Förderverein Hainschule gefällt es bei den Bienen

Schüler schnuppern an Honigwabe„Der Honig!“. „Die Bienen!“. „Mir gefiel alles!“ so lauteten die Antworten am Ende eines ereignisreichen Nachmittags auf der Erba-Insel. 11 Schüler/innen und ein Vater nahmen am Fördervereinsangebot der Hainschule zum Thema Bienen teil. Initiiert wurde die Aufnahme ins Fördervereinsprogramm von  Anja Pillipp, deren Tochter in die Hainschule geht. Wie auch schon im vergangenen Jahr nahmen beide auch selbst an diesem Angebot teil. Langweilig wurde es dennoch nicht, denn es gibt immer wieder Neues zu hören von Maja und ihren Verwandten.

Rätsel HautflüglerDiesmal lernten die Kinder zunächst die am häufigsten bei uns vorkommenden Hautflügler voneinander zu unterscheiden. Sie ließen sie sich nicht davon irritieren, als ich eine Honigbiene zeigte und behauptete, das wäre eine Hummel. Denn in der gleichen Woche hatten sie bereits ein Erdbeerfeld besucht und dabei von Hummeln und Bienen gehört. So wussten sie nun ganz genau, worin die Unterschiede zwischen den beiden Arten liegen. Das Rätselblatt wurde daher von den meisten Zweit- und Drittklässlern richtig gelöst und zu Biene und Hummel auch die Wespe sowie die Hornisse identifiziert.

Berechnen der Gläsermenga aus HonigwabeSchüler schnuppern an HonigwabeWo die Honigbienen leben, erklärten wir anhand von Fotorähmchen aus der Lernbienenbeute. Und wo der Honig verstaut wird, konnten wir mit einem Mittelwandrähmchen und einer vollen Honigwabe zeigen, die alle betasten bzw. beschnuppern durften. Gemeinsam rechneten wir aus, wie viele Gläser Honig aus einem Rähmchen bzw. aus einem Volk herauszubekommen wäre.

Tatsächlich wussten auch schon einige, wie das mit dem Honigschleudern geht. Mit Hilfe von Buchillustrationen ließ es sich noch ein bisschen besser verdeutlichen.

Schülerkreis um Schaufensterbeute.Dann aber gingen wir nach draußen, wo uns bereits die Schaufensterbeute mit echten Bienen erwartete. Tja, allerdings hatte Reinhold ein Rähmchen ohne Drohnen erwischt, so dass wir diesmal keinen Vergleich anstellen konnten.

Am LehrbienenstandNachdem wir von einigen die langen Haare mit einem Tuch abgedeckt hatten, damit sich keine Biene versehentlich in ihnen verfangen kann, zogen wir zum Lehrbienenstand los. Hier durften alle ein Rähmchen mit Bienen halten, was sich alle auch trauten. Nicht umsonst tauften wir unser vierstufiges Konzept „Stressless-Methode“. Denn Schritt für Schritt werden die Kinder vertraut gemacht mit der Biene und ihrem Gewurle. Sie wissen, dass Ammenbienen oder Baubienen nicht zum Stechen neigen, sofern man ihnen ruhig und umsichtig begegnet. Da gibt’s auch kein Gezappel am Lehrbienenstand.

Am Lehrbienenstand

Wieder zurück in der Bienen-InfoWabe, unserem grünen Klassenzimmer, gab’s zur Belohnung Honig zum Probieren. Wir freuten uns natürlich sehr, als ein paar der Kinder vom Geschmack hellauf begeistert waren. So ließen wir uns nicht lange betteln und gönnten der kleinen Gruppe noch eine zweite Probierrunde. Schön, dass ihr so aufmerksam mit dabei wart! Vielleicht sehen wir euch ja bei unseren diesjährigen Honigschleudertagen noch einmal!

Falls Sie, liebe Erziehungsberechtigte, eines der Fotos in höherer Auflage möchten, wenden Sie sich bitte an uns. Aber auch, falls Sie möchten, dass wir eines der Fotos mit Ihrem Kind herausnehmen sollen, was wir umgehend veranlassen.

REWE-BIWa-Sponsoring mit Pettstadter Grundschule eingelöst

Gruppenbild der Grundschule Frensdorf-Pettstadt an der Bienen-InfoWabeDie Bamberger Bienen-InfoWabe (BIWa) wurde 2016 mit finanzkräftiger Unterstützung aus den Reihen der REWE-Kaufleute aus Bamberg und Region erbaut. Alle 16 REWE-Märkte dürfen daher jeweils zwei Schulklassen zum Bamberger Schulbienen-Unterricht zu uns schicken.

REWE-LogoMatthias Fröhlich, der den REWE-Markt in MainFranken Center an der Breitenau betreibt, ist eine von denen, der unsere Gegenleistung wahrgenommen hat. Er stellte den Kontakt zur Grund- und Mittelschule Frensdorf-Pettstadt her, so dass am 20.06.2017 die Klasse 3b der Pettstadter Grundschule in den Genuss eines besonderen Vormittagsprogramms kam.

Bamberger Schulbiene erläutert Bienenbild.27 Kinder um Klassenleiterinnen Claudia Kruse-Endres brauchen einiges an Platz, um gemeinsam aufs Foto zu kommen, welches wir gleich zu Beginn dieses schönen Sommer-Bienen-Tages für unseren Unterstützer aufnahmen. Doch im Inneren der Bienen-InfoWabe ist es groß genug, um allen einen bequemen Unterricht zu ermöglichen.

Schülerkreis um Schaufensterbeute.Von 9.00 bis 11.15 Uhr hatten wir ein abwechslungsreiches Programm geplant, angereichert mit Objekten und Methoden für alle Sinne, beispielsweise …

  • großformatige Bilder sowie Fotorähmchen aus der Lehrbienenbeute (Sehen, Hören)
  • ein Arbeitsblatt über die vier Insektenarten Honigbiene, Wespe, Hummel und Hornisse (Nachdenken, Schreiben)
  • Mittelwandrähmchen (Fühlen, Riechen)
  • eine 2,5 Kilo schwere echte Honigwabe (Haptik, Riechen)
  • unsere Schaufensterbeute mit lebenden Bienen hinter Plexiglas (Sehen, Wiederholen des Gelernten)
  • ein Spaziergang (Bewegen) zu unseren Bienen am Lehrbienenstand (Sehen, Hören, Riechen, Festigen des Gelernten)
  • und ein Löffelchen Bamberger Lagenhonig (Schmecken)

Am LehrbienenstandAuch uns hat es wieder Spaß gemacht, trotz großer Hitze, der wir mit einem am Vortag neu angeschafften Ventilator begegneten. Die Bienen allerdings hatten davon nichts. Sie können jedoch ihre eigenen Flügel zum Wedeln verwenden. Dennoch unterließen wir diesmal das Bienenstreicheln, denn ein wenig schienen sie uns unruhig zu sein. Da geht die Sicherheit vor.

Am LehrbienenstandIm Namen der Grundschule Frensdorf-Pettstadt nochmals herzlichen Dank an REWE Fröhlich dafür, dass wir gemeinsam am Thema Bienen einen Grundstein für mehr Verständnis legen konnten. Frau Kruse-Endres jedenfalls möchte gerne im nächsten Jahr wieder kommen. Hier unsere Empfehlung: Im Januar/Februar anmelden, denn die Kapazitäten sind  begrenzt. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

Biene und Didaktik der Naturwissenschaften für Uni Bamberg

Begrüßung im Bamberger BienengartenEine rund eineinhalbstündige „Vorlesung“ inklusive Bienenschau innerhalb des Studienthemas „Didaktik der Naturwissenschaften“ bot unsere Initiative „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ am 13.06.2017 für zwei Gruppen von insgesamt 31 Lehramtsanwärter/innen an Grund- und Mittelschulen an. Dr. Yelva Larsen, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Humanwissenschaftenan der Otto-Friedrich-Universität, Institut für Erforschung und Entwicklung fachbezogenen Unterrichts, fädelte dieses praxisorientierte Seminar ein.

Anschauungsobjekt BieneDie Aspekte „Bienen, Schulprojekte und Tipps für den Unterricht“ bestimmten den Rahmen. Das war natürlich etwas viel auf einmal, doch ursprünglich war die doppelte Zeit dafür vorgesehen. Wegen des hohen Interesses am Thema mochten wir allerdings niemanden der Studierenden absagen, so dass wir kurzerhand eine Doppelveranstaltung anboten.

Anschauungsobjekt "Bienenmodell"Allerdings könnten wir uns hier eine Ausweitung vorstellen, denn jede Schule mit Schulgarten sollte „automatisch“ eine oder einen Schulimker/in aufweisen können, der allen Jahrgangsstufen und angedockt an verschiedenste Fächer „Schulbiene-Unterricht“ erteilt. Diese „Schulbienen“ auszubilden wäre ein reizvolles und überaus sinnvolles Projekt für unsere Initiative, aber auch für die Fakultät. Es wäre quasi das „Sahnehäubchen“ unserer Bemühungen in Richtung Multiplikatoren in Sachen Jungimkernachwuchsbildung. Erste Gespräche dazu sind geplant.

Anschauungsobjekt "Schaufensterbeute"Neben bildreichen Folien dienten als weiteres Anschauungsmaterial einige Objekte aus unserem „grünen Klassenzimmer“, der Bienen-InfoWabe, Kopien von Aufgabenblättern, Rätsel und Beispiel-Curricula. Ergänzend hier unser Bamberger-Schulbienen-Konzept 2016.

Projekt „Wildbienenhotel“ im Erba-Park mit Wirtschaftsschule Bamberg

Wirtschaftsschüler am Wildbienenhotel am Bienenweg 1Material für das WildbienenhotelInitiiert von unserem Bienenpaten Daniel Schiller, Lehrer an der Graf-Stauffenberg-Wirtschaftsschule Bamberg, freuten wir uns auf ein gemeinsames Wildbienenhotel-Projekt mit der Klasse 10f. Vier Wochen vorab erhielt der Klassenleiter modifzierte Vorschläge zum Projektablauf. [Nachtrag 12.06.17]

Die rund 30 Schüler/innen bereiteten sich mittels Internetrecherche darauf vor, welche Materialien zur Ausstattung notwendig sind, besorgten sich diese und befüllten sodann am 24.05.2017 unser kürzlich  erhaltenes neues Wildbienenhotel (siehe Bericht).

Einrichten des Wildbienenhotels

Wirtschaftsschüler statten Widlbienenhotel ausDie Akton dauerte einen Vormittag lang, an dem gesägt, gebohrt, geschraubt, geschmirgelt, geschnitten und Totholz gesammelt wurde. Auch, wenn sich das eine oder andere Material von uns als eher unbrauchbar diagnostiziert wurde (z. B. Tannenzapfen, Rindenmulch und Stroh), konnten wir anderes modifizieren, wie zum Beispiel die Tonziegelsteine. Deren Öffnungen sind zu groß und zu scharfkantig, doch eignen sie sich gut, um Schilfrohre aufzunehmen.

Wirtschaftsschüler statten Widlbienenhotel ausEbenso sind die Löcher, die am Stirnholz angebracht wurde, besser über die gesamte Astlänge zu verteilen. Denn stirnseitig bricht das Holz mit der Zeit auseinander, die Sprünge ragen in die Löcher hinein und stören damit die Kinderstuben der zarten Wesen. Zart sind ebenfalls die Flügel der zierlichen Bestäuberinnen. Daher mussten alle Eingangslöcher glattgeschmirgelt werden.

Literatur & Links

Titelübersicht der Medien zu Wildbienen aus der Imker-Bibliothek von Bienen-leben-in-Bamberg.deSich intensiver mit dem Wildbienenlebensraum auseinanderzusetzen schärft den Blick für die Details. Die meisten Wildbienenhotels werden leider falsch bestückt. Dass eine schnelle Internetrecherche nicht immer Qualitätsgarant ist, weiß ich als Bibliothekarin nur zu gut. Daher ist die Bienen-InfoWabe auch Hort einer Anzahl bedacht ausgewählter Bücher und Infomaterialien, die wir nun gut gebrauchen konnten. (siehe Imker-Bibliothek via Zotero, Tag-Filtersuche „Wildbienen“)

Vorbereiten des Wildbienenhotels mit SchülerhilfeEmpfehlenswerte Anleitungen aus dem Web sind:

Da das Hotel doch ziemlich groß ist und nun einige Materialien nicht zur Verwendung kommen, werden wir ein wenig nacharbeiten. Es wurden außerdem Tonziegel bestellt, die den Bedürfnissen einiger Wildbienenarten optimal entsprechen sollten.

Honig

Bamberger Lagenhonig von Bienen-leben-in-Bamberg.deZur Ergänzung des Themas Wildbienen widmeten wir uns natürlich auch ihren Verwandten, den Honigbienen. Ihrem wohlschmeckenden, heilkräftigem Produkt, dem Honig, näherten wir uns durch die Schätzung, was eine volle Honigwabe wohl wiegt und die nachfolgende Berechnung, wie viele Gläser Honig man aus einem Volk ernten könne. Der bayerische Durchschnitt des Honigertrags lag 2016 bei 27,3 Kilo, in Oberfranken bei 31,4 Kilo. Allerdings schleudern die meisten Imker 2x im Jahr, wohingegen wir beim Bamberger Lagenhonig auf eine einmalige Schleuderung setzen, die etwa 18 Kilo einbringt.

Dass dieser daher sehr wohlschmeckend bei einer feinkristallinen Konsistenz ist, daran haben die Frühjahres-Obstblüten ihren Anteil. Auf die Frage, warum mancher Honig flüssig ist und mancher nicht, lässt sich reduzieren auf den unterschiedlichen Zuckergehalt in unterschiedlichen Blüten. Fruchtzucker bleibt länger flüssig als Traubenzucker, wobei ersterer besonders im Waldhonig (Ursprung hier: Ausscheidungen von Blattläusen) vorkommt, aber auch in der Robinie, Akazie, in der Kastanie und in Wildblüten. Jedenfalls war die Honigverkostung auf Baguette ein Beweis dafür, dass es schmeckte, denn 1 Kilo waren binnen kurzer Zeit in den Mägen der rund 30 Jugendlichen verschwunden.

Lehrbienenstandbesuch

Die Königin entdeckt! Besuch unseres Lehrbienenstands am FünferlesstegEs ist schon schade, dass, je älter Kinder werden, um so mehr die Angst vor der Honigbiene zunimmt. Sie ändert sich allerdings meist wieder, wenn aus den Jugendlichen junge Erwachsenen werden. Dem mutigeren Teil der Gruppe jedenfalls wurde das unverhoffte und seltene Glück zuteil, dass Reinhold ausgerechnet eine mit Bienen besetzte Wabe herausnahm, auf der in voller Pracht die Königin zu sehen war. Sehr lange allerdings ließen wir sie nicht an der frischen Luft. Das Risiko ist zu hoch, dass etwas mit ihr passieren könnte. Uns ist tatsächlich einmal eine Königin davongeflogen, offenbar mochte sie das helle Licht nicht. Heute aber ging alles gut.

Dankeschöns

Nachdem sich der Klassensprecher sehr nett im Namen seiner Klasse bei uns bedankt hatte, löste sich die Gruppe gegen Mittag auf. Mit Lehrer und Bienenpate Daniel waren wir uns einig: es war ein gelungenes Projekt und wir hatten eine interessante und für alle lohnende und schöne Zeit miteinander, die sicherlich in vielen Punkten noch lange nachhallen dürfte – mindestens für unsere Erba-Wildbienen, die bald das neue Hotel beziehen mögen, oder beim künftigen bedachtsamen Honigeinkauf der Wirtschaftsschüler. Und natürlich, dass wir etwas mit unserem Bienenpaten erleben durften! Danke, dass du das möglich gemacht hast, Daniel! Danke, liebe Klasse 10f, für euren tollen Einsatz!

REWE-BIWa-Sponsoring mit Scheßlitzer Grundschule eingelöst

ilian-Grundschule Scheßlitz, Klasse 2a+2b, am 23.05.2017 in Bamberg, Bienen-InfoWabeAm LehrbienenstandDie BIWa, also die Bamberger Bienen-InfoWabe, entstand 2015 mit finanzkräftiger Unterstützung aus den Reihen der REWE-Kaufleute aus Bamberg und Region. Alle 16 REWE-Märkte dürfen daher jeweils zwei Schulklassen zum Bamberger Schulbienen-Unterricht zu uns schicken.

REWE-LogoYvonne Hoh, die den REWE-Markt in Scheßlitz betreibt, ist eine von ihnen, die unsere Gegenleistung wahrgenommen hat. Sie stellte den Kontakt zur Kilian-Grundschule Scheßlitz her, so dass am 23.05.2017 die Klassen 2a und 2b in den Genuss eines besonderen Vormittagsprogramms kamen.

Klassenleiterin Frau Müller traut sich die Bienen streichelnDie Klassenleiterinnen Frau Müller der 2b als auch Frau Lindner der 2a hatten ihre Schüler/innen im Vorfeld in Sachen Bienen auf diesen Tag vorbereitet. So saßen bereits lauter kleine „Experten“ vor uns, die auf viele unserer Fragen gute Antworten wussten und schlaue Fragen stellten.

Schülerkreis um SchaufensterbeuteIm Nu waren die rund eineinhalb Stunden je Klasse vorüber. Eingesetzt hatten wir abwechslungsreiche Objekte und Methoden für alle Sinne, im besonderen …

  • großformatige Bilder sowie Fotorähmchen aus der Lehrbienenbeute (Sehen, Hören)
  • ein Arbeitsblatt über die vier Insektenarten Honigbiene, Wespe, Hummel und Hornisse (Nachdenken, Schreiben)
  • Mittelwandrähmchen (Fühlen, Riechen)
  • eine 2,5 Kilo schwere echte Honigwabe (Haptik, Riechen)
  • unsere Schaufensterbeute mit lebenden Bienen hinter Plexiglas (Sehen, Wiederholen des Gelernten)
  • ein Spaziergang (Bewegen) zu unseren Bienen am Lehrbienenstand (Sehen, Hören, Riechen, Festigen des Gelernten)
  • und ein Löffelchen Bamberger Lagenhonig (Schmecken)

Klassenleiterin Fr. LindnerWir fanden es sehr schön mit den beiden Klassen und hoffen, dass unser befreundeter Scheßlitzer Imkerverein, der ebenfalls sehr rührig ist in Sachen Bienenunterricht, in naher Zukunft aus diesen Klassen seinen Imkernachwuchs erhalten wird.

Für die richtige Bezeichnung gibt's einen KrönchenstempelIm Namen der Grundschule Scheßlitz nochmals herzlichen Dank an REWE-Hoh dafür, dass wir gemeinsam dafür die Grundlagen schaffen konnten!

 

 

Landesjustizkasse besucht Heiliggrab-Bienen in der Hofstadt-Gärtnerei

Vortrag/Führung für Landesjustizkasse BambergUnter dem Aspekt der Mitarbeiter/innen/gesundheit unternahmen 17 Damen der Landesjustizkasse Bamberg einen Ausflug zu unseren Bienen am Standort „Gärtnerstadt / Heilggrab“ und zu einer „Kräuterhexe“. Doch zuvor gab’s eine Einführung in die Welt der Bienen, des Honigs und der Imkerei.

Heilggrab-Kapelle, Sicht aus der LandesjustizkasseDazu trafen wir uns im Veranstaltungsraum der Landesjustizkasse, der einen wunderbaren Rundumblick auf Bamberg bot. Eine Mitarbeiterin hatte dies Idee einer Führung zum Bienenthema an uns herangetragen, nicht zuletzt, um unsere Privatinitiative zu unterstützen, aber auch, um den Kolleginnen etwas Gutes zu tun.

Bienenpatin Carmen küsst ihr erstes Patenhonigglas, eine JungfernernteUnd Gutes wusste man schon zu Urzeiten zu schätzen. Honig, Propolis (also Kittharz) und auch Wachs wurde zu allen Zeiten vom Menschen zur Pflege, Krankheitsvorbeugung, Linderung und Heilung genutzt. Ein Löffelchen Honig, langsam im Mund zergehen lassen, oder 3-4-mal am Tag zu 30/20/10 Tropfen, aufgelöst in etwas Milch, langsam getrunken, kann einer beginnenden Erkältung, vor allem im Hals- und Rachenraum, Einhalt gebieten. Also, bei mir hilft’s.

Bienenführung in der Hofstadt-Gärtnerei DechantNachdem alle ein Löffelchen Honig zur Verkostung genossen hatten, begaben wir uns zum Lagenstandort „Gärtnerstadt-Heiliggrab“, derzeit unser aktivstes und am besten entwickelten Volks in der Hofstadt-Gärtnerei. Überhaupt ist die Biene wohl das einzige Insekt, welches der Mensch je (freiwillig) als „Haustier“ gehalten hat. Auch heute zählt die Biene nach Rind und Schwein zum drittwichtigsten Haustier in Europa.

Am Standort Gärtnerei-Heiliggrab, Hofstadt-Gärtnerei

Bienenführung in der Hofstadt-Gärtnerei DechantDass diese Haustierhaltung ohne Gefahr möglich ist, beweist gerade dieser Standort aufs Trefflichste. Obwohl in der Gärtnerei fleißig gearbeitet wird, ist noch niemand von unseren Bienen belästigt worden. Und was heißt hier eigentlich „unsere“ Bienen … ein Stück weit sind es auch Carmen Dechants Bienen, denn sie ist Bienenpatin der ersten Stunde und hat zusammen mit ihrem Mann Michael ein wachsames Auge auf das Völkchen. Sie erleben alle guten wie schlechten Zeiten direkt mit und wissen ebenfalls um die Wunderwelt der Bienen.

Carmen, die KräuterfeeCarmen Dechant übernimmt die FührungCarmen übernahm nun den zweiten Teil der „Gesundheitsunterweisung“ und sprach von der Heilwirkung ihrer Kräuter, die biologisch gezogen und damit auch bienenfreundlich sind. Ja, Bienen und Gärtnerei, das passt einfach gut zusammen.

Schulbienen-Saisonstart 2017 mit der Jean-Paul-Kita Bamberg

Bamberger Schulbienenunterricht für die Jean-Paul-KitaZum ersten Schulbienenunterricht in der Saison 2017 durften wir die Kinder der Jean-Paul-Kindertagesstätte Bamberg am fast winterkalten 20. April begrüßen. Doch die Sonne lachte die letzten Schneereste weg und in der Bienen-InfoWabe sorgte ein Gasofen für akzeptable Wärme. Welch‘ Glück, dass wir die Flasche kurz zuvor frisch ausgetauscht hatten.

Eine echte Honigwabe beschnuppern. Wow, ist die schwer!Es sind eben auch diese Dinge, die wir durch den Unkostenbeitrag und über Spenden finanzieren und den die Gruppenleiterin Manuela Thein gerne bezahlte. Außerdem erhielten die sechs- bis neunjährigen Kinder Rätsel-/Arbeitsblätter, ein Wabenstückchen und eine Honigkostprobe. Weitere didaktische Materialien waren u. a. das Poster zu den Arbeitsbereichen der Bienen, die Fotorähmchen aus der Lehrbienenbeute, eine Mittelwandwabe und zum Gewichtsvergleich eine voll ausgebaute Honigwabe, das Buch „Im Bienenstock“ (von Fischer-Nagel) und leckerer Honig.

Zwei Mädchen zeigen mit Hilfe eines Buches, wie der Honig ins Glas kommt.Von den 14 Jungen und Mädchen hatte tatsächlich nur ein einziges Kind eine Imkerin – die Tante – in der Familie. Zusammen mit einem anderen Mädchen konnte sie denn auch sehr genau erzählen, wie der Honig ins Glas kommt. Damit die anderen Kinder eine noch bessere Vorstellung von diesem Vorgang hatten, zeigten sie Fotos aus dem Buch „Unser Honigbuch“, ebenfalls von Fischer-Nagel.

Doch auch sonst lagen die Kinder mit ihren Antworten auf unsere Fragen häufig richtig, was uns natürlich begeisterte. Vielleicht tragen die Medien und Lehrer/innen mittlerweile zu einem neuen Grundverständnis über die Bienen und die Imkerei bei, was wir für die Zukunft bitter nötig haben.

Am Lehrbienenstand. Die Kälte lockt nur wenige Bienen ins Freie.Auch, wenn es für den Bienenflug fast zu kalt war, schauten wir am Ende der zwei Stunden zu unserem Lehrbienenstand. Es ist schon eigenartig, dass alles in voller Blüte steht, doch keine Bienen etwas davon zu haben scheint. Die Obsternte in den angrenzenden Schrebergärten wird heuer sicher mager ausfallen. Nun, ein paar Bienchen flogen doch aus und ein, jedoch mit sehr wenig Pollen an den Beinchen.

Dennoch hoffen wir, dass unsere kleinen und großen Besucher/innen spannende Stunden in Erinnerung behalten und Frau Thein vielleicht sogar ein drittes Mal wiederkommen möchte. Bis dahin … summ, summ, summ!

Preis des StMELF zur Imkernachwuchsförderung an Bienen-leben-in-Bamberg.de

Staatsminister Dr. Helmut Brunner, Ilona Munique, Reinhold Burger bei der Urkundenübergabe zur Imkernachwuchsförderung (StMELF)Wir freuen uns, vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) im Wettbewerb „Imkernachwuchs betreuen, qualifizieren und motivieren“ für „vorbildliches Engagement“ in der Nachwuchsarbeit ausgezeichnet worden zu sein. Staatsminister Dr. Helmut Brunner überreichte die Urkunden und einen Scheck über 1.000 Euro in München im großen Sitzungsaal des Ministeriums.

Vom Bayerischen Rundfunk in einem anschließenden Interview nach unserem Alter befragt, verrieten wir, dass wir um einige Jahre jünger sind als der bisherige bayerische Landesdurchschnitt der Imker von 59 Lenzen. Dieser hätte sich jedoch seit einigen Jahren glücklicherweise verjüngt. Die Imkerei ist mittlerweile nicht mehr nur eine nette Beschäftigung für den Ruhestand. Dennoch hätten auch wir als Berufstätige gerne noch viel mehr Zeit, um all unseren selbstgestellten Aufgaben – Unterricht der Bamberger Schulbiene in der Bienen-InfoWabe, dem BIWa-Jahresprogramm für die Bevölkerung, Betreuung der Bienenpatenschaften, achtsame Bienenpflege und Produktion des Bamberger Lagenhonigs nebst allfälliger Öffentlichkeitsarbeit – noch besser gerecht werden zu können.

Zur Frage, welchen Eindruck wir von der Feierlichkeit mitnähmen, stellten wir heraus, dass wir uns doch sehr geehrt fühlen würden, wobei die 37 Mitbewerber sicherlich ebenfalls sehr Anerkennenswertes geleistet hätten. Da die Jury jedoch die Qual der Wahl hatte, wurden außer uns drei Erstplatzierten noch sechs Ehrenpreise verliehen und mit Urkunde nebst Blumenstrauß bedacht. Durch die Preisverleihung führte charmant die Regierungsdirektorin Dr. Regina Eberhart.

Siehe auch: Ausgezeichnete Imker aus Oberfranken. In: BR24 vom 26.01.2017.

Preisvergabe zur "Imkernachwuchsförderung (SMELF München) mit Dr. Helmut BrunnerBeim Come-together im Anschluss an die Feierlichkeiten konnten wir uns mit den Jurymitgliedern und Imkerfachleuten, beispielsweise Dr. Stefan Berg, Eckard Radke, Edmund Hochmuth und Franz Vollmaier, sowie den MdL-Abgeordneten des Landtags – anwesend waren Angelika Schorer, Gudrun Brendel-Fischer, Tanja Schorer-Dremel, Gisela Sengl, Ruth Müller und Walter Taubeneder – sowie den weiteren Preisträgern fachlich austauschen und neue Kontakte knüpfen bzw. alte vertiefen.

„Seit 2008 werden in Bayern Probeimker und Schulimker staatlich gefördert, womit der bis zu diesem Zeitpunkt spürbare Rückgang organisierter Imker nicht nur gestoppt, sondern um 20 Prozent erhöht werden konnte.“ (Quelle) 

Es ist schön zu wissen, dass auch wir einen anerkannten Beitrag innerhalb dieses Netzwerkes zur Zukunftssicherung von Bienen, Imker, Honig und Landschaftspflege sowie regionale Nahrungsmittelproduktion leisten konnten.

P. S.: Anekdote am Rande: In direkter Nachbarschaft zum StMELF befindet sich die Bayerische Staatsbibliothek München, vor 30 Jahren Schauplatz meiner Ausbildungszeit. Eine Tafel lädt zur aktuellen Ausstellung ein. Und was finden wir hier? BIENEN!

Transparenzbericht 2016

SpardaZukunftspreis 2016 an Bienen-leben-in-Bamberg.de

SpardaZukunftspeis 2016

Sprachen wir 2015 noch von einem Mega-Jahr mit beachtlichen Zahlen, hatten wir sie 2016 auch schon wieder übertroffen, unwillentlich. Doch das „Nein-Sagen“ fällt uns zugegebenermaßen schwer. Und es wurde uns mit einem 1. Platz beim Sparda-Zukunftspreis 2016 der SpardaStiftung Nürnberg reichlich vergütet.

Von dieser überraschenden Anerkennung einmal abgesehen war unser Highlight die erstmalige Durchführung eines Jahresprogramms in der endgültig fertiggestellten Bienen-InfoWabe im Erba-Park.

Die Bienen-InfoWabe (BIWa) am 11. März 2016 kurz vor der Saisoneröffnung an Ostern 2016Nachfolgender Transparenzbericht gibt einen Rückblick auf unsere fünf Kern-Aktivitäten:

  1. Bamberger Schulbiene, die übrigens eine eigene Tagebuchseite hat
  2. Bienenpatenschaften
  3. Bienen-InfoWabe, deren Historie wir ebenfalls eigens festgehalten haben
  4. (Lehr-)Bienenstandorte, die zugleich den Bamberger Lagenhonig hervorbringen, sowie
  5. Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, mit dem Schwerpunkt des Weblogs hier, den Postings via Social-Media-Plattformen sowie Pressearbeit (Pressespiegel hier) und Vorträge unsererseits.

Der Bericht wird ergänzt mit der Auflistung eigener Fortbildungen und einer Vorschau unserer Pläne für das laufende Jahr.

Fazits zum Jahr 2016:

  • „Was lange währt, wird endlich gut.“ (Volksmund)
  • „Immer, wenn du meinst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her …“ (unbekannt)

Unsere fünf Kern-Aktivitäten

1. Die „Bamberger Schulbiene“

  • Krokussetzaktion mit Grundschülern der Wunderburgschule20x Unterricht für folgende Einrichtungen und Gruppen*:
    Wunderburgschule (2x), Grundschule Baunach in Baunach (2x), Ethikgruppe Luitpoldschule (1x), Grundschule Reckendorf in Baunach (1x), Grundschule Lichteneiche (3x), Grundschule Gundelsheim (2x), Maria-Ward-Realschule (1x), Grundschule/Förderverein Hainschule (1x), Heidelsteigschule (1x), Mittelschule Stegaurach (1x), Studierende an der Sternwarte (1x), Einzelunterricht Student Sternwarte (2x), Berufsschule III und Flüchtlinge (1x), Dientzenhofer Gymnasium W-Seminarunterstützung (1x), Tagesklinik Klinikum (1x)
  • 1x VHS-Kurs für Erwachsene zur Imkerei
  • Entwickeln eines Curriculums für den Unterricht einer Berufsschule
  • 6 Honigernte- und -schleudertage

* falls nichts anderes genannt, aus Bamberg. Die Unterrichte sind chronologisch aufgeführt und können im Schulbienen-Tagebuch nachgelesen werden.

2. Bienenpatenschaften

Unsere Bienenpatenschaften werden für den Zeitraum von zwei Jahren abgeschlossen und laufen ohne weitere Künding aus. 11 unserer Pat(inn)en sind bereits in der zweiten bzw. dritten Runde seit Beginn 2012. Das ist einfach großartig!

So begleiteten und unterstütz(t)en uns bis zur Mitte des Jahres 27 Bienenpatinnen und -paten sowie 3 Ehrenbienenpatinnen.  Stand zum 31.12.16: 21 Patenschaften.

Sie wurden durch 4 Bienenpaten-Newsletter und 11 Rundmails auf dem Laufenden gehalten.

Krokussetzaktion 2016, Bienen-InfoWabe Erba-Park Bamberg3. Bienen-InfoWabe

  • 28 Arbeitstage zur Fertigstellung der Bienen-InfoWabe, ein Informations- und Bildungszentrum und grünes Klassenzimmer im ERBA-Park Bamberg
    • 14 Arbeitstage  zur Einrichtung der Bienen-InfoWage – mit herzlichem Dank an Gabriele Loskarn und Michaela Hock!
    • 14 Arbeitstage für die Umgriffarbeiten der Bienen-InfoWabe, inkl. 2 Tage Pflege der 16 Obstbaumscheiben – mit besonderem Dank ans Gartenamt und für die Unterstützung der Pfadfinder vom Stamm St. Joseph!
  • Gruppenfoto der TeilnehmendenAn 14 Sonntagen öffneten wir die Türen der Bienen-InfoWabe für die Bevölkerung im Rahmen des BIWA-Jahresprogramms 2016
    • davon 2 Großveranstaltungen: die Saison-Eröffnung der Bienen-InfoWabe mit Gottesdienst und die Saison-Abschlussfeier
    • 8 Sonntagsöffnungen mit Vorträgen
    • 4 Sonntagsöffnungen ohne Vorträge
  • 2 „Just-for-fun“-Veranstaltungen: der BAmbrosiustag (Jahrestag des Heiligen Ambrosius, Schutzpatron der Bienen, …) und Silvester am Feuerkorb

Schaufensterbeute mit der 7. Klasse Maria-Ward-Realschule Bamberg4. (Lehr-)Bienenstandorte

Wir pflegten die Völker an 10 (Lehr-)Bienenstandorten, darunter ein von einem Imker verwaister Standort einer Innenstadtbewohnerin.

Den Standort in Wildensorg mussten wir zum Jahresende aufgeben, da er keine optimalen Bedingungen aufwies. Da es unser allererster Standort seit Beginn unserer Initiative war, kein leichter Schritt für uns. Doch die Gesundheit der Völker geht vor.

Reinhold erläutert die Finessen des Honigschleuderns5. Medien- und Öffentlichkeitsarbeit 

a) Aktivitäten

  • Erstmalige Vergabe des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises
  • 5 eigene Vorträge: Thema „Bienen“ für Obst- und Gartenbauverein Bamberg-Wildensorg; „Bienendemokratie“ für Frauentreffen im Zusammenhang mit dem Helene-Weber-Preis für Sabine Saam; „Bienengesundheit“ für IBZV-Mitgliederversammlung; Thema Honig für BIWa-Programm; „Patient Biene“ für BIWa-Programm; „Bienenkrankheiten“ für IBZV e. V. in Breitengüßbach
  • 28 Artikel in Zeitungen, Zeitschriften und anderen Publikationen (s. Pressespiegel) sollten dazu beitragen, die Bevölkerung auf das Bienenthema aufmerksam zu machen, zu informieren und vor allem zu motivieren.
  • 150 Weblog-Artikel, veröffentlicht unter „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ mit 29.118 (Vorjahr 26.744) Besucher, die 52.437 (Vorjahr 51.023) Seiten ansahen, sind wichtigster Teil unserer Verankerung des Bienenthemas in Bamberg und weit darüber hinaus. Die Beiträge dienen uns selbst jedoch auch als Reflexion, als Archiv und dem eigenen Hinzulernen. Denn alle Beiträge werden verantwortungsbewusst und inhaltlich gründlich recherchiert geschrieben.
  • Pflege der Webseiten des Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V. (IBZV)
  • Pflege der Imker-Bibliothek mit Jubiläum: das 100. Medium eingetragen

2. Preisträger "Silberlinde", Übergabe an Fränkischen Tag, Harald Riegerb) Background – unterstützende Aktivitäten im Hintergrund

  1. Anfertigung des Transparenzberichts 2015
  2. Erstellung eines Flyers für das BIWa-Jahresprogramm 2016 und eines Einlegezettels
  3. Ausschreibung des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2016 mit Ernennung der Jury
  4. Urkundenübergabe und Interviews von 5 Bienenpat(inn)en
  5. Interview des StadtECHOS
  6. Feier in Nürnberg anlässlich der Übergabe des SpardaZukunftspreis 2016 der Sparda-Stiftung
  7. Teilnahme an Vorstandssitzungen im Imker und Bienenzuchtverein Bamberg Stadt und Land e. V.

Spendenübergabe des REWE-Sonderpreises am 26.07.2016 an Bienen-leben-in-Bamberg.dec) Spenden – Wir danken …

unseren Großunterstützern (von 300,- bis 2.500,- Euro)

… unseren Dauerunterstützern und Sachspendern

… unseren BIWa-Referent(inn)en

Selbstverständlich danken wir ebenfalls den Klein- wie allen anderen Unterstützer/innen, die sich in jeglicher Weise für Bambergs Bienenwelt bemühen. Jede Hilfe zählt.

Teilnahme an eigene Fortbildungen

  1. Veitshöchheimer Imkerforum, Fachzentrum Bienen
  2. Lizenznehmertreffen „Regionalsiegel“
  3. Dreitägiger Kurs „Bienengesundheit“ (Reinhold)
  4. „(Wild-)Bienen“ im Rahmen der 1. Baunacher Nachhaltigkeitstage
  5. Besuch des Bienenhauses bei Kloster Banz
  6. Sensenkurs in Burgstall
  7. Exkursion Lehrbienenstand Scheßlitz
  8. Vorträge und Besichtigung zum „Tag der offenen Tür“ der LWG in Bamberg, Galgenfuhr
  9. „Fliegende Bienenapotheke“ in Greetsiel
  10. Bienenkonferenz Nürnberg
  11. Vorträge zur Herbstversammlung der HEG in Eltmann

Die unersprießlichsten Vorkommnisse in 2016

  1. Umgriffarbeiten an der Bienen-InfoWabe durch Pfadfinder St. Josef BambergDie langanhaltende Kälte, die den Inneneinrichtung der Bienen-InfoWabe verzögerte, weil’s sich bei Minusgraden schlecht handwerken lässt.
  2. Die große Hitze ausgerechnet zur Schwerstarbeit beim Aushub des verdichteten Bodens rund um die Bienen-InfoWabe
  3. Die Schlechtwettertage, die irgendwie immer nur dann kamen, wenn wir Sonntagsöffnung hatten.
  4. Der Verlust zweier Völker und endgültige Aufgabe des Standorts in Wildensorg

Und das alles ist Jammern auf hohem Niveau, denn richtig schlecht ging’s uns und unseren Bienen wirklich nicht! Wollen hoffen, dass das so bleibt!

Die elementarsten Vorhaben von 2016 – und was daraus wurde

  1. Fertigstellung der Bienen-InfoWabe mit Umgriff (erreicht)
  2. Programmdurchführung Bienen-InfoWabe auf der ERBA-Insel (übertroffen)
  3. Finanzierung des Programms einbringen (Spenden-Info hier!) (erreicht)
  4. Auf dem Weg zum Lehrbienenstand mit der 7. Klasse der Maria-Ward-Realschule BambergMind. 12 Schulbienen-Unterrichte abhalten (weit übertroffen)
  5. Realisierung der Bienen-Blühwiese vor der Bienen-InfoWabe (steht noch aus, fest eingeplant Dank Preisverleihungen an uns für 2017)
  6. Kontaktaufbau mit Wasserwirtschafts- und dem Schifffahrtsamt (erreicht, s. a. Bericht)
  7. Schulung zum Bienengesundheitswart für Reinhold (erreicht)
  8. Fortbildungen zu verschiedenen nicht-konventionellen Imker-Betriebsweisen (mangels Angebote im Zeitraum nicht umfassend erreicht)

Pläne für 2017

  1. Fertigstellung der 24 Meter Fliegenvergitterung rund um die Bienen-InfoWabe
  2. Realisierung von Arealen mit bienenfreundlichen Blumenbeeren vor der Bienen-InfoWabe
  3. Anwerbung von Ehrenamtlichen zur Unterstützung der Beetpflege
  4. Durchführung des BIWa-Jahresprogramms 2017
  5. Fortbildungen zum Thema Bienengesundheit
  6. Anschaffung einer neuen Edelstahl-Honigschleuder
  7. Etablierung eines unabhängigen Wachskreislaufes für den Bamberger Lagenhonig
  8. Planungen für eine Exkursion zur Bienstube in Schlammersdorf (Oberpfalz) und ins Zeidlermuseum Feucht bei Nürnberg für 2018

Unser übergeordnetes Ziel, …

der Erhalt der Bienenwelt in Bamberg durch z. B. Jungimkerförderung, ist lediglich durch ein (nur bedingt die Realität abbildendes) Indiz gekennzeichnet: die Anzahl der gemeldeten Imker in den beiden Imkervereinen Bambergs samt ihrer Völker.

Die Anzahl der Imker ist tendenziell leicht steigend bei nur minimal steigender Völkeranzahl. Positiv gesehen ließe sich von einem erfolgreichen Festigen des Status Quo sprechen. Wenn nicht die Ausgangssituation per se eine schlechte wäre …

Zur Statistik in einem späteren Beitrag mehr.

Statistik Imker und Völkerführung in Bamberg, Stand: 31.12.2016. Sekundärquelle: Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de Primärquelle: LVBI, Landesverband Bayerischer Imker e. V., Nürnberg

Ergänzung: 18.01.2017

1. Platz „Zukunftspreis 2016“ der Sparda-Stiftung Nürnberg an Bamberger Schulbiene

Spardabank Zukunfstpreis 2016 an Bamberger Schulbiene

1. Platz „Zukunftspreis 2016“ der Sparda-Stiftung Nürnberg an das Projekt „Bamberger Schulbiene“ (Bienen-leben-in-Bamberg.de) am 21.11.2016 | Foto © martinrehm.com.
v.l.n.r.
Stefan Schindler (Sparda-Stiftung Nürnberg); Reinhold Burger und Ilona Munique, Bamberger Schulbiene (Bienen-leben-in-Bamberg.de); Thomas Lang (Sparda-Stiftung Nürnberg) am 21.11.2016 im Sheraton Carlton-Hotel Nürnberg

Informationen

    •  Zukunftspreis der Sparda-Stiftung Nürnberg
    • Die Jury
      • Martin Burkert, Mitglied des Deutschen Bundestags
      • Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg
      • Prof. Dr. Ralf Kuckhermann, Studiendekan des Fachbereichs Sozialwissenschaften an der Fachhochschule Nürnberg und Professor für Pädagogik und Sozialpädagogik
      • Thomas Lang, Vorsitzender des Stiftungsvorstands der Sparda-Stiftung Nürnberg
      • Stefan Schindler, Vorsitzender des Stiftungsrates der Sparda-Stiftung Nürnberg
    • Der 1. Platz des „Zukunftspreis 2016“ ging an die Bamberger Schulbiene, ein Projekt der Privatinitiative Bienen-leben-in-Bamberg.de

Pokal 1. Preis "Zukunftspreis 2016" SpardaStiftung Nürnberg

Wir freuen uns riesig über die Auszeichnung und danken der Sparda-Stiftung Nürnberg und der Jury im Namen unserer Bienen, Schüler/innen sowie der Imkerschaft sehr herzlich für Ihr Vertrauen in uns als Preisträger(in) des Zukunftspreises 2016 als eine von 58 Bewerbungen aus Nordbayern.

Tolles Team im Shearaton Carton Hotel NürnbergDanke auch an das Sheraton Carlton Hotel Nürnberg für die kompetente und freundliche Ausrichtung des tollen Abends, insbesondere mit unkomplizierter glutenfreier Versorgung.

Die sehr warmherzige Atmosphäre war geprägt von hoher Achtung und persönlicher Anerkennung aller Geehrten durch die Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter/innen der Sparda-Stiftung, die sich viel Mühe gaben, uns diesen Abend unvergessen zu machen.

Wir kamen als Preisträger und gingen als (Bienen-)Freunde!

Ilona Munique und Reinhold Burger