Netzwerken am Nachhaltigkeitstag der Erzdiözese Bamberg

Reinhold Burger und Sebastian Zink am Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg

Bis ins kleinste Detail perfekt durchgeplant und dennoch ein Gefühl von Leichtigkeit, ja, fast schon wie ein Urlaubstag, so fühlte sich der Nachhaltigkeitstag der Erzdiözese Bamberg im und vorm Bistumshaus St. Otto („Heinrichsbau“) an.

Begleitend die liebevoll zubereiteten Buffets zu jeder Tageszeit (und sogar glutenfreies Brot!) –, wegen des anfänglichen Regens immer wieder ein frisch durchgewischtes Foyer sowie vor allem jederzeit ansprechbare und hilfsbereite Organisator(inn)en um Umweltreferent Sebastian Zink. Toll!

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg

Ausstellung der Umweltarbeit im Erzbistum zum Nachhaltigkeitstag Erzdiözese BambergEin umfassend erstelltes Programm mit Infoständen, Workshops und Vorträgen von zahlreichen bestens vorbereiteten Umweltinstitutionen aus der Metropolregion Nürnberg-Bamberg ließ keine Wünsche offen. Was will man mehr?!

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg

Netzwerken!

Wir kosteten das ausgiebig aus. Natürlich boten auch wir selbst Informationen und einen Vortrag rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur. Damit das alles aber für uns nachhaltig ist, stelle ich unsere besonders erinnerungswürdigen Begegnungen vor. Manche davon haben Potenzial, um in Kooperationen und Projekte zu münden. Daher verbinde ich sie mit Zukunftsplänen. Los geht’s!

Die Hauskapelle des Heinrichsbaus

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg

In einem der vielen Impulse, die einladend in der Hauskapelle auslagen, wurde auch die Biene benannt. In mir entstand die Idee, in unserem Bienengarten im ERBA-Pfad ebenfalls einen „Impulspfad“ zu installieren.

Unser Zukunftsplan (langfristig): „Denkwaben“ sollen zum Nachdenken und Reflektieren einladen und so einen Inspirationsraum für Lebensweisheit schaffen. Fördermittelprojekt erst fürs nächste Jahr, da wir heuer schon zu gut beschäftigt sind.

„Blühpakt Bayern“ – StMUV

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg

Auch auf dem Stand von Blühpakt Bayern, vertreten durch Angelina Hacker und Annette Berger, wurde die Biene erwähnt. Dem Lösungswort „Hummel“ auf der Spur, wusste bzw. erriet ich, welche Samenform zu welcher Blüte gehört.

Ich war durchaus zufrieden, immerhin alle abgebildeten Pflanzen beim Namen nennen zu können. Doch zugegeben … Samen sind nicht mein Spezialgebiet. Also etwas Neues gelernt. Und als Preis obendrein unsere Imker-Bibliothek erweitert:

  • Bienen-Tagebuch. Ein Jahr die wilde Welt der Bienen entdecken
  • Gärtnern für mehr Artenvielfalt. Wegweiser durch die Jahreszeiten
  • Friedhöfe. Oasen für Pflanzen und Tiere. Aktionsplan für Insektenschutz und mehr Artenvielfalt

Wer diese – und viele weitere Broschüren! – vom Blühpakt selbst bestellen will, hier der Link.

Unser Zukunftsplan (bereits umgesetzt): Bestellen weiterer Broschüren für die Imker-Bibliothek.

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg

Jugendhaus Burg Feuerstein, Ebermannstadt

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg

Die Holzarten und Bäumchen konnte ich überwiegend benennen. Doch das ist nicht das einzige Thema des Jugendhauses Burg Feuerstein! Deren Jahresprogramm ist fantastisch! Flyer gleich mal eingepackt.

Die Hausleitung, Sabine Grüner, erzählte mir von den Bienenstöcken auf dem Burggelände. Mangels Referenten scheint es derzeit schwierig zu sein, ein passendes Begleitprogramm aufzustellen. Ein klassischer Fall für unsere Bamberger Schulbiene – und wir würden zu gerne helfen. Doch sind wir zu weit weg und selbst sehr beschäftigt mit unserer Bienen-InfoWabe. Obwohl … ein Projekttag wäre sicher mal drin. Vielleicht kommen wir hier noch zusammen?!

Unser Zukunftsplan (mittelfristig): In jedem Fall wird einer unserer nächsten Ausflüge in die Fränkische endlich auch einmal nach Burg Feuerstein führen! Und dann unterhalten wir uns noch einmal, Frau Grüner, okay?!

„Jetzt WeltfairÄNDERN!“ – Schulnahe Jugendarbeit der Erzdiözese Bamberg

Das Projekt „Jetzt WELTfairÄNDERN!“ sensibilisert Kinder und Jugendliche in Sachen Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit in der eigenen Lebenswelt. Natürlich sind die Bienen einer von zahlreichen Programmpunkten in der Umsetzung. Allerdings ist niemand von den Referent(inn)en ein/e Imker/in, so Carolin Bittner und Jule Hetzner, wenngleich pädagogisch gut aufgestellt. Können wir uns gegenseitig inspirieren?

Unser Zukunftsplan (mittelfristig): Signalisiert wurde ein Besuch an der Bienen-InfoWabe. Sicher können wir uns gegenseitig Tipps zur pädagogischen Umsetzung des Themas geben. Wir warten auf euren Anruf!

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg

Nachhaltiger Landkreis Fürth / Jugendamt der Erzdiözese

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg

Welche Strategien man im Nachhaltigen Landkreis Fürth fährt, um die Nachhaltigkeitsziele (SDGs) umzusetzen, war von Daniela und Christine zu erfahren. Sie nutzen die ausleihbaren Objekte im Rahmen der Jugendamt der Erzdiözese. Auf dem Büchertisch vor Ort fand ich ein paar unserer eigenen Titel aus der Imker-Bibliothek wieder. In der Nachrecherche entdeckte ich die Serviceleistung „Leihmaterial“.

Unser Zukunftsplan (kurzfristig): Werke aus dem Büchertisch nachrecherchieren, die wir noch nicht haben (erledigt). Den spielerischen Aspekt will ich noch mehr einsetzen, beispielsweise mittels eines Glückrades (mittelfristig). Dazu läuft bereits eine Anfrage.

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese BambergWeltladen Bamberg

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg

Am Stand des Weltladens Bamberg, vertreten durch die sehr nette Inhaberin Johanna Wallmeier und Sohn, erfuhr ich, dass das Sortiment mittlerweile stark verändert worden wäre. Als kleinen Vorgeschmack gab’s Schoki und natürlich einiges an Infomaterial. Ebenso wäre möglich, für besondere Anlässe etwas Passendes aus dem Weltladen anzubieten.

Unser Zukunftsplan (kurzfristig): Einen Besuch abstatten. Außerdem das Angebot einer Aktionsbestückung (langfristig) im Hinterkopf behalten und entsprechend zu bewerben, wo es sich bei all unseren Netzwerkpartnern ergibt.Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg

Lebenshilfe Bamberg e. V. und Bamberger Lebenshilfe-Werkstätten gGmbH 

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg

Unserem eigenen Stand gleich gegenüber und äußerst passend die Lebenshilfe Bamberg mit Produkten aus den Lebenshilfe-Werkstätten. Während wir an unserem Stand das Vorläufermodell der hauseigen gefertigten Wildbienen-Nisthilfe als Infomaterial offerierten, konnte uns bei unseren Nachbarn das neue Modell sehr überzeugen. Es hat verschieden große Einflugöffnungen und bietet sich somit für verschiedene Wildbienenarten an. Weitere Nist- und Bruthilfen, beispielsweise für unterschiedliche Vogel- und Fledermausarten, waren ebenfalls ausgestellt.

Unser Zukunftsplan (mittelfristig): Unseren naturgartenzertifizierten Bienengarten erweitern. Das bereits eingegangene Angebot verschiedener Bruthilfen wird Kalkulationsgrundlage für unser neues Projekt „Bienengarten 2.0 – Lebensraum für Artenvielfalt“. Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese Bamberg

Wildtierfreunde Bamberg e. V.

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese BambergEs ist noch nicht allzu lange her, dass die Wildtierfreunde Bamberg einen Verein gegründet haben, war vom Vorstand, Juliana Neumayer und Carina Heinzel, zu erfahren. Zwar geht es nicht originär um unsere Wildbienen, doch um viele andere Wildtiere, die in Nöten sind. Ob verletzt und / oder hungrig … hier wird sich engagiert und professionell gekümmert!

Unser Zukunftsplan (saisonal): Um den Varroadruck in den Honigbienenvölker abzubauen, wenden wir biotechnische Maßnahmen an, beispielsweise das Drohnenbrutschneiden. Hochwertiges Eiweiß, das leider für die Natur verloren geht. Daher sollen die Brutwaben künftig an der Bienen-InfoWabe abholbar sein, um u. a. Nestflüchtlinge zu versorgen.

Pflanzentauschbörse

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese BambergVon der Pflanzentauschbörse erhielten wir im Tausch gegen ein Glas Bamberger Lagenhonig einen Topf echten Waldmeisters, der nunmehr im Bienengarten verpflanzt ist und sich hoffentlich in den nächsten Jahren vermehren mag.

Weltacker 2000 qm 

Nachhaltigkeitstag Erzdiöezese BambergIm Foyer erwartete die Besucher/innen die interessante und übersichtliche Roll-up-Sammlung: „Die Welt auf einem Acker“. Christine Hertrich (Weltacker) und Heike Kettner (Solawi) sind uns gut bekannt, und wir werden den Kontakt sicherlich weiter halten. Schön, sich wiedergesehen zu haben!

Puh, das alles an einem Tag! Sehr, sehr ergiebig. Allen Beteiligten hinter und vor den Kulissen ein großes Kompliment für die super Planung, Durchführung und die Nachbereitung! Für uns hieß es erstmal: Nach dem Standabbau zur Bienen-InfoWabe, denn da erwarteten wir die Kolpingfamilie zu Gast. Siehe nächsten Blogbericht, doch ganz sicher etwas kürzer ausfallend … 😉

Interkultureller Garten Bamberg: Vielfalt, die verbindet

Sommerfest im Interkulturellen Garten mit Vorstandsmitglied HannahIm Interkulturellen Garten in Bamberg im Erba-Park wächst nicht nur Gemüse, sondern auch Gemeinschaft. Seit über zehn Jahren gärtnern dort Menschen aus vielen Nationen miteinander und schaffen einen Ort des Austauschs, der Begegnung und der Teilhabe.

Sommerfest im Interkulturellen Garten Die Mischung aus kultureller Vielfalt, gemeinsamer Arbeit und gegenseitiger Hilfe macht das Projekt besonders. Familien, Kinder und langjährige wie auch temporäre Mitglieder erleben hier, wie unkompliziert Zusammenleben gelingen kann — beim Pflanzen, Ernten, Reden und Feiern.

095544-Beet im Interkulturellen Garten Bamberg (IKu)

Cover BlattGrün-Magazin, 2026, H. 1, Interkultureller GartenDer Interkulturelle Garten ist ein offener Raum für Miteinander, Offenheit und gelebte Integration, birgt aber natürlich auch organisatorische Herausforderungen. In meinem BlattGrün-Artikel, den ich von unseren unmittelbaren Nachbarn der Bienen-InfoWabe publiziert habe, könnt ihr mehr erfahren.

Munique, Ilona: Mehr als ein Stück Land. BlattGrün [Magazin], 2026, H. 1, S. 38.
Gesamtes Heft: https://blattgruen-verlag.de/wp-content/uploads/blattgruen-01-2026-screen.pdf.zip


P. S.: Leider gibt es keine Fotos von Gemeinschaftsaktionen bzw. mit mehreren Personen. Denn viele der Mitglieder aus 17 Nationen des Interkulturellen Gartens möchten sich nicht fotografieren bzw. sich im Internet wiederfinden lassen. Nun, das sagt viel aus. Über die Ängste vor dem verlassenen Land oder vor den Reaktionen aus unserer Gesellschaft … ?! Ich weiß es nicht, muss es als Autorin jedoch respektieren.

Kurzweil zur April-Sonntagsöffnung in der Bienen-InfoWabe

BIWa-Sonntagsöffnung April 2026Malen, Basteln, Vorlesen, Wachswaben ausstechen, Honigschlecken … und handfeste Informationen für Groß und Klein: Das war der kurzweilige Sonntagnachmittag für etliche Familien in der Bienen-InfoWabe.

Zwar konnten wir wegen der Kälte keine „Liveshow“ an den Völkern vornehmen. Doch wie die Bienen den Honig herstellen und wie dieser ins Glas kommt, ließ sich anhand zahlreicher Anschauungsobjekte sehr gut auch theoretisch erklären. Selbst die Kleinkinder waren voll dabei, als es um das Beschnuppern und Halten einer echten, zweieinhalb Kilo schweren Honigwabe ging.

BIWa-Sonntagsöffnung April 2026

Eine Familie kam extra aus dem Steigerwald und bereute die etwas längere Anfahrt nicht. Während es draußen eher ungemütlich war und sogar regnete, herrschte im Inneren des grünen Klassenzimmers am Bienenweg rege Betriebsamkeit. Neben Infos zu Imkereikursen und Bamberger Lagenhonig gab’s denn auch gratis heißen Kaffee.

BIWa-Sonntagsöffnung April 2026Wir freuten uns außerdem über den Besuch unseres Imkervaters und FKBB-Vorstandsmitglieds Nikolaus Hofmann und über Thomas Scholz, aber auch über eine Dame, die zuletzt 2018 anlässlich der Saison-Abschlussfeier mit einer Butohaufführung bei uns war. Sie stellte begeistert fest, dass sich doch vieles bei uns getan und verändert hat. Ebenso im Bienengarten, der noch Osterschmuck trug und in voller Frühlingsentfaltung stand.

Osterbrunnen im Bamberger Bienengarten an der Bienen-InfoWabe

Die nächste BIWa-Sonntagsöffnung ist am 17.05. von 14 – 17 Uhr. Wir freuen uns auf euch!

26.04.2026 – Tag der offenen Gärtnereien in Bamberg

Tag der offenen Gärtnereien 2026Am So., 26.04.26 von 10.00 – 17.00 Uhr ist in Bamberg der „Tag der offenen Gärtnereien“. Ein Dutzend Gärtnereien der unteren und oberen Gärtnerstadt in Bamberg öffnen ihren Betrieb für die Besucher/innen, außerdem der Bamberger Sortengarten und das Gärtner- und Häckermuseum in der Mittelstraße.

Biene an Echinacea purpurea, Roter SonnenhutBienenfreundliche Pflanzen sind überall im Programm dabei und meist auch explizit ausgeschildert.  Es schadet jedoch nicht, wenn ihr weiterhin euer Interesse daran bekundet und den Trend damit festigt.

Garten-Hummel an Zweizahn, Bidens ferulifolia 'Golden Empire'

Und es genügend manchmal nur ein paar Pflanzen auf dem Balkon, um sofort umsummt von Maja und ihren Schwestern und Cousinen, den Wildbienen zu werden. Aber auch andere Insekten, die, so klein sie auch sein mögen, zum Erhalt unserer Artenvielfalt beitragen. Der Bamberger Bienengarten hat übrigens rund ums Jahr 24/7 geöffnet.

So., 19.04.26 – BIWa-Sonntagsöffnung

Logo "Alle Themen" der Bienen-InfoWabe (BIWa)Logo für alle Schwerpunktthemen (= Bienen, Honig, Imkerei, Natur) der Bienen-InfoWabeSo., 19.04.26, 14.00 – 17.00 Uhr – BIWa-Sonntagsöffnung

Was? Die Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de lädt am Sonntag, 19. April von 14 bis 17 Uhr zu Gesprächen und Erlebnissen rund um Bienen, Honig, Imkerei und Natur in den Bienenweg im Erba-Park ein. Für jedes Lebensalter geeignet. Bei gutem Wetter ab 12 Grad ist um 15 Uhr ein Blick in ein Bienenvolk möglich. Bamberger Lagenhonig von verschiedenen Standorten im Stadtgebiet, geimkert unter dem Regionalsiegel „GenussLa“, kann ebenfalls erstanden werden.
Für wen? Ohne Altersbeschränkung
Kosten? Keine, über Spenden freuen wir uns
Wo? Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park)

Imkermeister Reinhold Burger / Bienen-leben-in-Bamberg.de / Bienensachverständiger FKBB e. V.

Artikelauszug zur Nachhaltigkeit der Bamberger Symphoniker

Foto: Andreas Herzau, Bamberger Symphoniker, Marian LenhardDie Bamberger Symphoniker sorgen bei ihren Tourneen seit 2021 systematisch für mehr Nachhaltigkeit. So nutzen sie auf kürzeren Strecken vor allem Bahn und Bus statt Flugzeug, kompensieren Emissionen über konkrete grüne Projekte an den Gastspielorten und reduzieren auch im Alltag ihres Konzertbetriebs CO2, etwa durch klimabewusste Hotel-, Programm- und Catering-Entscheidungen. Im Zentrum steht dabei nicht bloß Ausgleich, sondern tatsächliche Einsparung und nachvollziehbare ökologische Wirkung vor Ort, zum Beispiel durch Baumpflanzungen oder Pflegeprojekte in Bamberg und im Ausland.

Der Artikel¹ betont außerdem, dass die Nachhaltigkeitsstrategie vom Orchesterteam selbst getragen und als langfristiger Bestandteil der künstlerischen Arbeit verstanden wird. Intendant Marcus Rudolf Axt betont in unserem Interview, dass CO2-Minderung ein klares Kriterium für neue Projekte sei. Er erhofft sich, dass das Orchester auch andere Kulturschaffende und das Publikum zu nachhaltigerem Handeln anregt.

Als redaktionelle Mitarbeiterin für das Nachhaltigkeitsmagazin aus dem BlattGrün-Verlag liebe ich, Ilona Munique, Erfolgsgeschichten, die positive Zeichen setzen für eine gesunde Lebenswelt für Mensch und Tier. Auch, wenn hier die Bienen nicht direkt angesprochen sind, so doch aber unser schönes, erhaltenswertes Bamberg mit all seinen Lebewesen, mithin auch den Insekten. Ein guter Grund, hier in unserem Weblog auf den Gesamtartikel (s. Fußnote) zu verweisen.


¹Quelle: Ilona Munique: „Bamberger Symphoniker auf CO2-Sparkurs“. In: BlattGrün [Magazin], 2026, H. 1 (März/April), S. 36–37.

Fotos im Artikel: Andreas Herzau, Bamberger Symphoniker, Marian Lenhard

Strahlende Saison-Eröffnung der Bienen-InfoWabe 2026

Sehr windig, doch bei strahlendem Sonnenschein eröffnete die Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de und der Förderkreis Bienenleben Bamberg e. V. (FKBB) am Ostersonntag die Saison 2026.

Der Osterbrunnen war geschmückt, und der „Tag der offenen Tür“ mit Rähmchenweitwurf, Bienenwabenbasteln und natürlich Kaffee lockte etliche Familien an. Sie kamen aus Pommersfelden, Zapfendorf, Hassfurt und Schlüsselfeld, weil’s dort in den jeweiligen Presseorganen gemeldet war. Nur im FT suchte man vergebens nach einen Eintrag – schade. Doch uns wurde dennoch nicht langweilig.

Frühen Besuch, der kräftig beim Aufbau der Rähmchenweitwurf-Strecke mithalf, war Bienenpate Bernd Liedtke mit seiner Familie.

Mit Bienenpatin Danny Brech und ihrem Ehemann Dietmar genossen wir ganz entspannt die Sonnenstrahlen und einen Ratsch.

Das Bienenwabenbasteln machte wie immer Spaß, und auch die Kleinsten waren gut versorgt mit Vorlesen, Biene-Maja-Spiel und Schokotäfelchen.

Das grüne Klassenzimmer, die Bienen-InfoWabe, ist nun wieder jeden 3. Sonntag im Monat bis September für die Bevölkerung geöffnet. Die Bamberger Schulbiene freut sich ebenfalls wieder auf die Schulklassen, die sich bereits angemeldet haben.

So., 05.04.26 (Ostersonntag) – Saisonstart der Bienen-InfoWabe (BIWa)

🐣 🕯️ FROHE OSTERN euch allen! 🥚 🐇


Logo "Alle Themen" der Bienen-InfoWabe (BIWa)Logo für alle Schwerpunktthemen (= Bienen, Honig, Imkerei, Natur) der Bienen-InfoWabeSo., 05.04.26 (Ostersonntag) – Saisonstart der Bienen-InfoWabe (BIWa)

Wann? So., 05.04.26 | 14.00 – 17.00 Uhr
Was? (Oster-)Tag der offenen Tür. Hier findet ihr alles rund um Bienen und ihren Lebensraum, um Honig und die Imkerei … und heute natürlich auch ein Ostergeschenk! Außerdem könnt ihr Wachsfiguren ausstechen, Basteln und euch im Rähmchenweitwurf üben.
Für wen? Ohne Altersbeschränkung
Kosten? keine, wir freuen uns über Spenden
Wo? Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park)

Osterbrunnen an der Bienen-InfoWabe im ERBA-Park, Bienenweg 1

Ausstellung „Die Arche“ von Thomas Gröhling in Kulmbach

"Die Arche" von Thomas Gröhling; Foto © Gerhard Schloetzer

„Die Arche“ von Thomas Gröhling; Foto © Gerhard Schloetzer

Wir lieben auch andere Tiere, nicht nur die Biene. Und wir sind begeistert von unserem „Hauskünstler“, den Bildhauer Thomas Gröhling aus Bug. Dessen Archeprojekt verwandelte jüngst etliche Tierstelen aus Holz in eine eindringliche Mahnung zum Schutz der Biodiversität. „Die Arche“ macht abstrakte Begriffe wie Artensterben und Lebensraumverlust sinnlich erfahrbar. Also ganz in unserem Sinne.

In der aktuellen Ausstellung des Kunstvereins Kulmbach in der Sparkasse Kulmbach-Kronach markieren 15 Archestelen und 8 Wolfsfiguren einen Zwischenstand dieses auf mehrere Jahre angelegten Work-in-Progress.

Die hochaufragenden Stelen aus überwiegend regionaler Eiche tragen dreidimensional gearbeitete Tierpaare – von Eisbären und Elefanten bis hin zu heimischen Hasen, Vögeln und Schmetterlingen, ergänzt durch Reliefs derselben Arten und geografische Koordinaten ihrer (ehemaligen) Lebensräume.

Teils bemalte, teils naturbelassene Oberflächen betonen das Material Holz und unterstreichen den Nachhaltigkeitsgedanken. Die parallel gezeigten Wolfsfiguren weisen überdies auf die ambivalente Rolle des „wilden“ Tieres und seine ökologische Bedeutung hin. Die Tierpaare wirken mal ängstlich, mal gelassen und spiegeln so die fragile Balance zwischen „Bedrohung und Hoffnung im Anthropozän“, so der Titel des vollständigen Artikels von Ilona Munique im Nachhaltigkeitsmagazin „BlattGrün“, 2026, H. 1, S. 18.

"Die Arche" von Thomas Gröhling; Foto © Gerhard Schloetzer

„Die Arche“ von Thomas Gröhling; Foto © Gerhard Schloetzer

Wie Prof. Dr. Matthias Liebel hervorhob, wird die Arche Noah hier zur Metapher für unsere Verantwortung, bedrohte wie vermeintlich sichere Arten gleichermaßen zu bewahren. Das mehrjährige Projekt soll weitergeführt und schließlich in einem Kunstkatalog dokumentiert werden. Die in Kulmbach gezeigten Werke sind im Anschluss erwerbbar.

Übrigens: Für unseren Bamberger Bienengarten ist Thomas Gröhling kein Unbekannter: Er gestaltete bereits das neue Sitzbank-Ensemble sowie die taktil erfahrbare „Kunst zum Be-greifen“, also die Sonnensegel-Stelen und die Handläufe des Sinnespfads. Wer die Ausstellung verpasst, kann also auch hier auf Thomas Gröhlings künstlerischen Spuren wandeln, wie auch in vielen weiteren Plätzen Bambergs!

Und getreu dem Motto „Paare“ soll nicht unerwähnt bleiben, dass Tochter Clara in des Vaters große Fußstapfen trat.

Honig und Wachs in Kirche und Volksbrauchtum 

Flyer Honig und Wachs in Kirche und VolksbrauchtumDi., 24.03.26, 18.00 – 19.30 Uhr – Honig und Wachs in Kirche und Volksbrauchtum* 

Honig und Wachs unserer Bienen prägen seit jeher weltweit die Menschheitsgeschichte. Der Vortrag beleuchtet das süße Gold in christlicher und jüdischer Tradition Europas, aber auch als Heilmittel und Konservierungsstoff. Bienenwachs prägte vor allem die christliche Liturgie und war universaler Bestandteil in Haushalt, Handwerk und im Volksbrauchtum. Mit Honigverkostung.
Wo? Hybridvortrag; Bistumshaus St. Otto, Raum U.80, Heinrichsdamm 32, 96047 Bamberg
Kosten, Anmeldung und Programm? s. Programm KEB, Anmeldung erforderlich unter Tel. 09515022374 oder -2371 und per E-Mail an kath [dot] bildung-ba [at] t-online [dot] de.
Den Zoom-Link zur Online-Veranstaltung erhalten Sie nach der Anmeldung.
Und sonst?  Parkhaus Heinrichsdamm; Bushaltestelle Heinrichsdamm


*Fußnote

Der Begriff „Volksbrauchtum“ ist nicht grundsätzlich negativ besetzt, wird aber je nach Kontext kritisch gesehen. Er beschreibt im ursprünglichen Sinn traditionelle Bräuche und Sitten eines Volkes neutral, doch in Verbindung mit völkischer Ideologie oder Nationalsozialismus entsteht eine negative Assoziation durch Überhöhung und Instrumentalisierung.
Historischer Kontext: Im 19. und 20. Jahrhundert popularisierte die Romantik Begriffe wie „Volkstum“ positiv als Ausdruck folkloristischer Kultur. Kritik entstand durch NS-Nutzung, wo Volksbrauchtum zur Propaganda für „Volksgemeinschaft“ diente, was heute zu Skepsis führt.
Aktuelle Wahrnehmung: Heute wird „Volksbrauchtum“ oft unproblematisch für regionale Feste wie Karneval oder Krampusläufe verwendet, solange kommerzielle oder kitschige Übertreibungen vermieden werden. Negative Konnotationen treten bei politischer Vereinnahmung auf, ähnlich bei „Heimat“ oder „Folklore“.
(Erklärung mit Unterstützung der KI perplexiti.ai)