Frühjahrsarbeiten (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK26, Modul 2)

Gerade warm genug, um endlich mit den Teilnehmenden des Imkerkurs für Anfänger die Bienen zu besuchen. Vorab gab’s neben organisatorischen Dingen einen Check zur Sicherheit am Lehrbienenstand, Erläuterungen zum Aufbau einer Bienenbeute und zum Imkermaterial sowie ein paar Literaturempfehlungen für Einsteigerbücher und grundlegender Fachliteratur.

Frühjahrskontrolle am Lehrbienenstand

Die Frühjahrdurchsicht dient der Kontrolle eines ausreichenden Futterbestands und dem allgemeinen Gesundheitszustand der Bienenvölker.

Das Mäusegitter war bereits entfernt und die Totenfallkontrolle begutachtet und ohne Befund. Die Kontrolle der Windel zeigte viel Wachsbrösel und damit auch die genaue Position der Brut. Varroen waren keine zu sehen, dafür viele glänzende Wachsschüppchen. Sie zeugen von einer regen Wachsbauproduktion.

 

 

Das Öffnen der Beute und das Begutachten der Waben durfte schon mal von einigen der Teilnehmenden praktiziert werden.

Leider stellte sich heraus, dass das Volk ohne Königin war. Wir hörten es schon am Tonfall bzw. sahen es an einer gewissen Fahrigkeit im Herumkrabbeln der weisellosen Bienen. Daher kürzten wir den Ablauf ab, um sie nicht noch mehr aufzuregen.


Nun können zwei Dinge helfen. Entweder ein gut mit Eiern in verschiedenen Stadien ausgebautes Brutbrett aus einem Nachbarvolk einzuhängen, so dass sich die Arbeiterinnen eine neue Königin nachziehen können.

Oder, wie in unserem Falle, wird Reinhold sie mit einem anderen jungen Wirtschaftsvolk vereinen.

Weiter geht’s mit dem Einsetzen des Drohnenrahmens auf Position 2.

 

 

Zum Schluss würde normalerweise eine leere Zarge als Brutraum aufgesetzt werden. Doch in unserem königinverwaisten Fall warten wir damit, bis sich das Volk wieder auf dem erwünschten Entwicklungsstand befindet.

Nach dem kommenden Modul zu Bienenkrankheiten, das noch einmal online stattfindert, wird es im Modul 4 zu mehr „Handgreiflichkeiten“ kommen, damit alle einmal ein paar Bienen streicheln bzw. Rähmchen in Händen halten können.

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Basisinformationen zur Imkerei (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK26, Modul 1)

Screenshot Online-Modul 1 Imkeranfängerkurs AK26 / Bienen-leben-in-Bamberg.deRoute der Teilnehmerwohnorte im Imkeranfaengerkurs AK26 / Bienen-leben-in-Bamberg.deUnsere Teilnehmer*innen des Imkerkurs für Anfänger kamen aus allen Himmelsrichtungen des Landkreises Bambergs:
Lichtenfels, Unterleiterbach, Schlammersdorf (Hallerndorf), Oberharnsbach, Lisberg (Trabelsdorf), Ebelsbach … und natürlich aus Bamberg selbst.

Am ersten Kurstag (20.03.26) starteten wir nach einem vorangegangenen Online-Technikcheck mit den Basisinformationen.  Die 3 weiblichen und 3 männlichen Teilnehmenden wurden über statistische Fakten zur Entwicklungssituation der Imkerei und des Honigs informiert, erhielten einen Kursüberblick und einen Einblick in den Jahreslauf der Bienen  und Imkerei sowie Grundlegendes zur Biologie und den Unterscheidungsmerkmalen von Wild- und Honigbienen.

Folie Imkeranfaengerkurs AK26, M1 / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Ergänzt mit Literatur- und Medientipps, Infos zu Strukturen und Ansprechpartner der Imkerei sowie Fördermittel und Finanzierungshilfen wurden grundlegende Hilfsmittel für das neue Hobby kurz vorgestellt, die im Selbststudium vertieft werden sollen.

Folie Imkeranfaengerkurs AK26, M1 / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Alle Skripte des Kurses und weitere Unterlagen, beispielsweise Checklisten, Kaufempfehlungen, weiterführende Links etc. stehen in einer internen Kursorganisationsseite drei Jahre lang zur Verfügung. Verpasste Module können im zweiten Jahr nachgeholt werden.

Gleich am nächsten Tag ging’s weiter mit dem Modul 2, dazu in Kürze mehr.

Honig und Wachs in Kirche und Volksbrauchtum 

Flyer Honig und Wachs in Kirche und VolksbrauchtumDi., 24.03.26, 18.00 – 19.30 Uhr – Honig und Wachs in Kirche und Volksbrauchtum* 

Honig und Wachs unserer Bienen prägen seit jeher weltweit die Menschheitsgeschichte. Der Vortrag beleuchtet das süße Gold in christlicher und jüdischer Tradition Europas, aber auch als Heilmittel und Konservierungsstoff. Bienenwachs prägte vor allem die christliche Liturgie und war universaler Bestandteil in Haushalt, Handwerk und im Volksbrauchtum. Mit Honigverkostung.
Wo? Hybridvortrag; Bistumshaus St. Otto, Raum U.80, Heinrichsdamm 32, 96047 Bamberg
Kosten, Anmeldung und Programm? s. Programm KEB, Anmeldung erforderlich unter Tel. 09515022374 oder -2371 und per E-Mail an kath [dot] bildung-ba [at] t-online [dot] de.
Den Zoom-Link zur Online-Veranstaltung erhalten Sie nach der Anmeldung.
Und sonst?  Parkhaus Heinrichsdamm; Bushaltestelle Heinrichsdamm


*Fußnote

Der Begriff „Volksbrauchtum“ ist nicht grundsätzlich negativ besetzt, wird aber je nach Kontext kritisch gesehen. Er beschreibt im ursprünglichen Sinn traditionelle Bräuche und Sitten eines Volkes neutral, doch in Verbindung mit völkischer Ideologie oder Nationalsozialismus entsteht eine negative Assoziation durch Überhöhung und Instrumentalisierung.
Historischer Kontext: Im 19. und 20. Jahrhundert popularisierte die Romantik Begriffe wie „Volkstum“ positiv als Ausdruck folkloristischer Kultur. Kritik entstand durch NS-Nutzung, wo Volksbrauchtum zur Propaganda für „Volksgemeinschaft“ diente, was heute zu Skepsis führt.
Aktuelle Wahrnehmung: Heute wird „Volksbrauchtum“ oft unproblematisch für regionale Feste wie Karneval oder Krampusläufe verwendet, solange kommerzielle oder kitschige Übertreibungen vermieden werden. Negative Konnotationen treten bei politischer Vereinnahmung auf, ähnlich bei „Heimat“ oder „Folklore“.
(Erklärung mit Unterstützung der KI perplexiti.ai)

Transparenzbericht 2025

Der 2.039-ste Weblogbeitrag spannt im jährlichen Transparenzbericht den Bogen über unsere Highlights, Ziele, Aufgaben und Ergebnisse in 2025. Er endet in einer Vorschau unserer Pläne für das laufende Jahr.

Die Highlights zu Veranstaltungen, Hauptangeboten und Neuanschaffungen 2025

Fußbodenneuverlegung in der Bienen-InfoWabe1. Projektende „Fußbodenerneuerung der Bienen-InfoWabe“

Ende Januar war der neu verlegte Boden in mehreren Etappen und Umräumaktionen verlegt und eingeölt. Von der Entdeckung des Schadens im September 2024 bis zum letzten Einräumen Mitte März dauerte es also ein halbes Jahr, dank auch der Spenden von stolzen 6.500 Euro, wobei der größte Anteil vom Bürgerverein Bamberg-Mitte kam.

Jubiläumsfeier "10 Jahre Bienen-InfoWabe" am 18.05.2025 am Bienenweg 1, 96047 Bamberg / Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. (FKBB) und Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de (BLIB)2. Jubiläumsfeier „10-Jahre-Bienen-InfoWabe“ mit Festschrift

Zu unserem zehnjährigen Jubiläum der Bienen-InfoWabe am 18.05.2025 kamen weit über 200 Gäste, darunter etliche politische Vertreter/innen. Bürgermeister Jonas Glüsenkamp und Bienenpatin und FKBB-Mitglied Annemarie Rudel hielten jeweils eine feine Rede mit Rückschau und Versprechungen in die Zukunft. Musikalisch begleitete den Festtag das Duo „Little Radio“, Lisanne Bendig und Jürgen Punzet. An verschiedenen Stationen, die von unseren zahlreichen Helfer/innen toll betreut wurden, konnten sich Klein wie Groß vergnügen. Eine Festschrift gab’s ebenfalls.

3. Projektende bzw. Neuanschaffung „Kuck doch mal! Bänke für den Bienengarten“  

Im Wesentlichen Dank der Fördermittel aus dem Unterstützungsfonds der Stadt Bamberg wurde mit der neuen Mehrplatzbank an der zentral stehenden Blasenesche ein tolles, pflegeleichtes Ensemble zur Beobachtung der Insektenwelt, des entspannten Genießens des Bienengartens oder fürs Schmökern in Medien aus der Imker-Bibliothek geschaffen. Die generationentaugliche Sitzgruppe kam aus der Künstlerhand von Thomas Gröhling aus Bamberg-Bug.

Sitzbänke im Bamberger Bienengarten an der Blasenesche (Ausführung: Thomas Gröhling)

4. Auszeichnungen und Preise

  1. Publikumspreis (Platz 75 von 269) der Gewinnsparaktion „Sparda macht’s möglich“ (€ 400)
  2. Jurypreis 1. Platz in der Kategorie „Umwelt schützen und entdecken“ der Gewinnsparaktion „Sparda macht’s möglich“ (€ 4.000)
  3. BIWa als „Ort der Hoffnung“ im Heiligen Jahr 2025 (Erzdiözese Bamberg)
  4. Anerkennungspreis „Klimaschutzpreis“ im Rahmen der Klimaallianz Bamberg
  5. Kleinprojektpreis in Höhe von 1000 Euro innerhalb des städtischen Förderprojekts „MitMachKlima“ (Mobilitäts- und Umweltsenat) für unsere Initiative

5. Specials zu den BIWa-Sonntagsöffnungen

  • Sensen- und Dengelkurs
    Im Juni drehte sich dann alles um das Dengeln und Sensen. Wieder in der Blühwiese stand Josef „Jupp“ Schröder, Gartenfachmann und FT-Autor, mit seinem Kompagnon, Sebastian Zientek, der unermüdlich den von den Teilnehmenden mitgebrachten, oft uralten Sensen wieder einen Schliff verpasste. Dieser Sensen- und Dengelkurs wird von uns seit 2017 alle zwei Jahre angeboten und war erneut wieder mit 18 Teilnehmenden gut besucht.
  • Öffentliche Honigernte am Lehrbienenstand Bienenweg
    22 Interessierte von 3 Jahren an aufwärts durften im ERBA-Park nach einem Kurzvortrag zur Biene und zum Honig selbst mit Hand bei der Honigernte anlegen.
  • Saison-Abschlussfeier mit Vergabe des Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreises (BBU)
    Anlässlich der Saison-Abschlussfeier am 21.09.25 übergaben die Vorstandsmitglieder der FKBB e. V. den jährlich ausgelobten Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis im festlichen Rahmen. Die BBU-Peisträger 2025 sind hier vorgestellt. Musikalisch begleitet hat uns das Duo „Little Radio“ mit Lisanne Bendig und Jürgen Punzet.

6. Exkursionen

  • Im Rahmen der FKBB-Netzwerkexkursion ging es in den Freizeitpark „Villeneuve-sur-Lot“ in Neustadt bei Coburg unter der Führung von Wolfgang Settmacher aus dem Kreislehrgarten Oberhaid.
  • Bei der FKBB-Netzwerkexkursion geht es darum, Bindungen und Synergieeffekte zu erzielen, aber auch, um über den eigenen Tellerrand zu blicken. Diesmal besuchten wir den Oberhaider Bürgermeister Carsten Joneitis, der uns eineinhalb Stunden Zeit gab, ihn zum Thema „Zukunftsfähige Stadt“ zu interviewen. (s. a. „Klima-Leuchtturm Oberhaid. Man muss es vorleben“ in: BlattGrün-[Magazin] 2025, H. 5, S. 8-9. Heft als .zip-Datei.

Fazits zum Jahr 2025

  • Große Werke vollbringen nicht Kraft, sondern Ausdauer.“ (Samuel Johnson)
  • „Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.“ (Demokrit)

Unsere sechs Kern-Aktivitäten im Einzelnen

1. Die „Bamberger Schulbiene“ und Unterrichte

Schulbienenführung für Caritas-Fachakademie für SozialpädagogikVorab: Die Aktivitäten der Bamberger Schulbiene können auf einer eigenen Tagebuchseite nachgesehen werden.

2. Bienenpatenschaften

  • Unsere Bienenpatenschaften werden für den Zeitraum von zwei Jahren abgeschlossen. Steigende Lebenshaltungs- und Energiekosten waren auch in 2025 noch Thema. Doch zum Jahresende konnten wir auf treue 28 (29) Bienenpat*innen zählen. Herzlichen Dank für euer Vertrauen in die Initiative!
  • Unsere Bienenpat*innen wurden mit 4 Bienenpaten-Newslettern (durchschnittlich rund 11 (10) Seiten inkl. Pressespiegel) und 18 (14) Rundmails auf dem Laufenden gehalten.

3. Bienen-InfoWabe

Grundschule Scheßlitz, Klasse 2b zum Schulbienen-Unterricht in der Bienen-InfoWabe, Bienen-leben-in-Bamberg.deVergangene Aktivitäten und Termine der Bienen-InfoWabe finden sich im Archiv 2025.

4. Bamberger Bienengarten

Sommertreffen der Bienengartenfeen

5. (Lehr-)Bienenstandorte

Lehrbienenstand "Bienenweg" im WinterkleidMit Stand Dezember wurden 13 (12) Völker an 5 (6) Bienenstandorten geführt, die neben ihrer Aufgabe als Lehrbienenstände auch den Bamberger Lagenhonig hervorbringen. Einige unserer Völker sind mit einer Bienenpatenschaft verbunden.

6. Medien- und Öffentlichkeitsarbeit

Um das Bienenthema in der Bevölkerung breit zu verankern, setzen wir auf eine kontinuierliche Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie nimmt vor allem Bezug auf unsere Aktivitäten und Termine, über die wir auf verschiedenen Kanälen umfassend berichten.

Medial setzen wir dabei auf eine breit gestreute Pressearbeit, außerdem auf Weblog-Beiträge und parallel erfolgende Postings via Social-Media-Plattformen und WhatsApp-Gruppe.

a) Aktivitäten / Termine

  • 2 FKBB-Exkursionen (Bildungsexkursion Villeneuve-sur-Lot | Netzwerkexkursion Oberhaid)
  • 2 Märkte (Traditioneller Honigmarkt | Pop-up-Markt Lange Adventssamstage)
  • 59 (57) Artikelabdrucke (Pressespiegel) von 25 (25) Pressemitteilungen, darunter 5 mehrseitige Reportagen
  • 135 (155) Weblog-Beiträge, veröffentlicht unter „Bienen-leben-in-Bamberg.de“ mit 35.315 (44.677) Besucher/innen. Das sind 20,7 % weniger bei 70.292 (67.699) Seitenansichten, was wiederum ein Plus von 4,1 % bedeutet.
    Die Beiträge dienen neben der Öffentlichkeitsarbeit auch uns selbst als Reflexions- und Lernmöglichkeit sowie als Archiv. Alle Beiträge werden verantwortungsbewusst auf der Grundlage eigener Erfahrungswerte und im Abgleich mit sorgfältiger Recherche in geeigneten Quellen verfasst sowie fast ausschließlich mit eigenen Fotos bestückt.
  • Führen der Imker-Bibliothek. Der Bestand beträgt 308 (304) Medien, davon 94 (89) Rezensionsexemplare (bedeutet: kostenlose Verlagsexemplare im Gegenzug von Buchbesprechungen, zu finden in unserem Weblog, Suchwort: Rezension).

b) Background – unterstützende Aktivitäten im Hintergrund

  • Teilnahme an Fortbildungen

"Task-Force Vespa velutina" Bamberg: Treffen von FKBB und UNB am 13.03.2025Up-to-date-bleiben ist für uns selbstverständlich. Kontinuierliche Fort- und Weiterbildung wird aber auch im Hinblick auf die ehrenamtliche Tätigkeit von Reinhold Burger als Bienensachverständiger eingefordert und ist nachzuweisen. An folgenden Fortbildungen nahmen wir einzeln oder gemeinsam teil:

  1. Expertenkonferenz zur Vespa velutina (Online)
  2. Fortbildung „Celler Imkertage“ mit Schwerpunkt Wildbiene vs. Honigbiene
  3. Veitshöchheimer Imkerforum (Online)
  4. Bienensachverständigen- u. Fachwarte-Tagung, StMELF
  5. „Erfahrungen Chemiefrei zu imkern“ und „Varroa-Resistenz 2033“ de BIV mit Thomas van Pelt
  6. Vespa velutina, Online-Schulung der LWG/IBI
  7. „Die lange Nacht der Bienenwissenschaft“, AG der Institute für Bienenforschung (Online)
  8. „Vespa velutina – Grundlagen der Nestsuche und Nestentfernung“, Online-Fortbildung des IBI mit Ronald Jäger
  9. „Aktionsplan Vespa velutina Bayern“, Online-Vortrag vom IBI durch Ronald Jäger
  10. „Förderantragsverfahren Nestentnahmen der Asiatischen Hornisse“, Online-Kurs IBI
  11. Teilnahme an Fortbildung für Bienensachverständige (BSV) und Fachwarte des Instituts für Bienenkunde und Imkerei, IBI der LWG
  • Kooperations- / (politische) Kontaktarbeit / Netzwerken / Pressetermine
  1. Teilnahme an Filmrolle „Ausgebrummt“ in der KUFA mit anschließendem Come-together
  2. Neujahrsempfang der Stadt Bamberg, Lobbyarbeit
  3. „Task-Force Vespa velutina“ – Treffen mit der Unteren Naturschutzbehörde Bamberg (UNB)
  4. Spendenübergabe für Fußboden durch Bürgerverein Bamberg-Mitte (Heiko Küffner)
  5. Spendenübergabe für Fußboden durch Sparkasse Bamberg (Matthias Polz)
  6. Treffen mit Olaf Seifert (SPD) zu Kooperations- und Zukunftsthemen
  7. Bildungsexkursion in den Freizeitpark „Villeneuve-sur-Lot“ in Neustadt bei Coburg
  8. Teilnahme an OMV der Bayerischen Imkervereinigung (BIV) in Nürnberg
  9. Besuch der Fraktionssitzungen von CSU, SPD und GRÜNE für Unterstützungsersuchen zur Abwehr der Vespa velutina
  10. Teilnahme an Eröffnung des Heidelsteigparks mit Wildbienenarealen in Bamberg-Ost
  11. Unser Honigstand am „Etwas anderen Erntedankfest“ in der Gärtnerei Niedermaier
  12. Teilnahme am Sozialen Hackathon „Mach halt!“ zur Stärkung der Demokratiearbeit in der Lagarde1
  13. Teilnahme am VHS-Kurs Diskurswerkstatt „Braucht unsere Demokratie ein Update?“ des Büros für Nachhaltigkeit Bamberg
  14. Übergabe „Kleinprojektpreis“ für Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de im Rahmen des MitMachKlimas durch Bgm. Jonas Glüsenkamp
  15. Vorsitz im Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. (FKBB); durchgeführt wurden 5 Vorstandssitzungen und eine Ordentliche Mitgliederversammlung mit Wahlen
  • Öffentlichkeitsarbeits- und Auskunftsmaterial
    • Anfertigen des Transparenzberichts 2024
    • Erstellen des BIWa-Jahresprogramm 2025 (online unter „Aktivitäten und Termine“ (jetzt unter: Archiv 2025)
    • Flyererstellung BLIB und AK25-Programm
  • Beratung / Besondere Hilfeleistungen
    • Bienensachverständigen-Einsätze (Reinhold Burger) in Bamberg und Umgebung
    • Telefonische Beratungen sowie Vermittlungen von gesichteten Bienenschwärmen

Geld- und Sach-Spenden

Wie immer dürfen wir für die allfälligen Unterhaltskosten (Schulmaterial, Bücher, Bienengarten, Mobilar- und Materialkauf bzw. -erhaltung etc.) auf unsere rund 30 Bienenpatinnen und -paten zählen – ob über ihre Patenbeiträge oder darüber hinausgehend.

Spendenübergabe des Bürgervereins Bamberg-Mitte durch Heiko Küffner an Kassenwartin Gabi Loskarn und Vorsitzenden des FKBB e. V., Ilona Munique und Reinhold BurgerSodann gab es großzügige Förderungen aus den Unterstützungsfonds der Stadt Bamberg, dem Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank („Sparda-machts-möglich“), dem Bürgerverein Bamberg-Mitte und der Sparkasse Bamberg (WirWunder via Betterplace).

Näheres zu Spenden hier.

Aber auch Privatpersonen, Vereine und Wirtschaftsbetriebe unterstützen die Projekte zum Wohl der Bienen und der Stadtnatur.

Dankeschön 🙂 allen Unterstützer*innen, die sich in jeglicher Weise um Bambergs Bienenwelt bemühen. Eure Hilfe stärkt unsere Region nachhaltig!


Die elementaren Vorhaben für 2025 – und was daraus wurde

  1. Fußbodenneuverlegung erreicht
  2. Projekt „Kuck doch mal! – Bänke für den Bienengarten“Installierung – teilweise erreicht -> Fördersumme für Gesamtprojekt zu gering
  3. Projekt „Task Force Vespa velutina“ und politische Öffentlichkeitsarbeiterreicht
  4. Festschrift zum Jubiläum „10 Jahre Bienen-InfoWabe“ erreicht
  5. Jubiläumsfest „10 Jahre Bienen-InfoWabe“ erreicht
  6. Schulbienen-Unterrichte erreicht
  7. Imker-Anfängerkurs (12 Module AK25) erreicht
  8. Vertiefungsseminare – erreicht
  9. Veranstaltungen für BIWa-Sonntagsöffnungen: Sensenkurs, Öffentliche Honigernte, Saisonabschluss mit Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis erreicht

Pläne für 2026

  1. Aufbewahr(Müll)boxen mit Musterpflanzdächern installieren
  2. Projekt „Kuck doch mal! – Bänke für den Bienengarten“ – Fortsetzung Fundraising für weitere Bänke
  3. Projekt Touchpoints „Bienenwissen inklusiv“ (1-3) – Fundraising
  4. Vorbereitung auf Vespa velutina (Asiatische Hornisse) – Monitoring
  5. Wahlprüfstein und Lobbyarbeit „Lichtverschmutzung / Lichtemission“
  6. Schulbienen-Unterrichte
  7. Imker-Anfängerkurs (12 Module AK26)
  8. Vertiefungsseminare
  9. Veranstaltungen für BIWa-Sonntagsöffnungen: Öffentliche Honigernte, Saisonabschluss mit Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis

Unser übergeordnetes Ziel

Honigbiene an Skabiosen-FlockenblumeDer Erhalt der Bienenwelt in Bamberg ist unsere Leitschnur.
Wir legen dabei den Fokus auf die Honigbiene, da wir hier die weitreichendsten Qualifikationen haben. Dennoch richten wir bei unserem Tun auch ein Augenmerk auf die Artenvielfalt von Wildbienen und anderen Insekten und schließen die entsprechende Flora mit ein. Dies wird in der nahen Zukunft noch mehr Gewicht erhalten, wenn die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) auch Bamberg erreicht haben wird.

Logo für alle Schwerpunktthemen (= Bienen, Honig, Imkerei, Natur) der Bienen-InfoWabeWie gehen wir dabei vor?
Wir eröffnen nachhaltige Perspektiven für alle an den Honigbienen und ihrer Pflege nebst ihres Lebensraums sowie an verantwortungsbewusster Imkerei und qualitätsvollen Honig Interessierten, unabhängig von deren Imkervereinszugehörigkeit und wo Angebote vor Ort fehlen. Informierend, beratend, vermittelnd, motivierend, Gemeinschaft anbietend und … ja, manchmal sogar tröstend.

Wildbiene an Kokardeblume (Papageienblume)Beim Thema Wildbienen installieren wir Beispielanlagen im Bienengarten, beschaffen Literatur und setzen auf Multiplikatoren und Synergien von und mit qualifizierten Institutionen und Angeboten, bspw. BUND Naturschutz, LBV und weitere anerkannte Kapazitäten.

Was wollen wir nicht?
Immer mehr Jungimker/innen mit immer weniger Kompetenz für eine verantwortungsvolle Bienenhaltung. Immer mehr Wildbienenhotels, die gut gedacht, jedoch schlecht gemacht sind. Neid und Missgunst, vor allem dort, wo Zusammenarbeit zielführender wäre. Und ja, manchmal ist die Grenze zur Ausnutzung überschritten. Doch wie heißt es so schön?

„Wer sich einsetzt, setzt sich aus.“ (Friedrich Schorlemmer)

Was wir uns wünschen: Weiterhin Kraft, Mut, Ausdauer und all unsere tollen Unterstützer! Das wurde uns in diesem Jahr immer wieder zuteil, wofür wir zutiefst dankbar sind!


[Frühere Transparenzberichte]

Rezension zu Joachim Mayer: „So wird der Garten fit fürs Klima“

Cover Mayer, So wird der Garten fit fürs Klima, GU[Werbung] Doppelt praktisch: Für Stadtplaner wie Stadtmenschen und jene, die übers Klimageschehen mehr (aber auch nicht zu wissenschaftlich) Ein- und Überblick gewinnen wollen ist das Hardcoverbuch „So wird der Garten fit fürs Klima“ von Joachim Mayer perfekt geeignet.

Aber auch für jene, die gartentechnisch einfach gerüstet sein wollen für „die neue Gartenpraxis – bei Hitze, Wind und Starkregen“ und dazu „die besten Pflanzen für den Zier- und Nutzgarten“ empfohlen bekommen möchten, bietet die Publikation aus dem Verlag Graefe und Unzer jede Menge lesbarer und ansprechend aufbereiteter Informationen.

Die erste Buchhälfte

Es ist „gut zu wissen“, wie „Das Wetter und das Klima“ (S. 7 f) funktioniert und welche Auskunftsmittel, vom amtlichen Wetterservice bis zur eigenen Wettermessungen, hilfreich – oder auch nicht – zur Verfügung stehen.

Denn es sind tatsächlich „Schwierige Zeiten“, denn „Das Klima [ist] im Umbruch (S. 39 f). Daher müssen wir „Umsichtig“ eine „Angepasste Gartenpraxis“ (S. 61) vollziehen. Dies betrifft Standort und Pflanzenwahl, Boden, Wasser, Plagegeister und Nützlinge. Zu all diesen Unterkapiteln finden sich „Specials“, beispielsweise „Goldene Gießregeln“ oder „Maßnahmen gegen Schnecken“.

Na, Letzteres schauen wir uns doch gleich mal näher an, bevor wir zur zweiten Buchhälfte, also den Pflanzen selbst kommen! Denn was nützt mir ihr Kauf nebst der aufwändigsten Bewässerung, ob Trinkwasser oder Regenwassers, aus Regentonnen, Tanks, Zisternen und Brunnen (siehe dazu jeweils ausführliche Unterkapitel), wenn sie dann doch den gefräßigen Bauchfüßern zum Opfer fallen!

Special-Beispiel „Schnecken“

Eine A4-Seite mit zehn Tipps, wie man Schnecken aller Art auf vielerlei Weise vorbeugend begegnet, sie ködert und bekämpft, offerieren zwar bekannte Maßnahmen, doch sind deren Wirkweisen gut erklärt. Endlich weiß ich auch, dass der Tigerschnegel nicht über andere Schneckenarten herfällt und sie frisst. Ein Umstand, der mir zwar immer wieder erzählt wird, jedoch gilt dies nur für die Schneckengelege!

Das mit den Laufenten – nun ja, das Buch empfiehlt sie ultimativ, doch habe ich schon andere Lesarten gehört. Kommt vielleicht auf die genetischen Eigenschaften an und es mögen Kostverächter unter ihnen sein.

Die zweite Buchhälfte

Ab etwa der Mitte – und im Textteil mit einer 4 nummeriert, wobei diese Kapitelzählung im Inhaltsverzeichnis nicht angezeigt wird, geht es nun im zweiten Buchteil um die Bepflanzungen selbst, sei es im Nutzgarten (S. 132) oder im Ziergarten (S. 173).

Ob nachhaltiger Anbau von Gemüse, Kräutern und Obst oder vielfältige Abwechslung durch Gehölze, Stauden, Rasen, Wiese und Bodendeckern – die Nutz- und Ziergartenkapitel wartet ebenfalls noch einmal stellenweise mit Specials auf. Nun jedoch suche ich mir fürs nähere Betrachten – wie sollte es auch anders sein! – das Unterkapitel „fremdländische Bienen- und Hummelfreuden“ aus.

Unterkapitel „fremdländische Bienen- und Hummelfreuden“

Zunächst etwas irritiert von der Überschrift, da prinzipiell eher einheimische Blütenarten zu favorisieren sind, dachte ich jedoch an das Motto; „Der Zweck heiligt die Mittel“. Nun, ganz so hat es der Autor nicht gemeint. Der zwar relativ kurze, allerdings gut argumentierte Text, hat mich als Imkerin und Insektenfreundin komplett überzeugt. Der Klimawandel macht eine (zu) frühe und (zu) späte Nahrungssuche nach Pollen und Nektar notwendig, die jedoch von unseren einheimischen Pflanzen nicht vollständig erfüllt werden kann. Und:

„Grundsätzlich ist es all den wertvollen, für die Bestäubung wichtigen Insekten vollkommen schnurz, woher die Pflanzen kommen. Die meisten Neophyten haben Verwandte unter unseren heimischen Gehölzen … [und] sind kaum gewöhnungsbedürftig …“. Schön wäre es, würde diese Aussage stimmen. Und ehrlich gesagt, hatte ich so etwas auch immer vermutet. Doch zugegebenermaßen bin ich keine ausgewiesene Expertin speziell für Wildbienenbedarfe. Zumindest Honigbienen sind nicht sonderlich wählerisch, Hauptsache, es ist eine ergiebige Massentracht, egal, wo der ehemalige Geburtsort der Pflanze ist oder war.

Anspruchsvoll, nützlich, lesefreundlich

Mir gefällt der gesamte Stil des 240 Seiten starken Hardcoverbuches. Ich mag es, wenn es etwas in die Tiefe geht, Gesamtzusammenhänge dargestellt, aber auch Besonderheiten (s. a, Specials) herausgearbeitet werden.

Lesefreundlich ist dabei nicht nur die schön gewählte Serifenschrift mit genügend Durchschuss (Zeilenabstand), sondern auch die den Haupttext auflockernden, übersichtlichen Tabellen (z. B. „beste Gründünger“ und „Invasive Bäume und Sträucher“), Grafiken (z. B. „Winterhärtezonen“ und „phänologische Kalender“) oder Porträts (z. B. „Wildobst für Kenner“ und „Kleine Klimabäume“) samt kleiner wie großformatiger aussagekräftiger Fotos im Wechsel.

Zum Schluss

Das umfangreiche Register punktet bei der Aufreihung der Seitenzahlen mit Ziffernfettdruck der Hauptseiten zu einem Begriff – wobei das ausgerechnet bei meiner Suche nach der Grafik zu den „Klimabäumen“ nicht der Fall war … anyway!

Bei der Vielzahl an Themen ist die (einzige) Seite mit „Service & Adressen“ erstaunlich kurz geraten. Insofern finden sich auch nur wenige, doch durchaus weiterführende Recherchetipps beispielsweise zu Bodenuntersuchungen und – genau! – Klimabäumen sowie ganze sechs Buchtipps. Das diese Wenigen hauptsächlich aus dem GU und BLV sind, ist die gewohnte Eigenwerbung des Verlags; die mich aber nicht weiter stört, sofern sie, wie hier, thematisch-inhaltlich zielführend ist.

Kaufempfehlung

Mehr zum Schmökern denn zum Blättern gedacht, also für Lesegewohnte und Wissbegierige mit Interesse an Klimafragen und -antworten als eine sehr gelungene Ergänzung des gärtnerischen Handapparats. Mit Joachim Mayers „So wird der Garten fit fürs Klima“ kann man als anspruchsvolle, reizvolle und wertig wirkende Weihnachtsgabe absolut nichts falsch machen!


Mayer, Joachim: So wird der Garten fit fürs Klima. Die neue Gartenpraxis – bei Hitze, Wind und Starkregen. Die besten Pflanzen für den Zier- und Nutzgarten. München. Graefe und Unzer. 2024. ISBN 978-3-8338-8760-4.

Im Bestand unserer Imker-Bibliothek.

Oxalsäurebehandlung, Restentmilbung (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK25, Modul 12)

Übersicht

1. Das Verfahren des Sublimierens
2. Was ist Oxalsäure?
3. Wann behandeln wir?
4. Equipment und Wirksamkeit
5. Sicherheit und Rechtliches
6. So geht’s
7. Das Verfahren „Träufelbehandlung“

Oxalsäurebehandlung, Restentmilbung (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK25, Modul 12)

Zum letzten Modul im Fortbildungsjahr 2025 boten wir am 13.12. um 8.30 Uhr im BLIB-Imkerkurses für Anfänger. die Praxis der Oxalsäurebehandlung an. Die Theorie brachten wir in groben Zügen in Kombination mit dem Modul 9 zur Wabenhygiene und Varroabehandlung im August bereits zu Gehör, Daher also im Wesentlichen heute die Praxis zur Sublimieren (Verdampfen).

1. Das Verfahren des Sublimierens

Das Verfahren des Sublimierens durch Erhitzen der kristallinen Oxalsäure(dihydrat), die sodann in einen gasförmigen Zustand übergeht (quasi „verdampft“), gilt als eine sehr bienenschonende und hochwirksame Behandlung gegen die Varroamilbe.

Für Nerds: Der Begriff „Sublimation“ bezeichnet den direkten Übergang eines Stoffes vom festen in den gasförmigen Zustand unter Auslassung einer flüssigen Phase. „Verdampfen“ hingegen bezeichnet den Übergang von flüssig zu gasförmig, was als ein minimaler Unterschied gesehen werden könnte, jedoch in punkto Zulassungsbedingung entscheidend war und ist.

2. Was ist Oxalsäure?

Oxalsäure ist eine organische Säure, wie sie auch im Rhabarber, in schwarzem und grünem Tee und sogar in Schokolade zu finden ist. Sie ist zwar keine „Wellness-Behandlung“ für die Bienen, doch gegen die Varroamilbe hilft sie recht effizient. Richtig angewandt liegt ihr Wirkungsgrad bei über 95%.

Die Oxalsäure wirkt – im Gegensatz zur Ameisensäure – nicht in die verdeckelten Brutzellen hinein. Als Kontaktgift erreicht sie nur die Varroamilben, die auf den Bienen selbst sitzen. Für den Erfolg der Behandlung ist daher die (weitgehende) Brutfreiheit Voraussetzung.

3. Wann behandeln wir?

Spätestens drei Wochen nach den ersten Frösten sind die Völker in der Regel brutfrei, auch, wenn es bis zum Behandlungstermin zwischenzeitlich mal wieder wärmer wurde. Bevor die vor Weihnachten bei uns ziemlich übliche Warmfront einsetzt, sollte die Behandlung erfolgt sein. Denn nach Weihnachten wird’s kritisch. Bereits um die Wintersonnenwende am 21.12. fangen die Bienen oftmals wieder zum Brüten an.

Optimal ist eine Temperaturen von 2°C bis maximal 10°C. Plusgrade sind kein Manko, sofern die Bienen nicht bereits ausfliegen. Am besten wäre es, es bliebe auch ein paar Tage später noch kalt. So kuscheln sich die Bienen zusammen und geben damit die Säure untereinander gut weiter. Seid ihr euch unsicher, dann befragt die Varroawettervorhersage.

4. Equipment und Wirksamkeit beim Sublimieren

Vom Handling her bevorzugen wir den in Ungarn entwickelten und hergestellten InstantVap.

Oxalsäurebehandlung, Restentmilbung (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK25, Modul 12) Oxalsäurebehandlung, Restentmilbung (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK25, Modul 12) Oxalsäurebehandlung, Restentmilbung (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK25, Modul 12)

2. Der Varrox Eddy mit Varroxal-Pulver ist zwar ähnlich umstandsfrei, jedoch erscheint uns das Hantieren mit dem kleinen Tiegel (Pulvertöpfchen) – gerade im Winter und mit Handschuhen – weniger praktisch.

Imkerkurs für Anfänger von Bienen-leben-in-Bamberg.de, Modul 9 zur Varroabehandlung und WabenhygieneVarroxal unterliegt nicht der Verschreibungspflicht, kann also frei erworben werden. Zulassungsinhaber ist die Firma Andermatt Biovet GmbH. Bei Varroxal handelt es sich um kristallines Oxalsäuredihydrat, das zum Träufeln, Sprühen sowie zur Sublimation, in Imkerkreisen umgangssprachlich als „Verdampfen“ genannt, angewandt werden darf.

Voraussetzung für eine gute Wirkung dieser Methode ist natürlich die Brutfreiheit. Oxalsäure wirkt nämlich nicht in die Waben hinein. Somit erreicht sie nicht die in den Brutzellen versteckten Milben, die jedoch die Mehrzahl in einem Volk bilden.

Oxalsäurebehandlung, Restentmilbung (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK25, Modul 12)Varroxal ist standardmäßig ebenfalls für eine einmalige Behandlung im Herbst/Winter vorgesehen. Im Gegensatz Träufelbehandlung  mit Oxalsäure ist jedoch eine zweite (oder auch dritte) Behandlung möglich, wird jedoch nur bei stark befallenen Bienenvölkern und bei Völkern mit kleinen Flächen verdeckelter Brut im Winter empfohlen.

Die Dosierung liegt bei 2 Gramm pro Volk und Anwendung, unabhängig von der Größe des Magazins, der Anzahl Zargen sowie der Bienenmenge.

5. Sicherheit und Rechtliches

Sicherheit

Oxalsäurebehandlung, Restentmilbung (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK25, Modul 12)Zur Sublimation ist eine FFP3-Maske unerlässlich! Beachtet unbedingt die Sicherheitshinweise!

Wenn es kalt genug ist, macht den Atemwolkentest: Wohin weht euer Atem? Stellt euch nicht in diese Richtung, denn Oxalsäure kann Lunge und Bronchien stark reizen. Bienen besitzen statt einer Lunge ein Tracheensystem, also ein feines Netz von Luftröhren mit äußeren Öffnungen (Stigmen), über das der Sauerstoff direkt ins Gewebe gelangt. Dadurch reagiert ihr Atmungssystem anders auf Oxalsäure als das des Menschen.

Rechtliches

Seit 28.01.2022 gilt ein neue Tierarzneimittelgesetz (TAMG) und damit die Dokumentationspflicht für die Tiermedikamentation. Buchführung also: Welches Volk wurde wann mit welcher Dosis behandelt inkl. Kassenbeleg des Medikaments.

Oxalsäurebehandlung, Restentmilbung (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK25, Modul 12)6. So geht’s

  1. Alles dabei? Smoker (für den Notfall bei Träufelbehandlung), Verdampfer-Gerät, Oxalsäurepulver, FFP3-Maske, Handschuhe, Wasser zur Reinigung (falls mal was schief läuft, beim Varrox Eddy zum Kühlen des Tiegels) sowie destilliertes Wasser zur Reinigung der Verdampfungskammer des InstantVap-Geräts.
  2. Abziehen des Aludeckels des Pulverdöschen, was ohne Handschuhe leichter geht; ggf. Umfüllen in eine praktischere Dose
  3. Windelkontrolle und Windel wieder einlegen
  4. Entnahme Fluglochgitter
  5. Sichere Anbringung des Geräts am Flugloch, ggf. Stein darunterlegen
  6. Einschalten / Aufheizen des Geräts
  7. Anziehen von Handschuhen und FFP3-Atemschutzmaske 
  8. Entnahme der Pulvermenge bis zur Markierung am Rohr
  9. Aufstecken des Rohrs in die Vorrichtung am Gerät
  10. Wind prüfen und sich außerhalb der Gefahrenrichtung positionieren
  11. Nach erreichter Temperaturanzeige des Geräts (230°) mehrmaliges Drücken der Dossiervorrichtung
  12. Sich entfernen aus dem Gefahrenbereich und ein paar Minuten abwarten
  13. Gerät entfernen und umsichtig reinigen (Kappe mit destilliertem Wasser füllen und Gerättülle weg vom Körper drehen, erst dann Kappe zum Löschen des Restinhalts aufsetzen –> VORSICHT, Dampf entweicht explosionsartig!
  14. Dokumentieren der Behandlung

7. Das Verfahren „Träufelbehandlung“

Zur Vervollständigung des Themas „Restentmilbung“ hier noch ein paar Infos zur … heute nicht praktizierten (!) Träufelbehandlung.

M12 Oxalsäurebehandlung / Restentmilbung / Imkeranfängerkurs Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.deDie Temperatur für die Restentmilbung per Träufelbehandlung wäre bei der heutige Temperatur mit 4 °C nicht geeignet gewesen. Lasst euch nicht von Packungsbeilagen irritieren, die eine Behandlungs schon um die 3 °C empfiehlt. Plustemperaturen haben sich als Richtwert sowohl durch verschiedene Studien als auch durch unsere Erfahrungen als ungünstig erwiesen! Denn damit Oxalsäure etwas bewirken kann, müssen die Bienen dicht an dicht sitzen, was sie wirkkich erst bei Minutsgraden tun.

Das Video zeigt das Vorgehen ausführlich.

ACHTUNG: Die Träufelbehandlung keinesfalls wiederholen! Eine zweite Behandlung verursacht einen stark erhöhten Bienenabgang, was die Überwinterung des Volkes gefährdet. Eine zu geringe Population schafft es nicht mehr, sich warm zu halten.

Literaturtipp: „Führen Sie die winterliche Restentmilbung durch!“ / Infobrief vom 12.12.2022 / Institut für Bienenkunde Celle. (PDF)


Und jetzt – einen enspannten Advent für euch und unsere Bienen, die wir erst wieder im neuen Jahr besuchen werden. Oder auch mal zwischendrin, um den Milbenfall der Behandlung und eventuelle Spechtschäden an den Beuten zu kontrollieren.

Wir freuen uns sehr, dass euch der Kurs gefallen hat und wir wünschen unseren neuen Imkerkolleg(inn)en viel Spaß mit der Imkerei und natürlich immer gesunde Bienen!

Rezension zu Thomas Hagen: „Quickfinder Welche Pflanze passt wohin?“

Cover Thomas Hagen, Quickfinder Welche Pflanze passt wohin? GU[Werbung] Buchtipp für den Gabentisch! Der Quickfinder Welche Pflanze passt wohin? des Gartenspezialisten Thomas Hagen ist dafür genau das Richtige!
Denn wer will sie nicht, die „pflegeleichten und hitzetauglichen Pflanzen für jeden Standort im Garten“! Dabei ist die – mich sehr überzeugende! – Auswahl des Diplombiologen und Geobotanikers praktischerweise in sechs farblich abgegrenzte Kapitel eingeteilt. Diese sind: Gartenthemen, Standorte, Lieblingsfarben, Begleitpflanzen, Gartenstile und Jahreszeiten.

Ordnung Hauptkapitel und Unterkapitel

Die weitere Ordnung der jeweiligen Hauptkapitel sind bereits an sich schon kleine Hinweise, nach welchen Kategorien bzw. Fragestellungen man bei der Gartengestaltung vorgehen kann. Der im Graefe und Unzer erschienene Empfehlungskatalog ist dabei immer sehr nahe an der Gartenlebenswirklichkeit von sowohl frischgebackenen Schollenbesitzern („Pflegeleichte Anfängerpflanzen“ oder „Formal – mit klarer Ordnung und Struktur“) als auch Spezialisten („Japanisch – mit der Ruhe des Zen“ in oder „Begleiter für die Königin der Blumen“) und allen Semi-Buddlern dazwischen („Wechselweise Sonne und Schatten“ oder „Frühling – Lichtblick nach dem Wintergrau“).

Jedes Unterkapitel beginnt mit einem einstimmenden Text und einem Panoramafoto zur behandelten Gesamtsituation, dem sich neun Pflanzenporträts anschließen.

Typisch Bibliothekarin überlegte ich mir, in welcher Reihenfolge die Porträts wohl angelegt wurden, Alphabetisch jedenfalls war’s nicht. Hm, vielleicht einfach Zufallsprinzip? Nun, im kurz gehaltenen Vorwort fand ich die Antwort: Beginnend mit Gehölzen und Stauden über Gräser zu Farnen, und dies jeweils nach abnehmender Höhe sortiert. Also, das ist doch mal ganz was Eigenes – und praktisch!

Beispiel „Lieblingsfarben“

Am Beispiel des Kapitels „Lieblingsfarben“ lässt sich schön erkennen, dass dies kein x-ter banaler Pflanzenkatalog ist. Wo findet sich sonst schon eine Auflistung nach „dramatischen Farben“ wie „Purpur und Schwarz“, den „Farben der Könige und Päpste“, die „gekonnt inszeniert werden müssen“?

Praktischerweise sind die Unterteilungen farblich übergreifend, so dass ich mich nicht zwischen Rosa und Lila, also „Romantik pur“, oder zwischen Gelb, Orange und Rot, „den Farben der Sonne“ entscheiden muss. Und so wird auch Blau mit Violett, die „die Weite des Himmels“ auf Erden darstellen, gemeinsam behandelt, und „edle Zurückhaltung“ durch weiß und cremefarbene Blüten geübt.

Für unseren Bamberger Bienengarten …

… fehlen leider Angaben zur Pollen- und Nektarfreundlichkeit, sprich: Insekteneignung. In der heutigen Zeit ein echtes Manko, denn immer mehr Gartenliebhaber möchten beispielsweise den Wildbienen helfen, kennen sich aber (noch) nicht genügend aus. Mein Tipp für die nächste Auflage! Doch um meine Kritik abzumildern: Die überwiegende Anzahl an Pflanzenempfehlungen stellen tatsächlich wertvolle Nahrungsquellen dar.

Was die nach Trivialnamen nebst botanisch benannten Porträts jedoch allesamt enthalten, sind Abkürzungen und Symbole zur Pflanzengruppe (z. B. HStr für Halbstrauch) und zur Wuchshöhe nach Zentimetern. Eine gute Idee für Zahlenneurotiker wie mich ist ein mehr oder weniger ausgefüllter Pfeil, der somit die Hüfthöhe des Wuchses augenfällig macht.
Desweiteren findet sich eine Angabe zu den Blühmonaten, dem empfohlenen Standortbedingungen (sonnig, halbschattig, schattig) und zur Pflege.

Kurzbeschreibungen erläutern sodann Wuchs[form], Blüte, Pflege und Verwendung. Manchmal enden die in drei Spalten pro Seite aufgeteilten Porträts mit einer Sorgenangabe, die teilweise das Porträtfoto benennt.
Stellenweise ist ein Hinweis auf die Giftigkeit der Pflanze zu finden.

Zum Schluss

Was alle dargestellten Pflanzen eint, ist laut hinterem Klappentext, dass sie „pflegeleicht, robust und unkompliziert und überall in Gärtnereien oder Gartencentern erhältlich“ sind. Dem stimme ich absolut zu. Wer dennoch ein Kaufproblem hat, entdeckt am Ende des Buches einige Adressen. Zwei davon aus Österreich und den Niederlanden – und ja, bei Letzterer geht es natürlich um die Zwiebelblumen.

Auch ein Stichwortverzeichnis, gemixt aus Trivial- und botanischen Pflanzennamen, fehlt dem praktischen Handbuch nicht. Bis auf mein unerfülltes Begehr nach Insektenhinweisen hat der katalogartige, mit 160 Seiten nicht allzu umfangreiche „Quickfinder“ alles, was es braucht, um entscheidungsfreudig gleich loszulegen, sobald die Pflanzensaison wieder startet!

Sehr empfehlenswert vor allem für die Gartenneugestaltung jener, die sich bislang von Pflanzenbüchern leicht überfordert fühlten!


Hagen, Thomas: Quickfinder Welche Pflanze passt wohin? Pflegeleichte und hitzetaugliche Pflanzen für jeden Standort im Garten. München. Graefe und Unzer. 2024. ISBN

Im Bestand unserer Imker-Bibliothek.

07.12. – Ambrosiustag und Tag des Honigs

Ambrosiusfigur im Deutschen BienenmuseumAnlässlich der Bischofsweihe des Heiligen Ambrosius am 07.12. des Jahres 374 möchte ich euch in meinem neu arrangierten Gedicht von 2016 erneut darlegen, wessen Schutzpatron er eigentlich alles ist.

Honigschleudertage mit Verarbeitung der Ernte vom Lagenstandort „Sternwarte", 27.07.2025 / Bienen-leben-in-Bamberg.deOkay, am „Tag des Honigs“ dürfte klar sein, was zu seinem „Verantwortungsbereich“ zählt. Klar, die Bienen und die Imkerei … doch da ist noch so viel mehr, wofür er in früheren Zeiten herangezogen wurde, um für „gut Wetter“ bei unserem Schöpfer zu sorgen!

Spielen Heilige denn auch heute noch eine Rolle?

Nun ja … es schadet sicher nicht, sich anlässlich dieses traditionellen Gedenktags demütig und dankbar daran zu erinnern, wie wertvoll im Kleinen und Großen alles Leben und Wirken ist bzw. sein sollte.

Denn …

… wir lieben Bienen, zart und fein,
und ihren leckeren Honigseim,
auf Brot genossen und im Wein,
lasst dankbar uns für dieses sein.

Und so viel mehr sie haben drauf!
Denn was ich mir so alles kauf‘,
in meinem langen Lebenslauf,
das schenken Bienen mir zuhauf,

weil sie bestäubten, was ich esse!
Darum ich niemals je vergesse:
Durch göttlich-magische Prozesse
zeigt mein Spiegel keine Blässe!

Wir sehen ihn in Kirchen stehen,
den Heiigen, den wir anflehen,
wenn Bienen böses Leid geschehen:
„Ach, lasst uns zu Ambrosius gehen!“

Wer ein Haustier hat, ob groß, ob klein,
wer Lebkuchen backt, ob grob, ob fein,
wenn Wachs zur Kerze soll gedeih’n,
wer etwas ver- oder kaufet ein,

und auch, wer lernet oder lehret:
Um alle er sich etwas scheret!
Ambrosius ist’s, den ihr geehret,
und seines Schutzes ihr begehret.

So bitten wir für Bienen, Imker, Krämersleute,
für Lehrer, Schüler, tierisch Meute,
für Lebküchner und Kerzenbräuche –
und füll mit Honig unsere Bäuche!

Ilona Munique

Artikel „Bienen erleben“ im Deutschen Bienenjournal veröffentlicht

Die Bamberger Schulbiene ist ein pädagogisches Projekt der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de, welches Kinder und Erwachsene auf spannende Weise für Bienen, Imkerei und Naturschutz begeistert. Ein ausführlicher Artikel dazu aus der Feder von mir, Ilona Munique, ist jüngst im Deutschen Bienenjournal erschienen (Heft 9, S. 34-35).

Zusammenfassung

In sieben altersgerechten Erlebnisstufen lernen die Teilnehmenden mit allen Sinnen: vom Ankommen mit Hilfe des Sinnespfads über Bildtafeln und Fotorähmchen über die Schaufensterbeute und spielerisches Rätselraten im Bienengarten über leckere Honigverkostung bis hin zum direkten Kontakt mit Honigbienen im Lehrbienenstand.

Ziel ist, durch äußere und innere Nähe Ängste abzubauen, Verständnis für die Bedeutung von Bienen zu fördern und nachhaltigen Naturschutz sowie die Imkerei zu unterstützen.

Das Angebot richtet sich an unterschiedliche Altersgruppen und lässt sich individuell anpassen. Die Finanzierung erfolgt größtenteils durch Fördermittel, Spenden und nachhaltige Initiativen wie eine Photovoltaikanlage.

Literatur

Ilona Munique: Bienen erleben. In: Deutsches Bienenjournal, H. 9, S. 34-35.Screenshot Artikel Ilona Munique, Bienen erleben In: DBJ, 09, 2025, S. 34-35

Zum „Tag der Checkliste“: Sicherheit am Lehrbienenstand

AK25 4. + 5 Modul: Honigraumerweiterung, Ablegerbildung; Schwarmverhinderung im Imkeranfängerkurs von Bienen-leben-in-Bamberg.deUm den eher tragischen Hintergrund des „Tags der Checklisten“ am 30. Oktober – ein Flugzeugabsturz – wenigstens ein bisschen Rechnung zu tragen, gibt es heute von uns eine dauerhaft eingesetzte _Checkliste Sicherheit am Lehrbienenstand.

Domschule Bamberg, Klasse 2a zum Schulbienen-Unterricht / Schulbienenführung in der Bienen-InfoWabe, Bienen-leben-in-Bamberg.deDiese nutzen wir sowohl für den Schulbienenunterricht als auch für den Imkeranfängerkurs. Vor allem den Teilnehmenden des letzteren Anlasses schärfen wir das Erzählen von wahren Begebenheiten ein, sie prinzipiell immer zu nutzen. Denn je länger wir imkern, desto mehr wächst die Gefahr der Nachlässigkeit!

Dennoch … im Normalfall stellen Bienen außerhalb ihres Stocks keine Gefahr da. Ihr genetischer Auftrag lautet: „Sammeln!“ Nicht: „Stechen“.  Nur bei drohender Lebensgefahr wehren sie sich, wie wohl so ziemlich jedes Lebewesen. Leider verlieren sie beim Stich eines Menschen dennoch ihr Leben. Doch das weiß sie vorher leider nicht. Honigernte Sternwarte (AK23, Modul 7, Imkerkurs für Anfänger von Bienen-leben-in-Bamberg.de)

Mit der Checkliste wollen wir also nicht Ängste schüren, sondern einfach die Konzentration auf das vor uns liegende Ereignis schärfen. Das schadet sicher nicht. Stattdessen erinnert es uns daran, dass WIR die Eindringlinge sind und uns entsprechend zusammenreißen sollten, um nicht noch mehr Stress für die Tierchen zu produzieren.

Welche Checkliste habt ihr denn?! Schreibt es ins Kommentarfeld.