Schwerstes Bauholz Europas macht es uns leichter

Ein neuer Auftrag für die Lärche! Sie gilt als das schwerste und härteste Bauholz aus den Reihen der Nadelnutzhölzer in Europa. Aus einem Lärchenbaubrett schreinerte uns Thomas, der Zimmermann unserer Bienen-InfoWabe, einen neuen Lastenanhänger.

Ohne unseren Fahrradanhänger wären wir faktisch aufgeschmissen, da wir in Bamberg wohnend seit 2013 bewusst auf ein Auto verzichten – und gut damit fahren! Allerdings nur, weil Reinhold mit seiner Muskelkraft allen Hügeln trotzt und wir somit unsere Bienen CO²-frei pflegen können.

Nun aber hat der aus den 50er Jahren stammende hölzerne Aufbau eines fast schon historisch anmutenden Handkarrens nicht mehr sehr vertrauenswürdig durch die Gassen geklappert, nur noch gehalten von etlichen Winkeleisen und unserem Vertrauen. Bevor es jedoch noch zum Bruch kommt, bestellten wir bei Thomas ein Lärchenbrett.

Am gut abgelagerte Brett wurde in der Werktstatt in Schammelsdorf Maß genommen und sodann auf 18 mm bzw. für den Boden auf 14 mm Stärke heruntergehobelt. Zuerst wurde der Boden erstellt, denn das schmalere Ende des Brettes war mit einigen Furchen und Rissen versehen.

Vier Bretter konnten diesem Stück abgerungen werden, die mitsamt der wasserablassenden Lücken eine Breite von 62 cm Breite erreichte. Zwei Zentimeter also mehr als vormals, doch noch viel wichtiger war die neue Länge, nämlich 10 cm. Daher passen nun drei statt zwei unserer Honigboxen hintereinander.

Maße: Boden 118 x 62 cm (14 mm Dicke), Stirnseiten 62 x 19 mm, Seitenwände 114,4, x 19 cm, 2x Traversen auf der Bodenunterseite ca. 8,5 x 62, 4x Dreiecks-Klötzchen aus Sibirischer Lärche.

Wir danken unseren Thomas sehr herzlich für seinen Einsatz und dürfen leider keine Werbung für ihn machen. Er kann sich sonst vor Anfragen nicht retten, wie er meint. Aber er und seine Frau Lorraine freuten sich, indirekt etwas zum Bienenerhalt in Bamberg beigetragen zu haben. Ist das nicht wunderbar?!

Fotogalerie

Neues Projekt: „Supply my Schul-Imkerei!“

Das Projekt „Supply my Schul-Imkerei!“ hat zwei Hauptziele:

  • Eine bessere Ausstattung von Schul-Imkereien in Bamberg Stadt und Land für alle Schularten (Grundschule bis Berufsschule)
  • kostenfreie Lehrerfortbildung für den fachgerechten Einsatz von imkerlichen Material und Verwendung von Unterrichtsmedien

Hintergrund                                              

Beschilderung des Bienen-AG-Standes mit BienenzeichnungEinige Schulen konnten bereits den Schritt in die Schul-Imkerei gehen. Doch guter Wille und erste Fördermittel reichen meist nicht allzu lange. Es wird dann an vielem gespart, was weder den Bienen nützt noch den Schüler/innen ein Vorbild sein kann. „Des bassd scho so!“ hören wir viel zu oft.

Wie aber können Schüler/innen lernen, wie man Bienen wirklich fachgerecht hält? Wie erfahren sie, wie man das Ur-Produkt Honig sorgfältig behandelt und hygienisch einwandfrei verarbeitet? Dass, wenn es um die Tierhaltung und Honigproduktion geht, „fränkische Sparsamkeit“ am falschen Platz ist?

Details

Wir möchten ausgewählten Schulen, von denen wir persönlich wissen, dass sie mit Herzblut, aber wenig Geld hantieren, eine bessere Ausstattung vermitteln und Schulungen anbieten.

2. Preis für Dr. Johannes BailEinzel-Umsetzungsbeispiel
Aktuell versprachen wir dem E.T.A-Hoffmann-Gymnasium in Bamberg eine neue Honigschleuder. Die Schulgemeinschaft hatte nämlich den 2. Preis in unserem ausgeschriebenen Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2018 erhalten. In deren Bewerbung hierfür stellten wir fest, mit welch’ unzureichenden Gerätschaften gearbeitet werden muss, weil nun mal das Geld fehlt.

Unser Versprechen möchten wir heuer in 2019 umsetzen. Helfen Sie uns bitte dabei!

Kostenplan

Honig ablassen und siebenEine detaillierte Kostenübersicht zeigt, welches Material man als Schul-Imkerei benötigt. Ob Honigschleuder, Edelstahl-Honigtopf oder Trafo-Lötgerät … es gibt einiges anzuschaffen!

Wir würden dafür sorgen, dass jeder einzelne Euro  zu 100% ankommt und zielgerichtet verteilt wird.

Voraussetzungen für die Mittelverteilung

  1. Hat die Schulgemeinschaft in den letzten 4 Kalenderjahren einen Antrag für Fördermittel an das Land Bayern („Imkern an Schulen“) bewilligt bekommen?
  2. Wird die Schul-Imkerei regelmäßig betrieben und nehmen Schüler/innen das Angebot auch regelmäßig wahr?
  3. Ist für eine adäquate Aufbewahrung und Pflege von technischen Großgeräten gesorgt?
  4. Klausel: Falls eine Unterbrechung der Schul-Imkerei nicht in absehbarer Zeit (ab dem 3. Kalenderjahr) wieder aufgenommen werden kann, so ist für die Weitergabe der über unsere Spenden angeschafften Großgeräte an eine andere Schule zu sorgen bzw. die Rückgabe an Bienen-leben-in-Bamberg.de vorgesehen.

Und nun?

Sie haben eine Schul-Imkerei und möchten unterstützt werden?

Bewerben Sie sich als Schule und nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Neue WaageWir möchten Sie vor allem bei der Anschaffungen von besonders teuren Großgeräten unterstützen. Und zwar ohne ausufernde Bürokratie! Stattdessen möchten wir Sie persönlich kennenlernen und Ihre Schul-Imkerei besuchen kommen.

Wir führen eine Liste der Bewerbungen und gehen der Reihenfolge nach vor. Sowie wir eine Unterstützungssumme erübrigen können, geben wir Bescheid. Und dann kann alles ganz schnell gehen!

Es versteht sich von selbst, dass wir nach erfolgreicher Anschaffung einen Blogbericht schreiben werden.

Sie möchten das Projekt „Supply my Schul-Imkerei!“ unterstützen?

KassensturzInformationen, wohin Sie überweisen können, finden Sie unter Spenden. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, falls Sie dazu ein besonderes Anliegen verfolgen oder noch Fragen haben.

Nach erfolgreicher Vermittlung würden wir, so Sie einverstanden sind, einen Blogbericht schreiben werden, um auch andere zu animieren, es Ihnen nach zu tun.

Nun hoffen wir, möglichst viele Schul-Imkereien auf einen modernen Stand bringen zu können und freuen uns, wenn wir gemeinsam helfen können!

Ilona und Reinhold
Bienen-leben-in-Bamberg.de

Imkerforum Veitshöchheim 2018 – ein Muss für bayerische Imker

Bahnhofsschild Veitshöchheim.Das traditionelle Veitshöchheimer Imkerforum¹ zum Jahresanfang gab Einblicke in laufende Forschungsprojekte und informierte über aktuelle Themen und Entwicklungen. Wie auch die letzten Jahre war das Imkerforum bis auf den letzten Platz besetzt. Ein Pflichttermin für bayerische Imker. Der nächste Schritt wären die Mainfranken-Säle, so Institutsleiter Dr. Stefan Berg angesichts der vielen Stehenden positiv „besorgt“.


Grußwortauswahl mit positiven Aussichten

# Peter Maske, Präsident Deutscher Imkerbund (DIB)

  • Bericht zum Stand des DIB auf der „Grünen Woche“. Positive Signale seitens der Politik zur Unterstützung der Dropleg-Technologie, die Unterblütenspritzung im Rapsanbau bspw. gegen die Sklerotinia (Weißstengeligkeit) oder den Rapsglanzkäfer. Vorteil: Spritzmittel werden dabei nicht direkt in die Blüte eingebracht.

# Eckard Radke, Präsident Landesverband Bayerischer Imker (LVBI)

  • Haushaltsberatung Landwirtschaftsministerium Bayern. Für die Fachberatung Oberpfalz soll eine Projektstelle befristet für 2 Jahre zur Unterstützung von Fachberater Werner Zwillich geschaffen werden. Für die Fachberatung Mittel- und Unterfranken soll eine zusätzliche Fachberaterstelle zur Entlastung für Fachberater Müller-Engler eingerichtet werden.

Berichte aus dem Institut für Bienenkunde und Imkerei,
Aktuelles aus der Fachberatung

# Dr. Stefan Berg, Leiter Institut für Bienenkunde und Imkerei an der LWG

  • Institut für Bienenkunde und Imkerei. Das Fachzentrum Bienen wurde zum 1.11.2017 organisatorisch umstrukturiert und umbenannt in Institut für Bienenkunde und Imkerei, abgekürzt IBI. Dem Fachbereich Bienengesundheit, Praktische Imkerei und Zucht steht Institutsleiter Dr. Stefan Berg vor, dem Fachbereich Produkte und Bestäubung die stellvertretende Institustsleiterin Dr. Ingrid Illies.
  • Rückblick und Prognose Überwinterungsverluste. Hohe Überwinterungsverluste 2016/2017 mit 15-20% der Bienenvölker. Anhand der Varroasituation im Herbst 2017 werden ähnlich hohe Überwinterungsverluste 2017/2018 mit 18-22% der Völker prognostiziert.
  • Bienenweide Beet und Balkon. Franz Härtl vergleicht in seiner Bachelor-Arbeit die Blütenbesuche von Bestäuberinsekten. Wie ist die Zusammensetzung der Insektenwelt und die Häufigkeit der Besuche an Blühbereichen auf dem Boden im Gegensatz zu Balkon- und Dachbepflanzung? Die endgültigen Ergebnisse stehen noch aus.
  • Projekt „Winterbiene“. Im Projekt werden spätblühende Präriestauden auf ihre Eignung als Trachtquelle für Bienen und als Biogassubstrat geprüft. Ein interessantes Ergebnis ist, dass bei Bienenstöcken in der Nähe der Versuchsfelder die Neigung zur Räuberei im Herbst sehr viel geringer ausgeprägt ist, da die Bienen mit dem Einbringen der Tracht beschäftig sind. Damit leisten die spätblühenden Stauden einen wichtigen Beitrag zur Bienengesundheit. Außerdem erleichtert eine geringe Räubereigefahr dem Imker die Bearbeitung der Völker.
  • Varroabehandlung mit Hyperthermie (I). Mit dem Varroa-Kill 2 wurde erneut ein Versuch am gesamten Volk durchgeführt mit dem Ergebnis, dass für einen guten Behandlungserfolg eine ausreichende Isolation der Beute entscheidenden Einfluß hat.
  • Varroabehandlung mit Hyperthermie (II). In einem Projekt wurde untersucht, inwieweit eine hyperthermische Behandlung erwachsener Drohnen und Königinnen sich auf die Fertilität auswirkt. Als Ergebnis läßt sich festhalten, dass Übertemperaturen, wie sie zur Varroabehandlung eingesetzt werden, die Beweglichkeit der Spermien reduziert – bis hin zur Unfruchtbarkeit. Das gilt gleichermaßen für die Spermien der Drohnen als auch für die Spermien in der Spermathek der Königin. Nebenbei bemerkt hat eine Unterkühlung erwachsener Drohnen und Königinnen den gleichen negativen Effekt.
  • Varroabehandlung mit Hyperthermie (III). Arne Kablau untersucht in seiner noch nicht veröffentlichten Master-Arbeit (Universität Würzburg) die Auswirkungen der Hyperthermie auf Arbeitsbienen mit folgenden Ergebnissen:

Zuckerschwellwert (Rüsselreflex): Die Geschmacksempfindlichkeit nimmt ab, d.h. die Bienen reagieren erst auf einen höhere Zuckerkonzentration. Die Bienen werden wählerischer. Als These wurde formuliert, dass Hyperthermie einen geringeren Nektareintrag zur Folge hat?
Lebensdauer: Die mit Hyperthermie behandelte Gruppe lebte länger als die Kontrollgruppe.
Morphologie: Der Intertegular-Abstand, das ist der Abstand der beiden Flügelansätze, als Maß für die Bienengröße, wurde bei hyperthermisch behandelten Bienen und einer Kontrollgruppe bestimmt: Bienen aus hyperthermisch behandelter Brut sind kleiner.
Flugverhalten: Keine signifikanten Auswirkungen auf Häufigkeit und Flugdauer von Sammelflügen.

  • Varroabehandlung mit Ultraschall. Das Produkt Varroa-Killer-Sound hat laut einer Untersuchung keinerlei Effekt.
  • Varroabehandlung mit Lithiumchlorid. Lithiumchlorid ist (noch) kein zugelassenes Tierarzneimittel. Zur Wirksamkeitsprüfung wurden bisher Käfigtests und Versuche mit Kunstschwärmen unter Laborbedingungen durchgeführt. Weitere Informationen im Bericht auf der LWG-Website: https://www.lwg.bayern.de/bienen/krankheiten/181858/index.php
  • Projekt „Bee Warned“. In dem Projekt wird ein bayernweites Monitoringsystem aufgebaut. Es dient zur frühzeitigen Feststellung eines Erstbefalls mit dem Kleinen Beutenkäfer (Aethina tumida) sowie dem Auftreten der Asiatischen Hornisse (Vespa Velutina). Die Daten der Monitoringimkereien werden online über das Wildtierportal Bayern erfasst.
    Für die am Monitoring teilnehmenden Imker wurde ein „Rundum-Sorglos-Paket“ zusammengestellt. Es beinhaltet Beutenkäferfallen und diverse Verbrauchs- und Kleinmaterialien. Mit den zwei Bestimmungskärtchen zum Kleinen Beutenkäfer und der Asiatischen Hornisse, die durch ihre Scheckkartengröße in jedem Geldbeutel Platz finden, lassen sich verdächtige Vorkommen rasch überprüfen. (Anmerkung: Die Bestimmungskärtchen sind bei uns in der Bienen-InfoWabe einsehbar.)

Unterfränkischer Tag der Bienen zur Landesgartenschau Würzburg

# Dr. Rudolf Behl, 1. Vorsitzender Bienenzuchtverein Würzburg e.V


Bienenwachs – Lebensraum – Rohstoff – Werkstoff

Bienenwachs war bereits Thema auf dem Imkerforum 2017, siehe unseren Bericht. Daher nachfolgend nur kurze Ausführungen zu den Vorträgen.

Folie Müller-Engler: Funktionen WachsIn einem launigen Vortrag beleuchte Fachberater Gerhard Müller-Engler die Bedeutung des Werkstoffes Wachs, und zwar aus der Sicht der Biene. Seine „menschlichen“ Vergleiche (Telefonnetz, Stoffwechselorgan Leber, Kinderstube etc.) verdeutlichten die vielfältigen Funktionen von Wachs. „Wir haben es bei den Bienen schließlich mit Frauen zu tun, was Rückschlüsse auf den Harmoniebedarf zulässt“, so Müller-Engler augenzwinkernd.

Als einer der Autoren der Wachsbroschüre des Deutschen Imkerbundes und Teilnehmer des seit 2017 erstmalig einberufenen Arbeitskreises „Runder Tisch zum Bienenwachs“ stellte Fachberater Johann Fischer den hohen Wert des Wachses für den Imker als Betriebsmittel heraus. Das Vortragsthema ist nicht zuletzt wegen des Dauerproblems von Wachsverfälschungen ein Muss für jede/n Imker/in.

Folie Andreas Schierling: Rückstände Wachs

Folie Andreas Schierling (TGD) zum Thema Rückstände im Wachs 2017

Institutsleiter Dr. Stefan Berg berichtete stellvertretend für Dr. Andreas Schierling vom Tiergesundheitsdienst Bayern über deren Laborergebnisse 2017 zu Rückständen im und Verfälschungen von Bienenwachs.

30% der eingereichten Proben zeigten Verfälschungen. Da es sich jedoch vorwiegend um Verdachtsproben handelt, also Einsendungen von Imker, die an den Waben Auffälligkeiten feststellten, kann das Ergebnis nicht generalisiert werden.

Folie Andreas Schierling: Authentizität Bienenwachs 2017

Folie Andreas Schierling (TGD) zum Thema Wachsverfälschung 2017

Zum Abschluss gab Firmeninhaber Josef Muhr (Muhr-Imkereibedarf) einen Einblick aus der Sicht eines erwerbsmäßigen Wachsverarbeiters. Er stellte fest, dass es noch immer keine offiziellen Richtlinien zu Standards bei der Wachsqualität gerade im Hinblick von Wachszusammensetzungen und -rückstanden gibt.


Fazit zum Imkerforum 2018

Eine perfekte Mischung aus wiederholenden, doch weiterhin relevanten Informationen (Wachs), dazu ergänzende sowie etliche brandneue Erkenntnisse zu Standard- und Zukunftsthemen in der Bienenkunde und Imkerei. Ein gern absolviertes Pflichtprogramm, sicher auch für die engagierten Veranstalter!

Siehe auch: Nachbereicht Veitshöchheimer Imkerforum 2018

¹Das Institut für Bienenkunde und Imkerei (IBI) an der der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) und die Freunde des Fachzentrums Bienen Veitshöchheim e. V. am 03.02.2018.

Gelungener Programmstart 2016 der Bienen-InfoWabe

Allererste Besucher zum Programmstart der Bienen-InfoWabe (BIWa) 2016Zwei Jahre lang darauf hingearbeitet und bis zum letzten Moment Hand angelegt. Dann endlich der Programmstart und die ersten Gäste! Eine junge Familie betritt die Bienen-InfoWabe. Ein glücklicher Moment für uns! Es ist Sonntag, der 03.04.2016.

Besucher zum Programmstart der Bienen-InfoWabe (BIWa) 2016Und wir waren den ganzen Nachmittag lang nie alleine. Alle Altersklassen waren vertreten, es war ein stetes Kommen und Gehen. Die bange Frage, ob man uns am Sonntag nach Ostern mit all den Kommunionen und Konfirmationen alleine da stehen lassen würde, löste sich in Luft auf. Ebenso, ob man uns überrennen und der Platz nicht reichen würde.

Nichts von alledem, sondern alles im grünen Bereich! Sozusagen buchstäblich, denn wir befinden uns am Bienenweg 1 am Rand einer großen Wiese.

Die Bienen-InfoWabe – ein „Offenes Haus“ für alle

Besucher an der Lernbienenbeute zum Programmstart der Bienen-InfoWabe (BIWa) 2016Manche Besucher sahen sich einfach um, andere wiederum hatten konkrete Fragen zur Bienenpflege, zur Honigerzeugung oder wie man das Imkern lernen kann. Einige der vorbereiteten Informationsmaterialien kamen zu unserer Freude zum Einsatz, beispielsweise für eine Referendarin einer Mittelschule oder bei der Terminanfrage für das „Imkern auf Probe“. Auch Fachgespräche wurden geführt, da tatsächlich etliche Imker den Weg zur Bienen-InfoWabe fanden.

Offenes Haus: Malen und Rästeln in der Bienen-InfoWabe BambergOb Puzzlespiel oder Papprollenbienchen basteln (und da scheute sich auch ein Vater nicht vor dem Klebestift!), ob Ausmalbild verzieren oder Rätselfragen beantworten, ob durchs Mikroskop linsend oder die Fotorähmchen der Lernbienenbeute betrachtend – jede/r durfte alles nutzen und berühren, was sie oder ihn interessierte. Nach Lust und Laune konnte zwei Stunden lang alles ausprobiert werden. Genau so hatten wir es uns gewünscht und vorgestellt.

Vortrag mit Schwerpunkt Imkerei

Vortragende Simone Machinek (HEG) zum Programmstart der Bienen-InfoWabe (BIWa) 2016Ab 16 Uhr fand der sehr anschauliche Vortrag von Simone Machinek, Geschäftsführerin der Honigerzeugergemeinschaft Süddeutschland w. V. (HEG) in Eltmann statt. Sie referierte vor einem Dutzend Zuhörenden zum Thema „Was brauchen Imker/innen (nicht)?“ und stellte dabei die sinnvoll notwendigen Gerätschaften anhand der imkerlichen Arbeiten im Jahresverlauf vor. Da die Bienen-InfoWabe gut ausgestattet ist, konnte sie dabei größtenteils auf unser Material zurückgreifen.

Vortragsgäste zum Programmstart der Bienen-InfoWabe (BIWa) 2016Anwesend waren überwiegend Noch-Nicht-Imker. Doch auch die wenigen Imker, die bereits Erfahrung vorweisen konnten, schienen sich nicht zu langweilen. Neuigkeiten gab es auch für sie, so zum Beispiel zur Einführung des Swienty Milben Testers. Die Dose enthält ein Gitter zur Aufnahme von lebenden Bienen, die mit einen CO²-Spender kurzfristig betäubt werden. Sodann würden sich die Milben von den Bienen trennen und exakt auszählen lassen.

Lavendeltöpfchen für die Vortragende Simone Machinek zum Progammstart 2016 der Bienen-InfoWabeInteressante Hintergrundinformationen gab es auch zur hohen Preissteigerung von Wachspailletten. Man hat jüngst entdeckt, dass Bienenwachs ein praktisches Mittel zum Ölbinden auf den Weltmeeren ist. Der Bienenwachsmarkt ist somit praktisch leergekauft.

Liebe Simone, herzlichen Dank für dein Kommen und die (erneute) Unterstützung unserer Initiative!

"Wir warten auf den Vortrag!" Gäste der Bienen-InfoWabe zum Programmstart 2016Erst gegen 18 Uhr verließen uns die letzten Gäste. Und wir freuen uns nach dieser „Feuerprobe“ sehr auf das nächste Mal am 17.04.2016. Auf dem BIWa-Programm steht: „Offenes Haus“, diesmal von 14 bis 17 Uhr durchgehend und ohne Vortrag: Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken, Hören, Fragen, Rätseln, Basteln, Lesen, Spielen, Lernen … rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur!

 

Programmstart der Bienen-InfoWabe (BIWa) mit Simone Machinek

Nach einem gelungenen Saisonstart jetzt die Auftaktveranstaltung zum Jahresprogramm 2016 der Bienen-InfoWabe. Sie findet am Sonntag, den 03.04.2016, 14.00 – 17.00 Uhr am Bienenweg 1 in Bamberg statt (zur Karte).

Wir führen die Tradition ein, etwa jeden zweiten Sonntag bis einschließlich 1. Sonntag nach den Sommerferien für die Allgemeinheit unser Haus zu öffnen, das ansonsten als grünes Klassenzimmer den Schulen zur Verfügung steht.

Der Nachmittag wird dabei in zwei Teile gegliedert.

  • 14.00 – 16.00 Uhr  |  Offenes Haus für alle
    Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken, Hören, Fragen, Rätseln, Basteln, Lesen, Spielen, Lernen … rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur.
    Kosten? Keine

PapprollenbienchenBastelprogramm: Papprollen-Bienen. Wir bringen das Material mit, ihr die Lust am Basteln. Dabei lässt sich viel über den Körper einer Biene erfahren. Das Material erhaltet ihr von uns gegen eine Spende, inklusive einer Bastelanleitung.
Für wen? Ohne Altersbeschränkung

Filmprogramm: Das Leben der Honigbiene. Sequenz: Die Bienen, der Mensch, die Umwelt. Wer gut aufgepasst hat, kann beim anschließenden Rätselspaß mitmachen. Es gibt auch etwas zu gewinnen.

  • 16.00 – 17.00 Uhr  |  Schwerpunktvortrag Imkerei:
    Was
    brauchen Imker/innen (nicht)? Sinnvolle Imkereiausstattung von Anfang an.

Simone MachinekLogo für das Schwerpunktthema: ImkereiReferentin: Simone Machinek, Honigerzeugergemeinschaft Süddeutschland w. V., HEG, Eltmann
Ihr seid Anfänger/in oder Umsteiger/in in die konventionelle oder biologische Imkerei? Dann seid ihr bei uns richtig. Denn die Auswahl an Werkzeugen, Geräten und  Beutensystemen ist enorm und nicht jede/r braucht alles. Auch wir haben nicht alles. Doch was wir haben, erläutern wir Ihnen. Zu weiteren Ausstattungsmöglichkeiten und Beutensystemen kann euch unsere kompetente Referentin Antworten geben.
Für wen? (Jung-)Imker/innen jeden Alters
Kosten? Keine. Spenden nehmen wir gerne entgegen.

Die Veranstaltungen der Bienen-InfoWabe hier als -> Kurzversion BIWA-Jahresproramm 2016 und als -> Vollversion-BIWa-Jahresprogramm 2016