildbienen-Hotels auf 1,50 m Höhe in Südrichtung gilt als ideal. Davor ein Drahtgeflecht mit 1 cm Gitternetz als Vogelschutz und ab Mitte Mai ein Gemüsenetz zur Abwehr von Parasiten, die sich sonst mit einnisten würden. Für die „Maurerarbeiten“ der kleinen Handwerker ist ein Tongefäß mit Lehm hilfreich, denn die Brutkammern werden von ihnen in Einzelzellen vermörtelt.

Für eine Streuobstwiese von 5000 m² benötigt man 200-300 Mauerbienen. Die Vermehrungsrate beträgt das 2 1/2-fache pro Jahr. Die Bienchen haben einen Radius von 50 bis 300 Metern, sind also ziemlich ortstreu. Die Männchen haben – wie auch bei der Honigbiene – keinen Stachel. Die Wildbienenweibchen können zwar stechen, wenn sie sich direkt bedroht fühlen, doch ihr Gift ist nur schwach wirkend.

Wildbienen-Nisthilfe der Lebenshilfe-Werkstätten BambergIm Anschluss erfuhren wir, wie man die Mauerbienenkokons – die im freien Verkauf übrigens etwa 60 Cent das Stück kosten – den Nisthilfen entnimmt und richtig aufbewahrt. Nämlich im Kühlschrank, und so lange, bis die Bestäubungsleistung notwendig wird. In Ihren Kokons überleben sie ohne Weiteres bis zum nächsten Jahr, um auf ihre Geburt zu warten und sofort danach befruchtet werden. Denn die Männchen schlüpfen als erstes und warten schon auf ihre Damen.

Wer durch diesen sachkundigen und kurzweiligen Vortragsabend nun angeregt war, selbst Mauerbienen züchten will, ist über die Tipps von Stefan Beck zur Vermehrung, aber auch Selektion von Parasiten sicher dankbar. Hier unsere beiden kleinen Videomitschnitte:

 

Wer den Vortrag verpasst hat – am 09.03.2019 von 9-13 Uhr ist in Hirschaid im Haus der Bäuerin, Luitpoldstraße 12, Franz Proksch erneut anzutreffen.

*[Wildbiene des Jahres 2019 ist die Blauschillernde Sandbiene].

Geschäftswelt steht hinter dem Volksbegehren

Spranger, Munique und Rudel mit Werbebanner zum Volksbegehren im REWE-Markt Bamberg, Würzburger StraßeWie auch unsere Bienenpatin Annemarie „REWE“-Rudel stehen viele Verbündete aus der Bamberger Wirtschaftswelt hinter dem Volksbegehren „Artenvielfalt … Rettet die Bienen!“ und lassen Werbematerial in ihren Räumen auslegen. Dafür möchten wir – der regionale Aktionskreis  – allen herzlich danken!

Heute trafen wir uns mit der REWE-Geschäftsführerin in der Würzburger Straße, um ein Banner sowie Flyer zu überbringen. Das Banner wird prominent von großen Parkplatz vor REWE und LIDL aus zu sehen sein. Weitere 2500 Flyer wird die rührige Bienenfreundin am Samstag, den 02.02.2019 von ihrem Kassenteam an die Kunden verteilen lassen.

Berührungsängste mit den anderen Parteien, allen voran die ÖDP, die das bayerische Begehren ins Rollen gebracht hat, aber auch mit dem Bündnis90/Die Grünen, hat CSU-Stadträtin dabei nicht. „Hier geht es um die Sache. Da müssen wir zusammenhalten!“ betont Anne Rudel gegenüber Erich Spranger – wir beide sind die Bamberger Sprecher für den Aktionskreis – und wünscht dem Volksbegehren viel Erfolg. Mit solch prima Unterstützern wird uns dieser sicher zuteil werden!

Spranger und Rudel mit Werbebanner zum Volksbegehren am REWE-Markt Bamberg, Würzburger Straße

Vorbereitungen zum Volksbegehren in der heißen Phase

GeschäftsstelleAktive in der Geschäftsstelle des BUND, Kreisgruppe BambergEmsigkeit in der Geschäftsstelle des BUND Naturschutzes, Kreisgruppe Bamberg in der Kapuzinerstraße 12. Christine Hertrichs Telefon (0951-5190611) läuft heiß, es geben sich die Aktivist(inn)en die Klinke in die Hand, um Material abzuholen, doch sie bleibt die Ruhe in Person.

Händeringend wartet unser Aktionskreis rund ums Volksbegehren auf Werbematerial aus München. Doch die meisten Banner und viele Plakate hängen bereits, die Flyer sollten es ebenfalls bis zum Wochenende schaffen. Die zweite Pressemitteilung ist heute präsent im Fränkischen Tag sowie im Wobla mit Foto erschienen. Aber wer da glaubt, wir wären nur ein Häufchen Helfer/innen, der irrt. Bis zu 50 im harten Kern und bis zu 150 insgesamt tun ihr Bestes, um das Volksbegehren „Artenvielfalt … Rettet die Bienen!“ zu einem Erfolg werden zulassen.

Banner an der Bienen-InfoWabe zum VolksbegehrenSie werden in Rundbriefen informiert und / oder arbeiten auf der Organisationspattform Slack sich gegenseitig zu. Beispielsweis werden Presseberichte abgesprochen, Zuarbeit zu den Rundbriefen geleistet  – unsere Initiative hat zum Beispiel eine Sammlung von gemeinfreier Bienen-Prosa zusammengestellt – oder die Rekrutierung von Erstunterzeichner/innen untereinander aufgeteilt, u. v. m.

Jetzt müssen nur noch die Eintragungen vom 31.1.-13.2. erfolgen, dann dürften wir einem erfolgreichen Ausgang optimistisch entgegensehen.

2. Aktionskreistreffen in Bamberg zum Volksbegehren

2. Treffen des Aktionskreises zum Volksbegehren "Naturschönheiten in Bayern erhalten – Rettet die Bienen", am 10.01.2019Christine Hertrich (Sprecherin)Erich Spranger (Sprecher)Besonders die jungen Leute waren kaum zu bremsen in ihrem Eifer und werden uns eine tolle Stütze sein. Wer trägt wo Plakate zum Volksbegehren „Artenvielfalt … Rettet die Bienen!“ aus? Die Einteilung nahm einen längeren Zeitraum, wurde jedoch von Sprecher Erich Spranger souverän gemeistert.

Alle konnten sich am Ende des Treffens des lokalen Aktionskreises für Bamberg Stadt und Land etwas mitnehmen, wobei leider noch die Flyer fehlten. Diese werden kommende Woche heiß erwartet und sogleich ausgeteilt.

Material zum VolksbegehrenAbsprachen

Aktive am AktionskreistreffenAuch zu dieser zweiten Zusammenkunft war der Gemeinderaum der Erlöserkirche am 10.01.2019 gut gefüllt. Zahlreiche Aktive sprachen unter der Moderation eines Sprecherkreises (Sieling, Spranger, Hertrich, Stäudel, Munique) ihr Vorgehen ab. Themen waren neben den Materialien die Unterstützer und Finanzen, welche als Erstunterzeichner von wem angefragt werden, das Vorgehen zu den Infoständen und die Organisation der bisher 40 Rathauslotsen, die begleitende Öffentlichkeitsarbeit in den sozialen Medien und der Presse sowie das Ausloten weiterer Ideen.

Tobias Tobias Sieling (Sprecher)Sprecher Tobias Sieling stellte kurz die Träger und Unterstützer auf Landesebene vor. Es sind allen voran die ÖDP, die das Volksbegehren angestoßen hat, sodann der LBV, das Bündnis90/Die Grünen, der Bund Naturschutz, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau, der Landesverband bayerischer Imker und der Omnibus für direkte Demokratie.

Lokale Unterstützer sind:

  • Parteien: ÖDP, B90/Die Grünen, SPD, Die Linke, MUT, Grüne Jugend
  • Vereine: Bund Naturschutz, Landesbund für Vogelschutz, Jugendorganisation des Bund Naturschutz, Verein Nationalpark Nordsteigerwald
  • Arbeitsgemeinschaften: Naturfreunde, Naturforschende Gesellschaft, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, AG Baunachhaltigkeit, attac, gaia protection, „Naturschutz zum Mitmachen“,
  • Imkerschaft: Initiative „Bienen-leben-in-Bamberg.de“, Imkerverein Scheßlitz, Imkerverein Bamberg, Bienenfreunde Zapfendorf
  • Privatpersonen

Finanzen

Thea Stäudel (Sprecherin)Es dürften ruhig noch einige mehr spenden, denn noch scheint es sich nicht herumgesprochen zu haben. Wir brauchen Geld für die Öffentlichkeitsarbeit, um das Volksbegehren auch wirklich in alle Köpfe und Herzen der Menschen in und um Bamberg herum tragen zu können. Als Spendenmöglichkeit mit garantiert 100% lokaler Zweckbindung.

ÖDP-Kreisverband Bamberg, IBAN: DE60 7609 0500 0000 0601 86 | Spardabank Bamberg, Verwendungszweck: Spende VB Bienen.

Name und Anschrift nicht vergessen, wer eine Zuwendungsbescheinigung möchte. Firmenspenden siehe bitte diesen Weblogeintrag.

Rathauslotsen

Wer Rathauslotse werden will, um die Menschen zu informieren und zur Eintragung in die Rathäuser zu bewegen, kann sich hier anmelden. Die bisher rund 40 Gemeldeten, davon 15 Rückgemeldeten, organisieren sich für ihren Einsatz am Bamberger Maximiliansplatz über einen Doodle-Kalender: https://doodle.com/poll/rv6c3cc5waxaa6sy

Öffnungszeiten der Rathäuser

Da in der Regel keine Werbung für das Volksbegehren in den amtlichen Mitteilungsblättern erfolgen kann, ist die Verbreitung der Informationen etwas erschwert. Doch eine tolle Informationsmöglichkeit zu den Rathausöffnungszeiten findet sich hier.

Für Bamberg Stadt finden sich hier die Öffnungszeiten.

Achtung – es kann immer noch zu Änderungen kommen, denn manche Rathäuser öffnen ihre Tore auch außerhalb der regulären Zeiten. Das muss natürlich alles erst einmal personell geklärt werden.

Social Media und Aktionen rund um das Volksbegehren

Vorbesprechung zum 2. AktionskreistreffenEs ergibt sich hervorragend, dass am 18.01.2019 ein Vortrag im Großen Saal der VHS stattfinden wird. Referetn Franz Proksch stellt „Mauerbienen – eine Wildbienenart mit erstaunlichen Fähigkeiten“ vor.

Kleinkunst, Filmvorführungen und ein ausgelobter Preis für die höchste Eintragungsquote sind in der Planung bzw. noch in der Diskussion. Als Datum eines „Kulturevents“ ist der 02.02., Ort der Rathausplatz vorgesehen.

Unter der Regie von Sprecherin Christine Hertrich soll in den nächsten Tagen eine Seite des lokalen Aktionskreises zum Volksbegehren eingerichtet werden. Derzeit und fortlaufend informieren wir euch natürlich weiterhin über unseren Weblog hier sowie auf Facebook und Twitter.

Hochmotiviert und mit handfesten Ergebnissen gingen alle Aktiven zuversichtlich in die Endphase der Vorbereitung zum Volksbegehren hinein.

Plakatierungsaktion zum Volksbegehren rollt in Bamberg an

Plakatierung zum Volksbegehren "Rettet die Bienen!"Plakatierung zum Volksbegehren "Rettet die Bienen!"Bei frostigen Temperaturen beginnt die heiße Vorphase zum Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen!“ Die ersten Plakate in Bambergs Innenstadt sind bereits aufgestellt und hängen an den Masten, weitere folgen. Zum gestrigen Aktionskreistreffen hatten sich noch zahlreiche Freiwillige für beinahe alle Stadtteile Bambergs gemeldet. Sobald auch die Flyer von der Münchner Zentrale geliefert werden, werden die Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis mit hilfreichen Informationen versorgt werden.

Plakatierung zum Volksbegehren "Rettet die Bienen!"

 

Eintragungszeiten zum Volksbegehren für Stadt Bamberg

Rettet die Bienen – Stoppt das Artensterben, Logo zum bayerischen Volksbegehren 2019Die Eintragungen zum Volksbegehren „Artenvielfalt … – Rettet die Bienen!“ für den Wahlbezirk Stadt Bamberg sind folgendermaßen geplant:

Wo: Rathaus Maxplatz, Maximiliansplatz 3, 96047 Bamberg, Zimmer Nr. 8 (EG), barrierefrei

Wann: Eintragungsfrist vom 31. Januar bis 13. Februar 2019

Montag bis Donnerstag:   08.00 – 18.00 Uhr
Freitag: 08.00 – 14.00 Uhr

sowie zusätzlich am:
Samstag, 02.02.2019,10.00 – 13.00 Uhr
Sonntag, 10.02.2019, 10.00 – 13.00 Uhr
Mittwoch, 13.02.2019, 08.00 – 20.00 Uhr

Bitte beachten Sie, dass die verbindlichen Zeiten in der Bekanntmachung am 18.01.2019 im Rathaus-Journal und als Aushang in den städtischen Rathäusern veröffentlicht werden.

(Meldung vom 07.01.2019, Angela Beck, Ordnungsamt Bamberg)

Ihr seid nicht aus Bamberg? Dann benutzt den Rathausfinder!

Aktionskreis Bamberg zum Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen“

Aktionskreis Volksbegehren "Artenvielfalt und Gründungsversammlung Aktionskreis zum Volksbegehren "Naturschönheiten in Bayern erhalten – Rettet die Bienen" am 19.12.2018Aktionskreis Volksbegehren "Artenvielfalt und Gründungsversammlung Aktionskreis zum Volksbegehren "Naturschönheiten in Bayern erhalten – Rettet die Bienen" am 19.12.2018Kurz vor Weihnachten gründete sich in Bamberg ein Aktionskreis zum Volksbegehren „Artenvielfalt und Naturschönheiten in Bayern. Rettet die Bienen!“. Er soll helfen, das Volksbegehren durch aktive Öffentlichkeitsarbeit bekannt zu machen und mittels Rathaus-Lotsen Einschreibewillige zu gewinnen. Klar waren wir ebenfalls dabei! – zusammen mit rund 30 weiteren Aktiven aus verschiedenen Institutionen und der Imkerschaft.

Rettet die Bienen – Stoppt das Artensterben, Logo zum bayerischen Volksbegehren 2019Tobias Sieling, ModerationErich Spranger, EinführungDie Einführung mit Wissenswertem zum Hintergrund des bevorstehenden Volksbegehrens übernahm am Gründungsabend (10.12.) Erich Spranger (Bund Naturschutz, Kreisgruppe Bamberg). Er teilte sich die nachfolgende Moderation mit Tobias Sieling (Kreisvorstand der ÖDP / Parteifreie).

Aktionskreis Volksbegehren "Artenvielfalt und Gründungsversammlung Aktionskreis zum Volksbegehren "Naturschönheiten in Bayern erhalten – Rettet die Bienen" am 19.12.2018Ferner wurden Pressevertreter/innen für Stadt und Land gewählt. Für die Stadt Bamberg ist das die Webautorin hier, also Ilona Munique. Wen Sie Fragen zum Ablauf haben, dann rufen Sie einfach an (T. 0951-309 45 39) oder mailen mir.

Wer selbst Rathaus-Lotse (für wenigstens 2 Stunden, gerne auch mehr) werden möchte, kann sich hier eintragen. Die Fäden für Bamberg laufen bei Raphael Grimm (Kreisvorstand Bamberg ÖDP / Parteifreie) zusammen, der die Anmeldungen zugeleitet bekommt.

Wer spenden möchte, hat folgende drei Möglichkeit:

1. Örtlich (Aktionskreis Bamberg Stadt und Land) 

ÖDP-Kreisverband Bamberg
IBAN: DE60 7609 0500 0000 0601 86
Spardabank Bamberg
Verwendungszweck: Spende VB Bienen
Spende an die ÖDP können steuerlich geltend gemacht werden kann. Sie erhalten 50% (max. 825 €) der Summe (bis zu einer Spendenhöhe von 1.650 €) über Ihre Steuererklärung von Ihrem Finanzamt zurück. Achtung: Die ÖDP akzeptiert keine Firmenspenden.

2. Überörtlich.

3. Sie vertrauen irgendwie halt doch lieber unserer Initiative, oder aber, Sie sind eine Firma und können daher laut ÖDP nicht an diese spenden? Dann helfen wir von der Initiative weiter. Hier sind die Informationen. Bitte Verwendungszweck „Spende VB Bienen“ angeben!!!

Zeitachse Aktionskreis Volksbegehren "Rettet die Bienen"Festgelegt wurde außerdem eine Zeitachse zu den bevorstehenden Aktivitäten, die nach den Materialbestellungen nun in der kommenden Woche in die Vollen geht. Unsere Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de übernimmt für den Innenstadtbereich die Flyerverteilung und Plakat- sowie Banneraufhängung. Wer hier helfen möchte, ist herzlich willkommen. Bitte rufen Sie uns einfach an (T. 0951-309 45 39) oder mailen uns.

Und bitte, bitte – Ausweis einpacken, ins Rathaus gehen, ins Verzeichnis eintragen!!! DAS MUSS JETZT EINFACH KLAPPEN! 1 Million Unterschriften kosten Ihnen nichts und helfen doch so viel! DANKE!