Erlebnistag bei Dehner mit tollen Begegnungen

Perfekt, weil direkt vorm Eingang, trugen wir kürzlich mit unseren Info- und Honigstand zum Dehner-Erlebnistag bei. Seinen Kundinnen und Kunden hatte der Einkaufsmarkt in der Moosstraße Bamberg „Inspiration, Entdeckungen und gemütliche Glücksmomente“ versprochen. Doch auch wir als Standbetreuer können sagen: Uns gegenüber wurde das Versprechen auf alle Fälle eingelöst!

Inspiration

Zugegeben – das Wetter war durchwachsen, so dass ein Bummel durch die warmen Gänge eine willkommene Abwechslung für uns war. Dehner-Mitarbeiter Bernd Liedtke, der das Gartencenter und uns zusammengebracht hatte, warnte uns schon mal vorsorglich, man käme hier nur schwer mit leeren Händen wieder heraus.

Unser Bienenpate hatte recht! In einem langen Regal entdeckten wir beispielsweise jede Menge Nisthilfen für Wildbienen, Vögel und Fledermäuse, die wir am liebsten sofort mitgenommen hätten. Etliches davon würde hervorragend zu unserem kommenden Projekt „Bienengarten 2.0“ passen. Dazu später mal mehr. Derzeit warten wir noch auf eine Fördermittelzusage, dann kommen wir sicher wieder!

Entdeckungen

Gummierte Gartenhandschuhe in der kleinen Größe Nummer 6 sind – zumindest in den hiesigen Baumärkten – nicht mehr zu finden. Hier im Dehner habe ich sie entdeckt! Und weil’s gegen Nachmittag doch etwas frisch wurde, gleich anbehalten.

Der gut sortierte Markt ist nicht nur in Sachen Pflanzen eine wahre Fundgrube: von Allerheiligen-Grabschmuck über Halloween-Artikel bis hin zum tierisch-kuscheligen Alltagsbegleiter … ich jedenfalls war schon mal glücklich. Führt uns direkt zum Versprechen Nummer Drei:

Glückliche Momente

Einige Begegnungen machten aus diesem Tag etwas ganz besonderes. Und ja, auch die Nachbarn unseres Bienenpatens einmal kennengelernt zu haben, die unseren Honig sehr schätzen, gehörte sicher dazu. Aber auch alle, die sich nicht nur für den Preis, sondern vielmehr eingehender für die Hintergründe unseres Bamberger Lagenhonigs erkundigten. So konnten wir unsere transparente Bienenhaltung erläutern und auf die Wichtigkeit der kleinen Bestäuberinnen eingehen. Es fanden sich ebenso etliche Kinder an unserem Stand ein, um am Glücksrad zu drehen und (in jedem Falle!) einen kleinen Gewinn zu erhalten.

Drei Beispiele für unsere ganz persönlichen Glücksmomente:

 

Beispiel 1

Manche Kinder konnten die auf dem Glücksrad aufgerufenen Fragen perfekt beantworten. So ein Viertklässler, dessen Mutter ganz begeistert davon berichtete, in diesem Jahr ein Sandarium für Wildbienen einzurichten. Sie hätten schon sehr viele verschiedene Blumen gepflanzt und gut besuchte Wildbienen-Nisthilfen aufgestellt. Dazu inspiriert hatte sie ihr Sohn, der vor zwei Jahren mit seinen Scheßlitzer Klassenkameraden einen Schulbienenbesuch bei uns machte. Wir waren sehr glücklich darüber, erfahren zu dürfen, dass unser Wirken derart nachhaltig war.

Beispiel 2

AK22, Modul 8, Honigverarbeitung Sternwarte, Imkerkurs für Anfänger von Bienen-leben-in-Bamberg.deEin weiterer herzenswichtiger Moment war die Begegnung mit einem unserer ehemaligen Imkerkursteilnehmer, der in der Nachbarschaft zum Dehner – zusammen mit seiner Frau – die AVIA-Tankstelle betreibt. Eine gute Gelegenheit, sich zu treffen. Zu erfahren, dass ihm die Pflege seiner Bienen durch einige harte Schicksalsschläge hindurch zu helfen vermochte, erleichterte uns. Ja, Bienen rühren an unseren Grundwerten. Darüber hinaus gelten sie als „Vermittler zwischen den Lebenden und dem Jenseits“, so sagt man. Da ist was dran!

Beispiel 3

Letztes Beispiel, welches ich in unserem Tagebuch hier unbedingt festhalten möchte, ist die warme Begegnung mit Alicia, einer ehemaligen, langjährigen Verkäuferin aus dem Alibabas, einem Feinkostladen in der Fleischstraße in Bamberg. Etliche Male hatten wir mit den Produkten unsere Imkerkursteilnehmer*innen gefüttert, wenn’s an das Honigernte- und schleuder-Modul ging.

Alicia und ich führten ein sehr intensives Gespräch im Cafe der Bäckerei Loskarn, ebenfalls in Nachbarschaft zum Dehner. Eigentlich wollte sie nur Propolis von uns kaufen. Doch am Ende landeten wir bei einer guten Tasse Kaffee bei „Gott und der Welt“, im wahrsten Sinne des Wortes. Zur Erinnerung schenkte sie mir eine Duftrose, die sie schnell noch im Dehner erstanden hatte. Wie lieb!

Fazit

Bei all dem Aufwand hinter den Kulissen, die der Markt und wir für einen gelungenen Erlebnistag betrieben hatten, sollte am Ende des Tages doch etwas herauskommen. Nein, damit meine ich nicht das Monitäre. Sondern es sind eben jene Begegnungen und Randbedingungen, die viel glücklicher machen, als es der schnöde Mammon je vermag.

Beispielsweise auch die fabelhafte Organisation, über die wir uns freuten (Danke, Dehner! Danke, Bernd!), ebenso die freundliche Kundschaft und die interessierten Kinder, die unverhofften, herzlichen Begegnungen und guten Gespräche … all dieses bleibt im Gedächtnis, während der Verdienst ja doch schnell wieder ausgegeben ist. Gerne auch an Ort und Stelle! 😉

Und nun freuen wir uns den Genuss der leckeren alkoholfreien Punschsorten, die wir im Dehner verkosten und einkaufen durften. Der Winter kann kommen!

P. S.: Keine bezahlte Werbung, sondern einfach ein Erlebnisbericht!

Vortrag Klimawandel und Imkerei in Knetzgau vor vollem Haus

Knetzgau Vortrag Klimawandel ImkereiMit 21 Teilnehmenden aus dem Imkerverein Hassfurt-Zeil e. V. war das Nebenzimmer des Gasthauses Drei Linden in Knetzgau gut gefüllt. Das Interesse am Thema Klimawandel und seine Herausforderungen für Bienen, Imkerei und Pflanzenwelt war groß und die Atmosphäre sehr freundlich und angenehm.

Knetzgau Vortrag Klimawandel Imkerei

Was bedeutet der Klimawandel für unsere Bienen – und wie können wir darauf reagieren? Reinhold Burger beleuchtete die Folgen für die Imkerei, Ilona Munique anschließend den Wandel der Pflanzenwelt. Beide Vorträge zeigten, wie notwendig die Anpassung an veränderte Blühzeiten, zunehmende Hitze und längere Trockenphasen ist.

Reinhold Burger: Klimawandel und Imkerei

Reinhold erläuterte zunächst den Unterschied zwischen Wetter und Klima sowie die Ursachen der menschengemachten Erwärmung. Anhand der Mainregion veranschaulichte er die Veränderungen wie steigende Temperaturen, heißere Sommer, mildere Winter und längere Trockenperioden. Damit verschieben sich auch die Blühzeiten und mit ihnen der imkerliche Jahreslauf. Frühere und stärker überlappende Blühzeiten können die Nutzung des Nahrungsangebots erschweren; im Anschluss drohen Trachtlücken. Hitze, Dürre oder anhaltender Regen beeinträchtigen die Versorgung mit Nektar und Pollen zusätzlich.

Knetzgau Vortrag Klimawandel Imkerei

Im Gegensatz zu Wildbienen sind Honigbienen zwar anpassungsfähig und nicht allzu wählerisch, was die Art der Blüten anbelangt. Doch sie brauchen eine ausreichende Menge an Nahrung und können nicht bei jeden Temperaturen fliegen. Reinholds praktische Empfehlungen lauteten daher: nur starke Völker überwintern, dabei genügend Futterreserven fürs Frühjahr belassen und auf Wasserversorgung sowie leicht beschattete Sommerstandorte achten.

EbeKnetzgau Vortrag Klimawandel Imkereinfalls eine Herausforderung sind die mittlerweile immer länger andauernden Brutphasen. Sie begünstigen die Vermehrung der Varroamilbe und erfordern ein angepasstes Varroamanagement. Auch Hochwasser- und Waldbrandrisiken gehören bei der Standortwahl mitgedacht.

Ilona Munique: Flora für unsere Bienen – was geht, bleibt und kommt?

Ilona widmete sich der Pflanzenwelt im klimatisch besonders verwundbaren Unterfranken. Während Hitze und Trockenheit heimische Arten unter Druck setzen, können sich neue Pflanzenarten etablieren. Zwei Beispiele: Drüsiges Springkraut und Spätblühende Traubenkirsche bieten zwar Insekten Nahrung, können jedoch heimische Pflanzen verdrängen. Ihr Nutzen als Bienenweide allein reicht deshalb nicht als Bewertungskriterium aus. Doch es gilt zu unterscheiden: Nicht jeder Neophyt ist problematisch.

Knetzgau Vortrag Klimawandel Imkerei

Als Beispiele für nicht-invasive Neophyten stellte Ilona Lavendel und den hitzeverträglichen Bienenbaum vor, der auch im Bamberger Bienengarten gepflanzt wurde. Klimabeete, trockenheitsverträgliche Stauden und Natur-Präriegärten bieten weitere Möglichkeiten, das Nahrungsangebot für Bienen unter den veränderten Bedingungen zu erhalten. Unterstützung bei der Pflanzenauswahl bieten unter anderem der Kreislehrgarten Oberhaid und die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege.Knetzgau Vortrag Klimawandel Imkerei

Eine kleine Auswahl an Literatur ergänzte die beiden Vorträge, die zwei Stunden dauerten und viele weiterführende Fragen beantworteten. Gerne kommen wir wieder – vielen Dank für die wunderbare Organisation und freundliche Aufnahme!


Zusammenfassung unterstützt durch KI.

Di., 13.10.26 – Vortrag „Klimawandel und seine Bedeutung in der Imkerei“ 

Logo für das Schwerpunktthema: Imkerei der Bienen-InfoWabeEinladung Vortrag Klimawandel Imkerei (Burger/Munique)Di., 13.10.26 – Vortrag „Klimawandel und seine Bedeutung in der Imkerei“ 

Wann? Di., 13.10.2026 | 19.00 – ca. 20.30 Uhr
Was?
Der Klimawandel trifft uns alle, auch die Imkerei. Was macht er mit den Bienen, und wie reagieren wir als Imker*innen darauf?
Referenten? Reinhold Burger (Imkermeister) und Ilona Munique (Imkerein)
Wo? Gastätte „Drei Linden“ Knetzgau. Hauptstraße 28
Veranstalter? Imkerverein Haßfurt-Zeil e. V.
Kosten? Keine

Monatsbetrachtungen Oktober 2026 zu Bienen und Imkerei

Aus persönlichen Gründen fallen die Monatsbetrachtungen für den Oktober 2026 aus. Ersatzweise verweise ich auf die Monatsbetrachtungen vom letzten Jahr:

Monatsbetrachtungen Oktober 2025

Neue Gartenbank im Bienengarten eingeweiht

Neue Gartenbank im Bamberger Bienengarten, eingeweiht durch Christine, Wolfi und IlonaUnsere neue Gartenbank lädt herzlich ein, den Spätsommer im Bienengarten zu verbringen. Nach einem Spaziergang am Fischpass im ERBA-Park entlang, vielleicht kurz vorm Wiedereintauchen in die trubelige Innenstadt, lässt sich ein Weilchen noch gemütlich die Insektenwelt beobachten, im Hintergrund begleitet von den beruhigenden Tönen eines Bambusklangspiels.

Neue Gartenbank im Bamberger Bienengarten

Angeschafft wurde sie durch die Mitgliedsbeiträge des Förderkreises Bienenleben Bamberg e. V. und aufgebaut durch unseren Bienenfreund Thomas Scholz. Erstmals eingeweiht hatten wir die Bank zusammen mit Bienengartenfee Christine, Frau von unserem Bienenpaten Bernd Liedtke.

Ilona und Wolfgang Metzner, Namensgeber des neuen Bienenmodells "Wolfi"Mit dabei ein weiterer Neuzugang: Wolfi, das wollig-weiche Modell, mit dem Kinder spielerisch gezeigt wird, wie eine Biene tickt. Bernd schenkte es der Bamberger Schulbiene, damit sie es im Unterricht einsetzen kann. Und Wolfi heißt sie, weil Wolfgang Metzner sie bei seinem Job als Auktionator auch sofort ins Herz geschlossen hatte. Oder andersherum …

Allen Beteiligten 🥰 herzlichen Dank!

Gerne würden wir eine weitere Bank aufstellen, um unsere in die Jahre gekommenen Sitzgelegenheiten nach und nach zu ersetzen. Dafür benötigen wir eure Spende (näheres unter dem Link). Wir wissen zwar, dass solche Aufrufe meistens ungehört verhallen. Doch vielleicht bringt uns Wolfi ja Glück?!

Neue Gartenbank im Bamberger Bienengarten

04.09 ist Tag der Wildtiere: Ein Blick auf Honigbienen und ihre wilden Verwandten

Am 4. September rückt der US-amerikanische „National Wildlife Day“ die faszinierende Vielfalt unserer Tierwelt in den Fokus. Beim Naturschutz stehen oft große Säugetiere im Mittelpunkt. Doch der Tag bietet auch Anlass, den Blick auf unersetzliche Bestäuber zu lenken – allen voran die Bienen. Doch Biene ist nicht gleich Biene. Schauen wir uns die Unterschiede mal genauer an.

Biene an Mazedonische WitwenblumeHaustier, Wildbiene oder Ausreißer? Einordnung der Honigbiene

Häufig wird die Honigbiene fälschlicherweise als domestiziertes Insekt oder gar als klassisches Haustier betrachtet. Ganz so einfach ist es jedoch nicht: Biologisch gesehen ist sie keine echte Haustierart wie Hund oder Katze. Und sie unterscheidet sich grundlegend von den rund 560 heimischen Wildbienenarten, die als eigene, eigenständige Spezies existieren.

Zusätzlich gibt es noch den Sonderfall der verwilderten Bienen. Darunter versteht man Honigbienenkolonien, die ohne direkte imkerliche Pflege in freier Natur – beispielsweise in Baumhöhlen des Waldes – überleben. Solche Bestände haben es allerdings schwer. Ohne die medizinische und fürsorgliche Unterstützung der Imker*innen, insbesondere im Kampf gegen die eingeschleppte Varroamilbe, überstehen diese verwaisten Völker den Winter in der Regel nicht aus eigener Kraft.

Imkerei als Kulturleistung und Naturschutz

Die Honigbiene in ihrer heutigen Form ist stark auf den Menschen angewiesen. Die moderne Imkerei leistet damit nicht nur einen Beitrag zur Gewinnung des regionalen Naturprodukts Honig, sondern übernimmt eine wichtige Kultur- und Erhaltungsaufgabe. Dennoch ist sie nicht als typisches Haustier anzusehen.
Während die Honigbiene durch die Obhut der Imker geschützt wird, brauchen die vielen verschiedenen Wildbienenarten ganz andere Rahmenbedingungen. Sie sind auf unberührte Nistplätze, Totholz und ein vielfältiges Blütenangebot angewiesen, da sie meist solitär (als Einzelgänger) leben und keine großen Staaten bilden.
Bienen an Durchwachsener Silphie

Bienen dienen der Biodiversität

Ob Nutztier in der Obhut der Imker*innen oder ob geschützte Wildbiene im urbanen Garten: Beide Gruppen leisten einen unverzichtbaren Beitrag in unseren Ökosystemen. Sie bekämpfen einander nicht, sondern teilen sich die Welt.
Der Tag der Wildtiere erinnert uns daran, dass wir sowohl die bewirtschaftete Natur unterstützen als auch den Lebensraum wilder Insekten bewahren müssen – für eine blühende und artenreiche Zukunft vor unserer Haustür.

Monatsbetrachtungen September 2026 zu Bienen und Imkerei

Übersicht

Phänologie und Bienen

In manchen Gegenden blühen noch umfangreiche Bestände des Großen und des Drüsigen bzw. Indischen Springkrauts (Impatiens glanulifera)¹. Letzteres, wie auch das Kleine Springkraut, ein Neophyt und sollte entfernt werden. Auch Goldruten werden von den Bienen ob des ergiebigen Nektar- und Pollengehalts sehr begehrt. Doch auch hier gilt: Die heimische Gewöhnliche Goldrute stehen lassen, den Neophyt „Kanadisches Springkraut“ entfernen.

Ebenfalls begehrt sind die kugeligen doldenförmigen Blüten des Efeus, der noch bis weit in den Oktober hinein blühen kann.

Spätsommerpflege der Jungvölker

In den Monatsbetrachtungen zum August berichteten wir über den Beginn der Spätsommerpflege bei den Altvölkern. Jetzt im September sind die Jungvölker an der Reihe, also die im Laufe des Sommers gebildeten Ableger. Sie weisen eine andere Volksentwicklung auf als die Altvölker, denn die Brut der Altvölker verringert sich ab der Sommersonnwende, während die Brutentwicklung der Ableger ab der Sonnwende erst richtig Fahrt aufnimmt. Das berücksichtigen wir bei der Pflege.

Rückschau der Pflege bis zum September

Ablegerpflege mit Milchsäurebehandlung gegen VarroamilbenbefallVier Wochen nach Bildung der Ableger, also nach erfolgreichem Schlupf und Hochzeitsflug, behandelten wir (April bis Juni) die Jungvölker gegen die Varroamilbe mittels Sprühen von Milchsäure – oder alternativ mit Oxalsäurelösung.

Entsprechend der Volksentwicklung wurden die Ableger sukzessive mit Mittelwandrähmchen erweitert und, wenn erforderlich, nur mit kleinen Futterportionen gefüttert². Große Futtergaben würden den Platz zum Brüten nehmen. Entgegen anderslautender Empfehlungen erfolgte keine frühe Behandlung mit Ameisensäure bereits im Juli und August, denn das würde die umfangreiche Brut der Jungvölker nur schädigen.

Pflege in der ersten Septemberhälfte

Windel mit Varooenabfall und WachsrestenZu Beginn des Septembers prüfen wir den Varroabefall mittels Gemülldiagnose. Fallen mehr als 5 Milben pro Tag, führen wir sofort eine Behandlung mit Ameisensäure durch.  Dosierungsempfehlung siehe Aumeier³: 70 ml der 60-prozentigen Ameisensäure sollen in 3 Tagen verdunsten.

Fallen weniger als 5 Milben, füttern wir vor einer Varroabehandlung zunächst das noch fehlende Winterfutter auf. Insgesamt benötigen die Jungvölker 15 kg Winterfutter (Achtung: Wirtschaftsvölker benötigen 20 kg!). Die Menge gilt für eine Überwinterung auf einer Zarge Zander mit 10 Rähmchen. Die Gabe von 1 kg trockenem Reinzucker im Mischungsverhältnis 3:2 von Zucker zu Wasser entspricht ungefähr 1 kg Futter in der Wabe. Die Fütterung erfolgt in 2 bis 4 Portionen via einer aufgesetzten Leerzarge und Futtereimer.

Pflege in der zweiten Septemberhälfte

Theorie der Varroabehandlung, hier zur AmeisensäurebehandlungErst in der zweiten Septemberhälfte wird der Großteil der Jungvölker mit Ameisensäure behandelt. Dosierungsempfehlung s. Aumeier³: 70 ml der 60-prozentigen Ameisensäure sollen in 3 Tagen verdunsten. Das sind alle Ableger, die in der ersten Septemberhälfte weniger als 5 Milben Varroafall pro Tag aufwiesen. Nach der Aufütterung ist jetzt die Brut durch einen Futterkranz vor der Ameisensäure geschützt.

Imker-Anfängerkurs, Modul 11, Einfüttern / BLIB-Imkerkurs für Anfänger / Bienen-leben-in-Bamberg.deAnschließend wird eventuell noch benötigtes restliches Futter gegeben, bis die Völker ihr Sollgewicht von 15 Kg Futter haben. Kontrollieren kann man das mit einer Kofferwaage: Völker in der Hohenheimer Einfachbeute aus Weymouthskiefernholz, eine Zarge mit 10 Waben und Blechdeckel wiegen dann ungefähr 28 kg. Da man eher nicht die Möglichkeit hat, die gesamte Beute anzuheben, um den Wert festzustellen, heben wir die Beute nur auf der Rückseite mit der Kofferwage an. Dann sollte die Waage also die Hälfte, nämlich ungefähr 14 kg anzeigen.

Altwaben einschmelzen

Im September gibt es schon kühlere Tage ohne Bienenflug. Um der Wachsmotte zuvorzukommen, könnten jetzt bereits die Altwaben aus der Wabenhygiene einschmelzen. Bei wärmeren Tagen empfiehlt sich das nicht. Denn wir würden bei diesem Vorgang im Freien von zahlreichen Bienen umschwärmt. Sie können den ausdünstenden Honigresteduft meilenweit riechen.

Monitoring Asiatische Hornisse / Vespa Velutina

Im September wird das Monitoring der Asiatischen Hornisse mittels Dochttöpfen fortgesetzt. Siehe dazu unseren Blogbeitrag: Asiatische Hornisse: Aufruf zum 3. Monitoring im September.

Termine

Logo "Alle Themen" der Bienen-InfoWabe (BIWa)Logo BBU – Bienenstadt-Bamberg-UmweltpreisSo., 20.09.26 – BIWa-Sonntagsöffnung und Saisonabschlussfeier mit Vergabe Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2026

Wann?

  • 14.00 Uhr | Offenes Haus für alle …
  • 15.30 Uhr | Sektempfang mit Kaffee & Gebäck mit musikalischer Begleitung durch das Duo „Little Radio“ (Lisanne Bendig und Jürgen Punzet mit Zupfinstrumenten und Gesang)
  • 16.30 Uhr | Verleihung „Bienenstadt-Bamberg-Umweltpreis 2026 (BBU)“
  • 17.30 Uhr Musikalischer Ausklang
  • ca. 18.00 Uhr Ende

Wo? Bienen-InfoWabe, Bienenweg 1, 96047 Bamberg (Erba-Park)

Weitere Details siehe auf der Seite Aktivitäten und Termine.


¹Indisches Springkraut. In: NABU Bochum. https://www.nabu-bochum.de/2018/06/01/indisches-springkraut/

²mit einer dünnen Zuckerlösung (Mischungsverhältnis 1:1 von Zucker zu Wasser)

³Pia Aumeier: Ameisensäure sicher einsetzen mit Sachverstand. Tipps & Tricks. Bienenzucht 08/2023. S. 350.

Asiatische Hornisse: Aufruf zum 3. Monitoring im September

Vergleich Hornissen: Die invasive, nicht heimische Vespa velutina (Asiatische Hornisse) und unsere heimische Vespa crabro (Europäische Hornisse)In der ersten Septemberwoche startet das 3. Monitoring der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina). Imkervereine – auch in der Region Bamberg! – sind aufgerufen, möglichst viele Mitglieder darüber zu informieren. Der näheste Fund wurde unlängst in Wiesengiech bei Scheßlitz ausgemacht.

Wie wichtig eine breite Information auch der Bevölkerung ist, zeigt ein aktueller Fund im Imkerverein Bad Brückenau e. V. Bereits 2024 wurde dort ein Nest der Asiatischen Hornisse entdeckt und entfernt. Am 26. Juli 2026 meldete eine Anwohnerin aus dem Bayerischen Staatsbad eine Vespa velutina auf ihren Brombeeren.

Zur weiteren Beobachtung wurden Dochttöpfe mit einer süßen, stark alkoholhaltigen Mischung aufgestellt. Ein Tier konnte eingefangen, markiert und anschließend beobachtet werden. Es kehrte bereits nach vier Minuten zur Futterquelle zurück. Daraus ließ sich schließen, dass sich das Nest vermutlich nur 200 bis 300 Meter entfernt befand – in Richtung Kurpark.

Flyer Vespa velutina der LWG (Ausschnitt)Daraufhin verteilten Vereinsmitglieder in den drei infrage kommenden Straßen DIN-A5-Flyer des IBI (PDF) mit ergänzenden Informationen. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Am 10. August entdeckte eine Anwohnerin beim Fensterputzen eine Asiatische Hornisse unter den Dachziegeln einer kleinen Gaube. Die Tiere flogen durch eine etwa fünf Zentimeter große Öffnung über der Dachrinne ein. Die Anwohnerin erinnerte sich an den Flyer, fotografierte den Fund und lud ihn auf Beewarned hoch.

So konnte das Nest noch am selben Tag begutachtet werden. Ohne die Aufmerksamkeit der Bevölkerung wäre es in seiner versteckten Lage vermutlich nur schwer und deutlich später gefunden worden. Die Bekämpfungsmaßnahmen sind inzwischen angelaufen. Dadurch wird verhindert, dass das Nest weitere Königinnen für das Jahr 2027 hervorbringt.

Liebe Imker/innen: Bitte beteiligt euch am Monitoring und informiert eure Vereinsmitglieder sowie die Bevölkerung in eurem Umfeld.

Einfüttern (BLIB-Imkerkurs für Anfänger AK26, Modul 11)

Imker-Anfängerkurs, Modul 11, Einfüttern / BLIB-Imkerkurs für Anfänger / Bienen-leben-in-Bamberg.deIm vorletzten Modul des 12-teiligen Imkerkurs für Anfänger 2026 zum Thema Einfüttern war es warm genug, um unsere Bienen zu veranlassen, ein wenig vorm Stock abzuhängen. Zeit also für Flüssiges, in diesem Falle Zuckerwasser!

Überblick

  1. Darreichungsformen beim Einfüttern
  2. Zeitpunkt des Einfütterns
  3. Was wird eingefüttert?
  4. Wie wird eingefüttert (Dosierung)?

Imker-Anfängerkurs, Modul 11, Einfüttern / BLIB-Imkerkurs für Anfänger / Bienen-leben-in-Bamberg.de

Vorarbeiten

Imker-Anfängerkurs, Modul 11, Einfüttern / BLIB-Imkerkurs für Anfänger / Bienen-leben-in-Bamberg.deDa vor einer Woche im Modul 9 eine Varroabehandlung vorgenommen worden war, ziehen wir heute die Windel. Wir inspizieren den Milbenbefall, der etwa zwei Dutzend Milben betrug.

Die Wachsbrösel und das eine oder andere Füßchen zeugen von Kämpfen mit Wespen und ist um diese Jahreszeit ein vertrautes, doch nicht sonderlich beängstigendes Bild. Anders einzuschätzen ist das, sobald wir auch in Bamberg die Vespa velutina begrüßen müssen.

A. Darreichungsformen beim Einfüttern

1. Futterbehältnisse mit Aufstieghilfe (unser Favorit)

Imker-Anfängerkurs, Modul 11, Einfüttern / BLIB-Imkerkurs für Anfänger / Bienen-leben-in-Bamberg.dea) Material

  • Futterbehälter, z. B. große, eckige Joghurtbecher oder lebensmittelechte Stapelboxen (erkennbar am Messer/Gabel-Symbol)
  • Aufstiegshilfe, z. B. Stroh (sehr bewährt, am besten vom Feld eines Bio-Landwirts gesammelt)
  • Wasser zum eventuellen Säubern klebriger Verschüttungsmaleure, um keine Räuberei auszulösen

b) Einfüttern

1 Leerzarge zur Seite stellen – vom Dispenser aus der vorangegangenen Varroabehandlung befreit

2. Folie auf oberste Zarge legen – an der Rückseite der Beute – also entgegengesetzt des Fluglochs – einen Spaltbreit umschlagen (siehe Foto). So gelangen die Bienen in die nun wieder aufgesetzte Leerzarge mit den Futterkübeln.

3. Futterbehälter einstellen und mengendokumentiertes (!) Zuckerwasser eingießen – bis auf einen kleinen Rest, den wir für die Zuckerspur zurückbehalten (siehe Punkt 7).

4. Stroh als Aufstiegshilfe – wird wie ein Polster oder Nest in die Behälter gelegt. Da die Kübelwände glatt sind und mit abnehmenden Flüssigkeitspegel die Bienen Mühe haben, hochzukrabbeln, wird eine Handvoll Stroh hochkant bis zum Boden eingeführt. Das Stroh kann nach erfolgreicher Fütterung später einfach auf dem Kompost landen.

5. Zuckrige Spur legen – mit der zurückbehaltenen Futtemenge ein wenig –zwischen und auf die Rähmchen – Flüssigkeit zu den Behältern hin gießen. Sobald die Bienen das Zuckerwasser riechen, starten die Sammelbienen mit ihrem Schwänzeltanz. Da sie jedoch wegen der kurzen Distanz nur schwer die unmittelbare Nähe des Futters anzeigen können, fliegen die Bienen zunächst vor die Beute, um nach der Quelle zu suchen. Es dauert eine Weile, bis sie den Fundort checken. Dabei hilft ihnen die Zuckerspur.

2. Futtertaschen

Imker-Anfängerkurs, Modul 11, Einfüttern / BLIB-Imkerkurs für Anfänger / Bienen-leben-in-Bamberg.deFuttertaschen gibt es in einfacher und doppelter Wabenbreite, werden also anstelle einer oder zweier Rähmchen neben das Brutnest eingehängt. Zu bevorzugen sind die Doppelbehälter, da einfacher in der Handhabung.

Mit einer Futtertasche ist der Weg zum Futter für die Bienen recht kurz. Das kann bei einer kühlen Wetterperiode vorteilhaft sein. Nachteilig ist der geringe Futtermengeninhalt von etwa 3,5 bzw. 7 Litern. Das erfordert ein häufiges Nachfüllen.

3. Adamfütterer

Imker-Anfängerkurs, Modul 11, Einfüttern / BLIB-Imkerkurs für Anfänger / Bienen-leben-in-Bamberg.deDer Adamfütterer besteht aus einer flachen Schale mit zentraler Aufstiegshilfe (Konus/Kegel, Dom, Gitter o.ä.). Die Bienen steigen durch Öffnungen im Aufstiegskegel zum Futter und können an der Schräge entlang Futter aufnehmen.

Durch den Aufstiegsdom gelangt nur eine begrenzte Anzahl an Bienen in den Futterbereich. Bedeutet langsameres Auffüttern, was bei Ablegern eventuell vorteilhafter sein kann. Ansonsten scheint rasches Futteraufnehmen keine (für unsere Betriebsweise) erkennbaren Nachteile zu haben, anders, als zuweilen in der Literatur dargestellt wird.

Vorteile: Füttern ohne Direktkontakt zu den Bienen. Ein mögliches Ertrinken von Bienen wird verhindert.

Nachteile: Mehrmaliges Nachfüllen nötig. Die Kanten der Holzschale können undicht werden. Dabei kann Zuckerwasser an den Außenwänden entlanglaufen und Räuberei auslösen. (Alternative: Plastik). Materialkosten und Platz zur Aufbewahrung müssen aufgebracht werden.

Futterteigpäckchen aufgelegt beim Notfüttern4. Futterteig

Futterteig favorisieren wir für diese Jahreszeit nicht. Der Zeitabstand der Nahrungsaufnahme zwischen den zwei erforderlichen Varroabehandlungen ist zu gering.

B. Zeitpunkt des Einfütterns

  • Das reguläre Einfüttern erfolgt bei den Wirtschaftsvölkerm NACH der ersten Varroabehandlung mit Ameisensäure, also Mitte/Ende August.
  • Manchmal kann auch später im Jahr eine so genannte „Zwangsfütterung“ anfallen, wenn erkennbar wenig Zuckerwasser aufgenommen wurde. Das passiert, wenn die Varroabehandlung zu heftig für das Volk ausgefallen war, bspw. bei einer zu schnellen Verdunstung bei zu warmen Wetter. Das Volk wird dann fressfaul. Siehe Blogbericht unter der Zwischenüberschrift „Zwangsfütterung im Herbst sorgt fürs Überleben“
    Doch häufig ist der Grund ein zu schwaches und / oder krankes Volk, so dass eine Vereinigung bzw. Auflösung des Volkes ratsam sein kann.
  • Grundsätzlich Abends einfüttern! Verhindert die Räuberei unter den Bienenvölkern. Daher fand unser Modul auch erst am Nachmittag und nicht wie sonst am Vormittag statt.

C. Was wird eingefüttert?

  • Haushaltszucker-Lösung, also reine Sacharose, im Mischungsverhältnis 3:2. Bedeutet: 3 Gewichtsanteile Zucker in 2 Anteilen Wasser lösen. Zum Thema „Zucker“ siehe auch folgende Beiträge:
  • Alternativen zum Zucker: fertige Futterlösungen auf Zucker- oder Getreidebasis. Darauf achten, dass sie als „Bienenfutter“ deklariert sind. Denn der für das Bäckerhandwerk hergestellte Zuckersirup enthält ein für Bienen nicht gut geeignetes Zuckerspektrum. Also Augen auf beim Futterkauf!
  • Wirtschaftsvolk (= überwintertes Volk) füttern wir mit 20 Kg Zucker ein, entsprechend rund 33 Kg Futterlösung im 3:2-Mischungsverhältnis.
  • Ableger wird mit 15 Kg Zucker eingefüttert, entsprechend ca. 25 Kg Futterlösung.
  • Tragen Bienen nach der Honigernte (die bei uns nur einmal im Jahr im Monat Juli erfolgt) durch Spättrachten erneut viel ein, wird entsprechend weniger Zucker eingefüttert. Zusätzlich verbleiben bei unserer Betriebsweise mindestens 5 bis 10 Kg Honig im Brutraum. Daher sollte vor dem Einfüttern eine kurze Kontrolle der Situation erfolgen und die Bedarfsmenge entsprechend angepasst werden.

D. Wie wird eingefüttert (Dosierung)?Imker-Anfängerkurs, Modul 11, Einfüttern / BLIB-Imkerkurs für Anfänger / Bienen-leben-in-Bamberg.de

  • Wichtig: Nichts neben die Beute hinaus kleckern! Sonst werden andere Bienenvölker angelockt und zur Räuberei verleitet. Am besten einen Kanister mit Wasser zum Säubern bereitstellen.
  • Wirtschaftsvölkern kann (muss man aber nicht) das gesamte Futter in einer großen Portion auf ein Mal verabreichen. In der Regel wird die Menge bei warmen Wetter nach einem Tag von den Bienen verarbeitet.
  • Ableger werden in mehreren Portionen, also über einen längeren Zeitraum, eingefüttert. Wird ein Ableger zu schnell gefüttert, leidet die Bruttätigkeit, da die Bienen auch das Brutnest mit Futter voll füllen würden.
  • Grundsätzlich lautet die Devise, lieber etwas mehr einfüttern, als im Frühjahr verhungerte Völker zu riskieren. Überschüssige Futterwaben können im Frühjahr den Völkern entnommen werden und finden bei der Ablegerbildung weitere Verwendung.
  • Manchmal dauert es vor allem bei kühlem Wetter zu lange, bis die Bienen das Zuckerwasser aufgenommen haben. Gärig gewordenes Zuckerwasser daher entfernen, die Menge abwiegen und die entsprechende Fehlmenge zu einem späteren Zeitpunkt erneut anbieten.

Kursabschlussfeier 

Sie fiel heuer aus, da die Teilnehmenden (ohnehin nur 4 Anwesende von 7 Kursler*innen) jeweils Abendtermine hatten. Doch wir hoffen, unsere schon beinahe fertig  ausgebildeten Jung-Imker*innen im November/Dezember (je nach Wetterlage) zum Modul 12 noch einmal möglichst vollständig begrüßen zu dürfen!

Bis dahin – schönen Restsommer und angenehmen Herbst euch allen!

Neues zum interaktiven Spiel „BeeActive“

Screenshot BeeActive von FlohrMit dem interaktiven Spiel „BeeActive“ (wir berichteten) lässt sich die Welt erkunden, doch dafür muss man tatsächlich nach draußen gehen. Also nix im Zimmer zocken, aber trotzdem braucht niemand sein heiß geliebtes Endgerät aus der Hand zu legen.

Frank Flohr, ein mittelständischer Unternehmer für Spezialdichtungen, unterstützt die Verbreitung von BeeActive auf seine Kosten und hat diese toll durchdachte und gemachte Quizseite aufsetzen lassen – ließ uns kein Geringerer als Bienenforscher Prof. (erem.) Dr. Jürgen Tautz wissen. Er meint dazu:

„Eine, wie ich finde, sehr gelungene Darstellung, aus der die Singularität und Tiefe, der methodische Ansatz, die Ziele und die Zielgruppen ablesbar sind. Auch die Aspekte „Bewegung im Freien“ und „Inklusion“ sind berücksichtigt.“

Schaut unbedingt mal rein, ist wirklich gut gemacht!