Neuer BLIB-Kooperationspartner „Essbare Stadt“

Kontakttreffen mit der Transition-Gruppe "Essbare Stadt Bamberg"

Matthias, Denis, Oliver, Marc und Reinhold beim ersten Kennenlernen zwischen den beiden Initiativen „Essbare Stadt Bamberg“ und „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ am 12.02.2018.

Die „Essbare Stadt Bamberg“ ist neuer und vielversprechender Kooperationspartner für unsere Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de (BLIB). An einem ersten Treffen am 12.02.2018 erörterten wir die Frage der Gießwasserversorgung auf der Erba-Insel, da wir uns dort in einer neuen räumlichen wie auch inhaltlichen Nachbarschaft noch in diesem Jahre begegnen werden.

Die Initiatoren, die in der Transition-Bewegung ihren Ursprung hat, planen eine Hochbeetanlage unweit der Bienen-InfoWabe. Da auch diese über einen mittlerweile recht ansehnlichen Bienengarten verfügt (dessen Einweihung am 106.2018 sein wird), liegt es nahe, eine gemeinsame Wasserversorgung ins Visier zu nehmen. Da wir bereits seit einiger Zeit eine Wasserpumpe favorisieren, war dieses Gießmodell der Ausgangspunkt in der Diskussion, aus der interessante weitere Ideen für die Gruppe hervor gingen. Da sich bei  Transition eine „Wasser-Gruppe“ etabliert hat, könnte diese uns mit ihrer Fachkompetenz hilfreich zur Seite stehen.

Im Gegenzug waren für das Team der „Essbaren Stadt“ unsere Erfahrungen im Bezug auf Tipps zur weiteren Erba-Nachbarschaften hilfreich, und zwar im Hinblick auf PR-Arbeit, möglichen Interessenten für Hochbeetbau-, pflege und -ernte sowie in Logo- und Flyerfragen.

So stellten sich bereits schon beim ersten Treffen planungspraktische Synergieeffekte ein, die es auszubauen gilt. Selbstverständlich war es allen Anwesenden, sich künftig gegenseitig vor Ort zu unterstützen, sei es beim Gießen oder in der Gewinnung Interessierter im großen Themenkanon „Natur“, hier der Blüten, die zur z. B. zur Zucchini werden, weil bestäubt von unseren Bienen.

Herzlichen Dank an Denis Hébert für die Kontaktaufnahme und die nette Runde mit Cornelia, Marc, Matthias und Oliver – wir freuen uns auf die Fortsetzung!

Neue Kurse fürs Imkern auf Probe 2018 (Bamberg / Burgebrach)

Wegzeichen zum IBZV-Lehrbienenstand Burgebrach„Imkern auf Probe“ nennt sich der Kurs, der vom Land Bayern finanziell unterstützt wird. Alle, die daran unter bestimmten Auflagen teilnehmen, erhalten kostenlos (und auch ohne Mitglied zu sein) ein eigenes Bienenvolk zur Pflege. [Update am 19.02.18]

Vergangenes Jahr fiel das Probeimkern beim Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V (IBZV) aus Kapazitätsgründen aus. Doch heuer startet er wieder, und zwar zunächst mit zwei Teilen in Burgebrach. Hier die genauen Termine:

  • Sa., 24.03.2018, Anfängerlehrgang Teil 1 – Theorie
    16.00 – ca. 18.30 Uhr, Restaurant LudwigX, Steigerwaldstraße 9, 96138 Burgebrach
    Referent: Dr. Reimund Schuberth, Bienenfachwart, Marktrodach
  • Sa., 31.03.2018, Anfängerlehrgang Teil 2 – Praxis
    15.00 – ca. 17.30 Uhr, Lehrbienenstand Burgebrach
    Referent: Robert Engert, 1. Vorsitender IBZV e. V.
  • Kosten? Keine
  • Anmeldung? Bitte telefonisch bei Robert Engert unter Tel. 09546–6816 anmelden

Imker Nikolaus Hofmann zeigt, wie's gehtDiese muss der Neu- bzw. Probeimker auf alle Fälle besuchen, und im weiteren Verlauf 10 Sonntagvormittage Unterricht am Lehrbienenstand. Beginn dort ist 9.30 Uhr, und zum Sonntagsbraten seid ihr wieder rechtzeitig fertig. Bienenvölker am neuen IBZV-Lehrbienenstand BurgebrachTermine siehe auf den Vereinsseiten.

Unterrichtet werdet ihr dort abwechselnd von Robert Engert und Nikolaus Hofmann (Foto), Vorsitzende des IBZV.

Nach diesem ersten Jahr dürft ihr euch „Jungimker“ nennen, egal, wie alt ihr tatsächlich seid. Nach Möglichkeit versuchen die alten Hasen, euch im ersten Jahr bei eurem eigenen Volk zu unterstützen. Je nach Kursandrang würde ich mich aber nicht unbedingt darauf verlassen, dass jederzeit jemand kommen kann, um euch über die Schulter zu schauen.

Bienen-InfoWabe mit Bienengarten und BänkenDaher ist es gut, weitere Ansprechpartner zu haben. Zum Beispiel in der Bienen-InfoWabe, die ihr jeden zweiten Sonntagnachmittag ab Ostern bis Mitte September von 14-17 Uhr aufsuchen könnt. Dort könnt ihr euch auch aus der Imker-Bibliothek bedienen und einen Blick in die neuesten Hefte der Zeitschrift „Biene und Natur“ werfen. Seid ihr Bienenpate/-patin oder ein Vereinsmitglied im IBZV, könnt ihr die Medien kostenlos ausleihen.

Viel Spaß bei eurem neuen Hobby – Ihr werdet es nicht bereuen. Denn ihr werdet eure Welt völlig neu erfahren – mit den Augen einer Biene seht ihr hundertfach genauer hin!

Imkerforum Veitshöchheim 2018 – ein Muss für bayerische Imker

Bahnhofsschild Veitshöchheim.Das traditionelle Veitshöchheimer Imkerforum¹ zum Jahresanfang gab Einblicke in laufende Forschungsprojekte und informierte über aktuelle Themen und Entwicklungen. Wie auch die letzten Jahre war das Imkerforum bis auf den letzten Platz besetzt. Ein Pflichttermin für bayerische Imker. Der nächste Schritt wären die Mainfranken-Säle, so Institutsleiter Dr. Stefan Berg angesichts der vielen Stehenden positiv „besorgt“.


Grußwortauswahl mit positiven Aussichten

# Peter Maske, Präsident Deutscher Imkerbund (DIB)

  • Bericht zum Stand des DIB auf der „Grünen Woche“. Positive Signale seitens der Politik zur Unterstützung der Dropleg-Technologie, die Unterblütenspritzung im Rapsanbau bspw. gegen die Sklerotinia (Weißstengeligkeit) oder den Rapsglanzkäfer. Vorteil: Spritzmittel werden dabei nicht direkt in die Blüte eingebracht.

# Eckard Radke, Präsident Landesverband Bayerischer Imker (LVBI)

  • Haushaltsberatung Landwirtschaftsministerium Bayern. Für die Fachberatung Oberpfalz soll eine Projektstelle befristet für 2 Jahre zur Unterstützung von Fachberater Werner Zwillich geschaffen werden. Für die Fachberatung Mittel- und Unterfranken soll eine zusätzliche Fachberaterstelle zur Entlastung für Fachberater Müller-Engler eingerichtet werden.

Berichte aus dem Institut für Bienenkunde und Imkerei,
Aktuelles aus der Fachberatung

# Dr. Stefan Berg, Leiter Institut für Bienenkunde und Imkerei an der LWG

  • Institut für Bienenkunde und Imkerei. Das Fachzentrum Bienen wurde zum 1.11.2017 organisatorisch umstrukturiert und umbenannt in Institut für Bienenkunde und Imkerei, abgekürzt IBI. Dem Fachbereich Bienengesundheit, Praktische Imkerei und Zucht steht Institutsleiter Dr. Stefan Berg vor, dem Fachbereich Produkte und Bestäubung die stellvertretende Institustsleiterin Dr. Ingrid Illies.
  • Rückblick und Prognose Überwinterungsverluste. Hohe Überwinterungsverluste 2016/2017 mit 15-20% der Bienenvölker. Anhand der Varroasituation im Herbst 2017 werden ähnlich hohe Überwinterungsverluste 2017/2018 mit 18-22% der Völker prognostiziert.
  • Bienenweide Beet und Balkon. Franz Härtl vergleicht in seiner Bachelor-Arbeit die Blütenbesuche von Bestäuberinsekten. Wie ist die Zusammensetzung der Insektenwelt und die Häufigkeit der Besuche an Blühbereichen auf dem Boden im Gegensatz zu Balkon- und Dachbepflanzung? Die endgültigen Ergebnisse stehen noch aus.
  • Projekt „Winterbiene“. Im Projekt werden spätblühende Präriestauden auf ihre Eignung als Trachtquelle für Bienen und als Biogassubstrat geprüft. Ein interessantes Ergebnis ist, dass bei Bienenstöcken in der Nähe der Versuchsfelder die Neigung zur Räuberei im Herbst sehr viel geringer ausgeprägt ist, da die Bienen mit dem Einbringen der Tracht beschäftig sind. Damit leisten die spätblühenden Stauden einen wichtigen Beitrag zur Bienengesundheit. Außerdem erleichtert eine geringe Räubereigefahr dem Imker die Bearbeitung der Völker.
  • Varroabehandlung mit Hyperthermie (I). Mit dem Varroa-Kill 2 wurde erneut ein Versuch am gesamten Volk durchgeführt mit dem Ergebnis, dass für einen guten Behandlungserfolg eine ausreichende Isolation der Beute entscheidenden Einfluß hat.
  • Varroabehandlung mit Hyperthermie (II). In einem Projekt wurde untersucht, inwieweit eine hyperthermische Behandlung erwachsener Drohnen und Königinnen sich auf die Fertilität auswirkt. Als Ergebnis läßt sich festhalten, dass Übertemperaturen, wie sie zur Varroabehandlung eingesetzt werden, die Beweglichkeit der Spermien reduziert – bis hin zur Unfruchtbarkeit. Das gilt gleichermaßen für die Spermien der Drohnen als auch für die Spermien in der Spermathek der Königin. Nebenbei bemerkt hat eine Unterkühlung erwachsener Drohnen und Königinnen den gleichen negativen Effekt.
  • Varroabehandlung mit Hyperthermie (III). Arne Kablau untersucht in seiner noch nicht veröffentlichten Master-Arbeit (Universität Würzburg) die Auswirkungen der Hyperthermie auf Arbeitsbienen mit folgenden Ergebnissen:

Zuckerschwellwert (Rüsselreflex): Die Geschmacksempfindlichkeit nimmt ab, d.h. die Bienen reagieren erst auf einen höhere Zuckerkonzentration. Die Bienen werden wählerischer. Als These wurde formuliert, dass Hyperthermie einen geringeren Nektareintrag zur Folge hat?
Lebensdauer: Die mit Hyperthermie behandelte Gruppe lebte länger als die Kontrollgruppe.
Morphologie: Der Intertegular-Abstand, das ist der Abstand der beiden Flügelansätze, als Maß für die Bienengröße, wurde bei hyperthermisch behandelten Bienen und einer Kontrollgruppe bestimmt: Bienen aus hyperthermisch behandelter Brut sind kleiner.
Flugverhalten: Keine signifikanten Auswirkungen auf Häufigkeit und Flugdauer von Sammelflügen.

  • Varroabehandlung mit Ultraschall. Das Produkt Varroa-Killer-Sound hat laut einer Untersuchung keinerlei Effekt.
  • Varroabehandlung mit Lithiumchlorid. Lithiumchlorid ist (noch) kein zugelassenes Tierarzneimittel. Zur Wirksamkeitsprüfung wurden bisher Käfigtests und Versuche mit Kunstschwärmen unter Laborbedingungen durchgeführt. Weitere Informationen im Bericht auf der LWG-Website: https://www.lwg.bayern.de/bienen/krankheiten/181858/index.php
  • Projekt „Bee Warned“. In dem Projekt wird ein bayernweites Monitoringsystem aufgebaut. Es dient zur frühzeitigen Feststellung eines Erstbefalls mit dem Kleinen Beutenkäfer (Aethina tumida) sowie dem Auftreten der Asiatischen Hornisse (Vespa Velutina). Die Daten der Monitoringimkereien werden online über das Wildtierportal Bayern erfasst.
    Für die am Monitoring teilnehmenden Imker wurde ein „Rundum-Sorglos-Paket“ zusammengestellt. Es beinhaltet Beutenkäferfallen und diverse Verbrauchs- und Kleinmaterialien. Mit den zwei Bestimmungskärtchen zum Kleinen Beutenkäfer und der Asiatischen Hornisse, die durch ihre Scheckkartengröße in jedem Geldbeutel Platz finden, lassen sich verdächtige Vorkommen rasch überprüfen. (Anmerkung: Die Bestimmungskärtchen sind bei uns in der Bienen-InfoWabe einsehbar.)

Unterfränkischer Tag der Bienen zur Landesgartenschau Würzburg

# Dr. Rudolf Behl, 1. Vorsitzender Bienenzuchtverein Würzburg e.V


Bienenwachs – Lebensraum – Rohstoff – Werkstoff

Bienenwachs war bereits Thema auf dem Imkerforum 2017, siehe unseren Bericht. Daher nachfolgend nur kurze Ausführungen zu den Vorträgen.

Folie Müller-Engler: Funktionen WachsIn einem launigen Vortrag beleuchte Fachberater Gerhard Müller-Engler die Bedeutung des Werkstoffes Wachs, und zwar aus der Sicht der Biene. Seine „menschlichen“ Vergleiche (Telefonnetz, Stoffwechselorgan Leber, Kinderstube etc.) verdeutlichten die vielfältigen Funktionen von Wachs. „Wir haben es bei den Bienen schließlich mit Frauen zu tun, was Rückschlüsse auf den Harmoniebedarf zulässt“, so Müller-Engler augenzwinkernd.

Als einer der Autoren der Wachsbroschüre des Deutschen Imkerbundes und Teilnehmer des seit 2017 erstmalig einberufenen Arbeitskreises „Runder Tisch zum Bienenwachs“ stellte Fachberater Johann Fischer den hohen Wert des Wachses für den Imker als Betriebsmittel heraus. Das Vortragsthema ist nicht zuletzt wegen des Dauerproblems von Wachsverfälschungen ein Muss für jede/n Imker/in.

Folie Andreas Schierling: Rückstände Wachs

Folie Andreas Schierling (TGD) zum Thema Rückstände im Wachs 2017

Institutsleiter Dr. Stefan Berg berichtete stellvertretend für Dr. Andreas Schierling vom Tiergesundheitsdienst Bayern über deren Laborergebnisse 2017 zu Rückständen im und Verfälschungen von Bienenwachs.

30% der eingereichten Proben zeigten Verfälschungen. Da es sich jedoch vorwiegend um Verdachtsproben handelt, also Einsendungen von Imker, die an den Waben Auffälligkeiten feststellten, kann das Ergebnis nicht generalisiert werden.

Folie Andreas Schierling: Authentizität Bienenwachs 2017

Folie Andreas Schierling (TGD) zum Thema Wachsverfälschung 2017

Zum Abschluss gab Firmeninhaber Josef Muhr (Muhr-Imkereibedarf) einen Einblick aus der Sicht eines erwerbsmäßigen Wachsverarbeiters. Er stellte fest, dass es noch immer keine offiiziellen Richtlinien zu Standards bei der Wachsqualität gerade im Hinblick von Wachszusammensetzungen und -rückstanden gibt.


Fazit zum Imkerforum 2018

Eine perfekte Mischung aus wiederholenden, doch weiterhin relevanten Informationen (Wachs), dazu ergänzende sowie etliche brandneue Erkenntnisse zu Standard- und Zukunftsthemen in der Bienenkunde und Imkerei. Ein gern absolviertes Pflichtprogramm, sicher auch für die engagierten Veranstalter!

Siehe auch: Nachbereicht Veitshöchheimer Imkerforum 2018

¹Das Institut für Bienenkunde und Imkerei (IBI) an der der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) und die Freunde des Fachzentrums Bienen Veitshöchheim e. V. am 03.02.2018.

Auf gute Nachbarschaft! Biber und Bienen im Erba-Park

Der Biberbau, der genau gegenüber unseren Bienenvölker im Erba-Park angelegt wurde, legt an Umfang zu.
Biberbau in der Regnitz, unweit unserer Bienenvölker im Erba-ParkDie Spuren des zweitgrößten Nagetier der Welt sind eindeutig. Angenagte Bäume, Schleifspuren im Erdreich, wo sich der Biber an Land bewegt, und natürlich der Stöckchenverhau (sorry, Biber, so sieht’s halt für uns Menschen aus) an der Wasseroberfläche der Regnitz verrät den größtenteils unterirdischen Aufenthaltsort.

Bibernagespuren im Erba-Park unweit unserer BienenvölkerDoch für die beiden Bienenvölker dürfte keine Gefahr von Familie Castor ausgehen. Im schlimmsten Fall – aber das müsste ein sehr, sehr großer Bibermann sein – könnte Herr Biber sich an den Kästen aufrichten und sie dabei umwerfen. Das Holz wird er eher nicht abnagen, und wenn doch, so wird er spätestens damit aufhören, wenn ihm die Bienen in seine unbepelzte Nase stechen.

Kontrolle der Bienenvölker im Erba-Park Dann also – auf gute Nachbarschaft, ihr großen und kleinen Tiere unserer schönen Heimat, die euch sicherlich auch noch ein Plätzchen gönnen mag, oder etwa nicht?!

Gesucht: 1 Jury-Mitglied für den BBU 2018

Logo BBU – Bienenstadt-Bamberg-UmweltpreisDu bist Mitglied eines Imkervereins aus dem Landkreis Bamberg? Du hast Lust, Jury-Mitglied für unseren Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis für das Jahr 2018 zu werden? Ist ganz einfach und auch nur einmalig. So geht’s:

Für die Bewerbungen und Vorschlägen, die wir der Jury Anfang August zusenden, Punkte vergeben und am So., 16.09.2018 im Rahmen unserer schönen Feier einen der Preise und Anerkennungsurkunden überreichen.

Wir freuen uns auf deinen Anruf oder eine Mail (Kontaktdaten), auch, wenn du erst noch Fragen dazu hast. Alle Informationen zum BBU 2018 hier.

Exkursion zum Veitshöchheimer Imkerforum 2018

Imkerforum in Veitshöchheim, AulaSa., 03.02.2018: Exkursion zum Veitshöchheimer Imkerforum 2018

Anlass? Jährliche Veranstaltung des Instituts für Bienenkunde und Imkerei (fürher: Fachzentrum Bienen) der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Kooperation mit dem Freundeskreis.
Wo? 97209 Veitshöchheim, An der Steige 15

Wann?

  • 9.30 Uhr  |  Treffpunkt Wartehalle Hbf Bamberg
  • 9.41 Uhr  |  Abfahrt Hbf Bamberg
  • 12.30 – 16.30 Uhr  |  Programm in Veitshöchheim, LWG
  • 16.45 Uhr  |  Abendessen o. wahlw. Bummel in Veitshöchheim
  • 18.49 Uhr  |  Abfahrt Bhf V’höchheim

Was? Wissenschaft und Praxis im Dialog; Fachvorträge verschiedener Referent(inn)en. Programm hier.

Und sonst?
a) Kostenlose Anmeldung bis 31.01.2017 für das Programm direkt bei der LGW
b) Anmeldung für vergünstigte DB-Fahrkarte (Bayern-Ticket o. Regio-Ticket Main-Spessart) bei uns bis spätestens einen Tag vorab.

Imkerforum in Veitshöchheim, Aula

Transparenzbericht 2017

Unser Bericht spannt einen Bogen unserer wichtigsten Ziele, Aufgaben und Ergebnisse in 2017 und endet mit einer Vorschau unserer Pläne für das laufende Jahr.

Die Highlights

Staatsminister Dr. Helmut Brunner, Ilona Munique, Reinhold Burger bei der Urkundenübergabe zur Imkernachwuchsförderung (StMELF)Preise:
Wiederum durfte sich die Initiative über einen 1. Preis freuen, diesmal zur Imkernachwuchsförderung. In München überreicht von Staatsminister Helmut Brunner, ausgelobt vom Bayerischen Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten zum Motto „Imkernachwuchs fördern, qualifizieren und motivieren“ freuten wir uns über diese Anerkennung unseres Hauptanliegens.

Außerdem wurden wir für den Deutschen Engagementpreis 2017 nominiert.

Facharbeiterbrief (Urkunde) Bienenwirtschaft für Reinhold BurgerFort- und Ausbildung:
Reinhold Burger qualifizierte sich zum Bienensachverständigen im LVBI, Landesverband Bayerischer Imker e. V. und absovierte im selben Jahr eine berufsbegleitende Ausbildung zum „Facharbeiter Bienenwirtschaft“ (analog „Tierwirt Fachrichtung Imkerei“; vor 2005: Tierwirt Schwerpunkt Bienenhaltung)“.

Neuanlage:
Schau-Staudenbeet 2Im Umgriff der Bienen-InfoWabe wurden erste Beete für den Bamberger Bienengarten angelegt, der außerdem ein Wildbienenhotel (Geschenk des Imkervereins Scheßlitz) beherbergt sowie bequeme Sitzbänke. Der Schaugarten soll heuer fertiggestellt werden.

Chinesische Delegation im Bamberger Bienengarten vor Kräuter-SchaubeetLänderübergreifend:
Besuch einer chinesischen Lehrerdelegation in der Bienen-InfoWabe: Unserem Vortrag / Führung zu „außerschulischer Lernraum zur nachhaltigen Umwelterziehung“ für Delegation aus China (Zhejiang) um Prof. Chen Xiaoping und den Projektpartnern Hanns-Seidel-Stiftung und Universität Bamberg folgte eine Adaption des Projekts in China.

Die Bienen-InfoWabe (BIWa) am 11. März 2016 kurz vor der Saisoneröffnung an Ostern 2016Fazits zum Jahr 2017:

  • Schenken ist der einzige Brauch, der uns aus dem Paradies blieb, wo alles Schenken war. (unbekannt)
  • „Eine Insel, da ist eine Insel!“ (Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer: Lummerland-Lied)

Unsere fünf Kern-Aktivitäten im Einzelnen

1. Die „Bamberger Schulbiene“

Alle Aktivitäten der Bamberger Schulbiene, die Ende 2017 ihren 5. Geburtstag feierte, sind auf einer eigenen Tagebuchseite nachzulesen. Insgesamt waren es:

  • Bis zuletzt Interessierte Klasse 3a beim Schulbienenunterricht.20x Unterricht / Führungen / Vorträge für folgende Einrichtungen und Gruppen*:
    Jean-Paul-Kita (1x), Katholischer Frauenbund Baunach-Gerach (1x), Tagesklinik Klinikum (2x), Landesjustizkasse (1x), Bürgerverein Süd-West e. V. (1x), Obst- und Gartenbauverein Oberhaid, Kreislehrgarten (1x), Grundschule Scheßlitz (2x), Graf-Stauffenberg-Wirtschaftsschule (1x), Universität, Didaktik der Naturwissenschaften (1x), Grund- und Mittelschule Frensdorf-Pettstadt (1x), Grundschule/Förderverein Hainschule (1x), Kilian-Grundschule Scheßlitz (2x), Grundschule/Förderverein Gaustadt (1x), Lehrer-Delegation aus China (Zhejiang) (1x), Imkerverein Verden e. V. (in Verden/Aller) (1x), Kreisverband für Gartenbau und Landespflege, in Oberhaid(1x), Volkshochschule (1x)
  • Entwickeln eines Curriculums für den Unterricht zur Didaktik der Naturwissenschaft
  • 4 Honigernte- und -schleudertage mit Gästen
  • Mehrere Lehrbienenstandunterrichte für Bienenpat(inn)en

* falls nichts anderes genannt, aus Bamberg. Die Unterrichte sind chronologisch aufgeführt und können im Schulbienen-Tagebuch nachgelesen werden.

2. Bienenpatenschaften

Unsere Bienenpatenschaften werden grundsätzlich für den Zeitraum von zwei Jahren abgeschlossen. 15 von insgesamt 27 Bienenpat(inn)en verlängerten ihre Engagement in eine zweite bzw. dritte Runde (seit Beginn 2012). Das heißt, über die Hälfte unserer besonderen Bienenfreund(inn)en begleitet uns treu und unterstützt konstant unsere verschiedenen Projekte oder lernt sogar selbst das Imkern. Hinzuzählen dürfen wir außerdem 3 Ehrenbienenpatinnen. Vielen DANK!

Sie alle wurden mit Hilfe von 4 Bienenpaten-Newsletter und 14 Rundmails auf dem Laufenden gehalten und zu besonderen Ereignissen eingeladen.

3. Bienen-InfoWabe mit Bamberger Bienengarten

Schau-KräuterbeetZum zweiten Mal wurde in der Bienen-InfoWabe im Erba-Park ein Jahresprogramm (PDF-Kurzversion) durchgeführt, neben Schulbienenunterrichten und sonstigen Führungen.

Die Historie zur Entstehung des „grünen Klassenzimmers“, der Bienen-InfoWabe (BIWa), beginnt im Jahr 2014 mit der Finanzierungsphase. Gebaut wurde die BIWa im Jahr 2015. Ab 2016 fanden erstmals ein Jahresprogramm sowie endlich auch Schulbienenunterrichte (s. o.) im eigens dafür austatteten Raum statt.

  1. Im Jahr 2017 ergänzten wir unser Klassenzimmer mit einem weiteren Lehrbienenstand und …
  2. … dem neu angelegten Bamberger Bienengarten
  3. An 12 Sonntagen öffneten wir die Türen der Bienen-InfoWabe für die Bevölkerung im Rahmen des BIWa-Jahresprogramms 2017. Davon …
  4. 2 „Just-for-fun“-Veranstaltungen:
    Bambrosiustag (Jahrestag des Heiligen Ambrosius, Schutzpatron der Bienen, …) mit Adventstkalenderaktion und Silvester am Feuerkorb

4. (Lehr-)Bienenstandorte

Am LehrbienenstandBei steigenden Anforderungen und Erwartungen an unsere Initiative sowie aufgrund der gut eingeführten Veranstaltungsarbeit und neuer Aufgaben reduzierten wir die Menge unserer ursprünglich 9 Bienenstandorte, die zugleich den Bamberger Lagenhonig hervorbringen.

  • Pflege von 7 Bamberger Lagenhonig-Standorten bis Mitte des Jahres 2017.
  • Aufgabe von 2 Standorten zum zweiten Halbjahr (Gärtnerstadt/Heiliggrab und Berggebiet/Hohes Kreuz).
  • Einrichtung eines neuen Lehrbienen-Standorts (Erba-Insel/Bienenweg). Somit sind wir methodisch noch besser aufgestellt und der Besichtigungsbetrieb an der Bienen-InfoWabe ist bei einer Verteilung auf mehrere Völker für die Bienen wesentlich verträglicher.
  • Stand am 31.12.2016: 6 Bienenstandorte, davon 2 Lehrbienenstände.

5. Medien- und Öffentlichkeitsarbeit 

Um das Bienenthema in der Bevölkerung breit zu verankern, setzen wir auf grundständige Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie nimmt vor allem Bezug auf unsere Aktivitäten, über die wir berichten. Medial setzen wir dabei auf Weblog-Beiträge, auf zeitgleich erfolgte Postings via Social-Media-Plattformen (Bamberger Schulbiene und Twitter, auf eine regelmäßige Pressearbeit sowie auf veröffentlichte Vorträge unsererseits, die wir überwiegend in der Region Bamberg anbieten. Zahlen im Einzelnen:

a) Aktivitäten

1. Preis "Honiggold", überreicht an Herbert Beck und Cornelia Schecher für den Imkerverein Scheßlitz durch Jurymitglied Walter Achtzigerb) Background – unterstützende Aktivitäten im Hintergrund

  1. Anfertigung des Transparenzberichts 2016
  2. Ausarbeitung des BIWa-Jahresprogramms 2017 mit Erstellung eines Flyers und Überarbeitung des Einlegezettels
  3. Ausschreibung des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2017 mit Ernennung der Jury
  4. Urkundenübergaben (z. T. mit Interviews) an 9 neue Bienenpat(inn)en
  5. Feier in München für den 1. Preis zur „Imkernachwuchsförderung“ des Bayerischen Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten.
  6. Teilnahme an Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen des Imker und Bienenzuchtvereins Bamberg Stadt und Land e. V.
  7. Teilnahme an Vorstandssitzung des Kreisverbandes Imker Bamberg e. V. (Reinhold)
  8. Zwei Feiern anlässlich des erfolgreichen Abschlusses von Reinhold zum „Facharbeiter Bienenwirtschaft“ in Wernsdorf und in Wildensorg
  9. Beginn der Realisierung eines von Fremdwachs unabhängigen Wachskreislaufs durch Ankauf eines Wachsschmelzgerätes
  10. Teilnahme mit drei Völkern am Bayerischen Faulbrutmonitoring (Tiergesundheitsdienst Bayern)

Spendenüberreichung durch Frau Fichtner von der Buchhandlung Hübscherc) Spenden – Wir danken …

… unseren Großunterstützern (von 226,- bis 1.000,- Euro)

Frische Erde wird eingerecht… unseren Dauerunterstützern und Sachspendern

Demonstration der Sensenführung… unseren BIWa-Referent(inn)en

  • Alexandra Klemisch (Dipl.-Ing. (FH), Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Bamberg)
  • Heinrich Zwosta (2. Vorsitzender Imkerverein Scheßlitz und Umgebung e. V.)
  • Jupp Schröder (Autor der „Gartentipps“ im Fränkischen Tag / infranken.de)
  • Helmut Brendel (Kassierer im Obst- und Gartenbauverein Wildensorg e. V.)
  • „Pantastico“ der Pantomimegruppe des Coburger Kinder- und Jugendtheater e. V.

Selbstverständlich danken wir ebenfalls allen anderen Unterstützer/innen, die sich mit kleineren Beiträgen und in jeglicher Weise um Bambergs Bienenwelt bemühen. Jede Hilfe zählt!

Signierstunde mit Jürgen TautzTeilnahme an Fortbildungen

  1. Veitshöchheimer Imkerforum, Fachzentrum Bienen
  2. Fachtagung der Bayerischen Bienenfachwarte und -sachverständigen „Landnutzung und Imkerei – geht das zusammen?“ in München, StMELF (Reinhold)
  3. Veitshöchheimer Imkertag, Fachzentrum Bienen
  4. Kurs zur „Grundlagen der Königinnenzucht“, Oberfränkische Imkerschule Mitwitz (Reinhold)
  5. Kurs „Praktische Königinnenzucht“, Oberfränkische Imkerschule Mitwitz (Reinhold)
  6. Kurs „Hygiene am Bienenstand“ für Anerkennung zum Bienensachverständigen (Reinhold)
  7. Kurs „Gesunde Völkerführung“ für Anerkennung zum Bienensachverständigen (Reinhold)
  8. Vortrag Prof. Jürgen Tautz „Die Honigfabrik“ in Würzburg
  9. Einwöchiger Kurs „Leben der Biene, Produkte“ in Warth/NÖ (Reinhold)
  10. Einwöchiger Kurs „Bienenpflege, Bienenkrankheiten“ in Warth/NÖ (Reinhold)
  11. Einwöchiger Kurs „Betriebsmanagement“ in Warth/NÖ (Reinhold)
  12. Ausbildung „Facharbeiter Bienenwirtschaft“ als berufsbegleitender Kurs in Warth (Östereich) (Reinhold)

Eingießen der frisch angesäten Blühwiese mit Nachbar Ralfs HilfeDie unersprießlichsten Vorkommnisse in 2017

  1. Der frühe Frühjahrsstart mit anschließenden Frösten und langanhaltender Kälte, die der Obstbaumblüte den notwendigen Bienenflug vermasselte
  2. Eine insgesamt schwache Auswinterung der Bienen mit vermehrten Königinnenverlusten
  3. Die siebenwöchige tägliche Begießung der neu angesäten Bienenblühweide aufgrund hoher Trockenheit

Alles in allem aber kein schlechtes Jahr!

Anlieferung des neuen WachsschmelzgerätsDie elementarsten Vorhaben von 2017 – und was daraus wurde

  1. Fertigstellung der 24 Meter Fliegenvergitterung rund um die Bienen-InfoWabe (erreicht)
  2. Realisierung von Arealen mit bienenfreundlichen Blumenbeeten vor der Bienen-InfoWabe (erreicht)
  3. Anwerbung von Ehrenamtlichen zur Unterstützung der Beetpflege (erreicht)
  4. Durchführung des BIWa-Jahresprogramms 2017 (erreicht)
  5. Fortbildungen zum Thema Bienengesundheit (übertroffen ->  Bienengesundheitswart)
  6. Anschaffung einer neuen Edelstahl-Honigschleuder (verschoben auf 2019, stattdessen Anschaffungen für unabhängiges Wachsmanagement)
  7. Installierung eines unabhängigen Wachskreislaufes für den Bamberger Lagenhonig (gestartet)
  8. Planungen für eine Exkursion zur Bienstube in Schlammersdorf (Oberpfalz) und ins Zeidlermuseum Feucht bei Nürnberg für 2018 (gestartet)

Pläne für 2018

  1. Durchführung eines Lehrauftrags „Biene und Imkerei“ der Universität Bamberg, Didaktik der Naturwissenschaften
  2. Kontrolle zur Wachsqualität (Wachsverfälschung)
  3. Endplanung und Durchführung einer Exkursion zur Bienstube in Schlammersdorf (Oberpfalz) und ins Zeidlermuseum Feucht bei Nürnberg mit dem IBZV e. V.
  4. Endrealisierung eines unabhängigen Wachsmanagements für den Bamberger Lagenhonig mit Schulungen für (Jung-)Imker und Schulbienenunterricht
  5. Anschaffung einer Mittelwandgießform
  6. Anschaffung einer geeichten Waage
  7. Fertigstellung des Bamberger Bienengartens (Grab-Schaubeet und Beschilderungen)
  8. Planung eines Pumpbrunnens im Bienengarten

Unser übergeordnetes Ziel, …

… der Erhalt der Bienenwelt in Bamberg beinhaltet u. a. …

  • … den Qualitätsaspekt der Imkerei in Bezug auf Wabenqualiät, der wir aufgrund in 2016 bekannt gewordener Wachsverfälschungen derzeit eine höhere Priorität einräumen. Es bekommt nicht nur dem Honig, sondern in erster Linie dem Brutgeschäft.
  • … den Kompetenzgewinn unter den Lehramtsanwärter/innen an Grund- und Mittelschulen, da wir hier einen hohen Multiplikatoreneffekt mit der Zielrichtung „Schulbienenunterrichte“ erwarten. In 2017 wurde hier nicht zuletzt durch die wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Bamberg, Dr. Yelva Larsen, ein gewichtiger Grundstein gelegt, den wir heuer unter kapazitätsbedingter Reduzierung der bisherigen Schulbienen-Unterrichte der Grundschulklassen mit aller Kraft etablieren möchten.

 

Verhaltener Optimismus in Sachen Varroabekämpfung

Schon ein Durchbruch oder noch ein weiteres von vielen Heilsversprechen? Eine Lithiumchloridanwendung, die im Zuge einer anderen Versuchsanordnung zufällig entdeckt wurde, könnte in wenigen Jahren den jahrezehntelange Gratwanderung beim Kampf gegen die Varroamilbe beenden und Bienen und Mensch auf sicherere Pfade führen. „Lithium […], als Lithiumchlorid-Salz findet es sich in Salzlaugen, Salzseen und Heilquellen“, so ist es nachzulesen in der Pressemitteilung der Universität Hohenheim von Barsch / Klebs.

Doch schon mehrmals hoffte man auf schnelle Abhilfe, seit einigen Jahren immer wieder neu aufflammend in der Diskussion um die Möglichkeiten einer Hyperthermiebehandlung („Bienensauna“) oder um die Betasäure des Hopfenpräparats HopGuard® (Hersteller Vita Europe Lt.), welches immer noch nicht auf dem europäischen Markt zugelassen worden ist (s. a. unser Bericht vom Imkerforum zu Varroabehandlungsmethoden vom 02.03.2017).

Wir werden wie immer ein – nein, Millionen! – (Facetten-)Augen drauf haben und hier Bericht erstatten. Mit bedächtigen, realistischen Kopf und einem hoffenden, wachsweichen Herzen.Drohnenbrut in Form zweier Herzen

Eine ganze Handvoll neuer Bienenpaten

Drei im Dezember und zwei im Januar – wir freuen uns über unsere neuen Bienenpat(inn)en, die mit ihrem Beitrag die Initiativarbeit von Bienen-leben-in-Bamberg.de unterstützen. Auch für heuer haben wir uns wieder einiges vorgenommen und können dies nach und nach verwirklichen. Dazu später mehr in unserem Transparenzbericht.

Außer Stefan Weiss (Bamberg), der Anfang 2017 eine Bienenpatenschaft an Rita Bender verschenkt hatte und nun auch selbst Bienenpate wurde, kennen wir noch niemanden persönlich. Für Stefan Schneider (Bamberg), Andrea Köchel (Memmelsdorf) und Dr. Klaus Wilke (Geisfeld) war es ein Weihnachtsgeschenk von den Partnern bzw. der Tochter. Andrea Schöb (Redwitz an der Rodach) kam als derzeit 29. Bienenpatin hinzu, die sich selbst damit beschenkt hat. Ein Herzliches Willkommen euch allen!

So, wie jede einzelne Biene unzählige Früchte durch Bestäubung hervorzubringen vermag, so zählt auch jede/r einzelne Bienenpatenschaft, die für andere Vorbild sein können.

Die eine oder den anderen werdet ihr noch näher kennenlernen. Und vielleicht ebenfalls inspiriert sein, unserer Gemeinschaft der Bienenliebenden für zunächst zwei Jahre beizutreten. Alles nähere dazu hier unter „Bienenpatenschaften“.

Biene an Apfelblüte