Konkurrenz zur Sonne?! Nun, die Farbe Gelb meint es zumindest besser mit unseren Augen. Sie ist der ideale Ersatz, falls es trist wird am Himmel. Also, bevor ihr Trübsal blast, verliert euch in die freundliche, optimistische Kraft der Komplimentärfarbe zum gestrigen Blau und lasst die irdischen Sonnenstrahlen auf euch wirken, die im Bamberger Bienengarten für euch scheinen!





















Schlagwort-Archiv: Bamberg
Alles, was Blau ist … Bamberger Bienengarten
Wie so blau ist der Himmel, wenn ohne Flugzeuge … und wem der Nacken schmerzt, mache die Gegenübung. Den Blick zum Boden gerichtet und der Himmel auf Erden ist schnell gefunden.
Mag man auch fachsimpeln, ob das Blau ein Cyan- oder Lilablau ist … egal, so genau nehmen wir’s nicht. Je nach Tageszeit oder im Verlauf eines Blütenlebens chanchiert das ohnehin, wie ja auch das Blau über unseren Köpfen. Unseren Bienen erscheint Blau ebenfalls als Blau – so in etwa jedenfalls. In unserem Bamberger Bienengarten könnt ihr jedenfalls euer blaues Wunder erleben – zu jeder Zeit!
P. S.: Wem zu Blau auch „Wasser“ einfällt – ja, das brauchen Bienen ebenfalls! Es ist reiner Zufall, dass unsere Schwengelpumpe blau angestrichen ist und nicht nur deshalb hier auftreten darf.
Alles, was Rot ist … Bamberger Bienengarten
Na, noch nicht genug der Blüten? Also, von Rot kann man doch nie genug bekommen, oder?! Wer denkt da nicht sofort an rote Rosen? Klaro, haben wir ebenfalls in unserem Bamberger Bienengarten. Aber noch weitaus mehr, die sich mit der kraftvollsten und lebendigsten unter den Farben schmücken. Ein Leben ohne Rot ist kaum vorstellbar. Doch für die Bienen ist es Alltag, sie sind nämlich rotblind. Daher – nehmt nichts als selbstverständlich und genießt, was ihr seht – auf der Erba-Insel am Bienenweg 1!
Alles, was Lila ist … Bamberger Bienengarten
Sonntags im Bamberger Bienengartens könnt ihr all diesen lila Versuchungen erlegen! Euren Augen einen guten Appetit! Und den Bienen natürlich auch …






Alles, was Rosa ist … Bamberger Bienengarten
Wochenende! In Bamberg pures Vergnügen. Genießt unsere Pflanzen- und Insektenwelt auf der Erba-Insel! Alle Informationen zu allen (nicht nur rosafarbenen) Pflanzen des Bamberger Bienengartens findet ihr unter dem Link. Habt Freude!
„Wildbienen“ zum Juni-Treffen Transition-Gruppe „Bienenfreu(n)de“
Am 16. Juni fand um 18 Uhr das Monatstreffen der Transitiongruppe „Bienenfreu(n)de“ statt. Thema war die Unterstützung der Wildbiene. Hier die (am 21.10.2020 aktualisierten) Vortragspräsentation.
Ilona Munique von der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de erläuterte die Unterschiede zwischen Honig- und Wildbienen, um ein Verständnis für sinnvolle Maßnahmen zu Lebensraum und Brutstätten zu entwickeln. Eingegangen wurde dabei auf Herstellung und Aufbau von Brut- und Nisthilfen für Wildbienen durch tatsächlich geeignete Materialien. Denn allzu häufig kursieren falsche Anleitungen im Internet und werden nutzlose, manchmal sogar schädliche Wildbienenhotels zum Kauf angeboten.
Abgerundet wurde der Vortrag mit Tipps zur Pflege von Nisthilfen sowie zur Pflanzenauswahl auch für seltene Wildbienenarten. Im weiteren Verlauf war Fachsimpeln und das Sich-Kennenlernen interessierter Bienenfreunde vorgesehen.
Die Treffen an jedem 3. Dienstag im Monat fanden bislang ohne Anmeldung oder Passworteingabe von 18 bis 20 Uhr auf der Plattform Meet Jitsi unter https://meet.jit.si/bienenfreunde-stammtisch statt. Für den Juli ist ein „Doppel“ geplant, also sowohl vor Ort in kleiner Gruppe (mit den bisherigen Stammgästen) als auch mit Liveschaltung über den o. g. Link.
Wir freuen uns auf euer Dabeisein, in welcher Form auch immer!
STADTRADELN 2020 – mit Team „Bienen-leben-in-Bamberg.de“!
Reinholds kürzlich geplatzter Hinterreifen ist gerade noch rechtzeitig zum Termin ersetzt. Denn seit dieser Woche ist STADTRADELN gestartet, und wir sind mit dabei!
Noch sind wir ein kleines Team, aber vielleicht habt ihr ja Lust, euch uns anzuschließen. Jeder Kilometer, den ihr bis zum 05.07. unter der Kommune Bamberg (anderswo geht’s bis zum 31.10.) eingetragen habt, zählt. Es gibt ausschließlich Gewinner. Und einer gewinnt ganz besonders dabei, nämlich unser Klima!
Alles, was ihr machen müsst, ist, euch zu registrieren. Dann wählt ihr aus der Teamliste „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ und schon seid ihr nicht mehr alleine am Pedale treten. Wir sind hier nicht die großen Racer, zudem noch klassisch ohne Pedelec unterwegs. Aber wenn wir Bienenpflege an unseren Bienen-Standorten betreiben, natürlich laut unserer Imkerphilosophie eben CO2-frei, dann kommen schon ein paar Kilometer zusammen. Bei euch ist es vielleicht nur die Fahrt zum Bäcker, bei anderen wie unserem Bienenpaten Bernd die Schulfahrt von Bamberg nach Forchheim (!).
Der Kilometerstand wird unter den Kommunen Deutschlands ermittelt und mündet in eine Challenge bzw. in die Hall of Fame. Welche Kommune hat die fleißigsten Radler/innen?
Wie, wer und mit was auch immer … habt Spaß am Teamradeln und kommt unfallfrei an eure Ziele!
Euer STADTRADEL-Team bzw. – wie Anja uns bezeichnet, euer kleines „Radl-Insekten-Hotel“ –
„Bienen-leben-in-Bamberg.de“
Vorschau Bienenfreu(n)de-Stammtisch 16. Juni zum Thema „Wildbienen“
Am Dienstag, 16. Juni um 18 Uhr findet das Monatstreffen der Transitiongruppe „Bienenfreu(n)de“ zum Thema Wildbienen statt.
Unterstützt von Melissa Biedermann erläutert Ilona Munique die Unterschiede zwischen Honig- und Wildbienen, um ein Verständnis für sinnvolle Maßnahmen zu Lebensraum und Brutstätten zu erwirken. Eingegangen wird dabei auf Herstellung und Aufbau von Brut- und Nisthilfen für Wildbienen durch tatsächlich geeignete Materialien. Denn allzu häufig kursieren falsche Anleitungen im Internet und werden nutzlose, manchmal sogar schädliche Wildbienenhotels zum Kauf angeboten.
Der Vortrag wird abgerundet mit Tipps zur Pflege von Nisthilfen sowie zur Pflanzenauswahl auch für seltene Wildbienenarten. Im weiteren Verlauf sind Fachsimpeln und das Sich-Kennenlernen interessierter Bienenfreunde vorgesehen.
Die Treffen an jedem 3. Dienstag im Monat finden ohne Anmeldung oder Passworteingabe von 18 bis 20 Uhr weiterhin auf der Plattform Meet Jitsi unter https://meet.jit.si/bienenfreunde-stammtisch statt.
Einzug in den neuen Bienenstandort „Welterbe-Garten“ Bamberg

Unser Schwarmvolk vom Bienenweg erhielt heute am 13. Juni 2020 die Ehre, den neuen Standort „Welterbe-Garten“ einzuweihen! Herzlich Willkommen!
Begrüßt wurden sie von Pächter Albert Fresz, seines Zeichens Begründer der gleichnamigen Transition-Gruppe, und Transition-Mitglied Angelika Friedrich, die gerade vor Ort unter strahlendem Sonnenschein am Jäten des Kartoffelackers war. (Danke fürs Fotografieren!)
Raus, raus, nichts wie raus!
Als Reinhold nach dem vorsichtigen Abstellen der Beute am Rande eines kleinen Mohn-/Phazeliafeldes den Fluglochkeil entfernte, gab’s für Maja und ihre tausend Geschwister kein Halten mehr!
Sie drängten eilig nach draußen, denn ab den frühen Morgenstunden hatten sie sich bestimmt schon gefragt, warum der Eingang verschlossen war. Aber das musste sein, sonst hätten wir nicht alle Bienchen vom Standort Bienenweg auf der Erba-Insel in die Heiliggrabstraße 43 transportieren können. Auch so schon besteht die Gefahr, dass sie wieder zurück zu ihrem alten Standort fliegen, den sie im Radius von 2-3 km leicht wiederfinden, indem sie sich an Landmarken wie Straßen und Häuser, Flüsse und Bäume orientieren.
Heiliggrabstraße – zum Zweiten
In der Heiliggrabstraße waren unsere Bienen bereits früher schon mal beheimatet, und zwar ein paar Häuser weiter links in der Hofstadt-Gärtnerei. Eigentlich wollten wir aus zeitlichen Gründen keinen achten Standort mehr. Doch mit Albert haben wir ein gutes Gefühl. Außerdem: Ein „Transition-Volk“ mit vielen tierische Mitglieder für unsere seit heuer gegründeten Gruppe „Bienenfreu(n)de“ ist ja wohl ein „Must have!“.
Klar, dass wir unseren Bamberger Lagenhonig, den wir nächstes Jahr dort ernten werden, nach dem „Welterbe-Garten“ benennen werden. Und exklusiv für Transition-Mitglieder reservieren werden!
Wir wünschen euch Bienis nun ein tolles Welterbe-Garten-Erleben, viel leckeren Futterstoff und … bleibt bitte brav, okay?! Und den Gartler/innen wünschen wir viel Freude am fröhlichen Gesumme rundherum und wunderbar bestäubte Früchtchen & Co.!
Fotogalerie Einzug unserer Bienen in den Welterbe-Garten
Auf Balkonien – haufenweise gern gesehene Flugäste
Zwischen dem baumarktinspirierten nachbarlichen Abschottungsversuch auf der rechten Seite und einem sehr schön gestalteten Balkon zur Linken wetteifern unsere mehrjährigen Balkonpflanzen in denkbar suboptimaler, da vollsonniger Lage um die Gunst der Insektenwelt. Mitten in der Stadt Bamberg, unweit des berühmten Alten Rathauses und auf wenigen Quadratmetern im 3. Stock könnte man hier zum Insektenspezialisten werden. [Hier eine Bestimmunghilfe des NABU]
Neben den üblichen Ameisen, Blattläusen und Fliegen landen auf Akelei, Hängeglockenblume, Löwenmäulchen, Ziersalbei, Erdbeeren, Lavendel, Minze, Kerbel, Rosmarin, Schnittlauch, Ysop und Zitronenmelisse etliche Honigbienen sowie verschiedene kleine und große Wildbienen und Wespen. Einige Hummel-, leider aber nur wenige Schmetterlingsarten lassen sich benennen. Des öfteren brummt die große, blauschwarze Holzbiene herum oder surrt das zarte Taubenschwänzchen ruckartig vor und zurück, leider weniger oft finden sich die heimischen roten Marienkäfer ein. Doch sogar Libellen hatten wir schon gesichtet und einmal einen Maikäfer. Was das langsame Dahin-Siechen einer Topfpflanze erklärte, deren Wurzeln in den drei Jahren der Larvenzeit, also des Egerlings, abgenagt wurde. Das hat man davon, wenn man Bio kauft 😉
Kein Wunder, dass wir auch ein klasse Anlaufbalkon für Vögel und Fledermäuse sind.
Nur schön, nicht nützlich, aber mit Bleiberecht
Derweil haben wir fürs menschliche Augenglück sogar eine bei Bienenfreunden geächtete Forsythie stehen. Und nein, es ist leider keine ‘Beatrix Farrand’, die immerhin etwas Pollen und Nektar anbieten würde.
Ebenso genießt der bereits über 25 Jahre zählende Oleanderbusch ein Bleiberecht. Er muss mittlerweile nicht einmal mehr auf den Dachboden, so warm sind unsere Winter (nicht nur) hier im Bamberger Becken geworden. Er kann nur schön und giftig sein und mit seinen tief liegenden, kaum erreichbaren Nektarinen eventuell dem Taubenschwänzchen dienen – oder einem Insekt, welches wir nicht identifizieren konnten. Aber er war ein Geschenk, und das noch vor unseren Imkerzeiten.
Wer so viel für Bienen tut wie wir, der muss sich für ein paar „nutzlose“ Pflanzen wirklich nicht schämen. Langweilig wird es uns, siehe oben, dennoch nicht. Und falls doch einmal, dann gehen wir einfach in unseren Bamberger Bienengarten mit seinen Hunderten von bienen- und insektenfreundlichen Pflanzen. Dort haben wir auch coronatauglichen Platz für menschliche Gäste, im Gegensatz auf unseren nur 1,11 Meter tiefen, dafür immerhin 6 Meter langen Balkon. Sehen wir uns dort?!















































































