Honigernte 2018 in den Buger Wiesen

Gruppenbild zur Honigernte Buger WiesenGäste ernten HonigDie Bienenpatenvölker von Felicitas Sauer (Feegan), Sabine Gründler (Gärtnerei Böhmerwiese), Ina Kudlich (Mokka makan) und Elisabeth Burger (herzallerliebste Schwiegermama) wurden am 15.07.2018 von unseren Honigschleudertagesgästen bei großer Hitze, doch ohne Zwischenfälle beerntet.

Gäste ernten HonigAußer unserem Bienenpaten-Paar Rita Bender und Stefan, die bereits 2017 einmal mitgemacht hatten und sich schon gut auskannten, waren alles Neulinge dabei.

Gäste ernten HonigVor Ort entschloss sich Michaela Then dazu, ebenfalls Bienenpatin zu werden. Da einer ihrer vier Söhne einen Garten hat, soll dort ein Bienenvolk seine Heimat finden. Anlass für unsere Nachbarin (vom Interkulturellen Garten her als auch fast gegenüber von uns wohnend), sich des Themas stärker anzunehmen. Herzlich willkommen in unserer exklusiven und familliären, doch vor allem bienenfreundschaftlichen Runde!

Bienenflucht abkehrenNeben der frischgebackenen neuen Patin gab es noch einen Gast, der wie sie das Imkern lernen möchte. Bernhard Sonntag griff beherzt zu Stockmeisel und Abkehrbesen und zeigte auch keine Scheu beim Wegfegen der Bienen aus dem Fluchtrahmen. Dazu gehört schon etwas Mut, wenn man es das erste Mal macht. Super!

Gäste ernten HonigDas alles ist zwar nicht wirklich so das Ding von Gattin Heike. Die jedoch nahm ebenfalls tapfer ein wirklich sehr schweres Honigrähmchen aus der Beute und kehrte die ansitzenden Bienen weg. Alle Achtung! Wir freuen uns, dass unsere diesjährigen VHS-Teilnehmenden ihre Ankündigung, uns über die Schulter schauen zu wollen, wahr gemacht hatten.

Gäste ernten HonigBienenpate Dr. Peter Kaimer kennt zwar die Imkerei noch von seinem Großvater her, doch für ihn war’s ebenfalls nichts Alltägliches. Mehr schon seine flotte An- und Abfahrt mit dem Trekkingrad … da waren wir mit dem Auto kaum schneller zurück am Obstmarkt, den Ort der Honigverarbeitung. Prima für mich, denn nachdem Reinhold das Leihauto wieder zurück bringen musste, brauchte ich die bockschweren Honigkisten, die bis zu 26 Kilo wogen, nicht alleine in den 3. Stock hoch zu tragen. Für deinen / euren Einsatz unter Ausschöpfung aller körperlichen Ressourcen nochmals vielen Dank!

Nun, es war also unsere Aufgabe, die Kräfte unserer Bienenfreunde wieder aufzubauen, und darüber mehr im nächsten Bericht!

Fotogalerie Honigernte Buger Wiesen

Probieren geht übers Studieren – q.e.d.

Modul 9: … und Honig verarbeitenHonig schmeckt lecker und hilft gegen allerlei Übel, erfordert aber ziemlich viele Schritte und einige Fach- und Praxiskenntnis, bevor er auf die Zunge gelangen kann. Quod erat demonstrandum – was zu beweisen war – und das taten wir mit dem vorletzten von 10 Modulen im Seminar „Schul-Imkerei“* auf die einfachste Art: Selbermachen und Probieren lassen.

Nachdem der Honig des Uni-Volkes am Lehrbienenstand „Bienenweg“ hinter der Bienen-InfoWabe geerntet war, sammelten wir uns am Obstmarkt 10 für den Verarbeitungsvorgang. Mit einer für die Hitze idealen Gaszpacho gaben wir der Nascherei eine adäquate Grundlage. Und los ging’s …

Modul 9: … und Honig verarbeiten … zunächst mit dem Zusammenbau des Entdeckelungsgeschirrs. Kleiner Wermutstropfen – die Abstreifvorrichtung des Vorgängergeschirrs passte nicht auf das nagelneue Geschenk unserer Bienenpaten Anne und Hans Zirkel. Aber wir werden das selbstgebastelte Teil der Familie Fraaß sicherlich wieder kompatibel machen. Ohne die Blechschiene ist es einfach ein bisschen mehr Sauerrei. Doch tatsächlich waren die Studierenden sehr vorbildlich, was unsere eingeforderten Hygieneansprüche und das Honig-/Wachsgetropfe auf den Fußboden anbelangte. Ganz großes Lob hier noch einmal!

Schnell erzählt ist der Rest: Entdeckeln, die offenen Waben vorsichtig ein paar Schritte hin zur Schleuder bugsiert, in die Trommel eingepasst (was mit der neuen Schleuder jetzt sehr viel einfacher funktioniert als vormals), an der Kurbel gedreht und den goldenen Honigfluss bewundert, abgefüllt, Etikett ausgefüllt und angeklebt … fertig! Klingt leicht, hat jedoch seine diversen Tücken. Dazu gab es jede Menge Tipps, und den Rest des Könnens macht einfach die eigene Erfahrung. Wer es genauer wissen mag – wir gönnten uns das Vergnügen, ein Video über unser 9. Modul zu erstellen:

Modul 9: … und Honig verarbeitenZum letzten Modul sehen wir uns für ein Thema, das weitaus weniger Spaß macht, jedoch noch wichtiger für die Bienen und uns ist: die Varroabehandlung, die vor der Auffütterung folgen muss. Wie gesagt – viele kleine Schritte, viele winzige Tropfen Nektar, viele Stunden der Arbeit, aber auch der Freude und Dankbarkeit, der Wertschätzung und des Liebenlernens dieser kleinen Wundertierchen und Menschenbegleiters! Wir hoffen, wir konnten auch dieses im Seminar mit rüberbringen. Danke fürs Dabeisein!

*„Didaktik der Naturwissenschaften“ der Fakultät Humanwissenschaften an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg am Institut für Erforschung und Entwicklung fachbezogenen Unterrichts – EE-feU.

Mutige Honigernte im Uni-Seminar „Schul-Imkerei“

Modul 8: Honig ernten, Gruppenbild mit Alexander, Yelva, Ekkart, Linda, Luzia, Dorina, ReinholdModul 8: Honig erntenDoch, Mut brauchte es bei den Studierenden durchaus, als wir innerhalb des Seminars zur Schul-Imkerei* am 23.07. den Honig des Uni-Volkes am Lehrbienenstand „Erba-Bienenweg“ ernteten. Während die Bienenflucht beim zweiten Volk (das von Bienenpatin Annemarie Rudel) ihre volle Wirkung entfaltete und nur wenige Bienen auf den Waben herumkrabbelten, standen wir beim ersten Durchlauf in einer hübschen Bienenwolke. Es waren tatsächlich zweierlei Systeme (mit 2 und mit 16 Einbahnstraßen), doch das war bislang ohne Belang.

Modul 8: Honig erntenEin bisschen waren die Bienen außerdem grantig. Dennoch blieben wir von Stichen verschont, was nicht zuletzt darauf zurückzuführen ist, dass wir den Sicherheitsmaßnahmen weiterhin, auch wenn’s etwas nervig ist, Beachtung schenken. Dazu haben wir eine Checkliste Besuch Lehrbienenstand entwickelt, die wir gewissenhaft durchgehen – uns und den Bienen zuliebe.

Modul 8: Honig erntenEin betonter Punkt des heutigen Seminartages im Modul 8 war, dass vor allen Arbeiten erst einmal gedanklich der Ablauf erfolgen sollte. Mitten im Tun sollte man nicht vor der Wahl stehen müssen, ob man alles offen lässt, um schnell noch was zu holen, oder erst mal alles wieder dicht machen muss, was den Prozess beim zweiten Öffnen nicht angenehmer macht. Folgende Fragen:

    • Was möchte ich konkret in welcher Reihenfolge tun?
    • Welche Ausstattung benötige ich? – z. B. genügend Smokermaterial / einen Stein, um eine Box schräg zu stellen, damit die Waben nicht darin umkippen / ein paar zusätzliche Leerrähmchen zum Lückenschließen für den sicheren Transport / eine Windel für die anschließende Varroakontrolle
    • Ist alles in Reichweite gestellt? – z. B. an jedem Volk genügend Boxen für die entnommenen Waben / ein Imkerhut, falls es mal nötig erscheint / einen Schemel für kleinere Leute, da ggf. das Ausheben aus der dritten Zarge anstrengend wird.
    • Habe ich genügend Zeit für alles eingeplant?

Modul 8: Honig erntenSo ziemlich alle Arbeiten wurden von den Studierenden teils alleine, teils mit etwas (gegenseitiger) Hilfestellung, super bewältigt. Smoker in Gang setzen, Beuten öffnen, Waben ziehen, Bienen abkehren, Waben ohne Bienen in die Boxen bringen, Bienenfluchten abkehren, Absperrgitter entnehmen und abkehren, Zargen wieder aufsetzen … und dann ging’s voll bepackt zum Obstmarkt 10, um das kostbare Gut zu verarbeiten. Dazu mehr im nächsten Bericht!

Fotogalerie Honigernte mit Studierenden am Lagenstandort Erba-Bienenweg

*„Didaktik der Naturwissenschaften“ der Fakultät Humanwissenschaften an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg am Institut für Erforschung und Entwicklung fachbezogenen Unterrichts – EE-feU.

Ernte Bamberger Lagenhonig 2018, Start am Schiffbauplatz

Kurz vor der Honigernte Bamberger Lagenhonig "Inselstadt / Schiffbauplatz"Die Honigerntesaison startete am 11.07.2018 – früher als sonst bei uns üblich – mit dem Volk in der Bamberger Inselstadt am Schiffbauplatz im Garten der Familie von Bienenpatin Ruth Vollmar.

Im vergangenen Jahr fiel die Ernte an diesem wunderschönen Standort an der Regnitz ja leider aus. Doch heuer durften wir (berechnet nach Glasabfüllung) 37,63 Kilo bei 28 ausgebauten Waben ernten.

Honigernte Bamberger Lagenhonig "Inselstadt / Schiffbauplatz"Dunkelbraun und zähflüssig bei 14,5% Wassergehalt – und damit der trockenste Honig, den wir je hatten – entwickelte er einen intensiven Geruch und eine Bitternote bei ansonsten karamelig-malzig-lakritzig-pfeffrigen Geschmack und leichter Säure im Abgang. Und stellte uns vor ein Rätsel. Woher hatten unsere Bienen den Roßkastanien- oder auch Edelkastanien-Nektar her?! Welcher von beiden es ist, das lassen wir noch untersuchen.

Honigschleudern Bamberger Lagenhonig "Inselstadt / Schiffbauplatz" mit Inbetriebnahme der neuen HonigschleuderHineingeschmuggelt“ hatten wir eine Honigwabe, die die Kinder der Hainschule aus dem Volk am Bienenweg vor Kurzem entdeckeln durften. Die ruhte seither gut geschützt in der Wanne des Entdeckelungsgeschirrs, musste aber nun schleunigst bearbeitet werden. Sonst hätte es passieren können, dass wir den Honig wegen beginnender Kristallisation nicht mehr aus der Wabe bekommen hätten.

Mit dem ersten von 7 Standorten des Bamberger Lagenhonigs weihten wir die neue Honigschleuder ein, ein Geschenk unserer Bienenpaten Anne und Hans Zirkel. Das „offizielle Anschleudern“ jedoch nahmen wir am 15.07. mit ihnen selbst vor. Doch ich greife vor …

Honigschleuder dank Bienenpaten!

„Um reine, unverpanschte Mittelwandwaben zur gesunden Aufzucht von Bienenbrut und hochwertigen Honig zu erhalten, ist ein offener Wachskreislauf nötig – und einige teuere Anschaffungen. Nach dem Kauf von Wachsschmelztrichter und Wachsschmelztopf war nun die Mittelwand­gießform mit Umwälzpumpe im Wert von rund 870 Euro dran. Die somit gewonnenen Eigenwachsmittelwände sind bereits von unseren Bienen belegt, bald können wir auf Zukauf völlig verzichten. Den geplanten Kauf einer Edelstahlschleuder müssen wir allerdings erneut aufschieben und sind froh über die bewährte Schleuder aus der Familie von Ehrenbienenpatin Jutta Fraaß.“

Bienenpaten Hans und Anne Zirkel beim PateninterviewSo stand’s zu lesen im Bienenpaten-Newsletter Nr. 1/2018. Das wollten unsere Bienenpaten Anne und Hans Zirkel nicht auf sich beruhen lassen und beschlossen, uns eine neue Honigschleuder zu schenken.

Hans entdeckelt eine HonigwabeDie runde Summe von 1000 Euro ermöglichte neben der „CFM-Honigschleuder 4 Waben, tangential, Handbetrieb“ außerdem den Kauf eines neuen Entdeckelungsgeschirrs, was in Bälde ebenfalls notwendig geworden wäre. Die alte Wanne hatte bereits seit Längerem einen Riss im Boden. Es war nur noch eine Frage der Zeit, wann sich der Honig seine klebrige Bahn bilden würde.

Montage der neuen Honigschleuder Und dass weiterhin per Hand gekurbelt werden soll, dafür hat der sportliche Handbiker Hans absolut was übrig – es ist einfach ein intensiveres Erlebnis und eine Form der Wertschätzung gegenüber dem Geschenk unserer fleißigen Honigbienen.

Wir danken unseren edlen Spendern sehr herzlich für diese wunderbare Unterstützung und freuen uns schon auf das Anschleudern mit euch!

Warum Neuanschaffung?

Warum aber war eine Neuanschaffung überhaupt notwendig? Bestimmt nicht, weil die alte Honigschleuder aufgrund der Ausstrahlung einer WISO-Sendung einen erbosten Imker auf den Plan rief, uns zu bekriteln: „Wieso zeigen Sie Ihre alte rostige Schleuder? Damit diskreditieren Sie uns Imker noch mehr.“

Nun, sie war gar nicht rostig, das täuschte bei den Filmaufnahmen. Doch blank wie es eben nur Edelstahl sein kann war sie tatsächlich nicht. Es ist allerdings keinesfalls verboten, Weißblechtrommeln zu verwenden, sofern man den Honig nicht allzu lange darin belässt. Was ja kein Imker tut. Dennoch, eine zeitgemäße Honigverarbeitung unter besten Bedingungen ist es nicht, und möglicherweise verändert sich tatsächlich ein wenig der Geschmack. Das müsste man noch testen.

Die gute alte Schleuder sollte also längst schon ersetzt werden, um unseren hohen Qualitätsansprüchen für den Bamberger Lagenhonig zu genügen, … jedoch – siehe oben. Wir waren bislang froh und dankbar über das gute alte Stück, das viele Jahre lang brav seine Dienste verrichtet hat, genau so, wie das Entdeckelungsgeschirr und der Honigtopf aus der Familie Fraaß aus Oberkotzau.

Zu neuen Ehren

Honigschleuder als Anschauungsobjekt für den Bamberger SchulbienenunterrichtLiebe Jutta Fraaß, nicht traurig sein. Dein Vater und dein Großvater würden nämlich kräftig applaudieren, wenn sie wüssten, wie ihre treue Honigschleuder zu neuen Ehren kommt. Jetzt haben wir endlich ständige Anschauungsobjekte für unseren Bamberger Schulbienenunterricht! Und wir müssen nicht mehr umständlich ein Bilderbuch hochhalten, um irgendwie theoretisch zu erklären, wie das mit dem Schleudern und Entdeckeln funktioniert. Während unseres letzten Unterrichts in diesem Jahr für die Hainschulkinder haben wir es bereits als tolle Bereicherung erlebt.

Vielen, vielen Dank für all diese Unterstützungen, ohne die wir unsere Initiative nicht leben könnten. Ihr seid der Wahnsinn!

Fotogalerie neue und alte Honigschleuder

Honigsüßes im Programm des Fördervereins Hainschule

Bienen in der SchaufensterbeuteEchten Bienen zusehen und selbst entdeckeln dürfen – das waren die Highlights für die Kinder, die uns innerhalb des Programmangebotes des Fördervereins der Hainschule am 28. Juli besuchten.

Da es einige „Wiederholungstäter“ unter den 11 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Grundschulklassen gab, ließen wir uns zunächst erzählen, was sie über die Bienen bereits wussten. Dann sahen wir uns miteinander die Bienen genauer an. Erst einmal über eine Schaufensterbeute und nach einer ausführlichen, von den Kindern selbst vorgelesenen Sicherheitseinweisung, auch direkt an der offenen Bienenbeute.

Sicherheitseinweisung

Am Lehrbienenstand "Bienenweg"So kurz vor den Schleuderterminen des Bamberger Lagenhonigs durften ausnahmsweise alle ihre Fingerchen in die Waben eintauchen und frischen Honig schlecken. Das machte natürlich Lust auf mehr. Alle durften daher – nach dem vorsichtig verrichteten Entdeckeln – zur Belohnung ein weiteres Löffelchen schöpfen, gefolgt von einem aus dem Glas. Klar, dass manche gar nicht genug kriegen konnten. So opferten einige ihr Taschengeld, um sich und die Eltern (die ihnen hoffentlich das Geld wieder zurückgeben werden!) mit dem goldenen Ur-Produkt zu versorgen.

Entdeckeln einer HonigwabeDanke an die Bienenpatenfamilie von Bernd Pillipp, die das Ganze eingefädelt und organisiert hatte bzw. mit daran teilgenommen hatte.

Fotogalerie Schulbienenunterricht Förderverein Hainschule

Schulbienenunterricht für Röttenbach im Rahmen des REWE-Sponsorings

Gruppenfoto Grundschule RöttenbachREWE-LogoZwei zweite Klassen aus der Grund- und Mittelschule Röttenbach im Landkreis Erlangen-Höchstadt konnten Dank der REWE-Sponsoringaktion einen kostenlosen Schulbienen-Unterricht in Bamberg erfahren. 16 REWE-Kaufleute, darunter Jürgen Müller vom REWE-Markt Röttenbach, hatten 2016 mit ihren Beiträgen wesentlich zum Bau der Bienen-InfoWabe beigetragen und durften deshalb zwei Schulklassen aus ihrer Region zu uns schicken.

Nach etlichen Wochen Sonnenschein war ausgerechnet dieser Tag des 22. Junis kühl und nieselig. Doch genau aus diesem Grunde war es uns damals so wichtig, einen ständig verfügbaren Klassenraum zu besitzen, der den Unterricht im Trockenen ermöglichte. Insofern erinnerte uns das Wetter an die Nöte vergangener Jahre und die willkommene Unterstützung unserer Privatinitiative!

Gruppenfoto Grundschule RöttenbachDa die zweiten Klassen – zumal, wenn es zwei hintereinander sind wie in diesem Falle – in der Regel nicht an eine offene Bienenbeute herangeführt werden, machten ein paar Regentropfen wenig aus. Denn die Schaufenstervorrichtung, hinter der die fleißigen Insekten beim Herumwuseln auf der Bienenwabe zu sehen sind, ist wasserdicht. Außerdem ist die Bienen-InfoWabe voll von Objekten, mit denen wir praktisch jeden Sachverhalt anschaulich darstellen können, so dass es auch im Inneren kurzweilig ist.

An dieser Stelle bedanken wir uns noch einmal sehr herzlich bei der REWE-Group, federführend bei unserer Bienenpatin Annemarie Rudel, die den Startschuss für die Sponsoringaktion gab, und bei Ursula Egger und Andreas Schmidt, die die Fäden mit in ihren Händen hielten. Gerne lassen wir das Sponsoringschild noch ein paar Jährchen über die eigentliche Vertragsdauer hinaus hängen. Denn wie wir immer wieder bemerken, erfährt es wohlwollende Aufmerksamkeit der Erba-Park / Bienenweg-Besucher/innen. Für uns und für Bamberg nebst ihrer Region ein Best-Practice-Beispiel gelungenen Fundraisings!

Fotogalerie Schulbienenunterricht für Röttenbach

“Wie kommt der Honig ins Glas?” – Honigschleudertage 2018

Die Honiggläser sind gekauft und warten auf Befüllung, die Etiketten aktualisiert und bestellt, die neue Honigschleuder – ein fantastisches Geschenk unserer Bienenpaten Anne und Hans Zirkel! – wird voraussichtlich nächsten Freitag geliefert … jetzt fehlen nur noch die Anmeldungen unserer Gäste (s. u.) und wir machen uns auf zur Honigernte, einem lukullischen Höhepunkt des Imkerjahres.

Lernen auch Sie eine der ältesten und auch heute noch ursprünglichsten Lebensmittelverarbeitungen der Welt kennen! Und so läuft’s ab:

Honiggläser warten auf BefüllungTermin 1: So., 15.07.  |  10.00 – ca. 15.00 Uhr
Standort Buger Wiese (Ernte). Treffpunkt Parkplatz gegenüber Buger Hof, Am Regnitzufer 1. Im Anschluss fahren wir zum Obstmarkt 10 (Entdeckeln, Schleudern, Abfüllen). Nur nach Anmeldung, s. u.

Termin 2: So., 22.07.  |  15.00 – 16.00 Uhr und 16.00 – 17.00 Uhr „Ernte mitten in der Stadt“
Standort Erba-Insel (nur Ernte). Treffpunkt an der Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1. Anmeldung wäre für diesen Termin nett, ist jedoch nicht zwingend.

Termin 3: Mo., 23.07.   |  17.00 – ca. 19.00 Uhr
Obstmarkt 10 (Entdeckeln, Schleudern, Abfüllen der Ernte vom Vortag aus Standort Erba-Insel). Bitte melden Sie sich unbedingt telefonisch unter 0951-3094538 bis spätestens 14 Uhr an!

Termin 4: Fr., 27.07. |  15.00 – ca. 18.30 Uhr
Standort Weide (Ernte). Treffpunkt Weide 15a im Garten. Im Anschluss Obstmarkt 10 (Entdeckeln, Schleudern, Abfüllen) mit Abendimbiss

Was?  Entnahme der Honigwaben an unseren Standorten des Bamberger Lagenhonigs. Zu den ganztägigen Terminen erwartet Sie nach der Ernte ein Mittagsimbiss (Termin 4) bzw. Abendimbiss (Termin 5) im Obstmarkt 10 (3. Stock, nicht barrierefrei). Danach wird entdeckelt, geschleudert und abgefüllt.
Alle Teilnehmenden dürfen ein 250g-Glas ihres selbstgeschleuderten Honigs mit nach Hause nehmen.

Es besteht eine Einkaufsmöglichkeit von Honigprodukten. Außerdem erstellen wir eine Weblog-Fotodokumentation zu diesen wunderbaren Erlebnistagen! Da dies Teil unserer Öffentlichkeitsarbeit für das Verständnis über die Bienenwelt ist, wird bei Teilnahmewunsch die Zustimmung zur Fotoveröffentlichung vorausgesetzt.

Hans entdeckelt eine HonigwabeFür wen?  Interessierte, die sich telefonisch (T. 0951-3094539) oder via Doodle-Terminkalender plus E-Mail-Benachrichtigung bei uns anmelden. Siehe auch die Hinweise bei den einzelnen Terminen.

Achtung: Die Plätze sind begrenzt! Es zählt die Reihenfolge der Anmeldungen. Maximal 9 Personen möglich. Bienenpatinnen und -paten genießen Vorrang.

Kosten?
€ 16,- als Familienpauschale 2 Erw. und bis 2 Kinder |  € 12,- pro Erwachsenen | € 6,- pro (zusätzliches) Kind bis 16 Jahre. Bienenpat(inn)en kostenlos, Bienenpatenanhang 10% ermäßigt.

Montessori-Schule zu Gast bei der Bamberger Schulbiene

Montessori-Schüler setzen die vertreuten Teile einer Bienenwohnung (Beute) zusammenNeugierige, faszinierte, begeisterte und staunende Blicke der klassenübergreifenden Gruppe von Montessori-Schüler(inn)en und Lehrkräften beim Anblick unserer Bienen – ob durch die Schaufensterbeute oder im Anschluss am echten Bienenstand. Nur schade, dass wir sie unkenntlich machen müssen, aber so sparen wir uns die leidigen Aufzeichnungsvorgänge, die wir als Ehrenamtliche einfach nicht zusätzlich leisten können. Zwar baut unsere Initiative stark auf Öffentlichkeitsarbeit mit dem Element der Motivation auf, doch hoffen wir einfach das Beste, dass uns die DSGVO nicht zu sehr in die Suppe spuckt.

Montessori-Schüler beim Blick auf Bienen in der SchaufensterbeuteWie auch immer … es ist zu erahnen, dass die Mädels und Jungs samt Lehrkräften voll bei der Sache waren. Gleich zu Beginn durften sie eine Bienenwohnung zusammen setzen, deren Einzelteile wir auf der Wiese vor der Bienen-InfoWabe verstreut hatten. Wie stark die Anziehungskraft von Bildern ist, erkannten wir daran, dass alle zielstrebig auf die Fotorähmchen zusteuerten, die allerdings so ziemlich die letzte Komponente beim Zusammenbauen der Beute gewesen wäre. Dennoch – es dauerte gerade mal 15 Minuten und dann war alles so gut wie richtig zusammengepuzzelt.

Montessori-Schüler beim Blick auf Bienen am LehrbienenstandWir hoffen, der Vormittag am 18. Mai bei der Bamberger Schulbiene hat genügend inspiriert, dass das Vorhaben einer eigenen Schul-Imkerei im Garten der Montessori-Schulgemeinschaft eines Tages realisiert werden wird. Denn wir setzen große Hoffnungen in den Nachwuchs, die den Honigbienen ein gutes Überleben sichern werden. Danke für euer Interesse!

Fotogalerie Besuch der Montessori-Schule Bamberg

VHS-Kurs zur Imkerei – intensiv und nachhaltig

Sommers sind bereit für den Blick in die offene BienenwohnungBienen in der SchaufensterbeuteWann sich was lohnt, ist nicht immer von der Menge, vielmehr von der Intensität abhängig. So war unser VHS-Kurs heuer mit sechs Anmeldungen nicht gerade ausgebucht, was immer daran schuld gewesen sein mag. Vielleicht einfach zu gutes Badewetter, und die Empfehlung für lange Hosen und festes Schuhwerk war wohl nicht wirklich einladend.

Vorsichtiger Blick auf ein Rähmchen mit BienenDie Nutznießenden war Familie S., die eine sozusagen ganz persönliche Übersicht zur Imkerei erhielten. Herr S. wird nach dieser Einführung einen geschützten Platz im Garten reservieren und an einem Imkerkurs teilnehmen, so sein Entschluss. Beide wollen zu unseren Honigschleudertagen kommen, die im Juli anstehen (siehe unter Aktivitäten und Termine, Anmeldung läuft).

Aneinander gekettelte BaubienenDamit sich ein guter Kontakt zu Maja und ihrer Familie aufbauen kann, ging’s Schritt für Schritt vom Fotorähmchen über die Schaufensterbeute zur offenen Bienenwohnung mit der abschließenden Belohnung eines eingetauchten Fingers in die frische Honigwabe. Wenn das nicht überzeugend ist!

Und so meinte denn zum Abschied Frau S. mit Begeisterung in der Stimme: „Ich habe mich bei diesem Kurs keine drei Sekunden gelangweit!“

DANKE! Wir freuen uns auf eine Fortsetzung mit euch!

Honigwabe