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Bamberg. Stadt der Gärtner und Häcker. Ohne Bienen fehlt dir was!

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Die Lange Nacht der Bienenwissenschaft, Livestream am 31.03.2023

Ankündigung Die Lange Nacht der Bienenwissenschaft 2023Am 31.03.2023 ab 20.15 Uhr lädt die Arbeitsgemeinschaft der Institute für Bienenforschung e. V. und der Deutsche Imkerbund (D.I.B.) zur „Langen Nacht der Bienenwissenschaft“ mit Einblick in angewandte und praxisnahe Forschungsarbeit via Livestream. Die Vortragsthemen sind:

  1. Die asiatische Hornisse (Vespa velutina)
    Dr. Nicole Höcherl Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf
  2. Anpassung der Imkerei an den Klimawandel – Schwerpunkt Winterbrutpause
    PD Dr. habil. Annely Brandt
    Bieneninstitut Kirchhain Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH)
  3. 60%ige Ameisensäure im Test: Wirksamkeit
    Dr. Ulrich Ernst
    Landesanstalt für Bienenkunde – Apicultural State Institute
    Universität Hohenheim
  4. Auswirkungen der herkömmlichen und der innovativen Bienenhaltung auf das Verhalten von Honigbienen
    Lioba Hilsmann
    Biozentrum Universität Würzburg

Ob für Fragen und Diskussion nach den Vorträgen Zeit ist, konnte den Ankündigungen nicht entnommen werden.

Frühjahrsarbeiten (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK23, Modul 2)

Folie BLIB-Imkerkurs für Anfänger, Ak23, M2 zu FrühjahrsarbeitenLeider war uns das Wetter nicht hold. Zu kühl und regnerisch, um am 25.03.2023 die Frühjahrsdurchsicht zu absolvieren, boten wir das Modul 2 online an, doch mit der Option, eine Woche später (Sa., 01.04., 11-12 Uhr) unser Glück mit einer Präsenzveranstaltung zu versuchen.

Wir begannen mit einer Fragerunde und einem Nachtrag zum ersten Modul. Sodann eine Stunde Theorie zu M2, gefolgt von einer weiteren halben Stunde, in der (nicht nur) themenspezifische Fragen beantwortet wurden.

M2-Themen waren:

1. Sicherheit am Bienenstand
2. Aufbau einer Beute
3. Frühjahrsarbeiten

1. Mäusegitter entfernen
2. Fluglochkeil anbringen
3. Totenfallkontrolle
4. Frühjahresdurchsicht
5. Brutraum aufsetzen mit Drohnenrahmen einsetzen

Bei der Frühjahrsarbeit begutachten wir den Futterbestand und den allgemeinen Gesundheitszustand der Bienenvölker. Anhand Fotos sind die möglicherweise anzutreffenden Situationen ganz gut zu erklären. Manchmal sogar noch besser, als es die direkte Anschauung am Lehrbienenstand bietet, wenn wir – was uns natürlich freut – gesunde Völker ohne besondere Vorkommnisse antreffen.

Fragen (Auszug) der Teilnehmenden

Teilnehmende am Online-Modul 1 zu Basisinformationen (BLIB-Imkerkurs für Anfänger, AK23)Fragen gab es vor allem zu den untereschiedlichen Beutensystemen, dem Prozedere des Gesundheitszeugnisses beim Erwerb von Völkern und zu den Vor- und Nachteilen eines parallel mit dem Kurs verlaufenden Haltens eigener Völker ohne Vorwissen. Auch die Bedeutung von Honigbienen in Bezug zum Wald kam zur Sprache. Hier nachträglich eine Webseite dazu: www.bienenwald-hessen.de

Im Gegensatz zu früheren Zeiten werden die Wildbienen immer interessanter. Gerne beantworteten wir die Fragen hierzu, liegen uns die „Cousinen“ der Honigbienen doch ebenfalls am Herzen. Erst kürzlich besuchten wir zwei Fortbildungen: Imkerforum Veitshöchheim 2023 und Bienensachverständigen- u. Fachwarte-Tagung des StMELF, beide zum Thema „Stehen Honig- und Wildbienen in Konkurrenz?“).

So, dann drückt uns die Daumen, dass das Wetter ein bienen- und teilnehmer*innenfreundliches sein wird – see you!

Basisinformationen zur Imkerei (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK23, Modul 1)

Logo BLIB Imkerkurs für Anfänger (m)Teilnehmerwohnorte, Radius,Einzugsbereich AK23Die weiteste Anreise im beinahe herzförmigen Radius der 13 Teilnehmenden für den Imkerkurs für Anfänger in Bamberg haben jene aus den südlichen Regionen, und zwar aus Adelsdorf, Heroldsbach und Forchheim. Doch mit 7 Teilnehmenden kommt knapp über die Hälfte aus Bamberg direkt. In den letzten Jahren war der Einzugsbereich noch um einiges größer. Offenbar bieten wieder mehr Imkervereine nach der Pandemie Kurse an. Fein!

Screenshot Teilnehmende Imkeranfängerkurs AK23Am ersten Kurstag (24.03.23) ging’s nach einem vorangegangenen Online-Technikcheck mit den Basisinformationen los. Die 9 männlichen und 4 weiblichen Teilnehmenden wurden über statistische Fakten zur Entwicklungssituation der Imkerei und des Honigs informiert, erhielten einen Kursüberblick und einen Einblick in den Jahreslauf mit Bienen sowie Grundlegendes zur Biologie und den Unterscheidungsmerkmalen von Wild- und Honigbienen.

Folie BLIB-Imkerkurs-AK23, Entwicklung der HonigbieneErgänzt mit Literatur- und Medientipps, Infos zu Strukturen und Ansprechpartner der Imkerei sowie Fördermittel und Finanzierungshilfen wurden grundlegende Hilfsmittel für das neue Hobby vorgestellt.

Auch nach dem offiziellen Modulende gab es ausreichend Gelegenheit, Fragen zu stellen. Alle Skripte des Kurses und weitere Unterlagen, beispielsweise Checklisten, Kaufempfehlungen, weiterführende Links etc. stehen in einer internen Kurswebseite drei Jahre lang zur Verfügung. Verpasste Module können im zweiten Jahr nachgeholt werden.

Gleich am nächsten Tag ging’s weiter mit dem Modul 2, dazu in Kürze mehr.

Das EU-Parlament ist sich uneins in Sachen „Bienen und Bauern retten“

Frühjahrsumtrieb im Bienengarten

Wildbiene (Rote Mauerbiene) an KrokusPerfekt von langer Hand geplant – DIESER Samstag sollte es sein, und dann war da auch Sonnenschein! Zum Frühjahrsputz im Bamberger Bienengarten am 18. März fand sich auch unsere Bienenpatin Daniela Brech aus Haßfurt wieder mit ein. So unterstützt verwandelte sich meine leichte Panikstimmung beim Anblick der vielen pflegebedürftigen Beete in zuversichtliche Schaffensfreude. Als dann Reinhold am Nachmittag nach seinem Dienst als Bienengesundheitswart ebenfalls mit anpackte, war der Tag gerettet.

Bis zur Saisoneröffnung am Ostersonntag in drei Wochen wird sodann noch der zweite Schrank aufgebaut, die im Herbst abgeschliffene Bank einen neuen Anstrich bkommen, der Innenraum der Bienen-InfoWabe und die Fenster geputzt, die Imker-Bibliothek aus ihren Kisten in die Regale zurückgestellt und ein Osterbrunnen geschmückt … wenn alles gut geht. Doch wir vertrauen darauf, dass sich die eine oder andere helfende Hand einfinden wird. So wie heute von Danny, die mit ihrem Gartenwerkzeug und einem strahlenden Lächeln urplötzlich vor mir stand. Vielen lieben Dank fürs Helfen, Plauschen, Wildbienenkucken und Fastenunterbrecher-Kuchen genießen!

Wachsumarbeitung – wertvolle Mittelwandwaben für beste Bienenaufzucht und perfekten Honiggenuss

Stapel mit Mittelwänden, Wachsmittelwände, Mittelwand-Wachswaben

Nein, wir sourcen nicht aus, sondern gönnen uns den Luxus, die Umarbeitung unseres Wachses aus Qualitätssicherungsgründen selbst durchzuführen. Diese Arbeit beherrscht wochenlang unsere Küche. Wir trennen dabei Eigenwachs vom Fremdwachs. Letzteres fiel auch heuer noch durch die Übernahme von Pflegevölkern aus dem Jahr 2021 an und wird für abzugebende Ableger verwendet.

Kleine Wachsstatistik

Insgesamt wurden rund 43 Kilo Wachs eingeschmolzen, in 552 Mittelwände bei einem Gewicht von 77,5 Gramm pro Wabe umgearbeitet und diese zum Schluss an den Längskanten beschnitten, damit sie in unsere Rähmchen passen.

Vertiefungsseminar / Workshop Wachsgießen (Mittelwände) am 11.02.2023 / Bienen-leben-in-Bamberg.de Mittelwandgießform der Firma GRAZEStatistik Geräteeinsatz und Arbeitszeit

Unsere Mittelwandgießform hat seit ihrem ersten Einsatz im März 2018 nunmehr 1.792 Stück geschafft. Das  entspricht rund 137 Kilo Wachs. Bei einer optimalen Wachstemperatur um die 90° C und bei einer etwa hälftigen Zusammensetzung der Anteile von Frisch- zu Altwachs konnten 30 Stück pro Stunde mit einem angenehmen Workflow ohne Stress gegossen werden.

Entspricht eine Netto-Arbeitszeit von rund 60 Stunden, also ohne Geräteauf- und abbau, beaufsichtigte Aufschmelzzeit, Längskantenbeschnitt, Putzen, und natürlich ohne das verherige Aufarbeiten der Entdeckelungs- und Altwachswaben, um überhaupt erst eine saubere Wachsmasse zur Verfügung zu haben. Ja, Wachs ist wertvoll!

Damit keine Wellen in der Wabe entstehen, stapelten wir sie akurat unter Verwendung (künftiger) Schiedbrettchen übereinander. Je glatter die Waben sind, desto weniger bucklig werden sie später von den Bienen ausgebaut, und desto weniger besteht die Gefahr des Aufreissens von Brut- und Honigwabenzellen beim Herausnehmen der Mittelwandrähmchen aus der Zarge.Mittelwand ohne Rahmen

Nächster Schritt ist das Einlöten. Dafür sind wir etwas spät dran. Durch das Aufarbeiten früherer Wachsblöcke aus der Anfangszeit, als wir noch keine Presse hatten, verzögerte sich unsere alljährlich im Februar stattfindende Umarbeitungsaktion. Bis zum Aufsetzen der ersten Bruträume in wenigen Tagen werden wir noch etwas zu tun haben. Na, die Abende sind noch kühl, die Keller noch nicht geöffnet … wir schaffen das!

600 Bücher für Bambergs Grundschulen geplant

Logo BSB Bamberger Schulbiene, 10 Jahre JubiläumDie „Bamberger Schulbiene“ feiert heuer ihren zehnten Geburtstag. Das Projekt der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de startete 2013 mit einem Schulunterricht in der Hainschule, bevor mit der Bienen-InfoWabe ein eigenes grünes Klassenzimmer entstand.

Zum bevorstehenden Jubiläum am 17. Mai möchte die Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de allen zweiten Klassenstufen der Bamberger Grundschulen ein Buch schenken. Die rund 600 Exemplare aus der beliebten Lesemaus-Reihe „Ich hab einen Freund, der ist Imker“ sind für den nachhaltigen Einsatz im Unterricht gedacht.

Schulbienenausstattung: Leserucksäcke und BücherDas bedeutet, dass alle Lesemaus-Bücher, die mit Spendenmitteln gekauft werden sollen, dauerhaft in den Klassenzimmern verbleiben. So können sie jederzeit im Schulunterricht miteinander gelesen werden. Unterstützt wird das rund 2000 Euro wertvolle Geschenk durch die Buchhandlung Heilmann am Katzenberg in Bamberg.

Verbunden mit der Schenkung werden die Lehrkräfte über die Möglichkeit informiert, einen Schulbienenunterricht für „kleines Geld“ zum Thema Bienen, Honig, Imkerei und Natur in der Bienen-InfoWabe zu buchen. Schul-Imkereien können außerdem vom Projekt „Supply my Schul-Imkerei“ profitieren, bei welchem umstandslos ein Zuschuss für Materialien erhältlich ist.

Für all diese gezielen und fachinformativ begleiteten Förderungen werden edle Spender*innen gesucht. Zuwendungsbescheinigungen bei Überweisung an den Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. sind möglich. Die Spenden werden bei entsprechenden Betreff („Jubiläum Schulbiene“ bzw. „Schul-Imkerei“) zu 100% weiter an die Initiative geleitet.


Nachtrag am 15.03.2023:

Dieser Blogbeitrag verbrachte vier Tage auf der Homeseite. In dieser Zeit wurden € 0,00 an Spenden verzeichnet. Womit einmal mehr der Beweis erbracht ist, dass allgemeine Spendenaufrufe nicht erfolgreich sind. Wirkungsvoller sind andere Wege wie direkte Ansprache und Fördergelderanträge.

Dennoch sollen unsere getreuen Leser*innen erfahren, was uns derzeit beschäftigt. Danke für euer allgemeines Interesse unserer Initiative gegenüber. Vielleicht entschließt ihr euch ja doch noch, unser Anliegen zu unterstützen. Das wäre fein.

Kontoinhaber: Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. | Sparkasse Bamberg | IBAN DE74 7705 0000 0303 5218 27 | Betreff „Jubiläum Schulbiene“ bzw. „Schul-Imkerei“

Online-Info-Abend 2023 zum BLIB-Imkerkurs in Bamberg

Neun Interessierte nutzten die Möglichkeit, sich am 6. März von 19 bis 20.30 Uhr bei einem kostenlosen Online-Informationsabend persönlich durch die Referenten Reinhold Burger (Imkermeister) und Ilona Munique (Imkerin) beraten zu lassen.

Honigbienen fliegen zwar von selbst, doch bei der Pflege sind die fleißigen Insekten seit Einzug der Varroamilbe (in Bamberg 1986) auf die Unterstüzung der Imker*innen angewiesen. Und nur starke Völker können der neuen Gefährdung durch die kürzlich auch in Bayern gesichtete invasive und bienenräuberische Asiatische Hornisse (Vespa velutina) trotzen. Doch wir brauchen Honigbienen für die regionale Bestäubung heimischer Kulturpflanzen. Bei alledem ist der dabei gewonnene Honig fast schon ein, wenn auch süßer und volksmedizinisch als heilsam geltender, Nebenaspekt.

Folie Infoabend BLIB-Imkerkurse 2023Höchste Zeit also für ein sinnvolles Hobby. Doch verantwortliche und erfolgreiche Bienenpflege will gelernt sein. Für ein umsichtiges und nachhaltiges Imkern benötigt es einen Jahreszyklus lang fachliche und Anleitung mit Übungseinheiten.

Die Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de startet ihren diesjährigen Imkeranfängerkurs am 24. März. Absolviert werden kann der zwölfmodulige Kurs innerhalb von zwei Jahren. Das bedeutet, dass verpasste Module im darauffolgenden Jahr nachgeholt werden können.

Der Jahreskurs ist sowohl für Anfänger*innen geeignet als auch für Wiedereinsteiger*innen, die sich auf den neuesten Stand der Imkerei bringen wollen. Denn es hat sich auf dem Fachgebiet der Bienen in den letzten Jahren viel durch neue Forschungsmethoden, aber auch durch geänderte EU-Verordnungen, getan. Der Kurs befähigt dazu, eigene Völker erfolgreich nach neuesten Erkenntnissen zu pflegen und zu vermehren sowie Honig nach geltenden Richtlinien hin zu vearbeiten. Eine Kursbescheinigung bei ausreichender Teilnahme verhilft zu Fördermittel für Jungimker*innen.

Bis auf zwei online abgehaltene Module findet der Kurs als Präsenzveranstaltung an der Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg statt.

Mi., 08.03.23 – MonatsBeeTrachtungen März / April (mit Stammtisch)

Biene an Salweide (Salix caprea) im Hainpark Bamberg, HollergrabenLogo für alle Schwerpunktthemen (= Bienen, Honig, Imkerei, Natur) der Bienen-InfoWabeMi., 08.03.23 – MonatsBeeTrachtungen März / April (mit Stammtisch)

Wann? Mi., 08.03.23 | ab 19 Uhr – jeden 2. Mittwoch im Monat
Wo? Vereinshain, Galgenfuhr 30, in Bamberg (Vereinssportgasttätte TSG 05 gegenüber Jahnwehr. Reichlich Parkmöglichkeiten, behindertengerecht.)
Für wen? Imker/innen und alle Interessierten, auch ohne Kenntnisse und Ambitionen, aber mit viel Liebe zu Bienen, Honig, Imkerei und Natur!
Was? Informative Vorschau zu aktuellen imkerlichen Arbeiten des laufenden Monats und phänologische Hinweise zu Blühtrachten. Mit Meinungsaustausch bei geselligem Beisammensein und Schwofen über unsere Lieblingsthemen.
Referenten? Reinhold Burger (Bienenwirtschaftsmeister u. -sachverständiger) und Ilona Munique (Imkerin)
Und sonst? Die sogenannten Monatsbetrachtungen sind Tradition lehrender Imker(inn)en, die ihre langjährigen Erfahrungen systematisch aufarbeiten und sich dabei „in die Karten schauen“ lassen.

Aus der Bienenwelt – mediales Summen zum Wochenende

Biene an KrokusDerzeit erscheint es einem, als hätte die Medienwelt pünktlich zum Start in den Vorfrühling die Bienenwelt entdeckt. Soll uns nur recht sein! Zum Wochenende hier eine kleine Auswahl vergangener, negativer bis positiver Meldungen:

„… von München nach Montreal: Die Grundstimmung, die heute vor vier Jahren das Volksbegehren Artenvielfalt – „Rettet die Bienen!“ in Bayern transportierte, findet sich ganz aktuell im internationalen Biodiversitätsabkommen von Montreal wieder. […] ­
Zielmarke bei Öko-Landbau wird noch nicht einmal vom Staat selbst erreicht.“
[Weiterlesen]

Honigbienen stehen neben Hummeln, Wespen, Birnen, Äpfeln und Trauben weit oben auf dem Speiseplan der [Asiatischen] Hornissen. Problematisch ist, dass sich heimische Bienen kaum gegen die Feinde wehren können – ganz im Gegenteil: … [Weiterlesen]

Siehe dazu auch unseren Beitrag vom Imkerforum in Veitshöchheim Anfang Februar 2023.

Die warmen Winter und die frühe Blüte sind Folgen des Klimawandels. Die Honigbiene ist zwar robust und anpassungsfähig, leidet aber dennoch darunter. Für die Imker bedeutet das einen höheren Arbeitsaufwand. […] „Der Klimawandel hat Folgen, aber die Biene ist deshalb nicht bedroht“, betont Streckfuß. [Weiterlesen]

Sie können zählen, erkennen menschliche Gesichter und nutzen Werkzeuge: Nach 30 Jahren Forschung an Bienen ist Lars Chittka zunehmend überzeugt davon, dass seine Versuchstiere ein Bewusstsein und Gefühle haben. [Weiterlesen]

Honig schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch noch sehr gesund. Das „flüssige Gold“ soll ein wahrer Alleskönner in Sachen Gesundheit sein. […] Das Ergebnis: Die Abwehrkräfte stiegen und auch Gewohnheiten wie Ess- oder Schlafverhalten besserten sich nach der achtwöchigen Testphase. [Weiterlesen].

Und hier noch ein schon etwas älterer Artikel …

Honig ist ein reines Naturprodukt und ganz besonders gesund, wenn er aus unserer Region stammt. Und wir wissen nur beim Honig vom Imker, dass wir nur reinen Bienenhonig im Glas haben. Es gibt aber noch mehr Gründe, wieso wir Honig im Supermarkt in den meisten Fällen stehen lassen sollten. [Weiterlesen]

Anmerkung: Es klingt ein wenig so, als wäre in Deutschland ausschließlich derjenige Honig authentisch, der mit dem Gütesigel des Deutschen Imkerbundes ausgezeichnet ist. Das ist natürlich nicht der Fall, denn viele Imkereien kreieren aus marketingtechnischens Gründen lieber ihr eigenes Etikett. Doch am besten ist es, ihr kauft bei einer Imkerin oder einem Imker eures Vertrauens, wo ihr auch mal einen Blick auf die Völker und die Verarbeitungsweise nehmen könnt.