Über Ilona Munique

Wahlbambergerin, Imkerin, Brotberuf: Diplom. Erwachsenenbildnerin

„MitMachKlima“: Kleinprojektpreis für Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de

"MitMachKlima" Kleinprojektpreis 2025 für Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de

Foto: Stadt Bamberg / Sonja Seufferth

Wir freuen uns über den Erhalt eines Kleinprojektpreises des städtischen Förderprojekts „MitMachKlima“ für zivilgesellschaftliches Engagement für Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Den Scheck in Höhe von 1.000 Euro überreichte Bürgermeister Jonas Glüsenkamp an der Bienen-InfoWabe im Beisein seines Teams.

Urkunde zum "MitMachKlima" Kleinprojektpreis 2025 für Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de

Der Bau- und Mobilitätssenat wählte Ende des vergangenen Jahres zehn Preisträger aus, darunter unsere Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de. Gefördert wird damit die Biodiversität, Umweltbildung und Klimaanpassung.

"MitMachKlima" Kleinprojektpreis 2025 für Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de

Wir erachten dabei übrigens weder unsere Projekte noch die Geldmenge als „klein“. Doch irgendwer hat sich den Namen nun einmal so ausgedacht. Tatsächlich klein hingegen ist das Gros unsere Bildungszielgruppe der Bamberger Schulbiene, nämlich die Grundschulkinder aus Bamberg und Region. Insofern passt es schon wieder.

Vielen herzlichen Dank, dass ihr unser Bemühen würdigt, schätzt und fördert!

Nachhall Glüsenkamps „Bamberg Foren“, Forum 3: Klima und Ökologie

Flyer "Bamberg Foren" 2026 der Stadt BambergGerne leisteten wir einen Eingangsbeitrag zu den Bamberg Foren, Forum 3: Klima und Ökologie, veranstaltet von Jonas Glüsenkamp im Harmoniesaal am 21.01.2026.

Jonas Glüsenkamp Bamberg Foren, Forum 3: Klima und ÖkologieNatürlich ging es uns um die Bienen und deren Bestäubungsleistung als wertvollen Beitrag für die Ökologie – gleich, ob Wild- oder Honigbiene. Wir schilderten die bestehenden und drohenden Gefahren durch Bienenschädlinge und in der Folge die Verluste an Biodiversität durch extrem verringerte Insektenvorkommen.

Eine echte Diskussion war in der Kürze der Zeit aber nicht möglich. Denn die Materie ist sehr komplex und macht Differenzierungen notwendig. Doch eines steht fest: Die Natur muss als PFLICHTFACH einer Kommune gelten, nicht als freiwillige Leistung.

Jonas Glüsenkamp Bamberg Foren, Forum 3: Klima und Ökologie

Jonas Glüsenkamp Bamberg Foren, Forum 3: Klima und ÖkologieUnsere Bitte an den potenziellen Oberbürgermeister – so die Aufforderung Glüsenkamps – lautet jedoch fast noch allgemeiner Natur: „Weiterhin eine offene, vertrauensvolle Kommunikationsbereitschaft und das Nutzen fachlicher Expertise, die – hier können wir natürlich nur für uns sprechen –  wir gerne anbieten statt  banaler, belangloser oder hinhaltender Antworten.Jonas Glüsenkamp Bamberg Foren, Forum 3: Klima und Ökologie

Dass die Bevölkerung Willens und in der Lage ist, bei all der Themenvielfalt einer Stadt mitzugehen, haben der komplett gefüllte Saal und die Wortbeiträge bewiesen.

Hier die Stichworte der Themen und Fragen, die den Bürgerinnen und Bürger am Herzen lagen:

• Bäume pflanzen und wässern
• Tiefensammler – warum 47 Bäume fällen
• Laubsaugereinsatz reduzieren, den Insekten zuliebe
• Autochthone Gehölze in Gaustadt
• Umsetzung von bereits beschlossenen Maßnahmen
• Entsiegelung der Flächen
• Erneuerbare Energie
• Stadtwerke sollen grün sein
• Tierschutz
• Wärmeenergie aus Flusskraftwerken
• Ausgleichsflächen in der Stadt, nicht irgendwo anders
• Flusswärmepumpe
• Bessere Kommunikation
• PVA-Parkplätze
• Netzausbau
• Schwammstadt verwirklichen
• Begrünungsförderungen für Privatpersonen ermöglichen
• Entsiegelungsplan
• Bahnhofsfläche schwierig (Besitzverhältnisse Stadt / Land / Bahn)
• Fortbildungen für das Gartenamt
• Aufenthaltsqualität von Straßen verbessern
• Kommunikation und Information über die Straßenverkehrsordnung für die Bevölkerung
• Gelbe Farbe für Begrenzungen an weiteren neuralgischen Punkten
• Experimentelle Konzepte ermöglichen

Jonas Glüsenkamps erste konrete Maßnahmen als möglicher Oberbürgermeister:

  • P+R wieder kostenlos
  • Unfallstellen ausloten und sicherer machen
  • Im Stadtrat Stimmung für Klima und Ökologie machen

Anmeldung bis 01.02. für Imkerforum Veitshöchheim am 07.02.26

Imkerforum, Fachtagung VeitshöchheimSa., 07.02.26 – Imkerforum Veitshöchheim

Wann? Sa., 07.02.2026 | 12.30 – 17.00 Uhr
Wo?
Aula, An der Steige 15, 97209 Veitshöchheim und Online
Für wen? Imker/innen
Was? Imkerforum Veitshöchheim – Programm. Hauptthema: Wie hat sich die Imkerei verändert und welchen Herausforderungen müssen wir uns stellen?
Veranstalter? Bayerisches Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Institut für Bienenkunde und Imkerei (IBI)
Und sonst? für WebEx-Online-Teilnahme -> Anmeldung bis 01.02.2026, keine Anmeldung für Offline

Sa., 31.01.26 – Workshop Wachsgießen (Mittelwand)

Nicht ganz zur Hälfte, das Wachs verteilt sich auf Druck über die untere Hälfte.Logo BLIB Vertiefungsseminar für ImkerSa., 31.01.26 – Workshop Wachsgießen (Mittelwand)

Wann? Sa., 31.01.26 | 14.30 – 16.30 Uhr (Termin ausgebucht – für weitere Termine bitte anfragen!)
Wo? Ort in Bamberg wird bei Anmeldung bekannt gegeben
Für wen? Dieses Vertiefungsseminar der Imkerei wendet sich an Imker/innen ohne Praxiserfahrung in der Wachsverarbeitung.
Was? Kleine Wachskunde, Mittelwandwaben gießen in der Praxis, Input zu Geräten und Material, Einlöten
Referent? Reinhold Burger, Bienenwirtschaftsmeister, Bienensachverständiger
Kosten und Anmeldung?

Mi., 21.01.26 – Bamberg Foren: Forum 3 – Klima und Ökologie 

Flyer "Bamberg Foren" 2026 der Stadt BambergMi., 21.01.26 – Bamberg Foren: Forum 3 – Klima und Ökologie 

Wann? Mi., 21.01.26 | 19.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)
Wo? Grüner Saal, Schillerplatz 5, 96047 Bamberg
Für wen? Offen für alle
Was? Bürgermeister Jonas Glüsenkamp lädt ein zu den Bamberg Foren. Zusammen mit Expertinnen und Experten wird in fünf Foren über die zentralen Zukunftsfragen Bambergs gesprochen – Nr. 3 von 5 Foren ist für unser Bienen- und Insektenthema interessant. Unsere Perspektive dabei einzubringen, ist ausdrücklich erwünscht. Wir würden uns über Begleitung freuen!
Referent/innen? 5 Expert*innen
Kosten und Anmeldung? keine

DIY Grillanzünder aus Holzwolle und Altwachs

Jährlich im Jan./Febr. (heuer am 31.01.26) findet unser Wachsverarbeitungskurs statt. Damit wir genügend Werkstoff zur Verfügung haben, wird in der Winterzeit fleißig Wachs geschmolzen. Dabei bleiben Reststoffe übrig, die zu wertvoll sind, um weggeworfen zu werden. Denn sie lassen sich zusammen mit Holzwolle und einem Naturfaserband zu Grillanzünder umarbeiten.

Die Bildfolge erklärt, wie es funktioniert.

Tipps: Beim nochmaligen Aufschmelzen gut darauf achten, dass die Temperatur nicht zu hoch ist, denn Wachs hat einen niedrigen Flammpunkt. Geruchlich ist es nicht anzgezeigt, in der Küche zu werkeln. Im Freien ist die bessere Alternative.

Leider setzten wir keinen dieser Anzünder, die wir allesamt verschenkten, selbst in Brand. Dieses Bild sind wir also noch schuldig. Aber vielleicht möchtet ihr uns eure Ergebnisse einmal posten?!

Weihnachtsgrüße von BLIB und FKBB 2025

Weihnachtsgrüße 2025Frohes Fest 2025 all unseren wunderbaren Bienenfreund(inn)en!

wünschen
Ilona und Reinhold von der
Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de mit der Bamberger Schulbiene und
dem Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V., FKBB

Bienen-Geschenke in letzter X-Mas-Minute – wir machen’s möglich!

Honigernte Sternwarte (AK23, Modul 7, Imkerkurs für Anfänger von Bienen-leben-in-Bamberg.de)Sinnvoll, regional und nachhaltig … ein 🎁 Weihnachtsgeschenk für 🐝Bienenfreunde … auch in allerletzter Minute! … zwischen 💸 € 418 und € 5.

  1. Einen Imkeranfängerkurs für 418 € (Regulär 440 Euro abzüglich 5% Frühbucherrabatt bei Überweisung bis 31.12.25).
    So geht’s: Maile uns einen Screenshot zu deiner Überweisung und wir mailen dir eine weihnachtlich und persönlich gestaltete Bestätigung für die Teilnahme zum Ausdrucken.
  2. Eine Bienenpatenschaft für 200 €.
    So geht’s: Maile uns einen Screenshot zu deiner Überweisung und wir mailen dir eine persönlich gestaltete Urkunde zum Ausdrucken. Die dazugehörigen Bienenpatengaben (Honig, Bonbons, Handcreme) kannst du nach telefonischer Vereinbarung sogar noch bis Weihnachten bei uns abholen.
  3. Eine Mitgliedschaft im FKBB, Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. für 60 € (privat) bzw. 100 € (Firmen).
    So geht’s:
    Lade dir den Antrag herunter und fülle ihn aus. Lege ihn unter den Weihnachtsbaum, und wenn sich die beschenkte Person darüber freut: Unterschreiben lassen und uns mailen.
    Achtung: Eine endgültige Bestätigung der Mitgliedschaft kann erst nach der nächsten Vorstandssitzung (28.02.26) erfolgen, wenn über den Antrag positiv abgestimmt wurde – was aber in aller Regel der Fall sein dürfte.
  4. Ein paar Gläser Bamberger Lagenhonig für 9 € (500g) oder 5 € (250g).
    So gehts: Vereinbare einen genauen Kauftermin per Mail oder telefonisch unter 0951-309 45 39  und hole deine Gaben bis spätestens 14 Uhr am 24.12. am Obstmarkt 10 in der Bamberger Innenstadt ab. Aber unbedingt Termin vereinbaren!

Wir sind uns sicher: Du machst mit diesen Gaben nichts verkehrt!

(Und falls das Geschenk doch nicht so richtig ankommt – du kannst alles innerhalb 14 Tagen wieder rückgängig machen, versprochen!)

Unser Honig-Pop-up-Stand am Sa., 20.12.

Großplakat Genussla mit Bamberger Lagenhonig als Genussbotschafter des RegionalsiegelsWir sind kurzentschlossen … ihr auch?! Dann kommt zu unserem Pop-up-Stand am Samstag, 20.12., ab 16 Uhr in der Innenstadt! Angeboten werden Bamberger Lagenonig und reines, eigenes Bienenwachs für Kosmetik und Haushalt.

Infotafel Honig: Bamberger Lagenhonig

Wo? Eingang gleich bei der Fußgängerampel zum Obstmarkt / Grüner Markt / Obere Brücke / Lange Straße. Haltet Ausschau nach dem roten Tischtuch und dem Adventskranz über unseren Köpfen!

Infotafel Honig: "Regionaler Honig – warum?"

 

Rezension zu Joachim Mayer: „So wird der Garten fit fürs Klima“

Cover Mayer, So wird der Garten fit fürs Klima, GU[Werbung] Doppelt praktisch: Für Stadtplaner wie Stadtmenschen und jene, die übers Klimageschehen mehr (aber auch nicht zu wissenschaftlich) Ein- und Überblick gewinnen wollen ist das Hardcoverbuch „So wird der Garten fit fürs Klima“ von Joachim Mayer perfekt geeignet.

Aber auch für jene, die gartentechnisch einfach gerüstet sein wollen für „die neue Gartenpraxis – bei Hitze, Wind und Starkregen“ und dazu „die besten Pflanzen für den Zier- und Nutzgarten“ empfohlen bekommen möchten, bietet die Publikation aus dem Verlag Graefe und Unzer jede Menge lesbarer und ansprechend aufbereiteter Informationen.

Die erste Buchhälfte

Es ist „gut zu wissen“, wie „Das Wetter und das Klima“ (S. 7 f) funktioniert und welche Auskunftsmittel, vom amtlichen Wetterservice bis zur eigenen Wettermessungen, hilfreich – oder auch nicht – zur Verfügung stehen.

Denn es sind tatsächlich „Schwierige Zeiten“, denn „Das Klima [ist] im Umbruch (S. 39 f). Daher müssen wir „Umsichtig“ eine „Angepasste Gartenpraxis“ (S. 61) vollziehen. Dies betrifft Standort und Pflanzenwahl, Boden, Wasser, Plagegeister und Nützlinge. Zu all diesen Unterkapiteln finden sich „Specials“, beispielsweise „Goldene Gießregeln“ oder „Maßnahmen gegen Schnecken“.

Na, Letzteres schauen wir uns doch gleich mal näher an, bevor wir zur zweiten Buchhälfte, also den Pflanzen selbst kommen! Denn was nützt mir ihr Kauf nebst der aufwändigsten Bewässerung, ob Trinkwasser oder Regenwassers, aus Regentonnen, Tanks, Zisternen und Brunnen (siehe dazu jeweils ausführliche Unterkapitel), wenn sie dann doch den gefräßigen Bauchfüßern zum Opfer fallen!

Special-Beispiel „Schnecken“

Eine A4-Seite mit zehn Tipps, wie man Schnecken aller Art auf vielerlei Weise vorbeugend begegnet, sie ködert und bekämpft, offerieren zwar bekannte Maßnahmen, doch sind deren Wirkweisen gut erklärt. Endlich weiß ich auch, dass der Tigerschnegel nicht über andere Schneckenarten herfällt und sie frisst. Ein Umstand, der mir zwar immer wieder erzählt wird, jedoch gilt dies nur für die Schneckengelege!

Das mit den Laufenten – nun ja, das Buch empfiehlt sie ultimativ, doch habe ich schon andere Lesarten gehört. Kommt vielleicht auf die genetischen Eigenschaften an und es mögen Kostverächter unter ihnen sein.

Die zweite Buchhälfte

Ab etwa der Mitte – und im Textteil mit einer 4 nummeriert, wobei diese Kapitelzählung im Inhaltsverzeichnis nicht angezeigt wird, geht es nun im zweiten Buchteil um die Bepflanzungen selbst, sei es im Nutzgarten (S. 132) oder im Ziergarten (S. 173).

Ob nachhaltiger Anbau von Gemüse, Kräutern und Obst oder vielfältige Abwechslung durch Gehölze, Stauden, Rasen, Wiese und Bodendeckern – die Nutz- und Ziergartenkapitel wartet ebenfalls noch einmal stellenweise mit Specials auf. Nun jedoch suche ich mir fürs nähere Betrachten – wie sollte es auch anders sein! – das Unterkapitel „fremdländische Bienen- und Hummelfreuden“ aus.

Unterkapitel „fremdländische Bienen- und Hummelfreuden“

Zunächst etwas irritiert von der Überschrift, da prinzipiell eher einheimische Blütenarten zu favorisieren sind, dachte ich jedoch an das Motto; „Der Zweck heiligt die Mittel“. Nun, ganz so hat es der Autor nicht gemeint. Der zwar relativ kurze, allerdings gut argumentierte Text, hat mich als Imkerin und Insektenfreundin komplett überzeugt. Der Klimawandel macht eine (zu) frühe und (zu) späte Nahrungssuche nach Pollen und Nektar notwendig, die jedoch von unseren einheimischen Pflanzen nicht vollständig erfüllt werden kann. Und:

„Grundsätzlich ist es all den wertvollen, für die Bestäubung wichtigen Insekten vollkommen schnurz, woher die Pflanzen kommen. Die meisten Neophyten haben Verwandte unter unseren heimischen Gehölzen … [und] sind kaum gewöhnungsbedürftig …“. Schön wäre es, würde diese Aussage stimmen. Und ehrlich gesagt, hatte ich so etwas auch immer vermutet. Doch zugegebenermaßen bin ich keine ausgewiesene Expertin speziell für Wildbienenbedarfe. Zumindest Honigbienen sind nicht sonderlich wählerisch, Hauptsache, es ist eine ergiebige Massentracht, egal, wo der ehemalige Geburtsort der Pflanze ist oder war.

Anspruchsvoll, nützlich, lesefreundlich

Mir gefällt der gesamte Stil des 240 Seiten starken Hardcoverbuches. Ich mag es, wenn es etwas in die Tiefe geht, Gesamtzusammenhänge dargestellt, aber auch Besonderheiten (s. a, Specials) herausgearbeitet werden.

Lesefreundlich ist dabei nicht nur die schön gewählte Serifenschrift mit genügend Durchschuss (Zeilenabstand), sondern auch die den Haupttext auflockernden, übersichtlichen Tabellen (z. B. „beste Gründünger“ und „Invasive Bäume und Sträucher“), Grafiken (z. B. „Winterhärtezonen“ und „phänologische Kalender“) oder Porträts (z. B. „Wildobst für Kenner“ und „Kleine Klimabäume“) samt kleiner wie großformatiger aussagekräftiger Fotos im Wechsel.

Zum Schluss

Das umfangreiche Register punktet bei der Aufreihung der Seitenzahlen mit Ziffernfettdruck der Hauptseiten zu einem Begriff – wobei das ausgerechnet bei meiner Suche nach der Grafik zu den „Klimabäumen“ nicht der Fall war … anyway!

Bei der Vielzahl an Themen ist die (einzige) Seite mit „Service & Adressen“ erstaunlich kurz geraten. Insofern finden sich auch nur wenige, doch durchaus weiterführende Recherchetipps beispielsweise zu Bodenuntersuchungen und – genau! – Klimabäumen sowie ganze sechs Buchtipps. Das diese Wenigen hauptsächlich aus dem GU und BLV sind, ist die gewohnte Eigenwerbung des Verlags; die mich aber nicht weiter stört, sofern sie, wie hier, thematisch-inhaltlich zielführend ist.

Kaufempfehlung

Mehr zum Schmökern denn zum Blättern gedacht, also für Lesegewohnte und Wissbegierige mit Interesse an Klimafragen und -antworten als eine sehr gelungene Ergänzung des gärtnerischen Handapparats. Mit Joachim Mayers „So wird der Garten fit fürs Klima“ kann man als anspruchsvolle, reizvolle und wertig wirkende Weihnachtsgabe absolut nichts falsch machen!


Mayer, Joachim: So wird der Garten fit fürs Klima. Die neue Gartenpraxis – bei Hitze, Wind und Starkregen. Die besten Pflanzen für den Zier- und Nutzgarten. München. Graefe und Unzer. 2024. ISBN 978-3-8338-8760-4.

Im Bestand unserer Imker-Bibliothek.