Archiv der Kategorie: News aus unseren Völkern
Fotogalerie, die Zweite, zur Honigernte 2019 am Fünferlessteg im Erba-Park
Fotogalerie Honigernte Fünferlessteg, Gruppe 2
Honigernte 2019 am Fünferlessteg im Erba-Park
Einmal jährlich ernten wir im Rahmen unserer BIWA-Sonntagsöffnung gemeinsam mit der interessierten Bevölkerung die Völker am Fünferlessteg. Auch heuer bildeten wir wieder zwei Gruppen – um 15 und um 16 Uhr mit 16 und 20 Personen – und hatten dabei besonders viele Familien zu Gast. Die Kinder reichten oftmals gerade nur eben über den Rand der obersten Zarge. Doch sogar die Vierjährigen schafften es mit ein wenig Unterstützung von Reinhold oder einem Elternteil, eine Honigwabe zu ziehen und sie so vors Flugloch zu halten, dass Reinhold die Bienen abkehren konnte. Da wir tags zuvor eine sogenannte „Bienenflucht“ eingelegt hatten, waren auch nicht allzu viel Bienen im Honigraum anzutreffen.

Stolz stellten die kleinen Imkerleins ihre Beute – und daher stammt wohl auch der Name einer Bienenwohnung, die ebenfalls als Beute bezeichnet wird – in die bereitgestellte Wanne. Diese wurde perfekt von den kleinen Gästen betreut, indem die Deckel kurz vor der Ankunft der Wabe gelüftet und ganz, ganz schnell wieder aufgelegt wurden, um nur ja keine Biene mit einzusperren.
Angst vor den Bienen war bei den Teilnehmenden nicht zu erkennen. Logisch, sonst wären sie ja auch nicht zur Veranstaltung gekommen. Dennoch wurde wie immer eine ausgiebige Sicherheitseinweisung abgehalten, um das richtige Verhalten am Lehrbienenstand zu erfahren. Dieses, sowie ein paar Sprüheinheiten Nelkenöl und für die Jüngsten ein Imkerhut, sorgten für eine entspannte Stimmung.
Im Anschluss der jeweiligen Ernte gab’s – neben einem kleinen Büchlein zur Belohnung – eine Honigverkostung. In der Bienen-InfoWabe warteten Brot und Butter bzw. ein Löffelchen puren Honigs auf die kleinen wie großen Leckermäulchen. Der Gebrauch des Aromarades half begrifflich auf die Sprünge, um das feine Gold in Sachen Konsistenz, Geruch und Geschmack zu beschreiben. Wer wollte, konnte unseren Bamberger Lagenhonig erstehen und natürlich Informationen zum Thema erhalten.
Wir freuten uns über das sehr rege Interesse, möchten uns aber darüber hinaus besonders über den Besuch von Wolfgang Settmacher aus dem Kreislehrgarten Oberhaid bedanken. Er nutzte einen der wenigen Sonntage, wo wir uns in unseren Aktivitäten nicht überschneiden, um uns ein paar Ableger mitzubringen und unsere Fortschritte in Sachen Bienengarten zu begutachten.
Auch lernten wir endlich unsere Bienenpatin Lis Bischof aus Kulmbach mit Partner Werner persönlich kennen und nutzen das gleich für ein schönes Foto zur Erinnerung. Sie hatte die Bienenpatenschaft von ihrer Tochter Eva zu Weihnachten erhalten, die ebenfalls mit von der Partie war. Zu intensiveren Gesprächen war leider nicht die Gelegenheit, doch das holen wir in Kürze beim Honigschleudertag sicher noch nach!
Die öffentliche Honigernte nutzten zudem zwei unserer Teilnehmerinnen des BLIB-Imkerkurses für Anfänger als Ausweich zum regulären Termin. Zwar gab es hier nicht so viel an Theorie vermittelt, doch ganz sicherlich einen guten Einblick in die Praxis.
Vielen Dank allen für euer Kommen!
Fotogalerie Erntegruppe 1
(Zur Fotogalerie der Erntegruppe 2 im nächsten Beitrag!)
Fotogalerie 2 Honigernte Fünferlessteg
Honigernte (BLIB-Imkerkurs für Anfänger, 6. Modul)

Honigernte des Imkeranfängerkurses 2019: Monika, Agnes, Anneka, Rudi, Andreas, Wolfgang mit Referent Reinhold Burger
Gewitterstimmung – doch nur in der Natur. Für unseren BLIB-Imkerkurs für Anfänger hätten zwar die klimatischen Voraussetzungen für die Honigernte noch besser sein können, doch die Bienen blieben brav und wir ohne Stiche. Denn natürlich kann es den Bienen nicht so recht sein, wenn wir an ihre Vorräte gehen. Sie wissen ja nicht, dass sie in Kürze wieder Kohlenhydrat-Nachschub erhalten, der von ihnen als Brennstoff für die Winterzeit umgearbeitet werden wird.
Inhalte des Modul 6 zur Honigernte
Die Inhalte von Modul 6 sind schnell erklärt. Erläutert wurde die Vorbereitungsphase, die ein sauberes, zügiges und unfallfreies Ernten erst ermöglicht. „Vorausschauend denken“ ist das A und O bei diesem imkerlichen Einsatz.
Beim Erntevorgang geübt werden müssen die Spritzprobe sowie das schonende Abkehren der noch ansitzenden Bienen. Bei Ersterem ist ein kräftig-ruckartiges Stoßen der horizontal über der Beute gehaltenen Wabe angezeigt. Bei Letzterem sorgt ein beherzt-flottes Kehren mit dem Besen dafür, dass keine Biene „gerollt“ wird, wie es sonst durch zu behutsam-langsame Bewegungen der Fall wäre.
Weiteres Thema war „Funktion und Einsatz der Bienenflucht“, und es gab Tipps zum Einsatz der Gerätschaften, beispielsweise zum Umgang mit den Erntekisten.
Lebensmittelecht und sauber sollen sie sein, sodann mit einem Stein vor dem Umkippen durch einseitige Wabenbestückung geschützt, aufgefüllt mit Leerrähmchen, um eine Honigsauerei durch Umfallen der gefüllten Waben zu verhindern, und die Kisten müssen während des Bestückungsvorgangs bienenfrei und daher flott wieder verschlossen werden. Ja, was so einfach erscheint, hat seine Tücken im Detail.
Ergebnis
Geerntet wurden u. a. vom Bienenpaten Rudolf Reinwald die Völker unserer Bienenpatinnen Lisa Badum und Annemarie Rudel. Insgesamt entnahmen wir 24 Rähmchen bei einem Gesamtgewicht von 56 Kilo, entspricht rund 2 Kilo pro Wabe. Das ist weit weg von der Rekordernte des vergangenen Jahres. Doch uns geht es ohnehin nicht so sehr um den Honig. Wir freuen uns über den Bestäubungsbeitrag für die Natur, und dass wir hierfür Jungimker heranbilden dürfen, die sehr interessiert bei der Sache sind.
Als alle Habseligkeiten am Lehrbienenstandort „Bienenweg“ wieder eingesammelt waren, fuhr eine Teilnehmerin die wertvolle Fracht an den Obstmarkt zur weiteren Verarbeitung. Diesen Modulteil im nächsten Beitrag.
Fotogalerie Honigernte Bienenweg
- Honigernte des Imkeranfängerkurses 2019: Monika, Agnes, Anneka, Rudi, Andreas, Wolfgang mit Referent Reinhold Burger
Erntestart 2019 mit der Lage „Schiffsbauplatz“
Die Honigernte-Saison im Hause „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ startete am 10.07.2019 mit dem Volk am Schiffsbauplatz von Bienenpatin Ruth Vollmar. Ruhiges Arbeiten bei angenehmer Wettersituation in einem der schönsten Gärten an der Regnitz, und auch die aufmerksam-kritischen Blicke unserer beider Honigbären störten nicht die andächtige Handlung der Auftakternte.
Am Folgetag wurde der Ertrag aus 20 Rähmchen geschleudert und darf nun drei Tage in seinem Honigtopf ruhen, bis er abgeschäumt und dann direkt in die Gläser abgefüllt als „Bamberger Lagenhonig“ auf seine Feinschmecker wartet.
Der Wassergehalt betrug im Mittel perfekte 16,5%. Seine Farbe ist mittelbraun, die Konsistenz mittelschwer fließend und samtig-weich, vom Geschmack mild-würzig, balsamisch und leicht malzig bis dattelig – insgesamt sehr ausgewogen, die Würze nimmt dabei im Abgang zu, der Blattanteil (Waldhonig) dürfte hoch sein.
Die Rekordmengen vom letzten Jahr werden wir heuer nicht einholen – da waren’s an diesem Standort acht Waben mehr – doch wir sind zufrieden, auch in Anbetracht dessen, dass wir ja nur einmal im Jahr ernten und es schon von daher nicht so viel sein kann. Wir lieben es jedoch, den Nektar der Blüten aus dem ganzen Jahr zu schmecken. Weniger ist wie so oft mehr.
Weitere Honigerntetermine stehen an, und an manchen davon darf teilgenommen werden. Die Termine und Bedingungen finden Sie hier.
Varroakunde und -kontrolle zur Halbzeit des BLIB-Imkerkurses
Das 5. Modul zur Varroakunde und -kontrolle des BLIB-Imkerkurses für Anfänger dauerte 3 Stunden und wurde von Reinhold Burger bestritten. Eine erste Übersicht – mit dem leichten Abstrich des heute nicht mehr praktizierten Futterstoßes – bietet der Flyer der LWG „Gesunde Bienen trotz Varroa – das Bayerische Varroabekämpfungskonzept“.
Die Varroakunde gliederte sich in fünf Teile mit anschließender Fragerunde. Nach einem Steckbrief zur Varroa destructor, die auf Herkunft und Verbreitung, Aussehen, Lebensweise und die Auswirkungen auf die Bienen hat, folgte im Teil 2 die Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung, nämlich die Varroadiagnose.
Sie beginnt mit der Feststellung des Varroabefalls, der ab 10 natürlich gefallene Milben pro Tag bei einem Wirtschaftsvolk nach einer Behandlung ruft. Denn rechnet man im Sommer den Faktor 100-200, so würden sich folglich 1-2.000 Milben auf den adulten Bienen befinden, den Befall in den Brutzellen nicht mit eingerechnet. Bei einer Verdoppelung pro Monat ist die Vermehrungsrate immens.
Nach den allfälligen Behandlungen ist eine Wirksamkeitskontrolle unerlässlich. Auch sollte immer an eine Reinvasion gedacht werden, die beispielsweise durch Räuberei im Spätsommer erfolgen kann. Zu beachten sind Diagnosezeitfenster. Vor allem nach einem Saisonende – also Mitte bis Ende Juli und nach abgeschlossener Sommerbehandlung Ende September – MUSS eine Windelkontrolle durchgeführt werden.
Im 3. Teil ging der Referent auf die Varianten biotechnischer Maßnahmen ein und legte dabei den Schwerpunkt auf die Entnahme verdeckelter Drohnenbrut und Jungvolkbildung durch Brutableger.
Im 4. Teil erläuterte er die medikamentöse Behandlung mittels zugelassener Varroamittel, die allerdings allesamt keine Heilung ermöglichen. Immer ist eine rechtzeitige Behandlung ausschlaggebend. Maluspunkte sind dabei Rückstandsbildung im Honig (bei wasserlöslichen Wirkstoffen wie Ameisensäure) oder im Wachs (bei fettlöslichen Wirkstoffen, z. B. Thymol). Außerdem können sich Resistenzen bilden.
Im fünften und letzten Theorieteil machte Reinhold auf die Möglichkeit aufmerksam, sich über den wärmetechnisch richtigen Zeitpunkt einer Varroabehandlung zu informieren, z. B. über Varroawetter.de.
Im Praxisteil der letzten halben Stunde erfolgte die Varroakontrolle an einem Ablegervolk am Fünferlessteg. Es ist der Ableger, den die Gruppe im 3. Modul selbst hatte bilden dürfen und der am Vortag von seinem Interimsplatz in den Buger Wiesen für diese Kurseinheit zurückgeholt wurde.
Nachdem Reinhold die Milchsäurebehandlung vorgeführt hatte, machte sich Kursteilnehmer und Bienenpate Christian Schwarzenberger sogleich daran, es nachzumachen. Gut, normalerweise hätten wir auf lange Ärmel bestehen sollen, doch immerhin – an Handschuhen haben wir reichlich Vorrat. Gut, dass Milchsäure weit weniger aggressiv als Ameisen- oder Oxalsäure ist. Dennoch muss auch hier unbedingt auf die richtige Windrichtung geachtet werden, um keine Tröpfchen einzuatmen.
Als die Bienen des Ablegervolkes wieder unter Dach und Fach waren und beim benachbarten Wirtschaftsvolk eine milbenlose Windelkontrolle für Freude sorgte, stellten wir uns noch eine halbe Stunde für weitergehende Fragen zur Verfügung. Die Zeit scheint immer zu kurz für alles, doch selbst ein Tageskurs würde niemals reichen. Ja, Bienenhaltung ist spannend und das Lernen hört auch für Profis keineswegs an einem bestimmten Punkt aus. Es braucht Geduld, das wichtigste Attribut einer Imkerin bzw. eines Imkers!
Der nächste Termin zum BLIB-Imkerkurs für Anfänger findet am 12.07.2019 von 10.00 – 12.00 (Modul 6: Honigernte) und von 13.00 – 15.00 Uhr (Honigverarbeitung) statt. Auch nach bereits erfolgtem Start ist ein Einstieg in jedes neue Modul jederzeit möglich. Die Dauer des Kurses beträgt immer 10 Module und richtet sich nach der Modulnummer Ihres Einstiegs. Ein zweites Jahr kann bei Terminproblemen kostenfrei angehängt werden.
Kosten, Anmeldung und Programm siehe BLIB-Imkerkurs-Anfaenger-2019 sowie Zusatztermine Honigschleudertage-2019.
Fotogalerie Modul 5: Varroakunde und -kontrolle
Sternwart-Patenbienen im Frühjahrsglanz
euren Patenbienen an der Sternwarte Bamberg geht es glänzend! Vor einer Woche waren wir sie begutachten. Dabei setzten wir einen Drohnenrahmen ein und einen Honigraum auf und brachten eure Namensschilder (erneut) an.
Die Radarantenne auf dem Sternwart-Gelände möge euch nun schnell noch unseren Wunsch an euch zu einem FROHEN OSTERFEST senden und wir hoffen, euch bald einmal (wieder) zu sehen. Vielen Dank für euere Bienenpatenschaften!
Ilona und Reinhold
Fotogalerie Patenbienen Lis Bischof
Fotogalerie Patenbienen Michael Alt
Traditioneller Honigmarkt in Bamberg – wir sind dabei!

Erstmalig werden wir unseren Bamberger Lagenhonig ebenfalls zum traditionellen Honigmarkt in Bamberg am Faschingsdienstag Vormittag anbieten. Die reichliche Ernte des Vorjahres, geimkert unter dem Regionalsiegel „Region Bamberg – weil’s mich überzeugt!“, macht’s möglich.
Wir verkaufen das große Glas (500g) für € 7,20 und das kleine (250g) für € 4,70, also gleiche Preise wie 2018. Ihr findet uns am 05.02.2019 auf dem Maximiliansplatz in Bamberg.

Unser Blatt- und Blütenhonig stammt aus den Lagen „Buger Wiesen“, „Inselstadt / Villa Dessauer“ , „Inselstadt / Weide“, „Inselstadt / Schiffbauplatz“, „Erba-Insel / Fünferlessteg“, „Erba-Insel / Bienenweg“und „Berggebiet / Sternwarte“. Jede der Lagen bzw. Völker ist eigens abgefüllt, kann also von Beginn an in seiner Enstehung nachvollzogen und sogar beim Ernten und Verarbeiten begleitet werden. Wer also hohen Wert auf Honigidentität und -qualität legt, der ist mit uns und unserer Imkerphilosophie goldrichtig.
Zwar wird das Wetter zum Honigmarkttermin nicht ganz so nett wie in der noch laufenden Woche, doch warm in ein Faschingskostüm eingepackt sollte es aushaltbar sein. Apropos … im Anschluss sind wir auf dem Faschingsumzug zu finden. Wollt ihr uns hier begleiten? Dann meldet euch bei uns, wir haben auch Kostüme im Verleih!
Transparenzbericht 2018
Unser 1.000-er (!) Weblogbeitrag spannt in Form unseres jährlichen Transparenzbericht einen Bogen über unsere wichtigsten Ziele, Aufgaben und Ergebnisse in 2018 und endet mit einer Vorschau unserer Pläne für das laufende Jahr.
Die Highlights 2018
Preise / Auszeichnungen
Jeweils eine persönliche Auszeichung erhielten wir (Reinhold Burger und Ilona Munique) in Form des Grünen Engels, verliehen vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV), in Bayreuth überreicht von Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz.
Außerdem erhielten wir den Primus-Preis des Monats Juni 2018, ausgelobt von der Stiftung Bildung und Gesellschaft.
Weiterbildung / Ausbildung
Start des ersten Kursblocks für Reinhold Burger in der Weiterbildung zum Imkermeister in Graz.
Hochschul-Lehrauftrag „Schul-Imkerei“
für Studierende des Grund- und Mittelschul-Lehramts der Universität Bamberg
Neuanlage
Im Umgriff der Bienen-InfoWabe wurden die Vorbereitungen für die Installation eines Pumpbrunnens für den Bamberger Bienengarten (Wünschelrutengehen / Bürokratie / Bohrung) getroffen und eine Schau-Grabanlage installiert.
(
Mittel-)Große Neuanschaffungen
Mittelwandgießform für eigene Wachserstellung zum Schutz vor Wachspanscherei.
Edelstahl-Honigschleuder für beste Verarbeitungsbedingungen
Geeichte Honigwaage für Quantitätsgarantie.

Besuch von Mitgliedern des Deutschen Bundestags
Andreas Schwarz (SPD), Lisa Badum und Harald Ebner (Bündnis90/Die Grünen)
Länderübergreifend
Seminar „Bienendemokratie“ (von Ilona) fand in Tschagguns (Montafon / Österreich) für den Bienenzuchtverein Vandans und St. Anton.
Fazits zum Jahr 2018:
- Ein Geschenk ist genauso viel wert wie die Liebe, mit der es ausgesucht worden ist. (Thyde Monnier)
- Lehren heißt, die Dinge zweimal lernen. (Joseph Joubert)
Unsere sechs Kern-Aktivitäten im Einzelnen
1. Die „Bamberger Schulbiene“
Alle Aktivitäten der Bamberger Schulbiene sind auf einer eigenen Tagebuchseite nachzulesen. Insgesamt waren es:
- 30x Unterricht / Führungen / Vorträge
18x Schulbienenunterricht:
Universität Bamberg, Institut für Erforschung und Entwicklung fachbezogenen Unterrichtes – EE-feU, Didaktik der Naturwissenschaften / Studierende des Grund- und Mittelschul-Lehramts der Universität Bamberg (11x)- Katholischer Frauenbund St. Otto
- F
örderverein der Hainschule Bamberg - Grund- und Mittelschule Röttenbach (2x)
- Freundeskreis der Deutschen Rosenfreunde e. V.
- Montessori-Schule (Sekundarstufe)
- Gangolf-Grundschule
- 6 Vorträge
- Filmgespräch und Podiumsdiskussion „More than Honey“
- 2 Plenarbesuche (Badum/Ebner und Schwarz)
- Vortrag „Demokratie und Schwarmschlauheit – können wir von Bienen lernen?“ beim Bienenzuchtverein Vandans und St. Anton in Tschagguns (Montafon, Österreich)
- Bamberger VHS-Kurs „Die Imkerei – uraltes Handwerk und modernes Hobby
- 6 Honigernte- und -schleudertage
- Entwickeln eines Curriculums für das Sondermodul „Wachsverarbeitung an 5 Stationen“ zur Didaktik der Naturwissenschaft
- Mehrere Lehrbienenstandunterrichte für Bienenpat(inn)en
2. Bienenpatenschaften
- Unsere Bienenpatenschaften werden grundsätzlich für den Zeitraum von zwei Jahren abgeschlossen. Wir freuten uns über 16 Neuzugänge. Unsere „dienstälteste“ Bienenpatin – und seit 2012 dabei – verlängerte ihre Patenschaft zum 4. Mal. Weitere 8 Pat(inn)en verlängerten zum 3. und 2 Pat(inn)en zum 2. Mal ihr Engagement. Mit Stand zum Dezember 2018 waren es 42 Bienenpat(inn)en. Vielen DANK allen fürs Rückenstärken!
- Unsere Bienenpat(inn)en wurden mit 4 Bienenpaten-Newslettern und 13 Rundmails auf dem Laufenden gehalten sowie zu besonderen Ereignissen eingeladen.
3. Bienen-InfoWabe
Zum 3. Mal wurde in der Bienen-InfoWabe im Erba-Park ein Jahresprogramm (Kurzversion) durchgeführt, neben Schulbienenunterrichten und sonstigen Führungen (s. a. unter Punkt 1).- Unsere altgediente, liebgewonnene Honigschleuder mit Entdeckelungsgeschirr bereichert nunmehr den Unterricht im grünen Klassenzimmer.
- An 12 Sonntagen öffneten wir die Türen der Bienen-InfoWabe für die Bevölkerung im Rahmen des BIWa-Jahresprogramms. Wir boten an …
- 6 Sonntagsöffnungen mit Vorträgen / Veranstaltungen
- 5 Sonntagsöffnungen ohne Vorträge, dafür mit 4x Weiselzellenkontrollen im Rahmen des Lehrauftrags zur Schul-Imkerei
- Saison-Abschlussfeier mit Rahmenprogramm und Verleihung des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises 2018
- 6 Sonntagsöffnungen mit Vorträgen / Veranstaltungen
- Sonstige Veranstaltungen
- geplant, doch wetterbedingt leider ausgefallen: Exkursion zur Bienstube in Schlammersdorf
- Silvester „Funkensprüh’n am Feuerkorb“
4. Bamberger Bienengarten
Der im Vorjahr neu angelegte Bamberger Bienengarten erhielt eine gesponserte Schau-Grabanlage- … sowie 70 von uns selbst gestaltete botanische Pflanzenschilder und 14 Erklärtafeln …
- … und eine Lavendelumrandung des Schau-Kräuterbeetes.
- Das Wildbienenhotel erhielt sein Finish durch ein hochwertiges Zinkdach, gestiftet vom Imkerverein Scheßlitz und Umgebung e. V.
- Die Sitzbänke zum gemütlichen Bienenbeobachten stehen durch die Pflastersteinspende von Cathrin Beyer (VOM FASS Bamberg) nunmehr trockenen Fußes.
- Sanierung der Wege (Vliesunterlage und Neuauftrag Rindenmulch) mit Bienenpate Dr. Peter Kaimer
5. (Lehr-)Bienenstandorte
Mit Stand Dezember wurden 15 Völker an 7 Bienenstandorten geführt, die neben ihrer Aufgabe als Lehrbienenstände auch den Bamberger Lagenhonig hervorbringen.- Ein Volk ist in unserer Obhut, gehört jedoch der Uni Bamberg im Rahmen unseres Lehrauftrags „Schul-Imkerei“ für Grund- und Mittelschul-Lehramtsanwärter/innen.
- So gut wie alle Völker sind mit einer Bienenpatenschaft verbunden.
6. Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Um das Bienenthema in der Bevölkerung breit zu verankern, setzen wir auf eine kontinuierliche Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie nimmt vor allem Bezug auf unsere Aktivitäten und Termine, über die wir berichten. Medial setzen wir dabei auf auf eine breit gestreute Pressearbeit, auf fundierte Weblog-Beiträge und zeitgleich erfolgte Postings via Social-Media-Plattformen (Facebook: Bamberger Schulbiene https://www.facebook.com/bamberger.schulbiene und Twitter: https://twitter.com/HalloSchulbiene sowie Vorträge unsererseits, die wir überwiegend in der Region Bamberg anbieten.
Im Einzelnen:
a) Aktivitäten / Termine
- 41 (Korr. 30.6.19) (2017: 27) Artikelabdrucke (von 11 Pressemitteilungen aus unserer Feder und 2 aus dem Aktionskreis zum Volksbegehren) in Zeitungen, Zeitschriften und anderen Publikationen (siehe Pressespiegel) trugen dazu bei, die Bevölkerung auf das Bienenthema aufmerksam zu machen. Der Boden für das am 31.1.2019 beginnende Eintragsverfahren war in unserer Region gut vorbereitet!
159 (2017: 163) Weblog-Beiträge, veröffentlicht unter „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ mit 39.191 (32.070) Besucher, die 64.610 (Vorjahr 54.266) Seiten ansahen (Steigerung um 19% zum Vorjahr). Die Beiträge dienen neben der Öffentlichkeitsarbeit auch uns selbst als Reflexions- und Lernmöglichkeit sowie als Archiv. Alle Beiträge werden verantwortungsbewusst auf der Grundlage eigener Erfahrungswerte und im Abgleich mit sorgfältiger Recherche in geeigneten Quellen verfasst.- Pflege der Webseiten des Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V. (IBZV).
- Pflege der Imker-Bibliothek mit über 100 Einzeltitel.
b) Background – unterstützende Aktivitäten im Hintergrund
Teilna
hme an Fortbildungen
- Veitshöchheimer Imkerforum, Institut für Bienenkunde
- Fachtagung der Bayerischen Bienenfachwarte und -sachverständigen „Bienenschutz und Pflanzenschutz“ in Weiden, StMELF (Reinhold)
- Veitshöchheimer Imkertag, Fachzentrum Bienen
- Podiumsdiskussion „Stadtökologie – Natur in der Stadt“ (Evangelisches Bildungswerk)
- „Urbaner Gartenbau in Bamberg „, VHS Bamberg
- Weiterbildung zum Imkermeister als berufsbegleitender Kurs in Graz (Östereich) (Reinhold)
Kooperations- / Kontaktarbeit / Netzwerken
Teilnahme an Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen des Imker und Bienenzuchtvereins Bamberg Stadt und Land e. V.- Regionalsiegel-Treffen der Lizenznehmer (Agenda-30-Büro)
- Treffen mit neuem Kooperationspartner „Essbare Stadt“
- Teilnahme an der 10-Jahres-Feier des Oberhaider Kreislehrgartens
- Teilnahme an der Stadtratssitzung zum Glyphosatverbot für Bamberg
Urkundenübergaben (z. T. mit Interviews) an 16 neue Bienenpat(inn)en- Ausschreibung des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2018 mit Ernennung der Jury
- Bienenpatentreffen im „Café Krackhardt“
- BAmbrosius-Abendessen auf der Erba-Insel
- Gründungstreffen des Aktionskreis zum Volksbegehren „Artenvielfalt … Rettet die Bienen!“
Presse- / Außentermine
Entgegennahme der Auszeichnung „Grüner Engel“ des Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) in Bayreuth- Fototermin Held’sche Spendenübergabe
- Fototermin Spende Möbelhaus Pilipp und Restaurant Kropf
Öffentlichkeitsarbeitsmaterial
- Anfertigen des Transparenzberichts 2016
- Erstellen des BIWa-Jahresprogramm 2018 in Kurzversion und Vollversion
- Aktualisierung des Einlegezettels
Beratung / Besondere Hilfeleistungen
- Zwei Standortberatungen (Bamberg und Pettstadt)
- Hilfseinsatz „Wildwabenbau“
- Beratung für eine W-Seminararbeit
- Beratung (2x) Aufbau Schul-Imkerei für Montessori-Schule
c) Spenden – Wir danken …
… unseren Großunterstützern (von 292,- bis 1.300,- Euro)
- Stiftung Bildung
- Schiffauer-Stiftung Bamberg
- Anne und Hans Zirkel, Bienenpaten
- Held’sche Apotheken, Hartmut Held (Bienenpate)
- EWC, EasyWareComputer GmbH & Co KG, Rentweinsdorf
- Einrichtungshaus Pilipp mit Restaurant Kropf – Bamberger Köstlichkeiten
- Förderverein zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau Bamberg 2012 e. V.
… unseren Dauerunterstützern und Sachspendern 
- Dr. Elke Puchtler, Autorin und Kräuterspezialistin, Adelsdorf
- Jeannette Frank, Rosenspezialistin, Inhaberin GALAROSA-Schaugarten Altendorf
- Gärtnerei Böhmerwiese, Bienenpatin Sabine Gründler, Bamberg
- Wienand, Marianne, Gast in Bienen-InfoWabe
Stefan Zehender, Gast in Bienen-InfoWabe- Sabine Saam, Bienenpatin, Baunach
- Elisabeth Burger, Bienenpatin, Augsburg
- Bernhard und Gabriele Kellermann, Bamberg, Preisträger BBU-2018
- Birgid Bischoff & Kartgruppe O BIWANKINOBI, Bamberg
- Rita Bender, Bienenpatin aus Bamberg
- VOMFASS Bamberg, Catharina Beyer und Silvia Mü
ller, Bamberg - Bäckerei Loskarn, Lecker-Bäcker Thomas Loskarn, Bamberg
- Stadt Bamberg
… unseren BIWa-Referent(inn)en
- Henrik Arndt, Bienenfachwart Lichtenfels, Schönsreuth
- Dr. Elke Puchtler, Autorin und Kräuterspezialistin, Adelsdorf
Jeannette Frank, Rosenspezialistin, Inhaberin GALAROSA-Schaugarten Altendorf- Susanne Starke, Butoh-Performerin, Bamberg
- Esther Rojtenberg, Musikerin, Bamberg
… allen anderen Unterstützer/innen, die sich mit kleineren Beiträgen und in jeglicher Weise um Bambergs Bienenwelt bemühen. Eure Hilfe kommt an!
Die unerwartet anforderungsstärksten Vorkommnisse in 2018
- Unsicherheiten der Finanzierung des Uni-Lehrauftrags zur „Schul-Imkerei“ und der nachfolgenden terminlichen und inhaltlichen Verschiebungen
Der trockene, heiße Jahrhundertsommer mit extremer Gießbelastung im Bamberger Bienengarten- Eine doppelt starke Honigernte, die uns an den Rand der zeitlichen wie Material-Kapazitäten brachte (Ja, es mag Jammern auf hohem Niveau sein, doch das muss ja alles neben dem Brotberuf gestemmt werden!)
- Die Genehmigung des Volksbegehrens Mitte November und damit in die Weihnachtszeit fallenden Koordinierungen der Vorbereitungen durch den Arbeitskreis, dem wir – mit Ilona als Sprecherin für Bamberg – angehören.
Die elementarsten Vorhaben von 2018 – und was daraus wurde

Durchführung eines Lehrauftrags „Biene und Imkerei“ (neuer Titel: Praxis und Theorie der Schul-Imkerei) der Universität Bamberg, Didaktik der Naturwissenschaften (erreicht)- Kontrolle zur Wachsqualität (Wachsverfälschung) (erreicht)
- Endplanung (erreicht) und Durchführung (wegen Unwetters verschoben auf 2019) einer Exkursion zur Bienstube in Schlammersdorf (Oberpfalz) und ins Zeidlermuseum Feucht bei Nürnberg mit dem IBZV e. V.
- Endrealisierung eines unabhängigen Wachsmanagements für den Bamberger Lagenhonig mit Schulungen für (Jung-)Imker und Schulbienenunterricht (erreicht)
- Anschaffung einer Mittelwandgießform (erreicht)
- Anschaffung einer geeichten Waage (erreicht)
- Fertigstellung des Bamberger Bienengartens (Grab-Schaubeet und Beschilderungen) (erreicht)Planung eines Pumpbrunnens im Bienengarten (übererfüllt, da bereits gebohrt)
Pläne für 2019
- Volksbegehren „Artenvielfalt … rettet die Bienen!“ für Bamberg zum Erfolg führen
- Planungen u. ggf. Aufbau einer Api-Wellness-Station in Bamberg
- Einölen des Fußbodens
- Fertigstellung des Pumpbrunnens im Bienengarten -> Montage des Pumpschwengels
- Aktivitäten zum erwartbaren Volksentscheid „Artenvielfalt …“
- Angebot eines einjährigen Imker-Kurses für Anfänger mit 10 Modulen
- Bienengarten: Anlage eines Beetes mit der „Durchwachsenen Silphie“
- Fortsetzung des Imkermeister-Lehrgangs in Graz mit Meisterarbeit für Reinhold
- Schul-Imkereiförderung für Bamberg und Umgebung
Unser übergeordnetes Ziel
Der Erhalt der Bienenwelt in Bamberg ist unsere Leitschnur. Das schließt auch die Artenvielfalt bei Wildbienen und anderen Insekten und die Flora mit ein. Allerdings sind wir vor allem kundig in Sachen Honigbiene. Doch geht es ihr gut, dann haben auch ihre Brüder und Schwestern etwas davon.
Wir erreichen unser Ziel durch Beachtung folgender Aspekte (bzw. Teilziele):
- Qualitätsaspekt der Imkerei in Bezug auf Wabenqualiät, der wir aufgrund in 2016 bekannt gewordener Wachsverfälschungen weiterhin eine hohe Priorität einräumen. Es bekommt nicht nur dem Honig, sondern in erster Linie dem Brutgeschäft.
- Kompetenzgewinn unter den Lehramtsanwärter/innen an Grund- und Mittelschulen, da wir hier einen hohen Multiplikatoreneffekt mit der Zielrichtung „Schulbienenunterrichte“ erwarten. Doch auch weitere Multiplikatoren wie Lehrer/innen und Neuimker/innen sollen stärker noch erreicht werden.
- Eigener Kompetenzgewinn, der in Form des 2018 begonnenen Imkermeister-Lehrgangs für Reinhold der Initiative einen kräftigen Wissensschub bringen wird.
- Beständige Präsenz in der Öffentlichkeit. Nur so schaffen wir es, das Bewusstsein für die kleinen Lebewesen, die uns so sehr nützlich und wichtig sind, zu schärfen.
- Mit Humor, Tatkraft, Freude, Begeisterung, Optimismus, Zusammenhalt und Fantasie!
Helfen Sie uns dabei, dann gewinnen wir alle! Wir zeigen Ihnen, wie. Zum Beispiel mit diesem Transparenzbericht.
[Aktualisierung 31.10.2022 zur Angleichung der statistischen Aufteilung]
*4* Adventskalender der Bamberger Schulbiene
Heute am Barbaratag gingen wir ein paar Zweiglein schneiden. Mit klopfenden Herzen, denn ja, sie waren aus einem – wenn auch öffentlich zugänglichen – Garten geklaut, und das ist uns peinlich. Aber wenn doch unser verehrter Jupp Schröder explizit im Fränkischen Tag so haargenau erläutert, wie das vonstatten gehen kann, die Zweige bis zum Tag X(-Mas) zum Blühen zu bringen, dann konnten auch WIR uns nicht diesem alten Brauch verschließen.
Wir verbanden das schlechte Gewissen allerdings mit einem Besuch bei unseren Sternwart-Bienen, die als letzte von all unseren 7 Standorten ein Mäusegitter von uns erhielten. Erst mal reinblinzeln, ob sich schon eine Spitzmaus verirrt hat, dann das Gitter mit Reißzwecken befetigen. Als Belohnung der abendlichen Stephansbergbesteigung ein Besuch des Spezial-Kellers und als weitere Gewissensberuhigung einen Teller Linsen. Davon gehen nämlich € 1,- für einen sozialen Zweck weg.
Wir lassen uns sozusagen die Barbara-Zweige einiges kosten. Falls sie erblühen sollten, ist es uns ein Zeichen für Rechtschaffenheit. Und eine Erinnerung an die Bienen, die auch im nächsten Jahr dafür sorgen, dass wir Früchte ernten werden. Falls nicht, … na ja, … dann geben wir der Heizungsluft die Schuld.












































































































































