„Verwöhnt uns alle ungemein“: Elke Puchtler, musikalisch-märchenhaft-lukullisch

Elke als (Um)DichterinKleine Runde, großes Lavendelglück – das bewirkte Dr. rer. nat. Elke Puchtler mit ihren „Lavendelg’schichten“ aus eigener Feder, samt musikalischer Rainstick- und Flötenbegleitung anlässlich der BIWa-Sonntagsöffnung am 05. Juni unter dem Motto „Lavendel meets Honigbiene“.

Lavendel-Deko zum VortragDoch dabei beließ es unsere vielseitig begabte Freundin, die in Adelsdorf / ERH eine Heilpraxis führt, nicht. Sie setzte in unserem anschließenden, privat gehaltenen „Feuerkorb-Einweihungs-Grillparty“ zusammen mit ihrem Mann Thomas noch eins drauf.

Der Bienen musikalische Wolkenreise

Musikalische Gesangseinlage, Elke begleitet uns mit der GitarreMusikalische Gesangseinlage, Thomas begleitet uns mit der GitarreSeit einem halben Jahr erst lernt das Paar Gitarre spielen. Motiviert durch die Geschichte von Bienenpatin Elisabeth Burger, die sich mit 71 Jahren noch daran wagte. Elke und Thomas also trauten sich, uns mit einem Song zu beglücken. Und das alleine wäre schon einen großen Applaus wert. Jedoch …

… das bereits im Original sehr berührende Lied von Reinhard May „Über den Wolken“, das zu den schönsten deutschen Liedern zählt, dichtete Elke liebevoll-mahnend auf unsere Bienensituation um. Gänsehausfeeling pur! (DA! Es passiert schon wieder! Ich brauche nur darüber zu schreiben, und schon … uaaaaaahhhh!!!!)

Musikalische RundeIch habe nun die freundliche Erlaubnis, Elke Puchtlers umgedichteten Text zu veröffentlichen. Eine öffentliche Aufführung ist allerdings nicht geplant. Es sei denn, irgend jemand verschafft uns das Geld, die dabei anfallenden GEMA-Gebühren zu finanzieren. Oder Reinhard Mey fordert Elke explizit dazu auf, weil er’s beinahe hätte selbst so schreiben können.

Und jetzt – bequem hinsetzen und sich gegenseitig die Gänsehaut streicheln:

1.
Wind Süd-Ost Startbahn Null zwei – und ich seh die Bienen fliegen,
wie ein Pfeil zehn sie vorbei – zielgerichtet gegen Süden,
naschen Nektar süß und fein – Lavendelblüten Pollen geben,
süß beschwingt geht es dann heim, Ilonas Bienenstock entgegen.

Refrain:
Über den Wolken, muss der Bienen Freiheit grenzenlos sein,
kein Pestizid, kein Glyphosat sagt man,
nur frische Luft und blauer Himmel, und dann,
würde, was hier groß und wichtig erscheint,
plötzlich nichtig und klein.

2.
Ich seh‘ den Bienen lange nach – seh‘ sie die Wolken erklimmen,
Bis die Bienen nach und nach – im nächsten Blütenmeer verschwimmen.
Lavendel, Salbei, Rose, Mohn, und viele and’re bunte Blumen,
von der Ferne klingt ihr Ton, ein Summen und ein Brummen.

3.
Sind sie zurück im Bienenstock – freuen wir uns auf den Honig,
für Reinhold und für Ilona – sind alle Bienen immer emsig.
Der Honig golden, süß und fein, mit einer Farbe wie die Sonne,
verwöhnt uns alle ungemein, ist eine pure Wonne.

Lukullische GrillfreudenDoch auch an unsere anderen Gäste richten wir unseren herzlichsten Dank! Gabi und Bernhard Kellermann, allzeit bereit, für ziemlich alles zu haben und immer voll organisiert, gebührt ein fester Platz in unserer BIWa. Vanessa-Anastasia „Sepha“, die buchstäblich vom Regen hereingespült wurde, erfreute uns mit einer positiven Nachricht. Bienenpatin Wiebke mit Armin bereicherten unseren gemeinsamen Abend mit Brennholz inklusive Grillkünsten. Vom Joggen quasi „hereingepurzelt“ ist uns Bienenpatin Gabi, die auf dem Nachhauseweg unsere Kammervorhänge zum Nähen mitnahm. Und alle brachten leckere Speisen mit, die wir verzückt durchprobierten.

Der Grillmeister wird angefeuertUnd weil ein Weblog ein durchaus aus egoistischen Gründen geführtes Tagebuch ist, darf ich all das in meiner mir genehmen Ausführlichkeit schreiben. Denn ich will diesen wunderbaren Abend – der beileibe nicht ohne „Bamberger Themen“ und seine allfälligen Diskussionen war – niemals vergessen.

Entspannte Gäste Gabi und BernhardNach all der vielen, vielen Arbeit für und mit der Bienen-InfoWabe war es für uns ein Grillfest so richtig nach unserem Herzen – ohne großes „Pi-Pa-Po“, doch mit wunderbaren Menschen und Bienenfreunden.

Es ist die Antwort auf all unser Tun – weil wir darüber einander und den Bienen wertvoll (geworden) sind!

Vorschau zur BIWa-Sonntagsöffnung am 05.06.2016

Hummel auf LavendelblüteGanz im Zeichen des Lavendels steht die nächste Sonntagsöffnung in der Bienen-InfoWabe (BIWa) am 05.06.2016 mit der Heilpraktikerin und Phytotherapeutin Elke Puchtler. Als Biologin und Autorin gewährt uns Dr. rer. nat. Puchtler einen „märchenhaften“, aber auch kenntnisreichen und ganz sicher überraschenden Einblick in die Welt der lila-duftigen Blüte, die ihresgleichen sucht. Wer Elkes Wirken bereits von ihren wunderbaren Aromagartenführungen (Botanischer Garten Erlangen) her kennt, der weiß, dass sie eine wunderbare und sympathische Erzählerin ist, die aus den Tiefen ihrer Kenntnisse schöpft, ohne zu ermüden oder eine Frage unbeantwortet zu lassen.

Logo für das Schwerpunktthema Natur der Bienen-InfoWabeElke Puchtler16.00 – 17.00 Uhr  |  Lavendel meets Honigbiene. Lavendelg’schichten.
Eine märchenhafte Reise in die Welt des Lavendels und der Honigbiene mit kleinen Lavendelg´schichten aus eigener Feder – dazwischen gibt es allerlei Wissenswertes  rund um das Thema Lavendel, Biene und Honig.
Für wen? Erwachsene
Referentin: Dr. rer. nat. Elke Puchtler, Dipl.-Biolog. und Autorin aus Adelsdorf/ERH.

Vorab, also von 14.00 – 16.00 Uhr haben wir wieder ein  Offenes Haus für alle: Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken, Hören, Fragen, Rätseln, Basteln, Malen, Lesen, Spielen, Lernen … rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur.
Für wen? Ohne Altersbeschränkung
Kosten? Keine, außer Bastelmaterial und Kopien gegen Spende

Wo?  Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, Bamberg (Erba-Park, Nähe Schiffsanlegestelle) (Karte).