Frühjahrsarbeiten (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK26, Modul 2)

Gerade warm genug, um endlich mit den Teilnehmenden des Imkerkurs für Anfänger die Bienen zu besuchen. Vorab gab’s neben organisatorischen Dingen einen Check zur Sicherheit am Lehrbienenstand, Erläuterungen zum Aufbau einer Bienenbeute und zum Imkermaterial sowie ein paar Literaturempfehlungen für Einsteigerbücher und grundlegender Fachliteratur.

Frühjahrskontrolle am Lehrbienenstand

Die Frühjahrdurchsicht dient der Kontrolle eines ausreichenden Futterbestands und dem allgemeinen Gesundheitszustand der Bienenvölker.

Das Mäusegitter war bereits entfernt und die Totenfallkontrolle begutachtet und ohne Befund. Die Kontrolle der Windel zeigte viel Wachsbrösel und damit auch die genaue Position der Brut. Varroen waren keine zu sehen, dafür viele glänzende Wachsschüppchen. Sie zeugen von einer regen Wachsbauproduktion.

 

 

Das Öffnen der Beute und das Begutachten der Waben durfte schon mal von einigen der Teilnehmenden praktiziert werden.

Leider stellte sich heraus, dass das Volk ohne Königin war. Wir hörten es schon am Tonfall bzw. sahen es an einer gewissen Fahrigkeit im Herumkrabbeln der weisellosen Bienen. Daher kürzten wir den Ablauf ab, um sie nicht noch mehr aufzuregen.


Nun können zwei Dinge helfen. Entweder ein gut mit Eiern in verschiedenen Stadien ausgebautes Brutbrett aus einem Nachbarvolk einzuhängen, so dass sich die Arbeiterinnen eine neue Königin nachziehen können.

Oder, wie in unserem Falle, wird Reinhold sie mit einem anderen jungen Wirtschaftsvolk vereinen.

Weiter geht’s mit dem Einsetzen des Drohnenrahmens auf Position 2.

 

 

Zum Schluss würde normalerweise eine leere Zarge als Brutraum aufgesetzt werden. Doch in unserem königinverwaisten Fall warten wir damit, bis sich das Volk wieder auf dem erwünschten Entwicklungsstand befindet.

Nach dem kommenden Modul zu Bienenkrankheiten, das noch einmal online stattfindert, wird es im Modul 4 zu mehr „Handgreiflichkeiten“ kommen, damit alle einmal ein paar Bienen streicheln bzw. Rähmchen in Händen halten können.

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Basisinformationen zur Imkerei (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK26, Modul 1)

Screenshot Online-Modul 1 Imkeranfängerkurs AK26 / Bienen-leben-in-Bamberg.deRoute der Teilnehmerwohnorte im Imkeranfaengerkurs AK26 / Bienen-leben-in-Bamberg.deUnsere Teilnehmer*innen des Imkerkurs für Anfänger kamen aus allen Himmelsrichtungen des Landkreises Bambergs:
Lichtenfels, Unterleiterbach, Schlammersdorf (Hallerndorf), Oberharnsbach, Lisberg (Trabelsdorf), Ebelsbach … und natürlich aus Bamberg selbst.

Am ersten Kurstag (20.03.26) starteten wir nach einem vorangegangenen Online-Technikcheck mit den Basisinformationen.  Die 3 weiblichen und 3 männlichen Teilnehmenden wurden über statistische Fakten zur Entwicklungssituation der Imkerei und des Honigs informiert, erhielten einen Kursüberblick und einen Einblick in den Jahreslauf der Bienen  und Imkerei sowie Grundlegendes zur Biologie und den Unterscheidungsmerkmalen von Wild- und Honigbienen.

Folie Imkeranfaengerkurs AK26, M1 / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Ergänzt mit Literatur- und Medientipps, Infos zu Strukturen und Ansprechpartner der Imkerei sowie Fördermittel und Finanzierungshilfen wurden grundlegende Hilfsmittel für das neue Hobby kurz vorgestellt, die im Selbststudium vertieft werden sollen.

Folie Imkeranfaengerkurs AK26, M1 / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Alle Skripte des Kurses und weitere Unterlagen, beispielsweise Checklisten, Kaufempfehlungen, weiterführende Links etc. stehen in einer internen Kursorganisationsseite drei Jahre lang zur Verfügung. Verpasste Module können im zweiten Jahr nachgeholt werden.

Gleich am nächsten Tag ging’s weiter mit dem Modul 2, dazu in Kürze mehr.

Monatsbetrachtungen März 2026 zu Bienen und Imkerei

Übersicht

Phänologie und Bienen: Startschuss Salweide

Honigbiene an Salweide (Salix caprea) i im Hainpark Bamberg, Hollergraben

Die Zeigerpflanze für die Betreuung der Bienenvölker im März stellt die Blüte der Salweide dar. Zu diesem Zeitpunkt brüten die Völker bereits stark. Der Übergang von den Winterbienen zu den Sommerbienen nimmt jetzt volle Fahrt auf. Für die Imker/innen bedeutet das, die Mäusegitter zu entfernen und die auf einer Zarge überwinterten Völker mit einer zweiten Brutzarge zu erweitern.

Die Salweide steht bereits in den Startlöchern. Auffällig im Landschaftsbild sind die männlichen Weidenkätzen. Sie liefern den Bienen reichlich Pollen zur Aufzucht von Jungbienen. Die relativ unscheinbar erscheinenden Blüten der weiblichen Salweide versorgen die Völkern hingegen mit reichlich Nektar.

Futterkontrolle

Im März sind immer wieder Kälteeinbrüche zu erwarten. Daher bitte darauf achten, dass die Völker mindestens fünf bis sieben Kilogramm Futtervorräte besitzen. Denn mit zunehmender Bruttätigkeit benötigen die Völker entsprechen mehr Futter. Besonders in diesem Jahr mit seinem verhältnismäßig kaltem Winter verbrauchten einige unserer Völker mehr Vorräte als üblich.

Nachfüttern

Aufkratzen der verdeckelten FutteraltwabeBeste Methode zum Nachfüttern ist, eine Futterwabe an den Rand des Bienensitzes zu geben. Entweder hat man noch eine Futterwabe vorrätig, oder man entnimmt Völkern mit überschüssigen Vorräten eine Futterwabe. Bitte nur Futterwaben von eigenen Völkern verwenden, um eine Übertragung von Krankheiten, besonders Faulbrut zu vermeiden.

Zweitbeste Möglichkeit besteht in der Gabe von Flüssigfutter und zusätzlichen Futterteig. Sofern die Bienen noch in der Traube sitzen, Flüssigfutter von unten mittels Schale im hohen Boden reichen (siehe Beschreibung Notfüttern, Monatsbetrachtung Februar 2026). Bei anhaltendem Flugwetter besteht bei dieser Variante jedoch die Gefahr einer Räuberei. Es ist dann besser, mit einer Futtertasche zu füttern, die direkt neben den Bienensitz gehängt wird. In beiden Fällen für eine ausreichende Aufstiegshilfe mittels Stroh oder Äste sorgen.

Als Flüssigfutter eignet sich eine Zuckerlösung 3:2 (Verhältnis Wasser zu Zucker) oder Futtersirup. Zusätzlich kann Futterteig direkt über den Bienensitz aufgelegt werden. Generell hat Futterteig allerdings den Nachteil, dass die Bienen zu seiner Aufnahme Wasser benötigen, das sie erst mühsam eintragen müssen.

Mäusegitter entfernen

Entfernen des MäusegittersFrühlingshafte Temperaturen im März lassen die Mäusegitter überflüssig werden. Bei Tagestemperaturen über 10 °C gehen die Bienen aus der Wintertraube. Sie können sich jetzt gegen Eindringlinge selbst wehren. Daher entfernen wir zur Salweidenblüte bei allen Völkern die Mäusegitter.  Das Flugloch bleibt geöffnet und wird nicht mit einem Fluglochkeil eingeengt. Das gilt auch für die im letzten Jahr gebildeten Jungvölker. Jetzt tragen die Bienen reichlich Pollen ein. Lässt man das Gitter am Flugloch, wirkt es wie eine Pollenfalle. Beim Durchschlüpfen verlieren sie ihre mühsam gesammelten Pollenhöschen.

Mit zweiter Brutzarge erweitern

Jungvölkern, die wir in einer Zarge (Zander-Vollzarge) überwinterten, setzen wir zur Salweidenblüte einen zweiten Brutraum auf. Die Erweiterungszarge bestücken wir mit hellen, ausgebauten Waben. Diese entstammen aus den Honigräumen des letzten Jahres. Falls keine ausgebauten Waben vorhanden sind, erweitern wir nur mit Mittelwandrähmchen. Bei gemischter Verwendung von Mittelwandrähmchen und ausgebauten Waben werden letztere zentral, also in die Mitte der Zarge eingehängt.

Gesundheitszeugnis beantragen

Sollen Völker gekauft oder verkauft und sie deshalb an einen anderen Stand gebracht werden, bitte rechtzeitig an ein Gesundheitszeugnis denken (Vorschrift laut Bienenseuchen-Verordnung, BienSeuchV). Das Zeugnis bescheinigt, dass die Bienenvölker eines Standes nicht in einem Faulbrutsperrbezirk stehen und frei von der Amerikanischen Faulbrut sind, daher auch die Bezeichnung Seuchenfreiheitsbescheinigung. Näheres erfahrt ihr in unserem Blogartikel „Rund um das veterinäramtliche Gesundheitszeugnis / Amtstierärztliche Bescheinigung in Sachen AFB in Bamberg und Region“.

Termine & Fortbildungen

 

 

 

Wunderschöne Erstfrühlingstage euch und euren Bienen!

 

Wachsverarbeitung im Workshop „Mittelwandgießen“ mit Einlöten 2026

Mittelwände für die Imkerei gießen und in Rähmchen einlöten war Workshopthema unseres Vertiefungsseminars. Denn nichts geht über Eigenwachs in Sachen Wabenversorgung. Oft wird in Imkervereinskursen wenig dazu unterrichtet. In unserem praxisorientierten Vertiefungsseminar kann das aufgeholt werden.

Vertiefungsseminar / Workshop Wachsgießen, Wachsverarbeitung (Mittelwände) udn Einlöten / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Wachs-Theorie

Bei einer Tasse Kaffee erläuterte Reinhold das Materialverhalten von Wachs und wie die Wachsrohstoffe für eine geeignete Mittelwand gemischt werden sollten. um die stabilsten Ergebnisse bringen. Außerdem, warum es wenig Alternativen zum Selbermachen gibt, welche Gerätschaften Sinn machen und wo diese erhältlich sind. Da Manuela und Arndt den vergangenen Imkeranfängerkurs bei uns absolvierten, konnte der Theorieteil jedoch kurz gehalten werden.

Vertiefungsseminar / Workshop Wachsgießen, Wachsverarbeitung (Mittelwände) udn Einlöten / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Am Arbeitsplatz in der Küche wurden sodann die technischen Komponenten von Schlauchzufuhr für die Wasserkühlung, die notwendigen Topfeigenschaften fürs Schmelzen, der Aufbau der Mittelwandgießform und die Kleinutensilien erläutert.

Vertiefungsseminar / Workshop Wachsgießen, Wachsverarbeitung (Mittelwände) udn Einlöten / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Workshop Wachsgießen Mittelwände

Und so geht’s: Die Silikonform wird mit einen Spülmittel-/Kartoffelmehl-Mix eingepinselt. Ein voller Schöpfer des auf etwa 80° C erhitzten Wachses wird rasch und gleichmäßig auf den hinteren Teil der Silikonform aufgebracht.

Vertiefungsseminar / Workshop Wachsgießen, Wachsverarbeitung (Mittelwände) udn Einlöten / Bienen-leben-in-Bamberg.deVertiefungsseminar / Workshop Wachsgießen, Wachsverarbeitung (Mittelwände) udn Einlöten / Bienen-leben-in-Bamberg.deVertiefungsseminar / Workshop Wachsgießen, Wachsverarbeitung (Mittelwände) udn Einlöten / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Der Deckel wird weniger als eine Minute niedergepresst und dabei das überschüssige Wachs mit einer Spachtel entfernt.

Nach dem Öffnen mit Hilfe des seitlich angebrachten Hebels wird die fertige Wabe vorsichtig abgelöst.

Fertig!

Vertiefungsseminar / Workshop Wachsgießen, Wachsverarbeitung (Mittelwände) udn Einlöten / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Anleitung zum Mittelwandgießen (Station 4) und zu weiteren Aspekten rund um die Wachsverarbeitung hier nachlesen.

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Workshop Einlöten von Mittelwänden

Auch hier erläuterte Reinhold die Arbeitsgeräte, das Einrichten des Werkplatzes und Spezifika bei den von uns bevorzugten modifizierte Zanderrähmchen mit Hoffmann-Seitenteilen.

Vertiefungsseminar / Workshop Wachsgießen, Wachsverarbeitung (Mittelwände) und Einlöten / Bienen-leben-in-Bamberg.de

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Zuerst wird die Drahtspannung der Rähmchen überprüft und gegebenenfalls mit einem Drahzieher nachgezogen. Für unsere Rähmchenart kürzen wir die Wabe etwas ein, bevor sie auf das Rähmchen gelegt wird. Dann das Lötgerät aktivieren – und schon ist das Mittelwandrähmchen bereit zur Aufnahme von allerfeinstem Bienenhonig!

Das nächste Vertiefungsseminar zum Thema „Mittelwandwaben“ findet am 30.01.2027 statt.

Sa., 31.01.26 – Workshop Wachsgießen (Mittelwand)

Nicht ganz zur Hälfte, das Wachs verteilt sich auf Druck über die untere Hälfte.Logo BLIB Vertiefungsseminar für ImkerSa., 31.01.26 – Workshop Wachsgießen (Mittelwand)

Wann? Sa., 31.01.26 | 14.30 – 16.30 Uhr (Termin ausgebucht – für weitere Termine bitte anfragen!)
Wo? Ort in Bamberg wird bei Anmeldung bekannt gegeben
Für wen? Dieses Vertiefungsseminar der Imkerei wendet sich an Imker/innen ohne Praxiserfahrung in der Wachsverarbeitung.
Was? Kleine Wachskunde, Mittelwandwaben gießen in der Praxis, Input zu Geräten und Material, Einlöten
Referent? Reinhold Burger, Bienenwirtschaftsmeister, Bienensachverständiger
Kosten und Anmeldung?

Monatsbetrachtungen Januar 2026 zu Bienen und Imkerei


Wir wünschen allen unseren Leserinnen und Lesern ein gutes neues Jahr sowie gesunde Bienen und stets volle Honigtöpfe!


Übersicht

Phänologie und Bienen

Biene an Christrose, Helleborus nigerBiene an Kornelkirsche (Cornus mas)Bis auf ein paar Ausnahmen ruht im Winter die Vegetation. Genauso unsere Bienen, die in ihrem Stock zusammen­­ge­kuschelt in einer Wintertraube sitzen. Sollte die Außentemperatur über 10 °C liegen, nutzen sie dies für einen Reinigungsflug. Die wenigen blühenden Pflanzen in den Gärten sind jetzt die Christrose (Helleborus niger), der Winterjasmin (Jasmin nudiflorum) und die Zaubernuss (Hamamelis). Sie dienen Bienen als erste Trachtpflanzen im Jahr.

Kontrollgänge

Wir winterten unsere Völker ausreichend stark ein, mit möglichst wenig Varroamilben belastet, mit ausreichend Futter versorgt sowie von jungen Königinnen zusammengehalten („regiert”), außerdem auf frischem Wabenwerk sitzend. Die Restentmilbung mittels einmaliger Sublimation („Verdampfen“) führten wir Mitte Dezember durch. Erste Windelkontrollen „zwischen den Jahren“ stimmten uns zuversichtlich. Die Zahl der abgefallenen Milben lag im Rahmen der Erwartung.

Katzenkopf gegen SpechtschadenAn den Bienen ist im Januar (fast) nichts mehr zu tun. Auf Kontrollgängen in der ersten Januar-Woche werden wir noch die restlichen Windeln von der Restentmilbung herausnehmen, beurteilen und reinigen. An einigen wenig durch Menschen frequentierten Bienenständen achten wir besonders auf Spechtschäden. Vorbeugend hatten wir an diesen Ständen zur Abschreckung Bilder von Katzenköpfen angebracht.

Wachsverarbeitung

Wachsschleuder im EinsatzIn der Regel ist es im Januar kalt und die Bienen bleiben in ihrem Zuhause. Gute Bedingung, um ungestört im Freien das liegengebliebene Altwachs mit einem Dampfwachsschmelzer zu verarbeiteten. So vorbereitet lässt sich schon die eine oder andere Mittelwandwabe gießen. Siehe dazu auch unseren Workshop Wachsgießen am 31. Januar.

Wer natürlich eine HAMAG-Wachsschleuder sein Eigen nennen darf, ist relativ unabhängig vom Wetter – sofern innerhalb eines Raumes aufgestellt. Seit drei Jahren gehören wir zu den Glücklichen. Wir möchten sie nicht mehr missen!

Reparaturen und Streicharbeiten

SpechtschadenIm Winter ist endlich Zeit für Beutenreparaturen. Oftmals müssen Spechtlöcher gestopft oder abgesplittertes Holz an den Außenseiten verkittet werden. Um die Innenseiten der Beuten allerdings kümmern sich die Bienen mit ihren Spezialkitt, dem Propolis, selbst.

Als Anpassung an den Klimawandel haben wir uns für heuer nochmals vorgenommen, einige Zargen weiß zu streichen. Dies verhindert eine zu starke Aufheizung der Bienenstöcke an sehr heißen Sommertagen. Zudem sollen unsere Blechdeckel Zug um Zug weiß lackiert werden. Untersuchungen am Institut für Bienenkunde und Imkerei (IBI) haben gezeigt, dass so eine Aufheizung im Bienenstock signifikant entgegengewirkt werden kann1.

Schmökern

Rezensionsstapel 2024Jetzt ist die beste Zeit, die letzten Ausgaben eurer Imkerzeitschrift gründlicher zu lesen. Oder meine Monatsbetrachtungen des Vorjahres oder die der anderen Imkerkolleg(inn)en nochmals durchzusehen. Auch bereits gelesene Bücher nehme ich gerne erneut zur Hand. Mit den Erfahrungen des zurückliegenden Jahres entdecke ich immer wieder neue Aspekte und gewinne neue Erkenntnisse.

Lasst euch außerdem von den Titeln unserer Imkerbibliothek inspirieren. Hier geht es zum Bestandsverzeichnis. Auch ein Blick auf unsere Rezensionen sollte euch die Auswahl erleichtern.

Planen

Den Winter nutzen wir für die Planung. Wohin soll sich unsere Imkerei heuer entwickeln und welche Materialien benötigen wir dazu? Was wollen wir anders machen und welche Schwerpunkte sollen gesetzt werden? Es empfiehlt sich, bereits jetzt im Imkerhandel zu bestellen und nicht erst im Frühjahr, wenn ALLE Imkermaterialien kaufen möchten.

Termine

Weitere Details zu den Terminen siehe auf der Seite Aktivitäten und Termine.

  • 21.01.2026, Bamberg Foren: Forum 3 – Klima und Ökologie
  • 31.01.2026, Workshop Wachsgießen (Mittelwand)

 


1Berg, Stefan; Wehner, Lena (2025). Projekt KliBi – Zwischenbericht März 2025. Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Institut für Bienenkunde und Imkerei.

Neujahresvorsatz 2026: Imker/in werden!

Silvesterblues? Nicht mit Bienen! Einmal eingetaucht in diesen Kosmos werdet ihr immer etwas Schönes und Sinnvolles zur Ablenkung haben. Sich umweltfreundlicher verhalten, Stress reduzieren und mehr Bewegung im Freien sind für viele Menschen die guten Vorsätze zum neuen Jahr. All das lässt sich durch das Hobby Imkerei verwirklichen. Unsere Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de bietet einen umfassenden Imkerkurs für Anfänger an.

Logo BLIB-Imkerkurs für AnfängerImkerkurs für Anfänger

Der Imkeranfängerkurs mit Beginn ab 20. März besteht aus zwölf Modulen bei 10 Terminen mit Theorie- und Praxisanteilen und ist grundsätzlich auf ein Kalenderjahr angelegt. Absolviert werden kann der Kurs allerdings innerhalb von zwei Jahren. Das bedeutet, dass verpasste Termine im darauffolgenden Jahr nachgeholt werden können.

Der Jahreskurs ist für absolute Anfänger geeignet und befähigt dazu, eigene Völker umsichtig zu pflegen, zu vermehren sowie Honig zu verarbeiten und zu vertreiben. Auch wer bereits früher einmal geimkert und nun wieder einsteigen möchte, hat oftmals Fragen zu neuen Richtlinien bei der Varroabekämpfung oder zu modernen Verfahrensweisen der Bienenhaltung. Für diese Zielgruppe ist der Kurs ebenfalls das Richtige für den Wiedereinstieg.

Logo Bienen-leben-in-Bamberg.de (BLIB)Informationsabend

Zu dem BLIB-Imkerkurs für Anfänger findet online am 9. März ein kostenloser Informationsabend mit persönlicher Beratung durch Imkermeister Reinhold Burger und Imkerin Ilona Munique statt.

Eines ist sicher: Diesen wegweisenden Neujahresvorsatz werdet ihr mit unserer Hilfe tatsächlich durchziehen und einlösen! Also dann – wir freuen uns auf unsere werdenden neuen Jungimker/innen! Guten Rutsch …

Eure Ilona und euer Reinhold,
Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de

BLIB-Team, Ilona Munique und Reinhold Burger (Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de)

Reinhold Burger und Ilona Munique (BLLB-Team) am Neujahrsempfang des OB Bambergs 2025

Guten Rutsch und … Prost Neujahr!

„Bienengesundheit“ – Vortrag von Reinhold Burger in Zapfendorf

Vortrag Bienenkrankheiten von Reinhold Burger bei den Bienenfreunden ZapfendorfVortrag Bienenkrankheiten von Reinhold Burger bei den Bienenfreunden ZapfendorfDer Vortrag „Bienengesundheit und Krankheiten – Vorbeugen, Erkennen, Heilen“ vom Bienensachverständigen und Imkermeister Reinhold Burger erläuterte die wichtigsten Aspekte der Bienengesundheit, deren Krankheiten und Schutzmaßnahmen und lieferte praxisnahe Tipps für die Anwesenden bei den Bienenfreunden in Zapfendorf vor zwei Wochen.

Hier ein Auszug:

Vortrag Bienenkrankheiten von Reinhold Burger bei den Bienenfreunden Zapfendorf

Inhalt und Hauptpunkte

  • Überblick über verschiedene Bienenkrankheiten wie Amerikanische Faulbrut, Europäische Faulbrut, Kalkbrut, Maikrankheit, Nosemose, Sackbrut, Steinbrut, Varroose und Vergiftungen.

  • Vorstellung der wichtigsten Bienenschädlinge, darunter Maus, Specht, Wachsmotte und besonders die Asiatische Hornisse „Vespa velutina“ als invasive Bedrohung.

  • Einflussfaktoren auf die Bienengesundheit wie Nahrung, Witterung, Krankheitserreger, Parasiten, Schadstoffe und das Eingreifen des Imkers.

  • Natürliche Abwehrmechanismen der Bienen wie Propolis, Futtersaft, Hygieneverhalten und Metamorphose.

Krankheitsvorbeugung und Diagnose

  • Empfehlungen zu Standortwahl, Trachtangebot, Wasserversorgung und Vermeidung von Pflanzenschutzmitteln.

  • Maßnahmen wie Wabenhygiene, Fütterung, Schwächlinge im Herbst auflösen, und das achtsame Beobachten auf Krankheitssymptome.

  • Hinweise zur korrekten Einwinterung und zum Umgang mit Verbraucherhinweisen (z. B. Honigglasentsorgung im Altglas nur gespült).

  • Erkennen typischer Krankheitsanzeichen im Brutbild, Verhalten und Aussehen der Bienen – Diagnoseschlüssel wird vorgestellt.

Behandlung und Heilmaßnahmen

  • Chemische und biotechnische Methoden zur Varroa-Bekämpfung: Säuren (Ameisen-, Milch-, Oxalsäure), Thymol, Amitraz und Flumethrin.

  • Projekt Varroaresistenz 2033: Trend zu biotechnischen Maßnahmen wie totale Brutentnahme, (künstliche) Brutpause und Bannwabenverfahren.

  • Praxisnahe Hinweise zu Präparaten, Zulassung und deren Anwendung abhängig von der Brut im Volk. Besonders wurde auf die neu zugelassen Oxalsäurestreifen Calistrip® biox der Firma Calier eingegangen.

Vespa velutina („Asiatische Hornisse“)

  • Beschreibung der Vespa velutina: Größe (2,5–3 cm), schwarze Grundfärbung mit orangefarbenen Streifen, vorwiegend tagaktiv, Primär- und Sekundärnester werden erläutert.

  • Lebenszyklus, Gefahr für Bienen und Ausbreitung in Bayern; Vorstellung von Meldestrukturen für Sichtungen (beewarned.de), Aktionsplan Bayern, Förderungen und Koordinierungsstellen.

Literatur und Praxislinks

Der Vortrag verweist auf aktuelle Literatur und Forschungsprojekte zum Thema Bienenkrankheiten und Varroaresistenz sowie praktische Plattformen für Imker und Naturschutz und den Aktionsplan Bayern.

Fazit: Der Vortrag gab einen umfassenden Überblick, wie man Bienenkrankheiten erkennt, vorbeugt und behandelt, mit besonderem Fokus auf die Herausforderung durch Varroamilbe und Vespa velutina in Bayern.

[Überprüfte Zusammenfassung von Perplexity.]

Vortrag „Bienenkrankheiten“ 07.11.2025 in Zapfendorf

Reinhold Burger* hält am Fr., 07.11.2025, 18-21 Uhr einen Vortrag zu  Bienenkrankheiten und ihrer Behandlung am Lehrbienenstand bei den Bienenfreunden in Zapfendorf. Auf Wunsch wird auch über die zu erwartende Vespa velutina (Asiatische Hornisse) informiert. Anmeldung nicht erforderlich.

Der Lehrbienenstand befindet sich etwa 250 m außerhalb von Zapfendorf, in Verlängerung der Oberleiterbacher Straße am Biotop.

*Bienensachverständiger, Imkermeister, 2. Vors. im FKBB e. V.

AK25, M3, Bienenkrankheiten ABC / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Anmeldung zum Imkeranfängerkurs 2026 in Bamberg (Oberfranken, Bayern) läuft!

Logo BLIB Imkerkurs für Anfänger (m)
Ak25, Modul 7: Ernte Bamberger Lagenhonig, Standort Inselstadt / Weide am 12.07.2025 / Imkeranfängerkurs von Bienen-leben-in-Bamberg.de
Bienen sind seit je her des Menschens gute Gefährten. Sie zu halten, ist eine Win-win-Situation für beide Seiten.

Für das spannende und sinnstiftende Hobby der Bienenhaltung braucht es einen Imkerkurs für Anfänger, zu dem ihr euch jederzeit formlos bei Reinhold Burger und Ilona Munique von der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de per E-Mail anmelden könnt.

Alle Infos zu den Bedingungen auch als PDF hier: 
Flyer-BLIB-Imkerkurs-Anfaenger-AK26

AK25 4. + 5 Modul: Honigraumerweiterung, Ablegerbildung; Schwarmverhinderung im Imkeranfängerkurs von Bienen-leben-in-Bamberg.de

BLIB-Team, Ilona Munique und Reinhold Burger (Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de und Vorstand Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V., FKBBa)Ich habe gezielte Fragen und keine Lust, alles hier zu lesen.
Wohin wende ich mich?

  • Ein kostenloser Infoabend mit Kursberatung findet am Mo., 09.03.2026 zwischen 19.00 und 20.30 Uhr statt, und zwar ohne Anmeldung online unter https://meet.jit.si/kursinformationen. Für Mobilgeräte die App Jitsi Meet installieren.
  • Uns könnt ihr jederzeit anrufen, also auch Samstags, Sonntags und Abends unter T. 0951-3094539..
    Falls wir nicht erreichbar waren – bitte hinterlasst unbedingt eine Nachricht, da wir ansonsten nicht zurückrufen (um uns so vor Spamanrufe zu schützen).

Honigverarbeitung Bughof (AK25, Modul 8, Imkerkurs für Anfänger von Bienen-leben-in-Bamberg.de)


Für die, die es genauer wissen wollen … weiterlesen!

Imker-Anfängerkurs, Modul 10, Wachsverarbeitung BLIB-Imkerkurs für Anfänger / Bienen-leben-in-Bamberg.deWie läuft der Imkeranfängerkurs ab?

  • Du nimmst regelmäßig teil an 12 Module, zwei davon als Doppelmodul an einem Tag. Also 10 Termine.
  • Die Module decken innerhalb eines Jahres das gesamte Spektrum der Bienenhaltung analog des Jahresverlaufs ab. Es wird 2x online (ohne Aufzeichnung) und 9x an einem Lehrbienenstand unterrichtet sowie 1x in unseren privaten Räumen (Honigverarbeitung am Obstmarkt 10)
  • Jedes Modul dauert zwischen 1,5 bis höchstens vier Stunden. Insgesamt erlebst du spannende 26 Stunden.
  • Von 12 Modulen sind 8 als Pflichtmodule gekennzeichnet. 7 davon MUSST du besucht haben, um eine Teilnahmebescheinigung zu erhalten, die dich offiziell als Imker*in ausweisen. Du kannst nicht wahrgenommene Termine aber gerne im darauffolgenden Jahr kostenlos nachholen.
  • Natürlich spielt die Wetterlage in der Imkerei eine Rolle. Bei Regen kann deshalb ein Modul ausnahmsweise online stattfinden oder verschoben werden. Die praktischen Übungen werden nachgeholt bzw. in andere Module integriert.
  • Zwei Coaches – Reinhold Burger (Bienenwirtschaftsmeister, Bienensachverständiger) und Ilona Munique (Imkerin, Dipl. Erwachsenenbildnerin) – kümmern sich um deinen Lernerfolg und dein Wohlbefinden vor Ort.

Unser Ziel ist immer eure bestmöglichste Qualifikation! Damit es euren Bienen und euch selbst gut geht, wenn ihr loslegt.


Was kostet der Imkeranfängerkurs?

  • € 440,- für 12 Module* (Gesamt 26 Stunden) inklusive Lernmaterial, Zugang zur internen Organisationsplattform
  • 5% Frühbucherrabatt bei Anmeldung (Überweisung) bis 31.12. des Vorjahres.
  • 10 % Rabatt bei Bestehen einer Bienenpatenschaft, unabhängig vom Zahlungseingang.
  • Als Mitglied im FKBB e. V. profitierst du von einer kostenlosen Imkerbasisversicherung. 
  • Wer nicht zu alle Termine kommen kann, darf diese im darauffolgenden Jahr kostenlos wahrnehmen. Im 3. Jahr gegen Aufpreis von € 40 pro Modul.
  • Details siehe Web oder Flyer-BLIB-Imkerkurs-Anfaenger-AK26

Abschlussfeier Imker-Anfängerkurs AK25 BLIB-Imkerkurs für Anfänger / Bienen-leben-in-Bamberg.deWarum Imker*in werden?

  • Die Konzentration und Achtsamkeit auf sich selbst und auf die Bienen kann harmonisierend auf die Psyche wirken und somit das allgemeine Wohlbefinden unterstützen.
  • Ein umfassendes, körperlich anregendes Naturerleben an der frischen Luft empfinden wir als heilsam und entstressend.
  • Wir sehen es als beglückend an, etwas für uns selbst UND für unsere Umwelt zu erreichen.
  • Das leckere und unverfälschter Ur-Produkt Honig darf gerne angenommen werden. Denn wir Imker/innen stellen im Gegenzug eine saubere, bienengerechte Behausung zur Verfügung und helfen dem Volk gegen Krankheiten und Feinde (Stichworte: Varroamilbe, Asiatische Hornisse, Faulbrut etc.)
  • Wer Spaß am Handwerk hat, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Nicht alles muss man einkaufen. Einiges lässt sich auch selbermachen, ob Böcke, Mittelwandrähmchen oder gar ganze Bienenstöcke. Wer sich weniger damit aufhalten möchte – kein Problem. Alles kann man kaufen.. Bei uns lernt ihr, was ihr an Material und Gerätschaften braucht oder euch auch sparen könnt.
  • Unser Kurs eignet sich hervorragend auch für (Schul-)Pädagog*innen, da wir bei Bedarf Einblicke in das Führen einer Schulimkerei geben. Mit diesem Thema sind wir bestens vertraut und können auf Referenzen, Erfahrungswerte und Kontakte von bereits durch uns ausgebildete Kolleg*innen zurückgreifen.

Volk WeideWo darf ich Bienen halten?

  • Praktisch überall. Die Imkerei ist ein Hobby, welches sich im eigenen Garten oder auf zur Verfügung gestellten Flächen ausüben lässt. Wo sie ortsüblich ist – und das ist durchwegs in Stadt und Land der Fall – ist eine Genehmigung (auch der Nachbarschaft) nicht notwendig. Dennoch legt ihr es natürlich nicht auf einen Streit an. Rechtliches dazu hier.
  • Auch in Naturschutzgebieten dürfen unter bestimmten Bedingungen Bienen gehalten werden. Derzeit entbrennt eine Diskussion, dass Honigbienen dort nicht aufgestellt werden, was nicht zielführend ist. Lasst euch im Zweifelsfall fachlich beraten. Wir helfen euch argumentativ weiter.
  • Theoretisch lassen sich Bienen auch auf dem Balkon halten, wenn er den Anforderungen an die Bienenhaltung entspricht. Wir beraten dich gerne.
  • Einzige Voraussetzung für das Aufstellen von Völkern sollte ist, dass es genügend bienentaugliche Tracht im Radius von unter 10 Kilometern gibt.

Überzeugt? Na dann … komm zu uns!


12 gute Gründe, warum unser Imkerkurs etwas kostet

Manche Angebote im Leben sind kostenlos (doch manchmal auch umsonst). Zugegeben – kostenlos mögen wir doch alle und wir nehmen mit, was wir kriegen können, stimmt’s?! Doch um eine dauerhafte, zuverlässige, qualitativ hochwertige und immer top-aktuelle Dienstleistung im mehr als nur „absolut notwendigen“ Umfang zu erbringen, benötigt es viel mehr Zeit und Aufwand, als man ohne totale Selbstausbeutung und schlechtem Gewissen ehrenamtlich wuppen könnte.

Imkerkurs für Anfänger von Bienen-leben-in-Bamberg.de, Modul 9 zur Varroabehandlung und WabenhygieneIhr bekommt für euer Geld folgenden Mehrwert:

  1. Kleine Gruppen: 8-12 Teilnehmende
  2. Selber machen: Doch nur dann, wenn du dazu bereit bist. Wir nehmen Rücksicht auf deine Befindlichkeiten, um das Lernen in deinem eigenen Tempo bestmöglichst zu unterstützen.
  3. Weitergehende Modulinhalte, die es anderswo bei kostenlosen Kursen eher nicht in dieser Form gibt, beispielsweise Umfassendes zu Bienenkrankheiten, dem gern unterschätzten Wachsmanagement, die Möglichkeiten von Fördermitteln, dem Aufbau einer Schul-Imkerei … und ja, auch Infos zu Wildbienen, bienenfreundlichen Pflanzen und anderen Formen und Methoden in der Imkerei.
  4. Ein Referentenpaar mit hoher Qualifikation und auf dem neuesten Stand: Dich erwartet ein hoch motivierter Imkermeister und Bienensachverständiger – Reinhold Burger – und eine kommunikations- und organisationsstarke Imkerin – Ilona Munique – mit dem Hintergrund einer diplomierte Erwachsenenbildnerin.
    Wir besuchen kontinuierlich mehrere Fortbildungen jährlich. Durch laufende Schulbienen-Unterrichte, Führungen und Vorträge stehen wir außerdem permanent in der Lehrpraxis.
  5. Imker-Anfängerkurs, Modul 10, Wachsverarbeitung BLIB-Imkerkurs für Anfänger / Bienen-leben-in-Bamberg.deAnschauliches Lernequipment: Jährlich (!) aktualisierte Kursunterlagen, ergänzt durch Weblogberichte mit Fotos zu jedem einzelnen Modul. So behältst du auch NACH dem Imkeranfängerkurs den roten Faden bei, weil das deine Erinnerung an den Ablauf super unterstützt.
  6. Imker-Bibliothek: Sachliteratur und Fachzeitschriften kostenlos ausleihen aus über 300 Titeln, auch speziel für die Pädagogik einer Schul-Imkerei.
  7. Kursplattform: Unterlagen und Checklisten stehen dir für die Dauer von mindestens 3 Jahren zur Verfügung. Downloade also nur das, was du persönlich brauchst und wann du Zeit dazu findest.
  8. Freiwilliger Lerntest mit Feedback am Ende des Kurses.
  9. Catering anlässlich der Honigernte- und verarbeitung plus dein selbst geimkertes Glas Honig. Im August kostenlose Getränke bei der Abschlussfeier.
  10. AK25 Ernte BughofRabatt für die Vertiefungsseminare.
  11. Zuschuss für das erste eigene Volk durch Kooperation mit dem FKBB, Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. und durch Bienenpat*innen.
  12. Das Startervolk (ein erstmalig überwintertes Wirtschaftsvolk) kannst du entweder von uns erhalten (Kosten varriieren), oder wir vermitteln dir ein Volk von einem unserer vertrauenswürdigen Imkerkoll*innen … und ausschließlich mit Gesundheitszeugnis!
  13. Ausleihe einer neuwertigen Bienenwohnung (Zander): Wenn du dir am Ende des Imkerkurses noch nicht sicher bist, ob du mit der Bienenhaltung das Richtige für dich tust, kannst du dir für ein Probehalbjahr gegen Pfand eine Bienenwohnung ausleihen.

BLIB als Genussbotschafter des Regionalsiegels "Genussla" für Bamberg und RegionNa, jetzt spricht doch wirklich alles dafür, das neue Hobby „Imkerei“ endlich zu wagen!

Wir, Ilona und Reinhold, freuen uns schon auf unsere neuen Kolleginnen und Kollegen!